The Crime of ouer Age

Danke an Frank für den Hinweis!


 

Ludwig A. Fritsch

Amerikas Verantwortung für das
Verbrechen am deutschen Volk

THE CRIME OF OUR AGE (Original-Titel)

Ein Gewissensappell an die amerikanische Führungsschicht
Von Reverend Ludwig A. Fritsch,

Erste Auflage
1947
Ph. D., D. D. emer., Chicago

8. Auflage in deutsch
Grabert-Verlag-Tübingen, 1994


 Dieses Buch ist auch als PDF verfügbar! In der Bibliothek des 3. Reichs gibt es noch mehr interessante Bücher zum Thema!


 

Vorwort des Herausgebers

Die vorliegende Schrift stellt nicht nur ein besonders kennzeichnendes Dokument der deutschen Nachkriegsgeschichte dar, sondern hat auch selbst Geschichte, Nachkriegsgeschichte gemacht, und zwar in den Vereinigten Staaten. Der Verfasser, Dr. Ludwig A. Fritsch, ist amerikanischer Geistlicher deutscher Abstammung, der damals in Chicago wirkte. Die englische Originalausgabe seiner Schrift wurde in den Jahren 1948 und 1949 in 50000 Exemplaren verbreitet. 37000 Stück wurden verkauft, der Rest frei versandt, so auch an den Präsidenten Truman, alle Regierungsmitglieder, alle Senatoren und Abgeordneten, die vier Kardinäle, alle Erzbischöfe und Bischöfe, alle protestantischen Kirchenpräsidenten, an die Präsidenten aller Universitäten und Colleges und viele weitere maßgebende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Es ging dem Verfasser darum, der auch mit Kriegsende nicht aufhörenden Haßpropaganda die Wahrheit über das, was in Deutschland nach dem Kriege geschah, entgegenzustellen und an das sittliche Verantwortungsbewußtsein der amerikanischen Politiker, vor allem aber der Geistlichkeit zu appellieren. Der Erlös aus den verkauften Exemplaren wurde zu Hilfsaktionen für die Vertriebenen, Obdachlosen und sonst Notleidenden in der „Heimat“, also in Deutschland verwandt.

Über die Wirkung dieser so systematisch verbreiteten Schrift erfuhr der Verfasser, daß Präsident Truman aufgrund der Lektüre endlich die Erlaubnis gegeben habe, Liebesgabenpakete nach Deutschland zu senden, was bekanntlich in den ersten Jahren nach 1945 nicht gestattet war. Der bekannte deutsch-amerikanischer Senator von North-Dakota, William A. Langer, schrieb dem Verfasser damals: „Du hast mit Deinem mutigen und aufklärenden Buch beim Präsidenten mehr erreicht, als alle Bittsteller und Abordnungen zusammengenommen, denn Du hast ihm ins Gewissen gerufen.“ Die daraufhin einsetzende Paketaktion bewahrte in Deutschland unzählige vor den schlimmsten Folgen des Hungers.

Der Widerhall, den die Schrift in allen Kreisen vor allem des Deutsch-Amerikanertums, aber auch des höheren Klerus fand, beweist, wie aufrüttelnd sie damals wirkte. Zum Teil spiegeln diese Stimmen auch die Erregung und Erbitterung, die über das Geschehen im besiegten Deutschland und über die amerikanische Deutschlandpolitik herrschte.

Kardinal Stritch von Chicago schrieb: „Ja schmerzt furchtbar, Ihr Buch The Crime of Our Age zu lesen, aber es ist die Wahrheit und alle Wahrheit schmerzt.“

Auch in späteren Jahren hat Dr. Ludwig A. Fritsch immer wieder seine Stimme erhoben, sei es in dem von Peter H. Nicoll in „Englands Krieg gegen Deutschland“ (S. 54 ff) zitierten Brief an die Chicago Daily Tribune, vom 19. Januar 1959, in dem er eine glänzende historische Würdigung der Münchener Konferenz vom September 1938 gibt, sei es, um die Bedeutung der deutschen Sprache hervorzuheben (Sonntagspost, Chicago, 7. April 1963). Wortführend in den großen Organisationen des Deutsch-Amerikanertums, von denen die eine, D.A.N.K., von ihm mitbegründet wurde, und seit einigen Jahren Ritter des Malteserordens, stellt dieser heute 72jährige Siebenbürger Sachse mit seinem Wirken ein wesentliches Stück deutscher Nachkriegsgeschichte dar. Zudem verkörpert er echten protestantischen Bekennermut, vor allem aber jenen Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit, der seinem einseitig Schuld und Sühne predigenden und angestammtes Heimatland preisgebenden nachkriegsdeutschen Amtsbrüdern zum überwältigenden Teil und bis in die Führungsspitzen der Evangelischen Kirche hinein vollständig verlorengegangen ist.

Tübingen, Januar 1966, Dr. habil. Herbert Grabert

Vorwort

Die Beweggründe, aus denen dieses Buch geschrieben wurde, wird jeder erkennen, der es unvoreingenommen und genau zu lesen sich die Zeit nimmt. Als Historiker sah ich, geschult an den Erlebnissen und Enttäuschungen des Ersten Weltkriegs, deutlich voraus, wohin unsere unprovozierte Einmischung in den europäischen Konflikt, den wir damit zum Zweiten Weltkrieg machten, führen würde. Ich erkannte, daß eine der beiden totalitären Mächte, entweder der Faschismus oder der Bolschewismus, siegen mußte, je nachdem, auf welche Seite wir Amerikaner uns mit unsern unerschöpflichen Hilfsmitteln und unseren unerreichten Massenproduktion schlagen würden. Unsere Staatsmänner entschieden sich für die unheilvollen Mächte des Kommunismus und des Atheismus und verhalfen ihnen zum Siege. Unsere Streitkräfte verwandelten das Bollwerk der Christenheit und der weißen Rasse, Deutschland, in einen Schutthaufen. Und jetzt sehen wir uns gezwungen, alle die Pflichten zu übernehmen, die Deutschland ein Jahrtausend hindurch ausgeübt hat, wenn wir uns für die Errettung der kostbarsten Güter der Menschheit, der christlichen Kultur und Zivilisation, verantwortlich fühlen.

Als Theologe bin ich mit dem Alten Testament und mit dem Talmud vertraut und weiß, wozu Menschen fähig sind, die ihre Seelennahrung allein aus diesen Quellen schöpfen. Seit der inzwischen verstorbene, körperlich und geistig kranke Präsident sich mit Ratgebern umgab, die ihrer geistigen Herkunft entsprechend den Heiland und Friedensfürsten nicht anerkennen, war es mir klar, daß das Kriegsende den Menschen nicht den Frieden, sondern nur das Chaos und unsagbares Elend bringen konnte. Sie waren nur von einem Gedanken erfüllt, dem der Rache, wie wir es bei Josua 6, 21-25 über die Eroberung von Jericho lesen: „Also gewannen sie die Stadt und töteten alles, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwertes, Mann und Weib, jung und alt … Aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer und alles, was darinnen war.“

Da die Deutschen Amerika niemals etwas zu Leide getan haben, wie es die Engländer und Franzosen taten, sondern im Gegenteil während der ganzen Geschichte Amerikas unsere größten Wohltäter waren, hatten die amerikanischen Christen keinerlei Anlaß, sich ihnen gegenüber grausam und rachsüchtig zu verhalten. Sie hatten nur Anlaß zur Dankbarkeit. Roosevelts Berater aber hatten Grund zum Haß auf die Nationalsozialisten und nutzten Macht und Stärke Amerikas für ihre persönliche Rache. Nur so ist Roosevelts Forderung der „bedingungslosen Kapitulation“, zu verstehen ebenso wie der unmenschliche Morgenthauplan, der eine große Nation zum Hungertode verurteilte, weil in den Hirnen und Herzen unserer führenden Männer keine Spur von Christlichkeit mehr zu finden war.

Da nach den Statistiken nur annähernd 8% unserer Bevölkerung gründlich über das Weltgeschehen unterrichtet werden, betrachte ich es als meine Pflicht als Christ und Amerikaner, meinen Teil zur Aufklärung beizutragen. Ich folge dabei dem christlichen Grundsatz, daß wir Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen, und bekenne mit Martin Luther: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir, Amen!‘ Und als Bürger dieses gesegneten Landes sage ich mit Karl Schurz, dem großen Staatsmann und weisen Ratgeber Präsident Lincolns: „Ich liebe das Land meiner Vorfahren, wie ein Kind seine Mutter liebt, und ich liebe Amerika wie ein Bräutigam seine Braut.“

Diese Schrift war am Karfreitag 1947 druckfertig. Meine Bemühungen, sie zu veröffentlichen, scheiterten zunächst. Doch konnte ich sie schließlich mit Hilfe christlicher Männer und Frauen, die für Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten, der Öffentlichkeit übergeben. Und ich möchte an dieser Stelle allen meinen Mitstreitern, die für die gleichen christlichen Grundsätze kämpfen, meinen tiefen Dank aussprechen.

Möge diese Schrift vielen die Augen öffnen helfen, damit sie die Tatsachen im Lichte der Wahrheit und Gerechtigkeit sehen lernen. Möge der Herr sie stärken, auf daß sie ihre Christenpflicht furchtlos und treu erfüllen.

Zur dritten Auflage

In der kurzen Zeit eines Jahres erlebte dieser Appell an das Gewissen der Christen Amerikas seine dritte Auflage. Die zweite wurde im Vertrauen auf die Ehrlichkeit der Wahrheitssucher durch die Post versandt. Der Präsident, die Regierungsbeamten, alle Kongreßabgeordneten und andere Persönlichkeiten in Schlüsselpositionen erhielten ein Freiexemplar.

The Crime of Our Age führte zu einer Scheidung der Geister. Die Reaktion entsprach meinen Erwartungen. Auf der einen Seite stehen Historiker, Kirchen- und politische Führer sowie die große Zahl der Rechtschaffenen, denen ebenso um unser Vaterland Amerika wie um unser vergewaltigtes Mutterland Deutschland zu tun ist. Sie rühmen der vorliegenden Schrift Mut, Wahrheitsliebe und Ehrlichkeit nach. Auf der andern Seite stehen die gewissenlosen Kriegstreiber und Heuchler, die den Verfasser mit Schimpfworten aller Art bedenken, ohne jedoch die geschichtlichen Tatsachen widerlegen zu können.

Die bisher bitterste Enttäuschung war das Verhalten der deutschstämmigen Renegaten und der protestantischen Geistlichkeit. Während ein katholischer Kirchenfürst offen zugab: „Es schmerzt furchtbar, Ihr Buch zu lesen, aber es ist die Wahrheit und alle Wahrheit schmerzt“, verdammte eine Anzahl protestantischer Pastoren, unter ihnen leider auch Lutheraner, das Buch als „unpatriotisch“ und als „Weißwäsche Deutschlands“. Sie betonen unausgesetzt, in welchem Umfange sie für Deutschland Wohltätigkeit leisten, bringen aber nicht den moralischen Mut auf zuzugeben, wer das einzigartige Verbrechen der „bedingungslosen Kapitulation“, des „Morgenthauplans“, der „geplanten Hungersnot“ usw. erdacht und durchgeführt hat, durch die Deutschland und die ganze Welt in Chaos und Elend gestürzt wurden. Ich weiß nicht, ob es auf bodenlose Dummheit, die Verschwörung des Schweigens oder auf verbrecherische Absicht zurückzuführen ist, daß sie den Zusammenhang im Weltgeschehen nicht begreifen wollen.
Am Inhalt meiner Schrift habe ich nichts zu ändern oder zurückzunehmen. Im Gegenteil, das allmähliche Durchsickern der Wahrheit und die Vorbereitungen auf den Dritten Weltkrieg beweisen nur allzu deutlich die Richtigkeit meiner Voraussage. Wir werden für die Sünden unserer Verführer sehr teuer zu zahlen haben.

Ich habe lediglich einen Anhang hinzugefügt über Deutsch-Amerikas Schuld am Weltelend, in dem der Nachweis geführt wird, daß die Not des Mutterlandes auf dem Gewissen der ihrem Volkstum untreu gewordenen Deutschamerikaner lastet. Wer das widerlegen kann, der soll es gerne tun.

Ich möchte noch die hunderte von Dank- und Anerkennungsschreiben erwähnen, die ich bei meinem Alleingang-Kreuzzug erhalten habe, und besonders einer christlichen Gruppe in New Jersey gedenken, die mich selbst und meinen Kampf bei einer Gebetsversammlung vor Gottes Thron brachte und seiner Gnade empfahl. Ihnen und den vielen andern, die mir Mut und Erfolg wünschten, von Küste zu Küste, sage ich meinen tief empfundenen Dank.

So sende ich denn die dritte Auflage dieser Botschaft der Wahrheit in die Heime und Herzen meiner amerikanischen Mitbürger. Möge sie die Gewissen erwecken! Es ist meine feste Überzeugung, daß die christliche Kultur und Zivilisation nur durch ein brüderliches Bündnis Deutschlands und Amerikas gerettet werden kann. Ein solider Bund aber läßt sich nur verwirklichen, wenn wir das große Unrecht und den unvorstellbaren Schaden, die Deutschland und den Millionen Heimatvertriebener Volksdeutscher aus Osteuropa zugefügt wurden, wiedergutmachen. Das ist unsere sittliche Christenpflicht.

Der Verfasser


Mitchristen Amerikas!

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!“ Joh. 8, 7
In seinem allmonatlichen Brief „Der Bischof schreibt aus Europa“, erschienen in der Novemberausgabe der „Catholic Action News“ in Fargo, North-Dakota, sagt Hochwürden Bischof Aloisius J. Muench: „Die erzwungene Abwanderung von Millionen Menschen ist das größte Verbrechen unserer Zeit. In der Geschichte gibt es nicht seinesgleichen, ausgenommen vielleicht die Tatsache daß weder ein Aufschrei der andern Völker gegen diese Greuel zu vernehmen ist noch Regierungen, die die Macht dazu haben, etwas dagegen unternehmen.“ Bischof Muendi ist der Verbindungsmann zwischen der deutschen Kirchenhierarchie und der amerikanischen Militärregierung.

Mit dieser Feststellung von geschichtlicher und sittlicher Warte aus spricht der mutige Gottesmann das Urteil über die Brutalität und Rachsucht der alliierten Siegermächte In nicht allzu ferner Zeit wird die Geschichte dieses Urteil bestätigen.

Die Alliierten verdammen

Die „erlauchten“ Richter der Alliierten, voran Jackson und Biddle vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, verurteilen in Nürnberg und Tokio Generale und Feldmarschälle zum schimpflichen Tod durch den Strang für begangene Verbrechen wie zum Beispiel den „Todesmarsch von Bataan“. Die Opfer dieses Marsches waren kräftige junge, ausgebildete Soldaten während des Krieges. Wovon aber der Bischof spricht, das ereignete sich im Frieden und betraf nicht ein paar tausend junge Männer sondern etwa 20 Millionen Frauen, Kinder und alte Leute, also schutzlose, hilflose und unschuldige Menschen, da die einst kräftigen deutschen Soldaten, anstatt ihre Eltern, Frauen und Kinder schützen zu können, immer noch nach zwei Jahren „bedingungsloser Kapitulation“ Sklavenarbeiter der Siegermächte sind.

Patriotismus und Gottes Gebote

Im krassen Gegensatz zur Feststellung des katholischen Bischofs steht der Bericht eines prominenten protestantischen Kirchenführers, der mit eigenen Augen das Land der Reformation in Trümmern und in machtlosem Elend sah. Ich las darin die Erklärung „Ich bin Amerikaner. Ich bin Fleisch vom Fleische dieses Volkes und Blut von seinem Blut und freue mich als patriotischer Bürger über die verkündete Politik meines Landes gegenüber dem geschlagenen Feind“. Diese Auffassung stellt eine Entstellung wahrhaft christlicher Haltung dar, die da lehrt:

„Man muß Gott mehr gehorchen denn den Menschen“ (Apg. 5, 29).

Wir aber verurteilen Millionen deutscher Menschen zur Sklaverei und zum Tode, weil auch sie dem Staate, also Menschen mehr gehorcht haben als Gott und ihrem Gewissen.

Wenn Bischof Muench feststellt, das Verbrechen der Alliierten an schutzlosen Menschen werde noch durch die Tatsache vergrößert daß „weder ein Aufschrei der anderen Völker gegen diese Greuel zu vernehmen ist noch Regierungen, die die Macht dazu haben, etwas dagegen unternehmen“, so spricht er damit aus, daß so etwas wie ein „Weltgewissen“ nicht mehr existiert. Nackte, gierige Selbst- und Rachsucht beherrschen das Denken derjenigen, die heuchlerisch den Anspruch erhoben, im Namen der „Menschlichkeit“ gegen die Deutschen einen „Kreuzzug“ zu unternehmen …

Die Geistlichen müssen informiert werden

Wenn jemand das Recht hat, sich gegen die Nachkriegsverbrechen der Alliierten zu erheben, so sind es die Christen aller Nationen. Sie, die den alttestamentarischen Rachgeist „Auge um Auge, Zahn um Zahn eines Morgenthau (dessen Großeltern noch in deutscher Erde begraben wurden) überwunden haben, können und müssen im Namen des Heilands der Welt für Wahrheit und Recht, für Menschlichkeit und Barmherzigkeit aufstehen gegen Lug und Trug, Raub und Vergewaltigung, Heuchelei und Grausamkeit. Wenn unsere Kirche in Amerika nicht imstande war zu verhindern, daß unser zu 86 % gegen unsere Beteiligung am Kriege eingestelltes Volk dennoch in den Krieg hineingezogen wurde, so muß sie wenigstens jetzt erwachen, dem Verbrechen Einhalt gebieten und die Wunden heilen helfen, die wir dem Herzen Europas geschlagen haben. Die Kirche Amerikas darf nicht schweigen, wenn sie Gott mehr gehorchen will als mörderischen und gottlosen Menschen.

Um aber ihre Stimme vernehmbar erheben zu können muß die Kirche unterrichtet sein. Die Geistlichkeit muß außer der Bibel auch die Geschichte, Geographie, Völkerkunde, Kulturgeschichte und Kirchengeschichte kennen, um das Wart unseres Herrn richtig anwenden zu können „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!

Italien und Deutschland, die Schöpfer christlicher Kultur

Gerade die beiden Nationen, Italien und Deutschland, die den europäischen und damit den christlichen Kulturbegriff für die Menschheit geschaffen haben, wurden durch einen unheiligen Zusammenschluß überlegener Mächte als Aggressornationen angeklagt verurteilt und an den Rand des Abgrunds gebracht. Wer aber sind in Wahrheit die wirklichen Aggressoren? Wir wollen das im Lichte der geschichtlichen und geographischen Tatsachen prüfen denn nur aus der Kenntnis der Vergangenheit läßt sich die Gegenwart verstehen.

Werfen wir also einen Blick auf die Landkarte oder den Globus. Dort ist in roter Farbe ein gewaltiges Gebiet zu erkennen, das sich von der Ostsee, der Elbe und dem Schwarzen Meer über zwei Kontinente bis nach Alaska erstreckt und den Namen tragt: Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR). Ferner in Rosa die wichtigsten Stützpunkte und Flottenbasen auf allen Kontinenten zu einem zweiten gewaltigen Gebiet zusammengefaßt, das Britische Weltreich. Endlich erkennt man in Grün die Vereinigten Staaten von Amerika, gebietsmäßig die kleinste von den dreien, an Leistungen und Erfolg aber die bei weitem mächtigste der zur Zeit herrschenden Weltmächte.

Der denkende Mensch muß sich also die Frage stellen: Wie haben diese drei Weltmächte so riesige Landmengen und so ungeheure Bodenschätze in ihrer Hand vereinigen können? Die geschichtliche und wahrhafte Antwort lautet: durch Aggression, Brutalität Habgier und Machtpolitik.

Die wirklichen Aggressoren sind die heutigen Grossmächte

Rußland war im 16. Jahrhundert ein verhältnismäßig kleines Land mit einer zum Teil noch wilden Nomadenbevölkerung. Der grausame Zar Iwan, der Schreckliche, führte nach allen Seiten hin rücksichtslose Angriffskriege und begründete auf diese Weise das Moskowitische Reich. Peter der Große der europäische Kultur in sein Land verpflanzen wollte, bereiste Deutschland und Holland und rief Tausende von Deutschen als Lehrer und Lehrmeister seines Volkes in sein Land. Deutsche bauten ihm eine neue Hauptstadt, St. Petersburg (heute Leningrad), und eine Hafenstadt, Kronstadt, die ihren deutschen Namen bis zum heutigen Tage trägt Unter der Herrschaft Peters wurden Dutzende von Völkerschaften dem russischen Joch unterworfen. Die gewaltigste Ausdehnung jedoch erfuhr Rußland unter der skrupellosen Zarin Katharina II. Unter ihrer Regierung wurde Polen geteilt, die Baltischen Staaten, die Ukraine, die Krim und das gewaltige Sibirien für immer der Krone aller Russen unterstellt. Solange es besteht, wurde Rußland mit der Knute regiert, sowohl unter den absolutistischen Zaren wie unter den zynischen Diktatoren der bolschewistischen Ära. Der russische Koloß wurde in Unbildung gehalten, um leichter regiert werden zu können. Bis in unser Jahrhundert hinein gab es dort mehr als 70% Analphabeten Die Ausdehnung des Riesenreiches vollzog sich in einer ununterbrochenen Folge von grausamen Angriffskriegen. Die unterworfenen Völkerschaften wurden in allen Richtungen durcheinandergeworfen und so geschwächt daß sie niemals mehr in der Lage waren, ihre Unabhängigkeit wiederzugewinnen. Das riesige Wald- und Eisland Sibirien wurde zur Strafkolonie gemacht, besiedelt von Millionen Verurteilter und Verbannter, die dort als Zwangsarbeiter ein elendes Dasein fristen. So entstand der Koloß durch Gewalt und Brutalität Er stellt heute die größte Gefahr und Bedrohung für die Menschheit dar. Mit Hilfe der Ermordung des Zaren und seiner Familie und über zahllose Leichen gelangte Stalin, den Roosevelt seinen „persönlichen Freund“ nannte, zur Macht. Und diese größten und grausamsten Aggressoren bezeichnete die Rooseveltregierung als „friedliebende Demokraten“ und unsere „edlen Verbündeten“!

England bestand zur Zeit der Königin Elisabeth, vor ungefähr 400 Jahren, lediglich aus dem südlichen Teil der Britischen Inseln und hatte etwa 3 Millionen Einwohner. Durch grausamen Mord und lange Eroberungskriege wurden Irland und Schottland unter die englische Herrschaft gezwungen und so das „Vereinigte Königreich“ mit etwa 7 Millionen Einwohnern begründet (Zur gleichen Zeit besaß das HI. Römische Reich Deutscher Nation eine Bevölkerung von 18 Millionen). Nach Konsolidierung des Vereinigten Königreichs zogen die Engländer in allen Himmelsrichtungen auf Eroberungen aus. Die Geschichte Englands bestand von damals bis in unsere Tage aus einer ununterbrochenen Folge von Angriffskriegen. Es baute die mächtigste Kriegs- und Handelsflotte und war bis zum Zweiten Weltkrieg die bedeutendste Seemacht der Erde, also der wirkliche Militarist. Das „perfide Albion“ spielte die europäischen Mächte mit Intrigen und verschlagener Diplomatie unter der selbst erfundenen Devise des „Gleichgewichts der Kräfte“ gegeneinander aus. Wurde ihm eine Nation auf dem Festland zu mächtig so machte sich England auf, sie zu vernichten So geschah es Spanien und den Niederlanden. Die dänische Flotte wurde mitten im Frieden überraschend angegriffen und geraubt, Napoleon Bonaparte in die Knie gezwungen. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg mobilisierte England die ganze Erde gegen Deutschland, seinen größten Rivalen, um es zu vernichten. Winston Churchill erklärte er sei bereit, sich selbst mit dem „Sohn der Hölle“ zu verbünden, um sein Ziel zu erreichen. Die Brutalität und Grausamkeit, mit der England seine Eroberungskriege führte, kannte keine Grenzen. Ich erinnere an die Konzentrationslager im Burenland, in denen Frauen, alte Leute und Kinder zu Tode gequält wurden, um die tapferen Männer, die für ihre Freiheit kämpften zur Unterwerfung zu zwingen. Jedes Schulkind weiß oder müßte wissen, wie Tausende von aufständischen Indern vor Kanonen gestellt und in Stücke gerissen, wie Millionen von ihnen dem Hungertode geopfert wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte England die Hungerblockade gegen Deutschland noch ein volles Jahr fort und ließ auf diese Weise über eine Million deutsche Kinder, Frauen und alte Leute verhungern. Das sind einige der Mittel, mit deren Hilfe England sein Weltreich begründet hat, in dem es heute ein Sechstel der Erde und mehr als 550 Millionen Untertanen beherrscht. Und dieses Volk besitzt die Anmaßung sich selbst eine „friedliebende Nation“ zu nennen. Vor dem Angesicht Gottes frage ich jeden Christenmenschen: Wie kann die Menschheit im Lichte der geschichtlichen, geographischen und ethnographischen Tatsachen diese große Lüge stillschweigend hinnehmen?

Amerika, die jüngste und machtvollste unter den Großmächten von heute, war zu der Zeit, als der erste deutsche Kaiser, Karl der Große in Rom zum Beschützer der Christenheit gekrönt wurde, der weißen Rasse noch unbekannt. Als Dr. Martin Luther geboren wurde, hatte Kolumbus die Küsten der Neuen Welt noch nicht gesehen. Wie konnte Amerika in so kurzer Zeit so groß, so reich und so mächtig werden? Wir sind durch unsere Schulbücher gewohnt, unsere Geschichte seit der Zeit der Pilgerväter im Glorienschein zu sehen. In Wirklichkeit ist unsere kurze Nationalgeschichte eine ununterbrochene Kette von grausamen und blutigen Eroberungsfeldzügen gewesen.

