Ein Blick in die Hölle – Die Weltgefahr des Bolschewismus – Rede von Dr. Joseph Goebbels (10. Sep. 1936)

Dr. Joseph Goebbels

Rede des Reichsministers Dr. Goebbels auf dem Parteikongreß

in Nürnberg über die Weltgefahr des Bolschewismus

vom 10. September 1936

Wenn in den politisch interessierten Kreisen westeuropäischer Länder das Phänomen des Bolschewismus, wie es sich im Marxismus in der Theorie und im russischen Sowjetstaat in der Praxis zeigte immer noch als eine geistige Erscheinungsform und politische Realität angesehen wird, mit der sich die Kulturmenschheit ebenso geistig und politisch auseinandersetzen müsse, so läßt diese Tatsache auf einen sehr verhängnisvollen Mangel an Einsichtsvermögen in die Gestalt und Wesensstruktur des internationalen Bolschewismus schließen. Was wir unter Idee und Weltanschauung im allgemeinen zu verstehen pflegen, hat mit dem, was man Bolschewismus nennt, gar nichts zu tun. Es handelt sich bei ihm um einen pathologischen, verbrecherischen Wahnsinn, nachweisbar von Juden erdacht und von Juden geführt mit dem Ziel der Vernichtung der europäischen Kulturvölker und der Aufrichtung einer international-jüdischen Weltherrschaft über sie. Der Bolschewismus konnte nur im Gehirn von Juden entstehen, und der sterile Boden des Asphalts der Weltstädte allein hat ihm Ausbreitungsmöglichkeiten gegeben. Aufgenommen werden konnte er nur von einer Menschheit, die durch Krieg und Wirtschaftskrise im Innersten zermürbt und aufgelöst wurde und damit selbst für diesen verbrecherischen Wahnsinn zugänglich war.

Es sei hier zu allem Überfluß noch einmal ausdrücklich betont, daß, wenn wir Nationalsozialisten von der ersten Stunde unseres politischen Denkens an bis zu heutigen Tage den Kampf gegen diese Weltgefahr mit aller Rücksichtslosigkeit durchgeführt haben, wir dabei in keiner Weise antisozialistische oder gar kapitalistische Interessen verfochten. Unser Kampf gegen den Bolschewismus ist kein Kampf gegen, sondern gerade für den Sozialismus, aus der tiefen Erkenntnis heraus geboren, daß wahrer Sozialismus nur verwirklicht werden kann, wenn seine gemeinste und kompromittierendste Mißgeburt, der jüdische Bolschewismus, aus dem Felde geräumt ist. Der Kampf gegen den Bolschewismus aber wird mit dauerhaftem Erfolg überhaupt nur geführt werden können von einem Volk, das in einer nationalen Form sozialistischer Gliederung eine neue Struktur seines völkischen Lebens gefunden hat, die auch für die dynamischen Wert- und Sachmaße des zwanzigsten Jahrhunderts ausreicht.

Das Bürgertum ist dem Bolschewismus gegenüber in allen Ländern ohnmächtig und zum Kampfe gegen ihn vollends ungeeignet. Es hat den Bolschewismus in seinen bestimmenden Tendenzen überhaupt noch nicht erkannt. Um ihm wirksam entgegenzutreten, fehlt ihm die weltanschauliche Kraft und die geistige Bestimmtheit, die politische Glaubensfähigkeit und die seelische Charakterstärke. Nicht nur, daß es ihm an dem nötigen Verständnis mangelt, es sucht sogar, wo es nur eine Gelegenheit dazu findet, mit dem Bolschewismus einen faulen Frieden auf Grund der These, „um Schlimmeres zu verhüten“, zu schließen.

Jeder Pakt aber, den die bürgerliche Welt mit dem radikalen Bolschewismus eingeht, muß nach dem Naturgesetz, daß der Stärkere den Schwächeren überwindet, am Ende immer zum Sieg des Bolschewismus über die bürgerliche Welt führen.

Der Bolschewismus ist deshalb schon allen anderen politischen Machtgruppen, die sich ihm nicht in schroffster Gegnerschaft entgegenstellen, überlegen, weil er in rücksichtslosester Weise das Untermenschentum, das in jedem Volke als Hefe vorhanden ist, gegen den Staat und seine erhaltenden Ideen mobilisiert. Er ist die Organisation der niedrigsten Instinkte eines Volkes zur Vernichtung aller hochwertigen rassischen Elemente. Er versichert sich meistens einer Machtgruppe, die sich auf eine brutale Minderheit stützt und mit geradezu verbrecherischer Skrupellosigkeit in taktischen Fragen auf ihr großes politisches Ziel, die absolute Erringung der Macht, hinsteuert.

Seine Neigung zum taktischen Kompromiß jedoch darf nicht mit einer etwaigen Absicht, prinzipielle Kompromisse zu schließen, verwechselt werden. Im Grundsatz ist der Bolschewismus immer kompromißlos. Wenn er Kompromisse schließt, dann nur, um über den Kompromiß einschränkungslos die Macht an sich zu reißen. Er trägt keine Bedenken, denen, die ihm durch den Kompromiß zur Macht verhelfen haben, nach der Erringung der Macht die Köpfe abzuschlagen. Eine wenig verlockende Aussicht für die bürgerlichen Politiker, die in manchen Staaten Westeuropas noch glauben, ihm durch das zahmere Mittel einer Volksfront die Giftzähne ausbrechen zu können.

Der Bolschewismus ist die Diktatur der Minderwertigen. Zur Macht kommt er mit der Lüge, in der Macht behauptet er sich mit der Gewalt. Man muß ihn kennen und bis in seine tiefsten Geheimnisse durchschaut haben, um ihn zu treffen. Man muß gegen ihn die wertvollen Kräfte einer Nation mobil machen, will man ihn ausscheiden; denn er ist die Organisation der gestaltlosen Gegenrasse in den Völkern.

Auf einem Gebiet hat sich der Bolschewismus seit jeher als wahrer Meister erwiesen: auf dem der negativen Propaganda, der Beeinflussung der Völker durch Lüge und Heuchelei, jener Verfahrensweise, die darauf hinausläuft, durch Täuschung und Vorspiegelung falscher Tatsachen der Welt ein vollkommen entstelltes Bild von der Wesenheit und inneren Gestalt dieses politischen Wahnsinns zu vermitteln. Die Lüge ist nach dem Urteil Lenins, des Vaters der bolschewistischen Revolution, nicht nur ein erlaubtes, sondern auch das bewährteste Mittel des bolschewistischen Kampfes. Schopenhauer hat ja schon gesagt, daß der Jude der Meister der Lüge sei, und es ist deshalb nicht weiter verwunderlich, daß Bolschewismus und Judentum sich an diesem punkte in ihrer innigsten Verwandtschaft treffen. Die Lüge wird vom jüdischen Bolschewismus souverän gehandhabt. Sie verblüfft den anständigen, wahrheitsliebenden Menschen fürs erste so, daß er zu einem inneren Widerstand überhaupt nicht mehr fähig ist. Das aber ist es, was der jüdische Bolschewist erreichen will. Er spekuliert darauf, daß der wahrheitsliebende Mensch sich überhaupt nicht vorzustellen vermag, daß man so lügen könne, wie er lügt, mit der dreisten und frechen Selbstverständlichkeit, die er dabei anwendet.

Man kann schon so lügen; der Bolschewismus tut es und erreicht damit bei den Harmlosen seine frappierenden Erfolge.

Seine Propaganda ist ihrem Wesen nach international und aggressiv. Sie führt die Radikalisierung, Anarchisierung und Bolschewisierung aller Völker der Erde im Ziel. Sie bedient sich dabei ungeheurer Geldmittel, die deshalb schon ungemessen sind, weil die bolschewistischen Gewalthaber dafür bedenkenlos das ganze russische Volk hungern und verkommen lassen. Gefährlich wird diese Propaganda für die anderen Länder deshalb vor allem, weil sie sich in ihnen der dort vorhandenen kommunistischen Parteien, d. h. der jeweiligen Sektionen der kommunistischen Internationale, als Stützpunkte und Rückendeckung bedienen kann. Denn die kommunistischen Parteien in außerrussischen Ländern sind ja nichts anderes als die Fremdenlegionen der Komintern auf dem Boden dieser Nationen. Mit ihrer Hilfe organisiert und betreibt der Bolschewismus eine raffiniert ausgedachte und, weit im politisch nationalen Leben der jeweiligen Völker verwurzelte, nur schwer angreifbare internationale Verschwörung. Es muß als die stärkste nationale Bedrohung eines Staates angesehen werden, im Lande selbst eine Partei zu dulden, die von einer außerhalb des Landes gelegenen Instanz ihre Befehle empfängt. Und es ist denn auch so, daß Länder mit starken kommunistischen Parteien mehr oder weniger in ihrer Innen-, Sozial-, Wirtschafts-, Militär, und Außenpolitik, wie die Erfahrung beweist, unter dem Diktat Stalins stehen, daß beispielsweise eine westeuropäische Großmacht sich bei Abschluß eines Vertrages mit Sowjetrußland ausbedingen muß, daß die auf ihrem eigenen Boden befindliche kommunistische Partei von Moskau die Anweisung bekomme, daß sie nicht mehr das Heer unterwühlen und die Militärkredite zu Fall bringen dürfe.

Diese kommunistischen Sektionen in den einzelnen Ländern haben die Aufgabe, die bolschewistische Revolution mit Hilfe eines Geldüberflußes ohnegleichen und einer raffinierten, nach Moskauer Muster aufgezogenen Propagandatechnik vorzubereiten und durchzuführen. Diese Propaganda tritt mit dem Zweck und Ziel auf, die Völker über das wahre Wesen des Bolschewismus zu täuschen und das Durchdringen von Tatsachennachrichten aus Sowjetrußland entweder ganz zu verhindern oder doch vollkommen zu entwerten; denn Sowjetrußland kann die Wahrheit über seinen inneren Zustand, vor allem im aufgeklärten Westen Europas, nicht ertragen. So einschmeichelnd und verlockend das Gift der bolschewistischen Theorie ist, so furchtbar und grauenvoll ist nämlich die bolschewistische Praxis. Gebirge von Leichen zeichnen ihren Weg; ein Meer von Blut und Tränen umschließt dieses unglückliche Land. Das Menschenleben selbst gilt hier gar nichts mehr. Terror, Mord und Bestialität sind die charakteristischen Merkmale jeder bolschewistischen Revolution, sie mag in Rußland zum Erfolg geführt haben, in Ungarn, Bayern, im Ruhrgebiet und in Berlin niedergeschlagen worden sein, die in Spanien augenblicklich um die Macht kämpft.

