Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

Dank an @Frank für den Hinweis hierauf!


von: Else Löser

1982
Selbstverlag ELSE LÖSER
D 6750 Kaiserslautern
Auf der Vogelweide 14

VORTRAG

(in der Broschüre erweitert)

Im Jahre 1981 gehalten:

in Aumühle/Hbg., August;
in Mannheim, September;
in der Steiermark, Oktober.




»Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört! Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört. Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn. Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann«.

–  Johann Wolfgang von Goethe


Dem Thema meiner Ausführungen

Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

möchte ich einige Angaben zu meiner Person vorausschicken, die erklären, woher ich mit den polnischen Gegebenheiten so vertraut bin.

Ich bin im ehemaligen Kongreßpolen, das damals vom zaristischen Rußland annektiert war, geboren und aufgewachsen. Meine und meiner Vorfahren Erlebnisse und Erinnerungen reichen zurück in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Manches weiß ich aus Berichten meiner Eltern und Großeltern, vieles aus eigener Erfahrung. Erst nach dem Ersten Weltkrieg siedelten sich meine Eltern in Bromberg/Westpreußen an. Dies taten damals viele tausende deutsche Familien, die nach der Wiedererrichtung Polens nicht in einem polnischen Staat leben wollten und auf diese Weise versuchten, ins Abstimmungsgebiet und dadurch ins Deutsche Reich zu gelangen. Nachdem die ersten Abstimmungsgebiete überwältigende deutsche Mehrheiten bis zu 97 und 98% erzielt hatten, verhinderten die Polen alle weiteren Abstimmungen. Oberschlesien wurde trotz eindeutiger deutscher Mehrheit durch polnische Aufstände solange terrorisiert und die deutschen Einwohner blutig zusammengeschlagen, bis der Völkerbund unter dem Druck, den Intrigen und Erpressungen Frankreichs es aufgeteilt hat. Westpreußen ging daher ohne Abstimmung verloren. Wir wurden gezwungenermaßen polnische Staatsbürger. Ich habe also Polen erlebt und erlitten und ich kenne den polnischen Volkscharakter aus eigener Erfahrung. In Deutschland weiß man kaum etwas oder gar nichts vom Wesen und von den Zielen der Polen; arglos nimmt man alle Lügen und Verleumdungen als gegebene Wahrheiten hin. Daher möchte ich aufklärend wirken, denn nur wenn wir die Geschichte und die Entwicklung Polens und der Polen ganz genau kennen, kann es eines Tages zu einer Verständigung kommen. Voraussetzung zu jeder Versöhnung ist die Wahrheit auf beiden Seiten. Solange die eine Seite hemmungslos lügt und die andere dazu schweigt oder schweigen muß, aus welchen Gründen es auch immer sei, gibt es keine Versöhnung und keine Wiedergutmachung des Unrechts. Die Lüge zerstört jeden Ansatz einer Versöhnung. Nur die Wahrheit nach beiden Seiten kann heilend wirken.

Ich will also versuchen Ihnen Polen in seinergrausamen Wirklichkeit, in seinem Tun und Lassen begreiflich zu machen. Dabei muß ich aufhistorische Gegebenheiten eingehen.

Seit Jahrzehnten gibt es im polnischen Volk ein böses Sprichwort, dasjenige von der ewigen Feindschaft zwischen Polen und Deutschen. Es heißt: Póki świat światem, Polak Niemcowi nie bedzie bratem. In der Übersetzung heißt das so: Solange die Welt bestehen wird, wird der Pole niemals des Deutschen Bruder sein. Ein wahrlich böses Wort, für das es im deutschen Sprachgebrauch nichts entsprechendes gibt. Hier kommt die ganze Wucht des polnischen Hasses zum Ausdruck.

[p. 6] Woher kommt dieser gnadenlose Haß? Ist er denn geschichtlich begründet? Nein, ganz und gar nicht.

Dem deutschen Wesen ist ein so abgrundtiefer Haß fremd. Deutscherseits war man auch stets bereit, Brücken zu bauen und in jeder Weise zu helfen. Das können wir immer wieder feststellen bis auf den heutigen Tag, wo wir erleben, daß diejenigen, die uns von Haus und Hof vertrieben, die uns geplündert und zum Teil auch gemordet haben, bei uns Hilfe suchen und auch Hilfe finden. Mit Milliardenbeträgen stützen wir die Mißwirtschaft der Polen, die deutsche Bevölkerung spendet tausende Tonnen Lebensmittel. Mir liegt ein Schreiben der „Komisja Charytatywna Episkopatu Polski“ aus Kattowitz vom 10. April 1981 vor. Darin bestätigt der Weihbischoff Czeslaw Domin als Vorsitzender der Caritativen Kommission der Polnischen Bischofskonferenz, daß bereits 700 Tonnen Lebensmittel für die Menschen seiner Heimat eingegangen sind. Er bestätigt auch, daß ihm bewußt sei, daß er auf die Hilfe aus Nachbarländern angewiesen sei. Die Hilfe, die sie weitergeben durften, sei jedoch wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Das soll heißen, gebt mehr. Und wir geben mehr.

Seit diesem Schreiben vom 10. April 1981 sind Monate hingegangen und während all dieser Zeit sammelt man in Deutschland für die Polenhilfe. Man überschlägt sich geradezu aus Mitleid: es sammeln die kirchlichen Institutionen, es sammeln die Schulen, es sammeln Private, es sammeln Vereine, es hängen in Krankenhäusern und in Banken Aufrufe für Spenden aus, es wird sogarvon den Kanzeln herunter ein festgesetzter Betrag von 25.- DM für ein Paket gefordert. Weniger darf es also nicht sein! Und die Deutschen spenden in überwältigender Weise. Tausende Tonnen und Lastzüge gehen nach Polen. Ein schlagender Beweis dafür, daß die Deutschen die Polen nicht hassen, wie sie es in der langen gemeinsamen Geschichte auch niemals getan haben. Doch welchen Dank werden wir dafür aus Polen erhalten? Nur neuen Haß, denn nichts in der Welt erzeugt mehr Haß, als wegen eigener Unfähigkeit immer wieder Hilfe und Geschenke, die man letztlich doch als Almosen empfindet, annehmen zu müssen, um überleben zu können.

Aber Polen ist kein caritativer Fall. Polen ist nicht unverschuldet in Not geraten etwa durch Erdbeben, Überschwemmung oder Hurrikane oder gar durch Übervölkerung der Gebiete. Nicht Naturkatastrophen sind schuld an der jetzigen Lage in Polen, sondern die sprichwörtliche polnische Wirtschaft, die Unfähigkeit der führenden Schichten und deren Korruption in jeder Hinsicht. Polen ist ja nicht arm an fruchtbarem Boden, denn es hat mit Teilen Ostpreußens, Ostpommerns, Ostbrandenburgs, Schlesiens und Danzigs fast 103.000 Quadratkilometer in Besitz genommen, die zum größten Teil Kornkammern Deutschlands waren. Allein die Gebiete Westpreußen und Provinz Posen müßten Überschußgebiete sein, wie sie es früher waren. Es hat mit der Übernahme der deutschen Gebiete in polnische Verwaltung, mit dem oberschlesischen Kohlen und ErzRevier, ebenso mit blühenden Industrien und Häfen, alle Voraussetzungen für eine gesunde Wirtschaft. Aber ein Volk, das Tausende Tonnen Kartoffeln und [p. 7] Getreide zu Wodka verarbeitet und ihn konsumiert, ist natürlich nicht bereit und nicht fähig, zu arbeiten,um für seinen Lebensunterhalt selber aufzukommen.

Dessen ungeachtet muß festgestellt werden, daß Polen durchaus nicht Hunger leidet, wie es bei und dargestellt wird. Es gibt Versorgungsschwierigkeiten durch mangelnde Organisation, aber keinen Hunger. Hier sind andere Kräfte am Werk, eine neue Art der Ausplünderung deutscher Wirtschaftskraft. Und die gutmütigen Deutschen fallen darauf herein. Sie geben und geben ohne jede Gegengabe zu fordern, z.B. die Ausreise der immer noch zu Hunderttausenden festgehaltenen Deutschen, denen alle Menschenrechte genommen wurden. Die als Arbeitssklaven festgehalten werden auch jetzt noch, da junge Polen scharenweise ihr Land verlassen und um Aufnahme in der Bundesrepublik und Österreich ersuchen. Und diese jungen Wirtschaftsflüchtlinge, die mit ordentlichen Ausreisepapieren zu uns kommen, sind keine bescheidenen Hilfesuchenden, sondern anmaßend Fordernde – besagt nicht das allein schon genug? Die zur Aufnahme verpflichteten Gemeinden wissen davon ein Lied zu singen.

Das Wesen der Polen zeigt ein Vorfall, über den die Deutsche Wochenzeitung vom 04.09.1981 berichtete. Während die Polen mit beiden Händen unsere großzügige Hilfe annehmen, erdreisten sich ihre Schreiberlinge, uns geradezu ins Gesicht zu spucken. So nahm die Zeitschrift „Polnische Perspektiven“ die Preußen-Ausstellung zum Anlaß, um einem Marian Podkowinski das Wort zu geben:

„Die Geschichte hat ihr negatives Urteil über Preußen bereits gesprochen. Der gegenwärtige Versuch der Galvanisation ist daher nahezu als Leichenschändigung zu betrachten. Es wäre viel vernünftiger, über dem preußischen Sarg weitgehend Stille walten zu lassen. Auch im Interesse der Deutschen. Tilsit sollte nämlich für die Deutschen von derselben Bedeutung wie Poltawa für die Schweden sein, sollte man sich irgendwann für Archäologie interessieren.“

Und während unsere Hilfeleistungen auf Hochtouren laufen und unsere Medien uns informieren, daß diese den Wert von 22 Millionen DM bereits überschritten haben, lesen wir unter der Überschrift „Das Fernsehen zeigt antideutsche Kriegsfilme“ in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ vom 18.12.1981:

„Als Unterhaltungssendungen werden fast nur Kriegsfilme ausgestrahlt, in denen die Verbrechen der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges gezeigt werden. Sogar im Kinderprogramm läuft in Fortsetzungen die Geschichte eines tapferen polnischen Jungen, der gegen den Deutschen Ritterorden kämpft. Aus dem Radio tönt fast ununterbrochen Marschmusik.“

Die entscheidende Schlacht gegen den Ritterorden fand im Jahre 1410 statt. 570 Jahre sind seitdem vergangen, aber die Polen impfen noch heute ihre Kinder mit [p. 8] Haß gegen den Deutschen Ritterorden, und wir bedanken uns für diesen Haß mit Liebesgaben im Werte von vielen Millionen Mark!

Das ist die Münze, mit der Polen seit Bestehen seines Staates für deutsche Hilfe zahlt. Aber wo in der Welt hat auch schon einmal ein Schuldner seinen Gläubigergeliebt, besonders dann, wenn überhaupt keine Möglichkeiten zur Rückzahlung der Schuld vorhanden sind? Das sollten wir Deutschen endlich zur Kenntnis nehmen und uns danach richten. Russen und Franzosen haben nie etwas für Polen getan, deswegen werden sie auch nicht gehaßt sondern geschätzt.

Wir müssen endlich den Ursprung des Hasses ergründen, um alle späteren Entwicklungen und Fehlhaltungen der Polen gegenüber den Deutschen zu verstehen. Wir müssen endlich von den Fälschungen der deutschen und polnischen Geschichte sprechen. Wann wurde diese begangen und zu welchem Zweck?

Die Polen sind heute ein ehrgeiziges und anmaßendes Volk, besonders in ihren Oberschichten. Sie haben wenig große Begabungen, sie sind nicht produktiv und schöpferisch, sie haben der Welt nichts Überragendes gegeben. Weil sie sich in langen Jahrhunderten nicht entfalten konnten, entwickelten sie sich negativ. So stellten sie Ansprüche ohne Leistungen vorweisen zu können, sie gieren nach fremdem Eigentum, sie stellen sich selbst in den Mittelpunkt und reden sich ein, sie seien der Nabel der Welt. Es gibt keine Realitäten für sie, sie leben in Wunschträumen und Überheblichkeit.

Die Polen empfinden ihre Benachteiligung als Volk unter den Völkern, erkennen jedoch die Ursachen nicht. Sie meinen Rechte zu haben und Ansprüche stellen zu können und sie fordern sie von den Deutschen, statt von ihren wahren Unterdrückern, die geschickt die Ansprüche dirigieren und den Haß schüren.

Seit der Christianisierung ist das Volk einem harten Klerus unterworfen, der die Entfaltung der Persönlichkeit verhindert. Sie können nicht ausbrechen aus diesem Zwang. Sie werden so niedergehalten, daß sich die angestauten Aggressionen mehr und mehr in einem beispiellosen Haß gegen die freieren und reicheren Deutschen entladen. Der Haß wiederum wird vom Klerus geschürt und da dieser die größte Macht im Volke darstellt, und das Volk seiner christlichen Kirche vertraut, folgt es auch dieser Führung. Die Kirche triumphiert in Polen. Und die katholische Kirche war von Anbeginn an der Erzfeind des Deutschen Reiches. Die Polen wurden und werden als Hebel benutzt zum Aderlaß deutschen Blutes und deutschen Wirtschaftsgutes.

Zum Beweis des eben gesagten will ich hier ein polnisch-katholisches Kampflied wiedergeben, das auf dem Allslawenkongreß in Prag im Jahre 1848 gesungen wurde:

[p. 9] „Brüder, Sensen in die Hände! Auf zum Kampfe laßt uns eilen!
Polens Knechtschaft hat ein Ende, länger wollen wir nicht weilen.
Sammelt Scharen um euch alle. Unser Feind der Deutsche falle!
Plündert, raubet, senget, brennet. Laßt die Feinde qualvoll sterben.
Wer die deutschen Hunde hänget, wird sich Gottes Lohn erwerben.
Ich, der Probst, verspreche euch fest dafür das Himmelreich.
Jede Sünd‘ wird euch vergeben, selbst der wohlbedachte Mord,
den der Polen freies Leben unterstützt von Ort zu Ort.
Aber Fluch dem Bösewicht, der vor uns für Deutschland spricht.
Polen soll und muß bestehn. Papst und Gott versprechens mir.
Rußland, Preußen muß vergehn. Heil dem polnischen Panier.
Darum jauchzet froh darein: Polzka zyje, groß und klein!“

Jedem Hörer muß das Blut in den Adern erstarren ob solch teuflischen Hasses. Trotzdem behaupten die Polen, in religiösen Dingen tolerant zu sein, die Menschenrechte zu wahren und sogar für sie zu kämpfen. Unter Menschenrechten verstehen sie aber ausschließlich die Verwirklichung ihrer eigenen Ansprüche.

Das Lied ist in deutscher Sprache erhalten geblieben. Das beweist, daß die Polen, die sogenannten „Urslawen“ mit „slawisch“-polnischer Vergangenheit sich noch 1848 vorwiegend der deutschen Sprache bedienten, weil ihre eigene Sprache damals noch sehr wenig gefestigt war. Darüber hinaus wollte man ja alle Katholiken erreichen, denn ihnen brachte man stetig bei, daß katholisch und polnisch ein und dasselbe sei.

Hier möchte ich auf ein Ereignis hinweisen, das gerade jetzt wieder durch deutsche Publikationen der Vergessenheit entrissen wurde: Die polnischen Aufstände von 1830 gegen die russische Unterdrückung. Die Aufstände waren damals gescheitert, die Polen flohen in hellen Scharen und wurden liebevoll aufgenommen und betreut – wo mag das wohl gewesen sein? – Natürlich in Deutschland. Die Ludwigshafener Zeitung „Die Rheinpfalz“ vom B. August 1981 erinnert an „deutsche und polnische Tränen im Wein des Haardtgebirges“, sie berichtet, wie sich Deutsche und Polen verbrüderten und eins wurden im Kampf um die Freiheit, wie sie zusammen polnische Lieder sangen und wie die Deutschen den ankommenden Polen zujauchzten und auf Polens Fortleben anstießen.

Der Bericht wiederholt die Schilderung eines Empfanges der Polen am 19. Januar 1832 in Neustadt a. d. Haardt. Es ist kennzeichnend für die deutsche Mentalität der allgemeinen Menschenliebe und ein schlagender Beweis dafür, daß es keinen deutschen Haß gegen Polen gegeben hat. Der Bericht lautete:

„Kaum war am 18. abends spät die Kunde erschollen. daß am folgenden Tag Polen nach Neustadt kommen und bei uns übernachten würden, als auch alles in Bewegung kam. Man beriet sich über die Art des Empfangs und über die Bewirtung der hochverehrten Gäste.“

[p. 10] „…. Bald jauchzte aus deutschem Munde das siegende Polen vom 29. November, bald flossen deutsche und polnische Tränen in den Wein des Haardtgebirges, bei der schnell erwachenden Erinnerung an Warschaus Fall. Da umarmten sich ein polnischer Krieger und ein ihn zu rächen begeisteter Deutscher. Dort weinen Polen und Deutsche über das Schicksal des 80-jährigen Vaters des ersteren, den die Absolutistenmilde nach Sibirien geschickt hat, weil – sein Sohn Patriot sei …..“

Für mich ist bei diesem Bericht nicht nur der überaus herzliche Empfang der weinfrohen Pfälzer bedeutungsvoll, sondern die Tatsache der Verständigung ausschließlich in deutscher Sprache. Denn nur wenn die polnischen Lieder damals deutsche Texte hatten, konnten die Pfälzer mitgesungen haben. Das erhärtet auch die Tatsache, daß das haßerfüllte katholisch-polnische Kampflied von 1848 in deutscher Sprache entstanden war. Auf die entgegengebrachte deutsche Freundschaft und Zuneigung folgte schon wenige Jahre später als Antwort der abgrundtiefe Haß der Polen. Der allerdings war nicht ganz neu. Schon früher war man bestrebt, alles Deutsche auszurotten. So hatte man auch die im 18. Jahrhundert nach der Pest eingewanderten katholischen Bamberger, die ihrem Bischof gefolgt waren, zwangsweise polonisiert, indem man ihnen deutsche Gottesdienste, deutsche Beichten, deutschen Katechismus verweigerte und sie zu Polen umerzog. Diese Bamberger waren zur Zeit des Ersten Weltkrieges so polonisiert, daß sie trotz ihrer deutschen Bamberger Trachten, die sie noch immer trugen, nach denen sie immer noch Bamberki genannt wurden, nicht mehr deutsch sprechen konnten.

So sah die polnische konfessionelle Toleranz aus, auf die man sich bei jeder Gelegenheit so stolz beruft. Das polnisch-katholische Kanpflied von 1848 ist auch nicht das einzige Beispiel klerikalen Hasses. Es gab und gibt sie in großer Zahl, so daß man sie nicht alle anführen kann. Ich will nur einige wenige zitieren. Aus der Schrift „Polens Schuld am 2ten Weltkrieg“ von Rudolf Trenkel aus Thorn a. d. Weichsel.

Am 26. August 1920 sagte der polnische Pfarrer in Adelnau in einer Ansprache: „Alle Deutschen, die sich in Polen befinden, müssen aufgehängt werden.“

Am 27. Dezember 1921 sagte der Posener Domherr Pryndzinski in einer Haßpredigt gegen das Germanentum:

„Noch ist unsere Aufgabe nicht erfüllt. Das Innere ist zu befestigen, Wilna, Lemberg sind noch sicherzustellen, Danzigs müssen wir uns durch Einflüsse bemächtigen.“

Und auch Peter Aurich schreibt in seinem Buch „Der Deutsch-Polnische September 1939“ folgendes:

„… nachdem die Krakauer Zeitung „Czas“ so weit gegangen war zu verkünden, daß „Polens Geschütze auf Danzig gerichtet seien, um Polens Ehre zu schützen, verging kein Sonntag mehr, ohne daß nicht auch von den Kanzeln „der heilige Krieg gegen das deutsche Neuheidentum“ verkündet und für den Sieg der polnischen Waffen gebetet worden wäre.“

[p. 11] Und ebenda ist auf Seite 47 zu lesen:

Generalstabsoberst Switalski hielt im Namen der polnischen Armee in Graudenz bei einem Empfang der Bischöfe Dominik und Dr. Okoniewsld eine Rede, die er mit den Worten schloß:

„Beten Sie mit uns heute …. darum, daß unsere Brüder aushalten mögen, daß ihre Probezeit verkürzt wird, und um eine große Tat – um ein zweites Grunwald, das es aus der Unfreiheit erlöst und uns seinen entsprechenden Frieden sichert.“

Grunwald nennen die Polen die Schlacht bei Tannenberg, die 1410 die Macht des Deutschen Ordens brach. Dazu muß man wissen, daß es einen Ort Grunwald nicht gibt. Die Schlacht fand in der Gegend des Dorfes Grünefelde bei Tannenberg statt. Mit Grunwald verbinden die Polen nicht nur die Niederlage des Ordens, sondern den künftigen Sieg im Grunewald von Berlin. Das sind, wie gesagt, nicht die einzigen Beweise für die Schuld des polnischen Klerus an den Greueln gegen die Deutschen. Erst diese systematische Erziehung zum Haß, die ihren Ursprung in polnischen Kirchen und polnischem Intellektualismus hat, konnte zum Bromberger Blutsonntag führen, der allerdings nicht der erste war.

Im Jahre 1654 hatte man schon einmal am 22. April ein Blutbad in Bromberg angerichtet, als man alle Evangelischen niedermetzelte. Wenn polnische Pfarrer von den Kanzeln predigen: „Die Deutschen sind eure Feinde, – die Feinde des katholischen Polen“, wenn die Waffen für den Mord in den Kirchen gesegnet und ausgegeben werden, braucht man nicht lange nach den Schuldigen zu suchen.

Den Gipfel des Hasses aber erstieg der Domherr von Posen – Prälat Kos, als er bei einer Siegesfeier der polnischen nationaldemokratischen Partei zum Triumph von Versailles einen Haßgesang vortrug, den er einem im Jahre 1902 entstandenen Drama eines Lucjan Rydel „Jeńcy“ (Die Gefangenen) entnommen hatte:

„Wohin der Deutsche seinen Fuß stellt, dort blutet die Erde 100 Jahre. Wo der Deutsche Wasser schleppt und trinkt, dort faulen Quellen 100 Jahre.

Dort, wo der Deutsche atmet, dort wütet 100 Jahre die Pest. Wenn der Deutsche die Hand reicht, so geht der Friede in Trümmer. Und wärst du 100 Jahre alt, der Deutsche wäre bereit es abzuleugnen.

Den Starken betrügt er, den Schwachen beraubt und regiert er, und führte ein direkter Weg zum Himmel, er würde sich nicht scheuen. Gott zu entthronen. Und wir würden es noch erleben, daß der Deutsche die Sonne vom Himmel stiehlt.“

Das kann nur jemand schreiben, dessen Natur solchen unmenschlichen Haß in sich trägt, dessen ganzes Leben von Haß und Neid zerfressen ist. Wäre er nicht selbst ein so krankhafter Hasser, wie sollte er dann derartige unmenschliche Gedanken erzeugen können? Der normale Mensch denkt nicht so. Daß aber ein Domherr der allerchristlichsten Kirche, ein würdiger Prälat, 20 Jahre nach dem [p. 12] Erguß dieses „Dichters“ diesen Haßgesang auf einer Siegesfeier gegen die Deutschen wiedergibt, ist ungeheuerlich und beweist aufs treffendste, daß die Haßausbrüche des Volkes von der polnischen Kirche gesteuert werden. Das Lied von 1848 „Brüder, Sensen in die Hände usw.“ ist ja auch „christlichen“ Ursprungs und wurde bis in die Zeit Korfantyus, also bis in die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts gesungen.

Untersuchen wir nun die Zeugnisse des Hasses der intellektuellen Schicht Polens, die eine Folge dieser kirchlichen Hetze seit 1848 sind. Der Heimatforscher und Polenkenner Alexander Treichel schreibt in seinem Buch „Geschichte des Deutschtums von Rippin und Umgebung“:

„In den Revolutionsjahren 1904 bis 1906 hörten wir immer davon, daß alle Deutschen in einer Nacht abgeschlachtet werden sollten. Die Deutschen von der Wiege an abschlachten, war damals die Devise der Polen. Aber auch schon zu der Zeit, als unsere Eltern und Großeltern noch Kinder waren, während des 19. Jahrhunderts – hörten sie oft diesen schrecklichen Satz vom Abschlachten aller Deutschen, der den Polen anscheinend seit Generationen eingeprägt wurde.“

Und da sind die Veröffentlichungen aus dem Jahre 1929 in der polnischen Zeitschrift „Liga für Großmacht“ Ausgabe Nr.3:

„Im Krieg mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und keinen Raum für menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen durch die ungewöhnliche, das menschliche Maß übersteigenden blutigen Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkungen abwaschen, die wir von den Deutschen erfahren haben. Wir müssen in die polnische Armee den Geist eines unversöhnlichen, bis zur Grausamkeit gesteigerten Kampfes tragen.“

Und am 3.Oktober 1937 schrieb die gleiche Zeitschrift für polnischen Größenwahn, lt.Münchener Neueste Nachrichten:

„Der Kampf zwischen Polen und Deutschen ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunwald, aber diesmal ein Grunwald in den Vororten Berlins, d.h. die Niederlage Deutschlands muß von polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze.

Preußen muß für Polen zurückerobert werden und zwar das Preußen an der Spree. Die Welt muß zittern wor dem deutsch-polnischen Krieg. In die Reihen unserer Soldaten müssen wir den Geist unbarmherziger Rache tragen.

Vom heutigen Tage an wird jede Nummer dieses Blattes dem kommenden Grunwald in Berlin gewidmet sein.“

Es war im März 1939 als mein Bruder in einem Nachtlokal in Bromberg hörte, wie polnische Offiziere sich darüber unterhielten, daß sie im Falle eines Krieges mit Deutschland in deutschem Blut waten würden. Die Listen mit den Adressen der Deutschen würden bereits vorliegen. Er ahnte damals nicht, daß er selbst dieser polnischen Mordgier zum Opfer fallen würde.

[p. 13] Und im Januar 1945, als der russische Vormarsch sich Litzmannstadt näherte (ich hielt mich damals gerade dort auf) hieß die polnische Parole:

„Reichsdeutsche packt eure Koffer,
Volksdeutsche kauft eure Särge!“

Und auch diese blutgierige Parole hat meine Fammilie mit dem Leben bezalt. Nur Särge konnte sie sich keine mehr kaufen.

Nach Blutvergießen lechzten die Polen nicht erst 1939 und 1945, sie begannen damit schon unmittelbar nach Errichtung ihres neuen Staates. In Westpreußen, im Posener Gebiet und in Oberschlesien tobten die blutigsten Aufstände. Die Korfanty-Banden terrorisierten das deutsche Oberschlesien seit August 1919 bis zur völkerrechtswidrigen Aufteilung des Landes im Jahre 1922. In Posen konnte man 1921 auf Plakaten und Flugblättern folgendes lesen:

„Mit diesem Besen werden wir die letzten Deutschen aus Polen hinausfegen!
Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht, und die größten Hakatisten werden mit Benzin, Petroleum und Teer begossen, angesteckt und verbrannt …..
Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.“

Auch für ihre unendliche Habgier gibt es genügend Selbstzeugnisse. Ich will nur wenige anführen:

Am 13. 6. 1926 schrieb die Gazeta Gdanska:

„Der sicherste Panzer Pommerellens sind die Millionen polnischer Ansiedler. Alles Land, das noch im Besitz der Deutschen ist, muß den deutschen Händen entrissen werden.“

Am 19. 6. 1929 verkündete die „Straznia baltycka“:

„Auch Danzig ist eine polnische Stadt und wird es wieder werden. Eure Pflicht ist es, Danzig, auch das kleine Stückchen polnischen Landes, das ungeduldig darauf harrt, zu erobern.“

1937 forderte der polnische Generalstabsoffizier Baginski in seinem immer wieder neu aufgelegten Buch u. a.:

„Solange wird nicht Frieden in Europa herrschen, bis nicht der Name Preußen, der ja der Name eines schon lange nicht mehr vorhandenen Volkes ist, von der Landkarte Europas getilgt sein wird, solange nicht die Deutschen ihre Hauptstadt Berlin weiter nach Westen verlegt haben.“

Ein polnischer Generalstabsoffizier offenbart hier doch ganz deutlich den polnischen Kriegswillen und das polnische Kriegsziel: Die Einverleibung Preußens nach Polen und die Auslöschung des Namens Preußen! Wir werden später das gleiche Ziel der Polen noch aus dem Munde des höchsten Würdenträgers der polnischen Kirche hören.

[p. 14] Wir müssen dagegen fragen: Gab es jemals auf deutscher Seite den Wunsch oder die Forderung. Krakau oder Warschau nach Osten zu verlegen?

Der Allpolnisch Jugendverband hetzte am 4. 5. 1929 mit nachstehender Veröffentlichung:

„1410 hat man die Deutschen bei Tannenberg geschlagen. Jetzt aber werden wir sie bei Berlin zusammenhauen. Danzig, Ostpreußen, Schlesien sind Mindestforderungen. Durch diesen gewaltigen Sieg wird Polen ganz Europa beherrschen.“

Der polnische Professor Limanowski aus Wilna hatte recht, als er von seinen Landsleuten sagte:

„Es liegt in der Natur der Polen, daß sie nicht auf dem Boden des Realen bleiben können; ihre Phantasie greift weiter; haben sie erst einmal ein Stückchen Land in Händen, so wollen sie mehr. Sie wollen die ganze Welt.“

In der Tat, sie wollen die ganze Welt. Im Juni 1929 gaben sie davon ein weiteres Selbstzeugnis:

„Die Freiheitsstunde der historisch polnischen Länder wird bald schlagen. Die Erschütterung Europas wird abgelöst durch die „Pax Polonica“. Das Schicksal gibt Polen die geschichtliche Aufgabe in die Hand, das Leben Mitteleuropas zu gestalten.“

Wie man das Leben Mitteleuropas nach dem Krieg gestalten wollte, tat der polnische Industrieminister Hilary Hinc kund, als er über den Raub deutschen Landes und Vermögens folgendes von sich gab:

„…. Wir haben unseren Landgewinn im Westen auf eine bisher unbekannte Art – die leichteste und günstigste – durchgeführt: Wir haben Gebiete erworben, in denen Straßen, Eisenbahnlinien und Wasserwege ebenso bereits vorhanden sind wie Städte, die nur auf die Besiedlung, Industrieanlagen, die nur auf die Ingangsetzung warten, und auch Kohlengruben. Ebenso gibt es dort noch ein paar Reste der deutschen Bevölkerung, die zu liquidieren binnen einer Zeit und auf eine Weise, wie sie uns paßt, wir moralisch und völkerrechtlich befugt sind.“

Neben dem Größenwahn offenbart man hier bedenkenlos die Raub- und Mordgier, die in diesem Volk immer wieder durchbricht. Das Erschütterndste dabei ist, daß dieser Industrieminister, der die restlichen zurückgebliebenen Deutschen nach Belieben liquidieren will und der dabei noch damit prahlt, daß man moralisch und völkerrechtlich dazu befugt sei, einen deutschen Namen trägt.

[p. 15] Hier handelt es sich offenbar um einen, vermutlich seit Generationen umerzogenen Deutschen, wie in vielen anderen Fällen auch. Die Polen nennen das „ein im polnischen Volkstum aufgegangener Deutscher“. Eine Jahrhunderte alte Wahrheit bestätigt sich immer wieder neu, daß Menschen unseres Blutes, die die Heimat verlassen und ihre Kraft und ihr Können einem anderen Volk zuwandten, für uns verloren sind. Sie werden nicht immer nur loyale Bürger der neuen Heimat. Ehrgeiz und Geltungsverlangen treibt sie dazu, daß ihre Nachkommen in zwei oder drei Generationen – manchmal auch schon schneller – zu unseren erbittertsten Feinden werden. Sie leisten zumeist hohe Kulturarbeit, die Gastvölker ziehen ihren Nutzen daraus, sie selbst aber werden zu Renegaten, zu Kulturdünger für andere Völker. Renegaten tragen den Stachel ihres Verrats in ihrer Brust und gerade deshalb werden sie zu schlimmeren Hassern ihrer Abstammung als es Fremdvölkische sind. Es gibt unendlich viele Beispiele dieses Überläufertums in allen Ländern der Erde. Die bekanntesten Verleugner ihres deutschen Blutes waren ja wohl Katharina von Rußland, die Darmstädter Prinzessin, und der amerikanische General Eisenhower – Eisenhauer.

