Die Deutschen vor die Front! – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (27. Juli 1941)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 532 – 536)

Es ist nicht schwer, eine Analyse der gegenwärtigen Kriegsnachrichten- und Propagandapolitik der Sowjets zu geben. Man macht sich das in Moskau denkbar einfach: man nehme einen Bericht des OKW., füge ihm ein paar bolschewistische Schlagworte hinzu, ersetze überall das Wort deutsch durch das Wort sowjetisch, und der rote Heeresbericht ist fertig. Das bezieht sich vor allem auf Zahlenangaben; da man auf diesem Gebiet nur sehr schwer überführt werden kann, erledigt die sowjetische Luftwaffe deutsche Jäger und Bomber sozusagen am laufenden Band. Die deutsche Luftwaffe stellt sich, so behauptet man in Moskau dreist und frech, überhaupt nicht zum Kampfe, weil das bolschewistische Material und die Sowjetflieger besser sind als die unseren. Die Sowjettruppen selbst machen einen kühnen Angriff nach dem anderen, und sie sind dabei auch immer erfolgreich; nur daß die Orte, an denen diese Gefechte stattfinden, leider immer weiter ostwärts verlegt werden müssen.

Daß die Sowjets nicht im mindesten die Absicht hätten, in ihren Heeresberichten die Wahrheit zu sagen war uns von vornherein klar. Daß sie aber so plump und durchsichtig schwindeln würden, so, daß sie auch vom Laien ohne viel Mühe der Lüge überführt werden können, das ist doch auch für uns einigermaßen erstaunlich und gibt uns einen interessanten Einblick in die Psychologie der Kremlgewaltigen überhaupt. Man hält dort offenbar den Krieg für eine Art von Wahlkampf, in dem es darauf ankommt, wer am lautesten schreit und wer das meiste Papier und die stärksten Rundfunksender zur Verfügung hat. Denn, so meint man, nach der Wahl denkt niemand mehr daran, was vor der Wahl gesagt und versprochen worden ist.

Eine besondere Rolle im sowjetischen Heeresbericht spielt der sagenhafte deutsche Überläufer. Er tritt in rauhen Mengen auf und hat nach seiner Gefangennahme nichts Eiligeres zu tun, als dringendst darum zu bitten, sofort vor ein Mikrofon gestellt zu werden damit er seinen zurück gebliebenen Kameraden die Segnungen des Sowjetregimes in die er schon nach einer Stunde Aufenthalt bei den menschenfreundlichen Bolschewiken – man sehe sie sich als Gefangene in der deutschen Wochenschau an – einen tiefen Einblick hat nehmen können, preisen kann. Er habe sich immer danach gesehnt, dem Nazismus zu entrinnen und ins Paradies der Arbeiter und Bauern abzuwandern. Jetzt sei er endlich da, wo er hingehöre. Man habe ihn mit größter Freundlichkeit aufgenommen, ihn mit Zigaretten und Lebensmitteln völlig eingedeckt, ihn gefragt, ob er vielleicht das Bedürfnis habe, gleich nach dem ersten erfrischenden Bad einem prima Gottesdienst beizuwohnen, protestantisch oder katholisch gefällig, und nun stehe er hier, um seine Verwandten zu grüßen, die sich sicherlich Sorgen um ihn machten, gänzlich unangebrachte Sorgen selbstverständlich. Sein Name sei Schmidt oder Huber oder Schulze oder Meyer oder Opel. Wie man sieht, handelt es sich bei diesen erfundenen Rundfunksprechern des Bolschewismus um Träger immerhin nicht gänzlich unbekannter deutscher Familiennamen; Irrtum oder Betrug ist also ausgeschlossen. Und was die Nazisten da reden von bolschewistischen Greueltaten, das sei natürlich purer Schwindel. Das habe Schmidt oder Huber oder Schulze oder Meyer oder Opel ja sowieso nie geglaubt und hier die endgültige Bestätigung für seine Skepsis gefunden.