Wo der Bolschewismus am Ruder ist, braucht er sich um den Gegensatz zwischen Theorie und Praxis nicht mehr zu bekümmern; dort herrscht der Karabiner und das Maschinengewehr. Überall anderswo aber bedient er sich dieser raffiniert ausgeklügelten Propagandamache, um die Welt über sein wahres Wesen zu täuschen.

Das bürgerliche Europa hat für diese Zusammenhänge keinen Schimmer des Verständnisses. Es drückt sich an einer Entscheidung vorbei mit der immer wiederkehrenden Phrase: man darf sich nicht in die inneren Verhältnisse eines anderen Landes einmischen. Was aber heute in Rußland Wirklichkeit ist, worum in Spanien gekämpft wird, und was sich in anderen Staaten Europas mit einer unheildrohenden Präzision anzubahnen scheint, das geht die ganze Welt an; das ist nicht mehr Sache politischer Weltanschauungstheoretiker, das ist eine Angelegenheit aller Staatsmänner aller Völker, die sich mit dieser Frage auseinandersetzen müssen, wenn anders sie nicht die Verantwortung dafür übernehmen wollen, daß durch ihre Schuld Europa in die tiefste Krise und Vernichtung hineingeschleudert wird. Ja, die Frage des Bolschewismus ist die Frage des Fortbestandes Europas überhaupt. Hier scheiden sich die Geister, hier muß man Partei ergreifen für oder gegen, und zwar mit allen Konsequenzen, die in einer solchen Entscheidung liegen.

Noch eine Frage gilt es hier zu klären: die Frage des Judentums im Bolschewismus. Sie kann nur in Deutschland offen besprochen werden, weil es in anderen Ländern, wie früher auch in Deutschland, gefährlich ist, das Judentum überhaupt beim Namen zu nennen. Daß der Jude den Bolschewismus gemacht hat und ihn heute trägt, ist gar nicht mehr anzuzweifeln. Die führende Schicht des alten Rußland ist so radikal beseitigt und ausgemerzt worden, daß das Judentum für den Bolschewismus überhaupt als einzig führende Schicht übriggeblieben ist. Jeder Streit im Bolschewismus ist deshalb mehr oder weniger ein Familienstreit unter Juden. Auch bei den jüngsten Hinrichtungen in Moskau 1) hat es sich lediglich darum gehandelt, daß aus Machthunger und Vernichtungswillen Juden Juden erschossen haben. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, anzunehmen, daß das Judentum unter sich immer einig wäre. Die Juden sind nur einig, wenn sie innerhalb einer national überwiegenden Mehrheit als Minderheit bedroht sind. Davon kann in Rußland heute überhaupt nicht mehr die Rede sein. Ist das Judentum an der Macht, und das ist in Rußland ausschließlich der Fall, so brechen die alten jüdischen Gegensätze, die während der rassischen Bedrohung zum Schweigen gebracht waren, wieder auf.

Die Idee des Bolschewismus, d. h. der skrupellosen Verwilderung und Auflösung jeder Sitte und Kultur mit dem diabolischen Zweck der Vernichtung der Völker überhaupt, konnte nur im Gehirn von Juden erdacht werden. Die bolschewistische Praxis in ihrer schauderhaften und bluttriefenden Grausamkeit ist nur in den Händen von Juden vorstellbar. Es ist selbstverständlich, daß diese Juden sich tarnen, daß sie in Westeuropa ihren Anteil und ihre Schuld am Bolschewismus abzustreiten versuchen; das haben die Juden immer getan und werden sie in Ewigkeit tun.

Wir aber haben sie erkannt, mehr noch, wir haben als einzige in der Welt den Mut, trotz aller daraus entstehenden Gefahren mit Fingern auf diese

1) Am 25. August 1936 wurden die 16 am 24. August wegen
„trotzkistischer Verschwörung“ zum Tode verurteilten Angeklagten,
u. a. Sinowjew-ApfeIbaum, Kamenew-Rosenfeld, erschossen.

Generalverbrecher zu zeigen und sie vor der ganzen Menschheit laut und vernehmlich mit ihrem Namen anzurufen. Es gab eine Zeit in Deutschland, da wurde die Bezeichnung des Juden als Juden mit Gefängnis bestraft. Wir haben es damals trotzdem getan. Heute wird die Bezeichnung des Juden als Juden und des Bolschewisten als Generalverbrecher von der Welt noch vielfach mit vornehmer Reserve oder gar gespielter sittlicher Empörung zurückgewiesen Wir aber sind der Meinung, daß es uns genau so, wie es uns gelingen konnte, Deutschland einmal von der parasitären Gefährlichkeit dieser Rasse zu überzeugen, auch einmal gelingen wird, der Welt die noch verschlossenen Augen zu öffnen und ihr das Judentum und den Bolschewismus in wahrer Gestalt zu zeigen. Unterdes aber wollen wir nicht müde werden, bei den furchtbaren Krisen und Erschütterungen, die so viele Länder durchzittern, immer und immer wieder die Völker auf diese unheildrohende Gefahr aufmerksam zu machen und ihnen zuzurufen: die Juden sind schuld, die Juden sind schuld!

Wir wissen, daß diese Rufe Peitschenhiebe in das haßentstellte Gesicht des Judentums sind. Es hilft ihm auch nichts, daß es sich bei zunehmender Verschärfung dieser Gegensätze in demokratische Tarnung zu hüllen versucht. Das ist zu überklug, als daß es auf denkende Menschen noch wirken könnte; es gilt nur noch als billiger Trost für den Bildungsphilister. Ihm kommt diese Phrase wie gerufen, weil sie ihm erlaubt, sich an einer Entscheidung vorbeizudrücken. Diese sogenannte bolschewistische Demokratie, die englische und französische Zeitungen vielfach noch der sogenannten nationalsozialistischen Diktatur als Beispiel und Vorbild entgegenzuhalten wagen, trieft von Terror, Mord und Blut. Alle paar Jahre holt die bolschewistische Gewaltherrschaft diese Phrase aus der Mottenkiste, und zwar jedesmal dann, wenn sie nach einem furchtbaren und alle Gemüter entsetzenden Schreckensregiment die Notwendigkeit empfindet, sich Europa in empfehlende Erinnerung zu bringen. Dann fauchen plötzlich in den kommunistischen Propagandabüros erfundene Zeitungsenten von Einführung einer neuen Verfassung, allgemeinem, geheimem Wahlrecht in Sowjetrußland u. a. auf. Das alles aber ist Schwindel, berechnet auf die Vergeßlichkeit und sprichwörtliche Denkfaulheit des Bildungsspießers, wie er in seiner Millionenüberzahl Europa bevölkert. In Wirklichkeit ist der Bolschewismus die krasseste Blut- und Terrorherrschaft, die die Welt je sah. Juden haben sie ausgedacht, um damit ihr Regiment unangreifbar zu machen, und Juden üben sie heute aus. Wir Nationalsozialisten sind ehrlich genug, unsere Volksherrschaft fast Jahr um Jahr durch eine allgemeine, geheime Wahl im Volke neu zu begründen und zu befestigen. Der Bolschewismus redet vom Volk, vom Land der Arbeiter und Bauern, aber sein Gesicht ist die Gewalt.

Er lebt in dem Gehirn eines jeden Menschen als eine bestimmte Vorstellung. Diese Vorstellung ist meistens von ihm selbst gemacht worden. Dazu dient ihm seine Propaganda. Das Bild des Bolschewismus wird von ihr je nach Person und Charakter eines Menschen, einer Menschengruppe oder eines Volkes künstlich hergestellt, Es ist in seinem Wahrheitsgehalt in allen Fällen durch nichts begründet. Es kann beispielsweise vorkommen, daß Vertreter eines großen Landes bei Besichtigung einer neuen Untergrundbahn in Moskau, die in allen anderen Hauptstädten selbstverständlich wäre, oder beim Hören ihrer Nationalhymne bei einem bolschewistischen Empfang ihre alten Anschauungen über den Bolschewismus plötzlich und ohne jeden sichtbaren Grund über Bord werfen und sich mit allem anderen aussöhnen. Die roten Juden in Moskau kennen ihre Pappenheimer. Es ist wohl anzunehmen, daß sie sich unter sich über die bürgerliche Welt insgeheim lustig machen und Tränen lachen.

Ihre Wut gegen uns ist deshalb so groß, weil sie wissen, daß wir sie erkannt haben und uns anschicken, die in Europa weitverbreitete Vorstellung vom Bolschewismus gründlichst zu zerstören. Ihr Haß gegen uns ist abgrundtief. Er ist eines der schönsten Ehrenzeichen unseres politischen Kampfes. Wir reißen ihnen die Maske vom Gesicht herunter und zeigen sie der Welt in ihrer wahren Gestalt.

Es wurde schon vorher betont, daß die Vorstellung, die die Menschen und Völker sich vom Bolschewismus machen, meistens das Ergebnis der bolschewistischen Propaganda ist. Diese ist groß in der Kunst des Täuschens. Zum Beispiel glaubt die ganze Welt dem Bolschewismus, daß die Moskauer Regierung mit der Komintern gar nichts zu tun habe. Das ist selbstverständlich der plumpste und dreisteste Schwindel, den man sich vorstellen kann; denn zwischen der Sowjetregierung und der Komintern werden nur die Aufgaben in geschickter Weise verteilt. zu glauben aber, daß beide unabhängig voneinander seien, ist genau so, als wenn man behaupten wolle, die nationalsozialistische Bewegung habe nichts mit der nationalsozialistischen Regierung zu tun.