Wenden wir uns nun der Geschichte der Entstehung Polens und des polnischen Volkes zu.

Die Polen sind ein sehr junges Volk ohne eigenen Ursprung, entstanden quasi in der Retorte. Ihr Land empfingen sie von den Deutschen, ihre Sprachen von glagolitischen Mönchen, die im Auftrag Roms handelten. Sie haben kaum Eigenes vorzuweisen, sie sind seit Jahrhunderten im Auftrage der römischen Kirche umerzogene Germanen, die sich mit ostischen und turkmongolischen Stämmen mischten. Sie haben nicht nur ihre Volkstrachten von den Türken übernommen, sie haben auch ihre Kriegsführung von den Tataren gelernt. Das bezeugen sie selbst.

Diesen polnischen Hinweis auf die eigene Art sollten wir nicht übersehen oder gering schätzen, denn hier geben die Polen selbst einen Hinweis auf die Art der Entstehung des polnischen Volkes.

Wir wissen bereits, daß die glagolitische Kirchensprache dem Bischof von Krakau Vinzenz Kadlubek (Wolf Gottlobonis) als Grund-lage für seine künstliche „Chronica polonorum“ diente und daß es dabei darum ging, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Das war der erste Schritt, der nach außen hin völlig unbemerkt geblieben ist. Erst 200 Jahre später bot sich Gelegenheit für den nächsten Schritt, als der Litauer Fürst Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe mongolische Raubscharen für einen Krieg gegen den Deutschen Ritterorden heranholte. Mit dessen Hilfe und der grausamen asiatischen Kampfweise sollte das Germanenturn besiegt und ausgelöscht werden. Der Ritterorden wurde geschlagen Lind erholte sich nie mehr von diesem Aderlaß. Asiatische Horden, geistiges Ränkespiel und deutsche Dummheit, die bis zum Verrat gedieh, haben das bewirkt.

[p. 16] Aus unserer gegenwärtigen Lage heraus wissen wir, daß Sieger niemals unmittelbar nach Beendigung des Kampfes abziehen. Sie bleiben im Lande, um die Früchte ihres Sieges zu genießen und nehmen sich besonders der Frauen an, um sie zu schänden und ihre Rassereinheit zu zerstören. Die damaligen mongolischen Raubscharen taten das, was auch diejenigen von 1945 taten, als sie über unser Land und Volk, besonders über unsere Frauen hergefallen sind. Das war damals genauso einkalkuliert, wie es heute mit der Paneuropa-Idee des Grafen Coudenhove-Calergi beabsichtigt ist. Ein Völkerbrei, den man leichter beherrschen kann.

Wenn die Polen in ihrem offiziellen Geschichtsbuch heute offen zugeben, daß sie ihre Kriegskunst von den Tataren erlernt und ihre Trachten von den Türken übernommen haben, dann bekunden sie damit, daß sie auch blutsmäßig mit diesen Turkmongolen verwandt sind. Denn nur wer entsprechenden Blutes ist, kann eine grausame blutrünstige Kampfesweise als die eigene annehmen und sich dessen auch noch rühmen. Nur wenn es dem inneren Wesen entspricht, kann man sagen; Plündert, raubet, senget, mordet, laßt die Feinde qualvoll sterben! Von deutschen Soldaten und auch von deutschen Priestern gibt es durch alle Jahrhunderte hindurch bis zum heutigen Tage nicht ein einziges Zeugnis dieser Art, weil es nicht ihrem Wesen entspricht. Dagegen haben wir viele solcher polnischen Selbstzeugnisse. Hierin zeigen sich die Spätfolgen dieser Blutmischung mit Asiaten, die durch den deutschfeindlichen Klerus mit seiner Politik der Entgermanisierung des deutschen Ostens eingeleitet wurde. Hierin offenbart sich der Zeitpunkt der Entstehung des polnischen Volkes. Er zeichnet sich so klar und deutlich in der Geschichte ab, daß wir uns erstaunt fragen müssen, warum es erst dieses polnischen Hinweises bedurfte, um die Tatsache auch klar zu erkennen. Wir sind den Polen dankbar dafür, daß sie uns mit ihrem Hinweis die Augen öffneten.

Die Saat des Bischofs Kadlubek ging trotzalldem nicht so schnell auf, wie es wohl beabsichtigt war. Denn bis weit in das 15.Jht. hinein konnte sich die neue künstliche Sprache nicht durchsetzen. Gerade die Bürgerschaft von Krakau, dem Ursprungsort des ehemaligen Erfinders der künstlichen Sprache, wehrte sich am längsten gegen die Übernahme als Umgangssprache. Es ist durch den späteren polnischen Historiker Ptaśnik geschichtlich festgeschrieben, daß Krakau bis ins späre 15.Jht. nahezu völlig deutsch war. Auch im heutigen polnischen Volk lebt und wirkt noch ein großer Anteil deutschen Blutes, denn durch alle Jahrhunderte hindurch sind die tüchtigsten Kräfte aus dem Reich in den Osten gegangen und dorthin gerufen worden, wie aus den Namen der Menschen und den Namensgebungen für Städte und Dörfer zu erkennen ist. Immer wenn deutsche Kräfte in der Führung ausschlaggebend waren, blühte das Land auf; sobald sich aber die asiatische Blutsmischung mit Hilfe der klerikalen Ränke durchsetzte, gab es Verwüstungen und Pogrome. Immer mehr Deutsche unterlagen diesen Zwangsmaßnahmen, doch erst seit der Entstehung des Panslawismus, also etwa seit 1848, brach dieser asiatische Haß offen durch. Seitdem ist Polen kein europäisches Land mehr, es hat sich durch seinen maßlosen Haß, durch seinen blinden Chauvinismus von der europäischen Kultur gelöst.

[p. 17] Der deutsche Osten aber hat nie zu Asien gehört, er ist eindeutig deutsches Siedlungsgebiet gewesen, wenn auch vorübergehend Türken und Asiaten darin gehaust und Spuren hinterlassen haben. Sie haben keinen Anteil am Aufbau und der Kultur. Alle Versuche der Polen und ihrer törichten oder verräterischen deutschen Helfer, die von den Polen derzeit besetzen deutschen Gebiete als „urslawisches Siedlungsgebiet“ zu bezeichnen, müssen entschieden zurückgewiesen werden, da sie eindeutig Fälschungen sind.

Die Polen haben die Jahrtausendfeier der Christianisierung der Gebiete an Weichsel, Warthe und Oder auch als Geburtsstunde ihrerangeblich tausendjährigen Staatlichkeit ausgegeben, aber das ist Selbsttäuschung, das ist Fälschung. Zur Zeit der Christianisierung gab es weder polnisches Land und ein polnisches Volk, noch polnische Fürsten. Die Polen glauben das zwar mittlerweile, weil es ihnen vom Klerus regelrecht eingebläut wurde, aber es ist trotzdem nicht wahr. Leider glauben es auch die Deutschen, weil die Geschichte so ganz und gar umgefälscht worden ist. Und das will ich aus der Geschichte beweisen.

Richard Suchenwirth berichtet in seinem Werk Der Deutsche Osten über die Entwicklung der deutschen Ostgebiete. Es sind ausgezeichnete Berichte.

Aber der Autor geht fälschlich davon aus. daß es polnische Fürsten und polnisches Land und Volk gegeben hat, ohne die Frage zu stellen, woher sie gekommen und welchen Ursprungs sie waren. Er schildert die gesamte Besiedlung als von Deutschen getätigt mit großem Wissen, er sagt wiederholt, daß es keine Beweise dafür gibt, wonach die damaligen Kriege sich zwischen zwei Völkern abgespielt hätten, daß es vielmehr reine Machtkämpfe und Christianisierungskriege waren, und trotzdem unterstellt er die Existenz eines polnischen Volkes ohne den Nachweis dafüraitzubieten. So sehr haben sich die Geschichtsverfälschungen bei uns festgesetzt. Aber es gibt ja nicht nur dieses Buch über die Vergangenheit. Um zu erfahren, wie gefälscht, radiert, weggelassen und hinzugefügt wurde, muß man zum Buch über „Die Fälschung der Deutschen Geschichte“ von Wilhelm Kammeier und zur „Slawenlegende“ von Lothar Greil greifen. Mit einem Mal fällt es uns wie Schuppen von den Augen.

Zunächst möchte ich aber davon sprechen, was einstens in Schulen von der frühesten polnischen Staatlichkeit gelehrt wurde. Sie begann mit der Christianisierung. Heute haben die Polen bereits ein sehr viel älteres Datum dafür. Aber beginnen wir vorerst mit dem ersten Herrscher Polens. Mieszko I., der sich der christlichen Taufe unterzog und das polnische Reich gründete, das an die Gemarken der Prussen grenzte. Bekanntlich widersetzten sich die heidnischen Prussen am längsten der Christianisierung. Wir lernten, daß dergrausame Deutsche Ritterorden die Prussen mit Feuer und Schwert unterworfen hatte. Das schildert sehranschaulich der polnische Dichter Henryk Sienkiewicz. Die Polen sind dabei selbsverständlich die unschuldigen Opfer.

Dieser Roman „Mit Feuer und Schwert“ spielt im Leben aller Polen die wichtigste Rolle, denn die Geschichtskenntnisse des Volkes und der Intellektuellen [p. 18] basieren auf diesem chauvinistischen Roman. Außerdem wird in ihm der Ritterorden mit dem Deutschen Reich gleichgesetzt.

In Wahrheit aber hat der Orden nie dem Reich und dem Deutschen Kaiseer unterstanden, er war ein selbständiges Gebilde, das dem Papst zu Diensten war. In ihm dienten zwar ausschließlich Deutsche aus dem Reich, aber als dem damals alleinigen katholischen Glauben verpflichtet, waren sie Kämpfer, die nur die Interessen der katholischen Kurie wahrnahmen. Ihre Kriege waren Bekehrungskriege und nicht Kämpfe zwischenverschiedenen Völkern, etwa zwischen Deutschen und Polen, die es damals noch gar nicht gab.

Die Polen berufen sich immer noch auf ihren Sieg bei Grunwald von 1410 gegen die Ordensritter, in dem sie die siegenden Helden gewesen wären. In Wahrheit jedoch errangen sie ihren Sieg nur durch den beispiellosesten und niederträchtigsten Verrat aus den Reihen des Ordens selbst. Hören Sie, was Lothar Greil in seiner „Slawenlegende“ schreibt und achten Sie auf das falsche Zeugnis derer, die auf Grund der von ihnen gepredigten göttlichen Gebote eigentlich ganz besonders zur Wahrheit verpflichtet gewesen wären:

„Witold und der Feldherr des Königs, Zindram, sammelten ihre Scharen bereits auf den Höhen an Marensefluß und Laubensee. Jagiel selbst wohnte noch einer Andacht bei, die von zwei Kirchenfürsten gelleitet wurde. Die Bischöfe riefen Gottes Beistand an und beschworen, der Deutsche Orden trachte danach, sich von Rom zu lösen, dem Papst allen Gehorsam aufzusagen und Ketzer in Schutz zu nehmen – deshalb müsse er vernichtet werden. Um die Mittagszeit des 15. Juli eröffnete Witold den Waffengang. Auf der Ebene zwischen Grünewalde und Tannenberg stießen die Heere aufeinander. Witolds Litauer, ein Teil der Mongolen, böhmische und mährische Söldnerhaufen sowie das erste Treffen Zindrams wurden geschlagen. Siegestrunken löste sich das Gros des Ordensheeres bei der Verfolgung des Feindes auf. Zindram erkannte die Gunst des Augenblicks und setzte seine starken Reserven ein. Vergeblich suchten der Hochmeister und seine Komture den Tag zu retten. In den eigenen Reihen erhob sich ein Feind und entschied die Schlacht. Der Bannerträger des Kulmer Landes, Nikolaus von Renys, Haupt des gegen den Orden verschworenen „Eidechsenbundes“, gab das vereinbarte Zeichen.

Banner wurden unterdrückt, verschiedene Landadelige verließen unter Mitnahme ihres reisigen Gefolges das Schlachtfeld, Fahnenträger kleinerer Städte führten ihre Haufen zur Flucht, Verwirrung und Panik verbreitend. Damit war das Schicksal der Ordensritter besiegelt. Bis zuletzt heldenmütig kämpfend, fanden Ulrich von Jungingen, fast sämtliche Gebietiger, 600 Brüder und rund 40.000 Ritter, Bürger und Söldner den Tod.

Der nachträglich von der Geschichtsschreibung geübte Versuch, Ursachen und Kampfgeschehen der Schlacht bei Tannenberg im Lichte einer „entscheidenden nationalen Auseinandersetzung“ erscheinen zu lassen, widerspricht den Tatsachen. [p. 19] Auf der Walstatt nahe dem Dorf Grünwalde trafen auch keineswegs die Kämpfer zweier verschiedener Völker aufeinander. Auf beiden Seiten fochten Deutsche gegen Deutsche, Genmanen gegen Germanen. Abgesehen von den mongolischen Raubscharen, die Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe herangeholt hatte, um die christlichen Deutschritter auszurotten, schlug an diesem denkwürdigen Julitag, der das Prestige des Ordens erschütterte, Bruderden Bruder. Von einer „Entscheidungsschlacht“ bei Tannenberg kann ebenso wenig die Rede sein. Heinrich von Planen verteidigte erfolgreich die Marienburg. Was offene kriegerische Aktionen gegen den Orden nicht erreicht hatten, sollten innere Zersetzung und partikularistische Bestrebungen zuwege bringen. Der großartige Hochmeister Heinrich von Plauen fiel innerem Verrat, Intrigen und geistlichem Ränkespiel zu Opfer.“

Ein erschütterndes Kapitel über Verrat, Neid und Geltungssucht, das in der deutschen Geschichte leider kein Einzelfall blieb und sich damals wie heute so verheerend zum Unglück Deutschlands auswirken sollte. Damals wie heute kein heldenhafter Sieg der Gegner, nur großmäulige Überheblichkeit.

Doch die höchsten polnischen „christlichen“ Würdenträger berufen sich auf dieses „Grunwald“, das doch Grünfelde heißt, das ihnen nicht zur Ehre gereicht, das sie aber ins Gegenteil umlügen, um sich als die makellosen Märtyrer darzustellen.

In der sogenannten Versöhnungsbotschaft der polnischen Bischöfe vom 18. November 1965 erheben sie Anklage gegen Deutschland, indem sie schreiben:

„…Seine Thesen waren gegen die deutschen Ordensritter, die sogenannten „Kreuzritter“, gerichtet, die damals im slawischen Norden und in den preußischen und baltischen Ländern die dortigen Ureinwohner eben mit Feuer und Schwert bekehrten und für das europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz, aber auch fürdie Kirche, in deren Namen sie auftraten, im Laufe derJahrhunderte eine furchtbare und äußerst kompromittierende Belastung geworden sind. Noch heute nach vielen Generationen und Jahrhunderten, ist die Bezeichnung „Krzyzak“ (Kreuzritter) Schimpfwort und Schreckgespenst für jeden Polen und wird leider nur allzuoft von alters her mit dem Deutschtum identiriziert. Aus dem Siedlungsgebiet der Kreuzritter sind später jene Preußen hervorgegangen, die alles Deutsche in polnischen Landen in allgemeinen Verruf brachten. Sie sind in der geschichtlichen Entwicklung repräsentiert durch folgende Namen: jener Albrecht von Preußen, Friedrich, der sogenannte Große, Bismarck und schließlich Hitler als Endpunkt. Friedrich II. wird seit jeher vom ganzen polnischen Volke als der Haupturheber der Teilung Polens angesehen, und zweifellos nicht ganz zu Unrecht.“

[p. 20] In ihrem Haß gegen die Deutschen übersehen die frommen Herren sogar, daß sie die eigene römische Kirche und das Papsttum anklagen, indem sie ausführen, die Bekehrung der Ureinwohner in den preußischen und baltischen Ländern mit Feuer und Schwert sei eine kompromittierende Belastung für das europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz. Diese Art der Bekehrung zur damaligen Zeit wargang und gäbe und geschah mit Wissen und Willen des Herrschers auf dem Stuhle Petri, in diesem Falle auf besonderen Wunsch des Herzogs von Masowien, von dem die Polen doch behaupten, daß er ein polnischer Fürst war. Die Ordensritter wurden doch von ihm gerufen, weil er zu wenig Feuer und Schwerter hatte, um die Prussen zu unterwerfen. Man sieht, wie blind Haß macht, sodaß man nicht mehr logisch denken kann. Aber diese Ausführungen der polnischen Bischöfe zeigen noch ein weiteres, nämlich daß der Haß gegen den Deutschen Orden von ihnen geschürt und sorgsam aufrecht erhalten wird. Die Geschichte wird bewußt ins Gegenteil verkehrt, weil man verhindern will, daß das Volk aufhören könnte zu hassen. Denn diese sogenannte „Versöhnungsbotschaft“ war nicht nur an die deutschen Empfänger gerichtet, sie war auch für das eigene Volk bestimmt als Beweis dafür, welche ungeheuerliche und schamlose Sprache man sich den deutschen in gleich hohem Rang stehenden Glaubensbrüdern gegenüber leisten konnte. Hier zeigt sich ganz klar, wer ftirdie haßerzeugenden Verleumdungen verantwortlich ist. Endlos sind die Beispiele in diesem erwähnten und in anderen Briefen der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe für das Fehlen der Wahrhaftigkeit in bezug auf Geschichte und Gegenwart. Dabei hätte doch eigentlich gerade die christliche Priesterschaft Grund genug, über die Greuel der Christianisierung Europas – und nicht nur Europas – den Mantel der Vergessenheit zu breiten. Sind denn z. B. die Niedersachsen auf friedlichem Wege zum Christentum bekehrt worden? Oder hat nicht ein großer Kaiser die gesamte Oberschicht des Landes im Namen des neuen Glaubens – und doch gewiß mit Zustimmung des Oberhirten auf dem Stuhl Petri – abgeschlachtet? Und was waren die Kreuzzüge der christlichen Heere aller Nationen ins Morgenland? Waren sie etwa Spaziergänge zum Nachbarn? Was taten die allerchristlichsten Kulturträger Spaniens im Lande Montezumas, obwohl man dort keine gemeinsame Grenze besaß? Wie viele Millionen unschuldiger Menschen fielen den blutigen Verfolgungen im Zeitalter des Hexenwahns zum Opfer? Wollten die Nachkommen aller dieser Ermordeten über die Jahrhundertwende hinweg den Haß und den Rachedurst so konservieren, wie die Polen es mit Hilfe ihrer Geistlichkeit besonders seit 150 Jahren tun, wäre die Menschlichkeit auf Erden schon lange gänzlich zugrunde gegangen.

An diesen Beispielen sehen wir deutlich, daß hinter dem sturen Festhalten an geschichtlichen Lügen besondere Ziele stehen, die wie ein roter Faden immer wieder sichtbar werden.

Hier möchte ich die Auswirkungen solcher Geschichtsfälschungen bis in die Gegenwart hinein einfügen. Im Mai 1981 strahlte das ZDF eine dreiteilige Serie unter dem Titel „Narben“ aus, die als Versuch einer deutsch-polnischen [p. 21] Versöhnung angekündigt war. Der Inhalt war eine einzige Verdrehung der tatsächlichen Begebenheiten. Aufschlußreich wurde aber die anschließende Diskussion zwischen den deutschen Teilnehmern Philipp von Bismarck und Gräfin Dönhoff einerseits und den Polen Professor Wladyslaw Markiewicz und dem Journalisten von der Warschauer Volkszeitung Polityka Henryk Zdanowksi anderseits. Die polnischen Herrren leistetn Beiträge, die jeder Wahrheit ins Gesicht schlugen. Heikle Fragen beantworteten sie nicht. Entlarvend jedoch war schon der erste Satz des Professors Markiewicz, der von der berüchtigten Schulbuchkommission her bekannt ist, und der da lautete:

„Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.“

Und man merkte ihm an, daß er stolz auf dieses Selbstzeugnis war. Er war so stolz auf seine Dichter und seine eigene Klugheit, daß ihm nicht auffiel, wie sehr er als Historiker sich selbst und sein Volk blamierte. Das ist ein Stückchen von dem, was der Prof. Limanowski einst von seinen Landsleuten sagte, daß sie nicht auf dem Boden der Realität bleiben können. Nicht die geschichtliche Wahrheit ist Realität für sie, sondern die polnischen Wunschträume von der eigenen Größe und Unfehlbarkeit und der deutschen Brutalität und grausamen Unterdrückung des armen hilflosen und doch so angeblich stolzen Volkes.

Hier zeigt sich auch, wie unsinnig es von deutscher Seite ist, mit solchen Partnern in der Schulbuchkommission zusammenzusitzen und zu verhandeln. Was soll dabei herauskommen? Doch keine geschichtliche Wahrheit. Die kennen doch weder der HerrrProfessornoch die polnischen Kardinäle und dementsprechend schon gar nicht das Volk. Es geht der polnischen Schulbuchkommission ausschließlich um die Festschreibung der polnischen Versionen für die Zukunft, um die Geschichtsfälschungen, wie sie auch in der Vergangenheit betrieben worden sind. Und es geht um Milliardenbeträge, die man aus einer deutschen Schuldanerkennung für alle Zeiten erpressen möchte.

Aber zurück zu Mieszko I. Wer war er? War er denn Pole? Nein, obwohl die polnischen Kardinäle das in ihrer sogenannten Versöhnungsbotschaft geschichtsfälschend auf der ersten Seite behaupten, nämlich so:

„Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß im Jahre 966 der polnische Herzog Mieszko I. durch Einfluß seiner Gemahlin, der tschechischen Königstochter Dombrowka, zusammen mit seinem Hofstaat als erster Herzog das heilige Sakrament der Taufe empfing.“

Geschichtlich steht aber etwas ganz anderes fest, wodurch die frommen Herren einwandfrei der Unwahrheit überführt werden. Der Name Mieszko geht zurück [p. 22] auf den Beinamen Mesico des normannischen Herzogs Dago, aus dem im Königreich Norwegen sehr angesehenen Geschlecht der Daglinger. Dago-Mesico war Gesandter skandinavischer Fürsten, derals Kundschafter und Unterhändler in das Land an Weichsel und Warthe gekommen war. Seine Gemahlin war eine germanische Prinzessin aus Böhmen und nicht die „tschechische Königstochter Dombrowka“. Gab es denn jemals einen tschechischen König? Die Geschichte der Tschechen ist genauso gefälscht wie die der Polen. Im Jahre 966 gab es ein Herzogtum Böhmen, das genauso ein Stammesherzogtum der deutschen Kernlande war, wie Schwaben, Lothringen oder Bayern. Die „angebliche tschechische Königstochter Dombrowka“ war die Tochter des Herzogs Boleslafs I., der dem germanischen Geschlecht des Warägers Pramysil entstammte und den Namen Domberta trug.

Der Herzog Boleslaf von Böhmen – nicht von Tschechen – war Lehensmann des Deutschen Kaisers und ihm treu ergeben. Seine Tochter Domberta war in erster Ehe vermählt mit dem Markgrafen Gerold von Meißen. (Franz Wolff: Ostgermanien).

Der Sohn Dagos, Bolsleib der Kühne, heiratete die Tochter eines Wikingerfürsten. Die Polen machten aus ihm den urpolnischen König Boleslaw Chrobry. Weder der Normannenherzog Dago-Mesico noch sein Sohn Bolsleib der Kühne waren Polen. Dago-Mesico begründete in dem dichtbesiedelten germanischen Land an Weichsel und Warthe sein neues Reich, das in der historischen Forschung urkundlich belegte Mesico-Reich. Er regierte von 960 bis 992. Trotz unbestreitbarer Forschungserkenntnisse nannte man in späteren Jahrhunderten bis zum heutigen Tag die Vergangenheit Westpreußens, des Warthegaues und Schlesiens fälschlich „Polen“, wenn man von den Gebieten des alten Mesico-Reiches sprach. Das hat stetige polnische Wiederholung zuwege gebracht. Aber zur damaligen Zeit gab es kein Polen, der Name Polen war allen zeitgenössischen Chronisten unbekannt. Erst die kirchliche Propaganda des 13. Jahrhunderts führte zielbewußt die Verfälschung der Geschichte ein, und so wurde zuerst nur in Chroniken, erst sehr viel später in der Sprache rückwirkend aus dem Normannenfürsten Dago-Mesico der Pole Mieszko I. Aus Mieszko entstand der Name Mieczyslaw. Dazu erfand man ein Geschlecht der Piasten, dem man ihn zuordnete.Dieses Geschlecht der Piasten hat es in Wahrheit nie gegeben. So geht es durch die ganze polnische Geschichte. Die Namen wurden rückwirkend verändert, um dem neu erfundenen Volk und Land eine alte Vergangenheit zu geben, um Ansprüche zu stellen und Rechte fordern zu können. Warum geschah das?

Nach der Landnahme im Gebiet an Weichsel und Warthe suchte Dago-Mesico durch Eroberungen sein Reich zu erweitern. Er erlitt jedoch Niederlagen gegen die Wandalen in Pommern und die Heruler bei Usedom um Stettin. Das bewog ihn, sich freiwillig der schützenden Oberhoheit des deutschen Kaisers Otto I. des Großen, zu unterstellen. Das wiederum rief die römische Kurie auf den Plan, die [p. 23] darin eine Stärkung des deutschen Machtbereiches sah. Das Papsttum, das damals Weltherrschaftspläne verfolgte, sandte seine geistlichen Vertreter an den Hof des Normannenfärsten. Ihrem Geschick gelang es, daß Dago im Jahre 966 in die Taufe willigte und 967 in die von Rom ausgehende Missionierung. Es begannen die Kreuzzüge gegen die Wandalen Pommerns, Wandalen stehen gleichbedeutend für Wenden. Ein Volk der Wenden hat es nicht gegeben. Erst in späteren Jahrhunderten benutzte man das Wort Wenden, um daraus die „Slawen“ werden zu lassen.

Wenn die polnischen Bischöfe in ihrer Schrift „Wir gewähren Vergebung – Wir erbitten Vergebung“ von der polnischen Hierarchie mit der ersten Metropole in Gniezno und drei Suffraganbistümern Krakow, Wroclaw, Kolobrzeg sprechen, – was Krakau, Breslau und Kolberg heißen soll – dann muß man ihnen entgegenhalten, daß sie die Unwahrheit sagen und die Geschichte fälschen. Denn es gab keine polnische Hierarchie. Alle Bischöfe, alle Ordensleute, sämtliche Mönche waren Deutsche aus den Reichslanden. Wo sollte da eine polnische Hierarchie herkommen? Das Bistum Gnesen war den deutschen Bischöfen Jordan und Unger anvertraut und dem heiligen Adalbert von Prag geweiht. Wer begründete denn da die polnische Hierarchie?

Gegen Ende derr Regierungszeit des Daglingers im Jahre 990 schenkte Dago sein Reich dem Papst und nahm es als Lehen gegen Tributzahlungen von diesem zurück. Von diesem Zeitpunkt an setzte die unheilvolle Entwicklung ein, die später zur Bildung der deutschfeindlichen Basis Polen führen sollte. Auf deutscher Seite war man gegenüber dem Papst nicht argwöhnisch. Deutsche sind selten argwöhnisch, weil sie nämlich nicht so schlecht denken können, wie unsere Widersacher handeln.

Wir können die folgenden Ränke und Kämpfe der Söhne und Enkel des Normannenfürsten Dago-Mesico und der Romkirche übergehen, so interessant sie im einzelnen auch sind. Die Romkirche verstärkte ihr Interesse an der Christianisierung der restlichen Gebiete des Mesico-Reiches. Das ging natürlich nicht durch freiwillige Unterwerfung der germanischen Stämme vonstatten, sondern durch Gewalt und Krieg. Für die Bewohnergab es schließlich nur noch eins: Tod oder Taufe. Es waren also Kämpfe zwischen Heiden und Christen und niemals zwischen Deutschen und Polen.

Die Heiden wurden damals ohne Ausnahme Sclavi genannt. d. h. Sklaven heidnischer Götzen. Nachdem sie die Taufe empfangen hatten. waren sie Christen. Das Wort Sclavi verlor seine Bedeutung und geriet in Vergessenheit. Erst in späteren Jahrhunderten bei der Übersetzung alter lateinischer Texte stieß man darauf und in Verkennung der ursprünglichen Bedeutung entfernte man aus dem Wort Sclavi das c, weil man das herabsetzende Sclavi, dabei an Arbeitssklaven denkend, als Beleidigung für die Betroffenen empfand.

[p. 24] Hier will ich einfügen, was D. Skobnol zu diesem Thema sagt:

„Erst Ende des 18. Jahrhunderts erfanden deutsche Außenseiter den Wortbegriff S l a v e n. Mittels raffinierter „c“ – bzw. „k“ – Weglassung (Streichung) zurechtgefälscht aus (mönchslateinisch) s c l a v i sowie aus (spätgriechisch) S k l a b e n o i. Als „sklavi“ = Diener, Götzdiener, Teufelsanbeter bezeichneten Theologen, Gelehrte und Chronisten des Weströmischen, später Deutschen Reiches vom 9. bis 11. Jahrhundert a l l e noch „heidnischen“, Natur- und Götterkulten dienenden, noch nicht christianisierten Germanenmassen jenseits der Grenzen des christlichen W e s t-Reichs; d. h. (grob umrissen) etwa ostwärts der Elbe und nördlich der Donau, und zwar bis tief in den später „Polen“ genannten Ostraum hinein u n d bis zur Ostsee und ins Baltikum hinauf. Unter „Sklabenoi“ = desgl. Götzendiener, Teufelsanbeter verstand man im gleichen Zeitraum – von Byzanz, Konstantinopel, also dem Oströmischen Reich (Griechisches Kaisertum) aus gesehen – a l l e einer vielfältigen „heidnischen“ Kultwelt anhängend, noch nicht christianisierten germanischen und artverwandten indo-germanischen Völkerschaften wie auch Stammesverbände turkmongolischer Herkunft im riesigen Gebiet jenseits der Grenzen des Christlichen O s t-Reiches; d. h. (grob skizziert) Mittel- und Ostbalkanraum und vor allem die Landmasse nördlich des Schwarzen Meeres bis zum Ural und zur Ostsee (spätere Ukraine, Rußland, Litauen). Bestellte „Historiker“ des 19. Jht. scheuten sich nicht, Dokumentenfälschungen an der Wurzel vorzunehmen, indem man in einigen ihnen zugänglich gemachten uralten Chroniken das verräterische „c“ bzw, „k“ mit Spezialwerkzeugen herausradierte und die Buchstabenfolge kunstgerecht neu frisierte.“

Wie hervorragend das gehandhabt wurde, schildert Wilhelm Kammeier in: Die Fälschungen der deutschen Geschichte. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen „Polen“. Bis ins 13. Jht. hinein war der Begriff „Polen“ unbekannt. Das Wort „polani“ leitet sich her vom spätlateinischen Po-lani, F e l d anwohner (Felderbebauer) und leitet sich ab – erstens: von „po“ = an, am, bei, und zweitens: vom germanischen „lan“ = Ackerhufe, Feld, Land. Deshalb auch heißt es seit jenen alten Zeiten im englischen Sprachraum nicht etwa „Polen“, sondern bis heute richtig Poland. Einen überzeugenderen Sprachbeweis für die rein germanische Abkunft dessen, was man unter Polen = lateinisiert Polonia = und slawisiert Polska versteht, gibt es nicht.

Das Gleiche gilt für Pommern, Pommerellen, es leitet sich ab vom spätlateinischen „pomerani“, d. h. Po-mer-ani = die am Meer hin Wohnenden = Meer-Anrainer. Das waren während des Mittelalters die im ganzen Ostsee-Südküstenraum, etwa von Greifswald bis Halbinsel Hela siedelnden Spätgermanenstämme, meist wandalischer Herkunft.

Nach diesen eingeschobenen sprachwissenschaftlichen gleichlaufenden Erläuterungen aller derzeitigen Forscher auf diesem Gebiet, knüpfe ich wieder an meine vorherigen Ausführungen an.

