Gefiel’s den polnischen Juden besser im bösen Nazi-Deutschland?

von Hans Püschel


Schöner als daheim in Polen? Oder anders gefragt: Kamen die Steine für die “Kristallnacht” aus Warschau? Diese Fragen drängen sich auf, so man sich die Vorgänge im Nazi-Reich und seinem Problem mit den Hundertausenden ponischer Juden anschaut, die ins Reich strömten. Allein zwischen 1933 und 1939 waren es gut eine halbe Million, wie Schultze-Rhonhof bereits vor Jahren ermittelte; akribisch recherchiert aus den Akten des deutschen Außenamtes. Zumindest die legalen Flüchtlinge. Sicher wird es noch eine ordentliche Dunkelziffer Illegaler gegeben haben und dann noch die Tausende, die vorher schon kamen, unter anderem bekanntermaßen auch solche Früchtchen wie der noch unranitzte Marcel Reich.

Hundertausende Juden bzw. Polen als geduldete Asylanten der Nazis? In einem furchtbar ausgeplünderten und riesiger Ernährungsgebiete beraubten Lande. Gut, viele zogen weiter westwärts. Aber bis 1933 verhungerten in jedem Winter zehntausende Deutsche oder begingen Selbstmord, um anderen Familienangehörigen das Überleben zu sichern. Und trotzdem haben die Deutschen die flüchtenden Juden ins Land gelassen, also hundertausende zusätzlich Esser! Nebenbei kamen noch 1,5 Millionen aus Polen und Sudeten vertriebener Deutscher zwischen 1919 und 1939. Und da waren auch noch die 130.000 Deutschen aus Elsaß-Lothringen, die 1919 über Nacht enteignet und mit 30 Kilogramm Gepäck heim ins Restreich deportiert wurden. Deutschland – Zuflucht aller europäischen Vertriebenen und Verfolgten?

Mit dem Winterhilfswerk sicherten die bösen Nazis das Überleben aller! Sofort ab 1933, als sie bekanntermaßen ihre so furchtbare Macht ergriffen. Schlimm – nicht wahr? Aber mit solcher Geschichte werden unsre Kinder nicht belastet in der Schule und auch der Guido, der Knoppige,  übersieht’s geflissentlich in seinen Religions-Flimmerstunden. Damit ja genug Platz bleibt für die Holocaust-Geschichtchen in den kindlichen Hirnen. Doppelte Traumata würden wohl denn doch Alpträume geben oder zu viel Hinterfragen. Aber wieso flohen so viele Menschen aus Polen und Sudeten, aus ihrer Heimat? Entlassen, enteignen und vertreiben – das war die Politik der Polen und Tschechen gegenüber ihren riesigen Minderheiten, die zum Beispiel in Polen ein Drittel der Bevölkerung ausmachten.

Warum war polnischer Terror kein Thema in der Weltöffentlichkeit? Bei allen guten westlichen Demokraten, beim Völkerbund, bei den Kämpfern für Souveränität, für “democracy and freedom”? Alles nicht erwähnenswert und ständig übersehn? Gegen Deutschland kam 1933 unmittelbar nach der “Machtergreifung” die Boykott- und Kriegserklärung des Weltjudentums. Da hat’s noch keinem Juden ein Härlein gekrümmt.

Wieso kriegte Polen keine Boykotterklärung für seine Judenverfolgung? Sie hatten sogar schon fest im Visier, ihre Juden nach Madagaskar zu deportieren. Eine Regierungskommission unter Major Lepecki, Referent bei Staatspräsident Pilsudski, hatte bereits 1937 per Expedition die Sache recherchiert, wie Thorsten Hinz es in der JF 46/13 offenlegt. Da guckst du, was? Die später auch in Deutschland bis zum Wannseetreffen für die Juden kolportierte Umsiedlungsvariante  Madagaskar – also eine polnische Erfindung! Interessant, nicht wahr? Und all das hat niemanden in der jüdisch dominierten amerikanischen Öffentlichkeit und Regierung gestört, einer Rüge für Wert befunden?

Es wurden auch keine ponischen Diplomaten ermordet – nur deutsche! Hat da einer dran gedreht? War das alles Absicht? Ein Masterplan der 100 Master in USA and Great Britain? Selbst als Polen 1938 alle seine sich außer Landes befindlichen Staatsbürger ausbürgerte, hat das dort niemanden bewegt. Bis 31. Oktober 1938 sollten sie sich stempeln lassen wie einst im heilgen Lande – ansonsten Sense oder staatenlos wie heute Millionen Palästinenser aus eben dem inzwischen unheiligen Lande.

