Kiew 1911

Andrej Justschinsky, 

Am 20. März (!) 1911 wurde an der Grenze des Stadtgebietes von Kiew in einer Lehmgrube die Leiche 
eines Knaben gefunden. Sie befand sich in halbsitzender Stellung, die Hände waren auf dem Rücken mit 
einer Schnur zusammengebunden. Die Leiche war lediglich mit Hemd, Unterhose und einem einzigen 
Strumpf bekleidet. Hinter dem Kopf, in einer Vertiefung in der Lehmwand, die nach dem Zeugnis des 
damaligen Kiewer Anwaltes und Hochschullehrers Gregor Schwartz-Bostunitsch mit mystischen Zeichen 
beschrieben war, wurden fünf zusammengerollte Schulhefte gef unden, die die Bezeichnung "dem Schüler 
der Vorklasse, Andrej Justschinsky, Sophienschule, gehörig" trugen; dadurch gelang sehr bald die Identif 
izierung. Es handelte sich um den dreizehnjährigen Sohn der Kleinbürgerin Alexandra Pricliodko aus Kiew. 

Die "Kijewskaja Mysl" ("Kiewer Gedanke") gab seinerzeit folgenden Bericht über die Auffindung der 
Leiche: "Als der Körper des unglücklichen Knaben aus der Höhle herausgetragen wurde, erschauerte die 
Menge, und es wurde Schluchzen laut. Der Anblick des Erschlagenen war entsetzlich. Das Gesicht war 
dunkelblau und mit Blut bedeckt, und die Arme mehrfach von einer festen Schnur umwunden, die in die 
Haut einschnitt. Am Kopfe befanden sich drei Wunden, die alle von irgendeinem Stichwerkzeug herrührten. 
Die gleichen Wunden befanden sich auch auf dem Gesicht und zu beiden Seiten des Halses. Als man das 
Hemd des Knaben aufhob, zeigten Brust, Rücken und Leib dieselben Stichwunden. Zwei Stiche befanden 
sich in der Herzgegend, drei auf dem Leib und mehrere an den Seiten. Der ganze Körper zeigte etwa zwanzig 
Wunden. Alle Wunden waren augenscheinlich auf den nackten Körper versetzt worden, denn das Hemd 
zeigte keine Risse. Die Bloßlegung dieser Wunden erregte die größte Empörung unter der Menge." 

Die gerichtsärztliche Obduktion stellte 47 Stich- und Schnittwunden fest; die Wunden an Kopf, linker 
Schläfe 1} und Hals hatten die Verblutung herbeigeführt; der Blutverlust war so erheblich gewesen, daß der 
Körper nahezu blutleer war. 

Die begutachtenden Ärzte, der Universitätsprofessor, Dozent für gerichtliche Medizin Obolonski und der 
Prosektor an derq gleichen Lehrstuhle, Tufanow, kamen zu folgenden Schlüssen: 

1. Alle an der Leiche des Justschinsky aufgefundenen Verletzungen sind bei dessen Lebzeiten herbeigef 
ührt worden. Unter diesen Wunden sind die an Kopf und Hals bei voller Herztätigkeit zugefügt worden, alle 
anderen Verwundungen bei erheblich herabgesetzter Herztätigkeit. 

2. Ebenso wurden dem Knaben in lebendem Zustand die Hände gebunden und der Mund zugehalten. 

3. Während ihm diese Verletzungen beigebracht wurden, befand er sich in vertikaler (also stehender), etwas 
nach links gebeugter Lage. 

4. Als Instrument aller Verletzungen hat ein stechender Gegenstand gedient. Ein Teil der Verletzungen ist 
mittels eines Instrumentes in Form einer Ahle oder eines Stilettes von flach viereckiger Gestalt mit 
meißeiförmig von zwei Seiten geschliffeuer Schneide ausgeführt worden. Mit dem gleichen Werkzeuge 
können auch alle anderen Wunden herbeigeführt worden sein. Die ersten Stiche sind dem Knaben in Kopf 
und Hals und die letzten in das Herz beigebracht worden. Bei einem der Herzstiche drang die Klinge bis an 
den Griff in den Körper, einen Abdruck auf der Haut hinterlassend. 

5. An dem Verbrechen müssen mehrere Personen teilgenommen haben. 

6. Die Art des Werkzeuges und die Vielheit der Verwundungen deuten darauf hin, daß eine der Absichten der 
Mörder war, dem Justschinsky möglichst quälende Schmerzen zu verursachen. 
 
7. Im Körper desselben war nicht mehr denn 1/3 des ganzen Blutes zurückgeblieben; der größte Teil des 
Blutes ist durch die Hirnvene, die Arterie an der linken Schläfe und an der Halsvene ausgetreten. 

8. Die Abwesenheit von Blutspuren in der Grube, wo die Leiche aufgefunden wurde, ihre Lage an der 
Fundstelle und andere Umstände deuten darauf hin, daß Justschinsky an anderer Stelle ermordet und erst 
nachträglich im Zustand der Totenstarre in die Grube geschleppt und an deren Wand gelehnt worden ist, daß 
also Fundort nicht gleich Tatort ist. - (Wir erinnern an Xanten, Skurz, Konitz usw.!) 

Auf diesen Feststellungen fußend, unterschied ein anderer Gutachter, der Psychiater Prof. Sikorski, bei der 
Vornahme des Mordes drei Besonderheiten: die langsame Entblutung, Verursachung besonderer Qualen 

und zuletzt die Ermordung durch Herzstich. Letztere erfolgte, nachdem das Opfer für die ersten beiden 
Zwecke (Blutentziehung, Objekt für Quälereien) gedient hatte und als die Todesnähe den Mördern 
kenntlich wurde. - In dem Umstand, daß alle Verwundungen von einer sicheren und ruhigen Hand kaltblütig 
herbeigeführt worden sind, von einer Hand, welche an Schlachtung von Tieren gewöhnt war, sah Prof. 
Sikorski in der Technik dieses Mordes einen Hinweis darauf, daß 

die Möglichkeit einer solchen genauen, gefühllosen und unhastigen Arbeit den Mördern in entsprechender 
Weise sichergestellt war, und er kam zu dem Schluß, daß die Ermordung des Justschinsky sich als ein Akt 
darstellt, welcher sorgfältig vorbereitet und unter vorsichtiger Überwachung planmäßig durchgeführt worden 
ist! 

Der Mord erregte die öffentliche Aufmerksamkeit ganz Rußlands - um so mehr, als aus der Vergangenheit 
ähnliche Vorgänge bekannt waren, die eine auffallende Übereinstimmung mit dem vorliegenden Falle 
zeigten. 

Die russische Reichsduma war am 13. Mai 1911 genötigt, sich mit einer Interpellation zu beschäftigen, die 
diesen Knabenmord betraf und die Frage enthielt, ob der Regierung das Bestehen einer "Selkte" bekannt sei, 
die Menschenblut verwende, und was sie zur Unterdrückung dieser "Sekte" zu tun gedenke. Die 
Interpellanten hatten einen ausführlichen Obduktionsbericht in Sachen der 1893 erfolgten Ermordung des 
Knaben Emeljanow beigefügt, aus dem eindeutig hervorging, daß dieses Opfer nach allen Regeln der 
Schächtung hingemordet worden war. - Die Antwort der Duma ist nicht bekannt geworden. Beim letzten 
russischen Prozeß über den Mordversuch an dem Knaben Vinzens Grudsinskoi, der in der Nacht zum 2. 
März (!) 1900 begangen worden war, hatte das Justizministerium angeordnet, daß Ritualmordfragen nicht 
zur Sprache zu kommen haben! Das Volk jedenfalls hatte die Überzeugung, daß es sich auch bei diesem 
neuesten Knabenmord um das Glied einer Kette von Verbrechen handle, die alle nach einem bestimmten 
System und zu besonderem Zweck auscef ührt wurden! 



Die Mörder. 

Sofort nach Bekanntwerden des Verbrechens entfaltete die Judenpresse eine höchst verdächtige 
Geschäftigkeit; das Kiewer Judenblatt "Kijewskaja Mysl" wurde nicht müde, dem Gericht immer wieder 
neue, natürlich nichtjüdische Personen als die unzweif elhaften Mörder zu bezeichnen. Tatsächlich brachte 
man es fertig, lediglich auf Grund der Anzeige eines Pressejuden hin, die Mutter des Ermordeten des 
grausamen Verbrechens zu bezichtigen und hinter Schloß und Riegel zu setzen - selbst an der Beerdigung 
ihres Kindes durfte sie nicht teilnehmen! Wir erinnern uns hierbei an die völlig gleichgearteten Vorgänge in 
Polna! - Nach einiger Zeit wurde die Gequälte wieder freigelassen, da sich nicht der mindeste Verdacht für 
ihre Schuld ergeben hatte. Dann wieder wurde der Verdacht auf den Stiefvater des Kindes, der den Mord 
begangen haben sollte, um sich seiner Unterhaltspflicht zu entziehen, und schließlich auf andere Verwandte 
des gemordeten Knaben gelenkt. Dies alles geschah auf Veranlassung des Pressejuden Borschewski, der in 
dem bestochenen Polizeichef Mischtschuk ein willfähriges Werkzeug hatte. Wie dann später aus der Rede 
des Staatsanwaltes hervorging, "hatte man dem Mischtschuk befohlen, zu glauben, und er glaubte auch; er 
glaubte, daß die Mutter dem Kinde 47 Stiche beigebracht und es im Sacke fortgeschafft habe 2) ... 

Die Nachforschungen wurden nicht etwa - was das Gegebene gewesen wäre - dort angestellt, wo man den 
Leichnam aufgefunden hatte, sondern in der Entfernung einer Meile davon! Mischtschuk wurde öffentlich 
Bestechung vorgeworfen - er trat ab! Als Untersuchungsbeamter erschien "eine neue Kraft von auswärts" - 
das Verfahren ist hinlänglich bekannt! -, der Kommissar Kunzewitsch; er zog es vor, im Grand Hotel von 
Kiew wohnen zu bleiben und seinen Namen lediglich unter Presseberichte zu setzen. Aucherwargekauft! 
Danntratder "Geheimpolizist" Krasowski auf, "ein fähiger Mensch, der das Verbrechen nicht nur 
aufzudecken imstande war, sondern es sicher auch wirklich aufdeckte, indessen seinen Vorteil darin fand, 
sein Wissen in den entscheidenden Stücken für sich zu behalten" 3) ... Damit ist das Urteil über die Art 
dieser "Untersuchungen" gesprochen, die lediglich den Zweck verfolgten, in Verbindung mit der Judenpresse 
die Spuren von den eigentlichen Mördern wegzuziehen, Zeit zu gewinnen und die ganze Angelegenheit 
heillos zu verwirren, so daß selbst nichtjüdische Zeitungen schließlich völlig entstellte Berichte brachten! 

Man hatte aber nicht mit der Jugend von Kiew gerechnet, Aie, innerlich von dem Verbrechen bewegt, es für 
ihre Pflicht hielt, bei der Aufklärung der Sache mitzuhelfen. Ich nenne rühmend den Golubow. Sie 
unterschied sich von der anderen Partei dadurch, daß sie wirlilicli elirlicli, uneigennützig sich dieser 
Aufgabe hingab, und sich den Hohn und das Gelächter, ja die Lebensgefalir von selten der Juden gefallen 
lassen mußteil. 4} 

Große Verdienste um die Aufhellung des Verbrechens erwarb sieh der in der Rede des Staatsanwaltes 
genannte Student Golubow, der aus freien Stücken sich der Untersuchung der Sache angenommen und 
wichtige Tatsachen eruiert hatte. Dafür setzte er sich aber auch der konzentrierten Angriffe jüdischer 
Schmutzfinken als einer unbeabsichtigten Anerkennung seiner Tätigkeit aus, einer Tätigkeit, die sich 
allerdings nicht in den vom Judentum vorgezeichneten Bahnen der berufsmäßigen Untersuchungsbeamten 
bewegte. 