Diese Karte wurde als Propaganda-Postkarte in den dreißiger Jahren im In- und Ausland massenhaft verbreitet – mit Unterstützung der polnischen Stäatsbehörden. Es war der Dank Polens dafür, daß Deutschland – durch seinen Sieg über das zaristische Rußland 1917- nach 100 Jahren wieder einen freien polnischen Staat ermöglichte.

Die Karte zeigt, was der wahnwitzige polnische Chauvinismus als „historische polnische Westgrenze“ forderte und heute noch sich anmaßt. Danach wären die gesamten Gebiete der Slowakei, der Tschechei, die deutschen Gebiete bis Dresden – Berlin – Ostsee und ganz Schlesien, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen polnisch. Darüber hinaus spreizt der polnische Raubvogel „schützend“ seine Flügel weit in deutschen und russischen Volksraum.

In diesem Größenwahn sind sich polnische Chauvinisten, Emigranten oder Bolschewisten einig. Die Karte trägt als Motto den Spruch des polnischen Dichters Adam Mickiewicz: „und jeder von Euch hat in seiner Seele ein Korn künftiger Rechte und ein Maß künftiger Grenzen!“

Sie wollten das Deutsche Reich allein besiegen.

Dieses polnische Propagandabild zeigt Marschall Edward Rydz-Smigly in Siegerpose. Er wollte Deutschland allein besiegen und bis Berlin marschieren. Sowjetrussische Hilfe lehnte er strikt ab. Die Flugzeugformationen am Himmel wurden von der polnischen Kriegspropaganda in das Bild einmontiert. Es handelte sich dabei um einen Formationsflug deutscher Luftwaffenverbände anläßlich des Nürnberger Reichsparteitages 1937…

Also gefälschte Bild“dokumente“, um Macht vorzugaukeln.

[p. 29] Die Christianisierungskriege haben die eingesessene germanische Bevölkerung stark dezimiert. Die Mönche wollten aber Stützpunkte, also Klöster bauen, doch es gab kaum noch Arbeitskräfte dafür. Vor der Christianisierung waren es blühende Landschaften, danach verödeten sie: über verfallene Burganlagen, Siedlungen und Höfe wuchsen nun Gras, Strauch und Baum. Kirche und Adel saugten das niedere Volk aus. Ein Handwerk gabs nicht mehr, Kaufleute ebenfalls nicht. Die Masse der „Landeskinder“ schrumpfte mehr und mehr, der Rest sank zu Sklaven, zu Kmeten herab.

Um Klöster bauen zu können, mußten die Zisterzienser geeigneten Nachschub beschaffen, und das geschah vollständig aus den deutschen Reichslanden. Man sicherte den Neusiedlern Privilegien aller Art zu und gab ihnen deutsche Rechte. Das brachte den gewünschten Erfolg. Bald umringten deutsche Dörfer die Klöster. Die christlichen Zuwanderer stärkten die christliche Macht. Das Reich dagegen ließ seine Bürger ziehen und unternahm nichts, um etwaige Rechte für sich zu sichern. Es versuchte nicht, die nun restlos von Deutschen aus dem Reich besiedelten- und kultivierten Gebiete sich einzuverleiben. im Gegensatz zu Rom, das die nun christlichen Gebiete für sich beanspruchte.

Die Arbeit der Siedler trug reiche Früchte. Meistens hatten sie Geld mitgebracht; sie gaben dem Land Ordnung und Recht, Sitte und Bildung. In dem verwüstet gewesenen Land wurden nun nach dem Bau der Klöster die Sümpfe trockengelegt, Wälderr gerodet. Brüche und Moore urbar gemacht, Dämme geschüttet, Gräben gezogen, Kanäle gebaut, Wege und Brücken angelegt. An Stelle der alten Katen aus Lehm wurden Häuser aus gebrannten Ziegeln und Kalkmörtel errichtet. Der deutsche Bauer brachte den eisernen Scharpflug mit und führte die Dreifelderwirtschaft ein. Der Reichtum des Landes wuchs stetig. Es entstanden nach und nach die Kornkammern Deutschlands, die jedoch immer dann verödeten und verluderten, wenn die Deutschen drangsaliert und verjagt wurden und wenn polnische Kriege und Aufstände des nach und nach polnisch gewordenen Adels die Macht übernommen hatte.

Daß diese Gebiete einstens eine hohe Kultur in jeder Hinsicht erlangt hatten, ist der beste Beweis dafür, daß sie deutsch waren, daß sie gar nicht polnisch gewesen sein können, da sie nach den erneut gelieferten Beweisen polnischer Unfähigkeit niemals eine Blüte erlebt hätten.

Unter dem Beistand der Zisterzienser siedelte sich auch das Handwerk im Mesico-Reich an. Zuerst im Bereich der Klöster, dann auch außerhalb der Klostermauern. So entstanden die Dörfer und Städte, die Zünfte und die Gilden. Es folgten die Patrizier und Kaufherren aus dem Reich, der Handel blühte im Lande an Weichsel und Warthe. Bis ins 15. Jahrhundert hinein stellten die Deutschen den größten Teil des Adels und der Kirchenfürsten, ihnen unterstand das Siedlungswesen, sie gründeten nicht nur Klöster sondern auch [p. 30] Handelsplätze. Deutsch war die Umgangssprache und die Schrift und deutsch die Namen, deutsch das Recht. Die Zisterzienser besaßen zudem das Privileg, nur Kölner Bürgerin ihrem Orden aufzunehmen. Nur in Ausnahmefällen konnten Angehörige von Stifterfamilien Eingang und Aufnahme im Orden finden.

Die Polen haben nie etwas zum Aufbau dieses Landes an Weichsel und Warthe beigetragen, denn erstens gab es sie damals noch nicht und zweitens, als es sie dann gab, waren sie unfähig dazu. Die Polen sind kein schöpferisches Volk, sondern ein vom Klerus niedergehaltenes und unterdrücktes Volk, das sich nicht entfalten konnte, das nicht einmal geschenkten oder eroberten Besitz erhalten konnte. Wir erleben es ja zur Zeit wieder, wie nicht nur die Landwirtschaft in den früheren deutschen Ostgebieten. sondern auch die Industrie, die Bergwerke und der Handel in nur 35 Jahren zugrundegerichtet wurden, was in Jahrhunderten aufgebaut worden war. Das liegt nicht nur an der sowjetischen Unterdrückung, das liegt am Unvermögen der polnischen führenden Schichten.

Die Gebiete an Weichsel und Warthe waren rechtmäßiger Besitz des Deutschen Ritterordens geworden. In den Kämpfen um die Christianisierung der Prussen, die harten Widerstand leisteten, warb der damalige Herzog Konrad von Masowien um den Beistand des Ordens. Nach anfänglichem Zögern war dieser dazu bereit, doch nur nach Zusage einer Gegenleistung. Diese Gengenleistung bestand darin, daß der Herzog ihm für die Hilfe das ganze Culmerland und alle noch zu erobernden Gebiete auf ewige Zeiten zu ewigem Besitz übereignete. Diese Übereignung besiegelte Papst Gregor IX. in der Goldenen Bulle zu Rimini im Jahre 1234.

Die Polen aber unterschlagen diese Landübereignung vollkommen. Sie müßten sonst zugeben, daß sie-wenn sie als Volk damals schon existent waren-diesen Vertrag gebrochen haben, als sie sich das Land gewaltsam aneigneten. Ohne diesen Übereignungsvertrag stellen sie den Deutschen Orden als gewaltsamen Eindringling dar, gegen den sie sich rechtmäßig zur Wehr setzten. Schon diese eine falsche Darstellung der Geschichte auch in deutschen Geschichtsbüchern zeigt, welches Unheil Geschichtsfälschungen anrichten. Daß man Kämpfe zwischen Heiden und Christen als Kriege zwischen zwei Völkern ausgegeben hat und eine rechtmäßig zustande gekommene Landerwerbung totschweigt, hat im Laufe der Jahrhunderte dazu geführt, daß ehemals artverwandte Menschen zu Todfeinden wurden. War das beabsichtigt? Leider müssen wir mit ja antworten. Warum geschah das?

In allen Gemarken der streitenden Fürsten verständigte man sich in den verschiedenen deutschen Mundarten, denn alle Fürsten und Könige waren samt ihren Gemahlinnen germanischer Herkunft, alle Bischöfe der Gnesener Erzkirche waren es ebenfalls. Die Prämonstratenser und die Zisterzienser Mönche waren samt und sonders aus dem Reich gekommen, alle Obrigkeit lag in deutschen Händen und alle Siedler waren deutsch. Doch der Oberhirt in Rom war es nicht und er sah seine Macht begrenzt durch die Deutschen. Er fürchtete das Übergreifen des weltlichen und geistlichen deutschen Einflusses.

[p. 31] So suchte er nach Mitteln und Wegen, das zu unterbinden. Dabei leisteten ihm die Bischöfe aus der Engelsburg die schuldige Hilfe, während sie ihrerseits sich auf die Gefolgschaft der Mönche und des niederen Klerus verlassen konnten. Man fand den Weg und man fand das Werkzeug.

Ich will hier einen Absatz aus dem Buch „Slawenlegende“ von Lothar Greil einfügen, der uns schildert, wie es zur Geburt des polnischen Volkes und Landes gekommen ist. Es ist wirklich eine Geburt aus der Retorte:

„Es galt vor allem, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Weil es aber in den herrschaftspolitisch zersplitterten und nur mittels drakonischer Gewalt zusammengehaltenen Provinzen des Mesico-Reiches an jeglichem Zusammengehörigkeitsgefühl mangelte, ging man daran, den künstlichen Grund für eine elnigende Volks-und Staatsideezu legen. Werimmerauch in den Grenzen des noch behaupteten Hoheitsgebietes der Senioratsherrren von Krakau lebte, sollte erfahren, daß es keine völkischen, politischen und kirchlichen Gemeinsamkeiten mit den im Deutschtum aufgehenden übrigen Genmanen geben durfte. Im Einvernehmen mit der Kurie begab sich Vinzenz Kadlubek – seit 1208 Bischof von Krakau – im Jahre des Heils 1218 in die Klausur einer Zelle des Zisterzienser-Klosters Klein-Morimund (Andreöw) und schrieb dort seine „chronica polonorum“ in lateinischer Sprache nieder. Dieser Mann, der als Deutscher eigentlich Wolf Gottlobonis hieß (also Wolf, der Sohn des Gottlob), erfand den Begriff „Polen“ ebenso wie die Sage von den „Lechen“, den sogenannten „Urpolen“, und ihrem „plastischen“ Fürstengeschlecht. Das phantasievolle Werk strotzt nur so von Erfindungen und tatsachenwidrigen Behauptungen, was jedoch kein Hindernis dafür war, ihm propagandistisch eine enorme Bedeutung zu unterlegen. Natürlich wagte auch später niemand mehr, einen christlichen Bischof als Betrüger und Fälscher anzuprangern. Und weil ein „Gottesmann“ eben stets die Wahrheit spricht, fiel es nicht einmal gelehrten und klugen Männern ein, an einem derartigen „Zeugnis“ zu rütteln. Auf diese Weise wurde eine der erstaunlichsten Geschichtslügen zum historischen Tabu. Obwohl von der ernstzunehmenden Forschung längst vollinhaltlich in den Bereich der Fabeldichtung verwiesen, bildet die Schrift Kadlubeks noch heute das Fundament nicht nur polnischer, sondern auch diesbezüglicher deutscher Geschichtsschreibung. Alle Welt plappert das Märchen nach und faselt von „Polen“, die es damals ebensowenig wie einen gleichnamigen Staatsbegriff gab, von „Plasten“, wenn man von Dago oder seinen Nachkommen spricht, und natürlich von „Slawen“, die anstelle der tatsächlich ansässigen Germanen im heutigen polnischen Raum gehaust haben sollen. Daß zu Lebzeiten des Vinzenz Kadlubek in allen Provinzen des Mesico-Reiches ausschließlich germanische Dialekte gesprochen wurden, die auch jeder damalige Westdeutsche verstehen konnte, wird verschwiegen und ist daher weithin unbekannt.“

Trotzdem dauerte es lange, bis die neue Sprache vom Volk und Adel angenommen und anerkannt wurde. Bis ins 15. Jahrhundert hinein konnte sie nicht richtig Fuß fassen. Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß z. B. die Stadt Krakau bis ins 15. Jahrhundert nahezu völlig deutsch war, ebenso Warschau.

[p. 32] Dies sind die Hauptstädte Polens und trotzdem waren sie überwiegend deutsch, trotz allen anderen polnischen Behauptungen. Und bis Ende des 18. Jahrhunderts werden weder in der profanen noch in der kirchlichen Geschichtsschreibung völkische Gegensätze erwähnt, die im Mittelalter zwischen Rhein und Weichsel vorhanden gewesen wären.

Obwohl alle geschichtlichen Beweise fehlen, stellen die Polen ihre Geschichte so dar, daß sie auf ein tausendjähriges Bestehen des Staates zurückblicken. Und die sonst so überaus gründlichen Deutschen helfen ihnen dabei, zum Teil sicher unwissentlich, zum Teil aber leider wissentlich. Der erste Fälscher war – wie wir gehört haben – der Deutsche Wolf Gottlobonis, der als Vinzenz Kadlubek auf dem Bischofsstuhl in Krakau saß. Aber diese Fälschung allein hätte wohl nicht die verheerenden Folgen gehabt, hätten sich nicht im 18. Jahrhundert weitere Deutsche bemüht, die vergessenen Wenden als Slawen auferstehen zu lassen. Grundlegend für den nächsten Schwindel wurde der deutsche Theologe August Schlözer (1738 – 1809), der in russischen Diensten stand und der seinem Dienstherrn, dem Zaren, zuliebe und als russischer Geschichts- und Sprachenwissenschaftler in Petersburg bei der Erforschung der glagolitischen Kirchensprache diese in ein System gebracht und das Wort Slawen erfunden hätte. Diese Erfindung Schlözers beeinflußte den deutschen Theologen Johann Gottfried Herder, der sich mit dem Ausgraben alter Volkslieder verschiedener Völker, besonders aber der „Slawen“ einen Namen gemacht hat. Er fand die Wenden und die Sorben und eine Kultur der „Slawen“. Die Polen wissen, was sie ihm zu verdanken haben, denn sie erweisen ihm Dankbarkeit – wohl die einzige polnische Dankbarkeit in der Geschichte – indem sie die Anlagen an seinem Denkmal in Mohrungen/Ostpreußen, seiner Geburtsstadt, pflegen.

Die Polen müssen ihre angeblich tausendjährige Geschichte natürlich auch anfüllen mit großen Ereignissen und großen Männern. Da sie kaum etwas vorzuweisen haben, was sie der Welt gegeben hätten, annektieren sie einfach große Deutsche und geben sie als Polen aus. Ich will nur einige nennen, die hervorragendsten und von denen die ganze Welt weiß, daß es Deutsche waren und die Polen es trotzdem wagen, sie als Polen auszugeben. Sie machen sich lieber lächerlich, als die Wahrheit zuzugeben. Wenn sie nur prahlen können, manchmal wird es ja doch geglaubt.

Nikolaus Kopernicus! Weil dieser Große in Thorn an der Weichsel geboren war und Thorn polnisch Toruń heißt, muß er zwangsläufig ein Pole sein. Er war eine Zierde der polnischen Wissenschaft. Und weil ihnen die Beweise dafür fehlen, ersetzen sie diese – sehr einfach – mit der Behauptung:

„Griechenland und Rom sind nicht mehr, sie existieren nur noch durch Homer und Virgil, erlauben Sie, daß Polen durch den Kopernikus existiere. Kopernikus ist die Ehre der Nation, der Ruhm der Polen!“

[p. 33] Diesen verbrieften Größenwahn der Polen und diese Anmaßung habe ich der Broschüre von Rudolf Trenkel, meinem Thorner Landsmann, entnommen „Polens Schuld am 2ten Weltkrieg“. Glaubt es jemand in Deutschland und anderswo? Kann denn ein Gelehrter, dem die polnische Sprache bis an sein Lebensende fremd geblieben ist, von dem nicht ein einziges polnisches Wort überliefert ist, ein Pole sein?

Auch der deutsche Astronom Johannes Hevelius wird – weil er in Danzig geboren war – einvernahmt und in einer Bildtafel, die die verschiedensten polnischen Köpfe zeigt, mit einbezogen.

Genauso verhält es sich mit dem Nürnberger Bildhauer Veit Stoß. Ihn geben die Polen als Wit Stwosz aus, weil er zur Zeit, als er die großen Bildwerke für das Krakauer Königsschloß schuf, natürlich in Krakau gelebt hat. Selbst die höchsten Kirchenvertreter, der verstorbene Primas von Polen Stefan Wyszynski und der heutige Papst Karol Wojtyla haben sich nicht geschämt, ihn Wit Stwosz zu nennen, „der seine Kraft und Inspirationen aus der polnischen Umwelt, der polnischen Kultur und Landschaft erhalten“ haben soll. Und das, obwohl sie einige Zeilen vorher gesagt hatten, daß man den Deutschen ihre Namen und ihre Art gelassen habe, daß man ihnen nichts genommen hätte.

Polen hat alles aus deutscher Hand erhalten und gerade das ist der Grund für ihren grenzenlosen Haß. Sie haben Minderwertigkeitsgefühle und wissen es nicht. Deshalb eignen sie sich alles an, was ihnen begehrenswert erscheint, sie wollen nicht zugeben, daß sie so unendlich viel den Deutschen verdanken, daß sie ohne deutsche Hilfe nichts sind. Selbst ihr epochales Wörterbuch der polnischen Sprache stammt nicht von ihnen selbst, sondern von dem in Thorn geborenen Deutschen Prof. Samuel Gottlieb Linde, der Präses und Leiter des Warschauer Lyzeums und polnischer Sprachwissenschaftler war (1771 – 1847) und der die polnische Sprache erst als Erwachsener erlernte.

Es gab aber auch Polen, die durchaus wußten, was sie Deutschland zu verdanken hatten. Der ehemalige polnische Staatschef Josef Pilsudski hat es seinen Landsleuten einmal im Zorn gesagt, daß das neue Polen nicht aus eigener Kraft, sondern aus dem Blut im Kampf gefallener deutscher Soldaten erwachsen ist. Dafür haben sie ihn auch gehaßt. Trenkel zitiert in „Polens Schuld am 2-ten Weltkrieg“ 1920 – 1939″ die Worte Pilsudskis aus dem Jahre 1922:

„Mein Stolz schweigt vollkommen, wenn ich daran denke, daß nicht wir, nicht die Polen und nicht unsere Bemühungen diese gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben, wenn man mich heute in Krakau, in Wilna oder in Posen mit Kanonensalven begrüßen kann, die polnische Nationalhymne ertönt und der polnische Soldat präsentiert.“

Später sagte er ihnen einmal:

„Was habt ihr aus diesem Staat gemacht? Ein Gespött habt ihr daraus gemacht.“

[p. 34] Wir müssen uns erinnern, daß 1916, mitten im ersten Weltkrieg, das polnische Königreich von Deutschland mit allem Prunk und Glanz wiedererrichtet wurde.

Um die Zusammenhänge zu verstehen, sei die historische Entwicklung der Vergessenheit entrissen.

Polen (Kongreßpolen) war ein Teil des zaristischen Rußlands, in zehn russische Gouvernements eingeteilt. Bereits im Jahre 1915 waren die deutschen und die österreichischen Truppen im Kampf gegen Rußland bis an die Grenzen von Kongreßpolen gegen Osten gelangt. Der deutsche Reichskanzler, von Bethmann-Hollweg, hat in seiner Reichstagsrede vom 19. August 1915 den Polen eine glückliche Zukunft angeboten, als er ausführte:

„… Unsere und die österreichisch-ungarischen Truppen haben die Grenzen von Kongreßpolen gegen Osten erreicht, und beiden fällt die Aufgabe zu, das Land zu verwalten.

…ich hoffe, daß die heutige Besetzung der polnischen Grenzen gegen Osten den Beginn einer Entwicklung darstellen wird, die die alten Gegensätze zwischen Deutschen und Polen aus der Welt schafft und das vom russischen Joch befreite Land einer glücklichen Zukunft entgegenführen wird, in der es die Eigenart seines nationalen Lebens pflegen und entwickeln kann…“

Und die feierliche Proklamation im alten polnischen Königschloß zu Warschau verlas im Auftrag des deutschen Kaisers der General-Gouverneur, General der Infanterie von Beseler am 5. November 1916.

Auch das polnische Danktelegramm an Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz Josef I. vom 5. November 1916 ist erhalten. Ich zitiere:

„An diesem Tage, wo das polnische Volk erklärt, daß es frei sei und einen selbständigen Staat mit eigenem König und eigener Regierung erhalten wird, durchdringt die Brust eines jeden freiheitsliebenden Polen das Gefühl der Dankbarkeit gegen diejenigen, die es mit ihrem Blute befreit und zur Erneuerung eines selbständigen Lebens berufen haben…

Daher senden wir den Ausdruck unserer Dankbarkeit und die Versicherrung, daß das polnische Volk seinen Bundesgenossen die Treue zu bewahren imstande sein wird…“

(Zitiert aus „Die unbewältigte Heuchelei“ von Kurt Relle.)

Wie schnell war die polnische Dankbarkeit verflogen, daß sich Marschall Pilsudski bereits 1922 gezwungen sah, die Polen daran zu erinnern, daß nicht sie selbst es waren, die die gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben. Dankbarkeit und Treue gegenüber denjenigen, die Polens Befreiung von russischer Knechtschaft mit ihrem Blut erkauften, sind Vokabeln, die nicht im polnischen Lexikon stehen.

[p. 35] Der blutige Terror in Oberschlesien unter den Korfanty-Banden tobte schon 1919 bis 1923. Damals wie heute verschweigen die Polen die deutsche Großtat, ohne die sie wahrscheinlich niemals zu einem freien Staat gekommen, sondern unter Rußlands Joch geblieben wären, vollständig. Ich bringe die heutige polnische Geschichtsschreibung über den Ablauf der Geschehnisse von 1915/16.

„Der Ausbruch des ersten Weltkrieges belebte die Hoffnungen der Polen… 1915 besetzten deutsche und österreichisch-ungarische Truppen die von Rußland annektierten Gebiete. Der sich in die Länge ziehende Krieg und das damit verbundene Fehlen von Reserven waren der Grund dafür, daß die Mittehnächte im November 1916 einen Akt über die geplante Schaffung eines von ihnen abhängigen Polnischen Königreiches herausgaben. Sie beriefen auch die Organe des künftigen Staates, anfänglich den Provisorischen Staatsrat, dann den Regentenrat. Jedoch die Rechnung, auf diese Weise Freiwillige für die geplante Armee zu bekommen, ging nicht auf. Immer deutlicher wurden außerdem die imperialistischen Pläne der neuen Herren dieser polnischen Gebiete sichtbar. Die teilweise Berücksichtigung der polnischen Postulate (die Frage der Sprache, Schaffung eines polnischen Schulwesens) hinderte sie nicht daran, das Land systematisch zu plündern, es seiner Lebensmittel und Rohstoffe zu berauben und seine Industrie zu zerstören. Die brutalen Methoden und die Verschleppung von Hunderttausenden zur Zwangsarbeit riefen immer mehr um sich greifenden Unwillen und Widerstand hervor…

Am 7. November 1917 wurde in Rußland die kapitalistische Regierung von revolutionären Arbeitern und Bauern gestürzt. Eine neue Etappe der Menschheitsentwicklung begann. …Eine Partei kam an die Macht, die die schon 1903 von Lenin formulierte Losung vom Selbstbestimmungsrecht verkündete und ohne Vorbehalte das Recht Polens auf Unabhängigkeit anerkannte…….

Einige Tage nach der Regierungsbildung wurden, teilweise auf dem Wege des bewaffneten Kampfes, die Deutschen aus Warszawa und aus den übrigen Teilen des Königreichs vertrieben. In der Hauptstadt entstand die zentrale Leitung des unabhängigen Staates. An seiner Spitze stand als provisorisches Staatsoberhaupt Josef Pilsudski, der aus einem deutschen Gefängnis befreit worden war. Die befreiten Gebiete waren von einer über eine Million Soldaten zählenden deutschen Armee umzingelt, die im Osten Europas weiterhin eine starke militärische Kraft bildete. Daherging auch die Befreiung der Westgebiete Polens unterschweren Kämpfen vor sich.

In der Endphase des Krieges kämpften an der Westfront sieben gut geschulte und gut ausgerüstete polnische Divisionen unter dem Oberbefehl von General Josef Haller gegen die Deutschen.“

Diese Schilderung ist vom ersten bis zum letzten Wort erlogen. Weder die Mittelmächte noch Lenin haben irgendetwas für die Wiedererstehung des polnischen Staates getan. Weder die Mittelmächte noch andere neue Herren (!) der [p. 36] polnischen Gebiete haben geplündert und geraubt oder Industrien zerstört oder Hunderttausende Polen in die Zwangsarbeit verschleppt. Und Josef Pilsudski hat niemals in einem deutschen Gefängnis gesessen, er konnte deshalb auch nicht von dort befreit worden sein. Pilsudski saß in russischen Gefängnissen und in Sibirien. Er hat ja nie in den deutschen Ostprovinzen gelebt, sondern im damaligen Kongreßpolen, das unter russischer Oberhoheit stand. Er kämpfte im Untergrund gegen die zaristische Unterdrückung Polens und wurde deshalb von den Russen mehrmals interniert. Zu Beginn des Krieges kämpfte er auf deutscher Seite für ein unabhängiges Polen. Doch die polnische Dank- und Treuebekundung von 1916 war schnell vergessen, denn schon im Sommer 1917 sah sich die Reichsregierunggezwungen, Pilsudski als Kriegsgefangenen in Gewahrsam zu nehmen. Auf der Festung Magdeburg wurde er als Offizier mit allen Ehren behandelt, wie das auf deutscher Seite üblich war. Haben die Polen ihn von dort herausgeholt und befreit? Tüchtige Polen!

In den Wirren des Zusammenbruchs 1918 haben die Deutschen ihn nach Polen gebracht. Aber ohne polnische Heldentaten gibt es keine polnische Geschichte. Man kann auch polnische Lügen dazu sagen.

Auch an der Zerstörung von Industrien hatte man gar kein Interesse, denn man hatte ja ein Polen gewollt. Aus dem gleichen Grunde brauchten die Deutschen auch nicht unter schweren Kämpfen aus Warschau vertrieben zu werden. Aber die polnischen Helden möchten wenigstens nachträglich gegen eine über eine Million starke Armee der Deutschen siegreich gewesen sein. 1n ihren Wunschträumen und in ihrem Haß gegen alles, was deutsch ist, erfinden sie die niederträchtigsten Verleumdungen, an denen auch nicht die Spur einer Wahrheit hängt. Hunderttausende deutsche Soldaten haben ihr Blut für die Freiheit Polens vergossen, aber dieses undankbare Volk lügt frech, es hätte seine Freiheit Lenin zu verdanken.

In diesem Lügenbericht ist auch erwähnt, daß „die gut ausgerüsteten polnischen Divisionen“, die in der Endphase des Krieges noch gegen Deutschland kämpfen mußten, unter dem Oberbefehl des Generals Josef Haller standen. Dem möchte ich die Ausführungen der Zeitschrift „Waffenjournal“ gegenüberstellen, um zu zeigen, wer dieser General war. Die Zeitschrift berichtet, daß 1918, nach der Wiedererrichtung Polens, das polnische Offizierkorps zu 90% aus früheren in der österreichischen und in der deutschen Armee gedienten Offizieren gebildet wurde. Auch die polnische Kavallerie entstand praktisch aus den alten österreichisch-galizischen Reiterregimentern der k. u. k.-Armee. Hier gab es in der ersten Zeit immer noch deutsche Kommandos, bis sich eine eigene polnische Kommandosprache gebildet hatte. Also auch hier haben die Polen nichts Eigenes vorzuweisen, sondern ihren Staat und sogar die Offiziere aus deutschen Händen übernommen. Und wie alt kann denn ein Volk sein, wenn es 1920 noch keine gefestigte eigene Sprache hatte und fremde Offiziere in eigene Dienste übernahm? Unter diesen aus der k. u. k.-Armee übernommenen Offizieren befand sich auch der spätere polnische General Josef Haller, Sproß einer österreichischen Edel-Familie (Edler von Haller). Er war – ich erinnere mich gut – später ein Gegenspieler Pilsudskis.

Ich will hier gleich noch andere deutschblütige Generale anführen, z. B. den General Anders, der nach der Niederlage Polens von 1939 aus den im Elsaß in großer Zahl ansässigen Polen eine Einsatztruppe bildete und auf französischer [p. 37] Seite gegen Deutschland kämpfte: Die Franzosen haben diese polnische Legion an den brenzlichsten Stellen verheizt, so daß es danach im Elsaß nur noch polnische Witwen und Waisen gibt. Und es gab im polnischen Heer einen besonders berühmten deutschen Namen, der auch bei uns unvergessen ist, den ehemaligen k. u. k. – Ulanenrittmeister Julian Rommel, nach 1920 und 1939 Kommandeur des Militärbezirks Posen. Julian Rommel gehört zum Zweig der süddeutschen Rommel-Familie, die mit August dem Starken nach Polen ging. Der polnische Rommel soll dem deutschen Feldmarschall Rommel ziemlich wesensgleich und ähnlich gewesen sein. Desgleichen gab es einen polnischen Admiral von Unruh, dessen Sippe deutschen Ursprungs ist, und viele andere mehr. Wir wollen bei dieser Aufzählung polnischer Patrioten auch nicht den Außenminister Josef Beck vergessen, der ebenfalls deutschen Blutes war, wie der Name sagt.

Die Zeitschrift „Waffenarsenal“ berichtet aber auch, daß es bei Kriegsausbruch 1939 in Polen einen Bestand von rd. 300.000 M12-Pistolen gab, wie sich nach der Besetzung Warschaus aus den Akteneinsichten durch die deutsche Wehrmacht ergab. Diese 300.000 Armeepistolen waren die Hälfte aller in den österreichischen Steyr-Werken hergestellten M12-Armeepistolen, die nach 1918 in polnischen Besitz gelangten. Man sieht, die Deutschen haben sogar für die Bewaffnung ihrer späteren Feinde gesorgt. Deutsche waren also immer und überall dabei, wenn es galt, für die Rechte oder Scheinrechte anderer Völker zu kämpfen. Die Polen danken es uns mit abgrundtiefem Haß, sie vereinnahmen die Menschen, die sie brauchen und hassen und verfolgen deren Brüder. Ob die Deutschen das jemals zur Kenntnis nehmen werden? Oder liegt das Sichverströmen für andere in ihrem Blut? Dann wären wir auf lange Sicht dem Untergang geweiht, dann saugen uns die fremden Völker auf.

Die Polen verdrängen alles, was zu Gunsten Deutschlands spricht, weil sie selbst so wenig haben, auf. das sie stolz sein könnten. So erfinden Sie die unglaublichsten Märchen und Verleumdungen. Im Jahre 1977 ist im Verlag Interpress in Warschau ein über 700 Seiten dickes Buch unter dem Titel P O L E N erschienen. Es ist für den, der sich auskennt, eine Fundgrube polnischer Lügen. Das Buch ist eine staatlich genehmigte Übersetzung ins Deutsche, in der jedoch sämtliche Namen polnisch erscheinen. Damit will man dem Leser suggerieren, daß es diese Namen bereits vor Jahrtausenden gegeben hat.

In diesem Buch werden alle Äufbauarbeiten, alle Leistungen der Deutschen den Polen zugeschrieben, denn sie geschahen ja unter polnischen Königen. Und man brüstet sich mit einer sehr hohen Kultur. Man lügt nicht so ganz offen, wie im Falle Kopernicus oder Linde oder Veit Stoß, man verschleiert es ein wenig, indem man sagt: Unter dem König Kazimierz Wielki wurde die Dreifelderwirtschaft eingeführt und es wurden die ersten Steinhäuser erbaut. Kazimierz Wielki habe ein hölzernes Polenübernommen und ein steinernes hinterlassen. Dafür wurde er Kazimierz Wielki ganannt d. h. Kasimir der Große. Und das ist nicht einmal gelogen, das war tatsächlich der Fall. Aber man verschweigt, daß das steinerne „Polen“, das damals noch gar nicht existent war, von den fleißigen [p. 38] deutschen Siedlern aufgebaut wurde, die auch die Dreifelderwirtschaft ein führten und den eisernen Pflug mitgebracht hatten. Die Deutschen werden nur eben so am Rande erwähnt und zwar so, daß sie zu der Urbannachung des Landes wenig beigetragen haben.

