Gelobt sei, Was hart macht – Rede auf der Großkundgebung in Münster (28. Februar 1940)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 243 – 271)


Vor einigen Tagen sind zehn Jahre vergangen, daß Horst Wessel starb.

Er fiel als Student und Arbeiter für den Führer und für die nationalsozialistische Idee und wurde zum symbolhaften Träger des Märtyrertums unserer Bewegung. Wenn wir heute die Blicke zurückschweifen lassen über das seitdem vergangene Jahrzehnt, so möchte es uns fast erscheinen, als läge eine ganze Zeitepoche dazwischen; so viele große geschichtliche Vorgänge haben sich im Verlaufe dieser zehn Jahre abgespielt, daß ein Teil von ihnen schon aus unserem Gedächtnis entschwunden ist. Wie ein verwirrender Traum ist in diesen Tagen in meiner und in meiner Kameraden Erinnerung noch einmal jener naßgraue Februarnachmittag aufgestiegen, an dem wir Horst Wessel durch die Straßen des Berliner Ostens zu Grobe trugen. Heute sind diese Kameraden in alle Winde verstreut; die meisten stehen an der Front, ein Teil von ihnen tut in der Heimat Dienst für den Führer und die nationalsozialistische Bewegung. Damals mußten unser Parteigenosse Göring und ich nach polizeilichem Befehl in hundert Meter Entfernung vom Totenwagen hinter den sterblichen Überresten des gefallenen Kameraden zum Berliner Nikolai-Friedhof fahre. Dort betteten wir ihn in den Schoß der mütterlichen Erde zurück.

Da sang unsere kleine Schar von gläubigen Nationalsozialisten, fest um das Grab des gefallenen Kameraden geschart, zum erstenmal öffentlich das Horst-Wessel-Lied. Als ich dann an die offene Gruft herantrat, um dem Toten unsere letzten Grüße mitzugeben, rief ich unseren SA.Männern zu, es würden nur ein paar Jahre vergehen, dann sängen Arbeiter, Bauern, Studenten und Soldaten dieses Lied; ja, es würde dann von einem ganzen Volk gesungen. Man würde es hören in den Schulen und in den Kasernen auf den Straß und in den Gassen. Es würde dann gewiß die Freiheitshymne der deutschen Revolution sein.

Am anderen Tage fiel die Berliner Judenpresse aller Schattierungen mit geiferndem Hohn über mich her. Sie erklärte mich für verrückt, die von mir ausgesprochenen Prophezeiungen könnten nur einem kranken Gehirn entspringen.

Genau drei Jahre später wurde das Horst-Wessel-Lied neben dem Deutschlandlied zur Nationalhymne des nationalsozialistischen Reiches erhoben. Die lauten Schreier von damals waren mittlerweile feige ins Ausland geflohen, wo sie heute am Londoner, Pariser oder Straßburger Sender weiterhetzen und die politische Zukunft weissagen.

Diese jüdischen und plutokratischen Volksaufwiegler, die uns vor allem Anfang des Jahres 1930, als wir im Reich noch eine kleine verschworene Gemeinschaft von nationalsozialistischen Kämpfern waren, entgegentraten, befinden sich allesamt nicht mehr in unserem Lande. Ihre Macht ist zerstoben wie Spreu vor dem Winde. Sie haben den Staub des Reiches von ihren Füßen geschüttelt und sich anderswo eine bequemere Möglichkeit gesucht, ihr parasitäres Drohnendasein weiter fortzusetzen.

Sie haben nicht viel gelernt aus der Katastrophe, die, beginnend mit dem 30. Januar 1933, über sie hereinbrach. Alle ihre damals so lärmend und selbstsicher vorgetragenen Prophezeiungen haben sich als gänzlich illusorisch und falsch erwiesen.

Was also sollte uns veranlassen, ihren heutigen Prophezeiungen auch nur die geringste Beachtung zu schenken. Sie und ihre jüdischen Vettern und Vettersvettern sind jetzt die geistigen Hauptwortführer -soweit man bei ihnen überhaupt von Geist sprechen kann – des plutokratischen Krieges, den England und Frankreich gegen das Reich vom Zaune gebrochen haben. Aber wie damals, so machen sie sich auch heute stärker als sie sind. Sie tun so, als könnten sie vor lauter Kraft, wie man in Berlin sagt, nicht loofen. Sie gediehen immer nur, wenn unser Volk uneins war, wie ja auch England seine Weltherrschaft über Europa und über die ganze Erde nur aufrichten konnte, weil das deutsche Volk sich nur sehr selten der ihm innewohnenden Kraft bewußt wurde oder sie gar in inneren Kämpfen vergeudete. Deshalb lief ja auch das Bestreben der westlichen Plutokratie immer darauf hinaus, das deutsche Volk innerlich zu zerreißen und aufzuspalten, weil sie Deutschland nur so niederhalten konnte.

