Botschaft aus USA – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (29. Mai 1941)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 492 – 496)


Die englisch-amerikanische Propaganda war schon seit nahezu zwei Wochen am Werke, die Weltöffentlichkeit auf die bevorstehende Roosevelt-Rede als auf eine Art von Elementarereignis vorzubereiten. Man verlangte im Ernst von uns, wir sollten schweigend und gebeugten Hauptes dasitzen und warten, bis das oratorische Erdbeben über uns hereinbrach. Wir haben den jüdischen Posaunenbläsern des USA-Interventionismus nicht den Gefallen getan und den rednerischen Stilübungen des amerikanischen Präsidenten mit jenem Gleichmut entgegengesehen, der ihnen gebührte. Und unser anfängliches Gefühl hat uns denn auch nicht betrogen. Herr Roosevelt hat sich in seiner mit so lautem Geschrei und mit so geheimnisvollem Augenzwinkern angekündigten Ansprache an das USA-Volk als das erwiesen, als was wir ihn immer schon einschätzten: als ein schlechter Leitartikler, dem es gar nicht darauf ankommt, in die niedrigsten Niederungen der Tagespolemik hinunterzusteigen, um zum nächsten Ziel zu kommen. Das Wort Demagogie ist nur eine sehr höfliche Umschreibung seiner unqualifizierbaren Verfahrensweise.

Und wie sein politisches Wunschbild aussieht, das wissen wir auch längst: Er möchte, daß England den Krieg gewinnt, möchte andererseits aber auch England wieder nicht so gewinnen lassen, daß die USA. das Britische Weltreich am Schluß nicht gründlich beerben könnten. Daß Herr Roosevelt dem sogenannten Nazismus nicht grün ist, das ist ja allgemein bekannt. Dafür sorgen schon seine jüdischen Ratgeber, die Baruch und Morgenthau und Frankfurter und all die anderen zum Teil aus den osteuropäischen Gettos entsprungenen Hebräer, die genau wissen, daß, wenn das Judentum von unserem Kontinent endgültig hinweggefegt wird, es auch für alle Zukunft um seine so heiß ersehnte finanzielle Weltherrschaft getan ist.

Und wie sollte auch ein Präsident der USA., der in seiner Person und in seinem Namen das kapitalistische System in Reinkultur präsentiert, ein Regime lieben, in dem wenigstens der ernsthafte Versuch gemacht wird, die durch die plutokratische Wirtschaftsordnung angerichteten Schäden wiedergutzumachen und zu beseitigen! Eine jüngste amerikanische Statistik hat festgestellt, daß in USA. 45 Millionen Menschen unterernährt und 75 vH. des Volkes nicht richtig und ausreichend ernährt sind. Auf die Gefahr hin, wieder einmal von den jüdischen Wortverdrehern drüben bewußt mißverstanden und mißdeutet zu werden, erklären wir, daß ein System, das im reichsten Lande der Erde solche Zustände heraufbeschworen hat, schon in der Tatsache, daß in einem anderen Lande, daß ungleich viel ärmer ist, solche Zustände nicht geduldet werden, eine Bedrohung erblicken muß; denn nicht nur die bösen Beispiele verderben die guten, sondern auch die guten Beispiele verderben die bösen Sitten. Wenn also Herr Roosevelt in seiner Ansprache erklärt, die dringlichsten USA.-Probleme seien militärischer Natur, so werden die 45 Millionen unterernährten USA.-Bürger über diesen Punkt vermutlich wesentlich anderer Meinung sein.

Klar, daß Herr Roosevelt behauptet, die Nazis strebten einen Weltkrieg an, um die Weltherrschaft zu erringen. Ebenso klar, daß er dabei alle jahrelang unternommenen Ausgleichsversuche des Führers auf einer durchaus annehmbaren und für alle ehrenhaften Basis seinem Publikum glatt unterschlagt und für seine dreiste Unterstellung auch nicht die Spur eines Beweises findet. Adolf Hitler habe niemals die Beherrschung Europas als endgültiges Ende angesehen, erklärt dieser USA.-Wahrheitsfanatiker und zieht dann aus dieser lügenhaften Behauptung seine weiteren Schlüsse. Er entwickelt dabei ein System nazistischer Weltpolitik, das zu absurd ist, als daß es einer Widerlegung bedürfte. Herr Roosevelt weiß genau so gut wie wir, daß ein militärischer Angriff auf USA. von Europa aus in das Reich krankhafter Phantasie gehört. Das ist ihm nun schon so zum Erbrechen oft von fachkundiger Seite in Deutschland, aber auch in USA. nachgewiesen worden, daß es fast würdelos erscheint, auf diese Tatsache, die er wiederum zum Ausgangspunkt seiner Polemik macht, überhaupt noch zu reagieren.