Genäu das, was auf die Polen zutrifft, will man den Deutschen in die Schuhe schieben. Das kann doch nur deshalb geschehen, weil man seine Minderwertigkeitskomplexe nicht erkennt oder nicht wahrhaben will.

Deshalb ist dieser 700-seitige Wälzer durchaus nicht so harmlos, wie man vielleicht annehmen mag. Denn nur der Kenner der polnischen Geschichte erkennt auch die Lügen und Verdrehungen. Der geschichtliche Laie, besonders der gutgläubige Deutsche, der gar nicht so schlecht denken kann, wie hier gelogen wird, wird die Fälschungen nicht wahrnehmen. Die Übersetzung ist zudem für den Fremden bestimmt, der ohnedies nicht viel von Polen weiß. Das Original in polnischer Sprache aber vermittelt den Polen, besonders den jungen, die keine Vergleichsmöglichkeiten haben, die gleichen Fälschungen und Lügen. Und das ist das Üble an der Sache, denn hier wird der Grund gelegt für neue Unwahrheiten, neue Geschichtsfälschungen, die die jetzige Generation an die zukünftigen Generationen bereits als unumstößliche Wahrheiten weitergibt. Die junge Generation erfährt aus diesem Buch nicht eine einzige gute Tat der Deutschen, ganz gleich um welches Jahrhundert es sich dabei handelt; sie erfährt nur, welch hervorragend heroisches, edles, humanes, wissenschaftlich hoch gebildetes Volk die Polen seit Beginn ihrer Staatlichkeit waren und geblieben sind. Die größten Künstler, die größten Baumeister, die größten Wissenschaftler aller Sachgebiete nennen sie ihr eigen. Zum Beispiel: Die erste Herztransplantation am Menschen wurde in Warschau vorgenommen, die größten Baumeister haben die „polnische“ Architektur der Gotik erschaffen, die berühmten Schulen der Archäologie haben die hervorragendsten und weltbekannten Archäologen hervorgebracht, und sie haben die interessantesten und wertvollsten Ausgrabungen der Welt durchgeführt. In der Gegenwart haben die Polen niemals große Leistungen hervorgebracht, sie haben immer versagt und den Staat abgewirtschaftet, aber in der Vergangenheit wachsen sie stets über sich selbst hinaus. Da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt.

Und in diesem 700-seitigen Wälzer ist ja auch so viel Platz, so viel Papier zu bedrucken, daß man auch die ausgefallensten Wunschträume als historische Gegebenheiten schwärmerisch ausmalt. Sie bedenken nicht einmal, daß sie sich lächerlich machen. Ich will einige Beispiele nachstehend wiedergeben. Wir erfahren gleich am Anfang folgende Geschichte:

„Schon vor der Entstehung des polnischen Staates fand man menschliche Spuren auf polnischem Boden. Vor 50.000 Jahren hat es schon einen mittelpolnischen Gletscher gegeben. Nachdem sich dieser zurückgezogen hatte, tauchten die ersten Siedlungen des Neandertalers in den Grotten bei Zawiercie und Ojców auf (das sind Salzbergwerke in den Beskiden). Während des Rückganges der Eiszeit reichten die [p. 39] Siedlungen der Jäger der jüngeren paläolithischen Kulturbis in das nördliche Malopolska. Auf den Sandhügeln von Mazowsze sind Spuren von Jägerlagern erhalten geblieben, die vor etwa 14.000 Jahren entstanden sind. Die Bewohner der Siedlungen der jüngeren Steinzeit begründeten die Kultur der Verzierungen von Tongefäßen, die Bandkeramik genannt wurden. Sie bewohnten vor allem Lößboden in Südpolen, Slask, Malopolska und die Gegend von Lublin. Allmählich drangen die Siedlungen der Viehzüchter weiter vor, so z. B. bis Kujawy und das Gebiet um Pyrzyce in Pomorze Zachodnie. In Malopolska entstanden Feuersteingruben. Die größte der Gruben war der Untertagebau in Krzemioni Opatowskie. Die Feuersteinwerkzeuge aus diesen Gruben und aus den Steinbrüchen von Dolny Slask und am Fuße des Berges Sleza verbreiteten sich über die mittelpolnische Tiefebene. U.s.w.

Ich glaube, das genügt als Anschauung für den Unsinn.

Ja, sie können nicht auf dem Boden des Realen bleiben, ihre Phantasie greift weiter, sagt der polnische Professor Limanowski. Haben sie erst ein Stückchen Land in den Händen, wollen sie die ganze Welt. Und nun greifen sie auch schon danach.

Aber das seltsame ist, so verrückt und anmaßend sie sind, es finden sich immer irgendwelche einflußreichen Leute, die diese Märchen weiterverbreiten. Da erscheinen bereits Artikel in deutschen Zeitungen, die von der polnischen Bandkeramik berichten. Die Erfindung der glagolitischen Kirchensprache als neue polnische Umgangssprache hat immerhin fast 300 Jahre gebraucht, bis sie zum Teil Sprachwirklichkeit wurde. Ich fürchte, jetzt wird es nicht so lange dauern, bis das Wissen um die polnische Bandkeramik und den polnischen Neandertaler Allgemeingut geworden sein wird.

Nehmen wir gleich das zweite Beispiel:

„Der plötzliche Überfall des böhmischen Herzogs Bretislav I. im Jahre 1038 oder 1039 auf Wielkopolska führte zur Plünderung derwichtigsten Städte des polnischen Staates (Gniezno, Poznań und andere). Śląsk wurde vorübergehend von Böhmen besetzt. Durch den Verlust von Pomorze wurde der damalige polnische Staat von der Ostsee abgeschnitten. Mit dem Wiederaufbau des geschwächten Staatswesens wurde in Malopolska begonnen. Der Sitz des Herrschers wurde aus den Städten der Polanen nach Krakow verlegt. Krakow war nämlich enger mit den Zentren des aktiven politischen Lebens in West- und Osteuropa verbunden.“

Nun steht aber geschichtlich einwandfrei fest, daß Krakau vor dem Mongolensturm im Jahre 1241 von Deutschen bewohnt und nur ein Burg- und Marktflecken war, der von den Mongolen zerstört und niedergebrannt wurde. Die Deutschen bauten Krakau wieder auf und erhielten im Jahre 1257 vom Landesherrn das Privileg, daß nur Deutsche als Bürger aufgenommen werden durften. 1259 wurde es noch einmal von den Mongolen erobert.Der polnische Historiker Ptaśnik bezeugte, daß Krakau noch im 15.Jahrhundert „nahezu völlig deutsch“ war.

[p. 40] Die Polen aber verbreiten nun die Mähr, daß der Sitz des Herrschers aus den Städten der „Polanen“ bereits 1039 nach einem böhmischen Überfall nach Krakau verlegt wurde. Im Jahre 1039 gab es weder ein Wielkopolska noch ein Malopolska noch die Stadt Krakow, da diese ja erst nach dem Mongolensturm 1241 aus dem unbedeutenden Marktflecken sich zur größten Stadt der Region zu entwickeln begann, dazu mit dem Privileg, nur deutsche Bürger aufnehmen zu dürfen. Zwischen der polnischen Mähr und der geschichtlichen Wirklichkeit liegen immerhin 200 Jahre.

Wie verhält es sich nun mit den behaupteten

„berühmten polnischen Ausgrabungen, die zu den wichtigsten Zentren der Archäologie in der Welt geworden sind, geführt von einem der „bedeutendsten Gelehrten“ des 20. Jahrhunderts aus der „berühmten“ archäologischen Schule des Josef Kostrrewski. Er hat durch Ausgrabungen die ursprüngliche und ununterbrochene Anwesenheit slawischer Stämme in den Einzugsgebieten von Oder und Weichsel sowie in Pomorre nachgewiesen. Er hat bedeutungsvolle Untersuchungen der uralten Kultur der Slawen durchgeführt – u. a. derberühmten Wehrsiedlung in Biskupin, ein Zeugnis der Lausitzer Kultur der frühen Eisenzeit – und sein ganzes Leben hindurch mit den chauvinistischen Konzeptionen einiger deutscher Archäologen polemisiert (als Polen von den Hitlerfaschisten besetzt war, stand sein Name deshalb auf der Liste der von der Gestapo besonders gesuchten Personen.)

Josef Kostrzewski hat eine umfassende Synthese der Ergebnisse von Archäoligie, Geschichtswissenschaft, Anthropologie, Sprachwissenschaft und Ethnographie vorgenommen und nachgewiesen, daß die Bevölkerung der Lausitzer Kultur (seit der Bronzezeit) zu den Urslawen gehört hat. … Gleichzeitige und spätere Untersuchungen von Schülern Koshzewskis sowie anderen Archäologen …. haben die historischen Rechte der Polen auf die Gebiete an Oder, Lausitzer Neiße und Ostsee bestätigt und zugleich nachgewiesen, daß die Behauptungen einiger deutscher Historiker von der angeblich entscheidenden Rolle der deutschen Kolonisierung bei der wirtschaftlichen Entwicklung des mittelalterlichen Polens falsch waren.

Die Geschichte gehört zu den Wissenschaften, mit denen man sich in Polen gern befaßt. Das 19. Jahrhundert hat in Polen eine ganze Reihe ausgezeichneter Geschichtswissenschaftler hervorgebracht. Auch das Interesse für Geschichte war in Polen immer besonders rege. In den Zeiten des Niedergangs des polnischen Staates schöpften die Polen gerade aus der Geschichte Mut und Hoffnung, indem sie sich mit der Größe und Kultur der polnischen Adelsrepublik zu früheren Zeiten vertraut machten. Und in der Geschichte haben die Polen nach Lehren für die Zukunft gesucht.“

[p. 41] Ich muß so ausführlich zitieren, um mit Fakten aus der Geschichte zu antworten. Die Polen verneinen die entscheidende Rolle der deutschen Aufbau leitungen, weil selbstverständlich nur demjenigen das Land gehören kann, der 900 und mehr Jahre lang es urbar und fruchtbar gemacht hat, der Wälder gero det, Äcker bebaut, Brücken und Straßen angelegt, Kanäle gezogen, Städte und Dörfer gebaut und die herrlichstn Dome und Universitäten errichtet hat. Wenn sie zugeben, daß sie selbst an diesem enormen Aufbau und an dieser Kultivie rung des Landes und Lebens nicht teilgehabt haben, hätten sie doch kein Recht auf diese Besitztümer. Deshalb restaurieren sie auch so fleißig die alten Bauten, weil sie dadurch wenigstens den Schein eines Rechtes darauf begründen wollen. Und um dem noch etwas Nachdruck zu geben, möchten sie eine alte Kultur der Slawen nachweisen. Sie lassen ganze Scharen von „hervorragenden Wissen schaftlern und Archäologen“ aufmarschieren, so daß man sich fragen muß, wer von diesen Leuten wirklich gelebt hat. Eine solche Fülle von Namen großer Wissenschaftler auf jedem Gebiet hat kein anderes Volk aufzuweisen, nicht ein mal das als Volk der Dichter und Denker ehemals bekannte Volk der Deutschen. Man muß diesen Deutschen doch beweisen, daß die Urslawen nicht nur aus der Eisen- oder Bronzezeit stammen, sondern daß sie schon vor 50.000 Jahren auf mittelpolnischen Gletschern gesessen haben. Über die Größe und Kultur der polnischen Adelsrepublik, auf die man sich so stolz beruft und Mut und Hoffnung für die Zukunft schöpft, hat es vor einigen Jahren noch eine polnische Sendung in unserem Fernsehen gegeben, in der die polnischen Sprechervon der Verkommenheit und Käuflichkeit der Adeligen und der Leibeigenschaft und Knechtschaft des Volkes berichteten und bittere Klage erhoben. Über diese Adelsrepublik gibt es ein interessantes Bekenntnis des einstigen Anwärters auf den polnischen Königsthron, Stanislaw Leszczynski, aus dem Jahre 1733, das diese Klagen bestätigt:

„Ich kann nicht ohne Schaudern mich jenes Gesetzes erinnern, das nicht mehr als eine Buße von 50 Franken einem Edelmann auferlegt, der einen Bauern getötet hat. Um diesen Preis kauft man sich in unserer Nation von der Strenge des Gesetzes los. Polen ist das einzige Land, in dem die Bevölkerung gleichsam aller Menschenrechte verlustig gegangen ist.“

Und der französische Oberst Dumouriez, der 1770 in besonderer Mission die Verhältnisse genau studieren konnte, urteilte:

„Die Polen fochten für ihre Verfassung, für ihre Freiheit; sie hätten damit anfangen sollen, dieselbe zu zerstören. Die polnische Verfassung ist eine reine Aristokratie, in welcher die Adeligen aber kein Volk zu regierren haben. Denn diesen Namen kann man 7 oder 8 Millionen dem Boden anklebenden Leibeigenen, die keine politische Erdstenz haben, deren Sklaventum verkauft, vertauscht, vererbt wird und die sich alle Veränderungen des Eigentums wie die Haustiere gefallen lassen müssen, unmöglich beilegen. Der gesellschaftliche Körper der Polen ist eine Mißgeburt, die lauter Köpfe und Magen, aber keine Arme und Beine hat Ihre Regierung, ihr Gesetzbuch gleicht dem der Zuckerkolonien, die aus eben denselben Gründen ihre Unabhängigkeit nicht behaupten können.“

Beide Zitate aus „Slawenlegende“.

[p. 42] Geschichte läßt sich eben doch nicht so einfach auslöschen, wie die Verfasserdes neuesten Märchenbuches über Polens Vergangenheit sich das dachten, es gibt in den Archiven noch sehr viel anderslautende Beweise. Auch die erst kürzlich im Fernsehen bekanntgegebene Stellungnahme zur polnischen Geschichte des Professors Markiewicz nach der Ausstrahlung des Filmes „Narben“ widerspricht klar und deutlich den Ergüssen der Literaten vom großen Interesse des ganzen Volkes an der Geschichte Polens. Wäre es so, wie hätte er dann sagen können:

„Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtem und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.“

Wer zuviel lügt, weiß nicht mehr, was der andere schon gelogen hat. das 19. Jahrhundert hat nicht eine ganze Reihe ausgezeichneter polnischer Geschichtswissenschaftler hervorgebracht, sondern eine ganze Reihe chauvinistischer Schreiberlinge, die alles Deutsche in Grund und Boden stampften und die Grundlage für den späteren unbändigen Haß der Polen schufen. Bis etwa 1820 hat es in der polnischen Literatur diesen Haß nicht gegeben, auch die Zeit der Christianisierung durch die Kreuzritter ist nicht so widerwärtig blutrünstig und verlogen geschildert worden.

So erhebt der Roman „Mit Feuer und Schwert“ durchaus nicht den Anspruch auf Geschichtlichkeit, sondern – wie in diesem neuen Märchenbuch vetmerktsollte er nach der Absicht von Henryk Sienkiewicz „die polnischen Herzen stärken“. Aber die Auswirkungen sind derart, daß alle Schichten des Volkes, auch die des allerhöchsten Klerus, wie er uns ja in seiner sogenannten „Versöhnungsbotschaft“ bewiesen hat, als absolut wahr empfunden wird. Diese Geschichtenschreiber werden jetzt zu Geschichtswissenschaftlern erhoben, „die die polnischen Herzen weiterhin stärkt“. So einfach ist die Geschichte.

Hier noch gleich einen Beitrag aus dem Märchenbuch auf dem Gebiet der „Theaterkultur“. Auf Seite 476 werden die „Traditionen der polnischen Kunst“ erklärt und da heißt es wörtlich:

„Beim ersten Vertreter der Plastendynastie weilten in Gestalt zweler Jünglinge Engel zu Gast, die nach slawischem Brauch mit Met und Milch bewirtet wurden. Der gutmütige polnische Teufel Bomta, der an Weggabelungen spukte, war nach Art des Schlachta-Adels angezogen, der „kosmopolitische“, zum Bösen verführende Satan dagegen trug deutsche Kleidung.“

Kann sich die polnische „Kultur“ besser offenbaren als durch diesen eingestandenen Haß? Welch eine Flut von Lügen wird hier in die Welt gesetzt, um nur ja nicht zugeben zu müssen, daß man wirklich alles den Deutschen zu verdanken hat. Es gibt nicht ein einziges Thema in dieser Lügenpostille, die der Wahrheit die Ehre geben würde. So wird z. B. auch der vorher erwähnte Porfessor Linde, der erst als Erwachsener die polnische Sprache erlernte und sie dann so beherrschte, daß er den Polen ihr Wörterbuch und ihre Grammatik gab, in diesem Buch als ein in Schweden geborener Pole aufgeführt.

[p. 43] Genauso verhält es sich mit den hervorragenden Bauten, die aus dem 12. und späteren Jahrhunderten stammen. Nirgends und niemals werden die Deutschen als die Schöpfer und Erbauer genannt. Man macht sich so lächerlich, daß man sich in eine „polnische Architektur der Gotik“ flüchtet. Oder man nennt höchstens die Zisterzienser als Baumeister, die die Zweigniederlassungen des Morimonder Klosters (Burgund) errichteten – „ein Ausdruck der unmittelbaren Beziehungen zu Frankreich.“ Die „polnische Architektur der Gotik“ läßt in allen Städten die schönsten Bauten entstehen, das wiederholt man unzählige Male. Doch würde man im gesamten Polen alle von Deutschen oder Italienern errichteten großartigen Bauwerke zerstören, würde man nur stehenlassen, was die Hände polnischer Menschen geschaffen haben, wären in den Städten nur charakterlose Mietskasernen übriggeblieben, langweilige Steinbaukastenhäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende und einige moderne Wohnviertel, die nichts besonders darstellen, an denen sich das Auge kaum erfreuen kann. Aber das Geschichtsbuch will das Gegenteil beweisen und deshalb muß man ja lügen.

Ich bin in diesem „Geschichtsbuch“ noch auf eine besonders üble Verdrehung und Verleumdung gestoßen, die ich nicht unerwähnt lassen kann. Jedem Einwohner Polens war der durch alle Volksschichten gehende Antisemitismus bekannt. Die Juden wurden genau so wie die Deutschen gehaßt und verfolgt, vielleicht noch mehr als die Deutschen. Immer wieder wurde zum Boykott der jüdischen Geschäfte aufgerufen, „Nie kupuj u zyda“ (Kauft nicht bei Juden) war in den meisten polnischen Schaufenstern zu lesen. Es gab Zeiten, wo die Juden auf den Straßen genauso wenig ihres Lebens sicher waren wie die Deutschen. Als ich 1943/44 längere Zeit in Warschau war, hörte ich von so manchem Polen den Ausspruch, daß er Hitler überaus dankbar sei, daß er Polen von den Juden befreit habe. Nach dem Kriege zeigt sich, daß Polen doch nicht so Judenfrei war, wie man erhofft hatte, und alsobald veranstalteten die Polen ein Pogrom Es gibt viele jüdische Schriftsteller und Politiker, die darüber berichteten: so manche Zeitung brachte diese Pogromberichte jüdischer Berichterstatter. An der Tatsache gibt es gar keinen Zweifel.

Hören Sie nun, wie die polnische Geschichtsschreibung daraus Kapital für sich schlägt. Ich zitiere von Seite 104:

„Nach Auffassung der Deutschen starben die Juden in den Ghettos aber zu langsam, es wurde also zu ihrer endgültigen Liquidierung übergegangen, sei es durch Ermordung an Ort und Stelle oder in Speziallagern. Von über 3 Millionen polnischer Juden überlebten kaum einige Zehntausend. Sie verdankten ihr Leben der polnischen Bevölkerung. Obwohl auf Hilfe für Juden die Todesstrafe stand, schmuggelten Polen Lebensmittel in die Ghettos und verbargen später diejenigen, denen es gelang, aus den Ghettos zu entkommen. Es gab eine spezielle Organisation, die in sich zahlreiche polnische Organisationen vereinte und der jüdischen Bevölkerung Hilfe zukommen ließ – den Hilfsrat für Juden.“

[p. 44] Das ist so perfide, daß es einem die Sprache verschlägt. Die Polen, die einem Juden nicht einmal ein Glas Wasser gegeben hätten, wollen sogar eine Organisation zur Hilfe für die Juden gestellt haben. Was für ein großartiges und selbstloses Volk, das sich in Todesgefahr begibt, um den Juden zu helfen. So schreibt man heute Geschichte und so schrieb man sie vor hunderten von Jahren.

Genauso wird, sogar auf der gleichen Seite 104, der Bromberger Blutsonntag umgelogen, nur wird er nicht so bezeichnet. Kurz und bündig sagt man:

„Sofort nach Beendigung der Kämpfe ermordeten sie (die Deutschen) Zehntausende von Polen in Bydgoszcz.“

Ich will nun darauf zu sprechen kommen, warum uns diese enormen Geschichtsfälschungen so massiv aufgetischt werden. Zuerst wollen die Polen natürlich ihre Minderwertigkeitskomplexe abreagieren, deshalb stellen sie sich selbst als ein so heroisches und tapferes, edles Volk dar, so ohne Fehl und Makel. Aber sie verfolgen weit größere Ziele, als nur die, sich selbst aufzuwerten. Was hier und da bekannt wird, müßte eigentlich jeden Deutschen endlich wachrütteln.

Seit einigen Jahren bringen die verschiedensten Zeitungen besonders in Norddeutschland Berichte von deutschen Akademikern, wonach man in alten Kirchenbüchern und Personenstandsregistem auf „urslawische“ Rechte und Besiedlungen in den Gebieten von Kiel über Braunschweig und Kassel hinunter nach Nürnberg bis östlich von München gestoßen ist. Dazu muß man noch wissen, daß volkspolnische Offiziere und Unteroffiziere bereits seit Jahren darauf gedrillt werden, daß Lübeck, Lauenburg, Ratzeburg „urslawische Gebiete“ sind, daß somit ein historischer Anspruch der „slawischen Völkerfamilie“ auf ganz Schleswig-Holstein besteht.

In den dreißiger Jahren hatte Polen im In- und Ausland eine Propaganda-Postkarte mit Unterstützung der Staatsbehörden verbreitet. Auf dieser Postkarte sind die als „historisch“ ausgegebenen Grenzen Polens mit dem weißen Raubadler als Hintergrund eingezeichnet, die die gesamten Gebiete der Slowakei, der Tschechei, die deutschen Gebiete bis Dresden-Berlin-Ostsee, ganz Schlesien, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen umfassen. Die Karte ist diesen Ausführungen beigefügt. Diese Grenze strebte Polen bereits an, als es die britische Garantieerklärung noch nicht in der Tasche hatte. Polen war sich klar, daß es nur durch einen Krieg diese Ausdehnung erreichen konnte, deshalb betete man in den Kirchen auch fleißig um den großen Völkerkrieg:

O wielką wojnę ludów prosimy Cię, Panie! (Um den großen Völkerkrieg bitten wir Dich, Herr!)

[p. 45] Nachdem England den Krieg gegen Deutschland beschlossen hatte und Polen bereit war, ihn gegen eine Garantieerklärung Englands anzuzetteln, veröffentlichte die Zeitung „Dziennik Poznański“ in der Ausgabe vom 26. Juni 1939 eine neue Landkarte, in denen die Grenzen weit über die in den dreißiger Jahren angestrebten hinausgehen. Die Karte ist ebenfalls beigefügt, sie zeigt den Verlauf der Grenze folgendermaßen: die gesamte Ostsee bis hinauf nach Kiel, quer durch Schleswig-Holstein bis Bremen, herunter über Hannover, Göttingen, Kassel, Fulda, Frankfurt/Main, Nürnberg. Dankenswerterweise hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in der Nr. vom 31.08.1979 die polnischen Ansprüche durch Veröffentlichung dieser Karte in Erinnerung gebracht.

Und da bereits Deutsche versuchen, die als „Wendlande“ angesprochenen Gebiete Niedersachsens samt Lüneburg und Lüneburger Heide als slawisch zu bestätigen, werden eines nicht zu fernen Tages diese Gebiete rückgeführt werden. Auch Schlesien ist ja rückgeführt worden, denn der Kardinal Wyszynski hat ausdrücklich in Breslau festgestellt:

„Wenn wir umherblicken auf diese Gotteshäuser, wissen wir, daß wir nicht deutsches Erbe übernommen haben. Es ist nicht die deutsche, sondern die polnische Seele, die aus diesen Steinen spricht. Diese Gebäude haben hier gewartet, bis sie schließlich in polnische Hände zurückgekehrt sind.“

Der Kardinal wußte, daß er log und daß alle Welt auch seine Lüge als solche erkennen mußte. Trotzdem log er. Doch bei uns gab es weder von kirchlicher noch von staatlicher Seite einen Aufschrei, ein Zurechtrücken der Lüge. Kommt hier nicht zum Ausdruck, daß der polnischen Kirche jede Lüge und Fälschung recht ist, wenn sie nur ihrem Ziele näher kommt? Hat sie nicht auch in ihrer sogenannten Verrsöhnungsbotschaft reichlich Lügen eingebaut? Ich erinnere an die infame Beschimpfung des Preußenkönigs durch die höchsten Repräsentanten der polnischen Kirche, als Friedrich dem sogenannten Großen, der für die erste Teilung Polens verantwortlich gemacht wird, obwohl Polen seit dem Zaren Peter dem Großen, also seit etwa 1700, unter russischer Herrschaft stand und gar kein freies Polen existierte, das Friedrich d. Gr. hätte aufteilen können. Hat bei dieser sogenannten deutschen Teilung nicht Rußland 82%, Österreich 10% und Preußen nur 8% des Landes, und zwar seine alten preußischen Gebiete zurückbekommen? Wird nicht schon durch diese 82% für Rußland klar, wer die treibende Macht war?

Als Friedrich d. Große altes deutsches Land wieder in Besitz nahm, das nur zeitweise dem polnischen König unterstellt war, befreite er ein armes verelendetes Volk von der Leibeigenschaft und Knechtschaft einer machthungrigen und heruntergekommenen Adelsclique. Das Land, das der Preußenkönig wieder übernahm, hatte seit der Pest im Jahre 1709 bis zur Teilung 1772 wüst und brach gelegen und seine Menschen waren von dem hoffärtigen unmenschlichen Adel so drangsaliert und ausgebeutet worden, daß man ihnen den Namen „Volk“ nicht mehr beilegen konnte, daß sie deshalb die neue Herrschaft und Ordnung freudig begrüßten.

[p. 46] D a s ist die Wirklichkeit gewesen, die die polnischen Bischöfe heute in eine Anklage gegen Deutschland ummünzen, indem sie behaupten, daß:

„Sowohl die ökonomischen, geschichtlichen, religiösen Gesetze als auch die historische Gerechtigkeit verlangen, daß die wieder gewonnenen Westgebiete für immer bei Polen bleiben.“

Dies ist ein Ausspruch des ehemaligen Bischofs von Krakau Karol Wojtyla!

Worum es der polnischen Kirche geht, beweist ein weiterer Ausspruch des Kardinals und Primas von Polen, Stefan Wyszynski, den er 1965 tat:

„Mit der Wiedergewinnung der polnischen Westgebiete, mit der Vernichtung des preußischen Staates und der Zerschlagung des Deutschen Reiches hat die Gegenreformation ihr Ziel erreicht.“

Hier hat der Primas doch die Katze aus dem Sack gelassen. Und es ist nicht das Oberhaupt der polnischen Kirche allein, der dieses Ziel verfolgt. Der gesamte polnische Klerus leistet dabei Hilfe.

Dieser Ausspruch ist zugleich ein Beweis dafür, daß Polen ein abgestecktes Kriegsziel hatte und deshalb auch zum Krieg drängte.

Der Kardinal hatte vor längerer Zeit ein Interview im Österreichischen Fernsehen gegeben. Ihm war dabei der Vorwurfgemacht worden, daß die polnische Kirche sich nicht genügend für Polen eingesetzt habe. Darauf gestand der Kardinal, daß es während des Krieges nicht einen einzigen polnischen Priester gegeben habe, der nicht mit der Waffe in der Hand gekämpft hätte. Bedarf es noch eines Kommentars?

Das alles muß man bedenken, wenn deutscherseits die Frage behandelt wird, wer für den Ausbruch des 2.ten Weltkrieges die Verantwortung trägt. Unsere leichtgläubigen Deutschen können sich nicht vorstellen, welche Mittel unsere Widersacher einsetzen, um ihre Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Bei uns hilft man kräftig mit beim Zerschlagen des Deutschen Reiches. In sämtlichen öffentlichen Medien sitzen die Helfershelfer. Wie wäre es sonst möglich, daß so viele Lügenfilme in den Fernsehprogrammen eingebaut werden?

Ich erwähnte bereits den dreiteiligen Film Narben, der angeblich eine bessere Verständigung zwischen deutschen und polnischen Danzigern herbeiführen sollte. Es war aber eine einzige Verleumdung der Deutschen und Reinwaschung der Polen.

Entlarvend aber wurden in der anschließenden Diskussion zwei Aussprüche der Polen. Den ersten habe ich schon genannt, er stammte von Prof. Markiewicz. Ich will ihn aber hier wiederholen, denn wir sollten ihn nicht vergessen und ganz besonders der Schulbuchkommission immer wieder ins Gedächtnis rufen:

Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.

[p. 47] Ist das nicht die klarste Bestätigung dafür, was ich ausgeführt habe, daß es den Polen nicht um Wahrheit geht, sondern einzig und allein um die Festschreibung ihrer Wunschträume, damit ihre, und nur ihre Auslegung der Geschichte füralle Zeiten besiegelt wird. Diese Auslegung könnte dann immer wieder zu finanziellen und wirtschaftlichen Forderungen und Erpressungen herangezogen werden. Bei der Arglosigkeit der Deutschen und ihrer geringen Ausdauer im Kampf um eigene Rechte hoffen die Polen, ihre Ziele zu erreichen, so wie sie mit der Vernichtung Preußens und der Zerschlagung des Deutschen Reiches ihre Ziele bereits als erreicht verkündet haben.

Aber auch der Reporter Zdanowski hat die Katze aus dem Sack gelassen und die polnischen Ziele und den polnischen Charakter offenbart, als er feststellte:

„EIN KATHOLISCHER DEUTSCHER IST DOCH KEIN RICHTIGER DEUTSCHER!“

Diesen Satz sollte man mehrmals lesen und ihn nicht vergessen, denn hier kündigt sich das nächste Ziel der Polen an. Der derzeitige polnische Papst Karol Wojtyla hat bereits von der Wiedererrichtung eines neuen Gottesstaates auf Erden gesprochen. Das kann nach seinem Selbstverständnis nur ein katholischer sein. Katholisch ist aber nach polnischer Auffassung das gleiche wie polnisch. Wenn ein katholischer Deutscher kein richtiger Deutscher ist, muß er folgerichtig ein Pole sein. So wie die Bamberger Katholiken restlos und zwangsweise durch Entzug der Sakramente und unter Anwendung anderer Druckmittel polonisiert wurden, so wird die Gegenreformation beim jetzigen Stand der Zerschlagung des Deutschen Reiches und der Vernichtung Preußens nicht Halt machen. Deutlicher konnten die Ziele gar nicht genannt werden. Die veröffentlichten Landkarten bestätigen nicht nur den Größenwahn der Polen, sondern daß die Polen nur benutzt werden von Mächten, die im Hintergrund stehen. Ein Volk, das in seinen Kirchengebeten um den großen Völkerkrieg betet, kann man sehr leicht zur Brandfackel machen. Umsomehr, wenn ein Sohn dieses Volkes, der auf den Stuhl Petris gehoben wurde, sich so weit vergißt, daß er bei einem Besuch seiner Landsleute in Castel Gandolfo, als diese voller Begeisterung und Inbrunst die berüchtigte „Rota“ sangen, hingerissen ins Mikrofon mitsummte. Vielleicht war es auch die Antwort darauf, daß er aus der Umgebung des Vatikans gebeten worden war, die sichtliche Bevorzugung polnischer Pilger einzustellen. Die anwesenden deutschen Pilger haben mit Entsetzen das Mitsummen des Papstes gehört. Dadurch muß ganz Polen sich bestätigt fühlen in seinen Ansprüchen und Zielen. Ich bringe nachstehend den Text der „Rota“:

Wir lassen nicht vom Boden, sind sein Sohn.
Wir lassen unsere Sprach nicht sterben.
Wir sind der Polen Volk, Nation,
der königlichen Piasten Erben.
Verdeutschen soll uns nicht der Feinde Heer.
Dazu verhelf uns Gott der Herr!