Am Rande der Stadt Kiew befand sich die Ziegelei des Juden Saizew mit dem. dazugehörigen Lehmbruch. 
Auf dem Gelände wurde später ein jüdisches Spital errichtet, dessen Speisesaal unter Umgehung gesetzlicher 
Bestimmungen im Jahre 1910 in eine "Betstube" umgewandelt worden war. Oftmals wurden daselbst 
Rabbiner beobachtet, das Ganze - als der "religiöse Mittelpunkt" der Juden Kiews - war nach den Worten des 
Staatsanwaltes mit einem Geheimnis umgeben. Der Jude Mendel Beilis war als "Wächter und Aufseher" 
eingesetzt worden. Die Bewohner des Territoriums der Ziegelei konnten an den Fingern abgezählt werden; 
nur zwei NichtJuden wohnten in weiter Entfernung vom Brennofen; in dessen Nähe befand sich ein Kreis von 
sieben jüdischen Familien. 

Obwohl das Gelände sehr leicht ohne großes Polizeiaufgebot sofort nach Auffindung der Leiche in der 
Lehmgrube hätte abgesperrt und durchsucht werden können, war nichts dergleichen geschehen. Auf 
fälligerweise war am Mordtage, dem 12. März, in der Ziegelei nicht gearbeitet worden. Das Gelände lag 
verödet da. Die Arbeit wurde erst in der Folgezeit wieder aufgenommen. Die Innenwände eines Schuppens 
der Ziegelei wurden plötzlich mit neuem Kalkanstrich versehen... 

Das Volk wußte längst, wo die Mörder zu suchen waren - trotz der Verwirrungstaktik der Judenpresse. Ganz 
auffällig, um nicht zu sagen belastend, benahm sich der getaufte Jude Breitmann, der Herausgeber des 
Judenblattes "Posljednich nowostjej", der den sich mehr und mehr verdichtenden Verdacht von der Ziegelei 
auf vagabundierende Zigeuner hinzulenken suchte! In seiner nervösen Geschäftigkeit unterlief ihm jedoch 
ein Fehler: er beschuldigte die Zigeuner des Blutaberglaubens! Die Bevölkerung wurde hellhörig und fragte 
ironisch - nach den Worten des Staatsanwaltes -: "Wie könnt ihr an den Gebrauch von Blut seitens der Juden 
glauben, während doch ein gewesener Jude auf die Zigeuner hinweist, bei denen ein Blutaberglauben 
bestehen soll? Man beachte: darauf weist kein Russe, sondern ein getaufter Jude hin!" 

Im Juli 1911, vier Monate nach dem Verbrechen, geriet der Untersuchungsbeamte Krasowski nun auch 
beiläufig in die Ziegelei des Saizew, sprach mit dem Verwalter und hielt irgendwelche oberflächlichen 
Nachsuchungen, nur um die öffentliche Meinung zu beruhigen oder die Juden zu warnen, ab. Er besucht auch 
Mendel Beilis, bei dem er aber gar nichts Verdächtiges findet. 

Nunmehr handelte die örtliche Gendarmerie - ähnlich wie im Falle Polna - auf eigene Hand. Am 22. Juli 
(älterer Zeitrechnung) wurde Beilis verhaftet. Russische Quellen schrieben dazu folgendes: "Die Erregung 
unter der Bevölkerung von Kiew wegen der geheimnisvollen Ermordung des Knaben Justschinsky nimmt 
immer größeren Umfang an, um so mehr, als sich gezeigt hat, daß die Gerichtsbehörden die Verwandten des 
Ermordeten, die von mehreren Juden beschuldigt worden waren, die eigentlichen Mörder zu sein, aus der 
Untersuchungshaft wieder freilassen mußten, weil sich nicht der geringste Schuldverdacht gegen sie auf - 
bringen ließ. Dagegen schritt man zur Verhaftung des Juden Beilis... Der Jude Beilis empfing kurz vor der 
Entdeckung des Mordes den Besuch zahlreicher österreichischer 5) Juden. Die Verdachtsmomente 
gegen die Juden sind so außerordentlich schwerwiegend, und die gesamte christliche Presse Kiews und 
Petersburgs, wie anderer großer Städte dringt darauf, daß in diesem Falle vollständige Klarheit geschaffen 
werde, damit endlich einwandfrei festgestellt werden könne, ob es unter den Juden wirklich Sekten gibt, die 
Mordtaten aus religiösen Gründen begehen..." Krasowski, der seit langem über alles ganz genau Bescheid 
wußte, fürchtete nunmehr, um seine kriminalistischen Lorbeeren zu kommen - möglicherweise wollte er von 
seinen jüdischen Hintermännern auch nur größere Summen erpressen - und gab unvermutet die Erklärung ab, 
daß der Mord an dem Knaben weder am Fundort seiner Leiche, noch in dem Anwesen seiner beschuldigten 
Mutter geschehen sei, wohl aber sei der Knabe auf der Lehmbreche von dem Aufseher Mendel Beilis 
weggeschleppt worderil Tatsächlich schlössen die Juden nach der Verhaftung des Beilis mit Krasowski, dein 
Typ des bestechlichen zaristischen Beamten, einen finanziellen Vergleich... "Sie hatten nicht für möglich 
gehalten, daß man sich so etwas gegen sie herausnehmen würdet Ich leugne nicht, die rechtliche Lage der 
Juden ist eine schwierige, ihr Schicksal ist gewissermaßen ein tragisches, indessen sind wir docli alle unter 
dem Einfluß jüdischer Ideen, jüdischen Geldes, der jüdischen Presse. Die Presse, scheinbar russisch, 

ward ein Raub der Juden. Jegliches Heraustreten wider die Juden ruft die Schimpfworte: 'Reaktionär', 
'Finsterling' hervor! Die Juden sind j uridisch rechtlos, in Wirklichkeit haben sie ganz Rußland in ihren 
Händen. Die Verheißung ist in Erfüllung gegangen. Wir fühlen alle, daß wir uns unter dem Joche des 
allmächtigen Judentums befinden. Man mag uns Finsterlinge und Dunkelmänner heißen, wir können doch 
nicht die Augen vor der Leiche des Justschinsky schließen! Die Juden beschuldigen uns, als ob wir das Volk 
gegen sie aufwiegelten; wollten sie doch selbst die Ruhe wahren! Sie wissen, daß Beilis schuldig ist, und 
deshalb suchen sie die Sache zu verwirren, sie auf ein falsches Gleis zu schieben." 6) - Bei Beilis wurden 
Notizen gefunden, die u. a. einen Faivel Schneerson verzeichnen. Damit taucht hinter dem Angeklagten die 
furchtbare Gestalt des "Zaddik" ("Heiligen") der Chassiden auf , der als Spiritus rector auch dieses 
Blutmordes anzusehen ist! Schneerson aus Ljubowitschil "bei dessen Nennung der Angeklagte Beilis stets 
unruhig wird und sich den Schweiß von der Stirne wischt, während auch seine Verteidioer sofort eine 
gesteigerte Emsigkeit entfalten" 7), stammte aus einer alten Chassiden-Familie in Rußland, der mehrere 
Schächter und Mörder entstammen; der "Zaddik" ist der "Übermensch des Chassidismus, der fast dieselbe 
Stelle einnimmt, wie Jesus Christus im Christentum", ist "geheiligt vom Mutterleibe, an d. h. das Geheimnis 
des rituellen Schächtens vererbt sich vom Vater auf den Sohn 8). "Er kriecht aus dem Mutterleib hervor als 
fertiger 'Zaddik'" (Bogrow). 

Nach den Angaben Theodor Fritschs wurde ein Salomon Schneerson 1797 wegen eines in allen Einzelheiten 
erwiesenen Blutmordes zum Tode verurteilt, in Ketten nach Petersburg gebracht, hier aber durch seinen 
einflußreichen Stammesgenossen Peretz befreit! Ein Enkel Salomon Schneersons, Mendel Schneerson, war 
1852 in einen Blutmordprozeß in Saratow verwickelt. Im Dezember 1852 waren der Knabe Schestobitow 
und im Januar 1853 ebenfalls ein Junge, Maßlow, beide aus den ärmsten Schichten Rußlands stammend, in 
der Gouvernementshauptstadt Saratow geraubt worden. Ihre Leichen wurden später mit zahllosen Wunden 
an die Ufer der Wolga gespült; beide wiesen Zeichen der Beschneidung auf. Nach bewährtem Verfahren 
mußte der Prozeß um Jahre verschoben werden, erst 1860, also nach acht (bzw. sieben) Jahren, sollten von 
vier stark belasteten Juden, unter ihnen Mendel Schneerson, drei zur Verbannung nach Sibirien geschickt 
werden, wovor sie aber ihr angeblich so schlechter Gesundheitszustand bewahrte! Nach Angaben des 
jüdischen Lexikons intervenierte die Alliance Israelite Universelle beim russischen Botschafter in Paris 
zugunsten der "ungerecht verurteilten Juden" 9). Der Hauptangeklagte kam auf Betreiben des sattsain 
bekannten Cremieux, des Spezialisten für derartige Prozesse, schon 1867 aus dem Zuchthaus, da lediglich 
"abergläubische Motive" angenommen wurden! Ein Sohn dieses Mendel, Schalom-Bähr, galt als ein 
chassidischer "Prophet", zu dem die Juden wallfahrteten, sein Bruder Bunja bekleidete das Amt eines 
Schächters. Sein Neffe schließlich war jener Faivel, der sich nachgewiesenermaßen bei Mendel Beilis 
aufhielt, dann geheimnisvoll verschwand, sofort aber wieder auftauchte, als für ihn persönlich die Gefahr 
beseitigt schien - um sich als Zeuge zu melden! "Man darf annehmen, daß er mehr von dem Mord weiß, wie 
alle mit dem Leben davongekommenen Zeugen in ihrer Gesamtheit wissen. Es ist aber die reine Ironie, den 
Mann in diesem Prozesse als Zeugen zu vernehmen, anstatt ihn unter Anklage zu stellen. Seine Aussagen 
werden ganz gewiß nichts verraten", schrieb Theodor Fritsch 1913 im "Hammer" 10). 

"...Wie alle mit dem Leben davongekommenen Zeugen" - was besagt das? 

Wir ermuntern unser in diesen Dingen so schlechtes Gedächtnis und stellen fest, daß schon im Trienter 
Prozeß vom Jahre 1475 Gift eine große Rolle spielte und dann beispielsweise im großen Hilsnerprozeß zu 
Kuttenberg in Böhmen (1899) eine Zeugin (Marie Pernkek), die unter Eid sehr wesentliche Aussagen zu 
Protokoll gegeben hatte, kurze Zeit später unter qualvollsten Vergiftungserscheinungen zugrunde ging und 
somit für immer "unschädlich" gemacht worden war! 

In Kiew wiederholten sich diese Dinge, nur mit dem Unterschied, daß internationales jüdisches 
Verbrechertum noch gründlicher zu Werke ging. 

Zunächst versammelte sich ein Stammesgenosse zu seinen Erzvätern - ein nicht ganz seltenes Phänomen 
(Moses Abu-el-Afieh, Damaskus; Samuel Rosenthal aus Kamin), wie es überhaupt eine für einen 
Kriminalisten interessante und dankbare Aufgabe wäre, einmal diejenigen Fälle zusammenzustellen, in denen 
Juden, die als nicht völlig "zuverlässig" gelten, von Juden vorsichtshalber "liquidiert" werden! - Der in 
unmittelbarer Nähe der Ziegelei bei anderen Juden auf Untermiete wohnende alte Jude Tartakowski soll den 
Andrjuscha sehr geliebt haben - möglicherweise (gewisse spätere Aussagen deuten darauf hin) hat er das 
Kind gewarnt, als der Schächter Schneerson bei Mendel Beilis abgestiegen war, was Tartakowski wiederum 
als Zeichen drohenden Unheils deuten zu müssen glaubte; jedenfalls begann dieser Jude unmittelbar nach 
dem Tode des Andrjuscha irre Reden zu führen und wurde sehr bald erwürgt aufgeftinden! 



Zu den wenigen NichtJuden, die im Umkreis dieses armseligen Geländes wohnten, gehörte die Familie 
Tscheberjakow: der Mann, seines Zeichens Telegraphenbeamter, fleißig, einwandfreien Rufes, als Ehemann 
eine klägliche Figur - um so resoluter und zweifelhafter seine Ehehälfte - die auch intime Beziehungen zu 
den Juden unterhielt. Sie lud ihre jüdischen Freunde zu kleinen häuslichen Vergnügungen ein, bei denen der 
Ehemann zum Gaudium der Anwesenden betrunken gemacht wurde - soweit dieses Familienidyll! Die Juden 
jedenfalls nannten diese merkwürdige Frau in ihrer Presse eine "Lady Macbeth" und behandelten sie auch 
sonst sehr rücksichtsvoll, in auffälligem Gegensatz zu den anderen nichtjüdischen Zeugen. Man erhält den 
Eindruck, als seien sie nicht ganz sicher gewesen, ob es der Tscheberjakowa nicht am Ende doch noch 
einfallen könnte, zu sagen, was sie weiß. 