Oder kann etwa ein aufrichtig denkender Mensch glauben, die ursprünglichen Einwohner unseres Landes hätten nur auf den weißen Mann gewartet, um ihm ihr schönes Land mit seinen reichen Schätzen zu präsentieren? Nein! Spanier, Portugiesen, Franzosen, Holländer und Schweden führten die blutigsten Eroberungskriege der ganzen westlichen Hemisphäre, beraubten und zerstörten die einst blühenden Reiche der Azteken, Inkas und Mayas. Der Wahlspruch der Eroberer lautete: „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer!“ Schließlich kamen die Engländer und raubten den anderen Eroberern den gesamten damals bekannten nordamerikanischen Kontinent. Die einst freien Herren des Landes, die Indianer, wurden auf die grausamste Weise ausgerottet und ihres Landes beraubt. Gegen die weitaus tödlicheren Waffen des weißen Mannes waren die tapferen Indianer mit ihren Pfeilen und Bogen machtlos. Die List, Heimtücke und Brutalität mit der der weiße Mann in der Neuen Welt auftrat, spottet jeder Beschreibung. So wird aus der frühen Geschichte unseres Landes berichtet, daß die Weißen gefangene Indianer bei lebendigem Leibe rösteten, um die Eingeborenen einzuschüchtern. Trotz ihrer überlegenen Waffen nicht imstande, mit den mutigen Verteidigern ihrer Heimat fertig zu werden, ließen die Weißen „Feuerwasser“ und Geschlechtskrankheiten wirken und rotteten damit ganze Stämme kaltblütig aus.

Eine weitere Gewalttat in unserer Geschichte, die in die Kolonialzeit zurückreicht, ist die Sklaverei. Im fernen Afrika wurden die armen Schwarzen wie das Wild gejagt und in Ketten nach Amerika auf den Sklavenmarkt gebracht. Wieviel Qual und menschliches Elend durch eine so grausame Habgier entstand, läßt sich nicht beschreiben. Erst vor wenig mehr als 80 Jahren wurde dieses nationale Verbrechen unterbunden. Noch heute leben Schwarze, die als Kinder von Sklaven zur Welt kamen.

Als dann die englischen Kolonien Nordamerikas (mit deutscher Hilfe) ihre sogenannte „Unabhängigkeit“ vom britischen Mutterland erkämpft hatten, führten die Staaten den Eroberungskrieg weiter. Die Indianer wurden weiter dezimiert. In ihrer unmenschlichen Habgier rotteten Amerikaner die Eingeborenen mit allen nur denkbaren Mitteln aus, vertilgten in weiten Gebieten des Landes die Büffelherden, die Hauptunterhaltsquelle der Indianer, und zwangen diese durch Aushungern, weiter und weiter zu wandern, bis endlich die weißen Eindringlinge von dem ganzen großen reichen und gesegneten Land Besitz ergriffen hatten. Die Überlebenden der wirklichen Herren dieses Landes leben heute in den „Reservationen“, das heißt in Konzentrationslagern. Sie haben in Fragen der Regierung ihres Vaterlandes nichts zu sagen und werden in Unwissenheit gehalten. Wir fuhren dann mit unseren Eroberungskriegen gegen Spanien, Mexiko und Mittelamerika fort und nahmen uns, was wir wollten. Weder Deutschland noch Italien oder Japan mischten sich in unsere Angelegenheiten. So wurden wir die mächtigste reichste und „friedliebendste“ Nation. Doch verschwiegen wir bewußt, daß wir das alles durch Angriffskriege, Sklavenhandel und Aushungerungspolitik erreicht haben. Es gab damals weder Rundfunk noch Filme noch ein modernes Presseberichterstattungswesen, um die Grausamkeiten jener Zeiten der Nachwelt zu erhalten. Natürlich wollen wir jetzt, nachdem wir alles zusammengerafft haben, wonach uns der Sinn stand, in Ruhe gelassen werden, um uns unserer Reichtümer in Frieden zu erfreuen.

Deutschland – Schutzmacht der Christenheit

Das sind die nackten geschichtlichen Tatsachen. So entstanden die drei Großmächte Stets ging bei ihnen Macht vor Recht. Sie ignorierten beharrlich das Dasein anderer Nationen auf der Erde, die sehr viel größere Leistungen für die Menschheit vollbracht hatten, als die gegenwärtigen Großmächte zusammengenommen. Was taten zum Beispiel die Deutschen in der Zeit, da die drei ihre Eroberungskriege führten? Sie führten Verteidigungskriege für die höchsten Güter der Menschheit.

Am Weihnachtsabend des Jahres 800 krönte der Papst Karl, den König des deutschen Stammes der Franken, der in der Weltgeschichte als Karl der Große weiterlebt, zum Kaiser und verlieh seinem Königreich den Titel „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“. Keine andere Nation auf der Erde führte je einen so glanzvollen Namen, da auch keine eine so hohe Sendung zu erfüllen hatte wie die deutsche. Die Geschichte des Christentums kennt nur ein Heiliges Land, wo unser Herr geboren wurde, lebte, wirkte, litt, starb, auferstand und damit der Menschheit die Erlösung brachte, und ein Heiliges Reich, das dazu ausersehen war, Verteidiger, Wächter und Beschützer der Christenheit und der weißen Rasse zu sein.

Ein Jahrtausend hindurch gab es im Christenturn nur zwei maßgebliche Mächte die geistliche Macht, gipfelnd im Papst in Rom, und die weltliche Macht des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, gipfelnd im Kaiser, der mit gezogenem Schwert für die höchsten Güter der Menschheit Wache hielt. Was wir heute die europäische oder westliche Kultur und Zivilisation nennen, konnte sich nur hinter dem Schutz des Reiches zu seiner höchsten Vollendung entfalten. Das Deutschtum war für mehr als tausend Jahre das Bollwerk gegen die asiatischen Mächte. Deutsches Blut wurde im Laufe der Jahrhunderte in Strömen zur Verteidigung des Westens gegen den Osten vergossen. Nachdem zu Beginn des fünften Jahrhunderts die Hunnen vernichtet waren, stürmten gegen Ende des ersten Jahrtausends die Avaren und Magyaren gegen dieses Bollwerk an. Sie wurden auf deutschem Boden von den Kaisern Karl dem Großen und Otto dem Großen zum Stehen gebracht und besiegt. Der Ansturm der gewaltigen Mongolenflut unter Dschingis Khan wurde bei Liegnitz in Schlesien gebrochen. Kein anderes Volk der Erde brachte solche Opfer zur Rettung, Erhaltung und Weiterentwicklung der europäischen Kultur und zur Ausbreitung des Christentums. Über dreihundert Jahre lang verteidigten dann Deutschland und Ungarn zusammen mit Polen die Christenheit gegen Asien und gegen die Mohammedaner. Auf deutschem Boden, im Lande der Reformation wurde auch der dreißigjährige Krieg für die Glaubens- und Gewissensfreiheit der ganzen Menschheit ausgefochten und damit das neue Zeitalter der modernen Zivilisation herbeigeführt. Während Deutschland sich so als Beschützer des Christentums und Verteidiger der weißen Rasse nahezu verblutete, nahmen sich die anderen alles, auf das sie ihre Hände legen konnten. Ihre Staatsmänner wurden darum aber nicht als Verbrecher erhängt, sondern als Helden mit hohen Ehren ausgezeichnet. Als sich dann die Deutschen von ihrem gewaltigen Rettungswerk zu erholen begannen, war die Erde unter den Eroberern aufgeteilt und die Deutschen gezwungen, bei harter Arbeit auf engem, wenig fruchtbarem Raum zu leben und ihren Bevölkerungsüberschuß den jetzigen Großmächte als „Kulturdünger“ zu überlassen. So kommt es, daß jeder dritte Amerikaner deutscher Abstammung ist und daß Millionen Deutsche in Rußland und im Britischen Empire leben. Nicht eine der Großmächte dachte daran, ihnen auf friedlichem Wege von ihrem Überfluß an unbewohnten Gebieten ein Stück abzutreten. Man vergleiche nur die Bevölkerungsdichte pro Quadratmeile dieser Länder: Amerika 43, Rußland 37, Frankreich 179, Italien 405, Deutschland 502, und dann möge das christliche Gewissen urteilen!

 

Die Ausbreitung der englischen Sprache

Nach diesem geschichtlichen und geographischen Überblick wollen wir die Sprachenfrage erörtern. Zur Zeit der Queen Elisabeth gab es etwa 7 Millionen englisch sprechende Menschen auf der Erde. Heute sprechen über 250 Millionen diesen entstellten alten germanischen Dialekt. Wie kam es, daß sich diese Sprache so ungeheuer ausbreitete? Die Antwort ist sehr einfach: durch Erweiterung des Machtbereichs. Wo auch immer die Engländer erobernd eindrangen, brachten sie ihre Sprache mit und zwangen sie den unterworfenen Völkern auf. Warum ist zum Beispiel die Sprache unseres Landes nicht Spanisch, Französisch, Schwedisch oder Holländisch, die doch alle vor den Engländern hier waren? Weil England alle diese Kolonien eroberte. Jetzt sprechen in unserem Land Weiß und Schwarz, Rothäute und Gelbe, Christen, Juden und Heiden Englisch. In unseren Schulen werden englische Geschichte und Literatur gelehrt, als ob andere Nationen mit ihrer weit größeren Vergangenheit und Leistung gar nicht existiert hätten. Wie viel toleranten waren da doch die Deutschen auch in der Sprachenfrage. Jahrhunderte lang waren Tschechen, Ungarn, Norditaliener, Belgier, Flamen und Holländer Teile des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Aber sie sprechen alle heute noch ihre Muttersprache. Zum Dank für solche Duldsamkeit trieben die Tschechen mehr als drei Millionen Deutsche und Ungarn aus ihrem von Wilson geschaffenen Staat. Diese Grausamkeit konnte sich das kaum sieben Millionen starke slawische Volk nun leisten, weil es dabei die Zustimmung und Unterstützung der Großmächte hatte. Die großen „Befreier“ und Vorkämpfer den „Menschlichkeit“ Churchill, Stalin und Truman gaben in Potsdam die Anweisung zu dieser einzigartigen Barbarei. Was würden wir Amerikaner sagen, wenn durch ein Wunder die Indianer in unserem Land plötzlich so mächtig würden, daß sie uns alle, nun mit einem Bündel beladen, aus dem Lande jagen würden? Dabei hat der Weiße dieses Land erst vor etwa dreihundert Jahren erobert, die Deutschen im Sudetenland aber lebten dort seit den Zeit Karls des Großen. Vor über elfhundert Jahren besiedelten sie die Ostmark und bauten sie zu einem Bollwerk gegen die Asiaten aus.

Wahre Sprachtoleranz beweist auch die deutsche Schweiz, die älteste wirkliche Demokratie der Erde. Die Schweizer Bevölkerung ist zu dreiviertel deutsch, das letzte Viertel setzt sich aus Franzosen, Italienern und Rätho-Romanen zusammen. Sie alle aber genießen die gleichen Rechte. Die Deutschschweizer haben niemals versucht, den anderen Mitbürgern ihre Sprache aufzuzwingen. Die Angelsachsen an ihrer Stelle hätten die anderen längst zuvor ihrer Nationalität beraubt, wie sie es so gründlich in Irland taten, daß in dem wahrhaft „befreiten Land“ das Volk seine Ursprache nicht mehr zu sprechen vermag.

Die Ausbreitung der russischen Sprache

Was in dieser Hinsicht für die Angelsachsen gilt, kann auch von den Russen gesagt werden. An Zahl waren diejenigen, die ihre slawische Muttersprache sprachen, ursprünglich den Engländern vergleichbar, unterjochten aber nicht weniger als 152 Völkerschaften aller Rassen und russifizierten sie in jeder Hinsicht. Sie taten es den Angelsachsen gleich und machten Tartaren und Kirgisen, Mongolen und Wotjaken, Buddhisten und Mohammedaner zu Slawen. Wie war das möglich? Einfach durch Unterwerfung der schwächeren Völker und Aufzwingen der russischen Sprache. Mit anderen Worten: die wirklichen Aggressornationen dürfen andere Völker unterjochen und mittels der Sprache der „überlegenen Rasse“ einschmelzen, während die Deutschen auch in dieser Hinsicht die krasseste Ungerechtigkeit zu erdulden hatten. Österreicher und Sudetendeutsche, Elsässer und Tiroler sind ebenso wohl Deutsche wie Bayern, Sachsen und Schwaben, durften sich aber nicht mit dem Mutterland vereinigen. In der Volksabstimmung von 1919 war die damalige Republik Österreich mit einer Mehrheit von 89 % gewillt, sich der deutschen Weimarer Republik anzuschließen. Doch drohten England, Frankreich und Italien mit der Besetzung Österreichs, wenn es wagen würde, diesen Wunsch zu verwirklichen. Als dann später der Anschluß zustandekam, wurde dieser echte Volkswille von den heuchlerischen Erfindern des „Selbstbestimmungsrechtes der Völker“ zum Verbrechen gestempelt. War es auch vielleicht ein Verbrechen, daß unser Märtyrer-Präsident Lincoln vier Jahre lang den blutigsten Bürgerkrieg führte, um die Südstaaten bei der Union zu halten? Deutschland hat sicherlich mehr Anrecht auf Österreich, das Sudetenland, das Elsaß und alle die anderen deutschen Siedlungsgebiete in Europa als die amerikanischen Nordstaaten auf den Süden. Denn im ersten Fall handelt es sich um die gleiche Rasse mit der gleichen Sprache, Geschichte und Kultur. Wien und Prag waren vor Jahrhunderten Hauptstädte des Reiches, als Berlin noch ein Fischerdorf war. Nun behaupten die Siegermächte heuchlerisch, daß sie Österreich „befreit“ hätten, und wollen einen neuen „unabhängigen“ deutschen Staat daraus machen. Wovon aber befreiten sie es in Wirklichkeit? Von seinen Kunstschätzen und Kulturgütern, von seinen Fabriken und Technikern, von seinen Kleidern und Lebensmitteln. Der wahre Grund für die Schaffung eines unabhängigen Österreichs ist die ganz bewußte Absicht der Großmächte, das Deutschtum im Herzen Europas auch weiterhin geteilt und damit für alle Zukunft machtlos zu erhalten. Es ist das nur ein weiteres Verbrechen der Sieger. Der Anschluß Österreichs und aller anderen volksdeutschen Bevölkerungsgruppen in Europa an das Reich ist ebenso natürlich und gerechtfertigt wie die Heimkehr von Kindern zu ihrer Mutter. Alle anderen Nationalitäten betrachteten es als ihr selbstverständliches Recht, auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes mit ihrem jeweiligen Mutterland vereinigt zu werden. Nur den Deutschen wurde dieses natürliche Recht von neidischen und boshaften Feinden verweigert. Andere Nationen haben sogar fremde Völkerschaften unterworfen und eingeschmolzen. Auf diese Weise gründeten Angelsachsen, Franzosen und Russen mächtige Reiche. Wie verträgt sich diese Ungerechtigkeit und Verweigerung eines historischen Rechtes mit dem amerikanischen Sinn für Gerechtigkeit und christliche Ethik?

Deutschlands geschichtliches, politisches und moralisches Recht in Europa

Eines der bedeutungsvollsten Probleme unserer Zeit ist die Judenfrage. Um die Unterstützung des Weltjudentums für sich zu gewinnen, versprach England im Ersten Weltkrieg den Juden das Land ihrer Väter als neue Heimat, auf die sie zweifellos ein historisches Recht hatten. Wenn aber die Juden ein Recht haben, Palästina für sich zu fordern, das in den letzten 2000 Jahren nicht ihnen gehörte, wie viel mehr Recht hat dann beispielsweise Italien auf das Gebiet des alten Römischen Reiches oder Deutschland auf das Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation? Alle Mittelmeerländer wurden von Rom kultiviert. Heute beherrscht England mit seiner Seemacht dieses ganze wichtige Gebiet von Gibraltar über Malta bis zum Suezkanal. Ganz Mitteleuropa, das Herz der christlichen Kultur, wurde in den Jahren von 800 bis 1806 von der Atlantikküste bis zur Memel und von der Nord- und Ostsee bis zur Adria vom Heiligen Römischen Reich umschlossen. Nur so konnten die Deutschen tausend Jahre lang die Verteidiger der Christenheit und der weißen Rasse gegen Asien sein. Wenn also heute die Juden ein Recht haben, Anspruch auf das Land ihrer Väter zu erheben, die Engländer auf Schottland, Wales und das weltweite Empire, die Russen auf den Koloß ihres jetzigen Landes und wir Amerikaner auf das gesegnete Land der ausgerotteten Indianer, dann haben die Deutschen tausendfach mehr Recht, das Reich im Herzen Europas zu beanspruchen, wo jedes kleine Fleckchen Erde mit kostbarem Blut und Schweiß erworben wurde. Dieses Reich wollten die Deutschen wiederherstellen als Kern der zukünftigen Vereinigten Staaten von Europa. Die Deutschen wußten, was nun, da es zu spät ist, auch die anderen zu erkennen beginnen, daß nämlich die einzelnen Nationen Europas nicht getrennt voneinander existieren können. Sie sind alle aufeinander angewiesen und alle zusammen auf Deutschland als den industriellen, geistigen und kulturellen Mittelpunkt Europas. Vereint würden sie eine wirtschaftliche, politische und kulturelle Macht ersten Ranges darstellen, wie es für die Mutter unserer christlichen Zivilisation, Europa, nur angemessen wäre.

Lincoln und die Deutschen

Eben das ist es, was Lincoln für Amerika tat, indem er die Union zusammen hielt. Man stelle sich nur einen Augenblick vor, zu welchem Maß von Hilflosigkeit und Ohnmacht wir verurteilt waren, wenn jeder der 48 Staaten sich eigenmächtig mit hohen Zollschranken umgäbe. Was Lincoln für uns tat, ist genau dasselbe, was Deutschland in Europa zu schaffen beabsichtigte. Das war sein Vorschlag von 1936. Da die Erde in unserer Zeit kleiner geworden ist, hatten die Deutschen gelernt, nicht mehr in den engen Grenzen einzelner kleiner Länder zu denken, sondern — in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht —in Kontinenten. Nach ihrer Vorstellung sollte die westliche Hemisphäre unter der Führung der Vereinigten Staaten stehen, das britische Empire bestehen bleiben, Rußland seine Grenzen behalten, ausgenommen eine Kornkammer für Europa, die gelbe Rasse im Fernen Osten unter japanischer Führung sich sammeln und Europa, Wiege der weißen Rasse und Mutter der christlichen Kultur, als Vereinigte Staaten von Europa unter deutscher Führung zur Blüte gelangen.

Roosevelt und Hitler

Als dieser deutsche Plan Präsident Roosevelt vorgelegt wurde, hatte er nur ein spöttisches Lachen dafür. Wie England ohne Erfolg Lincolns großes Werk der Einigung der Staaten mißlingen lassen wollte, so gelang es Roosevelt, den deutschen Plan der Einigung Europas zum Scheitern zu bringen, weil er in einem erstarkten und geeinten Europa unter Führung der leistungsfähigen Deutschen einen gefährlichen Rivalen sah. Ich erinnere daran, daß Roosevelt nicht imstande war, das Arbeitslosenproblem im reichsten Lande der Erde zu lösen.

Die Angelsachsen mobilisierten die ganze Welt gegen Deutschland

Die Deutschen haben niemals daran gedacht, die Welt zu erobern. Kein Geringerer als General G. C. Marshall, unser Chef des Stabes, berichtete dem Präsidenten nach der Vernichtung des Reiches, daß die Deutschen niemals einen Plan zur Eroberung der Welt hatten. Dieselbe Tatsache wurde auch durch die Nürnberger Prozesse erwiesen. Alles Anderslautende waren verbrecherische Lügen und Kriegspropaganda gewissenloser Kommentatoren, um Furcht und Haß gegenüber den Deutschen zu schüren. Mit anderen Worten: durch Einmischung in eine rein europäische Angelegenheit haben Roosevelt und seine Clique mit ihrer Habgier, Selbstsucht, Böswilligkeit und Großmannssucht den Zweiten Weltkrieg verursacht. Mischte sich Deutschland in Lincolns Krieg ein? Ja, indem es ihm in seinem großen Kampf mit 250 Millionen Dollar aushalf. Dafür zeigen wir nun unsere Dankbarkeit, indem wir Deutschland zerstören und Millionen deutsche Menschen töten und verhungern lassen. Unter angelsächsischer Führung wurde die ganze Erde mit allen ihren Hilfsquellen aufgeboten, um Deutschland zu zerstören. Es gelang den Alliierten durch ihre ungeheure Überlegenheit an Menschen und Material, Roosevelts Ziel, die „bedingungslose Kapitulation“ Deutschlands zu erzwingen. Würden die Deutschen in diesem gigantischen Ringen gegen die ganze Erde siegreich geblieben, so hätten sie wirklich Übermenschen sein müssen.

Die Sieger haben kein moralisches Recht

Die große und für einen Christen entscheidende Frage der Zukunft lautet: Woher nehmen die Siegernationen das Recht, ein ganzes Volk zu verurteilen und in dieser unmenschlichen Weise zu behandeln? Ein moralisches Recht haben sie nicht. Sie können ihr brutales Vorgehen nur mit ihrer rohen Macht begründen, denn die Siegernationen haben hundertmal mehr Kriegsverbrechen begangen als die Deutschen und begehen sie ungestraft noch heute.

Die Alliierten waren Jahrhunderte lang die Aggressoren

Wir wollen einige dieser Verbrechen miteinander vergleichen:

1. Die Deutschen wurden angeklagt, einen Angriffskrieg begonnen zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurden ihre Führer gehängt.

Jeder Historiker weiß sehr wohl, daß diese Anklage eine einzige Lüge ist. Die Deutschen wollten ihr durchaus rechtliches Ziel der Rettung Europas mit friedlichen Mitteln erreichen. Im Falle Österreichs und des Sudetenlandes gelang ihnen das auch. Auch mit Polen wäre ein friedliches Übereinkommen möglich gewesen, hätte nicht Halifax, unterstützt von Roosevelt, die Staatsmänner dieses unglücklichen Volkes zum Widerstand angestachelt. Heute, durch Churchill und Roosevelt verraten und verkauft, bereuen die Polen bitter, daß sie damals nicht auf die Deutschen gehört haben. Aber nun ist es zu spät. Polens Unabhängigkeit ist unter der bolschewistischen Diktatur für immer verloren. Und Churchills Tag wird kommen.

Die wirklichen Aggressoren seit Jahrhunderten bis zur Gegenwart sind die Siegernationen. Ein Blick auf die Landkarte und in die Geschichte der letzten vier Jahrhunderte beweist es. Die Deutschen wollten keinen Krieg gegen England und Amerika führen. Sie betrachteten diese beiden Nationen stets als Verwandte und als ihre geistigen Kinder. Ich erinnere: jeder dritte Amerikaner ist deutscher Abstammung und auch jeder zweite Engländer ist deutschen (nämlich angelsächsischen) Blutes. Es waren aber England und Frankreich, die Deutschland im Ersten und Zweiten Weltkrieg den Kampf ansagten, nicht umgekehrt. Und die Pearl-Harbor-Untersuchung hat einwandfrei erwiesen, daß Roosevelt über sechs Monate lang ohne Kriegserklärung einen Angriffskrieg gegen Deutschland und Italien führte. Als er erkannte, daß es ihm nicht gelang, mit allen seinen anmaßenden Herausforderungen die Geduld der Deutschen zu strapazieren, suchte er nach der beschworenen Aussage von Staatssekretär Stimson Krieg mit Deutschland über Japan. So gelang es ihm, diese Nation in den sogenannten „Verteidigungs“-Krieg hineinzulügen. Jeder aufrichtige Amerikaner mag sich die Frage vorlegen: Würden wir so viel Geduld gegenüber allen Beleidigungen und Herausforderungen eines fremden Staatsoberhauptes gehabt haben?
Nun sind die führenden Männer des nationalsozialistischen Deutschland gehängt worden wegen des Verbrechens, Polen angegriffen zu haben. Aber damals war Stalin Hitlers Verbündeter und griff Polen von Osten her an. Und Roosevelt und seine Clique führten einen Angriffskrieg ohne Kriegserklärung im Atlantischen Ozean. Nur wenn alle Angreifer und ihre Anhänger vor Gericht gestellt und für ihre Verbrechen abgeurteilt worden sind, wird man sagen können, daß Gerechtigkeit geübt wurde. Offensichtlich haben aber unsere Staatsmänner nach zweierlei Maß gehandelt. Könnt ihr, Diener Christi, das schweigend hinnehmen?

Die Alliierten haben als erste eine Ausrottungspolitik betrieben

2. Die Deutschen werden angeklagt, Millionen Juden in Gaskammern getötet zu haben. Wegen dieses furchtbaren Verbrechens wurden ihre führenden Männer und viele Mitschuldige gehängt.
Die Siegernationen aber haben der Welt in weit größerem Ausmaß und ebenfalls ungestraft gezeigt, wie man ein solches Verbrechen begeht. Allein die Russen haben während der bolschewistischen Revolution 18 Millionen Christen umgebracht. Die Engländer vernichteten Millionen Menschenleben in Irland, Indien, Südafrika und den anderen ausgedehnten Kolonialgebieten. Und wir Amerikaner haben die Ureinwohner unseres Kontinents bis auf einige wenige unbedeutende Reste ausgetilgt.

Vergleichen wir die Bevölkerungszahlen auf der Erde zur Zeit unserer Verbrechen mit denen von heute und die damals angewandten Mordwaffen mit Himmlers Gaskammern, dann erscheinen letztere bei aller ihrer Furchtbarkeit und Verwerflichkeit relativ human. Denn bekanntlich brachen in Rußland in den zwanziger Jahren als unmittelbare Folge der bolschewistischen Massaker furchtbare Seuchen aus. Diejenigen aber, die diese Verbrechen begingen, wurden niemals vor Gericht gestellt und gehängt. Abermals wurde mit zweierlei Maß gemessen.

Die Alliierten führten die Konzentrationslager ein

3. Die Deutschen wurden angeklagt, als ein neues Kriegsmittel die Konzentrationslager eingeführt zu haben. Für dieses Verbrechen wurden ihre Regierung und deren Helfer gehängt.
Auch diese Anklage ist eine Lüge. In ihrer zweitausendjährigen ruhmreichen Geschichte haben die Deutschen bisher niemals diese verwerflichen Methoden angewandt. Auch das haben sie erst jetzt von den Siegernationen gelernt.

