Skurz 1884

Noch waren der Blutmord von Tisza-Eszlär und die Vorgänge am Gerichtshofe zu Nyiregyhäza in der 
Erinnerung aller, als sich auf deutschem Boden ein völlig gleichgeartetes Verbrechen ereignete. Die 
Begleitumstände ließen insofern eine weitere und durchaus folgerichtige Steigerung jüdischer Macht und 
jüdischen Einflusses nach dem Triumph in Ungarn erkennen, als es das Judentum nunmehr durchzusetzen 
verstand, daß die eigentlichen Mörder überhaupt ungeschoren blieben, und statt ihrer ein NichtJude auf die 
Anklagebank gebracht wurde! 

Am 21. Januar 1884 gegen acht Uhr abends verließ der vierzehnjährige Onophrius Cybulla das Haus des 
Gastwirtes Gappa in dem Dorfe Skurz (Regierungsbezirk Danzig), wo er Flaschen gespült hatte, um sich zu 
seinen in demselben Orte wohnenden Eltern zu begeben. Obwohl der Junge nur einen kurzen Heimweg hatte, 
ist er nicht in seiner elterlichen Wohnung angekommen. Zeugen bekundeten eidesstattlich, daß Onophrius in 
das Grundstück des jüdischen Kaufmannes Boß gelockt wurde; weiterhin konnte festgestellt werden, daß an 
diesem Abend zahlreiche auswärtige Juden im Anwesen von Boß versammelt waren, wo die ganze Nacht 
über ein auffälliges, sonst unbekanntes Leben und Treiben herrschte. Das nichtjüdische Dienstmädchen hatte 
an diesem Abend, ohne daß es darum nachgesucht hätte, Urlaub erhalten. In dem Stallgebäude des jüdischen 
Grundstückes herrschte am folgenden Morgen ein wüstes Durcheinander; im Stalle des Boß und auf dem 
Dunghaufen im Hofe wurde flüssiges und geronnenes Blut einwandfrei festgestellt, ebenso wiesen einige 
Säcke Blutflecken auf. 

Der Schächter Josephson wurde am frühen Morgen an einer außerhalb des Dorfes gelegenen Brücke mit 
einem schweren Sack auf dem Rücken beobachtet. Einige Zeit später wurde unter dieser Brücke die 
zerstückelte Leiche des Jungen gefunden. Es fehlten die beiden Oberschenkel, und sie blieben 
verschwunden. Die Unterschenkel lagen in der Nähe des unbekleideten, blutleeren Leichnams. 

Nach dem Gutachten der medizinischen Sachverständigen waren die Oberschenkel mit großer 
Sachkenntnis und Geschicklichkeit aus den Beckenpfannen und Kniegelenken losgelöst. Mit einem einzigen 
Schnitte war die richtige Stelle getroffen, wo die Auslösung des Knochens möglich war. Obwohl der 
Ermordete sehr kräftig und vollblütig gewesen war, zeigte sich in dem toten Körper völlige Blutleere. Am 
Hals befand sich ein bis auf die Wirbelsäule gehender Querschnitt, der den Tod durch Verblutung 
herbeigeführt hatte. Der Unterleib war aufgeschlitzt. 

Die Sektion ergab weitere wichtige Momente: so wurden Verletzungen an den Fingern, Händen, am Rücken, 
an der Nase, am Stirnbein und an den beiden Augen festgestellt; an vielen Stellen des Körpers zeigten sich 
blutige Unterlaufungen. Diese Verletzungen wiesen darauf hin, daß sich der Knabe heftig gewehrt hatte. 
Infolge von Schlägen auf den Kopf hatte ein starker Bluterguß in die Schädelhöhle stattgefunden. Außerdem 
waren noch zahllose andere Verletzungen vorhanden, die erst der Leiche zugefügt worden waren. Diese 
Verletzungen waren glattrandig und gleichfalls höchst geschickt mit einem sehr scharfen Instrument 
ausgeführt worden. Die Zerstückelung der Leiche mußte in einem geschlossenen Raum und bei voller 
Beleuchtung geschehen sein. 

Am Fundort der Leiche wurden weder Blutflecken noch Spuren eines Kampfes bemerkt. Nach dem Befund 
der Sachverständigen erschien ein Lustmord völlig ausgeschlossen; ebenso schied von vornherein die 
Annahme eines Raubmordes aus, da der getötete Knabe völlig mittellos war. 