Diese Frau war die Mutter von drei Kindern, einem Jungen (Rschenja) und zwei Mädchen (Walja und 
Ljudinilla); am Mordtage frühzeitig wurden diese drei in Abwesenheit der Mutter vom Andrjuscha geweckt, 
sie sollten mit ihm in die Lehmgrube spielen gehen. Dort angekommen, näherte sich ihnen von hinten der 
Aufseher Mendel Beilis. Er faßte denkleinen Rschenja, der sich aber losreißen konnte, und den 
Andrjuscha. Unterdessen waren noch zwei weitere Juden, unter ihnen der junge Beilis, hinzugekommen - 
man hatte planmäßig auf die Kinder gelauert! Die kleine Walja sah noch, wie der Andrjuscha zur Ziegelei 
geschleppt wurde. Dies geschah am Mordtage, dem 20. März. Diese Kinderaussagen sickerten natürlich 
durch, obwohl sich Presse und Kommissare bemüht hatten, davon keine Notiz zu nehmenl Der Student 
Golubow hatte dann die Kinder noch einmal vernommen und ihre entscheidenden Aussagen registriert. Am 
22. Juli (älterer Zeitrechnung) wurde schließlich Beilis zugleich mit der Tscheberjakowa verhaftet; deren 
Kinder waren von da ab größtenteils der Pflege fremder Leute anvertraut. Nach einer Woche erkrankten die 
Kleinen an schweren Vergiftungserscheinungen, nachdem sie der "Geheimkommissar" Krasowski 
"besucht" und ihnen "Pasteten" mitgebracht hatte! Zwei Kinder, der Rschenja und die Walja, starben in 
rascher Folge, die Ljudmilla erholte sich erst nach vielen Wochen langsam - nach Mitteilungen der Presse 
starben die Kinder an "Ruhr"! 

Nunmehr konnte die Mutter wieder freigelassen werden - die wichtigsten Zeugen waren beseitigt worden, 
das überlebende Kind für lange Zeit vernehmungsunfähig, außerdem stark unter dem Einfluß des 
zweifelhaften Subjektes Krasowski stehend. 

Die Mutter wurde vorsichtshalber zunächst einmal nach Charkow "befohlen", tatsächlich fuhr dieses 
judenhörige Wesen auch hin! Hier in Charkow - wohin sich der jüdische "Generalstab" vorsichtshalber 
zurückgezogen hatte 11) - wurde sie von einer "vornehmen" Gesellschaft - selbstverständlich ausschließlich 
Juden - im ersten Hotel der Stadt fürstlich empfangen; man kann sich durchaus vorstellen, daß sie der Mutter 
ihr "tiefgefühltes Beileid" aussprachen, um dann aber deutlicher zu werden: Der Jude Margolin, der spätere 
Hauptverteidiger des Mendel Beilis - er hatte es vorsichtshalber unterlassen, sich in Charkow 
ordnungsmäßig anzumelden - stellte sich (nach den Worten des Staatsanwaltes) der Tscheberjakowa als 
"Reichsratsmitglied' vor und bot ihr die runde Summe von 40 000 Rubeln an, damit sie freiwillig - den Mord 
an Andrjuscha auf sich nähme. Vor Gericht leugnete später Margolin diesen ungeheuerlichen Antrag 
keineswegs, sondern erklärte zynisch, daß "jede Arbeit bezahlt worden müsse" ! 

Der Rede des Staatsanwaltes wollen wir zur näheren Beleuchtung folgende Stelle entnehmen: "...Dort in 
Charkow, in dem Salon des großen Hotels, ertönte der Klang des Goldes, und unter dem Klange von 
Silberlingen läuft die ganze Untersuchung. Diese Kumpanei, welche die Journalisten einer jüdischen Zeitung 
gebildet haben, die so 'hellseherisch' über diesen Prozeß schreiben, diese Gesellschaft wollte, daß die 
Tscheberjakowa nach dem Champagner ein leeres Blatt Papier unterschreiben sollte, welches dann ihr 
Bekenntnis als Mörderin aufgenommen hätte. Die Tscheberjakowa schlug den Antrag ab, trotzdem man ihr 
Verteidigung durch die besten Advokaten und Geleit ins Ausland zugesichert hatte. Und so ist auch diese 
Version - die wievielte? - zusammengefallen..." 12} 

Die Tscheberjakowa kehrte also nach Kiew zurück und mußte sich fortan sehr in acht nehmen, obwohl sie, 
wie erwähnt, mit einem gewissen Respekt.behandelt wurde. Bezeichnenderweise brach sie ihren früheren 
jüdischen Verkehr ab, sie schien durch die furchtbaren Geschehnisse endgültig kuriert! Kurz nach dem Tode 
der beiden Kinder der Tscheberjakowa wurde dem Untersuchungsbeaniten Mischtschuk, welcher den 
Prozeß fünf Monate lang in gänzlich verfehlter Richtung geführt hatte, endlich das Handwerk gelegt. Nach 
seiner Entlassung schloß er sich - das mag als abschließende Beurteilung seiner Person gelten - jenem Kreis 
von Pressejuden an, die von Anfang an eine planmäßige und sachliche Untersuchung unmöglich gemacht 
hatten. Mischtschuk erklärte nunmehr öffentlich, es könne im 20. Jahrhundert keinen Rituatmord mehr 
geben (!). Er erschien mit neuen "Forschungen" vor Gericht, aus denen die vollkommene Unschuld der Juden 
hervorgehen sollte; es stellte sich jedoch bald heraus, daß der ehemalige Kommissar mit gröbsten 
Entstellungen das Gericht irreführen wollte. Es gelang, ihm mit seinen Helfershelfern in Charkow den 
Prozeß zu machen. Aber nur Mischtschuk selbst wurde ins Gefängnis gesteckt; mit ihm war ein Exponent 
des Judentums abgetreten! 





Der Beilis-"Prozeß" und die "Intelligenz Europas". 

Anfang 1912 endlich wurde die Klage gegen Beilis erhoben. Nach der Nordlivländischen Zeitung hieß es in 
der Anklageakte gegen Beilis: "Beilis wird angeklagt, nach Abmachung mit anderen noch nicht entdeckten 
Personen, mit Vorbedacht, auf Grund religiösen Aberglaubens zu rituellen Zwecken den mit anderen 
Kindern spielenden Justschinsky gepackt und in ein Fabrikgebäude verschleppt zu haben. Hier fesselten 
seine Helf ershelfer dem Justschinsky die Hände, verstopften ihm den Mund und töteten ihn durch 47 
Stichwunden in den Kopf, Hals und Körper. Diese Verletzungen verursachten lange und schwere Qualen 
und riefen eine völlige Verblutung hervor." 

In dieser kritischen Lage verwiesen die Kiewer Pressejuden auf drei NichtJuden, die den Mord begangen 
haben sollten, wobei alle Einzelheiten auf das genaueste angegeben wurden. Es wurden auch Zeugen 
ausfindig gemacht, die nach reichlichem Honorar bereit waren, alles zu beschwören. Dieses 
Ablenkungsmanöver war aber so dumm eingefädelt, daß diese neuerlichen jüdischen Machenschaften bald 
durchschaut wurden. 

Die Verhandlung gegen Beilis wurde nunmehr auf den 29. Mai 1912 festgelegt. Aber noch einmal sprang die 
Judenschaft mit einer neuen, der siebenten Anzeige, ein, durch welche der Verdacht auf eine Verbrechergilde 
hingelenkt werden sollte. Hierbei wurden aber so erhebliche "Unregelmäßigkeiten" auf selten auch des neuen 
Untersuchungsbeamten festgestellt, daß derselbe ebenfalls aus dem Dienste entlassen und der Prozeß in 
andere Hände gelegt werden mußte. Immerhin hatten diese Umtriebe den Erfolg, daß die Verhandlung gegen 
Mendel Beilis abermals um ein volles Jahr hinausgeschoben wurde! 

Dem Judentum haben diese Manöver buchstäblich Unsummen gekostet. Natürlich wurde auch die deutsche 
Intelligenz wieder mobilisiert - wann wäre die nicht mißbraucht worden! - Am 23. März 1912 erschien eine 
von etwa 200, zu einem Sachurteil in der Ritualmordfrage gänzlich unberufenen Persönlichkeiten 
unterzeichnete "Erklärung" in dem berüchtigten Aerliner Tageblatt" - im Volksmund "Jerusalemer 
Straßenblatt" genannt -, worin mit scharfen Worten Stellung genommen wurde "gegen einen Wahnglauben, 
der den Juden zutraut, daß sie zu rituellen Zwecken Menschenblut verwendeten". Eingangs heißt es da 
zunächst noch ganz vernünftig: "Ob dieser Jude (Mendel Beilis) der Mörder ist, darüber können wir nicht 
urteilen. Es wäre unstatthaft, einem schwebenden Rechtsverfahren vorzugreifen, noch dazu, wenn es in 
einem fremden Staate anhängig ist." Unter Bezugnahme auf die Ermordung des Andrej Justschinsky fuhr 
man dann aber unter den bekannten Tiraden fort: "Die Agitation der Straße 13) hat diesen Vorfall gierig 
aufgegriffen und behauptet dreist, der Knabe Justschinsky sei von Juden abgeschlachtet, um ihm sein Blut 
abzuzapfen, und um dieses Blut gemäß einem angeblich jüdischen Religionsgesetze für rituelle Zwecke zu 
verwenden. Dieser gewissenlos ins Volk getragene Wahn hat vom Mittelalter an bis in die neueste Zeit 
immer wieder entsetzliche Folgen hervorgerufen. Er hat die ungebildeten Volksmassen zu grausigen 
Judenmas sakres verführt, und irregeführte Scharen haben sich durch diesen Wahn mit dem unschuldigen 
Blute ihrer Mitmenschen besudelt. Und doch ist niemals für die Berechtigung dieses Wahnglaubens auch 
nur der Schatten eines Beweises erbracht worden. Die angesehensten christlichen Kenner des jüdischen 
Schrifttums haben einwandfrei nachgewiesen, daß zu keiner Zeit die Juden durch ihre Religion zum Morde 
ihrer Mitmenschen angestiftet wurden. 

Wir halten es für die Pflicht eines jeden, dem der sittliche Fortschritt der Menschen am Herzen liegt, gegen 
solchen traurigen Aberwitz die Stimme zu erheben. Wir schließen uns damit dem Warnruf der 
angesehensten russischen(?) Gelehrten, Schriftsteller und Künstler an in dem Bewußtsein, daß solche 
Warnung an keine Grenzpfähle gebunden ist. Sie muß Herzenssache der gesamten Kulturwelt sein. " 

