Der Schleier fällt – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (6. Juli 1941)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 520 – 525)


In diesen Tagen und Wochen überschreiten Hunderttausende junger deutscher Soldaten unsere Grenzen im Osten und marschieren auf Straßen und Wegen in das vielgerühmte „Paradies der Arbeiter und Bauern“ ein. Viele unter ihnen würden, wäre der Nationalsozialismus nicht zum Siege gekommen, heute Mitglieder des Roten Frontkämpferbundes sein, die „Rote Fahne“ lesen, in ihren Versammlungen den schwärmerischen Lobeshymnen auf das „Vaterland der Werktätigen“ lauschen und zum Schluß den „weisen Stalin“, den „Bahnbrecher der Weltrevolution“ und den „Bringer alles irdischen Glückes“, hochleben lassen. Eine Londoner Zeitung schrieb vor einigen Tagen, die Gefahr des Ostfeldzuges liege für Deutschland darin, daß unsere jungen Männer nun mit dem Bolschewismus in unmittelbare Berührung kämen und vielleicht doch von dieser Infektion angesteckt würden. Wir müssen diesem Blatt in dieser Beziehung leider eine Enttäuschung bereiten. Zwar kommen unsere Soldaten in nächste Berührung mit dem, was man Bolschewismus nennt. Aber erstens sind sie als Nationalsozialisten gegen jede Ansteckung durch eine geistige und seelische Erkrankung, wie sie die von Moskau gepredigte Lehre des Irrsinns darstellt, gefeit, und zweitens lernen sie den Bolschewismus nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis kennen. Das Ergebnis dieser Bekanntschaft ist sowohl für Moskau als auch für London niederschmetternd.

Nicht umsonst hat sich die Sowjetunion seit dem ersten Tage ihres Bestehens von der übrigen Welt hermetisch abgeschlossen. So sozialistisch sie sich auch in ihren Programmen und Proklamationen gebärdete, sie konnte es nicht wagen, was das nationalsozialistische Deutschland z. B. hunderttausendfach tat, ihre Bauern und Arbeiter auf eigenen Schiffen in ferne Länder zu schicken, damit sie einerseits zwar die Schönheiten dieser Länder genießen und bewundern könnten, andererseits aber in einer Gegenüberstellung der dortigen Verhältnisse mit denen ihrer eigenen Heimat erst recht die Liebe zu Volk und Vaterland, zur heimischen Ordnung, zur Sauberkeit und zur hier gepflegten sozialen Gerechtigkeit empfanden. Der Bolschewismus konnte überhaupt nur sein soziales Scheingebäude so lange aufrechterhalten, weil es den von ihm verführten Völkern an jeder Vergleichsmöglichkeit fehlte. Wenn einer 25 Jahre lang in einem finsteren Keller gelebt hat, dann erscheint ihm eine armselige Petroleumlampe als die Sonne, und wenn einer fast ein Vierteljahrhundert lang Bürger der sogenannten Sowjetunion gewesen ist, dann hält er die jammervollste Behausung für einen Palast, und ein Stück Brot gilt ihm als Götterspeise, zumal er Tag für Tag zu hören bekommt, daß man in den anderen, den nichtbolschewistischen Ländern überhaupt nichts zu essen hat. Moskau war eine Welt für sich geworden. Ein abgefeimtes Komplott von dogmatischen Parteidoktrinären, gerissenen Juden und habgierigen Staatskapitalisten hatte die in der Sowjetunion zusammengepferchten Völker mit Beschlag belegt. Diejenigen, die die vorbolschewistische Zeit noch vom Hörensagen kannten, waren abgeschlachtet worden. Andere Länder sah man nicht und lernte man nicht kennen, und so war es ein leichtes, den narkotisierten Bürgern der Sowjetunion ein Paradies vorzutäuschen, das in Wirklichkeit die Hölle war. Es handelt sich hier um den größten und raffiniertesten Völkerbetrug, den die Geschichte je sah.

Kurz nach unserer nationalsozialistischen Revolution kehrte eine Reihe wegen politischer Verbrechen aus Deutschland geflüchteter Kommunisten ins Reich zurück und stellte sich freiwillig den Gerichten mit der Erklärung, sie wollten lieber in einem deutschen Zuchthaus sitzen, als in der sogenannten Sowjetunion als sogenannte freie Bürger leben. Was diese Opfer bolschewistischer Verführungskunst am eigenen Leibe zu spüren bekamen, das können nun unsere Soldaten, die nach Osten marschieren, mit ihren Augen sehen. Der Schleier fällt. Das Mysterium, mit dem sich der Bolschewismus so gern und aus guten Gründen zu umgeben pflegte, verliert die Kraft des Geheimnisses. Moskau ist entlarvt.