Der Kriminalkommissar Richard wurde aus Danzig nach Skurz beordert. Er ermittelte nach gründlichster 
Vorarbeit, als die mutmaßlichen Mörder die Handelsjuden Boß, Vater und Sohn, sowie den Schächter 
Josephson. Fremde Juden, die an dem Mordtage im Ort gesehen wurden, konnten nicht mehr ermittelt 
werden. Die Kleider der Juden wurden von einem als Sachverständigen angeforderten Chemiker, Dr. 
Bischoff, untersucht. Auf einem dem Josephson gehörigen Jackett wurden Spuren von Menschenblut 
entdeckt, außerdem stellte der Arzt Dr. Lindenau am linken Zeigefinger des Schächters Eindrücke von 
Schneidezähnen fest. Dieser Arzt sprach die Vermutung aus, daß es sich um eine Bißwunde handeln könne. 
Die Untersuchungen lief erten weitere Indizien, die die Juden außerordentlich schwer belasteten. Zudem 
verwickelten sie sich fortgesetzt in Widersprüche und gebrauchten die unglaublichsten Ausflüchte. 



In dieser kritischen Situation wurde plötzlich ohne Angabe stichhaltiger Gründe der bisherige 
Untersuchungskommissar Richard abberufen. Der preußische Minister des Innern von Puttkamer, - wir 
haben ihn bereits kennengelernt - entsandte den Kommissar Höft. Von Höft wußte die Bevölkerung, daß er 
im Jahre 188 1 eine große Anzahl Juden aus Neustettin vor der drohenden gerichtlichen Verurteilung rettete, 
als sie unter den schwerwiegendsten Verdachtsmomenteü angeklagt waren, ihre eigene baufällige Synagoge 
unter Zuhilfenahme von Petroleum - sogar die Gebetsbücher waren mit Petroleum durchtränkt worden - in 
Brand gesteckt zu haben, um die hohe Versicherungssumme zu erhalten. Damals wurde die Brandstiftung 
den "Antisemiten", die Rache hätten nehmen wollen, zugeschoben; die Bevölkerung konnte demzufolge der 
weitere Verlauf der Dinge nicht überraschen! Zunächst wurden die inhaftierten Juden auf freien Fuß gesetzt. 
Dann suchte man nach dem Schuldigen. Unter einem verdächtig großen Aufgebot der zweifelhaftesten Mittel 
sollte der Prozeß auf das festgelegte Gleis geführt werden. Auch Höft kam zu der Annahme, daß die 
Zerstückelung der Leiche nur von sachkundiger Hand vorgenommen werden konnte; dies blieb aber der 
einzige Punkt, in welchem er mit den Erhebungen seines Vorgängers übereinstimmte. 

Am 10. Mai 1884 wurde der christliche, alteingesessene, allerdings durch seine judengegnerische Haltung 
bekannte Fleischermeister Behrendt aus Skurz verhaftet und fast ein volles Jahr in Untersuchungshaft 
behalten! Seine Mittel hatten es ihm nicht erlaubt, von Anfang an einen Rechtsbeistand zu nehmen. Am 22. 
April 1885 begann die Verhandlung vor dem Schwurgericht in Danzig, unter großem Andränge eines aufs 
höchste erregten Publikums. Das Beweisverfahren gestaltete sich von vornherein skandalös; die Skurzer 
Juden traten als "Belastungszeugen auf. Der nichtjüdische Zeuge Zilinski gab unter Eid folgende Erklärung 
ab: Der jüdische Schächter Blumenheim sei zu ihm gekommen, um ihn auszuforschen. Um zu erfahren, was 
die Juden im Schilde führten, habe er zum Schein gegen Behrendt Partei genommen. Daraufhin sei er von 
Blumenheim aufgefordert worden, mit ihn, zu einem Herrn aus Berlin zu kommen, und diesem alles zu 
erzählen, was er von Behrendt Schlimmes (!) wisse. Der "Herr aus Berlin" habe sich als Kommissar Höft 
vorgestellt, der ihm dann unaufhörlich eingeredet habe, die Juden könnten bestimmt nicht die Täter sein 
usw.; Zilinski solle gegen Behrendt aussagen. Auf einer Bahnfahrt habe ihn Höft nochmals eindringlich 
aufgefordert, gegen Behrendt und nicht etwa gegen die Juden auszusagen! 

Verschiedene Zeugen bekundeten weiterhin, daß Behrendt am 21. Januar, also am Tage des Verschwinden» 
des Knaben, schon um sieben Uhr abends nach Hause gekommen sei; da er dem Alkohol zu sehr 
zugesprochen hatte, mußte er entkleidet und ins Bett getragen werden; erst am nächsten Morgen sei 
Behrendt wieder aufgestanden und seiner Arbeit nachgegangen. 

Nach alledem müssen wir uns heute fragen: Wie war es überhaupt möglich, Behrendt ein Jahr lang in Haft 
zu halten und dieses entsetzlichen Verbrechens zu bezichtigen? 