Wenn das deutsche Volk im Verlauf seiner vielhundertjährigen Geschichte nicht immer nur groß und tapfer, sondern auch klug und zielbewußt geführt gewesen wäre, so würden wir heute eine gänzlich freie, unabhängige imperiale Nation sein. Wir sind im Verlauf unserer Geschichte niemals so recht zum Zuge gekommen. Wir müssen deshalb heute alles das, was wir in unserer Geschichte versäumt haben, nachzuholen versuchen. Deutschlands Zeit ist nicht abgelaufen, unsere Zeit beginnt erst.

Wenn wir beispielsweise das tragische Verhängnis näher ins Auge fassen, das infolge des Dreißigjährigen Krieges über das deutsche Volk hereinbrach, wenn wir uns vergegenwärtigen, wieviel an deutscher Volkskraft wir damals verbrauchten, um Probleme zu lösen, deren Bedeutung heute vollkommen verblaßt ist, so bekommen wir eine ungefähre Vorstellung davon, wieviel wir allein durch diese eine völkische Tragödie verloren haben. Zwar können wir uns heute kaum noch vorstellen, daß wir einmal um die Frage „Protestantismus oder Katholizismus?“ dreißig Jahre lang Krieg geführt haben; aber die machtpolitischen Folgen dieses verheerenden Waffenganges sind geblieben. Der Westfälische Frieden löste Deutschland in seine einzelnen Bestandteile auf Das größte Reich der nachantiken europäischen Geschichte wurde zerschlagen. Da erst erhielt Frankreich das Elsaß, das rechtsrheinische Breisach und dazu das Recht, schutzeshalber eine Besatzung in der Festung Philippsburg zwischen Heidelberg und Karlsruhe zu halten mit Durchmarschrecht dieser Festungstruppen. Schweden erhielt Vorpommern mit Stettin, Wismar und die Bistümer Bremen und Verden. Da erst wurde die Unabhängigkeit der Schweiz und der Niederlande anerkannt; die dezimierte Bevölkerung Deutschlands zählte nur noch 3,6 Millionen. Das Reich aber wurde in 400 Reichsstände zerlegt; rund 2000 Enklaven wurden zugunsten. der kleinen Dynastien errichtet. Der Kaiser selbst aber war ohne Macht, die Fürsten erhielten ihre volle Scheinsouveränität, und damit schien die Zerstückelung Deutschlands für alle Zeiten gesichert. Es wurde im Westfälischen Frieden festgelegt, daß „in Angelegenheiten des Reiches inskünftig nichts geschehen oder fürgenommen werden solle, es geschehe denn mit Versammlung und Einwilligung aller Stände des Reiches“. Gegen einen etwaigen Friedensbrecher sollten alle an dem Friedensschluß Beteiligten mit ihrer gesamten Macht die Waffen ergreifen und die Durchführung der Bestimmungen erzwingen. Da auch Frankreich zu den Beteiligten gehörte, hatte es also das Recht, sich als Garant des Friedens jederzeit auch in innerdeutsche Verhältnisse einzumischen.

Das war das furchtbare Ergebnis eines dreißigjährigen furchtbaren Krieges, der Deutschland bis an den Rand des Abgrundes brachte. Welcher Anstrengungen es bedurfte, e, um das Reich allmählich wieder zur Höhe emporzuführen, das wissen wir aus der preußischen und deutschen Geschichte.