Die bolschewistische Propaganda arbeitet nach einem weiten Plan. Ihr Ziel ist die Weltzerstörung. Sie erweckt in den anderen Ländern falsche Vorstellungen vom Bolschewismus. Diese sind meist das Naivste vom Naiven. Aber sie existieren, und sie tun in ihrer Existenz auch ihre Wirkung.

Die Praxis des Bolschewismus aber ist anders. Auch sie ist da und kann nicht abgestritten werden. Sie hat ihren furchtbaren Weg mit Blut gezeichnet. Sie will die ganze Welt in ihren chaotischen Strudel hineinreißen. Sie ist der großangelegte Versuch des Judentums, die Macht über alle Völker an sich zu bringen. Darum auch ist der Kampf gegen diese Gefahr im wahrsten Sinne des Wortes ein Weltkampf. Er wurde auf deutschem Boden begonnen, er wurde auf deutschem Boden ausgefochten, Adolf Hitler ist sein geschichtlicher Führer, wir alle sind seine Träger und damit die Vollstrecker einer großen historischen Weltmission. Eine Versöhnung zwischen beiden Extremen kann es nicht geben. Der Bolschewismus muß vernichtet werden, wenn Europa wieder gesunden soll.

Das Judentum weiß auch, was die Stunde geschlagen hat. In einem letzten Aufbäumen sucht es, alle Kräfte gegen Deutschland mobilzumachen. In fieberhaften Rüstungen will es seine Macht befestigen. Es sieht in der Existenz des nationalsozialistischen Deutschland eine ständige Bedrohung seiner eigenen Existenz. Es hat sich in Rußland wohnlich und, wie es meinte, gefahrlos eingerichtet. Es stellt zu 98 Prozent jene neuheraufgekommene Sowjetbourgeoisie, feige, dick, verlogen, ränkesüchtig, intrigantenhaft, aufdringlich und frivol. Diese hochgekommenen Juden, die nun die Möglichkeit haben, ihre ehemaligen kleinen Betrügereien in grandiosen Ausmaßen auf dem Rücken eines 160-Millionen-Volkes weiter zu betreiben, sind die blutgierigsten Tyrannen, die keine Ideale haben, sondern nur die Völker leiden machen, eine wahre Gottesgeißel, dazu bestimmt, die Nationen zu quälen und die Menschen ins Unglück zu stürzen.

Es wurde schon betont, daß die bolschewistische Propaganda sich klug auf den jeweiligen Hörerkreis einzustellen pflegt. Sie gibt sich radikal oder gemäßigt, je nach Bedarf. Es ist etwas anderes, ob der Terrorist Dimitroff vor der Komintern oder der Jude Litwinoff vor dem Völkerbund redet. Diese Propaganda ist fromm oder gottlos, wie’s trifft. Sie kennt keine Skrupel; hier heiligt der Zweck die Mittel. Ihr steht in der ganzen Welt eine komplizierte Maschinerie zur Verfügung, gebildet und zusammengestellt aus den kommunistischen Sektionen in den einzelnen Ländern, und es bedarf nur eines Hebeldrucks, um sie in Bewegung zu setzen. Sie arbeitet insgeheim oder offen in allen Völkern. Wehe, wenn man sie arbeiten läßt; eines Tages bricht dann der Staat zusammen, zermürbt und ausgehöhlt durch eine unterirdische Tätigkeit, die entweder nicht ernst genommen oder zu wenig beachtet wurde.

Wir Nationalsozialisten sind in der glücklichen Lage, dem Bolschewismus gegenüber keine Rücksicht nehmen zu brauchen. Wir sprechen nicht die Sprache der Geheimkabinette, wir sprechen die Sprache des Volkes und hoffen deshalb auch, von den Völkern verstanden zu werden. Wir haben das Glück, die Dinge beim Namen nennen zu dürfen. Wir fühlen uns auch dazu verpflichtet; denn die Welt muß Sehen lernen. Wir können und dürfen nicht schweigen angesichts der Gefahren, vor denen Europa steht. Politische Entschlüsse zu fassen, ist jeweils Sache der Völker und ihrer Regierungen. Meinungen und Ansichten zu proklamieren, kommende Katastrophen aufzuzeigen, Besorgnisse kundzutun, ist Recht und Pflicht eines jeden, dem das Schicksal Einsicht gab und die Möglichkeit, seine Stimme der Welt zu Gehör zu bringen. Wer vom Bolschewismus frißt, stirbt daran!

Darum schlagen wir auf diesem Parteitag Alarm gegen diese Weltgefahr, zeigen den Bolschewismus in seiner Praxis, demaskieren seine Theorie und steuern damit einen Beitrag zum Verständnis der Zeitgeschichte zu, die zum Lernen und nicht zum Vergessen da ist.

Und damit komme ich zur Sache selbst:

Der westeuropäische Arbeiter pflegt in der Sowjetunion einen Staat der Proletarier, also seinen Staat, zu sehen. In Rußland sei es der Arbeiterklasse gelungen, die kapitalistischen Ausbeuter zu „liquidieren“ und die Diktatur des Proletariats zu errichten. Dort schmiede der befreite Arbeiter seinen Staat, das „Vaterland der Werktätigen“.

Juden nun sind es gewesen, die diese marxistische Wissenschaft erfunden haben, wie David Ricardo oder Marx-Mordochai. Juden haben auch alle Arbeiterbewegungen organisiert, wie Lassalle – Wolfssohn, Adler, Liebknecht, Luxemburg, Levi usw. Juden hetzten von ihren sicheren Redaktionsstuben aus die Arbeiter auf die Barrikaden; Juden, wie Paul Singer, Schiff, Kohn usw.., waren die Geldgeber und Finanziers des Marxismus-Bolschewismus.

Nicht ein einziger Arbeiter, sondern fast ausschließlich Juden saßen und sitzen noch heute in der Sowjetregierung. Von den kürzlich in Moskau erschossenen Führern des Bolschewismus war nicht in einziger ein Arbeiter, die meisten aber Juden. Das aus dem Streit der Juden unter sich nunmehr als Sieger hervorgegangene Triumvirat, das die Sowjetunion diktatorisch beherrscht, besteht aus:

HerscheI-Jehuda (Jagoda), Chef der GPU., Lazarus Mosessohn Kaganowitsch, Schwiegervater Stalins und Verkehrskommissar, Finkelstein-Litwinoff, Außenkommissar, die sämtlich Ghettojuden sind.

Nicht Diktatur des Proletariats besteht heute in der Sowjetunion, sondern Diktatur des Judentums über die gesamte übrige Bevölkerung.

Der politischen Agitation des Bolschewismus entspricht seine Demagogie auf wirtschaftlichem Gebiet. Ein paradiesisches Leben soll angeblich der Arbeiter im bolschewistischen Staat führen. Noch im April 1932 forderte die „Rote Fahne“ in einem Wahlaufruf:

„Schluß mit dem Lohnabbau, Erhöhung der Löhne, her mit dem 7-Stunden-Tag, der 40-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.“

Wie ist nun die Entwicklung in der Sowjetunion selbst? Der Brotpreis stieg von 1928 bis 1935 von 9 auf 75 Kopeken pro Kilogramm. Der Monatslohn des Sowjetarbeiters fiel, am Brotpreis gemessen, um 78, 5 Prozent. Will der russische Arbeiter leben, so muß er heute nach dem Stachanoff-System arbeiten, das die Arbeitsnorm so weit heraufgesetzt hat, daß die Masse der Arbeiter sie niemals erreichen kann. Die Folge sind Lohnabzüge.

Im Jahre 1932 veröffentlichte die „Rote Fahne“ einen Bericht über die Wohnverhältnisse eines Genossen in der Sowjetunion. Ihm ständen allein zwei große Zimmer mit elektrischem Licht, Zentralheizung usw. zur Verfügung.

Und nun die Wirklichkeit: In der kommunistischen Zeitung „Leningradskaja Prawda“ schreibt eine Arbeiterin:

„Mit meinem eineinhalbjährigen Sohn, meinem Bruder und meiner tuberkulösen Schwester wohnen wir in einem dunklen Zimmerchen. Unsere Klagen beim kommunistischen Stadtkomitee haben nichts genützt. Nach wie vor wohnen wir in diesen unglaublichen Verhältnissen.“

Für seine Ernährung muß der russische Arbeiter, obwohl sie nur aus Brot, Kohlsuppe und Grütze besteht, allein 75 Prozent seines Einkommens ausgeben. Wollte er sich so ernähren wie der deutsche Arbeiter, müßte er im Durchschnitt über das Doppelte seines Lohnes dazu aufwenden.

Ein bekanntes bolschewistisches Schlagwort ist das von der Schaffung eines freien Arbeitsrechts. Die „Rote Fahne“ schrieb am 20. Juni 1932:

„Seht hin nach Moskau, nach Leningrad, nach Baku, nach Nowosibirsk und lernt: Arbeit, Brot und Freiheit kann man nur nach dem Beispiel der Bolschewiki erkämpfen.“

Schon die Arbeitsweise des Sowjetarbeiters nach dem berüchtigten Stachanoff-Antreibersystem verdient den Namen Sklavenarbeit. Der Sowjetunion blieb es aber vorbehalten, Sklaverei im wörtlichsten Sinne wieder einzuführen. Etwa 6½ Millionen Menschen haben in den Zwangsarbeitslagern der Sowjetunion die Hölle auf Erden. In 300 riesigen Zwangsarbeitslager-Komplexen preßt der Bolschewismus das letzte aus ihnen heraus. Am Stalin-Weißmeer-Kanal, der von Zwangsarbeitern gebaut wurde, sind Hunderttausende von Leichen verscharrt. Folgende jüdische GPU.-Leiter erzwangen den Bau des Kanals im mörderischen Tempo: Herschel- Jagoda, Davidsohn, Kwasnitzki, Isaaksohn-Rottenberg, Ginsburg, Brodski, Berensohn, Dorfmann, Kagner, Angert usw. Juda schwingt die bolschewistische Peitsche über dem „Vaterland des Proletariats“.