Dieser Artikel könnte ebensogut einen Paul Nathan oder einen gleichrassigen "berühmten Schriftsteller" als 
geistigen Urheber haben - unterzeichnet wurde er aber außer einem halben Hundert christlicher Theologen 
aller Grade, Geheimen Räte usw. u. a. von dem Prinzen Heinrich zu Schönaich-Carolath, dem Grafen 
Posadowsky, dem Reichstagspräsidenten Kaempf, dem ersten Reichstagsvizepräsidenten Paasche, der im 
Reichstag beim Militäretat erklärt hatte: "Es müßte doch mit dem Kuckuck zugehen, wenn Juden nicht 
Offiziere werden könnten" - außerdem besaß er eine jüdische Schwiegertochter -, dem zweiten 
Vizepräsidenten Dove, zahlreichen Reichstagsmitgliedern, unter ihnen bemerken wir den mit einer Jüdin 
verheirateten Führer der Nationalliberalen Bassermann und den "Kgl. Studienrat und Stadtschulrat von 
München", Georg Kerschensteiner. Zahlreiche Universitätsprofessoren kommen zu Hilfe; so finden wir 
auch Werner Sombart, "Professor an der Handelshochschule Berlin", der überdies im gleichen Jahre (1912) 
eine Schrift erscheinen ließ: "Die Zukunft der Juden", in der er zunächst auf die Ursachen der 
judenfeindlichen Stimmung dieser Jahre in Rußland einging und zu der bemerkenswerten Feststellung 
gelangte, daß das geistige und wirtschaftliche Leben Deutschlands bereits in erheblicherh Maße jüdisch 
durchsetzt sei. Obwohl Sombart nun in der weiteren Entwicklung seiner Arbeit selbst zugab, daß die 
Blutsverschiedenheit zwischen Juden und Ariern zu groß ist, sah er doch "im Judenvolke, wenn wir es als 
Ganzes betrachten, eine der wertvollsten Arten, die das Menschengeschlecht hervorgebracht hat" ... 
"Welche gewaltige Lücke müßte in der Menschenwelt entstehen, wenn die jüdische Art verschwände... Wir 
wollen die tiefen, traurigen Judenaugen niemals verlieren (S. 57)." - Ohne Juden Zusammenbruch der 
Volkswirtschaft! "Wir schulden der Vorsehung Dank für die nicht allzu karge Zuteilung jüdischer 
Elemente... Zumal dort, wo wir am reinsten germanisch sind, ist das Stück Orient, das mit den Juden in 
unsere graue NordlandsWelt hineinragt, ein wahres Labnis. Denn wir möchten an lauter Blondheit am 
Ende zugrunde gehen. Rein körperlich betrachtet: welche Buntheit bringt der dunkle orientalische 
Typ in unsere nordische Umgebung! Wie sollten wi rdie rassigen Judiths und Mirjams missen wollen" 
(S. 72-0 weh, Herr Professor!). "Auch auf geistigem Gebiet möchten wir Gefahr laufen, an unserer 
Blondheit zu ersticken, wenn wir nicht zwischen uns den Atem der heißen orientalischen Seele unserer 
Mitbürger verspürten." - Wenn nun Sombart feststellte, daß zweifelsohne eine rassische Verschiedenheit 
zwischen Ariern und Juden besteht, andererseits das "Judenvolk eine der wertvollsten Arten" darstellt, dann 
bleibt schließlich als logische Folgerung nur übrig, daß der arische Teil der minderwertigere ist. Tatsächlich 
bezeichnete Sombart (S. 82) den nichtjüdischen von zwei Bewerbern (um Professuren) als den dümmeren: 
"Da die Juden im Durchschnitt so sehr viel gescheiter und betriebsamen als wir sind." - Zur Zeit Sombarts 
bestand das "gescheitere" Drittel des Lehrkörpers der Breslauer Universität bereits - aus Juden! Das 
Ergebnis lautete dann auch, daß das "Zusammenleben mit den Juden für alle Teile segensreich ist"! 

Dies seien nur einige aufschlußreiche Kostproben aus einer Schrift eines der führenden deutschen 
Nationalökonomen, die er wohl durchaus nicht zufälligerweise noch während der Vorgänge in Kiew 
erscheinen ließ und keineswegs als Parodie, sondern, wie Sombart selbst betonte, als Bekenntnisschrif t 
aufgefaßt haben wollte, mit der er aus der Reserve, die er sich in seinem Buche: "Die Juden und das 
Wirtschaftsleben" (191 1) auferlegt habe, herauszutreten beabsichtigte. 

Das Jür alle Teile segensreiche Zusammenleben" erfuhren dann in den folgenden Jahrzehnten zwar nicht die 
Vertreter dieser Geistesrichtung, wohl aber die nichtjüdischen Volkskörper aufs grauenvollste an ihrem 
eigenen Leibe 14). 

Der christliche Theologieprofessor und Geheime Kirchenrat Dr. D. Rudolf Kittel in Leipzig, 
Rosenthalgasse 13, ebenfalls Mitunterzeichner, sprach in seiner in diesen Jahren entstandenen Schrift: 
"Judenfeindschaft oder Gotteslästerung" (Leipzig 1914), in der er als Exponent des Judentums aufs schärfste 
gegen Theodor Fritsch Stellung nahm, gleich Sombart den "Dank für das aus, was wir Israel schulden". - 
"Dieser Dank wird in jedem Freunde der Wahrheit mächtig genug sein, um ihn vor dieser Gefahr (d. i. 'einen 
Stein auf Israel zu werfen') zu behüten." In seinem Schlußwort faselte Kittel davon, daß "die deutschen 
Juden mit Freuden bereit sind, auch ihrerseits dasjenige auf dem Altar des Vaterlandes darzubringen, was 
Deutschland von jedem seiner Bürger heischt, und daß die deutschen Juden in großer Zahl zu den Fahnen 
geeilt sind..." - So sah es in den Köpfen jener deutschen Intelligenz aus, die glaubte, auch für die "russischen 
Juden" in die Bresche springen zu müssen! 

Es unterschrieben - um nur noch wenige Namen zu nennen - weiterhin der Schauspieler Albert Bassermann, 
Richard Dehmell, Rudolf Eucken, Jena, Schriftsteller Herbert Eulenberg, Berlin, Gerhart Hauptmann, 
Agnetendorf, Thomas Mann, München, Hermann Sudermann, Berlin - er war ehedem Hauslehrer in 
jüdischen Familien und journalistischer Mitarbeiter des "verdienten Generals der Judenschutztruppe", 
Rickert, gewesen (vgl. Sudermanns "Bilderbuch meiner Jugend", 1922), Ludwig Thoma, München, 
Schriftstellerin Clara Viebig, Berlin, und last not least - der "christliche" Talmudübersetzer und 
Mädchenschuloberlehrer Professor Dr. Dr. August Wünsche aus Dresden, der anläßlich des Tisza-Eszlärer 
Ritualmordfalles 1882 schon einmal gegen die "Blutbeschuldigung der Juden" gezeugt hatte 15), sowie der 
Gebeimrat Friedrich Delitzsch, Universitätsprofessor, Berlin, dessen Vater Franz Delitzsch (T 1890) 
ebenfalls ein "Gutachten" gegen die Blutbeschuldigung abgegeben hatte! 16) 

Die in dieser "Erklärung" eines jüdischen Asphaltblattes enthaltenen stereotypen Phrasen wie 
"mittelalterlicher Wahn", "Irreführung", "Aberwitz", "Wahnglaube", "sittlicher Fortschritt", 
Judenverfolgung", "unschuldiges Judenblut-, "angesehenste Gelehrte", "christliche Gelehrte", "Kulturwelt" 
usw. sind für uns mittlerweile ermüdend geworden - nichtsdestoweniger scheint ihre Lebensdauer eine 
unbegrenzte zu sein, denn dieselben Ladenhüter beglücken, nur ein wenig auffrisiert, in gut bezahlter 
Auferstehung noch heute den ludisch dirigierten Teil der Welt - und das ist kein unerheblicher! 

"Christliche Kenner des jüdischen Schriftiums..." - dies ist ürlic n erster Linie auf August Wünsche und die 
beiden Delitzschs gemünzt; wir haben aber bereits unter den "Gutachtern" in Tisza-Eszlär noch eine andere 
"Kapazität" kennengelernt, den Berliner Universitätsprofessor Dr. Dr. Hermann Strack! Dieser nun fügte 
jener dann auch an die russischen Behörden abgesandten, im "Berliner Tageblatt" veröffentlichten Erklärung 
ein "wissenschaftliches Gutachten" über die Ritualmordfrage bei. - Schon 1893 hatte Strack, der als 
Spezialität "Judenmission" trieb und auf dieser schiefen Ebene bereits zu einem virtuosen Verfechter des 
Judentums, obwohl selbst angeblich NichtJude, herabgesunken war, eine Broschüre herausgegeben: "Die 
Juden, dürfen sie Verbrecher von Religions wegen genannt werden?" Diese Schrift ist eine mit höchst 
verdächtigem Eifer zusammengetragene Aufstellung derjenigen Eingaben, mit denen Strack die Gerichte zu 
dem Zwecke überschüttet hatte, um die gegen das Judentum erhobenen Blutbeschuldigungen wegen 
Beschimpfung der jüdischen Religionsgesellschaft durch Gerichtsentscheid in Zukunft unmöglich zu 
machen - was aber mißlungen war! igoo folgte in Umarbeitung einer 1891 erschienenen Verteidigungsschrift 
seines geliebten Judentums die Abhandlung: "Das Blut im Glauben und Aberglauben der Menschheit." 17} 

Schon die Fassung des Titels verrät, wohin die Sache gesteuert werden sollte. "Als die scheußlichen 
Menschenschlaeltungen von Skurz, Xanten, Polna und Konitz immer lauter zum Himmel schrien und 
keiner, der offene Augen hatte, mehr zweifeln konnte, wo die Schuldigen zu suchen waren, da schrieb Strack 
auf Bestellung ein Buch, das der Welt die Unschuld der Juden in hezug auf alle Blutmorde erweisen sollte." 
18) 

"Zur Vervollkommnung dieses Werkes" gaben ihre Anregungen u. a. die Juden Hischfeld, Preuß, Moritz 
Stern - der "Bearbeiter" der Trienter Prozeßakten! - und der habbiner Hoffmann, so daß das Buch, auf das 
wir in einem besonderen Kapitel noch einmal zurückkommen müssen, dann -,dhließlich zur Entlastung des 
Ritualmörders Hilsner durch den "Herrn Professor Th. G. Masaryk in Prag" für geeignet befunden werden 
konnte, ins Tschechische übersetzt zu werden! Das Tollste aber hat sich Strack selbst geleistet, wenn er 
außer zahlreichen jüdischen "Gelehrten" - unter ihnen befinden sich in bester Gesellschaft Paul Nathan und 
der "Missionar" Pieritz - zum überzeugenden Beschluß seiner Arbeit noch eine mehrseitige Liste "frommer" 
Juden als Kronzeugen jüdischer Unschuld aufmarschieren läßt! 19) 

Kein Wunder, daß ein so bestellter christlicher Theologieprofessor dann in der Folgezeit als 
"Sachverständiger" des "Zentralve-reins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubeus" in zahlreichen 
Strafprozessen gegen wackere deutsche Männer auftreten konnte, die sich unterfangen hatten, die Lehren des 
Talmud ans Licht zu ziehen und so dem deutschen Volke den Rückschluß von diesen Ungeheuerlichkeiten 
auf den wahren Charakter des dazugehörigen Volkes nahelegten. Kein Wunder auch, daß Strack dann in der 
"Ehrenhalle" des jüdischen "Philo-Lexikons" ("Handbuch des jüdischen Wissens") noch im Jahre 1935 (!) 
seinen Platz als der "wissenschaftliche Verteidiger des Judentums" zugewiesen erhielt! 

Auch dem Gericht in Kiew sollte, ohne daß von den russischen Behörden dieser Antrag überhaupt gestellt 
worden wäre, der Professor Strack vom Judentum als "Sachverständiger" aufgenötigt werden! Der "Hammer" 
schrieb 20) zu diesen Machenschaften den prophetischen Satz: "Sollte dennoch das russische Gericht sich 
diesen Sachverständigen aufnötigen lassen, so wird es sehr übel beraten sein!" 

Im Sommer 1912 hatten die jüdischen Umtriebe in Rußland ein unerträgliches Maß angenommen, so daß 
sich der Justizminister zu scharfen Maßregeln gezwungen sah, um die raffinierte Wühlarbeit, die zugunsten 
des Angeschuldigten inszeniert wurde, wirksam unterbinden zu können. 

So waren beispielsweise eine Unmenge jüdischer Flugblätter aufreizenden Inhaltes, im Ghetto-Kauderwelsch 
abgefaßt, ün Lande verbreitet worden, um das ungebildete Volk, den Pöbel, die "Agitation der Straße" zu 

der Erkenntnis zu bringen, daß jüdische "Mitbürger" unschuldig und heilig seien, während die Finsterlinge, 
die sich erlaubten, jene Heilande so "niederträchtig zu verleumden", so rasch wie möglich vom Erdboden zu 
vertilgen seien, wonach sogleich das "Reich Gottes" erscheinen werde! -Sechs Jahre später, -1918, und in 
Wiederholung in unseren Tagen, wurde dann auch dem deutschen Volke das "goldene Zeitalter" versprochen, 
wenn es sich endlich entschlösse, seine "Finsterlinge" zu vertilgen... 

Der Gouverneur von Kiew beschied einige Redakteure Jortschrittlicher" Zeitungen zu sich und legte ihnen 
dringend nahe, ihre Aufreizungsversuche einzustellen. Die Behörde werde sich durch nichts irre machen 
lassen. Der Prokurator Tschaplinsky wurde nach Petersburg beordert, um dein Justizminister ausf ührlichen 
Bericht zu erstatten. 