[p. 48] Und bis zum letzten Atemzug
verteidigen wir Geistes Gut.
Bis sich zu Schutt und Staub zerschlug
der Kreuzritter böse Brut.
Des Hauses Schwelle sei uns Festungswehr!
Dazu verhelf uns Gott der Herr!

Nicht mehr wird der Deutsche uns spei’n ins Gesicht,
die Kinder uns nicht germanisieren.
Bald kommt der Waffen ehernes Gericht,
der Geist wird uns anführen.
Blitzt nur der Freiheit goldnes Horn – zur Wehr!
Dazu helf uns Gott der Herr!

Keine Dichtung hat eine so große Volkstümlichkeit erlangt, wie die heute noch gesungene „R o t a“ (der Eid). Ihre Urfassung richtete sich nicht gegen die Deutschen, sondern gegen die Russen. Maria Konopnicka hat sie etwa um 1908 gedichtet. Bei der Vertonung wurde sie auf die Deutschen umgemünzt und zum ersten Male bei der Einweihung des Grunwald-Denkmals in Krakau im Jahre 1910 gesungen. Nachher wurde sie das Kampflied der Pilsudski-Legionen. Und jetzt im Jahre 1981 wurde sie in Castell Gandolfo mit Begeisterung gesungen unter Mitwirkung des Papstes Johannes Paul II.

Welch seltsames Christentum wird uns hier vorgeführt. Am Sitz des Stellvertreters Christi auf Erden ertönen Haßgesänge, in die der Pontifix Maximus selbst miteinstimmt, sogar per Mikrofon, damit die Welt ihn hören kann. Ein ganzes Volk konserviert den unchristlichen Haß über die Jahrhunderte hinweg und lebt davon, es hält die Vertreibung von fast 15 Millionen Menschen aus ihren jahrhundertealten Heimstätten und dabei die Ermordung von mehr als 2 Millionen vor und nach dem Kriege für rechtens und kündigt den Raub weiterer Gebiete, und also weiterer Vertreibungen an. Zu gleicher Zeit erbitten diese „christlichen“ Vertreiber von den Vertriebenen Hilfe und geben vor, sie müßten auf den reichen und fruchtbaren Böden hungern, während aus Kartoffeln und Korn Wodka statt Lebensmittel produziert werden, während Bettelbriefe an alle möglichen Stellen gerichtet und selbst an völlig fremde Privatadressen geschrieben werden, während man Verständnis, Mitleid und christliche Nächstenliebe fordert, zahlt man mit Haß und Schimpf aus dem Domizil des Pontifex Mamisus zurück. Christentum nach polnischem Verständnis!

Wird es nicht Zeit für uns Deutsche, daß wir das endlich begreifen?

All denen, die die grauenvolle Vertreibung von 12 Millionen Menschen aus ihren Heimatstätten schon vergessen haben oder gar behaupten, daß es eine „humane Umsiedlung“ war, gebe ich am Ende dieses Heftes einen Beweis für das gemeinste Verbrechen dieses Jahrhunderts. Es ist der mit dem polnischen Adler versehene Sonderbefehl der polnischen Regierung für die Austreibung der Bevölkerung der Stadt Salzbrunn, der für viele ähnliche steht.

[p. 49] Besonders dem ehemaligen Staatsminister Dr. von Dohnanyi sei dieser Beweis vorgelegt, der sich nicht geschämt hat, seinen vertriebenen und geflüchteten deutschen Volkszugehörigen aller Wahrheit zuwider ins Gesicht zu schleudern, daß sie niemand daran gehindert habe dort zu bleiben. Ihm sei gesagt, daß im umgekehrten Falle kein einziger Pole sich so erniedrigt hätte und den entmenschten Austreibern zuliebe von „humaner Bevölkerungsverschiebung und Umsiedlung“ gesprochen hätte.

Allen Deutschen sei daher ins Gedächtnis zurückgerufen das Urteil des Papstes Pius XII, der allerdings kein Pole war – über die Annektion deutscher Gebiete durch Polen. Dieses päpstliche Urteil lautete:

„Es ist das größte Verbrechen, 12 Millionen Vertriebene und 3 Millionen Tote zu berauben.“

Dem ist nur noch hinzuzusetzen, daß dieses Urteil bestehen bleibt bis das Unrecht rückgängig und wiedergutgemacht ist.

Die gebürtige Engländerin Freda Utley, Dozentin und Zeitungskorrespondentin mit akademischen Auszeichnungen der Londoner Universität für Geschichte, war nach 1945 lange Zeit in Deutschland, um die Verhältnisse zu studieren. Sie hat in ihrem Buch „Kostspielige Rache“ auf Seite 162 eine Feststellung über die Deutschen getroffen, die es verdient, allen Deutschen ins Gedächtnis zurückgerufen zu werden:

„Die Kriegspropaganda hat die harten Tatsachen der Geschichte verschleiert, sonst müßten die Amerikaner wissen, daß die Deutschen – wenn überhaupt – keineswegs angriffslustiger sind als die Franzosen, Briten, Niederländer, die in Asien und Afrika Riesenreiche eroberten, während die Deutschen zu Hause blieben, Musik komponierten, Philosophie studierten und ihren Dichtern lauschten. Vor gar nicht so langer Zeit gehörten die Deutschen noch zu den friedfertigsten Völkern dieser Erde; sie könnten es wieder werden, wenn man ihnen eine Welt gäbe, in der es erlaubt wäre, im Frieden zu leben. Die Böcklers in Deutschland waren zwar im Irrtum, wenn sie glaubten, daß man von den Westmächten Zugeständnisse auf dem Verhandlungswege erringen könne, ihre Haltung beweist aber die Bereitschaft vieler Deutscher, sich bei der Verfolgung ihrer Ziele friedfertiger Methoden zu bedienen.“

Diese Friedfertigkeit darf nicht so weit gehen, daß wiralle unsere Rechte fahren lassen und uns nicht mehr zur Wehr setzen, wenn beutegierige Nachbarn einen immer größeren Hunger nach unserem Land zeigen und dabei die Geschichte so fälschen, als hätten die Deutschen tausend Jahre lang nichts geleistet und immer nur die armen und doch so edlen „Slawen“ überfallen und gemordet. Wehren wir endlich diese Lügen ab und hören wir auf, unseren schlimmsten Feinden immer wieder auf die Beine zu helfen, damit sie uns immer von neuem beschimpfen und bespucken können. Wir Deutsche haben keinen Grund, in Sack und Asche demütig am Boden zu liegen, wir können stolz auf unsere Vergangenheit sein, denn es gibt kein zweites Volk dieser Erde, das so unendlich viel der ganzen Welt gegeben hat.

[p. 50] Wie Geschichte gefälscht wird, erleben wir seit 1945 fast täglich. So wie jetzt, wurde sie auch früher gefälscht. Welch verheerende Folgen dabei für die Menschen gleichen Ursprungs und gleichen Blutes entstehen, haben wir erlebt und erlitten. Soll es auf friedlichem Wege zu einer Verständigung zwischen Deutschen und Polen kommen, muß die Vergangenheit restlos geklärt und in alle Volksschichten getragen werden. Nicht nur bei uns, auch drüben beim Nachbarn. Die ausschließlich vom Gefühl beherrschten Polen müssen endlich die objektive Geschichte zur Kenntnis nehmen und sie nicht einseitig zu ihren Gunsten und zu Lasten alles Deutschen auslegen. Jedes Volk braucht seine Geschichte und kein Mensch gedeiht ohne Vaterland. Daher ist auch das deutsche Volk verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß seine Geschichte nicht von Fremden verfälscht wird. Den polnischen Geschichtsfälschungen muß endlich Einhalt geboten werden, sie müssen zurückgenommen werden, um den Haß zu besiegen. Nur die Wahrheit kann Haß besiegen. Wenn sie noch so bitter ist, sie ist der einzige Weg, um die Zukunft zu gewinnen.

* * *
Festen Mut in schweren Leiden,
Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschworen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen. –

Brüder, gält es Gut und Blut:
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!

Friedrich von Schiller

[p. 51]

Hinweis:

Die Tatsache der Austreibung ist zwar allgemein
bekannt, doch ist mir erst jetzt die Fotokopie eines
Original Austreibungsbefehles zugegangen,
der für gleichlautende andere steht.

Ich möchte ihn der deutschen Öffentlichkeit zur
Kenntnis bringen.


Else Löser


Quellennachweis

Wilhelm Kammeier:                         Die Fälschungen der deutschen Geschichte
Lothar Greil:                                      Slawenlegende
Franz Wolff:                                      Ostgermanien
Richard Suchenwirth:                        Der Deutsche Osten
Rudolf Trenkel:                                 Der Bromberger Blutsonntag
Rudolf Trenkel:                                 Polens Marsch in den 2.ten Weltkrieg
Peter Aurich:                                     Der deutsch-polnische September 1939
Walther Steller:                                 Grundlagen der deutschen Geschichtsforschung
Kurt Relle:                                         Die unbewältigte Heuchelei
Freda Utley:                                       Kostspielige Rache
Wydawnyctwo Interpress:                POLEN


Dank an @Frank für den Hinweis hierauf!

39 Gedanken zu “Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

  1. Wie Polen im September 1939 Deutschland eroberte und den

    PROLOG:

    Also wer es immer noch nicht wußte, daß die Polen anno 1939 über unsere Wehrmacht hinwegfegten wie ein Wirbelsturm, der sollte einfach polnische Quellen bemühen; denn in Wahrheit hat Hitler sich sofort nach Elba abgesetzt als die unschlagbare polnische Luftwaffe Berlin in Schutt und Asche bombte, und polnische Ulanen bis an der Spree vorrückten. Darauf hat Italien Deutschland den Krieg erklärt, die Franzosen setzten sich am Rheinufer fest und im Deutschen Reich kam es zu Meutereien. Die flüchtende feige Wehrmacht aber, die bei ihrem hinterhältigen Angriff gen Osten tatsächlich einige Kilometer über die polnische Grenze gelangt war, die hat sich dann nur noch an hilflosen polnischen Zivilisten ihr Mütchen gekühlt und in Polen furchtbare Verbrechen begangen, bevor sie sich auflöste und fluchtartig nach Westen über die Oder absetzte.

    ERSTES PLAGIAT:

    Als Polen den Krieg gewann

    Brandenburger Tor 1945 Unsere Flieger bombardieren Berlin, Hitler nach Elba geflohen, auch Italien erklärt Deutschland den Krieg – meldete die polnische Presse im September 1939. Der damalige Radiohörer und Zeitungsleser glaubte, dass Polens Soldaten sich tapfer schlugen und diese an allen Fronten gegen die Deutschen siegten. Man bekam schon nach wenigen Tagen nach Ausbruch des Krieges den Eindruck vermittelt, dass dieser bereits so gut wie gewonnen war und die siegreichen polnischen Armeen nun Hitler nur noch vor sich hertrieben. Wer die polnischen Medien damals mit solchen Falschinformationen speiste will keiner mehr genau wissen, mal sollen es „wahnsinnige Redakteure“, Politiker der Opposition, oder sogar die Regierungspresse gewesen sein. Alles klang aber offenbar sehr glaubhaft, was heute noch in Archiven vorhandene Tagebucheinträge von einzelnen „nicht informierten“ Politikern beweisen. Die Erfindungsgabe der Verantwortlichen kannte jedenfalls keine Grenzen, was Sie den nachfolgenden Zeitungs- Auschnitten aus jener Zeit entnehmen können.

    Berlin in Trümmern

    Eines der Lieblingsthemen der Medien waren schwere Angriffe polnischer Flugzeuge auf die deutsche Hauptstadt. Nach Angaben der Krakauer Zeitung gab es diese täglich. Regelmäßig kehrten die „Bomber“ ohne eigene Verluste nach Polen zurück, obwohl einzelne Piloten sich später auch schon mal beklagten von Scheinwerfern deutscher Flaggeschütze geblendet worden zu sein. Die Standardmeldung sah in etwa so aus: „Unsere Piloten kehrten gesund und mit heiler Haut zu ihren Basen zurück, nur ein Korporal wurde am Bein verletzt“. Gleichartige Meldungen über deutsche Verluste lasen sich so: „Die Deutschen waren wie gewöhnlich überrascht vom plötzlichen Auftauchen unserer Flugzeuge und schossen ziellos durch die Gegend. Neben der Reichshauptstadt bombardierten unsere Flugzeuge heute auch Frankfurt/Oder, Danzig und vernichteten einen Stützpunkt der deutschen Luftwaffe in Posen sowie einen Flughafen in Breslau“ – schrieb die „Krakauer Zeitung“ am 11.9.1939. Die Zeitung „Morgen-Express“ berichtete am 8.9.39, dass polnische Bomber nun auch den Briten zur Hilfe geeilt seien in ihrem Kampf um die Zerstörung deutscher Industrieanlagen. Der bedeutende Teil Berliner Industrieanlagen sei vernichtet worden, hierunter auch diese von Krupp nach zwei schweren Angriffen.

    Schlachtschiff „Gneisenau“ versenkt

    Das „Lodscher Echo“ meldete schon am 4 September die erste große Niederlage der deutschen Luftwaffe in Polen: „64 allerneuste Flugzeuge des Eindringlings wurden abgeschossen, über 180 Piloten werden nicht mehr nach Deutschland zurückkommen“. Deutsche Bomber sind ein leichtes Ziel sowohl für die Flugzeugabwehrartillerie, als auch für unsere Jagdflugzeuge die mit einer Geschwindigkeit von über 450 km/h den Feind stellen und dann vernichten“ – schrieb ein Journalist „des Echos“. Am 14. September liess auch der „Morgenexpress“ seiner Einbildungskraft freien Lauf und behauptete, dass die deutsche Luftwaffe nun wegen Mangels am Benzin garnicht mehr angreife, denn den notwendigen Kraftstoff habe man irrtümlich an die Westfront geschickt. Viele historische Indizien weisen daraufhin, dass sogar Regierungsmitglieder den Lügen der Medien und anderer Politiker auf den Leim gingen. Der damalige Vize- Ausenminister Polens an der Seite von Józef Beck, Jan Szembek, trug in seinem Tagebuch am 4. September 1939 ein: „In der Kaserne behaupten Offiziere, dass die Engländer Hamburg bombardieren, und die Franzosen in Deutschland einmarschiert sind. Eine Reihe von Nachrichten sind diesbezüglich auch im Ministerium eingegangen, so sollen 60 polnische Flugzeuge Berlin bombardiert haben und alle unversehrt zurückgekehrt sein. Auch Kiel wurde angegriffen und das Schlachtschiff „Gneisenau“ versenkt“.

    Hunderte polnische Jagd- Geschwader bereit

    Die polnischen Luftstreitkräfte und die Kavallerie wurden damals von fast allen Medien besonders verherrlicht. Das Flugwesen nahm sogar schon vor dem Beginn des Krieges den wichtigen Platz in der Großmachtkampagne Warschaus ein. Die Polen glaubten den Lügen der Politiker und wähnten gleich Hunderte von Geschwadern der polnischen Luftstreitkräfte zum Einsatz gegen Deutschland bereit (1.9.1939 Krakauer Zeitung IKC). Effekte der Handlungen solcher Masse von Flugzeugen mussten natürlich zumindest dann auch in der Presse erscheinen. Am 19. September versicherte die Tageszeitung „Morgenexpress“, dass die Deutschen in Polen schon über 300 Flugzeuge verloren haben, wobei über tausend Mann Besatzung den Tod fanden. Diese Informationen, obgleich stark übertrieben, waren allerdings dann nicht so ganz abstrakt im Verhältnis zur Kriegswirklichkeit. Im ganzen September soll die deutsche Luftwaffe in Polen 285 Flugzeuge verloren haben, 279 wurden beschädigt und 400 Piloten wurden getötet oder vermisst. Nach Medienberichten fuhr die polnische Armee aber auch zu Lande und Wasser nur bedeutsame Erfolge ein. „Die Deutschen können dem Tempo des polnischen Angriffes nichts entgegensetzen“ – Schrieb „ABC“ am 5. September 1939, also zu einem Zeitpunkt als große Teile der polnischen Armee bereits an der Weichsel von der Wehrmacht in die Zange genommen worden und floh.

    Betrunkene Kinder in deutschen Panzern

    Die Redakteure der Warschauer Zeitung „ABC“ waren besonders einfallsreich in ihren Erfindungen. Deutsche Soldaten stellten sie oft lächerlich wie z.B. in viel zu kleinen Uniformen dar. „Beim Anblick polnischer Ulanen mit ihren Bajonetten sind die Deutschen in Panik geflohen“ – hiess es regelmäßig. Die Zeitung nahm in ihren Berichten jeweils Bezug auf Kriegsberichterstatter, die es aber im September 1939 überhaupt nicht gab. Auch verbreitete man das Gerücht, dass in deutschen Panzern nur Kinder saßen, was die rasenden Angriffe dieser „Monster“ unterstrich, denn man hatte ihnen Alkohol verabreicht. Schon am 8. September waren deutsche Flugzeuge ständig über Warschau zu sehen. ABC beruhigte ihre Leser mit dem Hinweis, dass dies selbstmörderische Manöver der Deutschen seien. Die Maschinen hätten kaum noch Benzin und keine Munition mehr an Bord und seien damit wehrlose Opfer. Am 12.9.1939 meldete man sensationell dass die deutschen Panzer sogar schutzlos gegen Gewehrkugeln seien, da die Schützentürme nicht aus Stahl, sondern Blech produziert worden seien. Erst ab dem 19. September gaben einige polnische Zeitungen zu, dass die polnischen Heere bei Kutno, Lodsch und ?owicz müde seien und verzweifelt gegen ihre Einkreisung durch die Wehrmacht kämpften.

    Ritterliche Polen

    Nicht schlimmer als polnische Reiter und Piloten taten sich die Matrosen hervor. Die erste Geige spielte hierbei der polnische Zerstörer „Wicher“, der am 18. September 1939 mit der Vernichtung des deutschen U-Bootes U-37 den Untergang der deutschen Kriegsmarine eingeleitet haben soll. Nach jedem erfolgreichen Angriff auf deutsche Schiffe verhielten sich die Polen ritterlich und nahmen die Besatzungen versenkter Schiffe des Gegners an Bord. Die Heldentaten der „Wicher“ waren unerhört, besonders wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass dieses Schiff bereits seit dem 3. September auf dem Grund der Ostsee im Hafen von Hel lag, nachdem es durch drei deutsche Fliegerbomben versenkt worden war. Weniger mediales Glück hatten die Verteidiger der Danziger Westerplatte, deren letzter Mann laut „Dziennik Nowy“ am 10. September sein Leben verloren haben soll, nachdem er und sein Kommandant sich selbst und die Westerplatte in die Luft gesprengt hatten. In Wahrheit waren aber kaum 16 von 182 Beschützern der Westerplatte umgekommen. Die gleiche Zeitung berichtete auch vom Einmarsch der Sowjets in Ostpolen am 17. September 1939: „Die rote Armee hat einen Teil des polnischen Gebietes an des Grenze liegend eingenommen. Die polnische Armee führt keine Kriegshandlungen gegen die sowjetische Armee aus“.

    Frankreich patrouilliert an den Grenzen

    Auch über die Ereignisse im Ausland während der ersten Tage des zweiten Weltkrieges berichten polnische Medien in ähnlicher Manier. Das „Lodscher Echo“ druckte am 4. September 1939 sogar einen angeblich amtlichenen Bericht ab, in dem vom Beginn eines Angriffes der französischen Streitkräfte zu Land, Wasser und in der Luft gegen Deutschland zu lesen war. Man versah dieses Kommunique mit dem suggestiven Titel: „Frankreich hat alle seine Streitkräfte in den Kampf gegen die Deutschen geworfen“. Von einem orkanartigen Angriff auf die Siegfried-Linie und der Bombardierung deutscher Städte wird berichtet. Mit Bezug auf den „Pariser Rundfunk“ meldeten auch andere polnische Zeitungen von siegenden französischen Truppen an Fronten zwischen Mosel und Rhein. Bekanntlich beschränkten die Franzosen aber ihren Beistand zu Polen damals auf das Patrouillieren an den eigenen Grenzen. Berichtet wurde durch polnische Medien auch über die Aktivitäten deutscher Kriegsgegner in Berlin und andererorts. Von Großdemonstrationen („wir wollen keinen Krieg, wir wollen Brot“) ist zu lesen, Strassenschlachten mit der Polizei und unzähligen explodierten Bomben die Hitler gewidmet gewesen seien. „Pazifistische Flugblätter wurden sogar durch Bomber der Luftwaffe über großen Städten abgeworfen“ – meldete „ABC“ Warschau.

    Mörderischer Journalismus

    Bei der damaligen Masse propagandistischer Lügen war nur schwerlich herauszufischen welche Meldung denn wirklich echt war. Die verantwortlichen polnischen Zeitungen haben sich niemals für ihre damalige Berichterstattung entschuldigt, oder sogar frei erfundene Ereignisse revidiert. Blieb also nur moralische Gunst, dieser aber auch durch die dreiwöchige wütende Verteidigung Genüge getan worden war. Die letzte Warschauer Zeitung wurde noch am 29. September herausgegeben. Gedruckt wurde sie von zwei Männern mit einer Kurbel-Handpresse. In ersten Tagen des Krieges waren Gott sei Dank schon die Rundfunksender in Kattowitz, Lodsch, Posen und Krakau verstummt. Im September 1939 sollten Zeitungen vor allem für den Durchhaltewillen der Gesellschaft sorgen, aber auch mörderischen Hass gegen die Deutschen aufbauen. So wurden durch Journalisten barbarische Gräueltaten der deutschen Wehrmacht in den ersten Tagen des Krieges einfach erfunden. Solche Meldungen lebten dann aber nach dem Kriege wieder auf und dienen heute sogar dubiosen Journalisten, Historikern und Politikern als Vorlage zur Schürung antideutscher Ressentiments oder gar Geschichtsbüchern. Ein krasses Beispiel für Folgen derartigem mörderischem Journalismuses war eine Meldung der Warschauer ABC Tageszeitung, welche wider der Wahrheit, vor aus deutschen Flugzeugen abgeworfenen Diversanten warnte. Erst als dann die Lynchaktionen verdächtiger Unschuldiger bereits epidemische Ausmaße angenommen hatten, widerrief die Zeitung diese Aufforderung zu Mordaktionen.

    Hitlers Armee konnte 1939 niemand besiegen

    Gewissenlose Journalisten haben schon immer für schlimme Tragödien und Verbrechen in dieser Welt gesorgt. Auch Deutsche und Polen können hiervon zur Genüge berichten. Bestraft werden derartige Schreibtischtäter aber leider nur in den allerseltesten Fällen. Neben Hitler, Stalin und Churchill waren es vor allen Dingen auch polnische Nationalisten ,unter der Führung von Aussenminister Jozef Beck („Ein notwendiger Krieg zur Wiederherstellung der nationalen Einheit“), die diesen grausamen Krieg gewollt und bekommen haben. Warschau und London hatten aber den Siegeswillen und vor allen Dingen die Stärke und Flexibilität der deutschen Streitkräfte dramatisch unterschätzt. Ehe die Briten und Franzosen, in einem Beistandspakt Polen verpflichtet, überhaupt reagierten, war Polen schon besiegt. Die gefälschten Siegesmeldungen polnischer Medien haben dann noch unzähligen tapferen Soldaten das Leben gekostet, die zuletzt noch im guten Glauben gegen den nicht zu schlagenden Feind angerannt sind.

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    Quelle: http://polskaweb.eu/polnische-medien-lu … 42342.html

    ZWEITES PLAGIAT:

    Polnische Medien: Hitler nach Elba geflohen

    Zeitung Rassisten Die beschämend unzureichende Aufarbeitung der Geschichte und auch vieler ihrer bekannten Halbwahrheiten, welche eben darum heuer immer mehr zu internationalen Politiken werden, dient vor allen Dingen denjenigen, die in den schlimmsten Zeiten der Menschheit zahlreiche, bisher ungesühnte, Verbrechen begangen hatten. Viele der damaligen Täter und Mittäter wie z.B. in Mittel- und Osteuropa, die bis 1950 noch gemordet hatten, laufen derweil immer noch frei rum und werden teilweise sogar heute noch als Helden verehrt. Zu den schlimmsten Verbrechern der Geschichte des letzten Jahrhunderts zählen natürlich nicht nur viele Politiker und Uniformierte, sondern vor allen Dingen auch Journalisten und deren Arbeitgeber, welche durch Hetze, Kriegstreiberei und Lügen Ursache für zahlreiche Tragödien jener Zeit waren. Aber nur ein einziger solcher grausamer Schreibtischtäter wurde bisher nachhaltig bestraft, der Herausgeber der antisemitischen- und antibolschewistischen Hetzschrift „der Stürmer“, Julius Streicher, den die Allierten nach dem zweiten Weltkrieg in Nürnberg hinrichteten.

    Haben Sie schon einmal von der gefälschten Kriegs-Berichtserstattung des ehemaligen stellvertretenden irakischen Ministerpräsidenten Tarik al-Aziz oder von der „deutschen“ Hetz Gazette „Bild Zeitung“ gehört ? Dann wissen Sie sicherlich schon was Propaganda der niederträchtigsten Art bedeutet und bewirken kann. Während Aziz noch Soldaten mit falschen Siegesmeldungen der längst geschlagenen irakischen Armee in den Tod trieb, hatte die „Bild Zeitung“ bereits lange Zeit versucht das deutsche Volk auf einen notwendigen Krieg gegen den Irak einzuschwören. Durch die Blume fordete das Blatt sogar ultimativ eine Zusage der Bundesregierung zur Beteiligung an dem gigantischen Raubüberfall. Das Berliner Verlagshaus unterlegte diese Forderung selbst noch nach dem Angriff der USA und seinen Verbündeten mit Berichten angeblicher Greueltaten an amerikanischen GIs durch irakische Soldaten. Man schuf Hass im Auftrage politischer Hintermänner aus dem Ausland, um diesen Angriffskrieg und die Zerstörungen und den Raub von jahrtausendalten Kulturgütern zu rechtfertigen. Doch welche Verbrechen sich heutzutage noch Verleger und Journalisten leisten ist nichts gegen die tödliche Propaganda aus der Zeit vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg.

    Wenn die „Kriegsberichterstattungen“ polnischer Zeitungen und des Radios im September 1939 wahrheitsgemäß gewesen wären, dann hätte es den Holocaust wohl nie gegeben und kein Rotarmist oder US Soldat hätte jemals in Hitlerdeutschland Flagge gezeigt, denn nach diesen Meldungen waren die deutschen Angreifer schon nach einer Woche Krieg nur noch auf der Flucht, polnische Jagdbomber zerstörten Berlin, Hitler floh nach Elba und die deutsche Großindustrie lag in Schutt und Asche. Neben solchen Siegesmeldungen wurde aber auch sehr umfangreich über angebliche Greueltaten durch die deutsche Wehrmacht verbreitet, welche an den beschriebenen Orten niemals stattgefunden hatten, dennoch aber sogar heute noch in „historischen Büchern“ dubioser Journalisten und Historikern Berücksichtigung finden, welche diese Schwindel aus Zeitungen in alten Archiven entnahmen. Jüngere krasse Beispiele geben auch Auskunft über die heutige „Qualität“ von Journalisten und Historikern, die wie z.B. FAZ Journalist Konrad Schuller und der in Warschau lebende Historiker Jochen Böhler, über angebliche Verbrechen der deutschen Wehrmacht berichten, die nach unseren Recherchen zwar stattfanden, aber in den von uns geprüften Fällen, ohne jegliche deutsche Beteiligung.

    Wie polnische Medien am 3. September 1939 berichteten, also am dritten Tage des Polenfeldzuges, mussten sich die angreifenden Deutschen unter riesigen Verlusten schon weitestgehend zurückziehen. „Soldaten der Wehrmacht vergingen sich daher in ihrer Schmach an der polnischen Zivilbevölkerung, vergewaltigten Frauen und töteten sie dann mit ihren Kindern in dem man sie mit Panzern überrollte“ – solche oder ähnliche Horror Meldungen findet man selbst heute noch in den Online- Archiven britischer Tageszeitungen, welche aus Gründen der Glaubwürdigkeit aber nur die angeblichen Verbrechen an der polnischen Zivilbevölkerung publizierten, die Erfolgsmeldungen der Polen erschienen selbst den Briten ein wenig zu weit hergeholt. FAZ Journalist Konrad Schuller zeigt mit seinem jetzt veröffentlichen dubiosen Buch „Der letzte Tag von Borów“, wie einfach es schon damals war auch mit Unwahrheiten, die politisch Hass und Gewalttaten fördern sollten, noch großes Geld zu verdienen. So berichtet er von einem Massaker der deutschen Wehrmacht im Februar 1944 im Bereich des ostpolnischen Dorfes Borów, was wohl niemals stattgefunden hatte.

    Ein ähnliches Verbrechen aber, fand tatsächlich bei Borów statt. Dies aber bereits 6 Monate vorher, nämlich im August 1943. Die Täter waren auch keine Deutschen, sondern Einheiten der polnisch-nationalistischen NSZ *, welche sich in dieser Gegend grausame Schlachten mit Truppenteilen der Armia Ludowa und sowjetischen Partisanen lieferten, wobei auch die Zivilbevölkerung teilweise dezimiert wurde. Man muss hierzu auch wissen, dass der größte Teil des polnischen Widerstandes gegen die deutschen Besatzer sich in dieser Region in Ostpolen aufhielt. Hier gab es kaum jemanden der nicht mit irgendwelchen Partisanengruppen zusammenarbeitete. Frauen und Kinder der wurden sogar zu Spionagetätigkeiten und zur Postverteilung eingesetzt, die hierbei ihre Freiheit oder sogar ihr Leben riskierten. Die polnischen Heimatarmee und andere Gruppen formierten sich von hier aus auch für den Aufstand in Warschau. Wer wirklich Partisan oder Zivilist in dieser Gegend war, dass wurde jeweils nach dem Tode einzelner, medienwirkend entschieden. Zum Massaker von Borów liegt „Polskaweb“ u.a. der glaubhafte Lebenslauf eines ehemaligen AK Kämpfers vor, der im Ausland lebt und dieses Verbrechen und andere von Polen an Polen bereits vor Jahren in einem Buch zusammenfasste.

    Konrad Schullers Buchinhalt muss aber nicht von ihm frei erfunden worden sein, denn zumindest hat er ja angeblich Zeitzeugen befragt. Doch für viele Nachfahren von osteuropäischen Opfern des Krieges ist es auch sehr wichtig, dass bei den Tätern oder deren Nachfahren noch was zu holen ist, worunter die Qualität der Aussagen von Zeugen natürlich erheblich leidet. Stutzig gemacht hat uns aber in diesem Zusammenhang, dass es ausgerechnet der polnische Botschafter in Berlin Marek Prawda ist, der dieses jetzt erschiene Buch des aus Rumänien stammenden Autors Schuller über das Massaker von Borow im „Tagespiegel“ promotet und in höchsten Tönen lobt. Staatspräsident Lech Kaczy?ski hatte Prawda im August 2006 zum Botschafter in Deutschland ernannt, dies aber höchstwahrscheinlich wegen diplomatischen Kompetenz und nicht wegen seiner politischen Einstellung. Während es bei Jochen Böhler in seinem Buch „Auftakt zum Vernichtungskrieg“ wohl eher finanzielle Motive zu sein scheinen die ihn antreiben, die Vorfahren von heute über 50 Millionen Deutschen pauschal durch den Dreck zu ziehen, weist die Biographie Schullers wohl eher auf einen poltischen Hintergrund hin.

    Lesen Sie am Mittwoch mehr bei „Polskaweb“ aus polnischen Zeitungen des Septembers 1939, mehr über Hitlers Flucht nach Elba und die siegreichen Franzosen und Polen.