Die bolschewistische Propaganda behauptet, das werktätige Bauerntum aus den Klauen der kapitalistischen Ausbeutung befreit zu haben, Für seine rote Bauernfängerei hat der Bolschewismus die sogenannte „Bauern-InternationaIe“ gegründet, in deren Programm es heißt:

„Wir fordern Aufhebung der Steuerlast und Herabsetzung der Steuern für die Mittelbauern, wir fordern entschädigungslose Enteignung des Großgrundbesitzes und unentgeltliche Bereitstellung von Land für die landanbauenden Bauernsöhne.“

Und nun die Wirklichkeit: Die Kornkammern Sowjetrußlands, die früher ganz Westeuropa miternährt haben, sind nicht mehr imstande, auch nur die eigene Bevölkerung notdürftig zu ernähren. Millionen Menschen verhungern. Zwischen dem GPU.-Terrorapparat und der Bauernschaft tobt ein erbitterter Kampf. Die Juden Kaganowitsch, Jagoda und Baumann haben die Zwangskollektivierung radikal durchgeführt, wobei mehr als 15 Millionen Bauern samt ihren Familien physisch vernichtet wurden.

Die Haupterrungenschaft der bolschewistischen Bauernpolitik ist das Terrorgesetz vom 7. August 1932, das für jedes „Verschulden“ der Bauern nur Tod oder 10 Jahre Zuchthaus oder Zwangsarbeit kennt. Zur Anwendung dieses Gesetzes mißbraucht der Judäo-Bolschewismus selbst Kinder gegen ihre eigenen Eltern. Die „Iswestija“ vom 28. Mai 1934 berichtet, wie ein Mädchen seinen Vater, der Kollektivgetreide für sich verwendet hat, anzeigte. Der Vater verfällt der durch das Terrorgesetz festgesetzten Todesstrafe. Das Kind wird öffentlich belobt.

Im System-Deutchland hatte die KPD. in ihrem berüchtigten Soldatenprogramm folgende Forderungen aufgestellt:Punkt 12: Entfernung aller mißliebigen Vorgesetzten. Punkt 20: Aufhebung des Kasernierungszwanges. „Befreiung vom Kadavergehorsam“ und „Demokratisierung der Armee“ lauteten die Schlagworte.

Am Morgen nach der Errichtung der bolschewistischen Diktatur aber erfolgt die Zwangsmobilisierung der Werktätigen. Wer nicht pariert, wird erschossen oder landet in den Blutkellern der Tscheka. Statt der freiwilligen Volksmiliz einheitliche Befehlsgewalt eiserne proletarische Disziplin, strengste Kasernierung, Kriegsgerichte. Aus den „Genossen Kommandeuren“ werden Leutnants, Hauptleute bis hinauf zu den roten Marschällen. Und zynisch offen gibt der Sowjetjude Robinowitsch zu, daß die angebliche „Demokratisierung“ der Armee „nur ein Mittel zur Eroberung der Armee“ war.

Eine andere, vielgeglaubte bolschewistische Parole ist die „Befreiung der Frau“. Sie soll angeblich vom häuslichen Joch erlöst und dem Mann völlig gleichgestellt werden. „Die Revolution ist machtlos, solange der Begriff der Familie und die Familienbeziehungen bestehen“, wurde auf dem Komintern-Kongreß im Jahre 1924 ausdrücklich festgestellt. In der Praxis der Sowjetunion aber wirkt sich die vielgepriesene Freiheit der Frau so aus, daß die Frau der Willkür des Mannes schutzlos preisgegeben und gezwungen ist, ihren Lebensunterhalt durch schwerste körperliche Arbeit zu verdienen. Sogar in den berüchtigten Zwangsarbeitslagern befinden sich über eine Million Frauen.

Weiter behauptet die bolschewistische Propaganda, die Frau der Sorge um die Kinder enthoben zu haben. Diese übernehme der Sowjetstaat selbst. Zu gleicher Zeit aber ist die parteiamtliche Presse zu dem Eingeständnis gezwungen, daß das Heer der verwahrlosten Kinder und die Jugendkriminalität ständig im Wachsen begriffen sind. Ein besonders zugkräftiges Propagandamittel der Bolschewisten ist die Forderung nach Aufhebung des Abtreibungsverbotes. Die Auswirkungen der nun seit 18 Jahren währenden uneingeschränkten Abtreibungspraxis sind aber so verheerend, daß die Sowjets nunmehr selbst die Abtreibung verbieten wollen.

Den Gipfel der Verlogenheit erreicht die bolschewistische Frauenpropaganda in der Behauptung, daß die Prostitution ein notwendiges bürgerliches Übel sei und im Kommunismus endgültig verschwinden werde. In keinem Lande der Welt bildet die Prostitution eine so allgemeine Erscheinung wie in der Sowjetunion. Schon um ihren Arbeitsplatz zu sichern, müssen die erwerbstätigen Frauen sich damit abfinden, allen Wünschen ihrer Vorgesetzten zu willfahren. In dem „Frauenparadies“ ist die Frau im wahrsten Sinne des Wortes Freiwild für die jüdischen Sowjetbonzen.

Wie der schimmerlose Politiker des liberalen Westens auf die Sowjetpropaganda hereinfällt, dafür ist die „Studienreise“ Herriots während der Hungerperiode 1933 ein besonders krasses Beispiel. Hierüber schreibt das gewiß nicht naziverdächtige Neuyorker Judenblatt „Forward“:

„Am Tage vor der Ankunft der Delegation wurde die gesamte Bevölkerung Kiews um zwei Uhr nachts mobilisiert — zur Säuberung der Hauptstraßen und zum Schmücken der Häuser. Zehntausende von Händen bemühten sich krampfhaft, der vernachlässigten und verschmutzten Stadt ein europäisches Aussehen zu verleihen. Alle Verteilungsstellen für Lebensmittel, Kooperativläden und dergleichen waren geschlossen. Das Schlangestehen war verboten. Die verkommenen Horden verwahrloster Kinder, die Bettler, die Hungernden, sie alle waren wie vom Erdboden verschwunden. An den Straßenkreuzungen stolzierten berittene Milizionäre auf gestriegelten Pferden, deren Mähnen mit weißen Bändern durchflochten waren — ein Bild, wie es Kiew nie zuvor und nie später zu sehen bekommen hat.“

Ein besonderes Paradestück aus dem Propaganda-Arsenal des Bolschewismus ist die Forderung auf Abschaffung der Armee, die „allgemeine und vollständige Abrüstung“. Unter den Schlußworten „Nie wieder Krieg“, „Krieg dem Kriege“, „Heraus zum Kampf gegen Kriegsrüstungen“ beantragte z. B. die KPD. seinerzeit einen Volksentscheid 1) folgenden Inhalts: „Der Bau von Panzerschiffen und Kreuzern jeder Art ist verboten.“ An dieser verlogenen Methode hat sich bis heute nichts geändert, wie die Ausführungen desselben Litwinoff im Juli d. J. beweisen, wo er wieder von der „vollständigen Abrüstung“ als der „Maximalgarantie für den Frieden“ redete.

Das ist bolschewistische Propaganda.

Wie steht dagegen die Wirklichkeit aus? Die Friedensstärke der roten Armee steigt durch die Herabsetzung des Einberufungsalters 2) auf 2 Millionen. Dazu kommen an ausgebildeten Reserven 9 bis 10 Millionen. Im Kriegsfalle können also 11 Millionen, und in absehbarer Zeit sogar 14 Millionen mobilisiert werden.

Sofort zu Kriegsbeginn würde die rote Armee 160 bis 180 Infanterie- und 25 Kavalleriedivisionen in Marsch setzen. Den Zuwachs an Tanks bezifferte der rote Marschall Tuchatschewski erst kürzlich auf 2475 Prozent.

Die Stärke der roten Luftwaffe beträgt 6000 Flugzeuge. Die Flugzeuge der l. Linie verteilen sich auf 3100 schwere und leichte Bomber und Aufklärer und 1500 Jagdflugzeuge. Die Bomberwaffe steht somit weitaus

1) Das Volksbegehren fand vom 3. bis 16. Oktober 1928 statt.
2) Von 21 auf 19 Jahre. Diese Maßnahme erfolgte am 11. August 1936.

an der Spitze und beweist den Angriffscharakter der roten Luftflotte. Die Bomber sollen in einem Kriege den ersten Überfall ausüben und den Feind treffen, noch ehe er zur Abwehr bereit ist. Nach Ansicht der Sowjetstrategen wird der nächste Krieg ohne vorherige Kriegserklärung geführt. Nicht allgemein bekannt dürfte auch die Tatsache sein, daß die Sowjets heute bereits die größte U-Boot-Flotte der Welt besitzen.

Dem Angriffscharakter der Roten Armee entspricht die Angriffsstrategie ihrer Führer. Tuchatschewski spricht von dem „selbstverständlichen Recht“ der siegreichen bolschewistischen Revolution auf eine weltumspannende Ausbreitung. „Sie wird“, sagt Tuchatschewski, „mit einer elementaren Gewalt danach streben, durch mittelbare Einwirkung auf alle Nachbarländer die ganze Welt zu umspannen. Ihr wichtigstes Werkzeug wird natürlich ihre militärische Macht sein.“

Und nun das Unglaublichste: Trotz dieser offen zutage liegenden imperialistischen Rüstungen behauptet die bolschewistische Propaganda auch noch heute, daß Moskau eine „Friedenspolitik“ treibe. „Die UdSSR., die keinerlei Ausdehnungswünsche hat, meldet sich immer zur Stelle, wenn es sich um die Aufrechterhaltung des Friedens handelt“, so lügt Herr Litwinoff der Welt ins Gesicht. Und der französische Kommunistenführer Thorez erklärt in der „Humanité“: „Wir haben gezeigt, daß die Sache des Friedens von der Sache der Sowjetunion untrennbar ist.“

Im schroffsten Gegensatz zu dieser Lügenpropaganda steht die offensive Politik der Militärpakte, die unter dem Schlagwort der „kollektiven Sicherheit“ am 2. Mai 1935 zwischen Moskau und Paris und am 16. Mai 1935 zwischen Moskau und Prag abgeschlossen wurden.