Da diese Vorstellungen erfolglos geblieben waren, sah sich die russische Regierung gezwungen, wegen 
aufreizender Artikel in der Folgezeit mehrere "Redakteure" zu verhaften, 24 Zeitungen und vier Broschüren 
zu beschlagnahmen. Zwei Zeitungen mußten ihr Erscheinen einstellen. Endlich wurden 34 (!) Judenzeitungen 
verurteilt, zusammen 10 250 Rubel Strafgelder für Fälschungen, Beleidigungen und Lügen zu zahlen! 21) 

Im Herbst 1913, also nach zweijähriger Untersuchungsdauer, sollte die Verhandlung gegen Beilis eröffnet 
werden. Theodor Fritsch schrieb unter dem 1. Oktober 1913 22) dazu: "In Kiew sitzt seit zwei Jahren ein 

Mann im Untersuchungsgefängnis wegen des Verdachtes, einen zwölfjährigen Knaben ermordet zu haben.  
Das wäre an sich nichts Besonderes, denn Morde kommen zu allen Zeiten und in allen Ländern vor. Diesmal 
aber muß sich's wohl um etwas Besonderes handeln, denn um das Schicksal dieses Mannes ist die gesamte 
Kulturwelt in Aufregung versetzt worden... Was konnte soviel Anteilnahme für diesen gewöhnlichen 
Menschen erwecken? Und wie konnten die weisen Männer in Deutschland, England und Amerika - ohne 
nähere Kenntnis der Sachlage - beurteilen, ob der Mann schuldig war oder nicht? ... Um Beilis und seinen 
Mord muß es also eine besondere Bewandtnis haben, und in der Tat: Beilis ist kein gewöhnlicher Sterblicher, 
denn er gehört dem "auserwälilten Vollie" an. Und auch sein Mord ist von besonderer Art; es kommt weder 
ein Raub- noch ein Lustmord in Frage. Also, weil ein Jude eines schweren Verbrechens angeklagt wurde, 
darum setzte sich das Judentum der ganzen Welt in Bewegung, um der strafenden Gereclitiglieit in den 
Arm zu fallen." - Es hatte sich im Kiew des 20. Jahrhunderts nur dasselbe ereignet, was der Jude Majer 
Balaban 23) als für Lubliner Verhältnisse des 16. Jahrhunderts schon zur Regel bestehend ganz offen 
schilderte: "...Wenn ein derartiger (Ritualmord-) Prozeß im Tribunal ausgetragen wurde, kamen die Familien 
der Angeklagten, die Senioren der Judengemeinde alle nach Lublin, um ihren Nächsten zu helfen. Die 
Senioren der Lubliner Gemeinde wurden in erster Linie bestürmt, ... um (den Angeklagten) wenigstens 
kleinere Erleichterungen zu schaffen. Protektionen (!) zu den Schöffen, zum Henker, zum Kerkermeister 
mußten verschafft werden. Man rannte von Richter zu Richter, man suchte am Markte Juden auf, die mit 
den Richtern bekannt waren, mit ihnen in Handelsbeziehungen standen, ihre Pächter oder Gläubiger (!) 
waren, und man bemühte sich durch ihre Vermittlung, die Richter von der Unschuld der Angeklagten zu 
überzeugen." - Die Bestechungsgelder aber wurden durch rücksichtslose "Umlagen" aufgetrieben! 

Der letzte Versuch des Judentums, Beilis für krank zu erklären und ihn aus dem Untersuchungsgefängnis frei 
zu bekommen, schlug fehl, da die Ärzte festgestellt hatten, daß Beilis sich bester Gesundheit erfreute! 



Die Hauptverhandlung. 

Die Verhandlung wurde nunmehr endgültig auf den 8. Oktober 1913 angesetzt. 

Das Judentum unternimmt daraufhin eine neue "Offensive um die Rechtsprechung aufzuhalten. In der 
"Allgemeinen Zeitung des Judentums" 24) erließ der Rabbiner Ziegler in Karlsbad folgenden "flammenden 
Aufruf": "Arn Tage der Eröffnung des Beilis-Prozesses in Kiew sollen von den angesehensten Juden und 
Christen in allen Städten und allen Gemeinden der Welt Protestversammlungen abgehalten werden, die 
Verwahrung einlegen gegen den Schimpf, der mit diesem Prozeß dem Judentum, der Wahrheit und 
Gerechtigkeit angetan wird. Juden aller Staaten, aller Länder, rüstet zum Protest! Keine Stadt und kein 
Städtchen fehle! Sammelt Eure Besten um mich, bittet edle, wahrheitsliebende Christen, Theolegen (!) wie 
Laien, Euch zur Seite zu stehen; handelt es sich doch um die Ehre jener Religion, die auch Jesus mit jeder 
Faser seines Herzens geliebt (!) hat. Die gesamte Kulturwelt vereinige sich, die Schmach des Beilis- 
Prozesses von sich abzuwaschen!" - Wer erinnert sich nicht an den inhaltlich völlig gleichgearteten und 
gleich höhnischen "Aufruf " des Oberrabbiners Güde - mann in Wien anläßlich des Hilsner-Prozesses in 
Kuttenberg im Jahre 1899, der ebenfalls die NichtJuden "im Namen Christi und der Jungfrau Maria" 
beschwor, einem "braven, unschuldigen" Jüdlein zu helfen! 

Juda wußte von jeher, wie man es anzufangen hat - einige Vertreter der "mobilisierten Kulturwelt" hatten wir 
bereits unterschriftlich vorgestellt! 

Demgegenüber äußerte der Präsident des Kiewer Gerichtshofes, Senator Meißner, zu einem Berichterstatter, 
der Staatsanwalt Fischer werde mit allem Nachdruck die Tatsache nachzuweisen suchen, daß dem am 
Knaben Justschinsky begangenen Morde tatsächlich rituale Motive zugrunde lägen. 

Rabbiner Ziegler wußte, worum es ging, er ist merklich nervös geworden: "Angenommen, der Staatsanwalt 
stelle die Behauptung, Juden brauchen Christenblut, nur gegen eine dunkle, verborgene Judensekte auf - muß 
da der Staat nicht alles daran setzen, diese Sekte ausfindig zu machen, um sie mit Stumpf und Stiel 
auszurotten? Ein Drittes bleibt Rußland nicht übrig. Entweder erklärt es mit der Verurteilung des 
Angeklagten, daß die jüdische Religion Christenblut fordere, dann muß es mit aller Macht gegen die 
Bekenner dieser Religion vorgehen, oder die russische Regierung will nur irgendeine geheime Sekte der 
Juden treffen, dann muß sie dieselbe zu finden suchen, ihrer habhaft werden. In beiden Fällen stehen die 
Juden Rußlands vor einer beispiellosen Katastrophe... Wir erklären uns in dieser Sache mit unseren 
russischen Glaubensbrüdern rückhaltlos solidarisch." 25) 

Vor lauter Protesten dumm geworden aber war der Präsident des Reichsvereins der deutschen luden, der die 
Unvorsichtigkeit besaß, in einer Versammlung zu erklären: "Infolge dieser Beschuldigung sitzt nicht nur 
Beilis, sondern das ganze Judentum der Welt auf der Anklagebank. Wenn Beilis schuldig ist, dann sind 
wir alle schuldig." 26) In der Furcht vor etwaigen Weiterungen ließen sich zahlreiche russische Juden 
taufen. Der lutherische Pfarrer Pir in Helsingfors betrieb das Geschäft en gros, indem er lediglich gegen ein 
Honorar jedem einen Tauf - schein ausstellte. Die russische Regierung sah sich gezwungen, die Polizeiämter 
vor der Zulassung dieser "Geschwindigkeitschristen" - wie sie der "Hammer" 27) treffend nannte - in die 
verbotenen Gebiete zu warnen ! 

Nicht weniger als 219 Zeugen standen während der 20 Verbandlungstage zur Verfügung. Den Vorsitz führte 
Baldgrow, die Anklage vertrat der Staatsanwalt Fischer. Leider fehlen ausführliche Berichte, wie sie für 
andere Ritualmordprozesse vorliegen; das Judentum hatte aus naheliegenden Gründen eine ausführliche, 
sachliche Berichterstattung verhindert. Unter den 44 zugelassenen Pressevertretern befanden sich nach 
Angabe eines der wenigen judenfreien russischen Blätter, der Petersburger "Semsztschina", nur wenige 
NichtJuden! Nicht nur die gesamte außerrussische Presse, sondern selbst, mit ganz wenigen Ausnahmen, die 
Mehrzahl der russischen Blätter waren von jüdischen Berichterstattern "bedient" worden. - In Kiew gab es 
nur eine einzige Zeitung, deren Verleger nicht Juden waren! 

Der "Hammer" konnte Ende des Jahres 1913 aus zuverlässigen russischen Quellen als einziges deutsches 
Blatt Bruchstücke veröffentlichen; eine ausführliche Darstellung des Prozesses an Hand der Protokolle und 
stenographischen Aufnahmen verhinderte der Ausbruch des Weltkrieges, und nach dem Kriege hat Juda ihm 
gefährlich gewordene Akten und Zeugen "liquidiert". Der jüdische Terror während der Verhandlung in Kiew 
soll alles bisherige - selbst die Vorgänge in Nyiregyliäza in Ungarn - in den Schatten gestellt haben! So 
wurden von den Tribünen aus Zeugenaussagen, die den Juden ungünstig waren, durch anhaltenden Lärm 
einfach unverständlich gemacht; es schien, daß der Gerichtsvorsitzende nicht den Mut aufbrachte, diese 
Judenjungen hinauswerfen zu lassen. Als einer der Hauptzeugen, der Student Golubow, dem Gericht die ihm 
von dem kleinen, später dem Giftmordanschlag erlegenen Rschenja Tsclieberjakow gemachten Aussagen 
mitteilen wollte, herrschte zunächst lautlose Stille im Saal; als sich aber die Ausführungen Golubows 
belastend gestalteten, wurden sie bald von der Tribüne der Bericliterstatter durch tumultuarischen Lärm, 
Rücken und Umwerfen von Stühlen, Ausschütten von Münzen, Schlagen mit Stöcken u. dgl. derart übertönt, 
daß sich der Vorsitzende endlich entschloß, Gerichtsdiener hinauf zuschicken, um den Fortgang der 
Verhandlung zu ermöglichen! 

Wie erinnerlich, war Golubow in der Judenpresse als wahrer Lump hingestellt worden, während eine 
nichtjüdische Stimme ("Nowoje Wremja") sein Auftreten vor Gericht folgendermaßen schilderte: "Lautlose 
Stille senkte sich auf den Verhandlungssaal, als der Zeuge Golubow in seinem weißen Studentenkittel, eine 
hohe, hagere Gestalt mit jugendfrischem und ruhigem, fast kindlichem Gesichtsausdruck auf der Zeugenbank 
erschien, ein Jüngling, den die linksstehende (lies jüdische!) Presse als einen Aufreizer, fast als einen 
Strauchdieb geschildert hatte, während sich eine durchaus sympathische Erscheinung darbot. Golubow 
machte seine Aussagen 'mit großer sachlicher Ruhe und Klarheit..." 

Den Höhepunkt dieser 20 Zeugentage aber bildete die Vernehmung der kleinen zehnjährigen Ljudmilla 
Tscheberjakow, deren jüngere Geschwister dem Mordanschlag der jüdischen Feine erlegenwaren. Sie war 
die einzige Zeugin, die etwas Augenscheinliches über das Verschwinden ihres Spielgefährten Andrjuscha 
bekunden konnte. Ihre Aussagen sollen hier wörtlich wiedergegeben werden: 

"Erzähle mein Kind" - so fragte der Vorsitzende Baldgrow -, "was du von der Sache weißt!" Und das 
Mädchen erzählt in dein lautlosen Saal: "Mama ging fort auf den Markt. Wir schliefen, Rschenja schlief, ich 
schlief, und Walja schlief. Dann hörten wir jemand von der Straße rufen: 'Rschenja, Rschenja!' Das war 
Andrjuscha, er rief den Rschenja, er solle mit ihm gehen. Rschenja wollte gehen und sagte, ich sollte das 
Zimmer hüten, aber ich sagte, Walja würde schreien. Da zogen wir uns alle an, schlössen das Zimmer und 
gingen auf die Lehmbreche spielen. Dort waren noch andere Kinder. Dann kam hinter uns Mendel Beilis 
gelaufen; wir liefen davon. Mendel faßte Rschenja und Andrjuscha; Rschenja riß und riß und riß sich los, 
Andrjuscha nicht; Mendel und noch ein Jude hielten ihn bei den Händen. Es war auch der junge Mendel 
dabei. Die Walja erschrak und lief nicht mit uns, sondern nach der anderen Seite; sie sah, wie sie den 
Andrjuscha zum Ofen schleppten. Ich habe das nicht gesehen, ich sah, wie sie ihn schleppten; daß sie ihn 
zum Ofen schleppten, erzählte mir Walja." 