Das Vorgehen des Kommissars Höft erklärt vieles, aber nicht alles. Wir müssen dann weiterhin in Rechnung 
setzen, daß als Präsident des Gerichtshofes während der Schwurgerichtsverhandlung in Danzig 
Landgerichtsrat Arndt fungierte, unter dessen Vorsitz seinerzeit die des Synagogenbrandes bezichtigten 
Neustettiner Juden während der damaligen Schwurgerichtsverhandlung in Konitz einen Freispruch erlebten. 
Als Staatsanwalt im Prozeß Behrendt war ausgerechnet der Jude Preuß eingesetzt worden! Dieser jüdische 
Staatsanwalt plädierte trotz des Ausfalles der Beweisaufnahme, die geradezu vernichtend die jüdischen 
Machenschaften bloßgelegt hatte, für die Schuld des Behrendt und die Unschuld seiner Rassegenossen Boß 
und Josephson, obwohl Preuß selbst zugeben mußte, es könne nicht auffällig erscheinen, wenn die 
Volksstimme sich gegen die Juden richte, um so mehr, als im Jahre 1879 in derselben Gegend ein völlig 
gleichgearteter "geheimnisvoller" Mord sich ereignet habe, der bis heute noch unaufgeklärt sei; die 
Untersuchung gegen die Juden sei aber damals nicht deshalb eingeleitet worden, weil man einen rituellen 
Mord angenommen habe, sondern auf Grund ganz anderer Indizien! 

Nach der "Nationalzeitung" erklärte dieser Staatsanwalt, der doch nachweisen muß, was den beschuldigten 
Behrendt zu diesem Verbrechen getrieben habe, folgendes: "Ein Motiv für die Tat kann ich allerdings nicht 
bestimmt bezeichnen, und das, was ich anführen möchte, wird mir anzuführen schwer; ich muß es aber doch 
erwähnen: es ist der Judenhaß (!). Es ist ja wohl möglich (!), daß Behrendt von jemandem für die Tat 
bezahlt worden ist, um sie den Juden in die Schuhe schieben zu können. Man hat ja bei Gelegenheit des 
Prozesses von Tisza-Eszlär und bei dem Synagogenbrand in Neu Stettin gesehen, wie weit der Judenhaß 
geht!" - Preuß stellte den Antrag, den angeklagten Behrendt des Todschlags für schuldig zu erklären! 

Die sogenannte Beweisführung dieses Juden gegeneinen unschuldigen, in einjähriger Untersuchungshaft 
zermürbten und geschäftlich ruinierten Mann, der an Stelle der Juden Boß und Josephson auf der 
Anklagebank saß, bewirkte in ihrer maßlosen Dreistigkeit das Gegenteil: die Geschworenen sprachen nach 
nur halbstündiger Beratung den "Angeklagten" frei. 
Nach einjähriger Untersuchungshaft wurde Behrendt wieder entlassen; seine frühere Existenz war, nicht 
zuletzt durch die Umtriebe seiner jüdischen Konkurrenten in Skurz, vernichtet, und er mußte wieder, fast als 
Bettler, von vorn anfangen! Ihm als deutschem Staatsbürger war nicht das Glück der jüdischen Blutmörder 
von Damaskus und Tisza-Eszlär zuteil geworden, in jeder Form rehabilitiert und wirtschaftlich entschädigt 
zu werden! 

Auch dieser Prozeß hatte sich zu einer Farce, zu einer Kc,mödie entwickelt! Bei Judenprozessen aller Art 
wiederholte sich dieses der Justiz unwürdige Schauspiel so oft, daß das Volk das Vertrauen zu derselben 
immer mehr verlor. Eine zeitgenössische Stimme, der "Kulturkämpfer" Otto Glagaus ("Zeitschrift für 
öffentliche Angelegenheiten", Berlin, 1885, Heft 118), stellte hierzu resigniert fest: "...Man sieht, wie die 
Juden überall im Vorteil sind, und um wieviel schlechter es stets mit den Einheimischen bestellt ist. Auch 
Recht und Gerechtigkeit sind nicht umsonst zu haben, sondern kosten mehr oder weniger Geld. Dem 
ärmsten Juden wird es, wenn er in die Hände der Justiz fällt, nie an einem tüchtigen Advokaten fehlen: dafür 
sorgen schon seine bemittelten Glaubensgenossen; aber um den armen unwissenden Einheimischen kümmert 
sich keines Christen Seele!" 

Nicht ganz unrecht schien die jüdisch redigierte Berliner "National" -Zeitung behalten zu haben, die nach 
Abschluß des Ritualmordprozesses von Tisza-Eszlär in ihrer Nummer 363 unter dem 5. August 1883 
triumphierend schreiben konnte: "Wenn die Erhebung der Untersuchung von Tisza-Eszlär von vielen in 
gerechter Entrüstung als eine Schmach unseres Jahrhunderts bezeichnet wurde, so hat der Schluß des 
Prozesses eine Anklage auf einen rituellen religiösen Mord für die Zukunft juristisch und 
wissenschaftlich unmöglich gemacht." - In dürren Worten heißt das: Eine Anklage auf rituellen Mord hat 
auf Befehl eines internationalen Judentums in aller Zukunft zu unterbleiben! 

Die folgenden Ritualmordfälle werden den Beweis antreten.

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