Jacques Doriot, Bürgermeister von St. Denis ehemaliger Kommunist und heute Führer der „Französischen Volkspartei“, charakterisierte vor kurzem den wahren Zweck des französisch-bolschewistischen Militärpaktes mit folgenden Worten:

„Und wenn sie es erst geschafft haben, wenn Cachin Präsident der Republik, Thorez Ministerpräsident und Peri Außenminister ist, dann werden sie den von Moskau befohlenen Krieg gegen Deutschland vom Zaun brechen, damit die Sowjetunion an ihrer Westgrenze entlastet wird…“

Nicht anders steht es mit dem Militärpakt zwischen Moskau und Prag. Ein Sowjetflieger und Parteikommunist machte darüber einem Vertreter der französischen Zeitung „Gringoire“ am l5. Dezember 1935 folgende Angaben: „Die Schaffung von Flugzeugstützpunkten vor und hinter Prag wäre für uns ideal. Von da aus könnten wir die Flugzeit auf die Hälfte verringern und brauchten nur halb soviel Betriebsstoff, wodurch es uns möglich wäre, drei Tonnen Sprengstoff mehr mitzuführen.“ Inzwischen sind diese roten Flughäfen auf dem Territorium der Tschechoslowakei in großer Zahl geschaffen worden. Sie wurden in letzter Zeit auf 36 vermehrt. Die in Preßburg erscheinende Tageszeitung des tschechischen Ministerpräsidenten, der „Slovensky Dennik“, verrät mit verblüffender Offenheit den Zweck dieser roten Flugzeugstützpunkte:

„Wenn die Flugplätze für die Staatsverteidigung notwendig werden, dann wird man sicher keine Gänse darauf weiden. Sie werden auch jedem Freunde dienen, der uns bei der Verteidigung helfen wird.“

Mit anderen Worten, von jenen 36 Flughäfen sollen die roten Bomber zum Angriff auf Europa starten. Wie akut diese Bedrohung ist, ergibt sich aus der Tatsache, daß die strategisch wichtigsten punkte Mitteleuropas von den Bombern der roten Kampfgeschwader in weniger als Stundenfrist erreicht und vernichtet werden können. Von den Flugstützpunkten der Roten Armee auf dem Gebiet der Tschechoslowakei sind z. B. zu erreichen: Dresden in 20 Minuten, Chemnitz in 11 Minuten, das schlesische Industriegebiet in 9 Minuten, Berlin in 42 Minuten, Wien in 9, die Waffenfabriken in Steyr in 17 und das Industriegebiet der Steiermark in 27 Minuten, Budapest gar kann schon 6 Minuten nach dem Abflug in Schutt und Asche gelegt werden.

Das ist das wahre Gesicht der bolschewistischen „Friedenspolitik“.

Als ich vor einem Jahr an dieser Stelle genaue Angaben darüber machte, wieviel Geistliche in Rußland getötet worden sind und auf die Gefahr hinwies, daß sich ähnliches in anderen Ländern jederzeit wiederholen könne, haben selbst kirchliche Kreise des Auslandes diese Warnung in den Wind geschlagen und die naive Ansicht vertreten, daß der Bolschewismus sich gewandelt habe und in Zukunft den Konfessionen ihre Freiheit belasse. Nur zu sehr haben mir inzwischen die Ereignisse in Spanien recht gegeben! „In allen Gebieten in denen die Madrider Regierung herrscht, gibt es keine offenen Kirchen mehr“, schreibt die Zeitung „Diario de la Marino“. Und die katholische Kirche selbst hat offiziell bekanntgegeben, daß allein in Barcelona etwa 250 Priester ermordet und sämtliche Kirchen vernichtet wurden.

Das ist die Freiheit der Konfessionen unter der Herrschaft des Bolschewismus!

Um in den Augen der westlichen Demokratien als harmlos und bürgerlich zu erscheinen, haben die bolschewistischen „Diplomaten“, so schwer es auch fiel, die Allüren anständiger Menschen angenommen. Auf uns als Kenner bolschewistischer Taktik wirkt es nur erheiternd, zu sehen, wie so mancher klug scheinende Staatsmann in Westeuropa glaubt, der Bolschewismus habe die Weltrevolution aufgegeben, weil seine diplomatischen Vertreter mit Frack und weißem Kragen auftreten.

Diese Tarnung schien jedoch den jüdischen Machthabern in der Sowjetunion noch immer ungenügend. Um endgültig den Beweis der Harmlosigkeit zu erbringen, hat sich deshalb der Bolschewismus eine „Verfassung“ gegeben. In ihr wird das „Recht auf Bildung“ proklamiert angesichts von 40 Prozent Analphabeten, in ihr wird von „Freiheit des Wortes und der Presse“ gesprochen in einem Lande, das jede Abweichung von der Meinung der jüdischen Diktatoren mit dem Tode bestraft, wie wir es soeben erst im Trotzkisten-Prozeß erlebt haben. Dieses System wagt es, von der „Unantastbarkeit der Person, der Wohnung und des Briefgeheimnisses“ zu reden, obwohl es Tag für Tag durch die Tscheka Tausende verzweifelter Menschen in Rudeln zusammentreibt deportiert oder erschießen läßt.

Die von den Kommunisten in Frankreich aufgezogene „Volksfront“ kämpft nach den Worten ihres Parteiführers Thorez „für die Verteidigung der demokratischen Freiheiten, ihre Erhaltung und Erweiterung“. In Spanien ist die „Volksfront“ zur Macht gekommen. Die „demokratischen Freiheiten“ bestehen dort in der Überfüllung der Gefängnisse von Madrid und Barcelona, in der Verhaftung und Erschießung aller Nichtkommunisten Allein in Madrid wurden bisher über 7000 Personen auf diese Weise ermordet!

Die Phrase von „Freiheit und Menschenrecht“ ist eine der beliebtesten in der Propaganda des Kommunismus. Schon in seiner Revolutionshymne kommt sie vor. Wie es in der Sowjetunion mit Freiheit und Menschenrechten steht, beweisen folgende Stellen aus Briefen aus der Sowjetunion:

„… Dann werden ein paar Hundert der Entrechteten wie das Vieh in leere, ungeheizte Frachtwagen hineingepfercht. Sie sollen nach dem Weißen Meer und nach Sibirien gebracht werden … Es wird schon so kommen, wie ein führender Kommunist zu uns sagte: ‚Krepieren sollt ihr! Wir können euch nicht alle totschlagen, aber krepieren werdet ihr doch!'“

Brief vom 10. August 1935.

„… Es scheint, als sei die Krisis wieder im Anzug. Aber hoffentlich werden die Jahre 1932/33 nicht wiederkehren, wo im Verlaufe eines Jahres fast 80 Prozent der Deportierten dahinstarben.“

Brief vom 7. Juni 1936.

Am 16. November 1917 versprach Lenin in der „Erklärung der Rechte der Nationalitäten“ den Völkern des ehemaligen zaristischen Reiches die Autonomie. Wie sah sie in Wirklichkeit für diese Völker aus? Am 27. April 1920 überrannte die Rote Armee Aserbeidshan, im November des gleichen Jahres die Ukraine, am 3. Dezember Armenien und am 15. Februar 1921 die junge Republik Georgien, nachdem Moskau im Jahre vorher vertraglich ihre Unantastbarkeit ausdrücklich anerkannt hatte.

In Ingermanland wird die finnische Bevölkerung systematisch ausgerottet. 1929-1931 wurden 18 000, im Frühjahr 1935 9 000 Finnen nach Sibirien verbannt, und vor zwei Monaten beschloß die Sowjetunion, weitere 28 000 aus ihrer Heimat zu vertreiben.

Aus dem polnisch-sowjetrussischen Grenzgebiet wurden im Frühjahr dieses Jahres über 18 000 deutschstämmige Bauern „umgesiedelt“. Zu 80 bis 90 Personen in einen Viehwagen gepfercht, wurden sie nach Sibirien verschickt.

Aus Karelien mußten im vorigen Jahre 4000 nach Zentralasien und 3000 nach dem Ural in die Verbannung, wo über 50 Prozent infolge der unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen zugrunde gegangen sind.

Im August 1927 alarmierte der kommunistische Propaganda-Apparat die halbe Welt mit Kundgebungen gegen die Hinrichtung der Anarchisten Saco und Vanzetti. In Millionen von Flugblättern und Zeitungen agitiert der Kommunismus in den „kapitalistischen“ Ländern für Abschaffung der Todesstrafe. Und in der Sowjetunion? Allein im §58 des Kriminalkodex sind 14 verschiedene Tatbestände aufgestellt, die mit dem Tode bestraft werden! Durch das Gesetz vom 7. April 1935 ist die Todesstrafe sogar für Kinder eingeführt!

Hungernde Kinder in einer Erziehungsanstalt erzählten mehrmals, wie gut sie es früher gehabt hätten. Das genügte, um den Tatbestand des § 58 festzustellen. Zehn Kinder wurden im Beisein ihrer Kameraden von der GPU. erschossen. Der Oberste Sowjetstaatsanwalt Wischinsky gedenkt in einem Zeitungsartikel „mit zufriedenem und beglücktem Herzen“ der einjährigen Wiederkehr des Tages, an dem dieses „Kindermord“-Gesetz in Kraft getreten ist.

Das alles sind Tatbestände, die sich ausschließlich auf erhärtetes und bewiesenes Material, in den meisten Fällen aus Sowjetquellen stammend, stützen.

Als ich im vergangenen Jahr mit warnender Stimme die vermutlich in Aussicht stehenden Auswirkungen des VII. Komintern-Kongresses vom 25. Juli bis 21. August 1935 auf dem Nürnberger Parteitag darlegte, hat die Welt demgegenüber nur Schweigen und Verständnislosigkeit zur Schau getragen. Der Spießer hielt unsere Prophezeiungen für übertrieben und glaubte, sie in den Wind schlagen zu können.

Ich gestatte mir deshalb, in Kürze ein paar der auf diesem Komintern-Kongreß gemachten Vorschläge und gefaßten Pläne noch einmal zu wiederholen und ihnen die inzwischen eingetretenen Folgen in den verschiedenen Ländern gegenüberzustellen.