Der Staatsanwalt: "Erinnerst du dich, wie man den Andrjuscha gefunden hat?" - "Ich erinnere mich." 
Staatsanwalt: "Warum hast du das, was du jetzt erzählst, nicht gleich gesagt?" - "Ich war bei Großmütterchen, 
und später haben sie mich nicht ausgefragt." Staatsanwalt: "Wie seid ihr in den Lehmbruch 
hineingekommen?" - "Im Zaun war ein Loch." - Staatsanwalt: "Hat man euch manchmal von dort 
weggejagt?" - "Sie verjagten uns, weil wir Schaden anrichteten; manchmal liefen wir durch die Backsteine." 
Staatsanwalt: "War Andrjuscha immer dabei?" - "Gott behüte, aber diesmal war er dabei." Staatsanwalt: 
"Und wo war euer Vater? - "Er hatte Dienst." Staatsanwalt: "pnegtet ihr manchmal zu Beilis zu gehen?" - 
"Wir gingen mit Rschenja nach Milch, dort waren Juden, die beteten, oder taten so etwas - ich weiß es nicht. 
" Der Verteidiger des Beilis, Grusenberg, fragte: "Als Mama zurückkam, hast du ihr erzählt, was vorgefallen 
war?" - ja, ich erzählte es." - Karabtschewski fragte: "Es hat euch jemand eine Pastete geschenkt?" - "Ja!" - 
"Und darauf seid ihr krank geworden?" - "Wir wurden alle krank." - "Wann ist Walja gestorben?" - "Eine 
Woche nach dem Bruder." 

Die Ljudmilla verzieht ihr Gesicht, in ihren Augen stehen Tränen. DerVorsitzende: "Weshalb weinst du?" - 
"Ich fürchte mich", antwortet das Mädchen! 

Der Beauftragte der Zivilkläger: "Wer brachte euch die Pastete?" - "Wygranow und Krasowski." - "Kennst 
du die beiden?" - "Ich kenne sie." - "Wer hat euch gedroht?" - "Poleschtschuk." 28) - "Und was sagte 
Krasowski?" - "Er sagte, ich sollte nur zwei, drei Worte aussagen! "Drehe dich um und sage, ob du nicht 
Poleschtschuk siehst?" - Das Mädchen dreht sich um, tritt etwas zurück, blickt aufmerksam um sich und 
sagt: "Ja, Poleschtschuk ist hier!" - "Zeig ihn mir!" - Das Mädchen geht auf Poleschtschuk zu, zeigt auf ihn, 
der sie drohend anblickt, und beginnt zu weinen. "Weshalb weinst du?" fragt der Vorsitzende, "hier tut dir 
niemand etwas zuleide!" Das Mädchen kann sich nicht beruhigen und erwidert: "Ich fürchte mich, ich 
fürchte mich... Sie drohten, wenn wir angeben werden, dann wird mit uns dasselbe geschehen, wie mit 
Justschinsky..." 

An den Streifzügen der Kinder durch das Gelände der Ziegelei hatte sich nach Aussage dieses Kindes bislang 
der Andrjuscha nicht mit beteiligt. Wie kam nun der nach den Erkundigungen des Gerichtes peinlich 
gewissenhafte, fast schüchterne Knabe, der einmal Geistlicher werden sollte, dazu, gerade an jenem 
verhängnisvollen 20. März 1911 den Unterricht in der Sophienschule zu schwänzen und sich 
herumzutreiben? 

Nach den Ausführungen des Staatsanwaltes Fischer hatte der Junge wenige Tage vor seinem Tode von dem 
in der Nähe der Familie Tscheberjakow wohnenden Juden Arendar, der den plötzlich unter rätselhaften 
Begleituniständen verstorbenen Juden Tartakowski beherbergt hatte, ein Gewehr zum Geschenk erhalten; 
glückstrahlend hatte er es seinen Geschwistern gezeigt - nur fehlte das Pulver, und das war die raffiniert 
gelegte Schlinge! Einen Tag vor seinem Tode erzählte Andrjuscha der Mutter, daß ihm "gute Leute" das 
Pulver besorgen Wollten, am nächsten Tage vergaß er darüber die Schule, um zu diesen "guten Leuten" zu 
gehen... 

Ein unbekannt gebliebener fuchsroter Jude hatte in der letzten Zeit den Jungen auf Schritt und Tritt 
beobachtet; nach dem Morde verschwand derselbe spurlos; die Seite in der Hausliste, wo er hätte eingetragen 
sein müssen, war herausgerissen! Ebenso waren zahlreiche fremde Juden, die sich nach den Ermittlungen 
der Staatsanwaltschaft am Vortage des Verbrechens in dem Anwesen des Saizew aufgehalten hatten, wieder 
"wie weggeblasen". Der Schuppen, der auf fallenderweise plötzlich ausgeweißt worden war, war drei Tage 
vor der anberaumten gerichtlichen Untersuchung abgebrannt! Staatsanwalt Fischer bemerkte dazu: "Dieser 
Brand ist einer der vielen jüdischen Vorteile, auf die wir in diesem Prozesse stoßen; er kommt ihnen zu 
Hilfe... 

Der Gutachter Professor Sikorski beleuchtete noch einmal den Mord nach allen Seiten und kam zu der 
Feststellung, daß hier religiöser Wahnsinn im Spiele gewesen sei. Er erklärte, der Mord an Justschinsky 
zeichne sich durch zahlreiche charakteristische Merkmale aus, er erscheine als hervorstechendes 
Verbrechen von bestimmtem Typus und rufe durch seine Begleitumstände einen erschütternden Eindruck 
hervor. Seine Auffassung beruhe nicht auf Vorurteil und Phantastik, es handle sich um ein reales 
Vorkommnis des 20. Jahrhunderts. Morde, verbunden mit der Abzapfung von Blut, seien von Fanatikern, 
doch gesunden und wissentlich handelnden Personen mehrfach verübt worden. Solche Morde kämen 
überall da vor, wo Juden und Christen zusammentehten, doch seien jüdische Kinder niemals Opfer 
solcher Morde. Manchmal würden die Opfer vorher beschnitten, wie dies der Saratower Prozeß bewiesen 
habe. Der Verdacht werde von den Juden selbst bestätigt, die sofort bei der Entdeckung 
Verteidigungsmaßnahmen ergriffen! - Wiederholt kam es bei der Vernehmung dieses Gutachters, der trotz 
schweren Herzleidens an der Gerichtsverhandlung teilnahm, zu stürmischen Auftritten; dauernd wurde er in 
unverschämter Weise von den Anwältender Judenpartei unterbrochen und ihm seine Berichterstattung in 
jeder Weise erschwert. So hielt es der Judenverteidiger Zarudny für notwendig, dem Sachverständigen die 
Notizen und Blätter wegzunehmen, da Sikorski verpflichtet sei, mündliche Aussagen zu machen! "Mit 
wieviel Schmutz ist dieser Mann beworfen worden... Andere Gelehrte, die wir gehört haben, sind 
vorsichtiger geworden; unter ihnen hat sich einer, rücksichtslos, ein Advokat (!) der Chirurgie, für die Juden 
bloßgestellt. Diesem Justschinsky sind nach seiner Meinung 'nur im Scherz die Stiche zugefügt worden', 
und man könnte im Sinne dieses Experten ergänzen: sie haben demselben ein unendliches Vergnügen 
bereitet. Dieser Expert ... ging mit allen anderen Sachverständigen in sämtlichen 25 Fragen auseinander. 
Nicht nur ich, sondern die gesamte russische Gesellschaft weiß, was sie von diesem Mann zu halten hat." 29)
Gegen den Psychiater Prof. Sikorski stellten sich auch die Professoren der geistlichen Akademie in Kiew 
und Petersburg, Hlogelew und Troizlii (getaufte Juden?), die unter Berufung auf Bibel und Talmud die 

Möglichkeit des Gebrauchs von Menschen- und insbesondere von Christenblut durch die Juden kategorisch 
verneinten! - Damit streifen wir wieder die "Intelligenz" Europas: "Kein Tag schier verging, ohne 
irgendwelche 'hochbedeutsame Äußerung' nicht nur von Diplomaten, Männern der Wissenschaft usw., 
sondern auch von Bischöfen (sogar 'reformierten', z. B. Dr. Desidor Baltazzar), Kardinälen, Nunzien, 
Ordensgeneralen u. dgl. ..." 30) In den überfüllten russischen Kirchen aber "beteten ganze Bevölkerungen 
gemeinsam um Vergeltung an den Mördern; eine tiefe Bewegung ging durch die russische Volksseele." 31) 

Jüdischer Größenwahn aber hatte ein unerträgliches Ausmaß angenommen! Die russische Zeitung 
"Druglavny orel" gab folgende Auszüge aus Judenblättern wieder: "Das Schicksal des russischen Volkes, 
seine Zukunft - nicht bloß in Rußland, sondern in der ganzen Welt - befindet sich jetzt in den Händen von 
zwölf unaufgeklärten russischen Bauern. Diese haben das hohe jüdische Volk herausgefordert. Mit dem 
Gefühl des Ekels, vor Schmerz und Scham mit den Zähnen knirschend, heben wir den mit unserem heiligen 
Blute 32) besudelten Handschuh auf." 

Allmählich ging man zu unverblümten Drohungen über: "Die russische Regierung hat sich entschlossen, 
dem jüdischen Volk in Kiew eine Generalschlacht zu liefern. Vom Ausgang dieses titanischen Kampfes 
hängt das Schicksal - ihr glaubt, des jüdischen Volkes ab, o nein! das jüdische Volk ist unbesiegbar - auf 
die Karte ist das Schicksal des russischen Staates gesetzt: Sein oder Nichtsein? so steht für ihn die 
Frage. Der Sieg der russischen Regierung ist der Anfang ihres Endes. Es gibt keinen Ausweg für sie. 
Merkt es euch!.. " 

Oder: "Wir werden es in Kiew vor den Augen der ganzen Welt zeigen, daß die Juden nicht mit sich spaßen 
lassen." - "Wenn das Judentum bisher, aus taktischen Gründen, die Tatsache verschleiert hat, daß es die 
Führung der russischen Revolution innehatte, so muß dem jetzt, nach der Inszenierung des 
KiewerProzesses durch die russischeRegierung, einEnde gemacht werden. Mag der Ausgang dieses 
Prozesses sein wie er will, für die russische Regierung gibt es keine Rettung. So hat die Judenschaft 
entschieden, und so wird es kommen..." 

Und so wird es kommen: Fünf Jahre später endeten die Romanows im Keller des Ipatjewschen Hauses zu 
Jekaterinburg unter den Händen ihrer jüdischen Henker - ihre Asche wurde in alle Winde verstreut! Die 
Weisen von Zion hatten dies - nach den angeführten Pressezitaten - schon 1913, im Jahre des Beilis- 
Prozesses, beschlossen! 