Das russische Sibirien war ein einziges riesenhaftes Konzentrationslager schon unter den Zaren und ist es weit mehr noch unter den bolschewistischen Diktatoren. England richtete Konzentrationslager als sein grausamstes Kriegsmittel im Burenkrieg gegen Weiße ein und an zahllosen Plätzen in seinen weltweiten Kolonien gegen die Eingeborenen. Und was sind bei uns die Indianer-Reservationen, wo die wirklichen Herren unseres Landes ohne volles Bürgerrecht und in Unwissenheit gehalten werden? Zusätzlich schuf die Roosevelt-Regierung während des Krieges noch eine besondere Art von Konzentrationslager in Verbindung mit Menschenraub, worauf nach dem Lindberg-Gesetz die Todesstrafe steht. Auf Befehl Roosevelts wurden nämlich in Mittel- und Südamerika unter Verletzung der Souveränität dieser Staaten Tausende von deutschstämmigen Intellektuellen, Industriellen, Wissenschaftlern und Bankiers, meist Staatsangehörige der genannten Länder, von amerikanischen Fliegern entführt und hier in Fargo, N. D. und anderen Konzentrationslagern jahrelang hinter Stacheldraht gehalten. In vielen Fällen wußten ihre Familien nicht, wohin der Vater, Gatte, Bruder plötzlich verschwunden waren. Dieses grausame Verbrechen, veranlaßt durch den verstorbenen Präsidenten, verstieß gegen jedes menschliche und internationale Recht. Was würden wir Amerikaner sagen, wenn unsere deutschstämmigen Familien wie die Rockefeller, Westinghaus, Roebling, Kaiser, Fleischmann, Heinze und tausend andere führende Persönlichkeiten in dieser Weise behandelt würden?


Die Alliierten betrieben zuerst Sklavenhandel

4. Die Deutschen wurden beschuldigt, wahrend des Krieges Sklavenarbeiter beschäftigt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurden ihre führenden Persönlichkeiten gehängt.
In Wahrheit bestand die Mehrheit dieser „Sklaven“ aus freiwilligen Arbeitern, die gut verdienen wollten und nach Deutschland gingen, um die Vereinigten Staaten von Europa schaffen zu helfen. Das nämlich war das Ziel der vielen Tausende sogenannter „Quislinge“ und Kollaborateure in allen europäischen Ländern. Der beste Beweis für diese Wahrheit ist die Tatsache, daß Hunderttausende dieser „Sklavenarbeiter“ nicht „befreit“ werden, sondern lieber im Reich bleiben und mit den Deutschen hungern als „nach Hause“ gehen wollten.

Andrerseits aber waren und sind gerade die Siegermächte die größten Sklavenhändler und Sklavenhalter. Rußland hat stets seine Millionen Verbannten als Sklaven mißbraucht. Gegenwärtig schützt man die Sklavenarbeiter der Sowjetunion auf 15 bis 20 Millionen. England und Frankreich beuteten die Eingeborenen ihrer Kolonien Jahrhunderte lang als Sklaven aus. Und hier bei uns in Amerika wurde die Sklaverei offiziell erst vor 8o Jahren abgeschafft, während die Neger in den Südstaaten immer noch als Bürger dritten Grades behandelt werden. Wir haben noch immer kein Gesetz gegen die Lynchjustiz. Und in welcher schmählichen Weise haben wir unsere deutschen Kriegsgefangenen in Verletzung des Völkerrechts als Sklavenarbeiter an England und Frankreich verkauft. Die Deutschen haben solche Verbrechen niemals begangen, wurden aber gehängt. Die Verbrecher der siegreichen Nationen dagegen befinden sich immer noch auf freiem Fuße.

 

Die Alliierten begannen mit dem Massenmorden

5. Die Deutschen wurden angeklagt, das Dorf Lidice zerstört und seine etwa 200 männlichen Einwohner im Zusammenhang mit der von England angestifteten Ermordung des Reichsprotektors exekutiert zu haben. Die Verantwortlichen wurden gehängt.

Andrerseits aber trafen die Siegermächte tausendfach schwerwiegendere Maßnahmen. Die Engländer begannen mit dem Bombenwürfen auf die schönen deutschen Städte. Die Bombardierung der historischen Stadt Coventry durch die Deutschen war lediglich eine Vergeltungsaktion für die Zerstörung der Goethe- und Schillerstadt Weimar. Dresden, die prachtvolle Hauptstadt Sachsens mit ihren unersetzlichen Kunstschätzen, wurde so vollständig von unseren Fliegern zerstört, daß die Zivilbevölkerung dabei über 200 000 Tote zu beklagen hatte. Jede deutsche Großstadt wurde bis zu 85% zerstört, ob es in ihr Rüstungsindustrie gab oder nicht, nur um die Bevölkerung zu terrorisieren und Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied zu töten. (Der Verfasser kannte die Bücher der Engländer Späht, Bombing Vindicated, London 1944, Charles Snow, Science and Government, Oxford 1961 und David Irving, Der Untergang Dresdens, deutsch 1964, noch nicht. Sonst wäre diese Gegenüberstellung noch wesentlich kontrastreicher ausgefallen. D. H.)

Entgegen dem ausgesprochenen Protest unserer Wissenschaftler setzten wir Atombomben zur Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki ein und töteten dabei kaltblütig Zehntausende ziviler Menschen. Es wurde nachgewiesen, daß dieses einzigdastehende Verbrechen unserer Zeit keiner militärischen Notwendigkeit entsprach, da die Japaner sich bereits als geschlagen betrachteten und die Russen um Vermittlung gebeten hatten. Stalin unterschlug dieses hochbedeutsame Dokument bei der Potsdamer Konferenz. (Der Verfasser konnte 1948 das erst später durch Charles Bohlen bekanntgewordene Gespräch zwischen Stalin und Truman in Babelsberg über das japanische Kapitulationsangebot noch nicht kennen. In diesem Gespräch einigten sich die beiden Staatsoberhäupter dahin, das Angebot zu ignorieren. Kurz darauf unterzeichnete Truman den Befehl zum Einsatz der Atombombe D. H.). Natürlich möchten wir heute Atombomben völkerrechtlich verboten sehen, nachdem wir sie selber erstmalig angewandt haben, und sind darüber beunruhigt, daß die Russen unsern Versicherungen keinen Glauben schenken. Wir haben alle Ursache, den von uns selbst geschaffenen „Frankenstein“ zu fürchten, nachdem wir auch in diesem Verbrechen vorangegangen sind.

Die Alliierten liessen und lassen Millionen verhungern

6. Die Deutschen wurden beschuldigt, sie hätten Hunderttausende hilfloser Menschen verhungern lassen. Für dieses Verbrechen wurden die schuldig befundenen Männer und Frauen gehängt.

Auch diese grausame Kriegführungsmethode haben die Siegermächte den Deutschen vorgemacht. England erhielt nach dem Ersten Weltkrieg noch ein volles Jahr die Hungerblockade gegen Deutschland und Österreich aufrecht und verursachte damit den qualvollen Hungertod von über einer Million Kinder, Frauen und alten Leuten. In den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten verhungerten Tausende, meist ihre eigenen Landsleute bei einem täglichen Verpflegungssatz von 900 bis 1000 Kalorien, der aus den beschränkten Vorräten eines übervölkerten und nicht sehr fruchtbaren Landes genommen wurde. Die Siegernationen dagegen ließen die gesamte 60-Millionenbevölkerung Deutschlands bei täglich 700 bis 800 Kalorien hungern und frieren, obgleich sie über einen Überschuß an Nahrungsmitteln und Kleidung verfügten. Hitler hatte seine berüchtigten Konzentrationslager in Dachau, Buchenwald, Belsen, Sachsenhausen usw. Die Siegernationen machten aus ganz Mitteleuropa mit seinen etwa 190 Millionen Menschen ein einziges riesiges Konzentrationslager und ließen willkürlich Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied sterben.

Die Alliierten überboten die deutschen Ärzte an Verbrechen gegen die Menschlichkeit

7. Deutsche Ärzte und Wissenschaftler wurden angeklagt, lebendige Menschen als Versuchsobjekte benutzt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurden sie von den Siegermächten vor Gericht gestellt und werden nach den bisherigen Erfahrungen sicherlich gehängt werden.

Zur gleichen Zeit aber nehmen sich die Alliierten das Vorrecht, die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Experimente am lebenden Menschen in Anwendung zu bringen, wie sie ja auch Kenntnisse und Erfindergeist zahlreicher nationalsozialistischer Forscher für ihre eigenen Zwecke ausnützen. Es gibt da ein deutsches Sprichwort: Der Hehler ist nicht besser als der Stehler. Und als was soll man die Tat General Marshalls einstufen, der auf Anweisung des „Commander-in-Chief“ befahl, die Stadt Oranienburg durch Bombenwürfe zu zerstören, nachdem unsere Agenten herausgefunden hatten, daß dort sehr bedeutungsvolle Versuche mit Atomenergie durchgeführt wurden? Nach der Meldung eines Berichterstatters der Chicago Tribune wurden dabei mit einem Schlage 1200 deutsche Wissenschaftler und Fachleute durch unsere Flieger getötet. Und wie steht es mit den Zehntausenden von menschlichen Versuchsobjekten, die wir in Hiroshima und Nagasaki umbrachten, um die Wirkung der Atombombe zu erproben? Ich habe nichts über die Verurteilung und Hinrichtung jener Verbrecher gelesen, die den Befehl gaben und ausführten, die schutzlose Bevölkerung mit der Atombombe zu vernichten. Im Juli 1945 fand unter den Atomwissenschaftlern des Metallurgischen Laboratoriums an der Universität Chicago eine Abstimmung statt. Dabei stimmten 85 % aller Wissenschaftler gegen ein solches Gemetzel wie das von Hiroshima und Nagasaki, das sich mehr gegen die Zivilbevölkerung als gegen militärische Ziele richte. Das Abstimmungsergebnis wurde „unmittelbar Kriegsminister Stimson und Präsident Truman zur Kenntnis gebracht. Hiroshima lag damals noch einige Wochen voraus. Truman und Stimson lehnten aber die von Menschlichkeit diktierten Ratschläge der Männer, die die Bombe fertiggestellt hatten, ab. Sie trieben die Dinge weiter und ließen die Bombe tatsächlich werfen. Wenn das nächste Pearl Harbor vorbereitet wird, soll man ja keinen Fehler machen, weder einen tatsächlichen noch einen vorgeblichen. „Das Beispiel unserer Staatsmänner hat unsere Feinde Unbarmherzigkeit gelehrt. Wir haben von ihnen nichts anderes mehr zu erwarten“ Das schrieb Oberst McCormick.

Die Alliierten sind auch die erfolgreichsten Plünderer der Geschichte

8. Die Deutschen wurden beschuldigt, Kunstschätze, Schmuck und auch Vieh sowie Nahrungsmittel geraubt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurde ihre Führung gehängt.

In Wahrheit berichteten Museumsdirektoren in den von Deutschland besetzten Ländern, daß ihre Kunstschätze vollständig erhalten seien und nichts fehle. Im Gegenteil, sie wurden von den Deutschen, die Kunst und Wissenschaften hochschätzen, gegen unsere Flieger geschützt, die bedenkenlos und gnadenlos alles zerstörten (man denke nur an die größten und ältesten charitativen Einrichtungen der Erde in Bethel, Barmen, Halle und Kaiserswerth, an die Diakonissen-Mutterhäuser, Hospitäler, Bibliotheken und Tausende von Kirchen und Schulen). Wie hätten sich Dänemark, Holland, Belgien, Frankreich, Norwegen und die Tschechoslowakei in so kurzer Zeit erholen können, daß sie nun einen Überfluß an Molkereiprodukten und anderen Lebensmitteln besitzen, wenn die Deutschen sie so grausam ausgeplündert hätten, wie es uns unsere Haßprediger glauben machen möchten? Tatsächlich haben sogar die einst von den Deutschen besetzten Länder öffentlich erklärt, es gäbe keine besser disziplinierten Soldaten auf der Erde als die Deutschen.

Andrerseits aber verheerten die siegreichen Armeen einschließlich unserer eigenen Truppen das „bedingungslos unterworfene“ Reich und führten sich nach unseren eigenen Berichterstattern wie wahre Gangster und Räuber auf. Vom Gemeinen bis hinauf zum hohen Offizier plünderte jedermann, was er in die Finger bekam. Und all das geschah unter Mißachtung des Völkerrechts, nach dem das Privateigentum zu achten ist.

Schande für unsere Truppen

Der Raub der hessischen Kronjuwelen ist nur einer von zahllosen Fällen. Der Verteidiger des weiblichen WAC-Captains Durant wußte, was er sagte, als er in seinem Plädoyer ausführte:

Wenn seine Klientin verurteilt würde, dann müßten 90 % unserer Besatzungstruppen bestraft werden, denn sie hätten alle gestohlen. Millionen Tonnen an gestohlenen Gütern wurden als „Souvenirs“ mit unseren Transportmitteln durch unsere U.S.-Post- und Zollämter nach Amerika gebracht. Das silberne Tafelgeschirr des letzten Kaisers, ein Geschenk der deutschen Städte zu seinem 25jährigen Regierungsjubiläum, wiegt allein sieben Tonnen und der Oberst, der dieses herrliche Kunstwerk stahl und als Kriegstrophäe betrachtet, ist im Privatleben Rechtsanwalt! Ich danke Gott, daß er meinen eigenen Sohn mit reinen Händen und gutem Gewissen heimkehren ließ. Als Armeeoffizier hatte er dieselbe Gelegenheit wie alle anderen, zu stehlen und zu plündern. Aber er sagte mir: „Ich habe das siebente Gebot gehalten, Vater. Wir ließen das arme besiegte Volk in seinem Elend und im Hunger zurück. Ich brachte es nicht über das Herz, auch nur den Wert eines Pennys mitzunehmen.“ Ich hoffe zuversichtlich, daß mein Sohn nicht der einzige unter unseren zehn Millionen Soldaten war, der keine „Souvenirs“ nach Hause sandte oder mitbrachte und etwas von den Geboten unseres Herrn wußte.

Selbst die Russen sind aufrichtiger

Was die Russen an Schätzen und Gütern aller Art gestohlen und in Tausenden von Eisenbahnzügen nach Osten gesandt haben, ist ein Kapitel für sich. Aber sie waren dabei aufrichtiger als wir, denn sie nahmen weder heuchlerisch für sich in Anspruch, die „höchst zivilisierte Nation der Erde“ noch eine „christliche Nation“ zu sein, wie wir es tun.

Welch eine Fülle von Kunstschätzen aller Art war in jenem ersten Kulturland der schöpferischen Nation in Museen, Schlössern, Gutshäusern und Privatsammlungen als das Eigentum der großen geschichtlichen Familien durch die Jahrhunderte gesammelt worden! Jede größere Stadt in Deutschland besaß so viele Kunstgegenstände wie sonst ein ganzes Land. Da gab es etwas zu plündern und zu stehlen! Unsern eigenen Zeitungsberichten nach waren die Engländer die einzigen, die sich an die Bestimmungen des Völkerrechts und an die Regeln des Anstands hielten. Wir aber sind vor Gott und den Geschichte schuldig, unersetzliche Kulturwerte der Menschheit geplündert und zerstört zu haben.

Roosevelts Satanismus

Roosevelt wußte genau, was er meinte, als er die „bedingungslose Kapitulation“ forderte. Nach seiner barbarischen Auslegung schloß dieser Begriff das Recht der Sieger ein, über alles zu verfügen, über Menschen und Material, Eigentum und geistige Güter. Allein die Patente und Herstellungsgeheimnisse, die unsere Truppen gestohlen und hierher gebracht haben, wiegen die Milliarden auf, die wir für die Kriegführung ausgaben. Selbst die Entführung und gewaltsame Verbringung deutscher Wissenschaftler und Experten nach Ost und West wird als Selbstverständlichkeit betrachtet.

Im Angesicht Gottes frage ich unsere Nation, frage ich euch, ihr Diener des Evangeliums: Haben uns die Deutschen in unserer ganzen Geschichte jemals solches Unrecht angetan, wie wir ihnen in den beiden Weltkriegen zufügten und noch immer zufügen? Was haben die Deutschen uns Amerikanern getan, daß wir sie zweimal in einer Generation auf die grausamste und unmenschlichste Art bestraften, wie sie die Geschichte bisher nicht gekannt hat? Ist das die amerikanische Dankbarkeit für alle die schwere Arbeit und Treue, mit den deutsche Menschen hier unser Land aufbauten und unsere Siege gewannen?

Presse und Redefreiheit

9. Die Deutschen wurden beschuldigt, die Presse- und Redefreiheit unterdrückt und damit die Massen verführt zu haben. Wegen dieses Verbrechens wurden ihre Führer gehängt.

Gab es in der gesamten russischen Geschichte bis auf den heutigen Tag jemals eine Presse- und Redefreiheit? Wir wollen doch nicht vergessen, daß dieses für den freien Mann kostbare Gut auch bei uns erst in harten Kämpfen durch den Deutschamerikaner Johann Peter Zenger errungen werden mußte. Aber konnten wir uns unter der Roosevelt-Regierung dieser Freiheit erfreuen? Wer nicht mit ihm und den andern Kriegstreibern in das gleiche Horn stießen, dem verleidete der F. B. I. das Leben und machte es zur Hölle auf Erden. Diese Art von Presse- und Redefreiheit gab es in Deutschland und Rußland auch. Wer mit Hitler und Stalin übereinstimmte, konnte reden und schreiben, soviel er wollte. Weitsichtige und aufrichtige Männer aber, wirkliche amerikanische Patrioten wie die Senatoren Taft, Wheeler und Nye, General R. E. Wood, Oberst Lindbergh, Father Coughlin und viele andere, die die Stimme ihres Gewissens mit historischen Kenntnissen verbanden, wurden verleumdet und schließlich zum Schweigen gebracht. Wären die Deutsch-Amerikaner nicht so gesetzestreu, diszipliniert und pflichtbewußt, dann hätte der F. B. I. viel Arbeit damit gehabt, etwa ein Drittel unserer gesamten Bevölkerung hinter Stacheldraht zu bringen.

Roosevelts Sündenregister

Wußte unser Volk mit seiner “ freien“ Presse etwa davon, daß Roosevelt über sechs Monate lang einen herausfordernden Angriffskrieg ohne Kriegserklärung gegen Deutschland und Italien führte, wobei die Geduld und Ehrauffassung dieser Nationen auf die härteste Probe gestellt wurden? Wußte unser Volk, daß Roosevelt und seine Mitarbeiter bewußt und vorsätzlich die Geduld und Ehrauffassung dieser Nationen auf die härteste Probe gestellt wurden? Wußte unser Volk, daß Roosevelt und seine Mitarbeiter bewußt und vorsätzlich die Pearl Harbor-Katastrophe heraufbeschworen, um sich dann vor die Nation stellen und Rache für den sogenannten „Heimtücke-Angriff“ fordern zu können? War Amerika ausreichend darüber unterrichtet, daß es sich nicht um einen „ideologischen“ Krieg handelte, sondern um nackte Selbstsucht, Habgier und Machtpolitik seitens der Roosevelt-Regierung? War unser Volk davon unterrichtet, daß Roosevelt auf Anraten Einsteins zwei Milliarden Dollar daran wandte, die Atombombe, unseren „Frankenstein“, herzustellen, wozu er aus aller Welt Wissenschaftler „importieren“ ließ? Wußte unser Volk, daß auf Befehl Roosevelts viele tausend Wissenschaftler, Industrielle und Finanzmänner deutscher Abstammung, Bürger mittel- und südamerikanischer Staaten aus ihren Häusern und Büros entführt und unter Verletzung der Souveränität dieser Staaten Jahre hindurch in unseren Konzentrationslagern festgehalten wurden? Wußte unser Volk, daß Zehntausende von „conscientious objectors“, Kriegsgegner aus Gewissensgründen, in die Gefängnisse geworfen wurden, weil sie Gott mehr gehorchten als machttrunkenen und machthungrigen Menschen? Sagte Gouverneur Dewey die Wahrheit, als er in allen seinen Wahlkampfreden stets wiederholte: „Roosevelt mußte Krieg machen, um das Arbeitslosenproblem zu lösen“? Wußte unser Volk, was für ein gewissenloses Staatsoberhaupt es hatte, das in jenen Geheimbesprechungen in Teheran und Jalta dem rücksichtslosen Erpresser Stalin, seinem „persönlichen Freund“, der wieder und wieder mit einem Separatfrieden mit Hitler drohte, alles dahingab? Wußte unser Volk, daß Roosevelt Churchill den diabolischen „Morgenthau-Plan“ aufzwang, nach dem 40 bis 50 % der deutschen Bevölkerung durch Hunger und Deportation in der Winterkälte umkommen sollten, um auf diese Weise das „Lebensraum-Problem“ für die Deutschen zu lösen? Wußte unser Volk, daß Roosevelt in seiner Anmaßung und Großmannssucht bereit war, Europa, die Mutter der christlichen Zivilisation, dem Erdboden gleich zu machen, wie es der Hunne Attila und der Mongole Dschingis Khan wollten, um damit seinen Namen in das Buch der Geschichte einzutragen? Es wird eine dunkle Seite dieses Buches sein.

Unser Volk erfuhr von allen diesen unglaublichen Tatsachen mit Entsetzen und Abscheu erst, nachdem unsere vermeintlichen Feinde niedergeworfen, wir selbst getäuscht und belogen worden waren und Chaos und unsagbares Elend über die Menschheit gebracht hatten. Hatten wir wirklich eine freie Presse gehabt, so würde unsere Nation nicht das größte Verbrechen dieses Zeitalters begangen haben.

Die Deutschen wurden irregeführt und wir Amerikaner belogen

Jetzt aber haben die Siegermächte die Stirne und den heuchlerischen „Mut“, über das ganze deutsche Volk zu Gericht zu sitzen und es als ein Verbrechervolk zu verurteilen. Dabei wurden die gutgläubigen Deutschen von ihrer Führung ebenso getäuscht wie wir von der unseren. Das deutsche Volk wußte in seiner Gesamtheit ebensowenig, was in Dachau und den anderen K.Z.-Lagern geschah, wie wir wußten, was in unserem Namen in Oak Ridge, New Mexiko, Fargo, in Teheran, Jalta und Potsdam vor sich ging. Der einzige Unterschied besteht darin, daß wir mit unserer Überlegenheit an Hilfsquellen der ganzen Erde den Krieg gewonnen haben und uns im Triumph sonnen können, während die anderen den Krieg verloren und nun auch noch unter der Schande und Quälerei von seiten der Eroberer zu leiden haben.

Die Masse des deutschen Volkes vertraute ihrem Führer, weil er ihr Arbeit und Brot gegeben und der Welt gezeigt hatte, wie er die meisten Deutschen innerhalb Europas auf friedlichem Wege zusammenführte. Das Volk wußte nicht, welcher Mittel er sich bediente, um sein Ziel zu erreichen. Die Masse unseres amerikanischen Volkes vertraute Roosevelt, und viele verehren ihn heute noch, weil er ihnen Stellungen und Brot verschaffte und später die Rekordlöhne der Kriegsprosperität. Darum wählte ihn das Volk viermal zum Präsidenten, die letzten beiden Male mit der bereitwilligen Hilfe der Kommunisten. Auch unser gutgesinntes Volk wußte nicht, welche geheimen Pläne er hatte, uns in den Krieg zu drängen, da doch 86 % der Amerikaner gegen den Kriegseintritt waren.

Die wahre Kriegsursache

Als Christen müssen wir uns vor Gott und der Geschichte fragen: Was war die wirkliche Ursache, die uns durch Roosevelt in den Krieg führte? Eines steht schon jetzt fest: Es war kein „ideologischer“ Krieg zur Vernichtung des Nationalsozialismus, da wir ja mit dem noch gefährlicheren Bolschewismus verbündet waren. Es ging auch nicht um die Rettung Polens, da wir dieses Land betrogen und an die Russen verkauften. Die Indianer früher, die Mexikaner und Spanier waren weder Nationalsozialisten noch Bolschewisten und doch führten wir Angriffs- und Eroberungskriege gegen sie. Die einzig wahre Antwort muß heißen: Die alten Kardinalsünden der Menschheit, Selbstsucht, Gier und Habsucht führten unsere Nation in den Krieg. Wir wollten unten der Roosevelt-Regierung nicht zulassen, daß der Verlauf der Geschichte sich einmal umkehre, daß wir die „Habenichtse“ und andere Nationen die „Habenden“ wurden. Wir wollten auch weiterhin im Überfluß leben und die anderen für immer im Mangel belassen, wollten weiterhin die Reichen sein und die anderen in ihrer Armut halten, wollten ungestört genießen, was wir an irdischen Gütern durch Eroberung, Ausrottung und Sklaverei zusammengerafft hatten. Wir wünschten fortgesetzt, auf der Sonnenseite des Daseins zu leben und die anderen im Schatten zu wissen, stets oben zu sein und die anderen am Boden zu halten. Wir wollten auf unseren „American way of life“ mit dem höchsten Lebensstandard bleiben, während die anderen hungerten. Vor allem aber wollten wir unseren größten und erfolgreichsten Rivalen auf dem Weltmarkt loswerden.

Alle diese „Tugenden stehen aber im direkten Widerspruch zu der christlichen Lehre „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und zu den goldenen Regel „Was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ (Matth. 7, 12)

 

Das Einwanderungsgesetz, ein Zeugnis größter Selbstsucht

Es gibt bei uns eine Reihe von Einrichtungen, die die Unaufrichtigkeit und Ungerechtigkeit unserer Politik gegenüber der übrigen Menschheit kennzeichnen. Dazu gehört unser Einwanderungsgesetz als die höchste Form den Selbstsucht. Es gab eine Zeit, da wurden Menschen in dieses Land gelockt, und da es nicht genügend freiwillige Einwanderer gab, führten die habgierigen Eroberer die Sklaverei ein. Jetzt aber, nachdem wir reich geworden sind und uns selbst erhalten können, haben wir unsere Grenzen geschlossen. Wenn wir uns von Augen halten, daß in Deutschland vor dem Kriege 306 Menschen auf einer Quadratmeile kargen, wenig fruchtbaren Bodens leben mußten und jetzt, nach dem Landraub durch die Alliierten sogar 502, in Italien damals 298 und jetzt über 400, im vulkanischen Japan damals 410 und jetzt über 600, während wir hier auf unserem jungfräulichen Boden mit nur 43 Menschen auf einer Quadratmeile leben, dann können wir verstehen, weiches Unrecht es bedeutet, unsere Grenzen vor unseren hungernden Mitmenschen zu verschließen. Sicher sind England, Belgien und Holland ebenfalls dicht bevölkert, aber sie verfügen über weite Kolonialgebiete sowohl für die Rohstoffversorgung wie zur Besiedelung. Im Gegensatz dazu mußte Deutschland etwa die Hälfte seiner Nahrungsmittel und den größten Teil der Rohstoffe importieren, die es zu Fertigwaren verarbeitete und ins Ausland verkaufte, um bei harter Arbeit ein annehmbares Leben zu führen. Besäße das deutsche Volk nicht seinen charakteristischen Fleiß, seine Sparsamkeit, Erfindergabe und gegenseitige Hilfsbereitschaft, so würde es auch in Friedenszeiten darben müssen. Denken wir doch daran, daß die Deutschen in ihrer Not aus Kohle Fett gemacht und für eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln „Ersatz“ erfunden haben. Die meisten von uns Amerikaner haben infolge unseres Überflusses an Bodenschätzen und der Fruchtbarkeit unseres Landes gar keine Vorstellung davon, wie leicht sich unser Leben gestaltet, während die Deutschen trotz allen Fleißes und harter Arbeit sich nicht den zehnten Teil dessen leisten können, was wir Amerikaner als selbstverständlich ansehen. Haben wir da als Christen ein moralisches Recht, unsere Grenzen vor nahrungssuchenden Menschen zu verschließen? Wir haben es nicht, aber wir haben die Macht, sie draußen zu halten, auch wenn sie verhungern und wir an unserem Überfluß ersticken.