Dimitroff, der Beauftragte der Sowjetdiktatur für die Revolutionierung der Welt, erklärte wörtlich: „Mit Stalin an der Spitze kann und muß unsere politische Millionenarmee, alle Schwierigkeiten überwindend, kühn über alle Hindernisse hinwegschreiten, die Festung des Kapitalismus zerstören und den Sieg des Sozialismus in der ganzen Welt erringen!“

Er sagte weiter:

„Das Proletariat ist der wirkliche Herr der Welt, der Herr von morgen. Und es muß in seine historischen Rechte eintreten und in jedem Lande, in der ganzen Welt die Zügel der Herrschaft in die Hand nehmen…“

„Vergebens sind die Anstrengungen … das Rad der Geschichte rückwärts zu drehen. Nein, dieses Rad dreht sich und wird sich weiter drehen, in der Richtung der Weltunion der sozialistischen Sowjetrepubliken, bis zum endgültigen Sieg des Sozialismus in der ganzen Welt.“

So lautete das Programm, das dieser bulgarische Terrorist für die Revolutionierung der Welt aufstellte, Für die Art der Durchführung mögen die nackten Tatsachen sprechen.

Seit diesem Kongreß fanden weit über hundert kommunistische Revolten in den verschiedensten Ländern der Welt statt, darunter die Revolten in Brest und Toulon mit zahlreichen Toten im August 1935, am 18. April 1936 in Lemberg mit allein 10 Toten, am 10. Mai 1936 in Saloniki mit mehr als 100 Toten. Drei von langer Hand vorbereitete bewaffnete Aufstände erschütterten wochenlang ganze Länder: im November 1935 in Pernambuco, im Januar 1936 in Buenos Aires, im März 1936 in Spanien.

Sechs versuchte Aufstände konnten im voraus vereitelt werden, darunter diejenigen vom Dezember 1935 in Uruguay, Februar 1936 in Paraguay und vom gleichen Monat in Chile. 62 größere Brandstiftungen wurden ausgeführt, darunter die von Lantschau in China, die 1000 Todesopfer forderte. 54 bewaffnete Überfälle wurden ausgeführt, 78 Sprengstofflager ausgehoben. Im ganzen fielen diesen bolschewistischen Verbrechen 3041 Menschenleben zum Opfer.

Greifen wir einige wenige Beispiele heraus. In der Sitzung des kommunistischen Weltkongresses am 30. Juli 1935 trat als Vertreter Griechenlands der Genosse Dsordsos auf und entwickelte einen Aktionsplan für die weitere Zukunft, fast genau am Jahrestag seines Auftretens in Moskau, am 5. August 1936, wurde Griechenland von einem Generalstreik erschüttert, der sich unmittelbar zum bewaffneten Aufstand steigerte. Nur durch das energische Eingreifen des Generals Metaxas konnte Griechenland vor dem Absturz in das bolschewistische Chaos gerettet und so der Plan der Genossen Dimitroff und Dsordsos vereitelt werden.

Über die Revolutionierung der Kolonien sagte Dimitroff folgendes:

„Heute betrachten die Völker der kolonialen und halbkolonialen Länder die Sache ihrer Befreiung nicht als eine hoffnungslose Sache. Im Gegenteil, sie gehen immer mehr zum entschlossenen Kampf gegen die imperialistischen Unterdrücker über.“

Kaum ein halbes Jahr später brach in Syrien ein gefährlicher Aufstand aus, der schwere Blutopfer kostete. Die neuerblühte Freundschaft zu Frankreich hinderte Moskau keineswegs daran, seinen vorgefaßten plan in diesem Mandatsgebiet seines Bundesgenossen durchzuführen. Wenige Monate später brachen die Unruhen in Palästina aus, in deren Verlauf die englische Polizei massenhaft kommunistische Flugblätter beschlagnahmte und geheime kommunistische Funktionärsversammlungen aushob.

Der brasilianische Vertreter Marques erklärte im Juli 1935 auf dem VII. Weltkongreß:

„Das Land eilt im Sturmschritt dem Entscheidungskampf um den Sturz der Regierung …, um die Einsetzung einer nationalrevolutionären Regierung entgegen.“

Ein Vierteljahr später brach in Natal und Recife ein kommunistischer Aufstand aus, der 150 Tote und 400 Verwundete forderte. Als Agenten der „Allianz“ wurden Luis Carlos Prestes, der Jude Ewert und der sowjetrussische „Gesandte“ in Montevideo, der jüdische ehemalige Fellhändler Minkin, entlarvt.

Und nun zu Frankreich. Dimitroff sagte:

„Die französische kommunistische Partei gibt allen Sektionen der Kommunistischen Internationale ein Beispiel dafür, wie man die Einheitsfronttaktik durchführen muß“

und der Führer der KP. Frankreichs, Thorez, fügte hinzu:

„Die Revolution kommt nicht von selbst. Man muß sie organisieren. Wir sind entschlossen, den Weg der russischen Bolschewiken zu gehen. Wir sind… für die Sowjetmacht.“

Die kommunistische Partei Frankreichs hat sich des Lobes würdig gezeigt, das ihr Dimitroff erteilte. Ihre Mitgliederzahl wuchs von 87 000 im Januar auf 100 000 im März, 187 000 im Juni und über 229 000 im August 1936. In der gleichen Zeit vervierfachte sich die Zahl der militarisierten lugend. verbände. Die Stimmenzahl wuchs von 790 000 auf l 500 000, davon ein Drittel in Groß-Paris, die Zahl der Abgeordneten von 10 auf 73. Die Auflage der „Humanité“ stieg von 154 000 im Jahre 1933 bis auf zeitweilig 790 000 im Jahre 1936. Allein zu den Kammerwahlen des Jahres wurden vom kommunistischen Propagandazentrum 27 Millionen Druckschriften verbreitet. Die Gewerkschaften wuchsen, nachdem sie der kommunistischen Volksfront eingegliedert waren, von 800 000 Mitgliedern im Mai dieses Jahres auf 4 300 000 im August.

Der Weg zur Spanischen Volksfront ist auch in Frankreich beschritten. Dimitroffs „trojanisches Pferd“ steht in den Mauern von Paris.

Nichts aber gibt uns einen besseren Anschauungsunterricht, nichts könnte uns tiefer überzeugen von der Ernsthaftigkeit der Entschlüsse des VII. Weltkongresses, als die blutigen und erschütternden Ereignisse in Spanien. Sie stellen die wortgetreue Ausführung der damals ausgegebenen Anweisungen dar. Sie sind praktisch die Verwirklichung der „Volksfront“-Parole, die in Frankreich ihre erste Stufe, in Spanien jedoch ihren Höhepunkt erreicht. Dimitroff hatte die Parole ausgegeben, unter einer Volksfrontregierung „die Machtausübung einer solchen Regierung für die revolutionäre Vorbereitung der Massen auszunützen“, „sich für die soziale Revolution zu bewaffnen“, denn „die Rettung wird einzig und allein die Sowjetmacht bringen!“

Der spanische Delegierte Ventura gab das genaue Programm folgendermaßen bekannt:

„Das Proletariat Spaniens und unsere Partei… werden abermals und endgültig den Faschismus und die bürgerlich-gutsherrliche Macht stürzen und den Triumph der Arbeiter- und Bauernrevolution herbeiführen… Unter dem Banner Lenins und Stalins schreiten wir hocherhobenen Hauptes dem Siege entgegen.“

Bereits vor der am 13. Juli erfolgten Ermordung des Monarchistenführers Calvo Sotelo wurden 269 Menschenleben das Opfer der roten Mordpest. Der französische Journalist Arminjon berichtet z. B. folgendes:

„In Murcia wurden durch die Menge zwei junge Männer angegriffen, von denen man behauptete, sie seien Faschisten. Auf der Straße wurden sie mißhandelt, und schließlich ergriff eine Frau eine Fleischeraxt und enthauptete die beiden. Dieser Vorgang spielte sich am 16. März ab; die beiden Männer hießen Pedro Cutillas und Antonio Martinez.“

Die Weltpresse hat schließlich auch über die unmenschlichen Greuel berichten müssen, die von den spanischen Marxisten auf Befehl ihrer ausländischen Anführer begangen wurden. Es ist unmöglich, auch nur annähernd Zahlen zu geben, die an die Wirklichkeit herankommen. Am 19. August wurde aus offiziöser Quelle folgendes Material bekannt: in der Stadt Madrid selbst und in ihren Vororten sind von den Roten bisher 6000 Personen ermordet worden, davon allein 1400 in dem berühmten Park Casa del Campo. In dem größten Gefängnis Carcel Modelo befanden sich zu dieser Zeit 3000 Gefangene, in San Antonio 1146, insgesamt in Madrid 6000. Ein mir vorliegender Bericht eines Augenzeugen, der von seiner Wohnung aus die Casa del Campo überblicken konnte, nennt noch ganz andere Zahlen. Bis zum 30. August, so berichtet der Augenzeuge, hat er etwa 6000 Erschießungen selbst mit angesehen. Er weiß zu berichten, daß an anderen Plätzen der Stadt, in den Straßen und in den Wohnungen, weitere 20 000 umgebracht wurden. (Bericht des Deutschen Heinrichs.)

Auch andere Augenzeugen, die z. T. selbst aus dem Gefängnis heraus die bolschewistische Mordpraxis mit ansehen mußten, berichten von täglich Hunderten von Morden. Ein junger Ausländer sah selbst, wie in der Nacht zum 21. August etwa 200 Gefängnisbeamte im Carcel Modelo ermordet und am nächsten Tag 250 Angehörige der faschistischen Organisationen im Kasernenhof erschossen wurden. Am l5. August hat er gesehen, wie ein Transport von 250 Gefangenen aus Almeria in Madrid ankam und von der Polizeitruppe der roten Miliz übergeben wurde. Diese stellte 240 an die Wand und erschoß sie direkt auf der Station. Nur 10 begleiteten sie zum Gefängnis, um ihren „Auftrag“ ausführen zu können. Etwas später wurden die Führer der Faschisten Ruiz de Alda, Fernando Primo de Rivera, Cuesta und Valdes ermordet.