    * Am 9. August 1943 wurde in der Nähe von Borów als Vergeltung für die Ermordung einiger NSZ-ZJ (Zwi?zek Jaszczurczy) Soldaten durch sowjetische Partisanen eine Einheit der Armia Ludowa entwaffnet und hingerichtet. Die Armia Ludowa war eine kommunistische Untergrundorganisation in Polen im Zweiten Weltkrieg. Sie wurde von der Sowjetunion im Kampf gegen die deutschen Besatzer unterstützt, um nach dem Sieg eine sozialistische Ordnung in Polen herzustellen. Sie wurde sowohl von den Deutschen wie auch von den polnisch-nationalistischen NSZ bekämpft. Vereinzelt kam es auch zu Zusammenstößen mit der AK. Alle diese militärischen Gruppen hatten auch Frauen und Kinder in ihre Untergrundsysteme integriert. Die NSZ hatte etwa 70 000 Mitglieder. Raubüberfälle und Morde an Zivilisten oder untereinander wurden meist den deutschen oder sowjetischen Besatzern angehangen, auch noch nach dem offiziellen Ende des zweiten Weltkrieges.

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    Quelle: http://polskaweb.eu/polnische-zeitungen … 54563.html

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      • Klar, Polskaweb wurde politisch korrekt sterilisiert. Die verkaufen jetzt anstelle von historischer Wahrheit Pornos und alles was dazu gehört! http://polskarandka.eu/

        Polskaweb“-Betreiber Herbert Porsch wegen …
        https://www.inventati.org/leipzig/?p=1780
        29.03.2014 – Herbert Porsch, Betreiber und Chefredakteur von „polskaweb“. … genannten, mittels einer hochpreisigen Bezahlschranke praktisch gesperrt.

        Polen » Zum leidigen Thema „Polskaweb“ – Wer steckt dahinter …
        http://www.pharus-forum.de › Politik – Wirtschaft – Aktuelles › Europa › Polen
        02.07.2011 – http://polskaweb.eu/ Da diese hetzerische Seite nun schon seit Jahren im Internet rumgeistert und Polen, Juden, und andere verstört, habe ich .

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      • @Deutscher Volksgenosse
        Nur zur Info. Auf diesen dreisten Schwachsinn:
        https://morbusignorantia.wordpress.com/2015/06/12/fruhsexualisierung-genderwahn-homoehe/#comment-17583
        hatte ich mal eine Erwiderung geschrieben.
        Natürlich hat der „ehrenwerte“ Ubasser es – wie erwartet – komplett unterdrückt, wegzensiert, während ALLE möglichen Trolle und zigfach-Nicks dort wunderlicherweise freie BAHN haben😆 .

        Diese Type, die sich frech „Waffenstudent“ nennt, ist entweder ein Schreibprogramm oder ein geistesgestörter Spinner – zwar hat „ES“ auch öfter gute Quellen/Beiträge, allerdings große hohle Sprüche in Masse auf Lager und NICHTS dahinter – von „Ehre und Satisfaktion“ etc. schwafeln, von Dir EIN Impressum einfordern, WÄHREND es diesem heuchlerischen VollHirnstein und NULLKOMMANULLmerker bei anderen Seiten, wo er seinen Großkotzkommentarmüll absondert VOLLKOMMEN scheiSSegal IST, ob korrektes Impressum da ist (LC&ML) und FÜR was die stehen (Bsp. Trutzgauer Bote=VS) :mrgreen: !!!
        (Latürnich stehe ich für diese AuSSage dem Geschmähten „Waffenstudenten“ zur Verfügung, so denn er es denn wünscht – garkeine Frage!)
        PS:
        Gute Arbeit und gute Seite😉

        GruSS

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        • Bsp. Trutzgauer Bote=VS):mrgreen: !!!

          Auch schon gemerkt, wie früh, wie schnell – Bauchsystem oder durch Nachdenke ?

          Subtile und raffinierte Spaltmethoden an der Stelle, wo „Ossi-Wessi“ Graben am tiefsten ist durch unterschiedliche Konditionierung u.a. auch „Religion“, babylonische Esoterik und so einiges andere😉.

          Was bleibt übrig von den unterwanderten, übernommenen oder auffällig geduldeten Blogs ? Viel Geschwafel, um nicht zu sagen „Geseich“, das sich im Kreis dreht – und viele hündchentreue aus-der-Hand Fresser alla dummdeutsch, mann ist das öd und auch kontraproduktiv !

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          • „Auch schon gemerkt, wie früh, wie schnell – Bauchsystem oder durch Nachdenke ?“
            Antwort:
            Früh, durch analytisches Denken.

            Deine anderen Feststellungen braucht man nicht kommentieren – Tatsachen sind offenkundig – mindest für Diejenigen, die noch logisch denken und sehen können.

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            • @Ostpreussen & Bauz

              Also ich kann euch garantieren das mein Blog nicht übernommen wurde und ich werde auch jede Email mit der man mich versucht zu bestechen, zu erpressen oder zu beschwatzen, sofort und ausnahmslos unbeantwortet veröffentlichen.

              Meine Treue gehört meinem Führer!

              HEIL HITLER!

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                • @Waffenstudent

                  Mich hätte heut fast ein Bus überfahren – der Fahrer sah sogar noch deutsch aus – hm, man sollte in diesen Zeiten am Besten doch wahrlich nicht mehr auSSer Haus gehen:mrgreen:
                  Deine G’schichterl beeindrucken nicht, sie vermitteln höchstens noch gewiSSe Traurigkeit, darüber WIE es einstmals in beSSeren Zeiten war!
                  Bring Deinen Kindern und Enkeln weiters gute Deutsche Tradition und Lehre bei, schreib weiter gute Beiträge (stapel dabei etwas tiefer mit der Selbstdarstellung und seltsamen „Ideen“ zwischendurch…wenn es geht!) – 5 nach 12 oder noch später ist es längst – wir ALLE haben nämlich viel zu lange NICHTS wirklich gegen die jetzigen ZUstände getan.

                  Übrigens, Säbel und Degen sind out – die von der Juden-BRD hergelockten „Herrschaften“, gegen die es zwangsläufig bald zur Verteidigung der Familie und des nackten Überlebens gehen wird bevorzugen z.Bsp. Straßenschilder (und noch ganz andere Sachen)…

                  Wenn wir dem nach 1945 hochgespülten BRD-ABSCHAUM nicht endlich in den Arm fallen, dann wird das Leben für uns Restdeutsche echt lebensgefährlich und tödlich enden – sehr bald sogar.
                  Übrigens, ich hab keine Kinder – demzufolge natürlich auch keine Enkelkinder etc. – könnte also alle „Neune“ gerade sein laSSen, ABER, es entspricht NICHT meinem Charakter!
                  ES ist allein schon eine Frage der Ehre, gegen diese unsagbaren verächtlichen Zustände und die Verursacher dieser anzugehen.

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                  • Ich bin sicher ihr beide werdet euch schon noch einig. Seht diesen Blog hier einfach als neutralen Boden an auf den ihr Streitigkeiten hinter euch lassen könnt um im Aufklärungskampf zusammenarbeiten zu können.

                    Ihr seid beide talentierte Schreiber und es wäre schade wenn ihr eure Energie dazu verschwendet euch endlose Wortgefechte zu liefern die zu nichts führen. Die Zeit die ihr dafür verschwendet könnt ihr auch zum Recherchieren benutzen oder dafür euch in diversen sozialen Netzwerken den Aufklärungskampf zu widmen.

                    Heil Euch!

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                • Ich bin sicher ihr beide werdet euch schon noch einig. Seht diesen Blog hier einfach als neutralen Boden an auf den ihr Streitigkeiten hinter euch lassen könnt um im Aufklärungskampf zusammenarbeiten zu können.

                  Ihr seid beide talentierte Schreiber und es wäre schade wenn ihr eure Energie dazu verschwendet euch endlose Wortgefechte zu liefern die zu nichts führen. Die Zeit die ihr dafür verschwendet könnt ihr auch zum Recherchieren benutzen oder dafür euch in diversen sozialen Netzwerken den Aufklärungskampf zu widmen.

                  Heil Euch!

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        • @Ostpreußen

          Danke für dein Lob meiner Seite. Ich gebe mir viel Mühe das Aufklärungsmaterial möglichst breit zu fächern.
          Und auch für deinen Hinweis bezüglich @Waffenstudent bin ich dir sehr dankbar.

          Das mit der Forderung ein Impressum zu führen hab ich auch nicht wirklich nachvollziehen können. Wie schon gesagt, UNS NÜTZT EIN IMPRESSUM NICHTS!
          Ich werde @Waffenstudent im Auge behalten.

          Solange er sich aber hier benimmt und besonders zum Thema GKT die Klappe hält solange er nichts Konstruktives dazu zu sagen hat und keine Feldzugreklame für Mahler und co. veranstaltet, kann er gern seine Quellen/Beiträge schreiben solange darin keine mosaischen Giftspritzen versteckt sind.

          PS: Ich freue mich das du hier bist und hoffe dich hier noch öfter zu sehen.

          GruSS auch dir!

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          • Nun, lange mußt ich nicht warten – der „Waffenstudent“-Märchenonkel liefert – egal ob studentische Verbindungen oder eben G’schichterl aus dem Westerwald!
            https://morbusignorantia.wordpress.com/2015/06/12/fruhsexualisierung-genderwahn-homoehe/#comment-17703
            Ich würde mich schämen, einen Bekannten zu haben, der sich damals schon türkische Mieter reinholte – der Clown brüstet sich des Mitlaufens wegen Mietschulden mit solch einem Bekannten – und will mit G’schichterl aus den 50er, 60er Jahren bei den Zuständen heute noch beeindrucken!
            Von den jetzigen Türken und allen möglichen „Bereicherern“ bekämen ER und seine Mitläufer bei entsprechendem Auftritt mindestens die Fresse eingetreten, bzw. Sie würden abgestochen und zusätzlich noch angezeigt😆 .
            Heute sind sämtliche Studentenverbindungen nur noch ein Abklatsch Ihrer selbst – auf Selbstverleugnung und Distanzeritis gebürstet – gleiches gilt leider für Heimatvertriebenenverbände!

            Wie erwähnt, der hat gute Beiträge/Quellen – ABER auch öfter eben AuSSetzer und nen Dachschaden – direkt darauf angesprochen kam auch von dem keine Rückmeldung.

            Die „Ausrede“, die er bei Morbus probiert hat, ist für mich ein schlechter Witz. WENN er zu Dir Kontakt hätte haben wollen, dann HÄTTE er es HIER bei Dir auf’m Blog wohl problemlos artikulieren KÖNNEN (Du hast schließlich die Daten da und kannst Ihn anschreiben!).
            Aber NEIN – ER liefert die groteske „Nummer“ auf’m anderen Blog….
            Soll sein Geheimnis bleiben.

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            • Heute würde man so wirklich ein paar aufs Maul bekommen wenn man den Türken offensiv gegenübertritt aber das liegt nicht an einer körperlicher Schwäche der deutschen Jugend sondern eher daran das die Türken ganz genau wissen das ein von 10 Türken verprügelter Deutscher nicht mit 20 Deutschen wiederkommt um sich zu rächen.

              Würden wir Deutschen dies aber machen dann wäre Türkengang-Problem in den Straßen der deutschen Städte morgen schon gelößt da sich die Türken dann nicht mehr vor die Tür wagen aus Angst vor den „Kartoffeln“🙂

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              • Die Wiener SA hatte sich anfangs das Prinzip der verbrieften Satisfaktion zu eigen gemacht. Ein redlicher Gurkenverkäufer aus ihren Reihen war mit einer begehrenswerte Maid verlobt und mußte erleben, wie ein exadeliger Corpsstudent meinte, sich in diesem Falle über alle Anstandsregeln hinwegsetzten zu können. Es kam sofort zu einer folgenschweren blutigen Säbelkontraharge, In welcher der Straßenhändler das fast akademische Großmaul ganz sportlich für immer in seine Schranken verwies. Fortan renommierte der Corpsstudent per zerhacktem Gesicht mit der Geschicklichkeit eines Wiener Gurkenverkäufers. Ist es nicht jammerschade, daß derartiges heute nicht mehr selbstverständlich ist.

                PS Das ist ja gerade das spannende an der verbrieften Satisfaktion, daß derjenige, welcher fordert, auch die Waffen bestimmt, indem er diese per Brief bei einem Advokaten hinterlegte. Ein Verwandter hatte sich nach 1919 seine Satisfaktion per Granatwerfer verbrieft. Der derart geforderte war urplötzlich unauffindbar!

                Ein Lehrbuch: http://fechtfibel.homepage.t-online.de/Fechtfibel.html

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  2. WUßTET IHR?

    Wußten Sie, …..

    … daß am 5 November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)?
    Aus „Dankbarkeit“ besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. „Polnische Korridor“. Erst nach der Eroberung haben die „Friedensmacher“ in Versailles das Gebiet Polen zugeschlagen.

    …. daß Polen 1918 die ersten europäischen KZs gründete (Berezy Kartuska bei Brest, sowie Kalisz-Szczypiorno) und daß es ab 1944 für Deutsche im altpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1.256 (!!) polnische Konzentrationslager gab?

    …. daß Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

    ….. daß Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte? Kriege Polens 1918 gleich serienweise, noch 1938 Ultimaten an Litauen und CSR (Annexion Teschen und Oderberg).

    … daß die Hansastadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluß der Siegermächte ohne Volksabstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und daß die Bürger Danzigs die deutsche Staatsbürgerschaft verloren haben?

    … daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

    … daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist vom dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran … alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.“

    … daß am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski feststellte, daß „die deutsche Gefahr“ nicht eher beseitigt sei, als alles deutsche Land in polnische Hände übernommen sei?

    … daß <m 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSKA zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird“

    … daß 1930 die Pilsudski nahestehende offiziöse Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb:
    „Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.
    Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.

    … daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle“ beschrieben?

    … daß in „Nation“, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2 April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen … Diese Ausbrüche antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal in Nazideutschland .“ Dementsprechend flüchteten Zehntausende von Juden aus Polen ins Deutsche Reich, darunter auch Familie Grynspan.

    … daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Boxton berichtet hat … „Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits mehr als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.“

    … daß Polen Ausschreitungen gegen Deutschland ab Mai 1939 erneut forcierte. Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen, Flüchtlinge an der Grenze erschossen. Polnische Einheiten zündeten auch Dörfer und Häuser auf Reichsgebiet an, u.a. wurde eine 50 Mann starke polnische Einheit auf Reichsgebiet bei Mord und Brandstiftung ertappt und aufgerieben.

    Es war diese Deutschenverfolgung, die, nach endlosen Friedensbemühungen und Vermittlungsversuchen und Verhandlungsvorschlägen, schließlich den Feldzug gegen Polen unvermeidbar machte. England hat dies zum (selbstprovozierten!) Anlaß genommen, Deutschland den Krieg zu erklären. Der Einmarsch der Sowjets in Polen wurde mit papierenen Protesten abgetan. GB hat Polen auch nicht militärisch unterstützt, 1945 wurde es geteilt, unter Stalins Knute gestellt, seine Regierung ermordet.

    … daß am 13-/14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 Einwohner) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten.

    … daß die polnische Wochenzeitung BAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte:
    „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzugeben“

    … daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 riesige Auffanglager einrichteten muß, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen (etwa 100.000) Herr zu werden?

    … daß auf die polnische Teilmobilmachung (März 1939) am 30. 8 1939 die Generalmobilmachung Polens folgte, was damals einer Kriegserklärung gleichkam?

    … daß in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

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  3. Polnisches Kampflied von 1848

    Brüder, Sensen in die Hände!
    Auf zum Kampfe laßt uns eilen!
    Polens Knechtschaft hat ein Ende.
    Länger wollen wir nicht weilen.
    Sammelt Scharen um Euch alle.
    Unser Feind der Deutsche falle!

    Plündert! raubet! senget!
    Laßt die Feinde qualvoll sterben!
    Wer die deutschen Hunde hänget,
    wird sich Gottes Lohn erwerben.
    Ich, der Probst, verspreche Euch
    fest das ewge Himmelreich.

    Jede Sünd’ wird Euch vergeben,
    selbst der wohlbedachte Mord,
    den der Polen freies Leben
    unterstützt von Ort zu Ort!
    Aber Fluch dem Bösewicht,
    der vor uns für Deutschland spricht.

    Polen soll und muß besteh’n!
    Papst und Gott verspricht es mir.
    Rußland, Preußen muß vergeh’n.
    Heil dem polnischen Panier!
    Darum jauchzet froh darein
    „Polska zvie“ groß und klein!

    1948 fand in Prag der Panslawismuskongress statt. Dort wurde die Vertreibung der Finnen, Deutschen, Italiäner und Türken aus ihren angestammten Siedlungsgebieten gefordert. Ausgeführt wurde aber zwischen 1919 und 1949 nur die Vertreibung der Deutschen!

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  4. Rätselhafter Fund in Polen: 1500 Tote in einem Grab

    Archivmeldung vom 31.12.2008

    Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt. Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
    Bild: Polskaweb News
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    Es ist traurig dass den deutschen Politikern und Beamten 1500 tote deutsche Zivilisten und deren Angehörige völlig egal zu sein scheinen. Es kommt einem vor als wenn sie sich auch 60 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, was die Menschenverachtung angeht, nicht gebessert haben.
    Während im Zentrum der früheren deutschen Stadt Marienburg, dem heutigen Malbork kurz vor Weihnachten die Bergung von Opfern eines wahrscheinlichen Genozids (Polskaweb berichtete) an deutschen Zivilisten wegen der Feiertage unterbrochen wurde, erscheinen bereits weitere Schreckensmeldungen aus anderen Gegenden Polens über neue Funde von Gräbern mit Zivilisten. In Marienburg selbst hat man nach Angaben regionaler Medien und Zeugen vor Ort bisher ca. 1500 menschliche Schädel, von Männern, Frauen und Kindern ausgegraben und noch ist unklar ob man schon alle Gebeine aus diesem gigantischem Massengrab überhaupt geortet hat. Es ist allerdings bisher unklar wer genau die Opfer sind und wer die Täter waren. Dass alle Opfer nackt in die Todesgrube geworfen wurden spricht erst einmal für eine Nazi- Mordmethode. Die Unbekümmertheit 1500 Leichen mitten im Stadtzentrum unter den Augen vieler Zeugen zu verscharren spricht allerdings ebenso dagegen wie auch die Tatsache dass die Schädel der Opfer keine slawischen Züge aufweisen. Das fast eine ganze Stadt, einschliesslich Behörden und Staatsanwaltschaft, heute noch zu diesem unübersehbaren Ereignis schweigen, schliesst dann auch hier wahrscheinlich stattgefundene Greueltaten sowjetischer Soldaten aus.

    Marienburg war im zweiten Weltkrieg von sowjetischen Truppen, zu denen neben Russen auch polnische und ukrainische Regimenter gehörten, zu größtenteils zerstört worden. Viele Bürger der Stadt hatten sich schon vor dem Eintreffen der feindlichen Truppen zur Flucht entschlossen und in langen Trecks den Weg Richtung Westen angetreten. Nur etwa 3000 Menschen weigerten sich ihre Heimat zu verlassen, wovon etwa die Hälfte die Auswirkungen ihrer Entscheidung wohl überlebten, denn der Rest gilt seitdem ofiziell als vermisst und wurde nicht mehr gesehen. Dass diese Vermisstenzahlen sich in etwa mit den Zahlen der bisher gefundenen Opfer im Massengrab an der Piatkowska Strasse decken, könnte aber trotzdem Zufall sein, denn noch könnten weitere Skelette gefunden werden und ebenso ist unklar ob die Opfer aus dem Massengrab überhaupt Marienburger waren. Am Fundort sind zur Aufklärung und Weiterbearbeitung dieses wahrscheinlichen Genozids inzwischen Mitarbeiter des polnischen Institutes der Erinnerung (IPN) und der von Deutschland finanzierten Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung” (Fundacja „Polsko-Niemckie Pojednanie”)eingetroffen.

    Beide Organisationen sind allerdings kaum für diese Sache geeignet, da das IPN von den Kaczynski Brüdern kontrolliert wird, die ja bekanntlich die Deutschen am wenigsten mögen. Die „Polnisch-Deutsche Aussöhnung” wurde zuletzt von Herrn Mariusz Muszynski geführt der in seiner Funktion als Chef der Stiftung entlassen wurde. Seine Deutschlandkritik hatte die deutsch-polnischen Beziehungen erheblich erschwert. Darüberhinaus standen gerade erst fast ein Dutzend polnische Mitarbeiter vor dem Kadi weil sie sich am deutschen Gelde für Zwangsarbeiter über ein selbst eingeführtes Prämiensystem bereichert hatten. So war auch der Auftritt dieser Leute kurz vor Weihnachten in Marienburg eine reine Ohrfeige für die Opfer. Zuerst suchte man nur etwa 10 Minuten mit einem Metalldetektor das Massengrab ab und dann entschied man dass alle sterblichen Überreste auf einen deutschen Soldatenfriedhof nach Westpommern gebracht werden sollten. Hiervon waren einige junge Marienburger regelrecht erschüttert und fragten sich warum nicht die gesamten Ausgrabungen in den letzten Wochen rund um die Uhr mit Metalldetektoren zur Auffindung von Pistolen oder Gewehrkugeln begleitet wurde und warum man diese Gebeine nicht in Marienburg ehrwürdig begrabe, denn es handele sich wohl um jene Bürger der Stadt die gegen Ende des Krieges verschwunden waren und sich ja eigentlich entschlossen hatten nicht aus ihrer Heimat zu fliehen.

    Es sind tatsächlich junge Polen die, in erster Linie nach dem Jedwabne Schock und den sich häufenden Meldungen über ermordete deutsche Zivilisten durch polnische Hände aufgeschreckt wurden und ihre Eltern oder Großeltern nun fragen was denn mit den Deutschen geschah die sich zum Ende und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges geweigert hatten ihre Häuser zu verlassen oder es ablehnten vor der roten Armee zu fliehen. Und wie es passieren konnte dass die heldenhaften Polen sich am Leben von wehrlosen Frauen und Kindern vergriffen. Achselzucken war dann neben der Antwort: „das waren doch die Russen“ die häufigste Reaktion der Familienältesten. Sicher waren es auch die Russen, aber er mehren sich die Hinweise dass Polen nicht nur Helden hatte. Junge Polen sind es auch die nun immer mehr Gräber finden und die Behörden oder sogar die deutsche Kriegsgräberfürsorge alamieren, doch nicht alle sind dabei vom Erfolg gekrönt, ebenso wie deutsche Staatsbürger die im Zusammenhang mit dem misteriösen Marienburg Massengrab sogar bei deutschen Staatsanwaltschaften und dem Berliner Außenministerium auf Granit, gemixt mit einer Ladung Menschenverachtung, stossen. Es ist traurig dass den deutschen Politikern und Beamten 1500 tote deutsche Zivilisten und deren Angehörige völlig egal zu sein scheinen. Es kommt einem vor als wenn sie sich auch nach dem Krieg nicht gebessert haben. Vielleicht kann man jetzt auch den ehemaligen Box Weltmeister Dariusz Michalszewski besser verstehen der einmal zu seinem Landsmann Robert Kubica sagte: “ Es lohnt sich nicht ein Deutscher zu sein“.

    Podła Góra, eine 180 Seelen- Gemeinde auf dem Wege von Frankfurt oder in die polnische Stadt Zielona Góra macht derzeit ebenso Schlagzeilen weil hier nun auch immer mehr ermordete Zivilisten gefunden werden. Auch hier wollen wieder die jungen Bewohner der Ortschaft wissen wer sind die Opfer und wo sind die Täter. Erst am Tage vor dem heiligen Abend ist man bei der Verlegung einer Wasserleitung auf ein Grab mit 7 Zivilisten, darunter auch Kinder, im Garten eines Einfamilienhauses gestossen. Es schockt allerdings niemanden mehr in Podła Góra denn auf solche dramatische Andenken aus den 40er Jahren treffen ihre Bewohner fast bei jedem Schritt.

    Als vor einigen Jahren Jan Adamkowski sich eine Klärgrube schaufelte stiess auch er auf mehrere menschliche Skelette. Er benachrichtigte sofort den Gemeindevorstand, doch den interessierte dies überhaupt nicht, denn solche Meldungen hörte man schon zur Genüge. Nach Aussagen von älteren Bewohnern der Gemeinde zieht sich hier ein Massengrab entlange eines Zaunes bis zum Nachbarort. „Auf dem Hof Adamkowskis braucht man nur mit dem Spaten kurz den Boden anzustechen um schon das Zerbrechen von Menschenknochen zu hören“ – sagt ein anderer Bewohner der Gemeinde und fügt hinzu dass Podła Góra in den Jahren 1945/46 ein gemeiner Ort zur Ablagerung toter Deutscher gewesen sei.

    Die jetzt gefundenen sieben Skelette hat irgendwer Weihnachten in schwarze Säcke gepackt und auf einen ehemaligen deutschen Friedhof vergraben. „Man hat dort zwei frühere Gräber ausgehoben und die Skelette dort reingeworfen. Nicht einmal die Erde hat man danach geglättet“ – schimpfte ein junger Mann. „Das war die beste Lösung, denn nun können wir mit der Wasserleitung fortfahren“ bestätigte nickend die Frau des Chefs der kommunalen Wasserwirtschaft.

    Als Barbara Oleszczuk von dem unheimlichen Fund gehört hatte, ist sofort an den Zaun des Familienhauses geeilt. Sie wusste, dass man bei ihnen menschliche Überreste fand. „Es schüttelt mich immer noch, besonders bei dem Gedanken an diesen kleinen Schädeln, die von Kindern gestammt haben müssen. Vor Jahren fanden wir hier noch ganze Körper, jetzt nur noch Knochen und Schädel. Meine Eltern haben mir nie von der Vergangenheit unseres Hauses erzählt, aber das was ich hier selbst schon gesehen habe genügte oft um nächtelang nicht zu schlafen.

    Ich war 14 Jahre alt als mein Großvater beim Graben auf dem Hof mehrere Leichen fand. Was sollte er machen ? Er hat sie eingesammelt und auf einen deutschen Friedhof gebracht. Wir haben nie etwas gepflanzt auf unserem Grundstück und niemand von uns, weder Mama noch wir haben uns getraut jemals auf den Dachboden zu gehen. Hier entlang des Asphaltweges liegen wahrscheinlich hunderte von Leichen, alle ohne Kleidung oder andere Gegenstände, doch was soll man sagen? Es ist sehr unklug diesbezüglich seinen Mund aufzumachen und eigentlich interessiert es auch hier niemanden.

    Sofia Paszkiewicz ist im Haus gegenüber von Barbara Oleszczuk aufgewachsen. Ihre Großeltern und Eltern bewahrten sorgsam irgendein Geheimnis. Nur flüsternd wurde über diese Geschichte gesprochen. „Einst hatte mein Vater sich entschlossen einen Obstgarten anzulegen. Erst zog er einen Körper heraus, dann einen Zweiten. Beide hatten Kugeln im Kopf. Sie haben die Toten dann wieder begraben und wir durften nicht darüber sprechen wegen der Sicherheitsbehörde, vor denen sich meine Eltern fürchteten. Allgemein hieß es aber dass dies die Russen gemacht hätten“ erzählte die Frau.

    „Ich kam hier in Podła Góra 1945 nach fünf Jahren Zwangsarbeit in Deutschland an.“ – Beginnt ein Herr Mierkiewicz seine Erzählung und gibt zu dass es ihm bei den Deutschen gut ging und er deshalb kaum Hass gegen die Deutschen hege. „Was hier in dieser Gegend geschah ist mit Worten einfach nicht zu beschreiben. Ich kann nur sagen, dass hier blutbesudelte Russen wie verrückt mordeten und dann kam unsere Miliz und die war auch nicht besser. Ich war einmal mit einem Freund zum Fischen als wir sehr viele tote Menschen im Wald fanden. Sie lagen alle nebeneinander und hatten keine Schuhe an. Wir wissen nicht wer diese Leute waren. Ich weiß nur dass die Russen eine spezielle Division hier um Grünberg im Einsatz hatte welche polnische bewaffnete Mörderbanden jagte, die es darauf abgesehen hatten Deutsche zu masakrieren“ – sagte der alte Mann.

    Wenn es Jemanden in Deutschland interessieren sollte: Der Ort Podła Góra hiess früher genauso wie die deutsche Vertriebenenchefin heute, nämlich „Steinbach“. In Zielona Góra, also dem früheren Grünberg, soll darüberhinaus das größte zivile deutsche Massengrab dieser Region unter der jetzigen Universität verbaut worden sein. Im Anschluss hieran befand sich früher auch der deutsche Friedhof der Stadt, welcher zugunsten der Hochschule nach dem Kriege eingeebnete wurde. Ein ähnliches Grab vermutet man auch in Jelenia Góra (Hirschberg), wo allerdings die sowjetischen Truppen nicht einmal einmarschiert waren.

    Es gibt weitere Hinweise auf Massengräber, eins davon soll sich in Danzig befinden und mit mehr als eintausend deutschen Zivilisten nach dem Kriege gefüllt worden sein. Es ist sehr wahrscheinlich dass wir auch hierüber alsbald berichten werden. Die junge Generation in Polen weiss ganz genau dass das heutige Deutschland und fast alle Deutschen nichts mehr mit den Nazis von damals gemein haben. Genauso fühlt man sich in Polen auch nicht verantwortlich für die Greueltaten der eigenen Vorfahren. Was diese Generation aber nicht versteht ist, dass deutsche Politiker wie Angela Merkel sich so unterwürfig vor einer gemeinsamen Aufarbeitung der wahren Geschichte drücken und den polnischen Politikern den Zucker in den Hintern blasen. Die Deutschen von heute können doch mit erhobenem Haupt durch die Welt spazieren. Die Ignoranz der deutschen Politik in Fragen um das Thema von unschuldigen, zivilen, deutschen Mordopfer, welche durch russische oder gar polnische Hände starben, ist für junge Polen erschreckend und gibt Anlass zur Sorge.

    Bei ihrem letzten Besuch vor zwei Wochen in Danzig hatte Frau Merkel der polnischen Führung hinterlassen, dass sie sich in Fragen um das geplante deutsch-polnischen Geschichtsbuch für große Teile der polnischen Fassung der gemeinsamen Geschichte verpflichtet fühlt und diese weitestgehend promoten wird. Wenn z.B. diese Mordopfer in Marienburg Polen gewesen wären, gebe es keine Ruhe hier bis die noch lebenden Täter gefunden wären. In solchen Bestreben unterstützen die deutschen Behörden aber andersherum Polen, denn die deutsche Polizei hat erst vor wenigen Tagen einige ehemalige SS Männer in Deutschland zur Vernehmung gebracht, die durch die Warschauer Staatsanwaltschaft mit Hilfe von Interpol zur Befragung wegen ihrer Beteiligung an der blutigen Niederschlagung des Warschauer Aufstandes gesucht wurden. Das IPN in Warschau will die Auslieferung dieser ehemaligen SS Angehörigen.

    Quelle: Polskaweb News – http://www.polskaweb.eu

    Quelle: http://www.extremnews.com/berichte/zeitgeschichte/ab831256c5909e3

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  5. Polen freiwillig in Wehrmacht und SS ?

    SS in PolenMoskau – Sensationelle Beschuldigungen veröffentlichte am Wochenende die Moskauer „Nesawissimaja Gaseta“, die neben der Tageszeitung Kommersant, als inoffizielles Sprachrohr des Kremls und hiermit verbundenen russischen Oligarchen gilt. Unter der Headline “ Polnische Freiwillige in der Wehrmacht “ kommt das Blatt nicht nur zurück auf das Thema „Großvater Tusk“ oder „Katyn“, sondern vor allen Dingen auf die nicht unumstrittene Rolle Polens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So behauptet die Zeitung z.B. dass nicht nur Geschichte von Josef Tusk, dem Großvaters vom heutigen polnischen Premier Donald Tusk erfunden sei, sondern auch die von einer weiteren halben Million Polen, da weder die Wehrmacht noch die SS in den besetzten Gebieten zwangsrekrutierte, sondern nur Freiwillige nach strengster Prüfung aufnahm. Josef Tusk soll damals angeblich aber als Danziger Pole von der Gestapo verhaftet worden und ins KZ Stutthof gebracht worden sein. Im Jahre 1944 habe man ihn dann in die Wehrmacht gezwungen.