Friedrich der Große war der erste, der, diesen Zustand innerer deutscher Ohnmacht langsam überwindend, von Preußen aus begann, eine neue Reichsidee zu bilden. Welch eines Mutes und welch einer vermessenen Kühnheit bedurfte es, angesichts des verzweifelten inneren Zustandes des Reiches den Plan zu fassen, von Preußen aus eine neue deutsche Machtbildung zu versuchen. Wie oft stand Preußen im Siebenjährigen Krieg nahe vor dem Zusammenbruch? Nach der verlorenen Schlacht von Kolin am 18. Juni 1757 rückten Franzosen.. Russen, Schweden und die Reichsexekutionsarmee gegen das kleine geschlagene Heer Friedrichs vor. Aber trotzdem griff er an. In der Schlacht bei Roßbach am 5. November 1757 trat er mit 22000 Preußen 50000 Franzosen und sonstigen Truppen entgegen. Er schrieb damals an seine Schwester Wilhelmine: „Wir können wohl unglücklich sein, aber nicht ehrlos.“ Vor der Schlacht bei Leuthen am 5. Dezember 1757 wandte er sich in einer Rede an seine Generale: „Ich werde gegen alle Regeln der Kunst die beinahe dreimal stärkere Armee des Prinzen Karl angreifen, wo ich sie finde. Ich muß diesen Schritt wagen, oder es ist alles verloren. Wir müssen den Feind schlagen oder uns von seinen Batterien begraben lassen.“ Am 12. August 1759 erleidet er seine vernichtendste Niederlage bei Kunersdorf. Preußen steht vor dem Zusammenbruch. Der König schreibt, niedergebeugt vor Schmerz und gram, in einem Brief an seinen Minister Graf Finckenstein: „Ich habe keine Hilfsmittel mehr. Ungelogen – ich halte alles für verloren. Den Untergang meines Vaterlandes werde ich nicht überleben.“ Aber schon vier Tage nach der Schlacht rafft der große Reichsidee, deren Gestaltung von Friedrich dem Großen begonnen und König sich aufs neue auf. In einem Brief an seinen Bruder Heinrich von Bismarck fortgesetzt wurde. Er vollstreckt heute ein geschichtliches erklärt er: „Rechnen Sie darauf, daß ich, solange ich die Augen offen habe, den Staat aufrechterhalten werde, wie es meine Pflicht ist.“ Scheinbar hoffnungslos beginnt das Kriegsjahr 1760. Dann erringt er den Sieg bei Liegnitz gegen eine fast dreifache Übermacht. Bis zum Jahre 1763 schlägt er sich mit heroischer Kühnheit durch und begründet dann als geschichtliches Ergebnis des Siebenjährigen Krieges das neue Preußen.

Es ist also nicht an dem, als sei das Reich, in dem wir heute leben und atmen, das Ergebnis des Zufalls oder eines unverdienten Glückes. Wenn die preußische Idee Friedrichs des Großen von Bismarck zur Reichsidee weiterentwickelt wurde, so war auch sein Kampf um das neue Deutschland von tausend Schwierigkeiten, ja manchmal von der tödlichsten Bedrohung der Existenz seines historischen Werkes begleitet. Schon als er im Jahre 1862 zum Ministerpräsidenten berufen wurde, schollen ihm aus dem ganzen Lande Schmähartikel, Hohn, Haß und Abscheu entgegen. Er wandte sich in seiner berühmten Landtagsrede gegen seine Widersacher mit dem Wort, daß nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse die großen Fragen der Zeit entschieden würden. In jedem seiner drei Kriege würfelte er um die Existenz Preußens. jedesmal mußte er sich die bange Frage vorlegen, wie sich die europäischen Mächte zu seinen verwegenen Entschlüssen stellen würden. Auch nach dem großen Sieg über Frankreich 1870/71 und nach der Neubegründung des Kaiserreiches

unter Preußens Führung war er noch der Feindschaft der parlamentarischen Parteien ausgeliefert. Im Jahre 1888 aber konnte er dann in seiner großen Reichstagsrede zur Militärvorlage mit Stolz erklären: „Wenn wir in Deutschland noch einmal Krieg führen mit der vollen Wirkung unserer Nationalkraft, so wird es ein Krieg sein, mit dein alle, die ihn mitmachen, alle, die ihm Opfer bringen, kurzum, mit dem die ganze Nation einverstanden ist. Es muß ein Volkskrieg sein.“

Sein Staat war noch ein Staat der Fürsten, in seiner ganzen Struktur an die Zeit und ihre Gegebenheiten gebunden. Der Weltkrieg hat dann jene große Revolution vorbereitet, die – in der Novemberrevolte 1918 schmählich verfälscht – erst im Nationalsozialismus ihre volle Auslösung gefunden hat. Der Führer ist der Vollender der neuen deutschen Schicksal, dem wir alle in Ehrfurcht und Treue dienen.

