Leben und „Flucht“ eines „Traumatisierten“

Das Schöne an den selbstverliebten Herrenmenschen ist, der Drang sich zu produzieren ist oftmals größer als die geistige Leistung. So kann es geschehen, dass ein angeblich vor Krieg und Verfolgung Geflüchteter auf Facebook sein schönes Leben inklusive seiner „spektakulären Flucht“ dokumentiert. Er hat dort seine Reisen und Aufenthaltsorte der letzten Jahre festgehalten. Auch wenn man die arabischen Kommentare nicht versteht, die Fotos und Ortsangaben sprechen Bände.

2013 und 2014 lebte Ahmed Aga (Foto) ein offensichtlich normales Teenagerleben im Irak, Großraum Bagdad. Zahlreiche Unternehmungen mit Freunden und Familie zeichnen das Bild eines friedlichen Lebens. Dennoch zog es ihn, vermutlich auf Einladung der Kanzlerin, unter den „Schutzmantel“ Deutschlands und seines Sozialsystems.

Hier ein Auszug vom Facebook-Account eines in Meßstetten befindlichen 20-jährigen „Flüchtlings aus dem Irak.

Zuerst typische Einträge von Ende 2013:

iraker1

iraker2

Im Herbst 2014 reiste er in die Türkei und verbrachte dort zwei Monate. Vermutlich suchte er da schon einen Weg und eine Gelegenheit nach Europa zu kommen.

iraker3

iraker4

Am 12. November 2014 ging es zurück nach Hause (Bagdad):

iraker5

Anschließend wieder viel herumhängen mit Freunde und Familie. Anfang Februar 2015 dann eine Pilgerreise nach Mekka:

iraker6

Nach der Hadsch zurück nach Bagdad und mit Freunden gefeiert:

iraker7

Dann am 3. April 2015 per Flugzeug nach Istanbul:

iraker8

iraker9

Gleich weiter nach Izmir:

iraker10

Und am 19. April hat er nach Griechenland auf die Insel Kos übergesetzt:

iraker11

Dann ging es mit einer lustigen „Flüchtlings“-Reisegruppe weiter nach Athen:

iraker12

Ob die Fahrräder wohl von griechischen Gutmenschen gespendet wurden? Weiter über die Balkanroute nach Mazedonien:

iraker13

Museumsbesuch inklusive:

iraker14

Am 9. Juni Budapest erreicht:

iraker15

Am 24. Juni ist er in Stuttgart:

iraker16

Unterbringung offensichtlich in Meßstetten.

iraker17

Lustiges Flüchtlingspicknick auf des Michels Kosten:

iraker18

iraker19

Selfie in der Unterkunft:

iraker20

Ausflug an den Blautopf am 23. Oktober 2015. Der Blonde in der Runde ist wohl vermutlich einer der gutmenschlichen Dummköpfe, die sich des armen  „Traumatisierten“ annehmen.

iraker21

So fröhlich kann das Leben eines „Kriegsflüchtlings“ sein.

5 Gedanken zu “Leben und „Flucht“ eines „Traumatisierten“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s