Das Ganze ist, wie man zugeben wird, so plump und durchsichtig, diesem stumpfsinnigen Propagandarummel entströmt ein so unverkennbarer jüdischer Geruch, daß man sich keinen Augenblick darüber im Zweifel sein kann, wo die Hintermänner zu suchen sind und was davon überhaupt zu halten sei. Bemerkenswert an der ganzen Sache ist nur, daß die Herren Engländer sich in ihrer geistigen Dürre nicht entblöden, diese Machwerke aus der jüdischen Nachrichtenkonfektion in Moskau unbesehen zu übernehmen und ernsthaft weiterzugeben. Sie hatten uns schon bei Beginn des Ostfeldzuges schadenfroh darauf aufmerksam gemacht, daß die Hilfe der Bolschewisten sich nicht nur auf das militärische, sondern auch auf das propagandistische Gebiet erstrecken werde.

Hier sehen wir die Resultate. Es handelt sich auf beiden Seiten, sowohl in Moskau wie auch in London, um Juden, die sich sehr zu ihrem Schaden vollkommen im unklaren darüber sind., daß sie heute im wesentlichen zu einer nichtjüdischen Welt sprechen, die ihre jüdische Sprache vollkommen verlernt hat. Wir schmeicheln uns, Kenner in Judendingen zu sein. Wir können ungefähr voraussagen, wie ein Jude auf bestimmte Situationen reagiert, und sind auch in der Lage, aus seinem Stil, vor allem aus dem Schimpfvokabular, das dabei zur Anwendung kommt, zu schließen, in welcher Gemütsverfassung er sich befindet. Augenblicklich geht es ihm sehr schlecht. Das sieht man daran, daß er wütend ist. Er wirft nur so mit Injurien um sich. Das berührt uns natürlich überhaupt nicht, sondern macht die ganze Sache für uns nur erheiternder. Die Bolschewiken haben bisher fast ausschließlich zu ungebildeten und primitiven Völkern gesprochen. Heute müssen sie zur Welt sprechen, und da sie sich desselben Stils befleißigen, mit dem sie zum Muschik zu reden pflegen, fängt die Sache an, urkomisch zu werden.

Besonders interessant ist dabei, wie sie sich mit ihren inneren Sorgen auseinandersetzen. Es kann kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß der Feind des Bolschewismus schon weit hinter der sowjetischen Front aufmarschiert ist. Warum wäre sonst der blutige Kampf des Kreml gegen die sogenannten Diversanten, Spitzel, Spione und Gerüchteverbreiter überhaupt nötig gewesen? Die Stalin-Politik hat in einem Umfang Schiffbruch erlitten, daß es nicht mehr verwunderlich erscheint, wenn augenblicklich eine tiefe Bewegung durch die Völker der Sowjetunion geht. Der Kreml sucht zu halten, was noch zu halten ist. Die erneute Einsetzung politischer Kommissare in der Armee und ihre Ausstattung mit höheren Vollmachten ist ein so alarmierendes Zeichen für die zerrüttete Moral der sowjetischen Truppen, daß jeder Kommentar dazu sich erübrigt. Man kann sich den umgekehrten Fall bei uns überhaupt nicht vorstellen, so unglaublich ist dieser Vorgang. Bolschewistische Gefangene laufen zu unseren Linien über, die es vor dem Terror der roten Kommissare nicht gewagt haben, ein deutsches Flugblatt, das als Ausweis bei der Gefangennahme zu dienen pflegt, mitzunehmen, aber vorsichtigerweise den Inhalt auswendig gelernt haben, um sich damit zu legitimieren. Der sowjetische Soldat legt sich heute offenbar hunderttausendfach die Frage vor, ob es sicherer sei, den Kampf mit den Maschinengewehren der roten Kommissare oder mit denen der deutschen Soldaten zu wagen. Das ist kein Heer mehr, das ist ein verlorener Haufen.

Und er kämpft auch. so Man wundert sich manchmal über die immer noch zutage tretende zähe Widerstandskraft einzelner bolschewistischer Truppenverbände. Was bleibt ihnen denn anderes übrig als zu kämpfen. Vor ihnen stehen die Waffen der Deutschen hinter ihnen die Waffen der GPU. Der Bolschewismus hat ein so raffiniertes System aufgebaut und damit auch die sowjetischen Truppen so umfassend durchzogen, daß es für den bolschewistischen Soldaten daraus kaum noch ein Entrinnen gibt.