Hätten die Indianer einst die Macht gehabt, ihre Heimat zu verteidigen, so wären wir gewiß nicht hier und die Herren dieses reichen Landes. Unsere Vorfahren haben die Eingeborenen nicht um Erlaubnis gefragt, ob sie einwandern dürften. Sie kamen einfach und nahmen sich das Land gewaltsam. Da wir nun einmal die Eigentümer geworden sind und da hier und in der gesamten Neuen Welt Raum und Lebensmöglichkeiten für hunderte Millionen Menschen vorhanden sind, ist es unsere Christenpflicht, unsere Reichtümer mit den „Habenichtsen“ zu teilen. Oder könnte ein Christ glauben, Gott habe die Welt nur für die Angelsachsen und Russen erschaffen?

Viele gedankenlose Menschen unter uns urteilen abfällig über Europa, weil dort die Völker in beständigem Streit miteinander Liegen und nicht friedlich und zufrieden zusammenleben können wie wir. Aber man lasse sie nur die Vereinigten Staaten von Europa schaffen oder gebe ihnen den Lebensraum und die Lebensbedingungen, wie wir sie haben, oder unsere Reichtümer und man wird staunen, wie hoch ihr Lebensstandard sein, wie friedlich und zufrieden sie zusammenleben und welche Würde und Größe sie entfalten würden.

Zweierlei Maß auch bei der Monroe-Doktrin

Eine weitere Unaufrichtigkeit, die unser politisches Leben kennzeichnet, ist unsere Monroe-Doktrin. Wir gründen die Führung der 21 Staaten der westlichen Hemisphäre auf die fixe Idee, daß kein Nichtamerikaner sich ungestraft in unsere Angelegenheiten einmischen dürfe. Aber gleichzeitig nehmen wir uns die Freiheit, uns selber bei jeder Gelegenheit mit den Angelegenheiten anderer Länder, sogar anderer Kontinente zu befassen. Wer gibt uns das Recht dazu? Niemand, wir nehmen es uns kraft unserer Stärke. Wo bleibt da der so viel mißbrauchte Begriff des Anstands oder gar der christlichen Moral? Wir handeln nicht nach dem Grundsatz „Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig, sondern eher nach der alten römischen Redensart „Quod licet Jovi, non licet bovi“. Ist das nicht vollkommene Unaufrichtigkeit und Anmaßung?

Unsere Einmischung in Angelegenheiten auswärtiger Staaten brachte China und Japan Chaos und Elend

Aus weltgeschichtlicher Sicht betrachtet haben wir in unserer kurzen Nationalgeschichte nur Unglück und unsagbares Elend über die Menschheit gebracht, so oft wir uns in auswärtige Angelegenheiten einmischten. Gleichzeitig waren wir dabei stets die Gewinner. Die fernöstlichen Nationen lebten Jahrtausende – die Chinesen hinter ihrer Mauer, die Japaner auf ihren Inseln – vollkommen abgeschlossen, ohne Berührung mit der Weißen Rasse und entwickelten bewundernswerte Kulturen. Wir zwangen sie, aus ihrer Isolierung hervorzutreten. Wir liehen ihnen unseren Beistand, in China die zweitausendjährige Dynastie des herrschenden Hauses zu stürzen und eine „Demokratie“ zu schaffen. Seitdem hat das Riesenreich keine Ruhe mehr gefunden. Die chaotischen Verhältnisse dort dauern noch an. Wir tragen einen großen Teil der Verantwortung für die Millionen Getöteter und Verhungerter.

Das überbevölkerte Japan hatte es in Jahrhunderten verstanden, sich durch Mäßigkeit, Fleiß und Disziplin aus dem kargen Lande selbst zu ernähren. Würden wir Amerikaner uns wohl mit einer Handvoll Reis als Tagesration begnügen? Unser Admiral Percy zwang sie, ihre Isolierung aufzugeben. Sie übernahmen dann sehr schnell von den Weißen die Ungenügsamkeit und den Machthunger und begannen, es ihnen nachzutun. Sie folgten auch darin genau unserem Beispiel, daß sie ihre eigene Monroe-Doktrin schufen und erklärten: „Wenn Amerika den Amerikanern gehört, dann gehört Asien den Asiaten/’ Aber wir gestanden ihnen das nicht zu, was wir für uns selber als selbstverständlich forderten. Und jetzt schlugen wir sie kraft unserer Überlegenheit. Glücklicherweise haben wir aber diesmal in General McArthur dort einen Mann, der nicht nur Soldat, sondern auch Menschenkenner und Psychologe ist. Unter seiner klugen Führung wurde die herrschende Dynastie nicht gestürzt und allein durch diese Tatsache trug er wesentlich zur Befriedung jener stolzen, besiegten Nation bei.

Unsere Verantwortung für Europas Ruin

Besonders schweres Leid aber verursachte unsere Einmischung in die europäischen Angelegenheiten. In beiden Weltkriegen gingen unsere führenden Staatsmänner darauf aus, eine Rolle zu spielen, und in beiden Weltkriegen führten wir die Entscheidung herbei. Darum sind wir auch für die Folgen und für die nun herrschenden Zustände verantwortlich. Beide Male brachten wir den Europäern mehr Not und Leiden, als sie vorher zu ertragen hatten. Nach dem Waffenstillstand mit den Deutschen im Jahre 1918 wurden alle feierlichen Versprechungen Wilsons, die er im Namen des Volkes der Vereinigten Staaten gegeben hatte, gebrochen. Wenn wir uns damit entschuldigen wollen, daß Wilson zwar guten Willens, aber nicht in der Lage war, mit den Engländern und Franzosen fertig zu werden, so gibt es darauf nur eine Antwort: Mische dich nicht in Dinge, denen du nicht gewachsen bist, und versprich nichts, was du nicht halten kannst!

Das Schlagwort damals lautete: „Wir müssen in der Welt der Demokratie den Weg bahnen!“ Geschichtliche Tatsache ist demgegenüber, daß mit Ausnahme Englands und der skandinavischen Länder alle europäische Staaten zu Diktaturen wurden. Jedem kleinen Balkanstaat wurde das Selbstbestimmungsrecht der Völker zugestanden. Aber den zehn Millionen Deutschen in Österreich, dem Sudetenland, Elsaß-Lothringen, Westpreußen, Danzig usw. wurde verboten, sich mit dem Mutterland zu vereinigen. Das Versprechen, daß jede kriegführende Nation für ihre Kriegsschulden selbst aufkommen solle, wurde voller Verachtung ignoriert. Deutschland wurde aller seiner Kolonien beraubt, große Gebiete wurden vom Reiche gelöst und als ein Danaergeschenk den Nachbarvölkern gegeben. Unmögliche Milliardensummen wurden Deutschland als Reparationszahlungen auferlegt. Die Schmach von Versailles lastete schwer auf dem Herzen Europas.

Habsburger und Hohenzollern

Einer Sünde eigener Art machten wir uns beim Sturz der beiden glänzenden Herrscherhäuser Habsburg und Hohenzollern mitschuldig. Hier wurden alte, durch Geschichte und Tradition geheiligte Ordnungen zerstört, ohne daß etwas Besseres hätte an die Stelle gesetzt werden können. Das Haus der Habsburger hatte bereits im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und seit 1806 über Österreich-Ungarn regiert, während die Hohenzollern auf 600 Jahre als Kurfürsten von Brandenburg, Könige von Preußen und Kaiser des Zweiten Deutschen Reiches zurückblicken konnten.

Die germanische Auffassung von Menschenwürde

Es ist kennzeichnend für den germanischen Menschen, daß er eine Autorität über sich anerkennen will, zu der er aufblicken kann. Das hat nichts mit Knechtsseligkeit zu tun, sondern ist im Gegenteil ein Ausdruck menschlicher Würde und Vornehmheit. Die Germanen wollten die Kraft, Ehre und Würde ihres Volkes in einem „Landesvater“ verkörpert sehen, den ihnen Gott durch das Recht der Geburt und Erbfolge gegeben hatte und der von der schwankenden Gunst der Massen unabhängig war. Es ist der von der Vorzeit her in der germanischen Seele tief verwurzelte Familiensinn, den nur religiöse Menschen ganz empfinden hinnen. Wie der Vater das von Gott eingesetzte Haupt der Familie ist, so ist der König oder Kaiser von Gottes, nicht von der Menschen Gnaden Führer und Herrscher seines Volkes. Es ist die altüberlieferte germanische Auffassung von Ehre und Ehrerbietung: „Nur wer selbst Ehre besitzt, kann Ehre erweisen.“ Alle germanischen Völker haben noch heute ihren König, selbst die sozialistisch regierten Länder Schweden, Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien und England. Wer wollte leugnen, daß diese Nationen auf allen Gebieten Fortschritte machen und uns in vielen Dingen weit voraus sind?

Wilson aber forderte in seiner geschichtlichen und psychologischen Unwissenheit und in seinem Bestreben, altehrwürdige Einrichtungen zu zerstören, in seinen 14 Punkten als Bedingung für die Friedensverträge, daß die Habsburger- und Hohenzollern-Dynastie gestürzt werden müsse, und beraubte damit diese Nationen im Herzen Europas ihres moralischen Halts. Heute kann jedes Kind den furchtbaren Fehler erkennen, den Wilson beging. Die konstitutionelle Monarchie der adligen Häuser Hohenzollern und Habsburg war um vieles besser als die Hitlerdiktatur. Kann ein aufrichtiger Mensch angesichts der geschichtlichen Tatsachen die schwere Verantwortung bestreiten, die die amerikanische Politik auf sich lud, da sie am Ende Hitler zur Macht verhalf?


Die Zerstörung der europäischen Wirtschaft

Doch blieb es nicht bei diesem einen schwerwiegenden Fehler. Wilson als der Repräsentant der offiziellen amerikanischen Politik der Demokraten trug auch am meisten zum Ruin der europäischen Wirtschaft bei. Er zerschlug die wirtschaftliche Einheit der Donaumonarchie Österreich-Ungarn, die in Jahrhunderten gewachsen war. Zudem schuf Wilson den unmöglichen Staat der Tschechoslowakei, mit dessen erstem Präsidenten, Thomas Masaryk, er verschwägert war. Im Süden Österreichs schenkte er den Serben zur Belohnung ein zweimal so großes Gebiet, als sie es vor dem Mord von Sarajewo besessen hatten, und schuf damit das heute von Tito regierte Jugoslawien. Er nahm Ungarn die tausend Jahre alte reiche Provinz Siebenbürgen und gab sie Rumänien. Heute muß sich unsere Regierung gegen die Russen für die Donau einsetzen, die alte Lebensader Mitteleuropas. Zu spät erkennen wir die Folgen der Sünden Unserer Vertreter in Versailles und versuchen, sie wiedergutzumachen.

Als dann unsere Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrten und die traurigen Folgen unserer Einmischung in den europäischen Hader erkannten, riefen sie aus: „Wir kämpften auf der verkehrten Seite!“ und „Nie wieder gegen die Deutschen, die anständigsten Menschen, die wir kennengelernt haben!“ Wir ließen Europa in einem Meer von Blut und Tränen hinter uns und zogen uns in die Isolierung zurück, nachdem wir das Unheil verursacht und den Sieg für die falsche Seite entschieden hatten. Wir waren die einzigen Gewinner im Ersten Weltkrieg. Die Engländer und Franzosen ließen uns diese Tatsache sehr deutlich fühlen, indem sie uns zum Dank für unsere rettende Hilfe mit dem Namen „Shylock“ auszeichneten und die Rückzahlung der entliehenen Milliarden schlicht verweigerten. Wenige von uns Amerikanern wissen, daß wir schon damals Milliarden für unsere Wirtschaft aus der Konfiszierung von über 2500 deutschen Patenten gewannen. Durch diese Patente wurden wir auf vielen Gebieten für immer wirtschaftlich unabhängig, so vor allem in der Chemischen, Farb- und Pharmazeutischen Industrie.

Der Panslavismus eine Schöpfung Amerikas

Eine dritte an der Menschheit begangene Sünde lastet schwer auf dem Gewissen der Staatsmänner und Kriegstreiber unseres Landes. Ihr unerfahrener, ja kindischer Eingriff in den Gang der Geschichte half entscheidend eine Zusammenfassung der germanischen Völker für immer zu verhindern, dafür aber die panslawistische Bewegung zur dominierenden Kraft in Europa und Asien zu erheben. Man muß die Geschichte der Weißen Rasse und der Entwicklung der christlichen Kultur in ihrer tiefsten Bedeutung kennen, um den Grad dieser schweren Versündigung an der Menschheit ganz erfassen zu können. Ich will das hier kurz zu erklären suchen. Seit es eine aufgezeichnete Geschichte gibt, beobachten wir, daß Völker kommen und gehen, Stämme sich zu Völkern entwickeln, zu Macht und Gewicht gelangen, sich eine Zeitlang behaupten und dann zusammenbrechen. Die Archäologen berichten uns von der Macht und Größe der Ägypter, Babylonier, Perser, Griechen und Römer. Aller Glanz und alle Macht dieser einst bedeutenden Weltreiche schwand dahin. Sie mußten anderen Völkern weichen.

Die weisse Rasse und das Christentum

Seit Beginn der christlichen Zeitrechnung hat sich die indo-germanische Rasse, allgemein die Weiße Rasse genannt, zu drei großen Völkerfamilien entwickelt, den Romanen, den Germanen und den Slawen. Die romanischen Völker sind die Südeuropäer am Mittelmeer, deren gemeinsame Ursprache das Latein war, Italiener, Franzosen, Spanier, Portugiesen und zum Teil auch die Rumänen. Die West- und Nordeuropäer am Atlantik, an der Nord- und Ostsee, sind die Germanen. Diese Völkerfamilie umschließt die Deutschen, Österreicher, Sudetendeutschen, Schweizer, Elsässer und Lothringer, Flamen, Luxemburger, Holländer, Dänen, Norweger, Schweden und Engländer. Das gewaltige Gebiet Osteuropas wird von den Slawen bewohnt. Zu dieser Völkerfamilie gehören die Russen, Polen, Ukrainer, Tschechen, Slowaken, Kroaten und Serben. Eine vierte, an Zahl kleine Völkerfamilie ist die finnisch-ungarische, deren größerer Teil, Wogulen, Ostjaken, Wotiaken, Tscheremissen und Zyrmjenen in den weiten Steppengebieten Rußlands leben und zu den 152 von Moskau unterjochten Völkerschaften gehören. In Europa wird diese Sprachengruppe durch die ritterlichen Magyaren, die tapferen Bulgaren und die rechtschaffenen Finnen, Lappen und Baltenvölker vertreten. Schließlich leben in Westeuropa auch noch die letzten Nachkommen der alten keltischen Völkerschaften.

Die Ära der romanischen Führung

Die Geschichte der Völker verläuft wie die der Natur nach unwiderruflichen Gesetzen. In diesem Zyklus waren die Völker der romanischen Sprachfamilie als erste politisch und kulturell dazu befähigt, die Führung der Weißen Rasse zu übernehmen. Die italienischen Seemächte Genua und Venedig, der mächtige geistige Aufbruch des Humanismus und der Renaissance sowie die Päpste in Rom hatten bis zum Ende des Mittelalters diese Führung inne. Von der Appeninhalbinsel ging die Macht auf die Pyrenäienhalbinsel über. Die Bedeutung und Größe Spaniens, das von allen europäischen Ländern die meisten Kriege führte, war so gewaltig, daß König Philipp II., gleichzeitig Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, sagen konnte, in seinem Reich ginge niemals die Sonne unter. Von Spanien wurde die politische und kulturelle Führung auf Frankreich übertragen, das die erste stehende Armee in Europa hielt (daher die französischen Bezeichnungen für militärische Ränge und Waffengattungen) und seine führende Stellung lange Jahrzehnte behielt. Mit der Niederlage des großen Korsen bei Waterloo und später mit der Gefangennahme Kaiser Napoleons III. bei Sedan brach die Macht Frankreichs zusammen. Damit war die führende Rolle der drei großen romanischen Völker ausgespielt.

Die Ära der germanischen Führung

Nach dem Gesetz der Geschichte ging nun die Führungsmacht auf die Völker der germanischen Sprachfamilie über. Wie unter den romanischen Völkern die seefahrenden Italiener zuerst an der Reihe waren, so unter den germanischen Völkern die seefahrenden Engländer. Dieses aggressive und kriegliebende Inselvolk beherrschte aus seiner „splendid isolation“ heraus nicht nur Europa, sondern eroberte und unterwarf sich etwa ein Sechstel der Erde und besetzte alle wichtigen Stützpunkte, Flottenbasen und Handelsrouten der sieben Meere. Eine gewaltige Leistung für ein zahlenmäßig kleines Volk! Doch je mehr die Botschaft von der „Freiheit eines Christenmenschen“ sich in den weit abgelegenen Ländern ausbreitete, desto lauter riefen die unterjochten Völker nach Befreiung von den englischen Fesseln.

Der Verrat an den Deutschen

Wie in der romanischen Sprachfamilie die beherrschende Macht von Italien auf Spanien und von dort auf Frankreich überging, so hätte nach dem Gesetz der Geschichte innerhalb der germanischen Sprachgruppe nun die Führung von England auf Deutschland übergehen müssen, da es für diese hohe Aufgabe am besten vorbereitet war. Seine beherrschenden Leistungen auf allen Gebieten der Wissenschaft, Technik und der Künste, seine fleißige und hochgebildete Bevölkerung, seine zentrale Lage im Herzen Europas schien das hundert Millionen zählende Deutschtum geradezu dazu ausersehen zu haben, die Führung Europas zu übernehmen. Wie in der großen Krise um die Wende des ersten Jahrtausends die großen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, die Karolinger, Sachsenkaiser und Hohenstaufen das Christenturn und die Weiße Rasse gerettet hatten, so war diese große Nation auch an der Wende des zweiten Jahrtausends dazu berufen, ihre höchste Pflicht gegenüber der Menschheit zu erfüllen. Um aber eine so gigantische Aufgabe lösen zu können, war es notwendig, das gesamte Deutschturn in Europa wieder zu vereinigen so, wie es tausend Jahre lang vereint gewesen war. Dann wäre die 78 Millionen-Bevölkerung des Reiches durch den Anschluß aller Deutschen des Kontinents auf hundert Millionen angewachsen und hätte im Rahmen des so vergrößerten Reiches zweifellos das in jeder Hinsicht leistungsfähigste Volk innerhalb der Weißen Rasse dargestellt. Das war der Plan und das Ziel der Großdeutschen. Ist es ein Verbrechen, die Kinder ein und derselben Familie in einem gemeinsamen Hause zusammenzuführen? Die Feinde Deutschlands aber neideten ihm die ihm zukommende Stellung, brachten den durchaus natürlichen Plan, der am Ende der Menschheit zum Segen gereicht hätte, in Verruf und bekämpften ihn als Pan-Germanismus.

 

Unser Pan-Amerikanismus

Hatten wir Amerikaner ein geschichtliches oder moralisches Recht, mit allen den Schritten, die unsere Staatsmänner unternahmen, diesem gerechtfertigten deutschen Streben entgegenzuwirken? Ist es nicht eine Tatsache, daß wir in unserem Staat Dutzende verschiedener Nationalitäten und Rassen zu einem Volk zusammenschmolzen? Die Deutschen wollten nur ihre Verwandten der gleichen Rasse, Abstammung, Sprache und Kultur zusammenführen. Denken wir doch an unseren Pan-Amerikanismus, der die ganze westliche Hemisphäre aus rein selbstsüchtigen Interessen ohne irgendwelche gemeinsamen rassischen, sprachlichen, kulturellen, religiösen oder moralischen Grundlagen zusammenfaßt. Ist es nicht eine geschichtliche Tatsache, daß unser Lincoln den blutigsten Bürgerkrieg führte, um den Abfall der Südstaaten zu verhindern? Hat Deutschland damals auch nur den Versuch gemacht, dieses große Unternehmen zu verhindern? Tatsache ist, daß die Deutschen Lincoln sogar halfen, sein Ziel gegen die englischen Intrigen zu erreichen. Wie aber statteten wir den Deutschen unseren Dank dafür ab, daß sie uns zu unserer Macht und Größe verhalfen? Wir zogen zweimal, ohne herausgefordert worden zu sein, aus, um Deutschland zu vernichten. Es gelang uns, die großdeutschen Bestrebungen zum Scheitern zu bringen und den Lauf der Geschichte umzukehren. Und was sind nun die Folgen unseres mutwilligen Eingreifens? Statt einem Großdeutschland verhalfen wir dem Pan-Slawismus zum Ziel. Wie die Deutschen die Vereinigung aller ihrer Volksangehörigen in einem großen Reich anstrebten, so wirkten die Russen seit über einem Jahrhundert auf die Vereinigung aller Slawen hin. Dieser alte Traum der Zaren wurde nun in unseren Tagen durch die aktive und entscheidende Hilfe Amerikas zur Wirklichkeit. Es ist unsere Schuld oder unser Verdienst, je nachdem von welchem Gesichtspunkt aus man es betrachtet, daß heute ganz Osteuropa eine gigantische slawische Einheit darstellt.

Die aufrichtigen Historiker der Nationen, deren es in unserer Mitte nur sehr wenige gibt, haben zu beurteilen, wohin Großdeutschland die Menschheit gebracht hätte und wohin sie der Pan-Slavismus bringen wird.

Was hätte Großdeutschland der Welt gegeben?

Meiner Meinung nach hätten die Deutschen nach Erreichung ihres Ziels, der Vereinigung aller ihrer Volksangehörigen, die Auswüchse des Hitlerismus beseitigt. Nach der Konsolidierung Großdeutschlands wären die hundert Millionen in heiliger Begeisterung an die Arbeit gegangen und hätten ihre besten Eigenschaften zur Entfaltung gebracht. Ihr Organisationstalent hätte in Europa in kürzester Zeit Ordnung und Ruhe hergestellt. Sie hätten ohne Blutvergießen die Vereinigten Staaten von Europa geschaffen und ihre Fähigkeiten in den Wissenschaften, Künsten und in der Technik der ganzen Erde zur Verfügung gestellt, wie sie es auch früher taten. Ihr Geistesleben, vor allem die einzigartige deutsche Musik, hätte das Dasein auf der Erde bereichert. Das Christentum hätte neue Impulse erhalten wie in der epochemachenden Ära der Reformation. Man darf nicht vergessen, daß keine andere große Nation intensivere innere und äußere Mission betrieben, mehr Diakone und Diakonissen, Mönche und Nonnen hervorgebracht, größere und bessere karitative Einrichtungen für Kranke, Mittellose und alte Menschen geschaffen hat als die deutsche. Auch unter der nationalsozialistischen Regierung wurden in Deutschland 620 neue Kirchen erbaut und keine einzige je geschlossen oder durch Verwendung als Tanzlokal, Kino oder Museum profaniert, wie es andernnorts geschah. Die Deutschen besaßen auch die besten Sozialversicherungen für ihre Bevölkerung. Kurzum, Großdeutschland hätte der übrigen Menschheit nur geistigen und materiellen Segen bringen können. Die westeuropäische Kultur und Zivilisation wäre abermals durch die Deutschen, diese alterfahrenen Verteidiger der kostbarsten Güter der Menschheit, vor dem Untergang bewahrt worden. Die amerikanischen Staatsmänner aber verhinderten diese Entwicklung und vernichteten dieses große Volk gegen den Willen von 86 % den amerikanischen Bevölkerung.

Unsere Hilfe für England und Rußland hatte nur Chaos und Elend zur Folge

Nach dem Gesetz der Geschichte war also, wie wir sahen, Großdeutschland für die nächsten Generationen zur Übernahme der Führung in Europa berufen, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten die Italiener, Spanier, Franzosen und Engländer Beteiligung am Ersten und Zweiten Weltkrieg aber, beide Male innegehabt haben. Deutschland war nun an der Reihe. Unsere ohne vorangegangene Herausforderung, entschied gegen die Deutschen. Doch lösten wir damit das Problem nicht. Im Gegenteil, mit unserer weltpolitischen Unerfahrenheit und unserm entschlossenen, vorsätzlichen Willen zur Zerstörung und millionenfachen Auslöschung von Menschenleben schufen wir nur Chaos und Elend. Wie die Mißachtung von Naturgesetzen zur Zerstörung führt, so birgt die Übertretung von Gesetzen der Geschichte ihre Strafe schon in sich. Durch unsere feindseligen und grausamen Maßnahmen wurde eine deutsche Führung der Christenheit und der Weißen Rasse unmöglich gemacht und dafür die Vorherrschaft des Slawentums aufgerichtet. Meiner Überzeugung nach geschah das 100 bis 150 Jahre zu früh.