Sein Werk ist der deutsche Volks- und Sozialstaat. Er begründete das erste Volksreich der Deutschen. Es umschließt über 80 Millionen Menschen gleicher Art, gleicher Sitte und gleicher Rasse. Diese wohnen in einem geschlossenen Siedlungsraum in Mitteleuropa. Das deutsche Volk ist unüberwindlich an Kraft und Intelligenz. Es hat ein Recht, von der übrigen Welt die Erfüllung seiner vitalen Lebensansprüche zu fordern. Es hat sich im Laufe der vergangenen sieben Jahre im Innern eine neue soziale Ordnung gegeben. Es verwirklicht in ihr die edelste Form der Demokratie: es regiert sich selbst durch seine besten Söhne. Seine Führung ist nicht abhängig von kleinen Cliquen von Dynasten oder Kapitalisten; sie gehorcht ausschließlich dem Gesetz des Volkswohles. Das deutsche Volk ist damit zum erstenmal in seiner Geschichte einig geworden. In seiner Einheit liegt seine Kraft.

In dieser Einheit aber schon sieht die sterile plutokratische Welt des Westens eine Herausforderung. Das deutsche Volk hatte wie der Führer die ernste Absicht, in Frieden zu leben und in Ruhe seiner Arbeit nachzugehen. Wenn die plutokratische Welt ihm den ihm gebührenden Anteil an den Reichtümern der Erde vorenthielt, so hat es sich dagegen auf seine Weise friedlich zu helfen versucht. Im Vierjahresplan hat es sich eine großartige Organisation dieser wirtschaftlichen Selbsthilfe geschaffen. Aber selbst das wollte die plutokratische Welt nicht zulassen. Sie wollte Deutschland weiter in Abhängigkeit halten. Sie wollte das Reich für ewige Zeiten auf das Niveau des Westfälischen oder doch mindestens des Versailler Friedens zurückdrängen. Schon die Tatsache, daß Deutschland einig war und zur Selbsthilfe schritt, empfand diese plutokratische Welt als eine Provokation. Deshalb überfiel sie das Reich in dem ihr günstig erscheinenden Augenblick. Der Krieg ist damit Wirklichkeit geworden; die plutokratische Welt hat Deutschland zum Existenzkampf herausgefordert.

Was verstehen wir nun unter Plutokratie? Die Plutokratie ist jene Art der politischen und wirtschaftlichen Führung, in der ein paar hundert Familien, die alles andere, nur keine sittliche Berechtigung dazu mitbringen, die Welt beherrschen. Sie beurteilen und behandeln die großen Völkerprobleme nicht nach den Interessen der Völker selbst, sondern ausschließlich nach ihren eigenen Geldsackinteressen. Ihr ganzes Bestreben läuft darauf hinaus, die Völker diesen Interessen dienstbar zu machen. Sie sind damit eine europäische, ja, eine Weltgefahr geworden.

Diese Art von Plutokratie sehen wir heute vor allem in England am Werke. Ihr ist unser neuer sozialer Volksstaat schon auf Grund ihres durchaus kapitalistischen Charakters ein Dorn im Auge. Sie fürchtet, daß er eventuell in der Welt, vor allem in ihrer Welt, Schule machen könnte. Darum hat sie das Reich mit Krieg überzogen. Ihre lügnerische Behauptung, daß Deutschland die Welt erobern wolle, ist nur eine faule Ausrede; was soll diese auch bedeuten angesichts der Tatsache, daß heute der größte Teil der Erde von der westlichen, vor allem der englischen Plutokratie beherrscht wird!

Zur Plutokratie gehört wie der Absatz zum Schuh jene widerliche Art von politischer Heuchelei, die fromme Sprüche und Gebete murmelt, während sie die ganze Welt in ihre brutale und räuberische Tyrannei zwingt. 46 Millionen Engländer besitzen 40 Millionen Quadratkilometer der Erde. Im französischen Mutterlande leben 80 Menschen auf einem Quadratkilometer; daneben besitzt Frankreich 9 Millionen Quadratkilometer Kolonialraum. Deutschland dagegen lebt mit seinen 80 Millionen Menschen auf 600000 Quadratkilometern; bei uns müssen also 140 Menschen mit einem Quadratkilometer auskommen. Das ist das schreiende geschichtliche Unrecht, das man uns Deutschen aufgezwungen hat und mit Gewalt und Krieg weiter aufzwingen will.