Ein anderes jüdisches Blatt forderte die Juden aller Länder auf, die russischen Staatspapiere an allen Börsen 
zu boykottieren, den Kurs zu drücken, um auf solche Weise die russische Regierung einzuschüchtern! 33) In 
Berlin tobte der Jude Oppenheim, seines Zeichens Hochschullehrer in der Reichshauptstadt, daß 
Mendelssohn Rußland allen Kredit unterbinden müsse... Überflüssig, auf die Rolle der Rothschilds noch 
einmal einzugehen! Als Kuriosum wäre höchstens noch anzuführen, daß sich der Londoner Rothschild 
(Lionel Walther, "Lord") an den damaligen Staatssekretär des Papstes, Merry del Val, mit der "sehr 
demütigen Bitte um barmherzigen Schutz für meine verfolgten Glaubensgenossen, zur Verteidigung der 
Wahrheit und Gerechtigkeit" wandte. Seinem demütigen Ansuchen legte er in beglaubigter Abschrift das 
Judenschutzbreve des Papstes Innozenz IV. bei! 34) Viel zu wenig bekannt geworden ist, daß auch der 
"Wundermönch" Rasputin, dieses dämonische Werkzeug in jüdischen Händen, unmittelbaren Einfluß auf 
Verlauf und Ausgang dieses Prozesses genommen hat. Nach den Worten seines jüdischen "Sekretärs" Aron 
Simanowitsch erklärte Rasputin dem Justizminister Schtscheglowitow kategorisch: "Du verlierst sicher den 
Prozeß. Eskommt nichts dabei heraus!" - Noch vor dem Prozeß hatte Rasputin den Freispruch des Juden 
vorausgesagt, Schtscheglowitow aber wurde "verabschiedet" ! 35) 

Der Beilis- Prozeß soll den Juden 17 Millionen Goldrubel gekostet haben. "Irgendeine unsichtbare Macht 
leitete diese Machenschaften, eine unsichtbare Hand streute Geld aus, um den Mord zuzudecken..." 36) - 
Allein der zweifelhaften Wjera Tscheberjakowa wurden ja in Charkow 40 000 Rubel für eine 
Blankounterschrift "geboten". Der Rubel rollte - "die goldenen Kugeln hatten die Wahrheit getroffen": 

Beilis wurde freigesprochen! 

Theodor Fritsch kommentierte diese Nachricht im Dezemberheft (1913) des "Hammer" wie folgt: "Nach all 
den Seltsamkeiten, die diesen wunderlichen Prozeß auszeichnen, war anderes nicht zu erwarten. Auch 
diesmal ist vieles geschehen, was dazu beitragen konnte, um die Schuldigen nicht zu finden, ähnlich wie in 
den Prozessen von Skurz, Xanten, Konitz! Fünf Monate hindurch wurde die Untersuchung planmäßig in 
falscher Richtung gef ührt; zwei Untersuchungsrichter nacheinander erwiesen sich als bestochen, mußten 
ihres Amtes enthoben und unter Anklage gestellt werden. Als der dritte endlich die sicheren Spuren 
aufnimmt und zur Verhaftung des Beilis schreitet, geschehen merkwürdige Dinge: zwei Hauptzeugen (die 
beiden Kinder der Tsclieberjaliowa) gegen Beilis sterben eines plötzlichen Todes, und als der 
Untersuchungsrichter im Begriff steht, einen Schuppen in der Ziegelei des Saizew, in welchem aller 
Wahrscheinlichkeit nach die Ermordung des Knaben sich abgespielt hat, in Augenschein zu nehmen, brennt 
dieser Schuppen plötzlich nieder... In der Verhandlung zeigte sich, daß viele Zeugen, durch Droliungen 
eingescliüclitert, nicht gleich auszusagen wagten; bei anderen hat nachweislich das Idingende Gold seine 
Rolle gespielt. 

So hat denn eine rätselhafte Alacht dem russischen Gerichtshofe, an dessen redlichem Willen sonst durchaus 
nicht zu zweifeln ist, die Hand so seltsam geführt, daß dein gefangenen Fuchs ein Loch blieb, durch das 
er entschlüpfen konnte. Sollte man wirklich die Folgen einer Verurteilung gefürchtet haben?" 

Man hatte sich gefürchtet! Der Staalsanwalt, der im Gegensatz zu seinen ausländischen Kollegen nicht als 
Verteidiger des Judentums aufgetreten war, hatte dessen Machenschaften in diesem Riesenprozeß ganz klar 
erkannt - wie anders ist sonst diese Stelle aus seiner Ansprache an die Geschworenen zu erklären: "Sie dürfen 
sich bei der Verurteilung des Beilis nicht fürchten, möge vor Ihr inneres Auge das Bild des Märtyrers 
Andrjuscha Justschinsky treten; mag immer Beilis für andere ein Heiliger sein, für uns ist er es nicht. Das 
russische Volk wird diesen Namen aus seinem Gedächtnis auslöschen, sein Name darf den des Andreas 
Justschinsky nicht beschatten; denn dieses ist der Name eines Märtyrers... - Wir fürchten die Folgen der 
Sache, in die wir uns eingelassen haben, nicht, so schwer und erns sie immer sein mögen..." 

Staatsanwalt Fischer kam bei der Analysierung der Motive des Verbrechens ähnlich wie der tschechische 
Anwalt Dr. Baxa 37) im Hilsner-Prozeß zu Kuttenberg zu der Überzeugung, daß das Judentum der 
nichtjüdischen Menschheit wieder einen Blutzoll auferlegt hatte - die Juden haben ihm das nicht vergessen! 
Fischer führte u. a. aus. "...Man nennt den Fall Beilis einen unerhörten Fall; wir haben Revolutionstage 
erlebt, in denen Amtspersonen erschlagen, Bomben auf die Vertreter der Nacht geworfen wurden, auf das 
Volk geschossen wurde ... Aber selbst aus dieser blutigen Vergangenheit tritt der Mord an Andrjuscha 
Justschinsky durch seinen erschütternden Charakter hervor! Am hellen Tage erschlagen sie einen 
unschuldigen Knaben, der keinem etwas zuleide getan hat, den alle liebten; sie morden ihn unter 
unglaublichen Qualen, erbeuten sein Blut.... Zum Weltereignis aber wird diese Untat, weit Über einen 
Beilis geurteilt werden soll, weil wir die Dreistigkeit besitzen, einen Juden auf die Anklagebank zu 
setzen! Wenn wir nur über Russen verhandeln würden, ... so würden wir auf der Bank der Verteidiger weder 
die Blüte der Advokatur, noch berühmte Gelehrte als Sachverständige erblicken. ... Wer bedarf te seines 
Blutes? Sie haben die bestimmte Äußerung der Sachverständigen gehört, daß das Verbrechen nicht von 
Irrsinnigen oder Psychopa then began gen sein könne.... Welches Interesse hatten sie an dem Morde? Wer 
sind die Mörder? Einer davon sitzt auf der Anklagebank.... Wessen wird der Angeklagte beschuldigt? Es ist 
festgestellt, daß dem Knaben zwei Drittel des Blutes entzogen, daß er gemartert worden ist. . .. Gibt es 
Sekten, die Blut gebrauchen? Es gibt eine ganze Reihe von Prozessen, die darauf hinweisen: Einer dieser 
Prozesse hat in Österreich gespielt im Falle von Polna.... Diese Prozesse ziehen sich durch alle Zeiten. ... 
In allen Fällen haben die Juden die größten Anstrengungen gemacht, ihre Fanatiker zu beschützen. ... Es sind 
sonderbare Menschen, diese Juden. ... Die Bibel spricht von blutigen Opfern. ... Aus dem Talmud konnte 
man herleiten, was man wollte. Es erschien der Zohar. Es erschienen auf der Bildfläche die Chassiden, an 
ihrer Spitze der berühmte (lies berüchtigte!) Schneerson. ... Es ist ein einziger Strom von religiös,em 
Aberglauben. Der Gebrauch von Christenblut seitens der Juden steht außer allem Zweifel. Die 
Judenschaft fühlt die Last des Blutgeheimnisses, wagt aber nicht, sie abzutun. ..." - "Paria bleiben wir, 
solange es bleibt", hatte im Jahre 1900 eine jüdische Mitwisserin des Blutmordes von Konitz geschrieben. ... 

Beilis war auf jüdisch-internationalem Druck hin freigesprochen worden, nicht aber vom russischen Volke! 
"Glaube uns, o Kind, die russische Mutter Erde wird sich auftun und den Elenden ausspeien aus ihren Tiefen, 
der dein unschuldiges Blut vergossen hat. 'Zwölf unaufgeklärte Bauern' - dieses Gewissen des russischen 
Volkes mag dir Bürgschaft sein." 38) Die Akten über den "Fall Beilis" waren damit abgeschlossen worden. 
Der Ausbruch des Weltkrieges verhinderte ihre systematische Bearbeitung, und nach dem Zusammenbruch 
Rußlands wurden sie ebenso gründlich beseitigt wie die zu Paris über den Jall Damaskus- nach Übernahme 
des Justizministeriums durch den Advokaten" Cremieux-Smeerkopp im Jahre 1870! 



Epilog. 

Beilis wurde fürstlich "entschädigt". Das "Israelitische Komitee" in Neuyork hatte eine Sammlungvonrund 
400 000 Goldmark veranstaltet, um ihrem "unschuldig verfolgten" Rassegenossen eine Großfarm bei seiner 
Ankunft im Lande der Freiheit zum Geschenk darbringen zu können, nachdem schon während des 
Prozesses eine große Anzahl Juden nach Amerika ausgewandert war - auf ähnliche Weise war ja auch der 
Schächter und "Märtyrer" Buschhoff in Xanten "entschädigt" worden.



Beilis schien jedoch zur Landwirtschaft keine Neigung gefaßt zu haben. Nach Meldung des "Hammer" vom 
Mai 19 14 39) tauchte Beilis plötzlich im Lande seiner Erzväter auf. In Alexandrien wurde er bei seiner 
Landung wie ein König empfangen, eigens zu diesem Zwecke hatte sich ein l,Empfangskonütee" gebildet, 
dem ein gewisser Isaak Piccioto vorstand. - Auch dieser Name kommt uns bekannt vor: Zwei Juden gleichen 
Namens hatten, wenn wir uns recht entsinnen, im Ritualmordprozeß von Damaslius im Jahre 1840 eine 
dunkle Rolle gespielt - wie es überhaupt eine auffällige Erscheinung ist, daß bei jüdischen 
Blutmordprozessen immer wieder Namen auftauchen, die schon zuvor aus gleichem Grunde genannt worden 
sind (Schneerson!). Orient und Okzident reichten sich wieder einmal die Hände: Der Kreis war geschlossen! 
In Palästina könnte dann Beilis in Ruhe den kommenden Verfall des Staates abwarten, über den vom 
Judentum schon das Todesurteil gesprochen worden war, um. dann nach Bedarf als Sachverständiger in 
Schächtungen von Menschen dahin zurückzukehren. ... 

Anders jedoch erging es den Männern, die sich um Recht und Gerechtigkeit bemüht hatten. Die skandalösen 
Auftritte und Belästigungen, denen durch jüdisches Untermenschentum beispielsweise der Student Golubow 
und der Psychiater Sikorski ausgesetzt gewesen waren, setzten sich auch noch nach Abschluß des Prozesses 
fort. 

So hatte der Professor Kossorotow nach dem plötzlichen, unaufgeklärt gebliebenen Ableben - man sprach 
ebenfalls von Giftmord - des Universitätsprofessors Obolonski zu den wissenschaftlichen Gutachtern in 
Kiew gehört. Er hatte vor Gericht in völliger wissenschaftlicher Übereinstimmung mit anderen Gutachtern 
nach bestem Wissen seine Meinung vertreten, die allerdings den Juden nicht gefiel! Es entstand in der 
Folgezeiteine furchtbare Hetze gegen ihn, die sich bis in dessen Hörsaal an der Petersburger Universität 
fortsetzte, ohne daß er durch seine Behörde vor diesen jüdischen Unverschämtheiten geschützt worden wäre! 
In seinem Kolleg kam es zu tumultuarischen Auftritten. Er selbst schrieb darüber in der "Nowoje wrernia": 
"Wenn man mir früher von studentischem Unfug erzählte, wollte ich es nicht glauben; aber am 23. Oktober 
(1913) mußte ich meine Ansicht ändern. Ich sah Menschen, die sich wie Tiere gebärdeten, 
ohrenzerreißenden Lärm machten und f ür kein vernünftiges Wort zugängig waren. Ich mußte an das 
glauben, was mir bisher als unvereinbar mit dem Begriffe eines Studenten erschienen war..." 40) 

Leider geht aus dem Bericht nicht eindeutig hervor, ob Kossorotow auch die rassische Zugehörigkeit seiner 
sich "wie Tiere' gebärdenden" Zuhörer klar erkannt hat! 

Auch der Beilis-Prozeß geriet bald in Vergessenheit; in deinselben Maße aber, wie das Gedächtnis der 
nichtjüdischen Menschheit versagte, erhielt sich das jüdische munter! 