Durch unsere Schuld entstand im geschichtlichen Ablauf eine große Lücke. Das Slawentum ist noch nicht reif, die Führung zu übernehmen, ebenso wie wir Amerikaner die Mannesreife, Verantwortung übernehmen zu können, noch nicht erreicht haben. Große Industrieanlagen, Massenproduktion und reiche Kornfelder sind gewiß ein rechter Himmelssegen, aber zur Übernahme einer führenden Rolle unter den Völkern reicht das nicht aus. Wie im Leben des Einzelmenschen Erfolg und Mißerfolg, Freude und tiefe Trauer, gute und böse Erfahrungen, Krankheit und Gesundheit erst Erfahrung und Reife vermitteln, so bereiten auch im Völkerleben erst das Auf und Nieder, Siege und Niederlagen, selbst Katastrophen, vor allem aber ständige schöpferische Kulturleistungen ein Volk auf die Übernahme den Verantwortung vor und geben ihm Reife und Gewissenhaftigkeit von Gott und den Geschichte. Die Russen mit ihren 152 widerstrebenden Nationalitäten, mit ihrer Sklaverei und ihrem Terror stehen erst im Jünglingsalter, wie auch wir Amerikaner mit unserer kurzen Geschichte uns erst auf dem Wege zur nationalen Reife befinden.

Was wird das Slawentum der Welt geben?

Was dürfen wir also von der Vereinigung und Vorherrschaft des Slawentums, die wir verursacht haben, erwarten? Genau das, was man von einem Halbwüchsigen erwarten darf, der sich etwas auf seine Körperkraft zugute hält und in einem Speziallaboratorium mit ihm unbekannten gefährlichen Chemikalien experimentiert. Eine einzige falsche Mischung, ein einziger Fehler können das Laboratorium in die Luft sprengen und die gesamte Mitarbeiterschaft unter den Trümmern begraben. In dieser sehr gefährlichen Situation befinden wir uns. Da wir Amerikaner und die Russen in der Völkerfamilie den älteren, erfahreneren Bruder seines Nachfolgerechts beraubt haben, sind wir nicht in der Lage, die gewaltigen Probleme unserer Zeit ohne seine Hilfe zu lösen. Wie wenig Verantwortungssinn vor der Geschichte und wie wenig moralisches Bewußtsein im Hinblick auf Gott wir als junge Nation mit unserer Machtpolitik besitzen, das schreien die Entscheidungen unserer führenden Staatsmänner für die kommenden Generationen in alle Welt: das skrupellose Hineinzwingen unseres Volkes in zwei Weltkriege durch Lug und Trug, die barbarische Forderung und Erzwingung der „bedingungslosen Kapitulation“, die Auslieferung und Überlassung ganzer Länder und Völker an die Russen durch Roosevelt, die völlige Verständnislosigkeit gegenüber der Tatsache, daß die „Habenichts-Nationen“ auch ein Recht zum Leben haben und daher Lebensraum und Lebensmöglichkeiten erhalten müssen, die wir ihnen in unserem Überfluß, unserem Geiz und unserer Selbstsucht verweigern, die sinnlose und mutwillige Zerstörung der prachtvollsten Städte und der brutale Mord an Hunderttausenden hilfloser und unschuldiger Menschen, die willkürliche Anwendung der Atombombe bei der Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki unter Vernichtung von Zehntausenden von Menschenleben, die grausamste Vertreibung von Millionen Ostdeutschen aus ihrer jahrhundertealten Heimat, die Vorbereitungen und Durchführung des Eisenhower-Morgenthau-Roosevelt-Planes, des unmenschlichsten Racheaktes in der überlieferten Geschichte, der qualvolle Hunger- und Kältetod von vielen Millionen Menschen. Das sind keine politischen „Fehler“ mehr, wie unsere Staatsmänner uns jetzt glauben machen möchten, es sind bewußte, mutwillige, vorsätzliche Verbrechen, wie sie nur eine geschichtlich junge, unerfahrene, noch niemals besiegte und daher nicht an die Konsequenzen und nicht an die Vergeltung denkende Führerschaft begehen kann.

Eine furchtbare Alternative

Wenn aber nun schon unsere republikanischen und „christlichen“ Staatsmänner alle diese schrecklichen Untaten begehen konnten, wie viel mehr Ursache haben wir dann, das Schlimmste von einem bolschewistisch gewordenen Slawentum zu befürchten, das sich die Form einer Diktatur gegeben hat und offiziell zur Gottlosigkeit bekennt? In unserer ganz unchristlichen Machtgier und Selbstsucht schufen wir die beiden furchtbarsten „Frankensteins“, die alles Leben auslöschende Atombombe und die unersättliche, alles verschlingende Macht des panslawistisch-asiatischen Bolschewismus. Das sind die schrecklichen geschichtlichen Tatsachen, die uns mit Furcht und Grauen erfüllen. Im Vergleich zu dieser Bedrohung war die sogenannte deutsche „Gefahr“ ein Kinderspiel. In dem kommenden unvermeidlichen Konflikt bleibt uns nur die Alternative: Entweder wir akzeptieren den panslawistischen Bolschewismus mit seiner ganzen Tyrannei und seinem Terror und nehmen unsere Befehle von Moskau entgegen, wie es bald alle anderen Völker tun werden, oder wir setzen die Atombombe und andere furchtbare Waffen ein und töten noch mehr Millionen Menschen unter Vernichtung ihrer Städte, als wir es in Deutschland getan haben. Setzen wir aber unsere mörderischen Waffen ein, dann können wir gewiß sein, daß die Russen auf die furchtbarste Weise Vergeltung üben werden. Dann wird es ein großes Leiden und Sterben geben. Dann werden selbst die Blinden, die Haßprediger und Kriegshetzer die furchtbaren, aber logischen Folgen der verbrecherischen Handlungsweise derjenigen erkennen, die unser Land gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit unseres Volkes in zwei Weltkriege stürzten. Diese Kriege wurden ja nicht gegen den Militarismus, das Kaisertum oder den Nationalsozialismus geführt, sondern um das Deutschtum, den größten Rivalen des angelsächsischen Imperialismus, zu zerbrechen und zu vernichten. Nur ein Gnadenakt Gottes kann uns vor der wohlverdienten Strafe retten.

Die Verbrechen der Angelsachsen an der Weissen Rasse

Wenige Amerikaner dürften das Abkommen kennen, das die großen Kolonialmächte England, Frankreich und Deutschland im Jahre 1878 in Frankfurt am Main schlossen. Zu dieser Zeit besaß auch Deutschland Kolonien, die es aber wohlgemerkt nicht in blutigen Eroberungskriegen an sich gerissen hatte wie die anderen Mächte, sondern die es gekauft oder auf diplomatischem Wege gewonnen hatte. In diesem Abkommen verpflichteten sich die Mächte feierlich, wenn sie je einen Krieg gegeneinander führen würden, auf keinen Fall farbige Kolonialtruppen auf europäischem Boden kämpfen zu lassen.

Wie so manches andere brachen das „perfide Albion“ und die „Grande Nation“ auch dieses feierliche Abkommen. Die Engländer und Franzosen brachten 1914 im Ersten Weltkrieg viele tausend Inder, Senegalneger, Kaffern und Hottentotten auf den europäischen Kontinent und ließen diese Wilden und Halbwilden auf das deutsche Volk, den Beschützer und Erretter der Weißen Rasse, los. Zu unserer Schmach und Schande nahm auch Amerika vollen Anteil an diesem Verbrechen an unseren gemeinsamen Vorfahren. Auch wir setzten Neger gegen Deutschland ein. Besonders im Zweiten Weltkrieg sandten wir eine unverhältnismäßig große Anzahl von Negern, etwa zwei Drittel unserer Besatzungstruppen in das Land der Dichter und Denker. Diese abscheuliche Tatsache ist nur mit der vorsätzlichen Absicht zu erklären, das ausschließlich aus Weißen bestehende deutsche Volk zu erniedrigen und zu beleidigen. Tausende von Kindern wurden geboren, deren Väter amerikanische und französische Neger, deren Mutter geschändete und vergewaltigte deutsche Mütter und Frauen waren. Was geschieht hierzulande in den Vereinigten Staaten einem Neger, der eine weiße Frau angreift? Die Menge entreißt ihn den Händen der Behörden und lyncht ihn. Gleichzeitig aber schickt unsere Regierung Neger aus, um Deutsche zu töten und deutsche Frauen zu entehren und zu vergewaltigen. Könnten wir Amerikaner es den Deutschen jemals verzeihen, wenn sie unseren Müttern, Töchtern und Schwestern die gleiche Schande angetan, das gleiche Verbrechen an ihnen begangen hätten? Die Deutschen haben in ihrer zweitausendjährigen Geschichte niemals Farbige gegen Weiße eingesetzt.

Gottes Gericht über die Schänder der Weissen Rasse

Winston Churchill sprach hochfahrend das stolze Wort aus, er sei nicht Premierminister Ihrer Majestät geworden, um das Britische Empire zu liquidieren. Wie noch jeder Hochmütige vor ihm kam auch er zu Fall. Das Bibelwort „Der Tod ist der Sünde Sold“ gilt auch im Völkerleben. Es gehört mehr als ein Churchill dazu, den Lauf der Geschichte aufzuhalten. Das mit unsagbarer Grausamkeit geschaffene Weltreich löst sich vor unseren Augen auf. Deutschlands Feinde wollten dieser großen Nation die Grube graben und fallen nun eine nach der anderen selber hinein. Die Zerstückelung des Britischen Empires begann bereits 1914. Als die farbigen Truppen auf die Beschützer der Weißen Rasse losgelassen, als es Senegalesen und Hottentotten gestattet wurde, deutsche Frauen zu vergewaltigen, als deutsche Kriegsgefangene hinter Stacheldraht von farbigen Amerikanern und Franzosen geohrfeigt wurden, da gingen den Kolonialvölkern die Augen auf. Sie sagten sich: „Wenn wir dazu mißbraucht werden, die Deutschen zu demütigen, die uns niemals etwas zu leide getan haben, wie viel mehr werden wir gegen diejenigen weißen Völker unternehmen, die uns Jahrhunderte lang unterjocht und uns als Sklaven in die fernen Kontinente verkauft haben, wenn die Zeit gekommen ist.“ Nun ist die Zeit gekommen und der Traum der farbigen Völker geht in Erfüllung. Das Britische Empire fällt auseinander wie ein verfaulter Kürbis, das französische, holländische, und andere Kolonialreiche werden folgen.
Und wie wird es in wenigen Generationen hier in unserem Amerika aussehen? Nach den Statistiken kommen auf jedes weiße Kind fünf Negerkinder zur Welt. Die Neger betreiben keine Geburtenkontrolle. Die Folge wird sein, daß sie in nicht allzuvielen Jahrzehnten die Weißen an Zahl nicht nur eingeholt, sondern überflügelt haben werden. Was haben wir dann von den emanzipierten Negern zu erwarten? Sie haben nicht und werden auch niemals vergessen, daß ihre Vorfahren in Afrika gejagt, gefangen und in Ketten nach Amerika verschleppt, daß sie hier wie Vieh gekauft wurden. Sie werden niemals vergessen, wie unmenschlich sie im „Lande der Freien“ behandelt wurden. Sie haben sich jeden Lynchmord gemerkt, der von den Weißen an einem Menschen ihrer Rasse begangen wurde. Sie müßten Engel und Heilige sein, um alle die Demütigungen durch die Jahrhunderte hin zu vergeben und zu vergessen. Wehe unseren Kindeskindern, wenn die Neger zur Macht kommen! Wehe den Weißen auf der ganzen Erde, wenn die Massen der farbigen Völker in Bewegung geraten. Das Bibelwort bewahrheitet sich auch hier: „Die Sünden der Väter werden heimgesucht an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.“

Vor einem halben Jahrhundert warnte der friedliebende Kaiser Wilhelm II., der letzte große Wächter des christlichen Abendlandes gegen die Asiaten, vor der gelben Gefahr: „Völker Europas, wahrt eure heiligsten Güter!“ Zu jener Zeit drängten sich an den berühmten deutschen Universitäten chinesische und japanische Studenten, allgemein als die ehrgeizigsten, fleißigsten und genügsamsten Menschen bekannt. Sie studierten an den besten Universitäten der Erde, um das erworbene Wissen eines Tages gegen die Weißen zu nutzen. Die Antwort der Engländer und Franzosen auf die Warnung Kaiser Wilhelms war die, daß sie Gelbe, Braune und Schwarze auf das Herz Europas hetzten. Jetzt ernten die Gewissen- und Verantwortungslosen die Früchte ihrer bösen Saat. Das Bollwerk der abendländischen Kultur ist gefallen. Jetzt haben die Asiaten freien Zutritt in Europa, um sie auszulöschen.

Das Zahlenverhältnis der weißen zur farbigen Bevölkerung auf der Erde ist 1 zu 3. Von den etwa zwei Milliarden Erdbewohnern stehen also 500 Millionen Weiße gegen 1500 Millionen Farbige. Der große Tag der Abrechnung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dann wird Schillers Wort in Erfüllung gehen:  „Das ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend Böses muß gebären!’

Roosevelt der böse Geist der Welt

Roosevelt und seine Kollaborateure haben unsere Nation in den Krieg gelogen, mit den Worten: „Wir müssen den Faschismus zerschlagen!“ und mit der „Atlantic Charta“. Auch diesmal, wie immer, hat unsere Einmischung in europäische Angelegenheiten nichts als Fluch und eine bisher unerreichte Misere und Hungersnot gebracht. Roosevelt und seine Hass-Kumpane habe nun endlich das erreicht was sie schon immer wollten, die Zerstörung Deutschlands, und sie lynchten die Führer als Kriegsverbrecher entgegen allen internationalen Gesetzen. Und von den Versprechungen der „Atlantic Charta“ wurde nicht ein einziges gehalten, außer der rachsüchtigen „bedingungslosen Kapitulation“. England und Frankreich, mit Unterstützung von Roosevelt, erklärten Deutschland den Krieg wegen der „deutschen Aggression gegen Polen“. Danach wurde Polen, zusammen mit den Baltischen Staaten, von Roosevelt und seinen Helfern „verkauft“. Anstatt der „Nazityrannei“ kam nun die tausendmal schlimmere „Bolschewisten-Diktatur“, mit dem teuflischen Stalin, über Europa. Unter „bedingungsloser Kapitulation“ verstanden unsere erfahrenen „Staatsmänner“ und undisziplinierten Soldaten nur die Macht des Siegers, sie hatten aber nicht die geringste Ahnung von militärischer Ehre dem geschlagenen Feind gegenüber.

 

Das grösste Verbrechen der Geschichte

Die größte Kulturnation, die der Menschheit mehr Segen gebracht hat als irgend eine andere auf dieser Welt, wurde in ein riesiges Konzentrationslager eingeschlossen, mit den selben Lebensmittelrationen, die die zum Leiden verdammten Insassen in Himmlers KLs bekamen. — Deutsche Mütter und Töchter wurden als Freiwild angesehen. — Millionen unschuldiger Menschen wurden von ihren tausendjährigen Besitzungen vertrieben bei eisiger Kälte, ohne Kleidung und Nahrung. —    Wissenschaftler und hochqualifizierte Arbeiter, ganz gleich ob sie der Partei angehörten oder nicht, wurden gekidnappt und in die Siegernationen verschleppt. — Hunderte von Tonnen Geheimpatente wurden gestohlen und in unser Land gebracht. („Secrets by the Thousands“ [Tausende von Geheimpatenten] HARPER MAGAZINE, Dezember 1946) Unsere Wissenschaftler sagen es ohne Neid, daß die Deutschen uns 10-50 Jahre voraus waren, mit ihren Erfindungen. — Wir haben nicht das Geringste für die Menschheit getan. Wir keine Probleme gelöst, sondern immer nur wieder neue geschaffen. Wir mißbrauchen bewußt das Wort „befreit“. Wir habe nie jemanden „befreit“. Im Gegenteil, wir halfen mit, 250 Millionen mehr Menschen zu unterjochen. England ist immer noch der Unterdrücker von 250 Millionen Untertanen. Rußland hat 152 Millionen Nationalitäten unter seiner Herrschaft. Das kleine Holland mit einer Einwohnerzahl von 8 Millionen, regiert über 65 Millionen Eingeborene. Frankreich hat nicht genug Personal um den Verwaltungsapparat seines Kolonialreiches zu besetzen und füllt seine „Fremdenlegion“ mit Menschen aus allen Nationen und Rassen auf (und hält 700,000 deutsche Soldaten als Väter für seine nächste Generation gefangen!), aber es hält mit aller Gewalt an seine Kolonien fest. Obendrein, das Herz Europas: Deutschland, Österreich, Ungarn und Italien wurden versklavt, das Baltikum und der Balkan wurden bolschewisiert. — Das sind die Früchte unsrer „Befreiung“ im 2. Weltkrieg: Katastrophen, Zerstörungen, Chaos, Hunger, Misere, Haß und Verzweiflung!

Amerika der einzige Gewinner im Zweiten Weltkrieg

Im Gegensatz zu allem angerichteten Unheil gingen wir Amerikaner auch aus dem Zweiten Weltkrieg wieder als die alleinigen Gewinner hervor. Zur Zeit sind wir das reichste und mächtigste Volk auf Erden, nachdem wir einen gewaltigen Profit gemacht haben, wie nie zuvor, seit wir dieses Land besitzen. Dr. Walter A. Meier von der „Lutheran hour“ zählt auf: „Das vergangene Jahr brachte Amerika äußerlich die höchste Geschäftskonjunktur, die bisher zu verzeichnen war, mit einem Einzelhandelsumsatz, der auf 97 Milliarden Dollar geschätzt wird. Das gesamte Nationaleinkommen ist jetzt zwei und einhalb mal so hoch wie vor Pearl Harbor… Das Jahr 1946 brachte unserm Volk trotz Streiks und Betriebsschließungen die höchsten bisher verzeichneten Löhne und Einzeleinkommen. Im Durchschnitt kann ein junger Mann in unserm Lande jährlich über 350 Dollar für Kleidung ausgeben … Noch niemals waren so viele Menschen so gut gekleidet wie heute in den Vereinigten Staaten. Doch erst von wenigen Tagen erhielt ich einen kläglichen Brief von einer Mutter aus Europa, die schrieb: „Wir sind fast nackt, haben nun noch ein paar zerfetzte Lumpen anzuziehen. Wir laufen barfuß über den gefrorenen Boden“.

Amerikaner sind die reichsten der Erde

Das Landwirtschaftsministerium in Washington berichtet, daß die diesjährige Getreideernte sowohl der Menge wie der Qualität nach die beste in unserer Geschichte war. Wir zogen mehr Weizen und Mais als je zuvor in den vergangenen 170 Jahren, bei weitem mehr, als je ein anderes Volk produziert hat…. Wir haben so viel Geld und soviel Nahrungsmittel im Lande, daß wir jährlich über 110 Millionen Dollar ausgeben, nur um unsere Hunde zu füttern…
Seit dem letzten Jahr ist die Anzahl den Familien bei uns um 450 000 angewachsen; dagegen sank die Zahl der Familien in einem Dutzend Ländern durch die Einwirkungen des Krieges, wobei besonders die hohe Anzahl den jugendlichen Todesopfer erschrecken muß. Amerika hat übrigens jetzt auch die seit Beginn seiner Geschichte am besten gebauten und eingerichteten Wohnungen… In dem jetzt scheidenden Jahr wurde uns durch den Fortschritt der Wissenschaft ‘viel gegeben’… Man vergleiche damit die Leiden der besiegten Länder, deren Wissenschaftler und technischen Fachleute nach Rußland, Frankreich, England und in unser Land verbracht wurden, denen Laboratorien zerstört oder aufgelöst, deren Schulen in Trümmerhaufen verwandelt wurden und deren Kinder zu Millionen ohne Lehrer und Erzieher sind…

Amerikaner die grössten Verschwender der Welt

Nie zuvor hat dieses Land den reichen Segen den sensationellen Wirtschaftsblüte erlebt, denen es sich im Jahre 1946 erfreute. Gott und die Menschen haben ein Recht zu verlangen, daß das Volk der Vereinigten Staaten das dankbarste, gläubigste und treueste von allen sei… Doch wird sich, wenn ein vollständiges Bild vorliegt, zeigen, daß dieses Jahr eines der verschwenderischsten gewesen ist. Es wurden nicht nur Berge von Kartoffeln mit Petroleum begossen oder der Fäulnis überlassen, wir lasen nicht nur Berichte wie diesen: ‚Santa Monica, Kalifornien. Hiesige Fischer warfen heute zehn Tonnen Fisch ins Wasser…, weil weder die Konservenfabriken noch die Händler noch welchen haben wollten’, sondern die völlige Verwesung und Zersetzung riesiger Mengen unter Regierungskontrolle gelagerter Nahrungsmittel und Ausrüstungen wird diesem Jahr in Amerika den Stempel schlimmster Verschwendung aufdrücken. Wie können wir das reichste aller Länder bleiben, wenn wir Lebensmittel in einem Umfang verderben lassen, mit denen man ganze Völker am Leben erhalten könnte?“

Amerika der einzige Gewinner im Zweiten Weltkrieg

Kann jemand angesichts dieser Tatsachen leugnen, daß wir Amerikaner die einzigen Gewinner auch des Zweiten Weltkriegs sind? Wir haben dabei nur gewonnen und profitiert. Darum ist es kein Wunder, daß es noch Menschen in unserm Lande gibt, die Roosevelt vergöttern, weil er bewiesen hat, daß es sich für Amerika mit seinen riesigen Hilfsquellen lohnt, Krieg zu führen. Er löste am Ende das Arbeitslosenproblem mit Hilfe eines Meeres von Blut und Tränen, unsagbaren Leides und Elends der Völker. Doch vergessen wir nicht: Die letzte Seite im Buch der Geschichte ist noch nicht geschrieben!

Unser Preis für den Sieg war gering

Alle unsere gewaltige Macht und Stärke und alle diese Gewinne erhielten wir zum niedrigsten Preis, verglichen mit den furchtbaren Schäden und Verlusten, die wir unsern „Feinden“ zufügten. In unserer ganzen bisherigen Geschichte waren wir ja stets die glücklichen Gewinner aller unserer Eroberungskriege gegen die Indianer, Engländer, Spanier, Mexikaner, Japaner und zweimal gegen die Deutschen. In diesem letzten gigantischen Völkerringen haben wir nur ebenso viele Menschenleben verloren, wie hier zu Hause durch Unfälle umkamen. Das amerikanische Rote Kreuz berichtete 1945 offiziell, daß „99 Prozent der amerikanischen Kriegsgefangenen in Deutschland die Gefangenschaft überlebt haben und auf dem Wege nach Hause sind“. (Im Gegensatz dazu haben wir nicht cm Prozent der deutschen Kriegsgefangenen nach Hause geschickt, sondern haben sie den Engländern und Franzosen zur Zwangsarbeit überlassen.)

Und was die 260 Milliarden Dollar angeht, die Roosevelts Krieg uns gekostet hat, so haben sich diese mehr als bezahlt gemacht durch die geraubten Patentgeheimnisse, Kunstschätze und durch die Leistungen der entführten deutschen Wissenschaftler. So haben wir zwar von allen Kriegen, die wir führten, immer nur profitiert, gleichzeitig aber furchtbare Not und bittere Enttäuschung über die übrige Menschheit gebracht.

Muttermord an Europa

Die schwerste Sünde vor Gottes Angesicht und im Lichte der Geschichte aber besteht darin, daß wir uns als Nation des Muttermordes schuldig gemacht haben, der Sünde gegen das vierte und fünfte Gebot. Denn Europa ist sowohl unserer physischen Herkunft nach wie auch in geistiger Hinsicht unsere Mutter. In seiner großen Weisheit empfahl der „Vater des Vaterlandes“ nicht umsonst, daß wir uns niemals in europäische Angelegenheiten einmischen noch mit fremden Nationen Bündnisse eingehen sollten. Roosevelt und seine Regierung mißachteten, wie vor ihnen schon der Demokrat Wilson, dieses weise Vermächtnis George Washingtons. So wurden wir zweimal schuldig. Alle europäischen Nationen trugen zur Größe und Macht unseres Landes bei. Dafür sind wir ihnen allen zur Dankbarkeit verpflichtet. Vor allem aber sollten wir das Volk würdigen und ehren, dessen Söhne und Töchter am meisten mit ihrem Blut und Schweiß zum Aufstieg unseres Landes beigetragen haben, die Deutschen. Trifft es nicht zu, daß in den Adern jedes dritten Amerikaners deutsches Blut fließt? Jetzt haben wir genau das Gegenteil getan und tun es noch. Wir verwandelten die herrlichen Städte Deutschlands in Trümmerhaufen. Wir demütigen, töten, berauben die Verteidiger der Christenheit in der unbarmherzigsten Weise, geben sie dem Elend, dem Hunger und der Gewalt preis.

Geistlichkeit Amerikas! Ihr Diener Gottes aller Konfessionen!
An euch wende ich mich. Im Gewissen gebunden an Gott, den Lenker aller Völker und Schicksale, im Herzen zutiefst besorgt um die Zukunft unserer Kinder wende ich mich an euch, da ich unsere schreckliche Schuld am Elend der Menschheit erkenne. Der Zweite Weltkrieg ist noch lange nicht vorbei. Die große Entscheidung steht uns noch bevor. Wir leben nur in einer Atempause, in Bereitschaft.


Deutschland bewundert, beneidet, gefürchtet, gehasst

Wir befinden uns heute in genau der gleichen Lage, in der Deutschland sich vor dem Ersten Weltkrieg befand. Deutschland stand damals auf dem Gipfel seiner Macht, seines Ruhmes und Ansehens. Es baute die größten und luxuriösesten Schiffe der Erde, mit denen es den Weltmarkt für sich gewann, da es die beste und billigste Produktion anbieten konnte. Auf dem Gebiet der Wissenschaften stand Deutschland an der Spitze aller Völker. Seine Forscher erhielten mehr Nobelpreise in allen Disziplinen als die der anderen Nationen zusammen. Aus allen Ländern der Erde kamen die Wissensdurstigen und Kunstliebhaber zu den berühmten Universitäten des „Volkes der Dichter und Denker“. Der deutsche Name stand in der Welt in hohem Ansehen. Doch erweckten Macht und Größe Deutschlands gleichzeitig auch Mißgunst und Argwohn. Aufgrund seiner geographischen Lage im Herzen Europas und als Verteidiger der europäischen Kultur war es gezwungen, zum Schutz seiner offenen Grenzen ein starkes Heer zu unterhalten und zur Wahrung seiner Interessen auf den sieben Meeren auch eine entsprechende Flotte. Sein Losungswort lautet „Mit Gott!“ und das des Fürsten Bismarck „Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt“. Darum wurde Deutschland nicht nur bewundert und beneidet, sondern auch gefürchtet und gehaßt.