Das ganze deutsche Volk trauert um sieben Volksgenossen, die auf die entsetzlichste Art und Weise umkamen und dem roten Mordgesindel zum Opfer fielen. Auf dem Wege zum Freizeitkongreß in Hamburg wurden die vier Volks- und Parteigenossen Gaetje, Dato, Hofmeister und Treiz von einer Gruppe Bolschewisten ermordet. Zwei von ihnen wurden nach einem langen „Verhör“ hinter eine Fabrik geführt, die zwei anderen etwas davon entfernt an eine Mauer gestellt und erschossen. Wie später festgestellt werden konnte, haben die Verbrecher ihr blutiges Werk mit Schrot verrichtet! Hofmeister und Treiz waren so entstellt, daß man sie nur mit Mühe an der Gesichtsform identifizieren konnte. Viele andere deutsche Volksgenossen wurden verletzt oder in ihrem Vermögen geschädigt. Der Parteigenosse Hans Hahner wurde ermordet, als er sich zum Dienst am „Roten Kreuz“ begeben wollte. Sein Haus wurde ausgeraubt, und seine Frau blieb mittellos zurück.

Nicht nur in Madrid, sondern im ganzen Land häuften sich die Greueltaten der Roten. In Llora del Rio wurden 187 Personen umgebracht, in Constantina 250 („Diario de Noticias“, Lissabon).

In Cartagena wurden 600 Offiziere und Mannschaften mit Steinen um den Hals ins Meer geworfen („Germania“). Im Kloster von Baena haben die Kommunisten 180 Personen mit Beilen und Rasiermessern hingerichtet, unter ihnen den Pater von Santa Maria Mayor, Frauen und Kinder. Den Frauen war der Leib aufgeschnitten („Seculo“), Zwei Bauern aus Malaga berichten über die Ermordung von mehr als 400 Personen, die mit Gewichten an den Füßen in Brunnen geworfen oder an die Schwänze von Pferden gebunden, durch die Straßen geschleift wurden („Seculo“). Der italienische Konsularagent Solaverani berichtet, daß ein 16 jähriges Mädchen als erste auf einen Gefangenen geschossen habe („Die Front“, Zürich). In Rosal de la Frontera verbrannten die Kommunisten 40 Personen in der verschlossenen Kirche („Journal de Genève“). In Ronda wurden 400 Einwohner ermordet, von denen etwa 200 in den Tajo gestürzt wurden („Times“). In San Sebastian wurden am 14. August 51 Geiseln erschossen („Evening Standard“). In Almendralago fanden die Truppen General Francos die Leichen von Gefangenen mit dem Kopf nach unten an die Gefängnismauern gekreuzigt. 80 waren bei lebendigem Leibe verbrannt worden („Seculo“). In Cartagena wurden 50 Bürgergardisten Hals an Hals gefesselt und mit Eisenbarren beschwert, von dem roten Gefängnisschiff „Sil“ ins Meer gestürzt („Daily Mail“), Der Sonderberichterstatter des „Journal“, Emile Condroyer, berichtet aus El Trahal, daß die Roten 30 Männer, Frauen und Kinder ins Gefängnis eingeschlossen, Petroleum durch ein Fenster gegossen und dann brennende Streichhölzer hineingeworfen haben („Daily) Mail“),

Die Einzelheiten, die über die Ermordung von Priestern und Schändung von Nonnen an uns gelangen, sind unvorstellbar. Einige Beispiele: Der Erzbischof von Tarragona und der Bischof von Lerida wurden ermordet („Journal de Geneve“). Der Amerikaner Henry Harris berichtet, daß er selbst im Gefängnis Zeuge der Ermordung von 150 Ordensangehörigen in Barcelona gewesen ist („Matin“). In Piedralvez wurde der Führer der katholischen Arbeiter, Don Dimas Madariaga, ermordet („Journal de Geneve). In Tarragona wurden acht Pfarrer erschossen, einem Mönch zertrat man den Leib mit Stiefeln und erschoß ihn schließlich (Bericht des Deutschen Hein Hausmann).

Immer wieder werden Fälle berichtet, daß Priester enthauptet und ihr Kopf durch die Straßen geschleppt wurde. In Valencia wurden Nonnen reihenweise erschossen und ihre Körper verbrannt. Die Pfarrer von Adrero, Las Casas und Torres wurden auf die furchtbarste Weise umgebracht („Germania“). Die Liste könnte ins Ungemessene fortgesetzt werden. Oft waren bei den Erschießungen Kinder beteiligt. So berichtet Raffael Oriol aus La Habana, daß er in Barcelona gesehen habe, daß unter den Mördern sich zahlreiche Gruppen von Knaben unter 15 Jahren befunden haben („Diario de la Marina“).

Unersetzliche Kunstwerte wurden zerstört, die geistige Elite des Landes vernichtet. Der Nobelpreisträger Benavente und der bekannte Dramatiker Alvares Quintero sowie der Künstler Zuluaga wurden hingerichtet („Daily Mail“). Allein in Barcelona, so berichtet Professor Walter W. S. Cook, wurden die Kathedrale Sana Anno und alle anderen Kirchen außer einer einzigen verbrannt. Die berühmten Altarblätter von Vermejo aus dem 15. Jahrhundert sind vernichtet, die Kirche Santa Maria del Mar aus dem 15. Jahrhundert zerstört. Von San Pedro de las Puellos aus dem 9. Jahrhundert stehen nur noch die Mauern. Die berühmten Klöster Barcelonas und der Palast des Erzbischofs sind vollständig vernichtet.

Das ist das wahre Gesicht des bolschewistischen Atheismus, der es wagt, in anderen Ländern seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Kirchen anzubieten. Das Bild der aus den Särgen gerissenen Leichen von Nonnen in Barcelona ist ein Symbol der Schändung alles Heiligen durch den Bolschewismus. Wenn Andres Nin, einer der Haupthetzer in Spanien und ehemaliger Sekretär des Bolschewiken Tomsky, erklärt: „Wir haben das Kirchenproblem gelöst, indem wir keinen einzigen Tempel mehr stehen ließen“ — so müssen wir feststellen, das ist Gottlosigkeit in Person! So sieht das wahre Gesicht des Bolschewismus aus!

Auch in Spanien sind es wie im Rußland von 1917 und in allen anderen Ländern vaterlandslose und jüdische Drahtzieher, die die bolschewistischen Revolten hervorrufen und leiten. Das Gefühl ihrer Volkszugehörigkeit ist ihnen, wenn sie Nichtjuden sind, vollständig verlorengegangen.

Wer hat nun ideologisch und praktisch die Schuld an allem, was in Spanien vor sich geht? All diese Ereignisse stellen nichts anderes dar als die Ausführung der in Moskau gefaßten Beschlüsse. Zu ihrer Durchführung wurden nach Spanien entsandt die bolschewistischen Juden Bela Kun, der „Mörder von Ungarn“, Neumann, der sich in Spanien Enrique Fischer Neumann nennt, Kolzow-Ginsburg, getarnt als Korrespondent der Moskauer „Prawda“, und schließlich der rote Völkerbundsdiplomat und Jude Rosenberg. Sie sind die Führer aller sowjetrussischen Terroristen, die unter falschen Pässen, die seltsamerweise meistens französischer Herkunft sind, in Spanien ihr blutiges Handwerk betreiben.

Nichts ist bezeichnender für die Verantwortlichkeit Moskaus als das großangelegte Unternehmen, den vom Bolschewismus entfesselten Bürgerkrieg in Spanien zu einem internationalen Konflikt auszuweiten. Der Jude Schwernik, Vorsitzender der sowjetrussischen Gewerkschaften, gesteht auch offen die Absicht der Einmischung ein, indem er sagt: „Das Zentralkomitee… ruft alle Werktätigen und die Volksmassen der Sowjetunion auf, für die spanischen Kämpfer, die mit der Waffe in der Hand die demokratische Republik verteidigen, materielle Hilfe zu leisten“ („Iswestija“).

Die „Iswestija“ schreibt selbst, daß der erste Sekretär des Zentralrates der sowjetrussischen Gewerkschaftverbände den spanischen Bolschewiken eine Summe von 12 Millionen Rubel, das sind 36 Millionen Franken, überwiesen habe. Dankbar erklärte der spanische Staatspräsident Azana dem Sowjetjuden Kolzow-Ginsburg: „Übermitteln sie dem Sowjetvolk, daß sein Mitgefühl und seine eindringliche Hilfe uns tief rührt. Mir war es immer klar, daß die große Sowjetdemokratie nicht anders als solidarisch mit der spanischen Demokratie sein konnte“ („Börsenzeitung“).

Moskau versucht durch seine Komintern-Sektionen auch fremde Regierungen zugunsten der Roten in Spanien zum Eingreifen zu veranlassen. Die französische Rechtspresse berichtete laufend über Lieferungen französischer Flugzeuge und französischen Kriegsmaterials nach Madrid.

Unverhüllt werden von der Moskauer Roten Hilfe in allen Ländern Geldsammlungen für die Bolschewiken in Spanien durchgeführt. Der Generalsekretär der französischen Volksfront-Gewerkschaft, Jouhaux, der Agent Andre Malraux u. a. stellen die Verbindung der französischen mit den spanischen Marxisten her. Der Ministerpräsident Giral dankt Kolzow-Ginsburg für die „glänzende Initiative französischer Organisationen und Personen, die tatkräftig der spanischen Regierung im Kampf helfen“, wobei er besonders Jouboux, Malraux und den Juden J. B. Bloch erwähnt, und schließt mit nochmaligem Dank an das „brüderliche Sowjetvolk“ („Prawda“). Wie kommt es, daß sich die Volksfrontregierung in Spanien bei einem Sowjetjuden für die Unterstützung durch französische Kommunisten bedankt? Sie beweist damit, daß die Anführer der kommunistischen Partei Frankreichs wie der Spaniens in Moskau sitzen.