    „Nesawissimaja Gaseta“: „Der Wehrmacht und SS beigetreten waren insgesamt etwa eine halbe Million polnischer Freiwilliger. Unter ihnen war Joseph Tusk, der Großvater des heutigen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Warschau ist aber nicht am Schicksal von 60 277 Polen interessiert, die in Uniformen der Wehrmacht und der SS gekleidet, zwischen 1941 bis 1945 in sowjetische Gefangenschaft geraten waren. Polnische Behörden wollen deshalb auch nicht einmal über die halbe Million „glücksloser“ Landsleute reden, die von den „schlimmen“ Deutschen „zwangsweise“ mobilisiert worden waren. Sie verschweigen ihre Taten, ihre Verbrechen, erwarten aber von Russland druckvoll die Offenlegung der Dokumente von Katyn. Sorry, aber wir wissen dass auch Russen, Franzosen, Ukrainer oder Letten nicht unter Zwang in der Wehrmacht oder SS dienen mussten, warum aber ausgerechnet dann die Polen ? Sie kämpften alle freiwillig für Hitler.“

    Die Zeitung verweist auch im Vergleich zu Katyn auf polnische „Greueltaten“ bei denen in den Jahren 1920/1921 bis zu 70 000 russische Kriegsgefangene ermordet oder zu Tode gequält worden sein sollen. „Während die stalinistischen Repressionen auf dem XX Kongress der KPdSU verurteilt wurden, stellte man ebenso fest, dass auch ein polnischer Marschall, namens Józef Klemens Pilsudski, das Blut von Hundertausenden an den Händen hatte. Man erklärte ihn verantwortlich, Massenmorde an Deutschen, Russen und Ukrainern begangen zu haben, wofür er dann zum polnischen Nationalhelden gemacht wurde. Die Basis der Aussenpolitik polnischer Nationalisten führt aber über Katyn, die eigenen Verbrechen hierbei völlig ausser acht lassend. Polen sind nicht daran interessiert ihre eigenen Wahrheiten zu offenbaren. Im Juni 1941 bauten polnische Kriegsgefangene, die in vier Lagern untergebracht waren, dort an der Autobahn Moskau – Minsk und an mehreren Flughäfen. Die Mehrheit war nicht mehr zu evakuieren, als die deutsche Front schnell näher kam …… ! „- stellten die Autoren des Artikels fest.

    Der Artikel von „Nesawissimaja Gaseta“ kommt zeitlich nicht von ungefähr und zeigt einmal mehr wie wichtig es für den Kreml ist, nicht die rechtliche und moralische Verantwortung für den Genozid von Katyn übernehmen zu müssen. Dies einmal aus möglichen Milliardenforderungen von Opferfamilien und auch aus dem Gesamtbild der sowjetischen Schuld an Ursache und Verbrechen des zweiten Weltkrieges heraus. Moskau setzt nun mit bis heute verschwiegenen Wahrheiten aus der Zeit des zweiten Weltkrieges und danach, auf sanften Druck oder auch Erpressung. Und dies so lange bis die Polen die Sache Katyn für immer ruhen lassen. Russische Archive sind voll von unbekannten Wahrheiten, die nicht nur Polen, sondern auch Deutsche in Probleme bringen könnten die sich schon vor Jahrzehnten eine neue Haut zugelegt hatten, hierunter Politiker, Journalisten, falsche Auschwitzhäftlinge und Literaturkritiker.

    „Polskaweb“ ist davon überzeugt, dass die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im großen Maße von Fälschungen und gigantischen Übertreibungen zum Nachteil der Deutschen dominiert wird. So lange sich Polen und Russen streiten, erfährt man nun wenigstens manchmal ein wenig mehr. Wir können leider nur begrenzt die Ergebnisse unserer eigenen Geschichts-Recherchen veröffentlichen, da es sowie in Deutschland als auch in Polen Gesetze gibt, die auch Veröffentlichungen von Wahrheiten unter Strafe stellen. Wir hoffen, dass diese Menschen welche derartige Gesetze geschaffen haben oder wie Journalisten aus niederen Beweggründen unterstützen, alsbald mit der Wahrheit konfrontiert werden. Ausgerechnet von Moskau ist, trotz dem Leugnen von Katyn, eher die Wahrheit zu erwarten, denn aus Berlin oder Warschau.

    Die Frage worauf wir jetzt erst eimal eine Antwort erwarten ist, was denn Opa Tusk denn wirklich nach Stutthof geführt hatte. Im Sommer vergangenen Jahres hatte nämlich ausgerechnet sein Enkel in der Nähe dieses ehemaligen Konzentrationslagers eine flammende Rede gegen die „Deutschen Massenmörder“ gehalten, die hier in einem nahen Wald (Piaśnica) 12 000 Häftlinge des Lagers erschossen und begraben haben sollen. Gefunden wurden aber bis heute nur die Überreste von 300 Menschen, die nach unseren Erfahrungen mit anderen Massengräbern im Norden Polens, eher deutsche Zivilisten gewesen sein könnten.

    Copyright © Polskaweb News

    Quelle: http://polskaweb.eu/polen-in-hitlers-ar … 73665.html

    NACHTRAG:

    Josef Traun, * 13.1.1911‏
    From: frank.reining@volksbund.de
    Sent: Thursday, January 03, 2008 9:04:09 AM
    To: otomasch@….com

    Sehr geehrter Herr Tomasch,

    ich danke für Ihre email- Anfrage vom 26.11.2007.

    Die Daten zu Josef Traun sind nur in unserer internen Datenbank, nicht jedoch in der „Gräbersuche online“ verzeichnet. Auf Druck unseres polnischen Verhandlungspartners musste sich der Volksbund dafür entscheiden, Angehörige der Waffen-SS, die lt. polnischer Seite möglicherweise in Kriegsverbrechen involviert waren, für das Internet zu sperren. Ob das uns vorgegebene Ausschlusskriterium in jedem Fall angemessen ist, können wir nicht beurteilen.

    Ungeachtet dessen macht der Volksbund bei der Behandlung der Kriegstoten keine Unterschiede. Also werden auch die Gräber der Angehörigen der Waffen-SS gesucht und die Toten auf Soldatenfriedhöfe umgebettet.

    Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zu Verfügung.

    Mit freundlichem Gruss/best regards
    Frank Reining
    ——————————————————————
    Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
    Werner Hilpert-Str- 2 34112 Kassel
    Tel.: 05617009166 Fax : 05617009246
    http://www.volksbund.de

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  6. Die Wehrmacht und ihre polnischen Kriegsgefangenen 39-45

    ERSTENS:

    Für gefangene polnische Offiziere der Wehrmacht galt: Studieren anstatt Zwangsarbeit

    Dipl. Geogr. Heinrich Sporon – Das Schicksal polnischer Offiziere während des Krieges in Deutschland

    Im Jahre 1950 arbeitete ich als junger Lehrer im Gymnasium in Kattowitz. Direktor dieses Gymnasiums war ein erfahrener Pädagoge, Herr Wladyniak. Eines Tages, bei einem privaten Gespräch, erzählte er mir voller Freude: (…) „Ich habe heute meine Diplomarbeit aus der Schweiz, die ich während des Krieges geschrieben habe, erhalten.“ Überrascht fragte ich: „Waren Sie während des Krieges in der Schweiz?“ Er antwortet: „Wo denken Sie hin, ich habe sie in einem deutschen Oflag, indem sie uns, polnische Offiziere der Vorkriegsarmee den ganzen Krieg lang gefangen hielten, geschrieben. Zur körperlichen Arbeit durften wir nicht gezwungen werden, weil dies die Genfer Konvention verbat deshalb schulten wir uns.

    Im Kopf fand es keinen Platz, weil wir, als junge Absolventen der polnischen Schulen was ganz anderes über die deutschen Zwangslager gehört und gelesen haben. Man sagte damals deutsche Zwangslager und nicht Hitlerlager, damit verurteilte man das ganze deutsche Volk. Ich hatte aber gar keinen Grund dem Direktor nicht zu glauben, da er mir auch noch seine Diplomarbeit zeigte, die über handwerkliche Arbeiten in den Volksschulen handelte und mit dem Stempel des Int. Roten Kreuzes der Schweiz versehen war. Alle Diplom- und wissenschaftlichen Arbeiten aus den Offizierslagern, die vor Verlust geschützt werden sollten, wurden in die Schweiz gesendet. Nach diesem Gespräch hörte ich jahrelang nichts mehr darüber.

    Erst wieder vor einigen Jahren trat ich auf eine sehr interessante Information, die ich mir erlaube ganz zu zitieren. Im Buch „Verheimlichte Dokumente“, Band 2, aus dem Jahr 1985, des Autors Dr. Bernard Steidle, auf der Seite 28, der Forschugsstelle Ingolstadt – Forschungsinstitut der gegenwärtigen Geschichte, steht: „In der Tat bestätigte das Dokumentationsabteil des Int. Rotes Kreuzes in Genf die Informationen polnischer Korrespondenten und stellte uns alle Dokumente die uns einen Einblick in das intellektuelle Leben der Offizierslager ermöglichte, zur Verfügung. Nach diesen Dokumenten besitzt jeder dieser 12 Offizierslager für polnische Gefangene in Deutschland eine Bibliothek mit 1150 bis 25.000 Bücher und die meisten noch eine Lager-Universität“

    In den Akten des Int. Rotes Kreuzes über Oflag IIC Waldenburg steht: „In diesem Lager, wo 6000 polnische Offiziere in den Jahren 1942 bis 1945 gefangen waren, gab es eine Bibliothek die sich von 10.000 auf 23.000 Bücher erweiterte. Dort gab es auch eine Universität mit sechs Vorlösungsräumen und einen Forschungsraum- Dies ermöglichte den Gefangen verschiedene Studienrichtungen und Fremdsprachenkurse zu belegen.“

    Der Oflag A-Murnau steht in den Genfer Akten des Int. Roten Kreuzes: „Bis zum Jahr 1945 waren dort ca. 4000 polnische Offiziere und eine Bibliothek mit 25.000 Büchern . Seine Universität bot viele verschiedenen Lesungen und funktionierte reibungslos. Das intellektuelle Leben war außergewöhnlich lebendig“

    Über die Studienmöglichkeit in Oflag Dössel schrieb Dr. Schickel: „In diesem Lager hielt aktiv ein Kreis aus Juristen und Volkswirtschaftern Lesungen über das Recht, somit konnten die Gefangenen ihr Studium fortführen. Einer der führenden Referenten war Prof. Dr. Jan Wasilkowski, späterer Rektor der Warschauer Universität. (…) Zu dem Kreis der Referenten gehörten u.a. Major Dr. Jan Kaluski und Oberleutnant Mgr. Adam Rapacki, späterer Außenminister in PRL, der die Idee eines sozialistischen Polens seinen Kameraden in der Gefangenschaft vorstellte. Außerdem fanden dort Gottesdienste staat und es wurden Zeitungen in polnischer Sprache herausgegeben.“

    In der Chronik vom Murnau, unter einem Foto, auf dem man deutsche Offiziere, Wehrmachtbeamte und polnische Generäle sieht, steht: „Der größte Teil der Gefangenen gehört der polnischen Elite an.Unter ihnen sind viele Persönlichkeiten der Oberschicht:

    Wissenschaftler, Künstler und viele Besitzer von Ländereien. Damit man die lange Gefangenschaft ertragen konnte, widmeten sie ihre Zeit dem Studium, Sprachkursen, dem Sport, organisierten Theateraufführungen und Konzerte.“

    Quelle: http://www.silesia-schlesien.com/index. … :beitraege

    ZWEITENS:

    Zum Lager in Murnau noch diesen Bericht einer Zeitung:
    http://www.merkur-online.de/lokales/gar … 93344.html
    Dazu die Bilder aus dem Lager und seiner „Befreiung“:
    http://www.merkur-online.de/lokales/gar … rstslide=5

    Dann noch:
    Polnisches Offizierslager Murnau

    Nachfolgende Zitatensammlung ist dem polnischen Buch von Stefan
    Majchrowski, „Za drutami Murnau“ – „Hinter dem Stacheldraht in Murnau“
    -, MON (= Verlag des Verteidungsministeriums), Warschau 1970
    entnommen.. Das Vorwort hat Jozef Kowalik geschrieben. Das Buch
    umfasst ..9 Seiten. Wir fanden diese Hinweise in „Beiträge zur
    Zeitgeschichte“ von Dr. Alfred Schickel, Ingolstadt 1983.
    Delegierte des Internationalen Roten Kreuzes aus Genf hatten nicht nur
    diese Kriegsgefangenenlager vielfach besucht, sondern auch für die
    Zulieferung von Hilfsgütern und Fachliteratur gesorgt. So vermerkt
    z.B. ein solcher Rot-Kreuzbericht über das „Oflag II C“ (Woldenburg),
    daß den dortigen fast 6.000 polnischen Offizieren 23.000 Bücher,
    Vorlesungs- und Studienräume zur Verfügung standen, Fremdsprachen- und
    andere Fachkurse abgehalten wurden, die Bibliothek im „Oflag VII
    A“ (Murnau) bei etwa 4.000 polnischen Offizieren 25.000 Bände besaß.
    …. Gleiches gilt für das Offizierslager VI in Dössel.
    „Das Lager in Murnau, von dem die Deutschen sagten, dies sei ein
    Musterlager, umfasste die Fläche von 77ha, auf der 5.000 polnische
    Offiziere, darunter zahlreiche Generäle, leben und sich bewegen
    mußten. Jedem Offizier stand hier eine Wohnfläche von ca. 2
    Quadratmetern zur Verfügung. In den Blocks, in Kellerrräumen, im
    Dachgeschoß und in den Garagen standen 2-3 treppenhohe Betten.
    Trotzdem arbeiteten hier die Offiziere emsig, teilnehmend an
    verschiedenen Kursen, darunter an Kursen Hochschulebene. Mit der Zeit
    organisierte man ein Theater und Orchester. Aber nicht nur das. Man
    organisierte auch Hilfe für die Insassen in den KZ-Lagern…. (Seite
    6-7)
    Der Großteil der Offiziere kam aus der Gegend von Kozk, wo sie unter
    General Kleeberg bis zum 2. Oktober 1939 kämpften, aus dem belagerten
    Warschau und von der Schlacht am Fluß Bzura ….. (Seite 15)
    Man wohnt hier zu 6-8 Personen in einem Raum. Auch ein Kasino ist
    vorhanden. Gegenüber befindet sich das von polnischen Ärzten betreute
    Krankenrevier… (Seite ..)
    Das Krankenrevier befand sich unter der Aufsicht eines deutschen
    Arztes, der seine Kranken mit der Kneipp-Methode zu heilen pflegte.
    Praktisch sorgten für die erkrankten polnischen Offiziere die
    polnischen Ärzte Wysocki, Lenart und Dabrowski. Das Revier war ständig
    belegt, es war knapp mit Heilmitteln, aber es gab in Murnau keine
    Epedemie …….(Seite 27)
    … An seine Stelle trat dann Oberst Jozef Korycki, der mit der
    deutschen Kommandantur im ständigen Kontakt stand. Oft beschwerte er
    sich über die schlechte Versorgung mit Lebensmitteln, aber es waren
    dies meist erfolglose Beschwerde. Von der Lagerverpflegung sagte man
    im Lager, es sei zu viel davon, ….. (Seite 32)
    Wie ein Lauffeuer verbreitete sich eines Tages im Lager das Gerücht:
    In der Kantine ist ein mit Torten vollbeladener Wagen eingetroffen.
    Und siehe da: Hunderte von Schachteln mit Torten wurden den Offizieren
    angeboten, die natürlich im Nu alles kauften. Und das wiederholte sich
    jeden Freitag bis zu dem Augenblick, wo der Tortenwagen nicht mehr im
    Lager erschien…. (Seite 34)
    Eines Tages erschien im Lager ein Deutscher General in Uniform, um
    seinen Sohn, den polnischen Major Trenkwald zu besuchen. Der polnische
    Major diente während des 1. Weltkriegs in Krakau un einem
    österreichischen Kavallerieregiment. Nach dem Zerfall der
    Donaumonarchie meldete sich Major Trenkwald in polnische
    Militärdienste. Er wurde in der Zwischenkriegszeit ein weltbekannter
    Reiter der polnischen Armee …. (Seite 42-43)
    Im Lager wartete man mit Ungeduld auf die vielversprechenden
    Ereignisse des kommenden Frühlings und Sommers 1940. Inzwischen aber
    beschäftigte man sich mit spiritistischen Seancen und mit aus der
    Vorkriegszeit bekannten Prophezeihungen von Nostardamus und anderen
    Hellsehern ….
    Allmählich machte man sich trotz des wartens auf gute Nachrichten an
    die Arbeit, d.h. an die Teilnahme an verschiedenen Kursen und
    Berufszirkeln. Man sammelte Bücher, die aus Polen in Paketen geschickt
    wurden oder auch durch die Kantine bestellt werden konnten. Bücher
    kamen auch aus der Schweiz, gesandt von dem Bureau d’Education und von
    dem Fond Europeen de Secours aux Etudiants. Darüber hinaus kamen ins
    Lager zum Vertrieb 13 verschiedene deutsche Tageszeitungen, 16
    Wochenschriften und 10 Monatsschriften. Die Leitartikel von Goebbels
    im „Reich“ wurden eifrig gelesen….. (Seite 57-58)
    Ins Lager kamen aus dem Ausland immer mehr Lebensmittelpakete mit
    Kaffee, Kakao, Konservenbüchsen udn mit guten Zigaretten. Man feierte
    und sang patriotische Lieder anläßlich nationaler Feiertage. Der zum
    Rittmeister avancierte Diemert drohte das Singen mit Maschinengewehren
    zu beenden, aber man sang trotzdem weiter. In der Lagerkapelle las die
    Messen ein polnischer Geistlicher, der in Frankreich in Gefangenschaft
    geraten war …….
    Zu Weihnachten 1940 wurden im Lager 13 Briefmarkenserien herausgegeben
    und tausende von Weihnachtskarten mit Glückwünschen. So begann die
    Lagerpost ihre Arbeit …. (Seite 73)
    Die Gefangenen bildeten eine gut organisierte Gesellschaft und hatten
    eine eigenes „Savoir vivre“, dabei sogar eine eigene Mode. Nachdem die
    polnischen Uniformen sich abgenutzt hatten, machte man sich an die
    Umänderung zuerst der von den deutschen zugeteilten französischen und
    später der in Paketen zugesandten englischen und amerikanischen
    Uniformen ……
    Rings um das Lager bot sich eine herrliche Ausicht auf die Alpen an
    und auf einem der Wachtürme sonnte sich ein hübsches deutsches
    Mädchen, — eine streng verbotene Frucht. Verhältnisse der Polen mit
    deutschen Frauen wurde mit dem Tode bestraft.
    Es gab eine Zeit, wo man die Lagerinsassen unter strenger Bewachung in
    die Umgegend des Lagers zum Baden führte. Leider aber dauerte das
    nicht ….. und endete mit dem Augenblick, als manche Offiziere die
    einmalige Gelegenheit wahrnehmend, auszureißen versuchten, meistens
    übrigens ohne Erfolg. Im Lager gab es weder eine Rennbahn noch einen
    Sportplatz. Trotzdem hat man verschiedene Sportarten eifrig betrieben.
    Man spielte sogar Fußball auf dem mit kleinen Steinchen bedeckten
    Appelplatz. (Seite 76-78)
    So….. aus dem Ausland und auch aus Polen wertvolle Pakete kamen, gab
    es im Lager keinen Hunger. Man verzichtete sogar oft auf die deutsche
    Wassersuppe und ebenso auf die winzig kleinen Marmelade- und
    Blutwurstzuteilungen. Aber begehrt war ständig das sogenannte Fett,
    das zum kochen gut diente. Im Lager sind wie Pilze aus dem Boden
    Verkaufstische geschossen, wo Lebensmittel, Schuhe, Uniformen, Seife,
    Kaffee usw. feilgeboten wurden. Man konnte auch Fett-Kochmaschinen
    kaufen. Die mit bewundernswertem Einfall konstruierte Kochmaschine
    nannte man „Spitfire“. Mit der Zeit sind die Privat-Läden zugunsten
    einer Handelsgenossenschaft liquidiert worden. Die Einnahmen wurden
    für die Hilfe an verwandte und nichtverwandte KZ-Häftlinge bestimmt.
    Im Lager wurde zu diesem Zweck ein Sonderfonds geschaffen. Mit 1941
    verbot die deutsche Kommandantur, Geld in die KZ-Lager zu überweisen.
    Man wußte sich jedoch zu helfen: Geldüberweisungen nahmen kranke
    Offiziere mit sich, die sich ins Städtische Krankenhaus begaben. Die
    deutschen kamen jedoch auf die Spur dieser Praktiken, da es ihnen
    aufgefallen ist, daß von dem kleinen Postamt in Freising verdächtig
    viele Geldüberweisungen aufgenommen wurden. Nachdem auf einen Brief an
    ein KZ-Lager die positive Antwort auf Anfrage gekommen war, ob
    Häftlinge Geldüberweisungen erhalten dürfen, hat sich die deutsche
    Kommandantur entschlossen, das Verbot aufzuheben… (Seite 79-87)
    Murnau war ein Miniatur-Staat, in dem Handel betrieben wurde, wo man
    Waren von außerhalb des Lagers importierte und dorthin aus dem Lager
    exportierte, wo zahlreiche Unternehmen sich mit Herstellung von
    verschiedensten gewöhnlichen und luxuriösen Artikeln
    beschäftigten…….
    Jede, auch die kleinste Bodenfläche wurde für Anbau von Gemüse
    ausgenutzt. Insgesamt nahmen die Gemüsegarten eine Fläche von 12.000
    Quadratmetern ein. Knoblauch, Tomaten, Kohl und Zwiebeln gediehen
    herrlich. Man hat schließlich sogar eine kleine Geflügelfarm
    organisiert. Von den Deutschen für Kaffee gekaufte Eier kamen in einen
    Inkubator, und so liefen nach ein paar Wochen Hühner umher. Die
    Kommandantur untersagte jedoch die Hühnerzucht und man mußte alle
    Hühner abschlachten….. (Seite 88-89)
    Nun wartete man gespannt, was das Jahr 1941 bringen werde. Viele Lager-
    Strategen waren überzeugt daß Hitler die Sowjetunion angreifen wird.
    Unterdesen arbeitete man fleißig, lernte Fremdsprachen und nahm an
    verschiedenen Kursen teil. Für Unterhaltung sorgte u.a. das
    Lagertheater mit seinen Revuen und Dramen …. (Seite 98-99)
    Das Lagertheater begann im Herbst 1940 seine Tätigkeit mit einer Revue
    unter dem Titel „Ein Traum“. Bis Anfang 1945 zählte man insgesamt über
    50 Erstaufführungen und mehr als 700 Vorstellungen. Die letzten auf
    der Lagerbühne gespielten Stücke waren das Drama „Judas von Karol
    Roztworowski“ und „Figaros Hochzeit“. Die Damenrollen wurden mit
    Erfolg von Offizieren gespielt. Nach dem Warschauer Aufstand kam der
    bekannte polnische Schauspieler Leon Schiller nach Murnau. Er war
    erstaunt über die Errungenschaften des Theaters in Murnau. Das
    Lagerorchester zählte 70 Musiker, der Chor über 60 Sänger. Das
    Orchester stand unter der Leitung von Leszek Rezler. Es wurden in
    Murnau insgesamt 53 Konzerte gegeben. Gespielt wurden u.a. Bach,
    Czajkowski, Rossini, Smetana und Schubert … (Seite 103-112)
    Unter den Lagerinsassen bildeten die Lehrer die aktivste Berufsgruppe.
    es wurde ein pädagogisches wissenschaftliches Institut ins Leben
    gerufen, und man organisierte für die Lehrerschaft Fortbildungskurse
    auf Hochschulniveau. Rege Tätigkeit entwickelten solche berufliche
    Zirkel wie die der Landwirte, der Ingenieure, der Förster, der
    Gärtner, der Architekten, der Chemiker, Elektriker, der Ökonomisten
    usw. Von Zeit zu Zeit fanden im Lager Kunstausstellungen statt.
    Zahlreiche Hörer hatte der zweijährige Kurs der Kunstgeschichte
    aufzuweisen. Der bekannte polnische Astronom Prof. Wlodzimierz Zonn
    hielt Vorlesungen über die Astronomie. Die Berufsoffiziere studierten
    Jura, Philosophie, Technik. In Murnau entstanden zahlreiche
    wissenschaftliche Arbeiten, zahlreiche Offiziere schrieben hier ihre
    Doktorarbeiten. Zu dem von YMCA organisierten Wettbewerb wurden aus
    Murnau 46 Arbeiten zugesandt. Drei erste Preise für das Projekt einer
    Familienwohnung in den durch den Krieg zerstörten Ländern erhielten
    Architekten aus Murnau. Für den besten Plan eines Agrarzentrums wurde
    den Murnauer Architekten der erste Preis zuerkannt. Zahlreiche
    Auszeichnungen erhielten auch Autoren von Arbeiten aus den Bereichen
    der Literatur, der Pädagogik und Psychologie.
    Im Jahre 1942 fand im Lager eine sehr interessante Agrarausstellung
    statt. Während der Austellung wurden Vorlesungen über Viehzucht,
    Bewirtschaftung von Teichen u.ä. gehalten. Die Lagerbibliothek
    verfügte über ca. 25.000 Bücher. Darüber hinaus besaß jeder Offizier
    zahlreiche eigene Bücher …. (Seite 1..-126)
    Wie in einer großen Hochschule beeilten sich „Studenten“ mit
    Notizbüchern in den Händen zu Vorlesungen, also zu den zwei Sälen
    unter dem sog. Zwiebelturm, zum Theatersaal, in die Korridore in
    einzelnen Wohnblöcken, in die Garagen, in die Sporthalle und sogar in
    manche Kellerräume. Alle trugen ihre Hocker ….
    Eines Tages ist in Murnau die Ehefrau des erkrankten Generals
    Gasiorowski angekommen, und man erlaubte ihr, ihren Mann im
    Krankenrevier zu besuchen. Als sie aus dem Fenster hinausblickte und
    die Offiziere mit ihren Hockern in den Händen im Laufschritt sah,
    fragte sie ihren Mann erstaunt: ‚Um Gottes willen, wohin den beeilen
    sich die Leute?‘ Ja, Frau Gasiorowski kam hierher aus einer anderen
    Welt …. (Seite 127)
    Der Unterstützungsfond für Witwen und Waisenkinder sammelte 1943
    insgesamt fast 300.000 RM. Die Sterbefälle häuften sich im
    Lager ……
    Ein zweiter Unterstützungsfond, bestimmt für die KZ-Häftlinge,
    betreute mit Geldsendungen ca. 2.000 Häftlinge, u.a. in den KZ-Lagern
    Ravensbrück, Oranienburg, Dachau, Mauthausen, Gusen, Groß-Rosen,
    Auschwitz und Lublin-Majdanek. Insgesamt wurden den Häftlingen ca.
    250.000 RM zugesandt. Diese genauen Angaben sind der Lagerchronik zu
    entnehmen, die bis Kriegsende von den Offizieren Bohdan Bocianowski,
    Bohdan Urbanowica und Kazimierz Golde geschrieben wurde. Nach dem
    krieg wurde diese Lagerchronik dem Schweizer Roten Kreuz übergeben….
    (Seite 130-131)
    Offiziere, die ins Krankenhaus nach München fuhren, brachten ins Lager
    nach der Rückkehr Nachrichten mit sich, die sie in den Gesprächen mit
    den im Zug mitfahrenden Deutschen erfuhren, und beobachteten
    aufmerksam alles, was in München selbst vor allem an Zerstörungen
    durch Bomben zu sehen war …..
    Die weiteste Reise machte Oberleutnant Pfaffenhofen-Chledowski, der
    zum Begräbnis seines Onkels, eines deutschen Generals, bis an den
    Rhein gelangte……..
    Es mehrten sich Fluchtversuche aus dem Murnauer Lager. Oberleutnant
    Baumgarten versuchte dreimal vergeblich zu fliehen und wurde
    schließlich in das Lager in Dössel versetzt. Von hier aus unternahm er
    seinen vierten Fluchtversuch und gelangte bis nach Warschau, wo er in
    der Untergrundarmee kämpfte. Durch unterirdische Kanäle gelangten 14
    Offiziere aus Murnau in die Freiheit, wurden aber alle in ein paar
    Tagen festgenommen. Es war fast aussichtslos, Fluchtversuche aus dem
    Murnauer Lager zu wagen….. (Seite 137)
    Erst in den letzten zwei Kriegsjahren verfügte das Lager über eigene
    geheime Rundfunkempfänger. Den ersten montierte man aus den von einem
    deutschen Unteroffizier für Kaffee und Zigaretten gekauften Teilen.
    Den zweiten kauften polnische Soldaten, die zur Arbeit in der Umgebung
    gingen. Auch der Dritte Empfänger wurde auf diese Weise erworben. Der
    vierte kam aus Warschau in einem Lebensmittelpaket. Den fünften
    brachten nach dem Warschauer Aufstand von 1944 Offiziere der
    Untergrundarmee mit sich. Somit gab es schließlich im Lager insgesamt
    fünf Rundfunkempfänger. Keiner wurde von den Deutschen entdeckt.
    Rundfunknachrichten wurden abends weitergegeben…. (Seite 142-145)
    Es gab im Lager Fälle, wo Offiziere Selbstmord begingen. Die einen
    warfen sich zu diesem Zweck auf den Drahtverhau und wurden dabei
    erschossen, andere erhängten sich oder sprangen aus dem höher
    gelegenen Stockwerken…..
    Eines Tages wurden auf Anordnung von höherer Stelle die etwa 100
    jüdischen Offiziere abgesondert und mußten auf dem Dachboden im Block
    B Quartier beziehen. Das jüdische Lagerghetto wurde von allen
    polnischen Offizieren ohne Ausnahmen als Schande betrachtet und man
    verkehrte mit den jüdischen Kameraden trotz aller Verbote den ganzen
    Tag. Die Nachricht über den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto
    rief einerseits große Freude hervor, anderseits aber auch große Sorge
    um das Schicksal der Heldenhaften Aufständischen, die einen
    aussichtslosen Kampf kämpften….
    An den Begräbnissen nahm stets eine Delegation der polnischen
    Offiziere teil. Die Gräber der im Krankenrevier verstorbenen Offiziere
    nahmen auf dem Gemeindefriedhof immer mehr Platz ein …. (Seite
    146-152)
    Die im Lager ins Leben gerufene Untergrundorganisation unter der
    Leitung von General Zygmunt Podhorski setzte sich u.a. zum Ziel, für
    die Sicherheit der Lagerinsassen im Ernstfall, also vor allem vor
    Kriegsende Sorge zu tragen. Man nahm Verbindung mit der Umgebung von
    Murnau arbeitenden Polen und mit Warschau sowie mit London auf. Die
    Abteilung Chiffren stand unter der Leitung von General Knoll-Kownacki.
    Radionachrichten sammelte Hauptmann Franciszek Bornstaedt. Die ganze
    konspirative Arbeit stand unter der Leitung von General Rommel. Man
    hatte sogar einen Vertrauensmann bei der Gestapo in Murnau……
    In der zweiten Jahreshälfte 1944 gab es im Lager wieder Hunger. Aus
    dem Ausland versiegte der Paketenstrom, und ab und zu kamen noch
    Pakete aus dem polnischen Städtchen Miechow. Für ein Brot mußte man
    nun hunderte Zigaretten zahlen. Im Lager gab es viele Katzen, die in
    wenigen Wochen verschwanden. Man hatte sie alle aufgegessen…..
    (Seite 161-165)
    Nach dem Warschauer Aufstand sind in Murnau mehrere Hunderte
    Aufständische eingetroffen, darunter viele bekannte Persönlichkeiten.
    Unter den Ankömmlingen befanden sich Kinder im Alter von 15-17 Jahren.
    Manche von ihnen waren verwundet. Sie alle wurden mit Uniformen und
    Lebensmitteln versorgt. Tag und Nacht hörte man im Lager den
    dramatischen Berichten der Aufständischen zu…. (Seite 166-169)
    General Rommel hat sich mit Oberst Oster über das gegenseitige
    Verhalten im Ernstfall verständigt. Oberst Oster verpflichtete sich
    beim Ende der Kriegshandlungen, sämtliche Personalakten der Gefangenen
    der polnischen Kommandantur auszuhändigen und über jegliche eventuelle
    Gefahr seitens der Gestapo der polnischen Kommandantur zu berichten,
    die sich ihrerseits verpflichtete, dafür zu sorgen, daß die deutschen
    Wachmannschaften von den Amerikanern anständig behandelt werden….
    (Seite 172-173)

    Historische Tatsachen Nr. 49, 1991 – „Vergessene Dokumente“, Seite
    15-19
    Udo Walendy ist DER deutsche Historiker „überhaupt“!
    Alle „Historische Tatsachen“ zum Herunterladen: http://nsl-lager.com/ht/

    DRITTENS:

    Wie grausam die barbarischen Deutschen liquidieren:
    ***********************************************
    Betr: Polnisches Offizierslager in Woldenburg/Warthegau

    [….]
    Zusammengefasst ist also die Situation so, daß es sich 7000 gefangene polnische Offiziere, die bessere Verpflegung haben als jeder Deutsche, denn sie empfangen deutsche Offiziersverpflegung und Lebensmittel, es sich leisten können, unter Berufung auf die Genfer Konvention Arbeit, die von ihnen im deutschen Interesse verlangt wird, abzulehnen und so einen einzigen, von Deutschen geschützten und zum Nichtstun bewachten Oppositionsblock bilden können.
    Ich gebe Ihnen von der Sachlage Kenntnis, da ich auch nach Rücksprache mit dem Herrn Gouverneur der Meinung bin, daß diese Dinge höheren Ortes bekannt werden müssen.
    Ich glaube, es müssen sich Wege finden lassen, z.B. durch eine von der Genfer Konvention ja wohl nicht verbotene Entlassung der polnischen Offiziere, um einen derartigen Oppositionsblock, der bestimmt für Deutschland nicht mehr gewonnen werden kann, zu beseitigen.
    gez.
    SS-Scharführer
    ——————————-
    http://nsl-lager.com/ht/Historische%20T … S.,%20Scan).pdf

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  7. „Am 3. September 1939 nach Christi Geburt, am dritten Tage des Polnischen Krieges, verkündete Warschau einen Rundruf. Es hieß darin nur kurz, daß Anweisung Nr. 59 sofort durchzuführen sei. Es war in Wirklichkeit die geheime Aufforderung dazu, schon lange bestehende Proskriptionen durchzuführen. Nach diesem Rundruf stürzte sich das polnische Volk, von seinen Soldaten samt ihren Offizieren dazu angetrieben, auf alle Deutschen, ermordete innerhalb weniger Tage 60.000 Menschen. Nur wenige von ihnen wurden erschossen, die meisten wurden tierisch erschlagen, auch Leichenschändungen kamen in großer Anzahl vor. Unter welchem Namen wird diese Tat in die Geschichte eingehen, wie wird die Menschheit sie einstmals nennen?“

    Dieses Buch finden Sie nur bei uns und sonst nirgendwo in der Welt

    https://archive.org/details/Dwinger-Edwin-Der-Tod-in-Polen

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      • Ich habe gerade ein großes Archiv entdeckt, falls Du es noch nicht kennst, sehr anregend !

        http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archivindex.html

        Hier aus einem Geschichtsbuch für die Volksschule aus dem „3.Reich“ über Polen und den Polenfeldzug, finde ich interessant !

        http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/geschichtsbuch/sabd00.html

        Von 1841 bis Adolf Hitler (Teil 6)
        Adolf Hitler (Teil 3)

        Die Heimkehr des Sudetenlandes

        Der Lehrer Heinrich Kirber, der seit fast 20 Jahren die Blondköpfe in seinem kleinen sudetendeutschen Heimatdorfe unterrichtet hatte, stand zum letzten Male vor seiner Klasse. Er trug heute seinen besten Rock, und die Kinderaugen glitten mit scheuer Ehrfurcht von den Orden der österreichischen Armee zum schlichten Eisernen Kreuz I. Klasse, das sich auf der linken Seite besonders hervorhob. Ja, ihr Lehrer war ein tapferer Soldat im Großen Krieg gewesen. Sogar zwei deutsche Orden hatte er erhalten!