England der grösste Querulant der Welt

England, das sich auf den zweiten Platz verwiesen sah, ruhte nicht, bis es ihm endlich gelang, Deutschland mit einem Ring feindlicher Mächte zu umgeben. So wurde Europa zu einem Pulverfaß und es bedurfte nur des Funkens, um es zur Explosion zu bringen. Dieser Funken war der Mord an Erzherzog Franz Ferdinand, dem österreichisch-ungarischen Thronfolger, in Sarajewo, vorbereitet von den anmaßenden Serben, hinter denen der russische Panslawismus stand. Europa ging in Flammen auf. Die Folgen sind allgemein bekannt. Deutschland von aller Welt überwältigt, stürzte von seiner stolzen Höhe in Armut und Not. Das Diktat von Versailles bedeutete für diese große Nation die tiefste Demütigungen und Schande. So konnte dann im Lande der Kaiser, Könige, Fürsten und Adligen ein Adolf Hitler sich der Führung bemächtigen und als der Befreier der Deutschen von Versailles auftreten.

Wir Amerikaner sind heute in der gleichen Lage

Wir Amerikaner finden uns heute in der gleichen Lage wie Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg, sogar in noch gesteigertem Maße. Wir besitzen die größte Luft- und Seemacht, die es je auf der Erde gab. Wir verfügen als einzige Nation über die Atombombe. Wir haben die meisten und bedeutendsten Wissenschaftler der Erde in unserem Lande zusammengefaßt und ihnen zu intensiver Forschungsarbeit die Möglichkeiten gegeben. Wir sind die Finanziers der Erde. Wir haben die beste und reichlichste Ernährung und den bei weitem höchsten Lebensstandard. Wir verfügen über alle notwendigen Rohstoffe. Dazu blieben uns die furchtbaren Leiden und Opfer der Kriegführung erspart. Nicht eine Hütte, geschweige denn eine Großstadt wurde durch Bombenwürfe zerstört. Unser Volk hat nicht erfahren, was es heißt, von unbarmherzigen und disziplinlosen Siegern gedemütigt, systematisch beraubt und dem Hunger- und Kältetod ausgesetzt zu werden. Unsere Mutter, Frauen, Schwestern und Töchter wurden nicht von wilden Tieren in Menschengestalt vergewaltigt, unsere Wohnungen nicht ausgeraubt und geplündert.

Das alles sind Tatsachen, um derentwillen uns unsere sogenannten Freunde und Verbündeten ebenso beneiden wie unsere sogenannten Feinde. Zudem wurde eine Anzahl von Armeegeneralen in leitende Stellungen unserer Diplomatie, letztlich sogar einer zum Außenminister berufen. Die Welt nennt das einen militärischen Kurs und Machtpolitik. Was wir von jetzt an auch tun werden, die hungernden Völker zu ernähren, sie werden uns keinen Dank wissen, weil sie durchschauen, daß wir es im eigenen Interesse tun. Millionen Deutsche arbeiteten Jahrhunderte am Aufbau Osteuropas und was war der Dank? Sie wurden aus ihrer tausendjährigen Heimat vertrieben. Was wir von jetzt an auch zur Verteidigung unseres Landes und der westlichen Zivilisation tun werden, auch wenn wir dabei nur den Frieden und die Sicherheit im Auge haben, die Welt wird es uns nicht glauben, wie wir nicht an die friedlichen Absichten der Deutschen geglaubt haben. Von jetzt an müssen wir die mächtigste Verteidigungsstreitkräfte unterhalten, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Darum werden wir nicht nur geneidet, sondern auch gefürchtet und gehaßt werden. Wir dürfen uns daher nicht wundern, wenn sich die andern Weltmächte eines Tages zu einer mächtigen Koalition zusammenschließen, um uns zu vernichten, wie wir es zweimal mit Deutschland taten, ohne herausgefordert worden zu sein. Wir dürfen uns nicht einbilden, daß wir unbesiegbar seien, nur weil wir bisher uns ungestraft alles nehmen konnten, was wir haben wollten. Wir dürfen die Lehre der Geschichte nicht mißachten. Die mächtigen Reiche von Babylon, Ägypten, Persien, Griechenland und Rom, die auch einmal als unbesiegbar galten, gingen im Verlauf der Weltgeschichte unter. Der Bolschewismus, den wir bei Stalingrad gerettet haben und den Roosevelt so übermächtig gemacht hat, lauert nur auf den gegebenen Augenblick. Die „Fünfte Kolonne arbeitet mitten unter uns fieberhaft daran, unser Staats- und Gesellschaftsleben zu unterminieren.

Wir Amerikaner müssen heute Deutschlands Aufgabe übernehmen

Aber die Parallele zwischen unserer gegenwärtigen außenpolitischen Lage und der Deutschlands vor dem Ersten Weltkrieg geht noch weiter. Ob wir wollen oder nicht, wir haben nun die Aufgabe Deutschlands als Verteidiger der Weißen Rasse und der christlichen Kultur übernommen. Ich glaube kaum, daß Roosevelt an diese höchste Verantwortung gedacht hat, als er auf der „bedingungslosen Kapitulation“ Deutschlands bestand und den „Morgenthau-PIan“ billigte. Die Deutschen haben ihre Pflicht gegenüber der Menschheit über ein Jahrtausend lang erfüllt. Durch unsere Schuld ist dieses Bollwerk gefallen. In blinder Wut und grausamster Unmenschlichkeit zwangen wir sie auf die Knie und nahmen ihnen alle Macht. Ob wir es zugeben oder nicht, es ist eine geschichtliche Tatsache, daß Deutschland der einzige Stabilisator, die einzig beständige Ordnungsmacht unter den Völkern war. Als Mitte Europas, der Wiege der christlichen Zivilisation, war es auch deren Mitte und Herz. Wenn aber das Herz krank ist, dann muß der ganze Körper leiden. Die Voraussage der Männer, die wußten, daß Deutschlands Untergang alle anderen Länder in Mitleidenschaft ziehen würde, war keine bloße Propaganda. Eine Gesundung ist nur möglich, wenn das Herz wieder regelmäßig schlägt. Man beobachte nur die politische und wirtschaftliche Entwicklung in England, Frankreich und den übrigen europäischen Ländern, auch in unserem Amerika, und man wird erkennen, welchen verhängnisvollen Fehler unsere „großen Staatsmänner“ gemacht haben.

Nun müssen wir die Last der Verantwortung für alles das auf uns nehmen, für das Deutschland in seiner geschichtlichen Epoche auf Wache gestanden hat. Es ist an uns zu beweisen, ob wir reif und fähig sind, im Atomzeitalter unsere Pflicht gegenüber der Menschheit zu erfüllen. Bisher haben wir unsere Stärke und Macht nur im Zerstören und Vernichten bewiesen.

Amerika steht vor großen Entscheidungen

Ich habe versucht, die Lage zu zeichnen, an deren Entstehung wir an führender Stelle mitgewirkt haben, und der sich die Welt nun gegenübersieht. Wir stehen vor äußerst schweren Entscheidungen und es liegt an uns, ob wir der Aufgabe gewachsen sind und die Situation meistern können. Allein und aus eigener Kraft können wir es niemals. Gott der Herr muß uns helfen. Aber sobald wir Gott um Hilfe bitten, müssen wir unsere Schuld anerkennen, wie wir es im Vaterunser tun. Und eben das ist der Augenblick, in dem die Geistlichkeit unseres Landes die geistige Führung übernehmen muß.

Die Pflicht der Geistlichkeit

Brüder in Christo, wir müssen Reue und Umkehr predigen. Unser Volk wurde durch falsche Propheten und den von ihnen gesäten Haß irregeführt und verblendet, daß es die Wahrheit nicht mehr erkennen kann. Zeigt ihm die Karte der Erde, zeigt ihm die geschichtlichen Tatsachen! Als Veteran des Ersten Weltkrieges, der dem Herrn in seiner rettenden Gnade auf dem Schlachtfeld begegnet ist und dessen Sohn als amerikanischer Offizier im fernen Osten focht, rufe ich euch zur rettenden Tat auf. Im Namen Gottes, der uns erschaffen hat, im Namen Jesu Christi, der uns erlöst hat, im Namen des Heiligen Geistes, der uns lehrt und tröstet, schreie ich in euer Gewissen: „Laßt uns Gott mehr gehorchen als den Menschen!“

In diesen Tagen hörten wir aus dem Munde eines der deutschen Glaubenshelden, wie er unten im Hof des Konzentrationslagers seine Mithäftlinge gequält und mißhandelt sah und, der Gefahr nicht achtend, in der er sich selber befand, den Quälern zurief:

„Es steht geschrieben, Du sollst nicht töten!“ Heute ist das Herz Europas ein einziges großes Konzentrationslager, in dem Millionen unschuldige Menschen durch die unmenschlichen, grausamen Siegermächte ausgehungert und zu Tode gequält werden. Es ist die heilige Pflicht der christlichen Geistlichkeit, den alliierten Regierungen in die Ohren zu schreien: „Du sollst nicht töten! Du sollst nicht quälen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht vergewaltigen!“ Wenn wir nicht protestieren und mindestens soviel Menschlichkeit und christliche Moral fordern, wie sie sogar ein Himmler zeigte, dann sind auch wir schuldig aller dieser Verbrechen und Sünden und verantwortlich vor Gottes Thron am Tag des Jüngsten Gerichts!

 

Wer hasst kann keinen Frieden schaffen

Am 10. März 1947, fast zwei Jahre nach der „bedingungslosen Kapitulation“ Deutschlands, trafen sich die „Friedensmacher“ in Moskau, um dem geschlagenen „Feind“ den „Frieden“ zu diktieren. Allen Anzeichen nach werden die „Friedensdiktatoren“ dieses Mal voraussichtlich eine noch größere Schuld auf sich laden, als die Haß- und Rachepropheten von Versailles vor einem Vierteljahrhundert. Sie haben nichts aus den beiden Weltkriegen gelernt. In ihrer Großmannssucht und Machtgier sind sie so blind, daß sie Recht nicht mehr von Unrecht unterscheiden können. Wie anders als durch Blindheit ließe sich erklären, daß die „Friedensmacher“ viele Wochen damit verschwendeten, das ungelöste Triest-Problem zu „lösen“, wobei es sich um wenige Quadratmeilen Landes und ein paar Tausend Einwohner handelt, ein zweites Danzig, während gleichzeitig mit ausdrücklicher Zustimmung unserer Regierung Millionen hungernder Menschen in der Winterkälte aus ihren Wohnungen und aus ihrer angestammten Heimat in Sturm und Tod hinausgetrieben werden?! Im Namen Gottes, dem wir dienen und der „die Sunden der Väter heimsucht an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied“, rufe ich der amerikanischen Geistlichkeit ins Gewissen: Sorgt dafür, daß dieses Mal ein gerechter Friede geschlossen wird!


Selbstbestimmungsrecht auch für die Deutschen

1. Wenn es allen anderen Völkern gestattet wird, auf der Grundlage des Wilson’schen Selbstbestimmungsrechtes der Völker sich mit ihrem Mutterland zu vereinigen, dann müssen die Deutschen dasselbe Recht haben; die deutschen Minderheiten in den benachbarten Ländern, die über ein Jahrtausend zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehörten, gehören soweit sie deutscher Abstammung sind und dieselbe Sprache sprechen, zusammen. Statt dessen beabsichtigen die Siegermächte, dem zusammengeschrumpften und übervölkerten Lebensraum noch weiter zu beschneiden und so Millionen zur Auswanderung in fremde Länder zu zwingen, nachdem sie bereits Millionen Deutsche getötet haben. Wenn wir Amerikaner dieses Mal gerecht und rechtschaffen vorgehen, dann können wir nicht diese weitere furchtbare Schuld gegenüber dem deutschen Volk auf uns laden. Wir haben die Macht, das zu verhindern, und es ist unsere christliche Pflicht, es zu verhindern. Es ist unsere, der Geistlichkeit Pflicht, eine Atmosphäre der Gerechtigkeit und Anständigkeit zu schaffen, indem wir Reue und Umkehr predigen.

Lebensraum auch für die Deutschen

2. Wenn England mit seinen 45 Millionen Einwohnern Anspruch auf ein Sechstel des Erdballs und über 550 Millionen Untertanen erheben konnte, wenn Rußland mit seinen 50 Millionen wirklichen Russen Anspruch auf sein gigantisches Reich mit 152 unterjochten Völkerschaften und einer Bevölkerung von über 250 Millionen erhebt, wenn Frankreich mit knapp 38 Millionen Franzosen sein riesiges Kolonialreich beansprucht, Holland mit 8 Millionen Einwohnern seine reichen Inselkolonien mit einer Eingeborenenbevölkerung von über 65 Millionen und das noch kleinere Belgien das weite Kongogebiet, wenn wir Amerikaner dieses gottgesegnete Land der Indianer für uns beanspruchen, dann ist das hundert Millionen zählende Deutschturn im Herzen Europas sehr viel mehr berechtigt, einen angemessenen Lebensraum für sein Volk zu beanspruchen. Denn alle die anderen „christlichen“ Nationen zusammen haben nicht das vollbracht, was die Deutschen taten: diese haben das christliche Abendland wiederholt gegen den Ansturm aus dem Osten verteidigt und erhalten.

Gerechtigkeit auch für die Deutschen

3. Die Deutschen wollen nicht unsere Wohltätigkeit. Sie wollen Gerechtigkeit! Denn ein Volk mit dieser unvergleichlichen Vergangenheit und mit so großartigen wissenschaftlichen und geistigen Leistungen muß es als eine Beleidigung empfinden, sich zur Entgegennahme von Almosen verurteilt zu sehen. Wenn wir ihm unsere Geschenkpakete schicken, können wir damit Unsere Schuld nur zum kleinen Teil gutmachen. Roosevelt und seine Helfer machten Krieg gegen Deutschland, nicht umgekehrt. Roosevelt forderte „bedingungslose Kapitulation“ und hatte nicht einmal die notwendigerweise dafür gut vorbereiteten Männer, eine besiegte Nation zu regieren. Roosevelts Flieger zerstörten rücksichtslos Deutschlands herrliche Städte und das gesamte Verkehrssystem. Roosevelts Soldaten stahlen alles, was sie in die Finger bekamen. Roosevelts Leute führten den schwarzen Markt ein und beuteten das deutsche Volk bis zum äußersten aus. Roosevelts undisziplinierte Soldaten behandelten deutsche Mütter und Töchter wie Freiwild. Roosevelt erzwang die Teilung des Reiches in vier Zonen, um das Elend des hungernden Volkes zu vervielfachen. Roosevelt billigte den diabolischen „Morgenthauplan“, der praktisch so viele Deutsche zum Tode verurteilt, bis der im verstümmelten Reich verbliebene Lebensraum für den Rest genügen würde. Roosevelt gab Churchill und Stalin die Idee ein, deutsche Männer und Frauen als Sklavenarbeiter einzusetzen und über zehn Millionen aus den osteuropäischen Ländern zu vertreiben.

Wenn wir also unsere Geschenkpakete versenden, tun wir damit nur ein Minimum unserer Christenpflicht und machen nur zu einem kleinen Teil gut, was unsere Staatsmänner in den letzten Jahren gesündigt haben. Gleichzeitig machen wir ein gutes Geschäft in der altbewährten amerikanischen Methode: Verkaufe, aber kaufe nicht! Wir nehmen die Liebesgabensendungen aus dem Überschuß unserer Produktion und zahlen mit guten amerikanischen Dollars dafür. Allein die Frachtkosten für die Verschiffung der Sendung bringen unserm Generalpostmeister Millionen ein. Wir haben darum nicht den geringsten Grund oder gar ein Recht, uns als eine besonders menschenfreundliche Nation zu betrachten. Wir brachten hunderte von Milliarden Dollar auf, um zu töten und zu zerstören. Aber wir sind nicht imstande, auch nur eine Milliarde zu sammeln, um damit zu heilen und zu nähren.

Frieden vor den Deutschen bringt der ganzen Welt nur Katastrophen

Ein wirklicher Frieden ist nur möglich vor dem, das heißt ohne das deutsche Volk, oder mit dem deutschen Volk. Das erstere tritt ein, wenn wir mit unserm Haß- und Racheplan von Morgenthau, Roosevelt, Eisenhower und Lucius Clay fortfahren, nämlich das große Volk auszuhungern und zu Tode zu quälen, wie wir es zur Zeit systematisch und mit Erfolg tun. Dann werden wir Frieden vor den Deutschen haben. Doch warne ich die siegestrunkenen Mächte vor einem solchen Schritt! Denn wenn nur ein paar tausend Deutsche diesen Massenmord überleben, dann werden sie für die Vernichtung ihres großen Volkes auf die schrecklichste Weise Rache nehmen. Diese Giganten der Wissenschaft, die den Tuberkel-, Typhus-, Cholera-, Diphterie Bazillus entdeckten und auch die Gegenmittel, die Menschheit von diesen Plagen zu befreien, die das Atom sprengten und die Röntgenstrahlen fanden, die aus Kohle Fett herstellen und die feinsten Instrumente der Erde konstruierten, von denen, wie schon erwähnt, das „Harper Magazine“ berichtete, unsere Regierung habe hunderttonnenweise Patentschriften erbeutet und nach Amerika geschafft und unsere Wissenschaftler und Fachleute ständen staunend wie Kinder vor diesem Wunder, diese Menschen, die Not und Elend erfinderisch macht, würden in kürzester Zeit eine „Ersatzbombe“ schaffen. Wofür Roosevelt zwei Milliarden Dollar ausgab und gigantische Fabrikationsanlagen mit Tausenden von Forschern und Technikern aus aller Welt einrichten ließ, das würde dann eine Handvoll Deutscher fertig bringen. Oder denken wir an die zahllosen Möglichkeiten auf dem Gebiet der Bakterienkriegführung. Wehe dann ihren jetzigen Quälern, Mördern und Vergewaltigern, wenn die überlebenden Deutschen zu einem Verzweiflungsschritt gezwungen wären. Wie die Grausamkeiten während des Zweiten Weltkriegs nur als Vergeltung für die unmenschlichen Leiden unter dem demütigenden Versailler Diktat zu erklären und zu verstehen sind, so würde die Vergeltung für die unsagbaren Leiden nach dieser nationalen Katastrophe unvorstellbar sein, wenn die Verzweiflung den „furor teutonicus“ wecken sollte. Darum tötet sie lieber alle bis auf den letzten Mann, die letzte Frau, das letzte Kind, um Frieden vor ihnen zu haben! Denn wenn wir nur so viele Deutsche am leben lassen, wie wir Indianer am Leben ließen, so würde das zu gefährlich sein. Denn Deutsche sind keine Indianer!

Frieden mit den Deutschen bringt Segen für die Menschheit

Die andere Möglichkeit ist ein Frieden mit den Deutschen. Der kann nur dann auf ehrenhafte Weise erreicht werden, wenn die Siegermächte den Deutschen alles zurückgeben, was sie ihnen genommen haben, Land, Schätze aller Art und geistige Güter, wenn sie ihnen helfen, die zerstörten Städte und Industrieanlagen wiederaufzubauen und sie die Vereinigten Staaten von Europa schaffen lassen. Ein solcher Frieden wäre gerecht und der Versprechungen der Atlantik Charta sowie der Ideale bester amerikanischer Patrioten würdig, die unsere Nation davor gewarnt haben, diesen Krieg und seine Folgen heraufzubeschwören. Ein solcher Frieden würde Europa unter deutscher Führung eine Lebensmöglichkeit geben und wir würden in der Mutter unserer christlichen Kultur wieder ein Bollwerk gegen den asiatischen Bolschewismus besitzen. Wir Amerikaner würden dabei nichts verlieren, sondern wiederum nur gewinnen, denn wir könnten uns in Frieden unserer gewaltigen Reichtümer erfreuen und unser Land und Volk zu wahrer christlicher Kultur hinführen.

Amerika bedarf wirklicher Diener Gottes, die furchtlos und treu die Wahrheit verkünden

Alle diese historischen, geographischen, ethnographischen, wirtschaftlichen und moralischen Tatbestände muß jeder gebildete Theologe kennen. Und wenn er sie kennt, so darf er nicht schweigen. Schweigt er aber, so ist er entweder feige oder servil dem Staat ergeben und damit weder ein Diener des gerechten und heiligen Gottes noch ein guter Patriot. Denn nur wer auf der Seite der Wahrheit und Gerechtigkeit steht, ist mit Gott im Bunde. Wir sind an die Pflicht gebunden, unser Volk aufzuklären, ihm die Wahrheit zu bringen, damit es erkennen kann, wie sehr es belogen und irregeführt wurde, und damit es seine Sünden bereuen kann, bevor es zu spät ist. Ein Patriotismus, der auf Lüge und Täuschung, auf Selbstsucht und Machtgier beruht, auf anderer Völker Kosten, kann nicht bestehen und führt unausweichlich in die Schuld. Wir brauchen mehr solche Gottesdiener wie Bischof Muench und Dr. W. A. Meier, die alle Kriegs- und Nachkriegsverbrecher entlarven. Und wir brauchen mehr führende Politiker vom Schlage eines Senator Taft, eines Senator Wheeler, der Obersten R. R. McCormick und C. A. Lindbergh, die gerecht denken können und daher wissen, daß wir nicht alle Engel sind und die anderen nicht lauter Teufel. Und wir brauchen mehr militärische Führer wie General McArthur und General Mark Clark, die tapfere Soldaten sind, aber keine Unterdrücker und Massenmörder!

 

Was unser Volk wissen muss

Geistlichkeit Amerikas! Sagt unserem Volk, daß es nicht wahr ist, Deutschland habe die meisten Kriege geführt. Geschichtliche Tatsache ist vielmehr, daß es von allen großen Nationen die friedliebendste ist, da es die geringste Anzahl von Kriegen führte.

Sagt unserm Volk, daß unsere Propagandisten die größten Verführer und somit die ärgsten Hasser sind, da sie wider besseres Wissen in Tausenden von Rundfunkansprachen und Aufsätzen behaupteten, die Deutschen seien das am meisten „kriegliebende“ Volk und hatten zwei Weltkriege entfesselt.

Demgegenüber stehen die Tatsachen: Professor Pitirim Sorokin weist in Band III, 2. Teil, seiner „Social and Cultural Dynamics“ auf Seite 352 nach, daß vom 12. Jahrhundert bis zum Jahre 1925 der Prozentsatz an Jahren, in denen sich die führenden europäischen Mächte im Kriege befanden, wie folgt verteilt:

Spanien                    67 Prozent Kriegsjahre
Polen                         58 Prozent Kriegsjahre
England                    56 Prozent Kriegsjahre
Frankreich              50 Prozent Kriegsjahre
Rußland                   46 Prozent Kriegsjahre
Holland                    44 Prozent Kriegsjahre
Italien                       36 Prozent Kriegsjahre
Deutschland          28 Prozent Kriegsjahre

Sagt unserm Volk, daß es belogen und irregeführt wurde durch die üble Propaganda, die Deutschen seien Eroberer. Ein Blick auf die Landkarte zeigt die wirklichen Eroberernationen. Das früher fast 100 Millionen starke deutsche Volk in der Mitte Europas lebt in einem Land, das nicht ganz so groß ist wie Texas mit seinen 3 Millionen Einwohnern. Wären die Deutschen Eroberer gewesen, so besäßen auch sie ein Reich, wie es die Engländer, Franzosen, Russen, das kleine Holland und wir Amerikaner besitzen.

Gebt unserm Volk die Forschungsergebnisse von Professor Quincy Wright, mitgeteilt in seiner „A Study of War“ bekannt, in der (Band I, S. 221) nachgewiesen wird, daß die europäischen Mächte in der Zeit von 1480 bis 1940 an 278 Kriegen beteiligt waren, und zwar prozentual wie folgt:

England an                  28 Prozent dieser Kriege
Frankreich an            26 Prozent dieser Kriege
Spanien an                  23 Prozent dieser Kriege
Rußland an                 22 Prozent dieser Kriege
Österreich an             19 Prozent dieser Kriege
Türkei an                     15 Prozent dieser Kriege
Polen an                       11 Prozent dieser Kriege
Schweden an               9 Prozent dieser Kriege
Italien an                      9 Prozent dieser Kriege
Holland an                   8 Prozent dieser Kriege
Deutschland an          8 Prozent dieser Kriege (einschließlich Preußen)

Sagt unserm Volk, daß es eine Lüge ist, Deutschland habe seinen Erzfeind, Frankreich, dreimal in einem Jahrhundert angegriffen. Ludwig XIV. griff Deutschland mitten im Frieden an und nahm ihm Elsaß-Lothringen fort. Napoleon Bonaparte eroberte ganz Deutschland und zog weiter nach Moskau. In den Jahren 1870, 1914 und 1939 war es Frankreich, das Deutschland den Krieg erklärte.

Sagt unserm Volk, daß die Grausamkeiten, die die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg begingen, nur Reaktionen auf den Bruch der Wilson’schen Versprechungen, auf das schimpfliche Versailler Diktat, auf die Hungerblockade, auf den Raub der Kolonien, auf diese ganzen Demütigungen einer großen Nation überhaupt waren. Wozu hätten wir uns wohl hinreißen lassen, wenn wir so behandelt worden wären, wie Deutschland von einer neiderfüllten und undankbaren Welt behandelt wurde?

Sagt unserm Volk, um der Wahrheit willen, daß wir Amerikaner im Vergleich zu den Deutschen mehr „kriegsliebend“ und grausamer sind. Es ist wiederum eine geschichtliche Tatsache, daß wir in unserer kurzen Nationalgeschichte verhältnismäßig mehr Kriege führten als die Deutschen in zweitausend Jahren. Wir eroberten dieses große und reiche Land vom Atlantischen bis zum Pazifischen Ozean, vom Golf von Mexiko bis Kanada (ein Gebiet von der zwanzigfachen Größe Deutschlands), nahmen uns alles, was wir haben wollten, ungestraft und rotteten die Ureinwohner durch Hunger, Whisky und Krankheiten aus.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals die Absicht hatten, die Welt zu erobern, wie es von General G. C. Marshall und vom Nürnberger Gerichtshof bestätigt wurde.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen die Vereinigten Staaten von Europa schaffen wollten, so wie unser Lincoln in einem blutigen Bürgerkrieg unsere Vereinigten Staaten erhielt und wie auch Churchill es nun getan sehen möchte, nachdem er an führender Stelle half, Europa zugrunde zu richten.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen sich niemals in unsere Angelegenheiten eingemischt haben, als wir Eroberungskriege gegen die Indianer, gegen Spanien, Mexiko usw. führten.
Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals unsere Feinde waren, sondern unsere Freunde und Wohltäter durch unsere ganze Geschichte hindurch, und daß wir nicht die größte und reichste Nation der Erde sein könnten ohne den Einsatz von Blut und Schweiß der Deutschen, daß außerdem jeder dritte Amerikaner deutscher Abstammung ist.