Wir vernehmen es aus den Erzählungen von Offizieren, die zur Erfüllung eines Dienstauftrages für einen Tag von der Front nach Berlin kommen. Wir lesen es in ungezählten Feldpostbriefen, die vom Osten in die Heimat wandern. Wohl selten hat eine Wehrmacht ihren Siegesmarsch in ein feindliches Land mit so gespannter Neugierde angetreten wie diesmal, und wohl niemals ist das, was sie zu sehen bekam, so weit hinter den primitivsten Erwartungen zurückgeblieben wie hier. Es ist einfach nicht zu beschreiben. Der Bolschewismus entpuppt sich als ein ekelerregendes Gemisch von Phrase und Armut, von starrer Doktrin und vollkommenem Mangel an staatskonstruktivem Denken, von großartigen sozialistischen Redensarten und jammervollster sozialer Verkommenheit:

ein Massenbetrug in des Wortes wahrster Bedeutung.

Das, was unsere Soldaten anstecken sollte, gibt ihnen nun den letzten Rest. Vielleicht hat der eine oder der andere früher die Lehren des Nationalsozialismus über den Bolschewismus in Theorie und Praxis für leicht übertrieben gehalten. Hier findet er, daß sie durch die Wirklichkeit weit überboten werden. Es geht ihm genau so wie seinen Kameraden, die erst beim Vormarsch in Polen, in den Gettos von Litzmannstadt, Krakau und Warschau nicht nur die Berechtigung, sondern die zwingende Notwendigkeit unserer antisemitischen Anschauung erkannten und die, als sie zurückkamen, uns immer wieder vorwarfen, daß wir diese Gefahr viel zu milde dargestellt hatten. Genau so werden unsere Soldaten über den Bolschewismus urteilen, wenn sie aus dem Osten zurückkehren.

Es ist die aufreizendste Unverschämtheit, wenn ausgerechnet diese Seeleninfektion den Anspruch erhob, Europa, ja die Welt für sich erobern zu wollen. Ähnlich handelt nur ein Cholerakranker, der da behauptet, er allein sei gesund, ja, es sei sein Recht und seine Pflicht, die Gesunden, in deren Gesundheit er eine Krankheit erblickt, anzustecken, um sie gesund zu machen.

Es ist kein Zufall, daß sich vor der Frage des Bolschewismus in dem Augenblick, in dem sie überhaupt ernsthaft aufgerollt wurde, die Geister scheiden. Wie eine Welle des Erwachens geht es durch ganz Europa. Die Völker, die sich noch einen gesunden Kern bewahrt haben, sehen über ihre mehr oder weniger großen Gegensätze hinweg und stellen sich spontan in die Front, die gegen Osten gerichtet ist. Ebenso aber auch beeilt sich Mr. Churchill, jenen internationalen Bund zwischen Plutokratie und Bolschewismus öffentlich zu besiegeln, der im sogenannten Paradies des werktätigen Volkes seit fast 25 Jahren seine zynischen Orgien gefeiert hat. Was zusammengehört, das soll auch nebeneinander stehen. Wir zweitem nicht daran, daß die jüdische Kumpanei, mit der Mr. Churchill sich zu umgeben pflegt, es ihm sehr erleichtert hat, den Weg zum Kreml zu finden. Der weise Stalin kann sich gratulieren: je mehr sich den Völkern der Sowjetunion die Erkenntnis über sein Schreckensregime eröffnet, um so lautere Bewunderung findet er in den plutokratischen Blättern der Fleet Street. Dort staunt man seinen Mut und seine Festigkeit an, vergleicht man ihn mit Mr. Churchill selbst und überschüttet ihn mit Wasserfällen von Lobessprüchen. Wir haben dem gar nichts hinzuzufügen. Wir können nur wünschen und hoffen und nach besten Kräften dazu beitragen, daß auch der letzte noch bolschewistisch empfindende Mensch in der Welt davon Kenntnis nimmt, um mit Schaudern zu gewahren, vor welchem Abgrund er steht.