Daß die Kremlgewaltigen jetzt alles auf eine Karte setzen, ist verständlich. Sie wissen ja genau, worum es geht. Sie spielen um Kopf und Kragen. Verlieren sie, so haben sie endgültig verloren. Das, was sie seit Kriegsbeginn so peinlich zu vermeiden suchten, nämlich sich zu stellen in einer Situation, die ein Risiko für sie mit sich bringt, das haben sie nun. Das bolschewistische System wird auf die höchste Probe, auf die des Krieges um Sein oder Nichtsein, gestellt, und wenn es sie auch eine kurze Zeit infolge seines Terrors überstehen kann, so wird es ihr doch sehr bald erliegen müssen. So war das auch damals im innerpolitischen Kampf, in dem wir unsere Erfahrungen für diesen Krieg gesammelt haben. Zuerst mußten wir den roten Terror brechen, ehe wir überhaupt an den eigentlichen Feind herankamen. Es gab nichts, was der Jude nicht in seiner letzten Verzweiflung unternommen hätte, um sich gegen unseren Siegeszug zur Wehr zu setzen; aber er fiel dann am Ende doch. Als es um die letzte Entscheidung ging, war er bereit, alles über Bord zu werfen, Programm und Überzeugung, nur um sein nacktes Leben zu retten. Es hat ihm nichts genutzt. Er fiel, weil seine Stunde gekommen war, und wir waren die Vollstrecker seines Schicksals. Genau so ist es heute. Der Gigantenkampf der neun Millionen geht wieder um die letzte Entscheidung. Sie wird über das zukünftige Schicksal Europas befinden. Niemals sah die Geschichte eine militärische Auseinandersetzung von derartigen Dimensionen; aber auch nur selten standen Fragen von so weltweiter Bedeutung zur Debatte wie hier. Es geht in der tat um alles.

Wenn der Jude diesen Kampf verliert, dann hat er endgültig verloren. Er weiß das auch. Die Juden der City und die luden im Kreml sind sich darüber durchaus einig. Sie spielen Kapitalismus und Bolschewismus, Christentum und Atheismus, Demokratie und Autokratie, Liberalität und Terror, je nach Bedarf, nur um das nackte Leben zu retten.

Es wird umsonst sein. Mit einer Wucht ohnegleichen haben sich die deutschen Heere auf den Feind geworfen. Er ist bereits in seinem Kern getroffen. Entscheidungen ganz großen Ausmaßes stehen bevor. Die Hoffnungen, die die Londoner Plutokraten auf den Ostfeldzug setzten, haben sich in keiner Weise erfüllt Der Bolschewismus wird zu Fall gebracht, und mit ihm stürzt der letzte Bundesgenosse auf dem Kontinent, auf den England gewartet hatte.

Das deutsche Volk möge sich die Tragweite der Entscheidung, die damit heranreift, in diesen Tagen immer klar vor Augen halten. Seine Söhne kämpfen heute nicht nur für die Freiheit und Sicherheit des Reiches, sie haben im wahrsten Sinne des Wortes einen ganzen Erdteil, seine Kultur und Zivilisation, sein Leben und seinen Bestand in ihren Schutz genommen. Selbst die Völker, die das heute noch nicht verstehen, werden es uns später einmal danken. Es wird die Zeit kommen, da ganz Europa, ja die ganze gesittete Welt Sinn und Hintergrund dieses gigantischen Kampfes erkennen wird; dann nämlich, wenn die Völker unseres Kontinents sich klar darüber werden, in welcher Gefahr wir uns befanden.

Niemals durchlebte Europa geschichtliche Stunden von größerer Bedeutung als heute. Niemals stand dieses Erdteils Schicksal so auf des Messers Schneide wie in diesem Krieg. Aber auch niemals konnten die Völker so beruhigt sein über ihre Zukunft wie jetzt, da sie wieder einmal den deutschen Waffen anvertraut ist.

An der Spitze Europas stehend, kämpfen wir mit unseren Bundesgenossen um mehr als nur um unser nationales Leben. Es geht um Sein oder Nichtsein eines Kontinents.

Es ist unser Stolz, daß die Deutschen wieder einmal in diesem Kampfe vor der Front stehen.


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