Sagt unserm Volk, daß die Deutschen niemals Krieg mit uns führen wollten, sondern daß wir es waren, die zweimal zu ihrer Vernichtung auszogen, weil unsere Staatsmänner fürchteten, deutscher Erfindergeist und Fleiß werde die Erde auf friedlichem Wege erobern.

Sagt unserm Volk, daß wir in diesen Zweiten Weltkrieg hineingelogen wurden durch Roosevelts „eleganten Umweg“ über Japan und nicht aus ideologischen Gründen, sondern auf Grund von Habgier und Machtpolitik, ebenso wie wir jetzt gegen Rußland aufgewiegelt werden, nicht des Kommunismus wegen, sondern wegen der Ölfelder im Iran und Irak und der wachsenden Macht der Russen wegen.

Sagt unserm Volk, was nach dem Bericht von United Press der britische Produktionsminister Oliver Lyttleton am 20. Juni 1944 vor der amerikanischen Handelskammer aussprach: „Japan wurde dazu herausgefordert, die Vereinigten Staaten bei Pearl Harbor anzugreifen. Es ist eine Travestie der Geschichte zu behaupten, Amerika sei zum Kriege gezwungen worden!’ Und wie haben unsere Propagandisten, auf Veranlassung von Präsident Roosevelt, die Geschichte vom „heimtückischen Angriff“ dazu mißbraucht, Haß auf Japan zu schüren!

Sagt unserm Volk, welche Grausamkeiten unsere Truppen im Herzen Europas begingen, wie unsere Flieger alles rücksichtslos zerstörten und Hunderttausende ziviler Menschenleben vernichteten, wie gemeine Soldaten und Offiziere stahlen und vergewaltigten, wie unsere Regierung eine systematische Hungerkampagne führte, wie Millionen unschuldiger Deutscher aus ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat in den Kälte- und Hungertod getrieben wurden.

Sagt unserm Volk, daß die Last der Verantwortung die chaotischen Zustände und das unbeschreibliche Elend auf der ganzen Erde vor Gott und der Geschichte auf unserm Gewissen ruht, weil wir mit vorgeschichtlicher Brutalität Verwüstungen angerichtet und dem Bolschewismus dazu verholfen haben, zu einer Bedrohung der ganzen Erde zu werden. Ohne unsere Einmischung würden in Europa seit langem Friede und Ordnung herrschen.

Sagt unserm Volk, wie heuchlerisch und selbstsüchtig es ist, wenn wir aufgrund der Monroe-Doktrin Nichtamerikanern verbieten, in Fragen der westlichen Hemisphäre zu intervenieren, während wir selbst uns, gestützt auf unsere Machtstellung, in Angelegenheiten aller anderen Völker und Kontinente drängen.

Sagt unserm Volk, daß wir nun, nachdem wir das Bollwerk des christlichen Abendlandes, den bedeutendsten weltpolitischen Beständigkeitsfaktor, die gebildetste und kultivierteste Nation der Erde vernichtet und das Herz Europas durchbohrt haben, die schwere Verantwortung für alles das auf uns nehmen müssen, für das Deutschland in seiner ganzen ruhmreichen Geschichte der letzten tausend Jahre eingestanden ist, daß wir eine „militärische“, eine kriegerische Nation werden müssen, um in der Lage zu sein, die kostbarsten Güter der Menschheit, die christliche Kultur und Zivilisation zu verteidigen.

Dieses Mal können wir nicht nach unserm alten Grundsatz handeln: „Verkaufe, aber kaufe nichts!“ oder „Nimm dir ungestraft, was du willst!“ Dieses Mal können wir uns nicht in die Sicherheit der außenpolitischen Isolierung zurückziehen, nachdem wir auf der Erde chaotische Verhältnisse verursacht haben. Dieses Mal müssen wir den Tatsachen ins Gesicht sehen und als erwachsene Menschen die Folgen unserer Handlungen tragen.

Sagt unserm Volk, warum unsere Staatsmänner es sich leisten können, den „bedingungslos unterworfenen“ Feind in der unmenschlichsten und grausamsten Weise zu behandeln: weil nach Edgar Hoover, dem Chef des F.B.I., die Gesamtzahl amerikanischer Verbrecher „zehnmal höher ist, als die Zahl unserer Studenten an Universitäten und Colleges“, weil „auf jeden Schullehrer in Amerika mehr als sieben Verbrecher kommen“, weil wir unter allen zivilisierten Nationen die am meisten von Verbrechen geplagte sind“. „Allein das Jahr 1946 hat Amerika 46 000 neue Trinklokale beschert, so daß wir jetzt auf jede Kirche zwei Schenken haben.“ Vor einem solchen Hintergrund erscheint es verständlich, daß unsere führende Politiker die Deutschen zu Millionen durch Hunger, Deportationen und Kälte umkommen lassen.

Sagt unserm Volk, warum die führenden Politiker der Alliierten nicht imstande sind, zwei Jahre nach dem „Siege“ endlich Frieden zu machen. Weil die gottlosen Menschen einen Frieden ohne Gott im Auge haben, weil sie ein neues Zeitalter ohne den Herren herbeiführen wollen. Sie legen den Grund nicht für die vier Freiheiten, sondern für die vier apokalyptischen Reiter der Offenbarung des Johannes: Eroberung, Krieg, Hungersnot, Tod. Der bedeutende Forscher Dr. Louis Ridenour, Professor der Physik an der Universität Pennsylvanien, hat die Führer der Religionen aufgerufen, sie konnten „zur Kontrolle der Atomenergie mehr tun als irgendeine andere Behörde“. Aber mehr als die Hälfte unseres amerikanischen Volkes leben ja ohne den Herrn Jesus Christus.

Sagt unserm Volk, warum unsere führenden Politiker darauf bestehen, die unheilige Allianz der Großen Vier seit 40 Jahren aufrechtzuerhalten. Weil sie Furcht haben vor den Folgen ihrer schweren Schuld. Sie wissen, daß die Deutschen Engel oder Heilige sein müßten, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hatten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unsere Leiden würden keine Grenzen kennen.

Sagt unserm Volk, daß ein gerechter und dauernder Friede mit dem Segen Gottes nur möglich ist, wenn wir wiedergutmachen, was wir gesündigt haben, wenn wir den „Habenichts“-Nationen Lebensraum und Lebensmöglichkeiten geben, die wir selber im Überfluß haben. Deutschlands Bevölkerung ist halb so groß wie unsere eigene. Diese 70 Millionen Deutschen hat man in ein Gebiet gestopft, nicht größer als Michigan, Indiana und Ohio, also 133 000 Quadratkilometer. Man stelle sich vor, man wollte versuchen, die Hälfte der Bevölkerung der Vereinigten Staaten in diese drei Staaten zu zwängen, nachdem deren Städte, Industrieanlagen, Eisenbahnen und andere Produktionsstätten zerstört worden waren! Erkennt ihr nun die Größe der Schuld, die unsere Regierung auf sich lädt?

Sagt unserm Volk, die Welt habe seit dem Juni 1941 erkannt, daß der Krieg in Europa ein Kampf auf Tod und Leben zwischen Hitler und Stalin geworden war. Durch unsern Eintritt in den Krieg sicherten wir Stalin den „Sieg“. Und eben durch diesen Sieg breitete sich der Kommunismus sprunghaft aus und droht nun vor unserer Tür. Als gewalttätiges und kriegerisches Volk werden wir uns am Ende dazu entschließen, dieser Bedrohung in einer weiteren Orgie von Tod und Zerstörung entgegenzutreten. Doch wird der nächste Krieg nur noch mehr Elend und Armut verbreiten, genau das also, wovon der Kommunismus lebt und gedeiht. So werden wir schließlich erkennen, daß wir gegen ein Phantom kämpfen. Denn je mehr wir töten und zerstören, desto schneller breitet es sich aus, desto eher ereilt uns unser Schicksal.
Sagt unserm Volk auch, daß jene preußischen Junker, die von unseren Propagandisten am meisten verleumdet und in Verruf gebracht werden, die vornehmsten Edelleute der Erde waren. Sie stammten von den „Deutschrittern“ ab, einem religiösen Orden, der im 12. Jahrhundert in Jerusalem gegründet wurde. Diese Deutschritter waren die wirklichen christlichen Kreuzfahrer, die den Mohammedanern das Heilige Land abnahmen und die christlichen Pilger auf ihrer Fahrt nach Palästina beschützten. Nachdem die Mohammedaner das Heilige Land zurückerobert hatten, sandte der Papst diese Ritter nach Siebenbürgen, wo sie mächtige Befestigungen gegen die heidnischen asiatischen Horden der Mongolen, Kumanen, Petschenegen, Tartaren usw. bauten. Papst Coelestius III. nannte diese Ritter die „Beschirmer der Christenheit“. Von Siebenbürgen sandte sie der Papst an die Ostsee als einen christlichen Missionsorden. Dort erbauten sie die mächtige Klosterburg, die Marienburg, ihrer Schutzheiligen Maria geweiht, der Mutter unseres Herrn. Sie kolonisierten und kultivierten jenen Teil Europas, der später als Ostpreußen bekannt wurde. Bei der Reformation wurden sie Lutheraner und waren traditionsgemäß die frommsten und gläubigsten Christen mit ihren täglichen Hausandachten in den Burg- und Schloßkapellen, bei denen das Familienoberhaupt als Geistlicher fungierte. Der alte christliche Geist und Kreuzfahrereifer wurde bei ihnen von Generation zu Generation vererbt. Diese „Junker“, das heißt Ritter, waren niemals so reich an irdischen Gütern wie die englischen Lords oder die amerikanischen Industriellen. Ihr Besitz an Grund und Boden umschloß selten mehr als den eines Durchschnittsfarmers aus dem Mittelwesten Amerikas. Aber sie waren reich an Jahrhunderte alter Tradition, Kultur und Glaubenseifer als die Beschützer der Christenheit und des Abendlandes.

Dieser vornehme Volksteil wurde mit Zustimmung und Hilfe unserer führenden Politiker ausgerottet. Ostpreußen wurde zwischen Rußland und Polen aufgeteilt. Königsberg, die Geburts- und Wirkungsstätte Immanuel Kants, des bedeutendsten abendländischen Philosophen, wurde in Kaliningrad umbenannt nach dem gottlosen Bolschewistenführer.
Wie können wir Amerikaner die Verantwortung vor Gott und der Geschichte für diese furchtbare Schuld übernehmen? Werden wir jemals bereit und imstande sein, für die Menschheit zu vollbringen, was diese vornehmen Junker in Jahrhunderten geleistet haben? West Point wurde von einem dieser preußischen Junker gegründet, einem General Friedrich des Großen, dem Baron Friedrich Wilhelm von Steuben, dem Retter der Sache George Washingtons im Revolutionskrieg.

Sagt unserm Volk, in diesem Zusammenhang auch, was Anne O’Hare MacCormick am 13. November 1946 in der New York Times schrieb: „Hatten die Alliierten eine Vorstellung davon gehabt, wie schwer die Massenwanderung hilfloser Menschen sie selber treffen würde, sie hätten die moralische und geschichtliche Verantwortung für die unmenschlichste Entscheidung, die je von zur Verteidigung der Menschenrechte bestimmten Regierungen getroffen wurde, nicht so lässig übernehmen können.“ Und was Dr. Alex Boeker, Sekretär der „Human Events“ feststellte: „Nirgends war die ,Verschwörung des Schweigens’ wirksamer als gegenüber den Massenvertreibungen, die jetzt in Osteuropa durchgeführt werden. Obgleich nicht weniger als die Existenz von nahezu 20 Millionen Menschenleben auf dem Spiele steht und obgleich jede Möglichkeit zu einem friedlichen Zusammenleben in Europa systematisch gefährdet und unterminiert wird, ist noch kein umfassender Bericht über dieses ungeheuerliche Geschehen in der amerikanischen Presse erschienen, noch hat ein Kabinettsmitglied, Diplomat oder Kongreßabgeordneter die Aufmerksamkeit des amerikanischen Volkes darauf gelenkt, was dort vor sich geht!“ Man wolle sich doch in diesem Zusammenhang daran erinnern, wie sich unsere Presse und unsere Haßpropagandisten im Falle Lidice aufführten. Dort wurden 200 Männer für den Mord an einem Reichsprotektor hingerichtet, hier geht es um die systematische Gefährdung von fast 20 Millionen Menschenleben und unsere Presse und unsere Propagandisten schweigen. Ist das nicht die widerwärtigste Heuchelei? Heißt das nicht mit „zweierlei Maß“ messen? Ist das nicht die schwerste Unterlassungssünde im Zusammenhang mit dem größten Verbrechen unserer Zeit?

Sagt unserm Volk, was der bekannte amerikanische Historiker Professor Harry E. Barnes schreibt: „Präsident Truman hat wohl gesagt, konstruktive politische Maßnahmen müßten auf Wahrheit beruhen. Es ist bedauerlich, daß ihm niemand ein kleines bißchen Wahrheit ins Ohr geflüstert hat, bevor er nach Potsdam reiste. Es besteht wenig Aussicht darauf, daß ein vollständig auf Lügen errichtetes System im Jahre 1945 beständiger sein wird, als es das ebenso vollständig auf Lügen errichtete von 1919 war.“

Sagt unserm Volk, es soll die Schriften „Pearl Harbor, the Story of the Secret War“ von George Morgenstern, „History’s Most Terrifying Peace“ von Professor Austin J. App, Ph. D., „Gruesome Harvest“ von Ralph F. Keeling vom Institut für amerikanische Ökonomie in Chicago und „The Planned Famine“ von A. 0. Tittmann, P. 0. Box 136, Middlebury, Vt. studieren, um die Wahrheit über die chaotischen Verhältnisse zu erfahren, in die unsere Politiker vorsätzlich die Menschheit geführt haben.

Sagt unserm Volk, es soll die Chicago Daily Tribune lesen, eine der wenigen Zeitungen unseres Landes, die den Mut und die Würde aufbringt, sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einzusetzen. Sie würde sich weder an die Engländer noch an die Wallstreet noch aber an die Roten verkaufen. Sie vertritt das wahre Amerika im Sinne Washingtons und Lincolns, nicht in der entstellten Form des New Deal der Roosevelt- und Truman-Regierung.

Sagt unsern amerikanischen Kindern, daß ihre Väter und Großväter von unsern führenden Politikern in den Zweiten Weltkrieg hineingelogen wurden, um die deutsche Rasse zu vernichten. Sagt ihnen, daß die Deutschen keine Hunnen sind, wie es ihnen von gewissenlosen Lehrern beigebracht wird, sondern daß sie die Weiße Rasse und das Christentum vor den Hunnen, Awaren, Kumanen, Petschenegen, Tartaren, Mongolen und Mohammedanern in Jahrhunderte langen Verteidigungskämpfen gerettet haben, während die anderen westeuropäischen Nationen auszogen, ferne Länder zu erobern, und so ihre Weltreiche unter dem Schutz der Deutschen errichteten. Darum dürfen unsere Kinder die Deutschen nicht hassen, wie es ihre Väter und Großväter bei der militärischen Ausbildung zu tun angehalten wurden, sondern sie lieben, ehren, achten und ihnen für ihr großes Rettungswerk danken.

Sagt unsern amerikanischen Kindern, daß wir nun, weil wir Deutschland, das Bollwerk der christlichen Zivilisation, zerstört haben, die schwere Verantwortung übernehmen müssen, die die Deutschen in Jahrhunderten so treu und erfolgreich getragen haben, und daß wir, um diese schwere Aufgabe erfüllen zu können, nun Militaristen werden, das heißt eine starke Armee, eine machtvolle Flotte und Luftwaffe und eine Militärdienstpflicht haben müssen.

Wenn ihr alle diesen geschichtlichen, wirtschaftlichen und moralischen Tatbestände ehrlich und wahrheitsgemäß gepredigt und gelehrt habt, dann fragt euch selbst und fragt unser Volk:
Wer beging das schwerste Verbrechen unseres Jahrhunderts? Fragt, ob wir uns selber rechtfertigen können, denn: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie !“
Geistliches Amerika! Im Namen Gottes beschwöre ich Euch, tut eure Pflicht als Botschafter Christi! In Seinem Namen bitte ich euch, habt den Mut mit den Waffen des Geistes und der Wahrheit gegen die Nachkriegsverbrecher zu kämpfen, wie viele tausend Deutsche gegen die Kriegsverbrecher gekämpft haben. Mit Gott im Bunde sind wir immer in der Mehrheit. Helft unsere Nation zur sittlichen Verantwortung zu erwecken. Ruft es laut in unser Land: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie !


Amerika und die übrige Welt brauchen das „Volk der Dichter und Denker“

Christen Amerikas! Nehmt es euch zu Herzen: Amerika und die übrige Welt brauchen das deutsche Volk. Es ist der Halt aller germanischen Völker, der Holländer, Schweizer, Engländer, Dänen, Norweger, Schweden, und das Ursprungsvolk eines großen Teiles auch unserer Amerikanischen Nation. Wir brauchen das Volk Karls des Großen, Otto des Großen, Friedrich des Großen, das Volk eines Thomas von Kempten, eines Meister Eckehart, eines Johann Tauler, eines Martin Luther, Paul Gerhard, Graf Zinzendorf, August Hermann Franke, Melchior Mühlenberg, Vater Bodelschwingh. Wir benötigen das Volk Albrecht Dürers, Hans Holbeins, Friedrich Kaulbachs, Fritz von Udes, Paul Richters, das Volk, aus dem Klopstock, Lessing, Goethe, Schiller, Uhland, Reuter und Gerhard Hauptmann hervorgegangen sind. Wir bedürfen des Volkes, das Immanuel Kant, Schelling, Schlegel, Hegel, Fichte, Schopenhauer, Nietzsche, Troeltsch, Windelband, Wundt hervorgebracht hat, des Volkes, zu dem Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Schubert, Schumann, Weber und Wagner gehören. Wir sind auf das Volk eines Paracelsus, Kopernikus, Robert Koch, Wilhelm Röntgen, Friedrich Landsteiner und Sauerbruch angewiesen, auf die Nation eines Johann Gutenberg, Friedrich von Krupp-Bohlen, Siemens, Zeiss, Graf Zeppelin und Hugo Eckener. Ja, wir sind auf dieses Volk der „Dichter und Denker“, der Erfinder, Lehrer der Völker und Träger der christlichen Kultur angewiesen. Wir benötigen es als Schutzwall gegen Barbarei und Bolschewismus.

Kämpft für den Frieden in Christi Namen!

Geistlichkeit Amerikas! Die Last der Verantwortung vor Gott und der Menschheitsgeschichte ruht auf uns. Mit Entschlossenheit hat unser irregeleitetes Volk während des Krieges an der Herstellung der furchtbarsten Mordwaffen gearbeitet. Möge es nun mit tausendfach größeren Entschlossenheit für einen dauerhaften Frieden wirken, der auf Wahrheit und Gerechtigkeit für alle errichtet ist, nicht auf Lüge, Haß, Rache und Machtgier. Einen solchen Friedensvertrag wird Gott der Herr, der Friedensfürst, mit seinem kostbaren Blut unterzeichnen, das für uns alle vergossen wurde. Einen diktierten Frieden aber wird Er niemals unterzeichnen, weil dieser Teufelswerk ist.
Geistliche Amerikas, wachet auf!
Geistlichkeit Amerikas, erwecke unser Volk! Christen Amerikas, handelt!
Karfreitag, 1947

Anhang

An den Redakteur der Chicago Daily Tribune
Tschechische Verräter
Chicago, Ill., 26. 4. 1947 – In der Ausgabe der Tribune vom 19. April las ich die Verurteilung der Sudetendeutschen und ihre Gleichstellung mit Benedict Arnold (verräterischer General im Unabhängigkeitskrieg). Bis heute habe ich gewartet in der Hoffnung, daß ein Sudetendeutscher die falsche Darstellung des Einsenders R. K. in gebührender Weise zurückweisen würde. Da das nicht geschah, stelle ich Ihnen hier die geschichtlichen Tatsachen zur Verfügung:
Die Sudetendeutschen sind Nachkommen des germanischen Stammes der Markomannen, die seit urgeschichtlicher Zeit die Täler und Hügel Böhmens und Mährens bewohnten. Sie erhielten Verstärkung unter Karl dem Großen, dem ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, als dieser die Ostmark zum Schutze der Christenheit und der Weißen Rasse gegen die heidnischen Slawen und gegen die wilden asiatischen Horden schuf. Diese Ostdeutschen sind für die Menschheit und das Christentum ein großer Segen gewesen. Ihr Verdienst ist es, daß die Polen, Tschechen, Slowaken, Kroaten und Slowenen heute in kultureller Hinsicht zu Europa zählen. Als Slawen wären sie sonst griechisch-orthodox wie die Russen geworden. Da aber die Deutschen sie zur westlichen Form des Christentums bekehrten, sind sie heute römisch-katholisch, während Rußland ja von Byzanz (Konstantinopel) aus christianisiert wurde. Alles Europäische von der Adria bis zur Arktis beruht auf tausendjähriger deutscher Kulturarbeit. Erzbischof Adalbert von Bremen war der große Missionar der Polen und Baltischen Völker, während die Erzbistümer Breslau, Wien und Salzburg die Tschechen, Slowaken, Kroaten und Magyaren zum Christentum bekehrten. Die Völker östlich dieser Linie, Griechen, Bulgaren, Serben, Ukrainer und Russen, sind griechisch-orthodox.
Böhmen und Mähren, die gegenwärtige Tschechoslowakei, waren jahrhundertelang Teile des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Prag war einst die Hauptstadt dieses Reiches und hier wurde die erste deutsche Universität im 13. Jahrhundert begründet, also vor Wien und Heidelberg. Die schönen Städte Prag, Brünn, Pilsen, Eger, Karlsbad, Marienbad, Johannesthal usw. wurden alle von Deutschen erbaut, ebenso wie Pressburg (Bratislava), Ofenpest (Budapest) bis hinauf in den Norden. Riga, Dorpat, Kronstadt und St. Petersburg (Leningrad). Deutsche Kunst und Kultur wurden in den Osten verpflanzt, während gleichzeitig die Angelsachsen und Franzosen auszogen, um ihre Weltreiche zu schaffen.
Amerika hat von den Sudetendeutschen reichen Segen erfahren.
Die große religiöse Organisation der „Brüdergemeinden“ wurde in Mähren gegründet. Der fromme Deutsche Graf von Zinzendorf, ein enger Freund William Penns, organisierte und verpflanzte sie nach Pennsylvanien. Heute finden wir die Brüdergemeinden in ganz Amerika als fleißige, gottesfürchtige und treue Menschen.

Als Folgeerscheinung der Napoleonischen Kriege wurde die österreichisch-ungarische Donaumonarchie geschaffen, zu der auch Böhmen und Mähren gehörten. Die in Sarajewo ermordete Gattin des Thronfolgers war eine tschechische Gräfin. Die Wiener Regierung war den 17 Nationalitäten der Donaumonarchie (einer Art Vereinigter Staaten) gegenüber so tolerant, daß jede von ihnen ihre eigenen Wesenszüge zur Entfaltung bringen konnte. Es war ein sündhafter Gedanke von Wilson und zeugte von seiner Unkenntnis, diese Wirtschaftseinheit auseinanderzubrechen und eine Tschechoslowakei aus sieben verschiedenen Nationalitäten (Deutschen, Ungarn, Tschechen, Slowaken, Polen, Ruthenen und Juden) mit Hilfe des vorgetäuschten „Selbstbestimmungsrechtes der Völker“ zu schaffen. Wilsons Schwager, Professor Thomas Masaryk, wurde der erste Präsident des neu geschaffenen Staates. Die Slawen waren die einzigen, die von dem Wilson’schen Plan profitierten, da mit zweierlei Maß gemessen wurde und das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“’ für Deutsche und Ungarn nicht geltend gemacht werden durfte. Mit dieser Methode wurde nicht nur die Tschechoslowakei gegründet, sondern auch den Serben, dem Werkzeug des russischen Panslawismus, ein Gebiet, doppelt so groß wie ihr ursprünglicher Besitz, zugewiesen. Hatten die Friedensdiktatoren von Versailles das Selbstbestimmungsrecht auf alle Völker in gleicher Weise angewandt, dann wären Österreich, das Sudetenland, Tirol, Elsaß-Lothringen, Danzig und die anderen deutsch besiedelten Gebiete mit dem Mutterland vereinigt worden, Hitler nicht zur Macht gekommen und kein Anlaß zum Zweiten Weltkrieg und zur gegenwärtigen Ermordung von Millionen durch Vertreibung und Hunger vorhanden gewesen.