Denn Herr Roosevelt will sich ja gar nicht eines Besseren belehren lassen. Er spricht ja nicht aus nationalem Verantwortungsgefühl seinem Lande gegenüber. Er braucht diese Voraussetzung für seine interventionistische Politik, für die er ja sonst gar keine Begründung zu finden vermöchte. Wir wenigstens haben ihm dazu keinerlei Handhabe gegeben. Wir haben uns bisher von ihm und seinesgleichen jede Provokation gefallen lassen, mit dem Erfolg allerdings, daß man darin nicht etwa ein. Zeichen unserer Friedensliebe, sondern eher einen Grund mehr sah, die dreisten Anrempelungen- gegen uns und unser Volk nur zu verdoppeln. .Herr Roosevelt behauptet einfach, es stände im Nazibuch der Welteroberung, wir wollten die südamerikanischen Nationen so behandeln, wie wir die Balkanländer angeblich behandelt hätten. Was er unter dem Nazibuch der Welteroberung versteht, ist vollkommen unerfindlich, so dunkel ist der Rede Sinn. Und daß gar der Führer die Absicht habe, ein Minimum von Gehältern und ein Maximum von Stunden für die amerikanischen Arbeiter festzusetzen, um damit den Lebensstandard ausgerechnet der amerikanischen Farmer zu drücken, diese Behauptung ist so komisch, so unbelastet von Sachkenntnis und vor allem von jener primitiven geistigen Würde, die doch den Präsidenten eines großen Volkes auszeichnen müßte, daß sich jedes Wort der Widerlegung dazu erübrigt; Herr Roosevelt richtet sich damit selbst. Mit seinen Argumenten kann man nicht mehr polemisieren, man kann nur noch darüber lachen. Was sollte den Führer auch zu dem Ehrgeiz drängen, den Lebensstandard der amerikanischen Farmer zu vernichten? Das hat Herr Roosevelt in seiner ebenso langen wie erfolglosen Amtszeit schon so gründlich besorgt, daß uns auf diesem Gebiet, auch wenn wir es tun wollten, dennoch zu tun fast nichts mehr bliebe. Und dann schweift Herr Roosevelt auf das Gebiet der Wirtschaft ab.

Seine ökonomischen Darlegungen stellen einen krausen Unsinn dar. Selbstverständlich können die USA-Bürger nicht, wie er sehr richtig feststellt, alle Nahrungsmittel essen, die sie produzieren. Einen Teil davon könnte er gewiß in Belgien, Holland, Frankreich, wohl auch in Deutschland, absetzen. Den Rest würden zweifellos die 45 Millionen unterernährten Amerikaner zu verzehren bereit. Aber die interessieren Herrn Roosevelt in seinem weltpolitischen Höhenflug anscheinend nur wenig. Ihm geht es mehr um das freie Recht, Gott zu dienen, das er für den USA-Bürger durch uns bedroht sieht. Wir werden vermutlich mit einer gigantischen Flotte und Luftwaffe die wir ganz geheim aufgebaut haben, nach USA kommen, eigens zu dem Zweck, die dortigen Kirchen zu Pferdeställen zu machen. So sind wir nun mal und es ist mehr als Vorsicht, es ist geradezu gottwohlgefällige Frömmigkeit, wenn Herr Roosevelt sein Volk und die Welt vor diesem infamen Naziplan warnt. Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode!