“Ein Klumpen von 50.000 staatenlosen ehemaligen polnischen Juden würde in den Schoß” Deutschlands fallen – hielt Staatssekretär Weizsäcker dem polnischen Botschafter Lipsky vor. Und von dem, was da gekommen war, hielten auch assimilierte Juden wie Klemperer oder früher schon Rathenau nicht sehr viel. Und so kam’s zur Abschiebung, denn die Juden wollten ja freiwillig nicht weg aus Deutschland; genau so wie unsre heutigen Asylanten. Anscheinend hat sie auch nicht der deutsche Nazi-Terror gestört. War der vielleicht gar nicht so arg?

Polnischer Terror gegen Juden muß weitaus schlimmer gewesen sein! Da wollte keiner absolut nicht keinesfalls wieder hin. Zumindest war Deutschland immer noch angenehmer. Anderes läßt sich daraus nicht schlußfolgern! Die böse Krönung der polnischen Falschspieler folgte sodann in ihrer Verweigerung, die eigenen Staatsbürger wieder ins Land zu lassen zu eben dieser großen Stempelaktion. Sauber – nicht wahr? Was wiederum zur Katastrophe des Campierens an der Grenze führte – siehe analog Palästinenserlager – und der Ermordung des Diplomaten vom Rath in Paris durch Herschel Grünspan – siehe auch wieder Selbstmordattentate von heute.

Das Ganze war eine perfide, geplante Provokation gegen Deutschland. Die Juden haben doch – und das ist die einzig wahre Offenkundigkeit – in Wirklichkeit niemanden auf der Welt interessiert. Sie waren nur Mittel zu einem einzigen politischen Zweck: Deutschland in den Krieg zu zwingen. Egal wie Hitler reagieren würde, er konnte bei diesem infamen Spiel mit unschuldigen Menschen nur verlieren. Das Ansehen Deutschlands würde in jedem Falle geschädigt: Entweder sich von Polen am Nasenring führen lassen oder konsequent die polnischen Juden ausweisen.

Der Diplomatenmord mußte die deutsche Volksseele überkochen lassen! Die “Kristallnacht” also eine bewußte Provokation; wie heutzutage “Sauerlandbomber” und “NSU-Terror”? In Warschau jubelte man. Die “Fuhre Steine” ins Nazi-Deutschland hatte vollen Erfolg und viel Kristall, vor allem diplomatisches zerdeppert. In den USA tobte der geschürte Haß gegen Deutschland durch die Emigranten- und Juden-Probleme, wobei eben genau genommen die meisten aus Polen kamen. Und in England wurde Deutschenhaß – auf die bösen “Hunnen” – schon bald 100 Jahre öffentlich betrieben. Aus Washington kabelte der ponische Vertreter, Graf Potocki, im Frühjahr 1939, daß die polnische Außenpolitik für “ganz vorzüglich” angesehen wird und Polen als “Sieger” der Herbstkrise. Ist ein anderer logischer Schluß möglich als der eines abgekarteten Spieles?

Die kleinen Juden waren die Verlierer – die großen die Gewinner? Nazi-Deutschland hatte den “Schwarzen Peter” und Polen mittels geklauten Persils eine blütenweise Gaunerweste als vollwertiges Mitglied der Kriegstreiber-Gang bekommen. Und wir, die Deutschen, mußten dafür die größte Zeche an Blutzoll und Land bezahlen, die je ein Volk in der Geschichte bezahlen mußte. Leider heißt es auch diesbezüglich weiter im Märchen: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann zahlen sie immer noch, heut und alle Tage…

5 Gedanken zu “Gefiel’s den polnischen Juden besser im bösen Nazi-Deutschland?

  1. Polnische Konzentrationslager:

    Und dann kommt noch ein polnischer Bengel daher, der es sich gemütlich in Deutschland gemacht hat (warum eigentlich? die halten doch immer noch riesige Gebiete Deutschlands unter ihrer Fremdherrschaft!) und redet von „angeblicher Vertreibung“ der Deutschen….
    youtube.com/watch?v=YudmGbuYqkQ

    Als Deutscher mit Vertreibungshintergrund (und getöteten Verwandten) aus den Ostgebieten fällt es schwer, da noch die Fassung zu halten.

    Die Hölle von Lamsdorf (Kainsfeld) – Schlesien nach 1945, Doku:
    youtube.com/watch?v=iS2_SJpRFRY

    Aber als wenn das noch nicht genug wäre, da wird einem im Elektrojuden auch noch das hier präsentiert (natürlich ohne die Hinweise auf die Vertreibung der Deutschen):
    youtube.com/watch?v=wU_pxDEouDE

    Der “nützliche Idiot” Polen – Gab es eine polnische Mitschuld an den Verbrechen gegen Juden?
    http://lupocattivoblog.com/2012/03/19/der-nutzliche-idiot-polen-gab-es-eine-polnische-mitschuld-an-den-verbrechen-gegen-juden/

    Gefällt 1 Person

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