Es ist erwiesen, daß die unerhörten Greueltaten in Spanien durch Agenten der Komintern veranlaßt und begangen werden. Es ist erwiesen, daß Sowjetrußland den spanischen Bolschewisten finanzielle, politische und praktische Hilfe zukommen läßt. Es ist erwiesen, daß ideologisch und praktisch der letzte Komintern-Kongreß in Moskau den Bolschewismus in Spanien einzuführen beabsichtigte und Moskau diesen Plan soeben durchzuführen versucht. Der unverminderte und sogar gestärkte Wille Moskaus zur Weltrevolution wird durch das Beispiel in Spanien dargetan. Wem hier nicht die Augen aufgehen, darf sich über die Konsequenzen nicht beklagen.

Das ist der Bolschewismus in Theorie und Praxis, eine infernalische Weltpest, die ausgerottet werden muß, und an deren Beseitigung mitzuhelfen Pflicht eines jeden verantwortungsbewußten Menschen ist. Es ist keine Redensart, wenn wir Deutschen die Völker der Erde aufrufen, sich gegen diese Gefahr zusammenzuschließen, wenn anders sie nicht in den Strudel eines furchtbaren und unabsehbaren Verhängnisses hineingezogen werden wollen.

Deutschland hat zu diesem Weltkampf das Signal gegeben. Wir Nationalsozialisten als die Träger dieser Auseinandersetzung haben 14 Jahre lang den Bolschewismus in all seinen Abarten und Schattierungen als Opposition bekämpft; wir taten das unter Regierungen, die als typisch bürgerliche vom Wesen und von den Auswirkungen des Bolschewismus keine Ahnung hatten und uns deshalb jedesmal, wenn wir zum entscheidenden Schlage ausholten, in den Arm fielen. Es wirkt heute fast wie ein Wunder, daß es uns trotzdem gelungen ist, den Bolschewismus zu Boden zu werfen. Es ist vielleicht auch ein Wunder im Zuge einer über uns wirksamen Weltordnung, die es nicht zulassen wollte, daß jahrtausendealte Völker und Kulturen vom Vernichtungswillen des international-bolschewistischen Judentums beseitigt werden.

Wir konnten den Bolschewismus überwinden, weil wir ihm ein besseres Ideal und einen stärkeren Glauben entgegenzustellen hatten, weil sich in uns die Nation gegen das Judentum und das mit ihm verbündete niederrassische Untermenschentum erhob, weil wir eine Weltanschauung vertraten, die im Gegensatz zur bolschewistischen gut, edel und idealistisch ist, weil wir in unserem Kampfe vom Volk selbst ausgingen und nicht, wie die bürgerlichen Parteien, von Besitz und Bildung, weil wir die Kraft unserer Idee vermählten mit der Glaubensstärke und der politischen Inbrunst einer neuerweckten Nation, weil wir einen Führer hatten, der uns den Weg wies aus der dunkelsten Stunde unseres nationalen Lebens zum hellen, klaren und reinen Licht einer neuen Zukunft.

Es ist das historische Verdienst des Führers, das ihm heute bereits von der ganzen Welt zugestanden wird, dem Ansturm des Bolschewismus im Osten an Deutschlands Grenzen einen Wall entgegengesetzt und sich damit überhaupt zum geistigen Bahnbrecher Europas in seiner Auseinandersetzung mit den subversiven Kräften der Zerstörung und der Anarchie erhoben zu haben. Ein wahrer Ritter ohne Furcht und Tadel, so hat er die Fahne der Kultur, der Menschheit und der Zivilisation in seine starke Hand genommen und sie erhobenen Hauptes der Drohung und dem Ansturm der Weltrevolution entgegengetragen. Er hat uns gelehrt, die Furcht zu verachten und die Ehrfurcht zu lieben und uns damit wieder auf die alten Ideale und Tugenden unseres Volkstums zurückgeführt.

Das sollte ein Signal für die ganze Welt sein. Es wurde hier an einem denkbar ungünstig liegenden Beispiel nachgewiesen, daß man den Bolschewismus überwinden kann, wenn man es will, wenn man die richtigen Mittel anwendet und entschlossen ist, unter Aufbietung aller Kraft und allen männlichen Mutes der Zerstörung entgegenzutreten. Das deutsche Volk ist dadurch nur glücklicher geworden. Und so wird es allen Völkern gehen, denen das Schicksal die Gnade gibt, Männer hervorzubringen, die diesen Kampf wagen. Wie Schuppen wird es ihnen von den Augen fallen; sie werden das Judentum in seiner ganzen abgefeimten Bosheit sehen und dabei die Überzeugung gewinnen, daß es, erkannt und durchschaut, weder klug noch gefährlich ist.

An diesem deutschen Vorbild mag die Welt sich ein Beispiel nehmen. Gewiß ist der Nationalsozialismus keine Exportware, und seine Methoden sollen anderen Völkern nicht aufgeredet, geschweige aufgezwungen werden. Trotzdem kann er belehrend wirken, trotzdem mag seine Verfahrensart andere Völker aneifern, ein Gleiches zu tun und sich damit vor schwersten Krisen zu retten. Mögen sie so handeln, ehe es zu spät ist; denn Gefahr ist überall im Verzuge.

Wir aber als deutsche Nationalsozialisten sind stolz darauf, diese Aufgabe schon gelöst zu haben, sie gelöst zu haben für Deutschland, aber auch für Europa. Adolf Hitler ist als Führer dieses deutschen Kampfes gleicherweise zum besten Europäer geworden. Er hat diesem gequälten Erdteil einen Weg zur Überwindung seiner drohendsten Krise gezeigt und damit den Völkern Europas Gelegenheit gegeben, daran zu lernen und danach sich auszurichten. Denn der rote Kulturfeind steht in allen Ländern. Überall ist die Welt gefährdet. Darum darf es kein Zaudern mehr geben. Wir müssen gewappnet sein, um ihm in der entscheidenden Stunde entgegentreten zu können. Der rote Osten droht, aber der Führer steht auf der Wacht. Deutschland als Vorposten der europäischen Kultur ist bereit und entschlossen, diese Gefahr mit allen Mitteln von den Grenzen seines Landes abzuwehren.

Wir haben die bolschewistische Pest in Deutschland ausgebrannt. Es ist bei uns nichts mehr davon übriggeblieben. Sie wird auch keine Gelegenheit mehr finden, irgendwie und irgendwann noch einmal hochzukommen. Die letzten Funken dieses schwelenden Feuers sind ausgetreten. Die ehemaligen Führer und Initiatoren dieser Pest in Deutschland sind entweder über die Grenzen gegangen oder in sicheres Gewahrsam genommen, ihre ehemaligen Mitläufer und Anhänger aber haben größtenteils längst Aufnahme gefunden in der neuen großen deutschen Volksgemeinschaft. Wo von Moskau aus der Versuch unternommen werden sollte, den Bolschewismus bei uns im Lande wieder in Gang zu setzen, wird diesem Versuch mit einer Rücksichtslosigkeit, die selbst Moskau in Erstaunen setzen würde, entgegengetreten werden. Es gibt niemanden und nichts, was uns dabei in den Arm fallen könnte. Das deutsche Volk will das und fordert das von uns. Es ist glücklich in seinem neuen inneren Frieden und keineswegs geneigt, ihn irgendwo und irgendwann oder durch irgend wen stören zu lassen. Die Partei als die Trägerin des antibolschewistischen Kampfes wacht über die Sicherheit des Staates und schützt Volk und Nation im Innern, die Armee aber als die Verkörperung unseres nationalen und völkischen Widerstands- und Verteidigungswillens schützt Deutschland an seinen Grenzen. Das sind die Bollwerke unserer Sicherheit, die Säulen von Volk und Staat. Die Nation kann sich geborgen fühlen unter ihrem starken Schutz.

Unterdes rüstet die rote Anarchie in Moskau mit fieberhaftem Eifer. Ihre Rüstungen sind aggressiven Charakters; denn jedes rote Regiment trägt den Willen zur Weltrevolution in sich. Jedes rote Flugzeug, jede rote Kanone wird gebaut mit dem Zweck, das Chaos durch Europa zu tragen.

Was andere Völker gegen diese Gefahr tun, das entzieht sich unserem Einfluß und unserer Einwirkung. Wir können sie nicht bestimmen, das Vernünftige und Zweckmäßige vorzubereiten. Was wir aber tun, das wird nicht entschieden durch eine eitle und fahrlässige Rücksichtnahme auf den Völkerbund oder auf mehr oder weniger kurzsichtige Sympathien in anderen Ländern für die Sowjetidee oder durch verschwommene und unsubstantiierte Kollektivitätsversuche die Europa in ein Netz unübersichtlicher Verstrickungen fesseln. Was wir tun, das wird bestimmt durch unsere Pflicht und unser verantwortliches Gewissen Deutschland und Europa gegenüber. Der rote Kreml hat durch Ausweitung der Dienstpflicht die Effektivstärke des bolschewistischen Heeres wesentlich verbreitert. Der Führer ist ihm die Antwort nicht schuldig geblieben. Durch Einführung der zweijährigen Dienstzeit1) hat er Deutschland die Sicherheit zurückgegeben, die notwendig ist, um uns vor der roten Anarchie zu beschützen.

Wenn andere Staaten und Regierungen leichtsinnig die Gefahr, die von Moskau droht, zu bagatellisieren versuchen, wir lassen uns nicht irreführen, für uns ist das, was die Moskauer Juden sagen, unerheblich, für uns ist entscheidend, was sie tun. Wir haben sie durchschaut und handeln ihnen gegenüber mit entschlossener Präzision und Konsequenz, Zug um Zug und Schlag um Schlag.

Das deutsche Volk aber kann nun wieder beruhigt und in Frieden seiner Arbeit nachgehen. Das Reich ist gesichert und geschützt; der rote Ansturm aus dem Osten wird an den Wällen des Nationalsozialismus abprallen. Über der Nation aber steht der Führer als der getreue Ekkehart seines Volkes, bewährt in Not und Gefahr, getrieben nur von dem einen fanatischen Willen, Deutschland wieder stolz, reich und glücklich zu wachen. Die Partei wacht über unsere Sicherheit im Innern, die Armee über unsere Sicherheit an den Grenzen. Beide aber gehorchen freudig und entschlossen dem Befehl des einen Mannes, der vor uns steht als der Vorposten seines eigenen Volkes und der Vordermann eines besseren, wahrhaftigeren, edleren und glücklicheren Europas.


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