Das OKW. teilte dieser Tage mit, daß im Räume von Minsk 20000 bolschewistische Soldaten, nachdem sie ihre politischen Kommissare erschossen hatten, zu den deutschen Linien übergelaufen sind. Am heutigen Sonntag wurden neue 52000 Überläufer gemeldet. Dieser Vorgang ist mehr als symptomatisch. Er kündigt für die jüdisch-terroristische Führungsschicht des Bolschewismus das Ende mit Schrecken an. Vergeblich sucht sie sich gegen die zwangsläufige Entwicklung zu stemmen. Das Anhören deutscher Rundfunksendungen in russischer Sprache und das bloße Aufheben deutscher Flugblätter wird mit dem Tode bestraft. Die feige Lügnerbande im Kreml scheint dumpf zu ahnen, daß das Verhängnis naht. Die Moskauer Zeitungen sind voll von blutrünstigen Aufrufen gegen Panikmacher, Gerüchteverbreiter, Defaitisten und Mitglieder der Fünften Kolonne. Ihr Stil erinnert an die kommunistischen Deklamationen kurz vor der Machtübernahme im Reich, in denen die klassenbewußten Proletarier davor gewarnt wurden, unsere Versammlungen zu besuchen. Angst vor der Wahrheit trieb sie damals wie heute. Sie sehen mit Schrecken, wie ihr feingesponnenes Lügennetz plötzlich zerrissen wird und dahinter der Boden zu wanken beginnt, auf dem sie stehen. Vor ihnen erhebt sich die Weltgeschichte als das Weltgericht.

Wir haben eine Kommission von Ärzten, Juristen, Journalisten und Rundfunkleuten nach Lemberg geschickt. Sie kehrten zurück mit grauen und gelben Gesichtern. Was sie dort sahen, läßt sich gar nicht beschreiben.

Unsere Zeitungen bringen nur einen Bruchteil von dem, was sich hier unter der Schreckensherrschaft des Bolschewismus abgespielt hat. Vor uns liegen Bilder von hingemordeten Ukrainern und Ukrainerinnen, die wir uns weigern, der Öffentlichkeit zu übergeben, weil wir befürchten müssen, daß der Beschauer überhaupt den Glauben an die Menschheit verliert. Angesichts der dort ersonnenen und praktizierten Tötungsmethoden muß es fast als Gnade empfunden werden, wenn eine bestialisierte Soldateska einer schwangeren Ukrainerin den Leib aufschlitzt und den Embryo an die Wand nagelt. Das menschliche Auge besitzt nicht Festigkeit genug, die lange Reihe dieser Bilder des Grauens bis zu Ende anzusehen. Es ist die Hölle auf Erden. Die Lehre, von der dieses Unheil allein ausgeht, kann nicht in einer Welt existieren, in der auch wir leben wollen. Sie muß ausgebrannt werden.

Wir wissen, daß Mr. Churchill und seine feigen, gutbezahlten Soldschreiber unsere Beweise bagatellisieren oder in den Wind schlagen werden. Er sieht, was er sehen will, und was ihm nicht in den Kram paßt, das übersieht er. Aber das kann uns nicht daran hindern, vor die Welt hinzutreten und Anklage zu erheben. Der Krieg, den wir gegen den Bolschewismus führen, ist ein Krieg der gesitteten Menschheit überhaupt gegen seelische Fäulnis, gegen den Verfall der öffentlichen Moral, gegen den geistigen und physischen Blutterror, gegen eine kriminelle Politik, deren Urheber auf Leichenbergen sitzen, um Ausschau zu halten, wen sie sich als nächstes Opfer auswählen sollen.

Sie waren eben im Begriff, in das Herz Europas vorzustoßen. Was es bedeuten würde, wenn sie mit ihren vertierten Horden Deutschland und den Westen dieses Erdteils überflutet hätten, das vermag die menschliche Phantasie sich nicht auszudenken. Der Marschbefehl des Führers an die deutsche Wehrmacht in der Nacht zum 22. Juni war eine welthistorische Tat. Sie wird wahrscheinlich als die entscheidende in die Geschichte dieses Krieges eingehen. Die Soldaten, die nach diesem Befehl marschieren, sind in Wahrheit die Erretter der europäischen Kultur und Zivilisation gegen die Bedrohung durch eine politische Unterwelt. Deutschlands Söhne sind wieder einmal angetreten, um mit dem Schutz des eigenen Landes zugleich auch den Schutz der gesitteten Welt zu übernehmen. In der Lehre des Nationalsozialismus geschult und gefestigt, ziehen sie in stürmendem Heerbann nach Osten, zerreißen den Schleier vor dem größten Völkerbetrug, den die Geschichte kennt, und geben damit ihrem eigenen Volke und der Welt die Möglichkeit zu sehen, was ist, und zu sehen, was kommen wird.

In ihrer erhobenen Hand halten sie die Fackel, damit das Licht der Menschheit nicht verlösche.


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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