Im Jahre 1917 wurde Trotzki, mit ungeheuren Geldmitteln ausgerüstet, nach Rußland beordert, um aus 
diesem Lande eine "terra deserta", eine Wüste, zu schaffen. In einem in der Geschichte bisher beispiellosen 
Morden, das selbst den alttestamentlichen Blutreigen verblassen ließ, kam er seinen "Anweisungen" zu 
vollster Zufriedenheit seiner geheimen jüdischen Auftraggeber nach. "Das jüdische Volk ist unbesiegbar - 
auf die Karte ist das Schicksal des russischen Staates gesetzt", so konnte das Weltjudeutum schon 1913 in 
der Gewißheit seines bevorstehenden Sieges triumphierend ausrufen! 

Nach dem Zusammenbruch Rußlands setzte ein wahres Kesseltreiben in erster Linie gegen die Personen ein, 
die irgendwie in dem Verdachte judenfeindlicher Tendenzen standen; es ist nun sehr aufschlußreich 
festzustellen, daß fast alle Ankläger, Zeugen und Sachverständigen, die sich während des Beilis-Prozesses in 
Kiew gegen das Judentum ausgesprochen hatten, dem jüdisch-bolschewistischen Terror zum Opfer fielen. So 
wurde der Professor der Psychiatrie, J. Sikorski in Kiew im Jahre 1919 zusammen mit einer Reihe 
nationalgesinnter Professoren füsiliert, während einer seiner Hauptopponenten im Kiewer Prozeß, 
Bechterew, der auf Verlangen der Verteidigung hin in dem Prozeß mit einer Verneinung der Möglichkeit 
von Ritualmorden auftrat, dank jüdischer Protektion einen führenden wissenschaf tlich-administrativen 
Posten erhielt 41). Selbstverständlich, daß auch die Kiewer Richter unter ihren jüdischen Henkern 
verbluteten; aber selbst der während des Prozesses völlig indifferent gebliebene russische Justizminister 
Schtscheglowitow, dessen einziges "Verbrechen" darin bestanden hatte, den Prozeß, der in den jüdischen 
Schag-en sich heillos zu verfangen drohte, nun endlich nach Jahresfrist (Mitte 1912) der Machtbefugnis 
korrupter örtlicher Behörden entzogen und in Gang gebracht zu haben, war denselben Weg gegangen... 

"Der Mord am Knaben Justschinsky gab dem Minister Schtscheglowitow und anderen Judenfeinden Anlaß, 
den berühmten Ritualmordprozeß gegen Beilis einzuleiten. Dieser Prozeß hatte aber nicht das erwartete 
Ergebnis, seine Auswirkungen wurden vielmehr für seine Urheber sehr unangenehm", konstatierte 
nachträglich ein wissender Jude... 42) 


"So hatte die Judenschaft entschieden und so war es gekommen!" Aber in einem der "Hammer"-Hefte des 
Jahres 19 13 (Nr. 275) finden sich auch die prophetischen Worte: "...Noch einmal hat die jüdische Partei 
gesiegt; aber - noch einige solche Siege, und sie ist rettungslos verloren!" 

Der letzte ungeheuerliche Sieg des Judentums war die jüdischb.Ischewistische Abschlachtung und Opferung 
rassisch einwandfreier, und darum bewußt oder unbewußt judengegnerisch eingestellter Volksschichten in 
zahlreichen Ländern der Alten Welt. Es war der letzte Sieg. Die arisclie Mensclilieit liommt zur 
Besinnung. Sie ringt sich zu der Überzeugung durch, daß sie einen gemeinsamen Feind hat: den Juden. 

Den Gegner erkannt haben aber heißt, den Kampf aufnehmen. Eine neue Weltordnung ist nach unsäglich 
schweren Geburtswehen im Entstehen begriffen, eine Ordnung, in der der Jude nichts mehr zu suchen und - 
zu morden hat! 



1) Auch die Leichen der Olga Hagel (S. S. 327) und des Stanislaus Musial, (s. S. 328) wiesen Wunden an der 
linken Schläfe auf; auf der linken Schläfe des Andrej Justschinsky wurden dreizehn Stiche festgestellt. In der 
jüdischen Geheimlehre, der sogenannten Kabbala, der auch die freimaurerische Symbolik entnommen 
worden ist, besitzt die Zahl 13 in bezug auf die jüdische Opferbringung große symbolische Bedeutung. 

2) "Hammer", Nr. 275, S. 629. 

3) Aus der Rede des Staatsanwalts in Kiew. 

4) ebendieselbe, vgl. "Hammer" Nr. 275, S. 630. 

5) lies galizischer! 

6) wörtlich zitiert aus der Rede des Staatsanwaltes! 

7) "Hammer", Nr. 274. S. 605. 

8) Horodezky, "Religiöse (!) Strömungen im Judentum", Bern, 1920. - Der "Zaddik" wird wie ein Fürst 
ausgehalten! Die Sadagoraer Zaddik- "Dynastie" besaß "Paläste mit Sommer- und Wintergärten, Gold- und 
Silbergeräte, reichhaltige Bibliotheken und verstand es auch, große Summen in bar beiseite zu legen..." 
(Horod. S. 154.) Woher ist das Geld gekommen? - Das Haus des Zaddik ist gleichzeitig geschäftlicher 
Mittelpunkt: -Wie ein brei Les Spinngewebe lag die Sadagoraer Dynastie über Galizien, der Bukowina und 
den anliegenden Ländereien" (Horod. S. 221). Der Jude Bogrow urteilt in seinen "Memoiren" (1880, "Buch 
vom Kahal", S. 286/287) über diese "Heiligen " wie folgt. "Die Zaddiks sind chassidische Wunder-Rabbis. 
Sie wüten mit erstaunlicher Beständigkeit und saugen wie Vampyre die letzten Blutstropfen aus den 

Leibern ihrer Opfer..." "Die Zaddiks sind gifiige Parasiten, welche sich am Blut und Schweiß ihrer 
zahllosen Opfer nähren, sie sind die Verbreiter von Finsternis und Aberglauben; sie sind die gewissenlosen 
Makler an der Börse der Religion... sie sind der unheilbare Krebs im kranken Organismus des jüdischen 
Volkes. " - "Der 'Zaddik' genießt ohne Mühen alle irdischen Güter" - ist also die prädestinierte "geheiligte" 
geistige Führernatur des Judentums! 

9) "Jüdisches Lexikon" (I, 1927, Sp. 223). 

10) Nr. 274, S. 605. 

11) Man wird an die Manöver des päpstlichen Legaten Ventimiglia in Roveredo anläßlich des Trienter 
Prozesses erinnert!

12) "Hammer", Nr. 275, S. 631. 

13) "Pöbel" im Sinne eines Paul Nathan - es wiederholt sich alles! 

14) 1936 erschien eine and e "Zukunfi" Sombarts, "Der deutsche Staat der Zukunfi". In diesem Buche 
"witzelt der Verfasser über Bestrebungen, die Volksgrenze mit der Staatsgrenze zur Deckung zu bringen. Er 
zeigt sich bar Jeden Mitgefühls mit den Millionen Deutschen, die seit igiS unter dieser Nichtübereinstimmung 
leiden" - und bluteten ("Dresdner Anzeiger", Nr. 320 vom 18. November 1936). 

15) s.S. 176. 
16)s.S, 176. 

17) München, 1900, Verlag C, H. Beck. 

18) Theodor Fritsch ini "Hammer", Nr. 244. 

19) So - als Kostprobe! - den Juden M. Schlesinger mit seiner Schrifi, betitelt: "Reine Hände. " ("Widerlegt 
die wider die Juden erhobenen Beschuldigungen. ") 

20) Nr. 270, S. 504. 

21) "Hammer", Nr. 274 (1913). 

22) "Hammer", Nr. 271 (1913). 

23) "Die Judenstadt von Lublin", 1919. - Jüdischer Verlag, Berlin (S. 30, a. a. O., S. 40). Zu jener Zeit 
wurden in Polen, besonders aber in Lublin, jährlich Juden wegen Kindermorde vor Gericht gezogen, (Vgl. 
darüber: Tentzel, "Monatl. Unterr.", 1694, S. 127 f. - Vgl. auch S. 46 f. unserer Arbeit! ) Daß gerade Lublin 
zahllose Blutmorde aufweist, ist ebenfalls kein Zufall: das katakombenähnliche, unterirdische, oft 
mehrstöckige Labyrinth der Judenstadt begünstigte in geradezu unheimlicher Weise die Durchführung der 
Schächtungsakte! 

Nach Angaben des jüdischen Lexikons selbst verteilte die Geheimorganisation des Kahal 
Freundschaftsgeschenke" an Staatsbeamte und Geistliche. Im 18. Jahrhundert erhielt der Wojewode von 
Krakau 7000 Gulden ausgezahlt! Daß mit diesen Summen die Anklagen wegen ritueller Morde im Keime 
erstickt wurden, liegt auf der Hand! 

24) Nr. 35, 29. August 1913. 

25) "Allgemeine Zeitung des Judentums", Nr. 35, 1913. 

26) 20. Oktober 1913 - (Semigothaismen). 

27) Nr. 276, 1913. 

28) Es geht aus dem Bericht nicht mehr hervor, welche Rolle er gespielt hat! 

29) Staatsanwalt Fischer in seiner Schlußansprache! 

30) Staufv. d. March, 1933, S. 

31) "Hammer", Nr. 274 (1913). 

32) Kein Fropfen kostbaren jüdischen Blutes war vergossen worden! 

33) "Hammer"" Nr. 271, S. 506. 

34) Staufv. d. March, 1933, S. 180. 

35) Simanowitsch läßt in seinem Buche: "Rasputin, der allmächtige Bauer" (1928) im Vollgefühl des 
jüdischen Friumphes alle diplomatische Vorsicht außer acht und plaudert sehr gewichtige Dinge aus, so daß 
sein Buch wertvollste Einblicke in die jüdische Minierarbeit im alten Rußland zu geben vermag. Nur eine 
Stelle (S. 174) soll zur Charakterisierung der russische n "Rechtspflege" angezogen werden. Nachdem 
Simanowitsch sich beklagt, daß die "Unzuverlässigkeit des Zaren sich auch in der Judenfrage in sehr 
mißliebiger Weise geltend gemacht habe", kommt er auf den "reaktionären", nach jüdischer Terminologie 
also judengegnerischen Abgeordneten Purischkewitsch zu sprechen, der dem Staatsanwalt Rosen (!) zu sehr 
auf die Finger gesehen habe: "Der mir bef reundete ehemalige Staatsanwalt Rosen spielte... eine große 
Rolle. Alle Beschwerden über die Juden wurden ihm zur Prüfung übergeben. Ich erreichte, daß Rosen 
diese Dokumente zunächst mir übermittelte. Beschwerden, die unerwünschte Folgen haben konnten, 
verbrannte ich kurzerhand, und nur ganz belanglose Zuschriften liefen... weiter. Purischkewitsch schöpf te 
schließlich Verdacht gegen Rosen. Man spürte ihm nach und überraschte ihn in der Nähe meiner Wohnung 
mit einer großen Aktentasche, die mit Beschwerden über die Juden gefüllt war. Er wurde daraufhin seines 
Postens... enthoben. Das war übrigens kein großer Verlust für ihn. Denn er bekam von mir (Sitnanowitsch! ) 
zweitausend Rubel im Monat und hatte außerdem noch andere (!) Einnahmen... " - Und diese Sorte beklagte 
sich, daß sie "verfolgt", "gemartert" und "mißhandelt" werde! 

Der Abgeordnete Purischkewitsch aber endete nach dem Sturz der Romanows in einem Lazarett in 
Noworossysk. "Krankenschwestern" gaben ihm während eines Anfalles Sekt zu trinken, wonach er bald starb 
- der Jude hatte nichts vergessen! 

36) Aus der Rede des Staatsanwaltes Fischer. 

37) "Braucht es noch eines Beweises, daß die Mörder das Blut allein wollt... " (vgl. S. 433). 

38) nach der Zeitung "Druglavny orel" (vgl. "Hammer", Nr. 274). 

39) "Hammer" Nr. 285. 

40) "Hammer" Nr. 276 (1913). 

41) vgl. "Völkischer Beobachter", München, 1926 -Artikelreihe über Beilisprozeß in den Nrn. 10, 17, 29, 31. 

42) Aron Simanowitsch, S. 171

Ein Gedanke zu “Kiew 1911

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