Als zwischen den beiden Weltkriegen hier die Erzeugnisse der Tschechoslowakei gepriesen und gekauft wurden, wußten nur wenige Amerikaner, daß diese Waren von Sudetendeutschen hergestellt wurden. Deutsche Tüchtigkeit, Geschicklichkeit und Arbeitsamkeit schuf diese feinsten Glaswaren, Textilien und auch das gute Pilsener Bier. Die Tschechen waren dazu nicht fähig. Darum behielten sie Tausende deutscher Techniker und Facharbeiter in Arbeitslagern zurück, während deren Frauen und Kinder in offenen Viehwaggons in der Winterkälte in das verwüstete und überbevölkerte Restdeutschland deportiert wurden und ihren gesamten Besitz zurücklassen mußten. Für diese furchtbare Barbarei haben die Tschechen die Entschuldigung, daß Roosevelt in Quebec „starken Druck ausübte, um Churchills Zustimmung zum Morgenthauplan zu erhalten, der deutsche Zwangsarbeit außerhalb Deutschlands vorsah, und daß die ,Überführung der in Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn zurückgebliebenen deutschen Bevölkerung, oder von Bevölkerungsteilen, nach Deutschland vorzunehmen sein wird’.“

Als Slawen nahmen die Tschechen fortwährend für das Mutterland des Panslawismus, Rußland, Partei und übten dabei wieder und wieder an der Donaumonarchie Verrat, am drastischsten im Ersten Weltkrieg, als ganze Divisionen mit fliegenden Fahnen zu den Russen überliefen. Während der bolschewistischen Revolution und danach bildeten sie unter dem Namen „Tscheka“ in Rußland die gefürchtetsten Terrorgruppen. Doch wurden sie für alle diese Verrätereien nicht aus ihrem Lande vertrieben. Wenn daher R. K. die Sudetendeutschen mit Arnold verdammt, dann gilt das nur für die Tschechen selbst, denn für die dreieinhalb Millionen Sudetendeutschen ist das Land in geschichtlicher, wirtschaftlicher und moralischer Hinsicht ihr rechtmäßiges Heimatland. Ein zutreffender Vergleich mit unseren amerikanischen Verhältnissen wäre es, wenn R. K. sagen würde: „Was dachten wohl die amerikanischen Indianer, wenn wir sie aus der Heimat ihrer Vorfahren vertrieben?“

Die Austreibung von Millionen Ostdeutschen aus ihrer tausendjährigen Heimat ist und bleibt das größte Verbrechen unserer Zeit, wie Bischof Muench es bezeichnet hat. Das Schlimmste daran ist aber, daß unsere amerikanische Einmischungspolitik eines Wilson und Roosevelt in europäische Angelegenheiten, entgegen dem Rat George Washingtons, diese chaotischen Zustände und dieses Elend überhaupt erst möglich gemacht hat. Das Schicksal dieser Millionen lastet schwer auf unserm Gewissen.
Dr. L. A. F.
Christlicher Historiker

Die Deutsch-Amerikanische Verantwortung des Zusammenbruchs Deutschlands und dem Weltchaos

Ich glaube an Gottes Wort. Und dieses Wort bezeugt, daß es Kriege geben wird bis ans Ende der Welt. Ich glaube, daß auch die beiden Weltkriege Strafgerichte Gottes über die in Sünden verlorene Menschheit waren. Aber ich glaube auch daran, daß die verbündeten Mächte den Sieg davon getragen haben, nicht weil sie bessere und gottesfürchtigere Menschen sind, sondern weil das Deutschtum Amerikas seine Christenpflicht, seine Volkspflicht und seine politische Pflicht als amerikanische Bürger nicht erfüllt hat. Menschlich gesprochen, lastet die schwere Schuld und die Verantwortung für das Chaos in der Welt und das unsägliche Elend Europas, besonders aber die Vergewaltigung und Ausraubung des deutschen Volkes auf dem Gewissen aller Deutschstämmigen Amerikas! Wir müssen den Tatsachen und der geschichtlichen Wahrheit ehrlich in die Augen sehen! Einige dieser Tatsachen sind:

1. Mehr als jeder dritte Amerikaner ist deutscher Abstammung, d. h. all die hundert anderen Rassen und Völker, die dieses von Gott so reich gesegnete Land bewohnen, bilden nicht ganz Zweidrittel der Nation.

2. Die Größe, die Macht und der Reichtum unserer Nation ist in erster Linie dem hiesigen Deutschtum zu verdanken. Die Siege unter Washington und Lincoln sind mit deutschem Blut und deutschem Mut erkauft worden. Die deutsche Bauernfaust kultivierte den jungfräulichen Boden unseres Landes. Deutsche Handwerker, Techniker und Gelehrte schufen unsere Industriemacht. Deutsche Künstler, Lehrer und Geistliche brachten uns die Kultur, die wir haben.

Aufgrund solcher Leistungen sollte das Deutschtum hier in der Regierung des Landes und in der Leitung unserer inneren und äußeren Politik ein gewichtiges Wort zu sagen haben. Hat es das? Nein! – Warum nicht? Weil es infolge seiner völkischen Unterlassungssünden zu vollständiger Machtlosigkeit verurteilt ist. Lassen Sie mich einige dieser Sünden nennen:

Deutsch-Amerikas christliche Pflicht

1. Es ist Christenpflicht, dafür zu sorgen, daß ein sozialer und gerechter Ausgleich zwischen Völkern wie zwischen Einzelmenschen geschaffen werde. Nun ist es Tatsache, daß die Welt aufgeteilt war und ist in Besitzende und Habenichtse. Alle Besitzenden haben ihre ungeheuren Reichtümer an Land und Gut durch Eroberungen, Sklaverei und Austilgung von Menschenleben zusammengerafft. So kommt es, daß in unserem reichsten Lande der Welt auf einer Quadratmeile nur 43 Menschen, dagegen in Deutschland 502 leben. Gott hat die Welt nicht nur für die Amerikaner, Angelsachsen, Russen und Franzosen geschaffen. Es gibt da auch andere Völker, die für die Menschheit unendlich viel mehr Gutes getan haben als diese und den größeren Teil ihrer Lebensmittel von den Besitzenden und Habenden importieren müssen.
Die Lebensraumfrage ist eine Frage christlicher Moral. Hier hat das Deutschamerikanertum die schwerste Unterlassungssünde begangen. Jeder von uns wußte, daß er wegen der Raumenge ausgewandert ist. Nachdem wir aber uns hier in der Fülle breit gemacht hatten, vergaßen wir die in der Enge Zurückgebliebenen und taten nichts für sie. Wir taten nichts dazu, daß von den Millionen Quadratmeilen unbebauten Landes der Erde ihnen auch ein Teil zufalle, wohin sie den Überfluß ihrer Bevölkerung hätten ansiedeln können, wie die anderen Völker es taten und tun. Unsere helfende Christenliebe hat schmählich versagt!

Deutsch-Amerikas völkische Pflicht

2. In völkischer Hinsicht begeht das Deutschamerikanertum von all den vielen Rassen, die mit uns dieses gesegnete Land bewohnen, die größte Sünde. Felix Dahn hat einst die große Wahrheit ausgesprochen: „Des Volkes Seele lebt in seiner Sprache!“ Was tut nun das hiesige Deutschtum mit seiner edlen schönen Sprache? Es legt sie, sobald es etwas englisch radebrechen kann, wie einen alten schäbigen Mantel ab. Wenn es sie wenigstens gegen eine bessere und schönere Sprache eintauschen würde, aber Tatsache ist, daß Englisch aus den deutschen Dialekten der Angeln und Sachsen entstanden ist und trotz ihrer Entstellung heute noch zu Zweidritteln deutschen Wortschatz hat. Zur Zeit der Königin Elisabeth sprachen rund 6 Millionen Menschen Englisch und über 18 Millionen Deutsch. Heute dagegen sprechen über 250 Millionen Englisch und nur rund 100 Millionen Deutsch. Wie viele Deutsch-Amerikaner wissen es, daß das erste je in diesem Lande gedruckte Buch die deutsche Lutherbibel und die erste Zeitung die deutsche Philadelphia Gasetta war? Millionen von deutschen Schulbüchern und Hunderte von deutschen Zeitungen und Zeitschriften sind hier einst gedruckt worden. Heute wird kein deutsches Buch mehr gedruckt und die wenigen deutschen Zeitungen kämpfen um ihre Existenz. Wessen Schuld ist das? Es ist die Schuld. des Elternhauses, besonders der Mutter.
Wenn die englische Mutter rühmt, sie liebe ihre Muttersprache, sie meint es und beweist es durch die Tat. Wenn die deutsche Mutter das behauptet, dann sagt sie bewußt die Unwahrheit, sonst würde sie in ihrer Familie keine andere als die Muttersprache dulden. Wie viele Millionen deutschstämmige Kinder werden z. B. am Christfest die ewig schönen deutschen Weihnachtslieder in englischer Übersetzung statt im schönen deutschen Original singen! Wie ganz anders wäre der Gang der Geschichte unseres Landes gewesen, wenn unsere Volksgenossen an ihrer Muttersprache festgehalten hätten! Heute sprächen mehr als 50 Millionen unserer Nation die Sprache Luthers, Goethes, Schillers, Richard Wagners und der anderen Großen. Keine Konstitution schreibt uns vor, daß Englisch die Landessprache sein muß. Wer würde z. B. dem Kanadier Mangel an Patriotismus vorwerfen, weil er die französische Muttersprache der englischen Landessprache vorzieht? Und das Franzosentum Kanadas ist dabei nur ein kleiner Bruchteil des Deutschtums Amerikas!

Deutsch-Amerikas politische Pflicht

3. Die Unterlassungssünden unseres Stammes in der Politik unseres Landes haben sich als katastrophal für das Deutschtum und für uns selbst hier ausgewirkt. Während alle anderen Nationalitäten unseres Landes in Landsmannschaften organisiert und in einer Spitzenorganisation zusammengefaßt sind, dessen Präsident im Namen von Hunderttausenden oder gar Millionen sprechen kann, sind die Deutschen in Tausende von kleinen Gruppen und Grüppchen zerrissen, ohne Zusammenfassung im ganzen Land und daher vollständig einfluß- und machtlos! Das namenlose Elend in Deutschland und in der Welt und die erbärmliche Konfusion und Ratlosigkeit hier daheim sind der beste Beweis dafür, daß unsere vielen Gesangvereine, Sportvereine, Turnvereine, Krankenunterstützungsvereine, Landsmännische Vereine dem Gesamtdeutschtum nicht das Geringste geholfen haben. Gewiß verfolgen alle diese Gruppen wertvolle Ziele. Aber sie bewegen sich alle nur in engem Rahmen und sind vielfach nur Mittel zur Unterhaltung, zum Vergnügen, zum Zeitvertreib. Es fehlt ihnen die Sicht auf das Große und Ganze. Wie viele brauchbare Kräfte sind da gebunden und verzettelt, die Großes für das Volksganze leisten könnten! Eine einzige deutsche Organisation haben wir im Lande, die von Küste zu Küste reicht und auch während des Krieges den Mut hatte, für Recht und Gerechtigkeit einzutreten: die Steuben-Gesellschaft.

Die Spitzenorganisationen der Polen in Amerika halfen nach dem Ersten Weltkrieg ein neues polnisches Vaterland schaffen. Die Tschechen gründeten hier die Tschechoslowakei. Die Irländer Amerikas befreiten ihr Mutterland aus der 700jährigen englischen Unterjochung und in unseren Tagen hat das vereinigte amerikanische Judentum nach 2000 Jahren ein jüdisches Heimatland geschaffen, weil sie alle wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Von den englischen Nachkommen unter uns brauchen wir gar nicht zu reden. Nach ihrem Wink wird in Washington die Politik gemacht und wir folgen ihren Forderungen mit mehr Gehorsam als ihr eigenes Dominion Kanada. Laßt uns diese Gedanken etwas näher betrachten.

Hundertprozentige Amerikaner sind die Reste der Indianer, der einstigen Herren dieses gesegneten Landes. Ebenso hundertprozentig können die hiesigen Neger angesprochen werden, deren Vorfahren als Sklaven gewaltsam hierher verschleppt wurden.

Die anderen größeren völkischen Gruppen unseres Landes sind in erster Linie ihrem Stammland und Stammvolk ergeben und erst in zweiter Linie betrachten sie sich als amerikanische Bürger.

Der Irländer besingt seine schöne, grüne Heimatinsel, von welcher er durch die von den Engländern verursachte furchtbare Hungersnot vertrieben wurde. Er tat hier alles, um die Heimat vom englischen Joch zu befreien. Darum ist er im politischen Leben führend geworden im Lande.

Der Pole hält zähe fest an dem Gedanken: „Noch ist Polen nicht verloren“ und bringt die schwersten Opfer für das Land seiner Väter. Die Organisation und Zusammenarbeit der Polen ist musterhaft. Sie betrachten es als Ehrensache, ihre in der Muttersprache gedruckte Zeitung zu lesen und als heilige Pflicht, der Eigenkirche anzugehören.

Der Italiener schwärmt für sein altes Kulturland und arbeitet und opfert unablässig für die Daheimgebliebenen. Politisch handeln sie durch ihre kirchlichen und völkischen Organisationen in geschlossener Einheit. Darum rechnen die politischen Parteien mit der italienischen Stimme an der Wahlurne sehr!

Der Jude verfolgt durch die Jahrhunderte das eine große Ziel, die Wiederaufrichtung des David-Thrones in Zion. Wo immer er in der Welt lebt und welche Sprache er auch immer spricht, seine Rassengemeinschaft stellt er über alles. Die Synagogen sind seine Sammelstätte, Bankhäuser, Zeitungswesen, Filmproduktion, Handel, Beeinflussung der öffentlichen Meinung seine Betätigungsfelder.

Der Engländer hängt an seiner Sprache und am Mutterlande. Nach einer neueren Abstimmung betrachten noch immer 3 % der Briten unser Amerika als ihre Kolonie. Durch die Schule, durch Geschichtsfälschung, durch die ständigen Vortragsreisen, durch Verteilung von Orden und Titeln, durch Empfänge am englischen Königshof – die höchste Ehre für einen Dollarbaron – beherrscht der Engländer unsere innere und äußere Politik. Er bleibt Engländer, wohin er auch immer geht und anglisiert Völker und Rassen der Welt.

Im Gegensatz zu allen diesen Gruppen, die als amerikanische Bürger in erster Linie für ihr angestammtes Mutterland leben und wirken, stehen die Deutsch-Amerikaner mit ihren skandinavischen Brüder als zweihundertprozentige Amerikaner da. Sie betrachten sich nicht einmal als Auslandsdeutsche oder gar Volksdeutsche, wie das Millionen in anderen Ländern durch Jahrhunderte getan haben, sondern legen alle völkischen Tugenden ab und gehen in der Neuen Welt restlos auf. Sie können nicht schnell genug Sprache, Sitte, Vaterheimat, ruhmreiche Vergangenheit vergessen. Kein anderer Volksstamm hat seinen Namen mehr anglisiert und gefälscht als der deutsche. Kein anderer Stamm hat so wenig Volksbewußtsein, solch schmähliche Rückgratlosigkeit und solch schnöde Gleichgültigkeit dem Schicksal der Heimat gegenüber wie der deutsche! Daher die Machtlosigkeit im öffentlichen Leben. Darum kümmern sich die Politiker nicht im geringsten um die Stimme des Deutschtums an der Wahlurne. Sie kennen unsere Zerrissenheit und Einflußlosigkeit zu gut.

Während alle anderen Völkergruppen unseres Landes ihre natürliche und gottgewollte Pflicht dem angestammten Heimatlande gegenüber erfüllt haben und daher in hohem Ansehen stehen, haben die hiesigen deutschstämmigen als Ganzes mit wenigen würdigen und darum hochzuschätzenden Ausnahmen sündhaft versagt.

Was hat nun das Deutsch-Amerikanertum als Gesamtheit für sein angestammtes Volk und Land getan? Mitgeholfen hat es, sein Mutterland zu einem Schutthaufen zu machen und seine Blutsverwandten der Sklaverei, dem Hunger- und Kältetod preiszugeben. Mitgeholfen hat es, die deutsche Ehre zu besudeln und Millionen treue Volksdeutsche des Ostens zu heimatlosen Bettlern zu machen. Das sind die furchtbaren Folgen unserer Zerrissenheit und des Fehlens einer einflußreichen, mächtigen Spitzenorganisationen, deren Vorstand im Namen von Millionen deutschstämmigen seine Stimme erheben konnte!

Deutsch-Amerikas Verrat am Mutterlande

Am tragischsten von allem aber ist, daß deutsche Volksangehörige hier, sobald sie zu Reichtum, Ansehen und Einfluß gelangen, in der treulosesten Weise ihre Bluts- und Volksgemeinschaft verraten und für den Feind arbeiten. Denken wir nur an die Wilkies, Kaisers, Rockefellers, Astors, an die Eisenhauers, Eichelbergers, Wedemeyers, Nimitzes usw. und an die Tausende in der Großindustrie, in Wirtschaft, Gelehrtenwelt und Heeresleitung. Wenn jene alle ihre Volks- und Herkunftspflicht erfüllt hätten wie die Engländer, Polen, Tschechen, Iren, Juden, hätten sie dafür sorgen können, daß die beiden Weltkriege vermieden worden und den Deutschen ein ihrer Größe und ihrer Leistung für die Menschheit würdiger Lebensraum geschaffen worden wäre. Statt dessen lassen sie sich vom englischen König und von Stalin dafür dekorieren, daß sie mitgeholfen haben, ihr Mutterland in Trümmer zu schlagen.

Ich habe die bittere Erfahrung gemacht, daß die größten Hasser der Deutschen die abtrünnigen Deutschen selber sind, wie der abtrünnige Jünger des Herrn, Judas, es war. Durch die Haßpropaganda vergiftet, sind viele so eingeschüchtert worden, daß sie um ihres bißchen Brotes und um ihrer Bequemlichkeit willen nun ihrerseits das Schlimmste ihrem eigenen Volksstamm andichteten, um dadurch ihren zweihundertprozentigen Patriotismus zur Schau zu tragen! Da will ich es lieber mit dem wahren Patrioten, dem großen Deutsch-Amerikaner Karl Schurz, der rechten Hand des Märtyrerpräsidenten Lincoln halten: „Ich liebe Deutschland wie ein Kind seine Mutter liebt, und ich liebe Amerika, wie ein Mann sein Weib liebt.“ Das sollte die Einstellung jedes ehrlichen Deutschamerikaners sein. Wer seine Mutter nicht liebt, der bricht das Gebot Gottes und ist nicht wert, von seinen Kindern geehrt zu werden.

Der Weg zur Gesundung des kranken Volkskörpers Deutsch-Amerikas

Alle diese hier angeführten Dinge und noch vieles andere sind furchtbare Tatsachen. Das heißt, der Volkskörper des Deutschamerikanertums ist todkrank. Das ist die gewissenhaft und objektiv festgestellte Diagnose. Wenn aber nun die Art der Krankheit festgestellt ist, kann man nach dem Heilmittel suchen, um Gesundung und Kräftigung herbeizuführen. Wir alle wissen, daß manche Medizinen bitter sind, wieder andere sind schmerzhaft, aber sie tun ihre Wirkung und heilen den kranken Leib. Lassen Sie mich einige dieser Mittel nennen.

1. In der Erfüllung unserer Christenpflicht heißt die Medizin:
Gehöre einer Kirchengemeinde an, wo du Gottes Wort in deiner Muttersprache hörst und lernst, wo deine Kinder in Sonntagsschule und wo möglich Gemeindeschule die biblischen Wahrheiten in die zarte Seele gepflanzt erhalten. Durch Gottes Wort wird unsere Gedankenwelt geheiligt und geklärt, daß wir die Dinge in uns und um uns in der weiten Welt recht erkennen, und unser Wille gestärkt, daß wir furchtlos und treu für Recht und Gerechtigkeit mutig einzutreten wissen. Durch die „Goldene Regel“ Jesu: „Was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut ihr ihnen auch“ erkennen wir, wie viel Segen die Deutschen für uns und unser Land getan und mit wie viel Leid wir ihnen es vergolten haben, indem wir unherausgefordert zweimal auszogen, sie zu vernichten. Gottes Wort öffnet unsere Augen, unsere Herzen und unsere Hände! Es ist zum Weinen und tief beschämend zu wissen, daß z. B. 1946 die Italiener für ihre Volksgenossen 50 Millionen, während die viel zahlreicheren Deutschen für ihr weit mehr verwüstetes Land nur kaum 14 Millionen Dollars gesammelt haben. Gottes Wort lehrt uns die große Wiedergutmachungspflicht. Deutsch-Amerika muß helfende und opferbereite Liebe lernen!

2. In der Erfüllung unserer Volkspflicht heißt die Medizin:
Bete deutsch, sprich deutsch, lies deutsch, singe deutsch! Sorge dafür, daß das deutsche Vaterunser in deinem Hause nicht aussterbe! Sprich mit den Kindern, deinen Angehörigen und Volksgenossen deine Muttersprache sowohl daheim als auch draußen! Schicke deine Kinder in deutschen Unterricht in Volksschule und Hochschule! Lies deutsche Bücher aus der Leihbibliothek und schenke deutsche Bücher deinen Freunden! Vor allem, halte dir mindestens eine deutsche Zeitung, nimm ein Jahresabonnement, damit du sie täglich bekommst! Du findest darin so vieles, was die „conspiracy of silence“ (die Verschwörung des Schweigens) in den irreführenden Tagesblättern dir vorenthält. In deiner deutschen Zeitung findest du, was deinem Herzen nahe steht und du wirst wahrheitsgetreu über das Weltgeschehen unterrichtet. Nicht zuletzt unterstütze deutsche Kultur- und Kunstunternehmungen, Theater und Konzerte. Vergiß nicht die Geschäftsleute, die sich zu ihrem Deutschtum bekennen in Wort und Tat!

3. In der Erfüllung unserer politischen Pflicht heißt das Heilmittel:
Stehe fest auf dem Grund unserer Verfassung. Sie ist die beste, die Menschen bisher geschaffen haben. Sorge peinlich dafür, daß unsere Staats- und Bundesbeamten sie nach Inhalt und Geist erfüllen! Um das tun zu können, schließe dich der Partei an, die dem Deutschtum am meisten Gerechtigkeit widerfahren läßt und am günstigsten gesinnt ist. Prüfe die Gesinnung der deutschnamigen Kandidaten besonders. Es gibt so viele Renegaten, die die schönsten deutschen Namen führen, inwendig aber Verräter der deutschen Sache sind. Vor allen Dingen arbeite für die Zusammenfassung aller Deutschstämmigen unseres Landes. Betrachte deinen Sonderverein, dem du angehörst, als ein kleines Zweiglein der Rieseneiche, die da wachsen soll aus der Zusammenfassung aller Vereine zu einer mächtigen, maßgebenden, richtunggebenden, entscheidenden Spitzenorganisation, die im Namen von Millionen Deutschstämmigen vor der Öffentlichkeit spricht. Wirf den Partikularismus über Bord! Du bist nicht ein Preuße, Bayer, Sachse, Österreicher, Schweizer, Sudetenländer, Banater Schwabe, Siebenbürger- oder Zipzer Sachse, nicht ein Wolga-, Bessarabien-, Dobrudscha-Deutscher. Du bist ein Deutscher! Als Deutsche sind unsere Volksgenossen aus ihren Jahrhunderte alten Wohnsitzen bei Hinterlassung all ihres Hab und Gutes in den Hunger- und Kältetod vertrieben worden. Als Deutsche sind Tausende in Süd- und Zentralamerika „gekidnappt“ und in unsere Konzentrationslager nach Dakota und sonstwo verschleppt worden. Als Deutsche sind die wenigen Mutigen hier bei uns, die gegen unseren Eintritt in den Krieg arbeiteten, verfolgt worden. Das große Leid des Gesamtdeutschtums in aller Welt sollte uns doch endlich belehrt haben, daß wir als Schicksalsgemeinschaft verbunden sind auf Gedeih und Verderb! Wo immer wir mit Menschen deutscher Abkunft zusammenkommen, ob in Kirche, Verein oder Freundeskreis, das Thema unseres Gespräches soll der Zusammenschluß aller sein. In Wort und Schrift müssen wir eine riesige Aufklärungsarbeit tun. Wir müssen Millionen Dollar für die Arbeit aufbringen, wenn uns die Zukunft und das Schicksal unseres Stammes und das, wofür er in seiner zweitausendjährigen Geschichte auf Wache gestanden hat, wirklich Herzenssache ist. Wir müssen die Selbstzufriedenen und Gleichgültigen aufrütteln, daß ihnen die Not unseres Volkes auf der Seele brennt, daß sie sich ihrer heiligen Pflicht bewußt werden und sie gewissenhaft und treu erfüllen.

Die Spitzenorganisation der Deutsch-Amerikaner fordert im Namen von Millionen Deutschstämmigen Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.

Wenn unser Volkskörper so gesundet ist, d. h., wenn die gesamten Deutschstämmigen in einer Spitzenorganisation wohl diszipliniert auf das eine Ziel der Rehabilitierung der deutschen Ehre in der Welt treu zusammenarbeiten, dann können wir mit unseren Forderungen hervortreten:

1. Sofortige Heimsendung aller Kriegsgefangenen und Sklavenarbeiter mit Bezahlung für ihre Arbeit und Vergütung für ihre Demütigung und Leiden.

2. Rückgabe aller vom Reich abgetrennten Gebiete, wo deutscher Fleiß und Schweiß durch Jahrhunderte die Kulturarbeit geleistet hat.

3. Rücksiedlung aller vertriebenen Volksdeutschen und Gutmachung ihrer ungeheuren materiellen Verluste.

4. Ermittlung aller, die beschlossen haben, daß Millionen deutscher Menschen durch Hunger, Kälte und Krankheit ermordet werden sollen. Ebenso aller jener Generale, Offiziere und Beamten, die diesen Beschluß durchgeführt haben. Wie die Kriegsverbrecher bestraft worden sind, sollen auch die Vor- und Nachkriegsverbrecher ihre Taten vor Gott und der Welt verantworten.

5. Rückgabe aller durch die Sieger geraubten Güter materieller und geistiger Art, die Patente eingeschlossen. Die Verletzer der Patentrechte sollen zur Rechenschaft gezogen und die Patentwerte den geistigen Urhebern ersetzt werden.

6. Aufbau der deutschen Städte, die die Flieger der Siegermächte in ihrer Zerstörungs- und Mordsucht wahllos zerstört haben.

7. Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa unter deutscher Führung und freie Hand für das vereinte Europa in Afrika als Kornkammer und Siedlungsgebiet für den Bevölkerungsüberschuß Europas.

Ich habe versucht, den Wert des deutschen Menschen und seine Leistungen für die Gesamtmenschheit in kurzen Zügen zu zeigen. Ich habe versucht, die große Not und unseren Teil daran klarzustellen. Und ich habe versucht, den Weg zu zeigen, den wir zu gehen haben, wenn wir in treuer Pflichterfüllung die Welt aus dem Chaos herausarbeiten wollen. Vor uns liegt eine Riesenaufgabe. Aufgaben sind aber da, damit sie erfüllt werden. Wir können sie erfüllen, wenn wir im Aufblick zu Gott und im Hinblick auf den Menschheitsjammer unsere Pflichten als Christen, als Deutschstämmige, als wahre Amerikaner im Sinne Washingtons und Lincolns aufgrund unserer Verfassung erfüllen.

»ENDE«

Ein Gedanke zu “The Crime of ouer Age

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s