        Aber nun mußte er aus der Schule heraus. Die tschechische Regierung hatte ihn abgesetzt. Daheim hatten die Väter, die arbeitslos herumsaßen, weil tschechische Arbeiter in ihre Stellen gekommen waren, wütend die Faust auf den Tisch geschmettert, als die Kinder es berichteten. „Wieder einer, der gehen muß. Mutter, wenn unsere Kinder jetzt einen tschechischen Lehrer erhalten und Tschechisch lernen sollen, in unserem Hause kommt kein tschechisches Wort über die Lippen.“ Die Mütter hatten genickt und schwer geseufzt.

        Im Klassenzimmer war es still. Die Jungen und Mädchen spürten, daß dem Manne der Abschied sehr schwer fiel. Das nahm ihnen die Lust zu Lärm und Lachen. Langsam legte Kirber die Bücher in den Schrank, klappte den Pultdeckel zu und sah sich mit einem langen Blick abschiednehmend in dem einfachen Raum um. Dann gab er sich einen Ruck und stellte sich zusammengerafft und ruhig vor die Kinder. Die setzten sich im Augenblick kerzengerade, als hätten sie ein Kommando erhalten.

        „Liebe Kinder!“ die Stimme des Mannes klang rauher als sonst, „als der Weltkrieg, in dem wir Sudetendeutsche mit den deutschen Brüdern im Reich Schulter and Schulter kämpften, zu Ende war, glaubten wir alle im Sudetenland, auch für uns Deutsche hier gelte die Botschaft des amerikanischen Präsidenten Wilson von der Selbstbestimmung der Völker. Ihr wißt: Wir haben uns getäuscht! Unsere Feinde verboten uns den Anschluß an Deutschland, zu dem wir gehören: dem Blute, der Sprache und der Gesinnung nach. Man zwang uns dreieinhalb Millionen Deutsche unter tschechische Herrschaft. Wir haben dagegen protestiert. Da schossen die tschechischen Legionäre auf uns. 58 Tote gab es einmal allein an einem Tage. Unsere tschechische Regierung vergißt, daß wir Deutschen seit Jahrhunderten hier wohnen; daß Deutsche die herrlichen Bauten in Prag, Brünn, Eger, Olmütz und in allen anderen Städten geschaffen haben. Deutsche waren es, die einstmals das Land zur Blüte brachten. Vergeßt das niemals, auch wenn es euch jetzt anders erzählt werden sollte.“ In die Gesichter der Jungen und Mädchen stieg ein harter Trotz. Kirber sah das wohl. „Für uns Deutsche werden harte Zeiten kommen, und man wird mit allen Mitteln versuchen, das Deutschtum auszurotten. Ihr wißt, wie eure Väter von den Arbeitsplätzen verdrängt werden, wie allerorts Tschechen Grund und Boden erwerben. Haltet aus; bleibt im Herzen treu; es kommen wieder bessere Zeiten; denn das Recht muß siegen.“ In seinen Augen lag inbrünstiger Glaube; wie gebannt blickten die Kinder ihn an.

        Dann ging der Lehrer festen Schrittes hinaus. „Er geht zu Konrad Henlein“, flüsterten die Jungen. Die Mädchen weinten. Allen aber brannten des Lehrers Worte wie heiliges Feuer im Herzen.

        Der Lehrer hatte sich nicht geirrt. Mit allen Mitteln unterdrückte der tschechische Staat unter der Leitung des Präsidenten Benesch das Deutschtum. Am schlimmsten wurde es seit Mai 1938.
        Der Führer und Reichskanzler warnte auf dem Reichsparteitag in Nürnberg dringend und ernsthaft die Prager Regierung vor weiteren Ausschreitungen gegen Deutsche. Scheinheilig versprach Benesch Abhilfe und gerechte Behandlung, und die überglücklichen Sudetendeutschen sahen die tschechischen Soldaten abziehen, die bis dahin als Einquartierung in jedem sudetendeutschen Ort gelegen und die Deutschen gequält hatten. Ihrer Freude gaben sie oft lauten Ausdruck. Nach ein paar Tagen aber kehrten die Soldaten zurück; es war, als hätte man nur ausspionieren wollen, wer alles deutsch geblieben war. Für das ganze Sudetenland brachen furchtbare Wochen an.

        Da pfiffen an der deutsch-tschechischen Grenze die Kugeln hinter den deutschen Frauen und Kindern her, die in jagender Hast flohen. Jenseits der Grenzpfähle war deutsches Gebiet – dort war die Rettung! Hinter den Flüchtenden lauerten der Mord und die Vernichtung.

        Als sie einmal den Blick rückwärts wandten, sahen sie Flammen auflodern. Ihre Dörfer brannten an einigen Stellen. Die Flüchtlinge wußten, es waren deutsche Häuser, die brannten, deutsche Gärten, die verwüstet wurden. Denn das Deutschtum war vogelfrei geworden im tschechischen Staat.

        Eine Frau griff mit lautem Schreckensschrei nach ihrer Schulter. Eine Kugel hatte sie gestreift. Sie blutete; aber sie hastete weiter. In gespannter Aufmerksamkeit beobachteten die deutschen Grenzwächter die Heraneilenden. Die Männer vergaßen alle Vorsicht, liefen ihnen entgegen, zogen die Gehetzten über die Grenze, ohne auf die Kugeln der tschechischen Grenzsoldaten zu achten. Hier im Buschwerk endlich war Sicherheit.

        Die Frauen fielen vor Erschöpfung fast um; die jungen Mädchen und Kinder weinten laut. „Wo sind eure Männer und Väter?“ – „Verschleppt, erschossen, geflohen“, war die trostlose Antwort. Nach kurzer Zeit ging es weiter bis zum nächsten Dorf. Dort wartete schon die NSV. und half.

        So flohen in den Septembertagen 1938 Zehntausende deutscher Menschen aus dem deutschen Sudetenlande, weil tschechischer Haß alles Deutsche vernichten wollte.

        Das konnte Adolf Hitler nicht dulden. Kriegsfertig standen deutsche Heere an den Grenzen, jeden Augenblick im Begriff, Gut und Leben der gequälten Deutschen mit der Waffe zu schützen. Das ganze deutsche Volk scharte sich wie immer, so auch in diesen Tagen geschlossen um seinen Führer, zu jedem Einsatz bereit. Doch es kam nicht so weit.

        Jetzt, als der Krieg mit harter Faust an die Tore ihres Landes pochte, merkten die Tschechen, daß ihre Verträge mit den Westmächten nur auf dem Papier standen. Sie hatten sich auf fremde Hilfe verlassen und wagten trotz ihrer großen Rüstungen nicht, allein gegen die neue großdeutsche Wehrmacht zu kämpfen.

        Gott schütze Adolf Hitler!
        Banner an einer Kirche im Sudetenland, 1938:
        „Gott schütze Adolf Hitler“!
        Foto: Bundesarchiv Koblenz
        Alle Glocken läuteten, als deutsche Soldaten in die sudetendeutschen Gebiete einrückten. Ihr Klang nahm alle Dankgebete mit auf, die in diesen Tagen zum Himmel stiegen. Vergeblich versuchte die tschechische Regierung in dem ihr gebliebenen Reststaat Ruhe und Ordnung zu halten.

        Als aber dort im März 1939 die Gefahr eines Bürgerkrieges immer größer wurde, wandte sich der Präsident der Tschechoslowakei hilfebittend an Deutschland, dessen Kraft er kennengelernt hatte.

        So zogen wieder deutsche Truppen ostwärts; sie zogen durch Gebiete, die jahrhundertelang deutsche Völker bewohnt hatten, und trugen des Reiches Größe weiter. Im März 1939 rundeten sich mit dem Protektorat Böhmen und Mähren im Südosten die Grenzen. Die Lücke im Bau des Reiches war geschlossen. Deutschland wurde stärker denn je.

        Die bedrohte Ostgrenze

        Über den Feldern Ostpreußens lag der Duft des reifen Kornes. Braungebrannt stand der Bauer Tribukeit auf dem Erntewagen und schichtete die Garben, die sein Großspänner hinaufreichte. Jetzt verschnaufte er ein paar Minuten, und sein Blick überflog die weiten Stoppelfelder, auf denen überall die letzten Fuder beladen wurden. Ja, in diesem Jahr kam die Ernte schnell in die Scheuer. Der Arbeitsdienst und die Studenten, die als Erntehelfer in alle Dörfer geschickt worden waren, hatten tüchtig zugepackt. Niemand im Dorf hatte das den studierten Herren zuerst zugetraut. Als Tribukeit sich nach Osten wandte, grub sich eine Ärgerfalte in seine Stirn. Wahrhaftig, kaum 200 Meter entfernt, dicht an der Grenze, patrouillierten doch wieder die polnischen Soldaten. „Die Bande dort wird mit jedem Tag dreister“, dachte er wütend, „besonders seit die Engländer ihnen Hilfe versprochen haben, wenn sie mit uns anbändeln! – Karl!“ rief er nach unten. „Was ist, Bauer?“ fragte der Bursche. „Siehst du die da drüben? Die können es wohl kaum erwarten, bis sie mal von uns Dresche kriegen.“ – „Es wird auch Zeit, Bauer! Gestern hab‘ ich im Krug eine Landkarte gesehen, da waren die Grenzen eingezeichnet, wie sie die Polen gern haben möchten. Alles Land bis an die Oder hatten sie sich einverleibt. Wir Ostpreußen sollten natürlich zu allererst polnisch werden. Aber davor behüt uns Gott! Seit Pilsudski tot ist, geht es den Deutschen drüben elend genug.“ – „Dabei ist es gerade umgekehrt“, meinte Tribukeit, „deutsches Land haben sie uns geraubt und ihren ‚Korridor‘ daraus gemacht, so daß wir Ostpreußen vom übrigen Deutschland abgerissen sind. Aber ich glaub‘, Karl, das bleibt nicht mehr lange so. Wenn sie die Vermittlungsvorschläge unseres Führers wieder ablehnen, gibt es Krieg, paß auf.“ – „Kann sein, Bauer. Na, ich werde ihnen aus meinem Geschütz schon eins aufs Fell brennen.“
        „Va-ter! Va-ter!“ klang da eine helle Kinderstimme, und hochrot und keuchend trabte ein elfjähriges Mädchen querfeldein. In seiner Hand schwenkte es zwei grau-grüne Briefe.

        Langsam kletterte der Bauer vom Wagen. Er und sein Knecht hatten das gleiche Schreiben erhalten: die Gestellungsbefehle. Tribukeit zu seinem alten Infanterieregiment, Karl zur Artillerie!

        „Ja, Mädel, jetzt geht’s los!“ In den Augen beider Männer lag ruhiger Ernst. „Aber Vater, du warst doch schon im Weltkrieg Soldat“, meinte die Kleine schüchtern. „Wenn das Vaterland ruft, ist kein Mann zu alt, lüttches Marjellchen, auch dein Vater mit seinen 43 Jahren nicht! – Nun vorwärts, Karl!“ Schneller noch als zuvor arbeiteten die Männer. Eine halbe Stunde später schwankte der Erntewagen heim.

        Zu Hause wartete die Bäuerin schon vor der Tür. „Wann mußt du fort, Vater?“ – „Heut abend noch, Marie.“ – „So schnell?“ Die Frau seufzte leise. „Und Karl?“ – „Auch!“ – „Da will ich mal schnell eure Sachen fertig machen“, sagte die Bäuerin und kramte in Schüben und Schränken. Manchmal wischte sie sich mit dem Handrücken über die Augen, aber sonst ließ sie es sich nicht anmerken, daß ihr der Abschied sehr schwer fiel. Nun geht auch der Mann fort, wo schon der älteste Sohn bei den Fliegern diente. Das war nicht ganz leicht; aber es ging nicht mehr anders. Vorhin erst hatte das Radio gemeldet, daß die Polen auch die letzten Vorschläge des Führers abgewiesen hatten. Nicht einmal Danzig sollte zum Reich zurückkehren. Selbst den Plan, eine Autostraße durch den Korridor nach Ostpreußen zu bauen, hatten sie schroff abgelehnt.

        Am Abend waren Bauer und Knecht marschbereit. Noch einmal schritt Tribukeit durch die Ställe und Gebäude. Er nahm Abschied auch von ihnen. Die Kinder umringten den Vater, die Frau schloß ihn noch einmal in die Arme, dann gingen der Soldat des Weltkrieges und der junge Kanonier vom Hofe.

        Der Polenfeldzug

        Die deutschen Heere waren am 1. September in Polen eingerückt. Kurz nach fünf Uhr morgens brausten die ersten Flugzeuggeschwader über die Grenzen, setzten sich motorisierte Truppeneinheiten in Bewegung und marschierte die Infanterie in Feindesland ein, um die unterdrückten deutschen Volksgenossen zu befreien und uraltes deutsches Gebiet wieder zurückzugewinnen. Noch am selben Tage gliederte sich die alte ehrwürdige Stadt Danzig dem Reich wieder ein. Jahrelang hatten die Danziger diese Stunde mit heißem Herzen herbeigesehnt.
        Drei große Heeresgruppen griffen jetzt den Feind an: von Ostpreußen aus, von Schlesien und vom Süden her wurden die Polen wie in eine große Zange genommen. Wilhelm Tribukeit gehörte der Heeresgruppe Nord an. Schon nach wenigen Tagen stand er tief in Feindesland. Es war unglaublich, mit welcher Schnelligkeit das Heer vorrückte. Vergeblich suchten die Polen an vielen Stellen zähen Widerstand zu leisten. Es war umsonst. Den deutschen Panzerwagen und Fliegern, dem Kampfesmut der deutschen Infanterie waren sie nicht gewachsen. Tribukeit bewunderte, wie schon vor Jahren im großen Weltkriege, die Geschicklichkeit der Pioniere, die die vielen gesprengten Brücken in unglaublich kurzer Zeit wieder ausbesserten oder durch Hilfsbrücken ersetzten, so daß die Truppen ohne langen Aufenthalt weiter konnten.

        In vielen Dörfern trafen sie Deutsche, die aus großer Todesangst erlöst wurden. Voll Grauen hatten sie miterlebt, wie die entmenschten, verhetzten Polen aus ihren Reihen Männer, Frauen und Kinder verschleppt, gemartert, verstümmelt und getötet hatten. In einem Dorfe hatte Tribukeit die Leichen dieser Unglücklichen gesehen; es war ein so entsetzlicher Anblick, daß er ihn nie vergessen würde.

        Auch Karl, Tribukeits Großspänner, kämpfte in Polen. Den schönsten Lohn für alle Mühe und Last des Feldzuges erhielten er und seine Kameraden, als der Führer plötzlich im Kampfgelände eintraf. Das kam ganz unerwartet. Wer es nur irgend möglich machen konnte, lief heran, und der Führer schritt durch eine Gasse jubelnder, glückstrahlender Soldaten. Einige Stunden später entbrannte der Kampf wieder, und die Männer, die ihren Führer in ihrer Mitte wußten, kämpften noch heldenmütiger als vorher.

        Unaufhaltsam war der Vormarsch der Befreier. Die letzte Kraft wurde aus Menschen, Pferden und Maschinen herausgeholt, aber der Erfolg war auch riesengroß. Der gesamte ehemalige Korridor, Ostoberschlesien und weite Strecken Polens bis an die Weichsel befanden sich in deutscher Hand. Besonders heftig waren die Schlachten im Weichselbogen bei Kutno und an der Bzura. Auch die polnische Südarmee wurde durch Umklammerung zertrümmert und bei Tomaszow vernichtend geschlagen. Zahllose Geschütze, Hunderttausende von Gefangene und unermeßliches Kriegsmaterial fielen in die Hände der Sieger.

        Unterdessen rückten von Norden und Süden her deutsche Truppen auf Warschau vor und schlossen die Stadt ein. Dem Führer Adolf Hitler tat die Zivilbevölkerung leid; er forderte den Stadtkommandanten auf, die amen Menschen vor dem Kampf abziehen zu lassen, aber der unvernünftige General weigerte sich. Nur zwei Tage wurde Warschau beschossen und bombardiert, dann ergab sich die Festung, so gründlich hatten unsere Kanonen und unserer Flieger gearbeitet.

        Kaum drei Wochen hatte der Polenfeldzug gedauert. Gegen Ende des Krieges verständigte sich Deutschland mit Sowjetrußland. Sowjetrussische Truppen rückten ein und besetzten das ganze östliche Polen.

        In dem von deutschen Truppen beschützten Gebiet aber begann das große Aufbauwerk, damit die Schrecken des Krieges bald vergessen werden.

        Der große Bauerntreck

        Aus den schmucken, sauberen Bauernhäusern der Wolhyniendeutschen strömten die Männer und Frauen nach dem Gemeindehause, wohin sie der Dorfschulze wegen einer wichtigen Angelegenheit gerufen hatte. Es mußte etwas ganz Dringendes sein, denn der Gemeindediener war nur so von Gehöft zu Gehöft gerannt.
        Der Dorfschulze, ein hagerer hochgewachsener Mann, dessen blondes Haar schon von vielen grauen Fäden durchzogen war, begann nach kurzer Wartezeit: „Liebe Dorfgenossen! Der Krieg zwischen Deutschland und Polen ist beendet. In 18 Tagen hat das deutsche Heer die polnischen Armeen vernichtet. Wir freuten uns alle darüber, denn wenn wir auch seit 1917 unter polnischer Herrschaft lebten, so haben wir die Polen niemals geliebt, denn zu sehr haben sie versucht, uns zu unterdrücken. Unser Herz schlug für Deutschland, denn wir sind deutsch, wir fühlen deutsch, wenn wir auch seit Jahrhunderten schon von dem Mutterland getrennt leben.“ Hier wurde der Sprecher unterbrochen. Laute Beifallsrufe klangen ihm entgegen.

        „Oft haben wir in diesen Kriegstagen darüber nachgedacht, wie sich unser Schicksal fortan gestalten könnte. Würden wir polnisch bleiben? Nun, ihr wißt, es ist anders gekommen. Eines Tages erschienen russische, nicht polnische Truppen in unseren Dörfern, und wir erfuhren, daß Deutschland und Sowjetrußland beschlossen haben, den Polenstaat zu teilen. Unsere wohlynische Heimat wurde Rußland zugesprochen.“

        „Sind wir darüber nun glücklich, liebe Dorfgenossen? Euer Schweigen und eure bedrückten Gesichter zeigen mir, daß ihr euch nicht freut. Wenn Rußland und Deutschland auch ein Bündnis geschlossen haben, so sind es doch wieder Fremde, Menschen anderen Blutes, die über uns herrschen sollten; sie werden uns nie ganz verstehen.“ Viele Bauern nickten zustimmend. Ihre Gesichter waren ernst und mißmutig, aber sie horchten erstaunt auf, als der Schulze auf einmal mit heller, froher Stimme fortfuhr: „Ein Wunder ist unterdessen geschehen, ihr Männer und Frauen! Hört weiter zu. Gestern saß ich genau so grämlich daheim, wie ihr jetzt hier. Da klopfte es an meine Tür. Ein russischer Offizier trat herein und überreichte mir ein großes, amtliches und versiegeltes Schreiben. Hier ist es. Was steht wohl darin, Kameraden?“ Aufs Äußerste erstaunt blickten alle auf ihren Dorfschulzen, der das Papier hoch empor hielt, dessen ganzes Gesicht strahlte und vor Glück erhellt war. „Lies vor! Lies vor!“ riefen sie ungeduldig. Feierlich fuhr der Schulze fort: „Wir alle, Männer und Frauen, Greise und Kinder, sollen heim ins Großdeutsche Reich. Der Führer Deutschlands, Adolf Hitler, hat an uns gedacht und mit der russischen Regierung schon alles vereinbart. Wir kommen in die Gebiete rund um die Warthe, erhalten dort neue Höfe, neue Gärten, eine neue Heimat. Aus vielen Ländern ruft Adolf Hitler die deutschen Familien. Aus Estland, aus Lettland, aus Litauen, von überall kommen sie zurück ins Heimatland, ins Großdeutsche Reich. Es wird eine neue große Völkerwanderung. Wollt ihr mit dabei sein?“ Die sonst so ruhigen Männer und Frauen sprangen von ihren Sitzen auf und drängten stürmisch nach vorn. „Nach Deutschland sollen wir? Natürlich! – Wann soll es denn losgehen?“ – Der Schulze schwieg. Der Lärm verebbte. „Wann? Ja, Leute, das wird manchem etwas schwer ankommen: in drei Wochen müssen wir alle schon hier fort, müssen wir schon unterwegs sein.“ – „In drei Wochen!“ Die Bauern schrien es fast heraus, „das ist ganz unmöglich! So schnell können wir das nicht schaffen, und dann ziehen wir ja mitten im Winter!“ Doch in ruhigen, klugen Worten erklärte ihnen der Dorfschulze, daß es nicht anders ginge. Immer wieder antwortete er geduldig auf die zahllosen Fragen, die ihm gestellt wurden. Schließlich schickte er die Bauern heim. In drei Tagen wollte er ihre Antwort haben.

        Kaum ein Bauer, kaum ein Erwachsener schlief in dieser Nacht im Dorfe. Zu gewaltig war die Erregung. Mächtig lockte die neue Heimat, rief Großdeutschland; aber hier war der altererebte Besitz, hier lagen die Gräber der Vorfahren, hier war jeder jung und froh gewesen. Tausend Erinnerungen hielten an diesem Stück Boden fest. Aber dann war die Sehnsucht, sicher in Deutschland leben zu dürfen, dort den Kindern eine glückliche Zukunft bieten zu können, doch stärker. Als der Dorfschulze nach drei Tagen ihre Antwort holte, wollte nicht einer zurückbleiben.

        So rüstete das ganze große Dorf zum Aufbruch. Es durfte nicht alles mitgenommen werden, aber Vieh wurde verladen, Wagen wurden aus den Schuppen gezogen, Betten eingepackt. Genau drei Wochen nach des Schulzen Rede brach der Bauerntreck auf. Wohl weinte manches Mütterlein verstohlen eine Träne, als es von den Gräbern Abschied nahm, aber der Jubel überwog. Der Wille, alle Schwierigkeiten der Reise geduldig auf sich zu nehmen, war bei allen vorhanden.

        Aus allen Dörfern Wolhyniens strömten die Auswanderergruppen zusammen, bis ein Riesentreck westwärts zog, der unbeirrt der neuen Heimat zustrebte, trotzdem der Winter mit aller Härte eingesetzt hatte. Heulend pfiff ein eisiger Ost über die tiefen Schneefelder und jagte die Flocken in wilden Wirbeln vor sich her. Die Bauern, die die geduldigen, tapferen Pferde lenkten, hatten die Kragen ihrer Pelzmäntel hoch aufgeschlagen und stampften in hohen, derben Stiefeln zielsicher vorwärts. Aus manchem Wagen ertönte Geschrei kleiner Kinder, klangen die beruhigenden Worte der Mütter. Auch sie froren; aber es galt, tapfer durchzuhalten.

        Sie hielten alle durch, obwohl es ein Höllenmarsch durch Eis und Kälte war.

        An der neuen deutschen Grenze aber warteten schon mit den Soldaten die Helfer der NSV., brachten warme Getränke, halfen und unterstützten, wo es nur ging. Bald zweigten aus dem Hauptsammellager die Trupps ab. Sie rückten ein in die ihnen zugewiesenen Dörfer. In jeder Ortschaft empfing sie der deutsche Gemeindevertreter, begrüßte die Auswanderer aus übervollem Herzen und wies jedem seinen Hof an. Mit hoffnungsfrohen Gedanken überschritten die Bauernfamilien die Schwelle ihres neuen Heimes. Wenn auch an vielen Stellen noch polnischer Schmutz starrte, sie wollten schon fleißig ihre Hände rühren und saubere deutsche Höfe schaffen.

        Am Abend schliefen sie dankbar ein. Das Wort hatte sich erfüllt:

        Deutsches Blut gehört in ein Reich!

        Das Großdeutsche Reich 1940

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  8. Den Splitter im Auge der Polen reklamieren aber den Balken im eignen nicht sehen.
    Furchtbare Geschichtsfälschung Ihrerseits. Ich war mehrmals in Polen und habe mich mit jungen und alten Polen intensiv unterhalten und den Abgrundtiefen Hass von dem Sie sprechen nie etwas mitbekommen, im Gegenteil. Das einzige was die Polen einem wissen lassen wollten, war jetzt haben wir endlich auch mal im Fußball gegen Euch gewonnen. Wenn dies der o.g. Hass sein soll, muss und Österreich, die Schweiz und alle die gegen Deutschland irgendwann einmal im Fußball gewonnen haben ebenfalls hassen.

    Ebenfalls seltsam ist, dass unzählige polnische Buben bei der Marienburg in schwarz- weißen Kinderkostpmen Ritter spielen. Somit kann mit der „Anti- Deutscher Orden Impfung“ der Kinder nicht so weit her sein, sonst wäre doch rot- weiß die vorherrschende Farbe.

    Ihr sogenannter Vortrag, ist einfach nur übelste Propaganda der in armseligster Weise Klischees bedient und zeigt wie wenig Sie sich mit der deutsch- polnischen Geschichte wirklich beschäftigen.

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    • @Im Leben und Tod sind SIE ein Idiot!

      Mehr als ein Drittel des Artikels haben Sie wohl nicht geschafft zu lesen hmm?🙂

      Sie sollten mal richtig lesen! Was Sie da über ihre Beobachtungen in Polen schreiben kann jeder behaupten. Kommen wir mal zu den Tatsachen! Die polnischen Gräultaten, insbesondere die Vertreibung von ca. 12 Millionen Deutschen und der zersetzende Hass besonders der polnischen Regierungen ab 1918 spricht eine so deutliche Sprache das man dieser wahnsinnigen (grundlosen) feindlichen Haltung uns gegenüber getrost das Wort überlassen kann.
      Und im Übrigen: Solange Sie die im Text geschilderten historischen Tatsachen nicht wiederlegen können, ersparen Sie uns bitte gefälligst Ihre nur auf Emotionen aufgebaute Schwätzerei!

      Ein altbekannter Schachzug ist es das man einfach dreist behauptet alles was wir berichten wäre nur Propaganda. Fassen Sie sich lieber mal an die eigene Hakennase! Alles was im obigen Artikel steht ist überprüfbar. Alles was Sie uns hier hingegen über Ihren Polen-Urlaub (wohl eher Ostdeutschland-Urlaub) berichten meinen zu müssen ist reine Bauernfängerei da zb. die Kinderchen auf der Marienburg im Rahmen der historischen Korrektheit schwarz-weiß trugen da die Ordensritter in schwarz-weißer Rüstung ja auch immerhin eine Zeit lang dem polnischen König hold wahren bis sie ihm zu wohlhabend wurden und er sie dann schließlich neidisch bekämpfte um ihnen ihr reiches, DEUTSCHES Siedlungsgebiet abzunehmen. Eventuell ist das Kostümspielö der Kinderchen eine Erinnerung an diese Tage als die Ordensritter noch die aus Duetschland rekrutierten Helden „Polens“ waren.

      Hier eine Episode deutsch-polnischer Spannung die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht:

      https://neuschwabenlandpost.wordpress.com/2015/06/03/517/

      Eventuell verstehen Sie ja dann was Polen ist wenn Sie dies hier lesen. Ab Seite 5 wird es interessant in Hinblick auf das angebliche Slawentum Polens:

      https://neuschwabenlandpost.wordpress.com/2015/06/12/polens-umgang-mit-der-historischen-wahrheit/

      Dies hier ist dann die abschließende Krönung die Ihnen zeigt was eigentlich für ein dreckiges Spiel heutzutage getrieben wird im Hinblick auf die „Slaven“:

      https://neuschwabenlandpost.wordpress.com/2015/06/14/die-slavenluge/

      Normaler Weise würde ich meinen Vortrag nun mit Heil Hitler schließen aber an Ihnen wäre dieser edelste Gruß unseres Volkes nur an ein Unwürdigen verschwendet!

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