Denn nun kommt der Pferdefuß zum Vorschein. Herr Roosevelt spricht sich über die Freiheit der Meere aus, die wir nach ihm in vierfacher Form angreifen – durch U-Boote, Handelsstörer, Bombenflugzeuge und Vernichtung von Handelsschiffen in den Häfen der Welt. Unseres Wissens greifen wir in dieser vierfachen Form nur die Unfreiheit der Meere an, die Großbritannien als infamste und mitleidloseste Methode der Kriegführung eingeführt hat. Sollen wir vielleicht untätig zuschauen, wie England ans mit seiner Flotte zu blockieren, uns von den Zufuhren abzuschneiden, die Weltmeere zu seinem Hoheitsgebiet zu erklären und aus der Freiheit der Ozeane eine wahre Groteske zu machen versucht? Schließlich kämpfen wir um unser nationales Leben. Und wenn Großbritannien uns blockiert, blockieren wir Großbritannien, und jeder tut das mit den Waffen, die ihm zur Verfügung stehen. Von Freiheit der Meere ist dabei überhaupt nicht die Rede. Die hat England durch seinen Flottenterrorismus so gründlich abgeschafft, daß es ein verdienstvolles Werk von Herrn Roosevelt wäre, in London einmal an die Tür zu klopfen und um Änderung dieses Zustandes zu ersuchen. Aber das will und mag er ja gar nicht. Seine ganze Rede ist nur ein Spiel mit Worten, hinter denen er seine wahren Absichten zu verstecken versucht. Er gibt zu, daß die Geschwindigkeit, mit der die Nazis die Handelsschiffe versenken, dreimal so groß ist wie das Vermögen der britischen Schiffswerften, sie wieder zu bauen, und zweimal so groß wie die britisch-amerikanische Herstellung neuer Schiffe heute.

Dieses Eingeständnis wird Mr. Churchill mit einem weinenden und einem lachenden Auge zur Kenntnis nehmen; mit einem weinenden, weil es unsere Zahlenangaben so ungefähr bestätigt, einem lachenden, weil er glaubt, sich davon eine noch wirksamere Hilfe der USA. versprechen zu können. Und die ist Herr Roosevelt nach seinen Angaben auch Verfügung zu stellen bereit. Er kann zwar nicht leugnen – man hat ihn oft genug daran erinnert -, daß er seinen Wählern vor seiner Wiederwahl versprochen hat, die USA. aus dem Krieg herauszuhalten. Er erklärt jetzt, nur einen Angriff zurückweisen zu wollen, und gibt dann dem Begriff ,Angriff“ eine so vage Definition, daß jeder sich darunter vorstellen kann, was ihm gerade paßt. Er ruft dafür alle die zu Hilfe, die zu Hause einen Atlas besitzen – zweifellos für das sachverständigste Publikum, das man, sich für diese KIopffechtereien nur denken kann -, und wirft dann mit unverdautem Zeugs von geographischen und militärischen Behauptungen um sich, daß es nur so eine Art hat. Der langen Rede kurzer Sinn ist der, daß, er jedem unserer Versuche, „die Naziherrschaft auf die westliche Halbkugel auszudehnen“ aktiven Widerstand entgegen setzen will – was uns nicht genieren kann, da wir ja bekanntlich an solche Versuche nicht im Traume gedacht haben -, er will uns weiter nicht die Kontrolle der Meere lassen – wir wollen sie nicht, wollen aber auch nicht, daß England sie terroristisch ausübt -, und er, will – zu dritt Großbritannien jede nur mögliche Hilfe gewähren, wogegen wir natürlich ein, vitales Interesse daran haben, England so wenig wie möglich von dieser Hilfe zukommen zu lassen.

So stehen die Dinge. Den Schluß der Rooseveltrede können wir uns, sparen. Er proklamiert dort den nationalen Notstand., Ruft Gott und die Welt zum Zeugen an, läßt die Demokratie über alle ihre Widersacher triumphieren und verpfändet dafür sein Leben, sein Vermögen und seine heilige Ehre. Dazu haben wir nichts zu bemerken. Wir haben genau verstanden, was er gesagt., und noch genauer verstanden., was er gemeint hat. Er hat seinem Charakterbild durch diese Rede keinen neuen Zug hinzugefügt. Wenn die USA.-Presse seit Tagen unermüdlich erklärte, daß seine jüdischen Ratgeber ihm bei der Abfassung dieses oratorischen Meisterwerks tatkräftig zur Hand gegangen seien, so glauben wir ihr das aufs Wort- Es ist auch danach geraten: ein Gemisch aus frömmelnder Demagogie, aus bewußter und zweckbestimmter Entstellung von feststehenden Tatsachen, aus Drohung und Provokation, mit einem Wort: ein, würdiges Zeugnis jener Demokratie, die er zu verteidigen vorgibt und die nur das Aushängeschild der krassesten Diktatur des Geldes ist!


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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