Das ist das, was wir unter Plutokratie verstehen: Eine zahlenmäßig begrenzte westlerische Herrenschicht hat sich in den Besitz der Erde gesetzt und versucht nun, den aufstrebenden jungen Völkern den Platz an der Sonne zu verwehren und ihnen eine ihrer Zahl und ihrem Wert angemessene Höherentwicklung vorzuenthalten. Mit welchen Methoden, das hat Winston Churchill einmal im Burenkrieg mit den zynischen Worten zum Ausdruck gebracht: „Es gibt nur ein Mittel, den Widerstand zu brechen: das ist die härteste Unterdrückung. Mit anderen Worten: wir müssen die Eltern töten, damit ihre Kinder Respekt vor uns haben.“

Diese Plutokratie aber hält ihr tyrannisches Regiment nicht nur über andere Völker aufrecht, sie zwingt auch ihre eigenen Völker in die unsozialste Sklaverei, die die Geschichte jemals sah. Der bekannte irische Dichter Bernard Shaw schrieb darüber noch am 6. Dezember 1935 in der „Yorkshire Post“: „Der Boden Englands besteht vorwiegend aus den sterblichen Überresten englischer Männer und Frauen, die über arbeitet und unterernährt gewesen sind von der Zeit an, wo sie als kleine Kinder zuerst in der Lage waren zu arbeiten bis zu ihrem Tode im Arbeitshaus.“

Das ist die britische Plutokratie in Reinkultur, jene Plutokratie, die heute noch bei allen humanen Phrasen in England die Prügelstrafe aufrechterhält und sie mit einer „neunschwänzigen Katze“ vollziehen läßt, deren Narben das Leben hindurch bleiben; jene Plutokratie, die, wenn sie es könnte, sofort in der ganzen kultivierten Welt wieder den Sklavenhandel einführen würde, aus dem sie ja auch die Begründung ihres Reichtums herleitet. Heute, mitten im Kriege, zählt das plutokratische England noch am 31. Januar 1940 1380000 Arbeitslose. Wie sollte ihm unser sozialer Volksstaat nicht ein Dorn im Auge sein! Es hat seine eigenen Arbeiter proletarisiert in einem Ausmaße, von dem wir uns gar keine Vorstellung machen können. Jetzt möchte es die jungen, aufstrebenden Völker, vor allem Deutschland, für alle Zeiten zu Proletariern stempeln.

Dieses England maßt sich an, die Welt zu beherrschen! Es bringt das heute auch ganz unverblümt zum Ausdruck. Wenn die Chamberlain und Churchill heuchlerischerweise behaupten, sie wollten sich nur gegen die deutsche Aggression zur Wehr setzen, sie führten gegen das deutsche Volk nichts Böses im Schilde, sie verfolgten nur das Ziel, den Hitlerismus zu vernichten, so werden sie von ihren eigenen literarischen und journalistischen Wortführern Lügen gestraft. Kürzlich veröffentlichte die deutsche Presse den Brief eines britischen Diplomaten, den er von Peking an eine verwandte Familie nach England geschrieben hatte. Dabei lüftete dieser Diplomat, weil er sich unbeobachtet glaubte, ganz naiv und dummfrech die Maske der englischen Heuchelei. Er erklärte ganz unumwunden, „er sehe in diesem Kriege eine ungeheure Tragödie, in der das deutsche Volk zum Wohl der ganzen Menschheit geopfert werden müsse. Es stehe fest, daß zwei so dynamische Völker wie England und Deutschland nicht in der gleichen Welt zusammenleben könnten. Die Welt sei nicht groß genug für sie; einer müsse gehen. Er sei deshalb der Ansicht, daß D e u t s c h 1 a n d und nicht nur Hitler vernichtet werden müsse, so daß es sich niemals wieder erholen könne. Es dürfe kein Mißverständnis darüber geben, daß Hitler und Deutschland ein Begriff seien. Wenn er sage, Deutschland müsse zerstört werden, so meine er damit, es müsse zerstört werden als ein erstrangiger Machtstaat. Der einzige ernsthafte Rivale, der die englische Vorherrschaft in Frage stelle, sei Deutschland, und deshalb müsse es zerstört werden.“

Und dann gibt dieser englische Diplomat eine klassische Definition der britischen Moral, die heute von den Chamberlain und Churchill so laut im Munde geführt wird; er erklärt: „Da unsere in der Vergangenheit begangenen Missetaten uns in die Lage versetzt haben, daß wir zur Zeit anscheinend moralisch handeln können, sollten wir diese unsere Gelegenheit benutzen, um die moralische Ordnung der Welt zu fördern.“

So sieht also ein englischer Diplomat das europäische Gemeinschaftsleben. England hat durch eine Kette von Unmoralitäten sein Weltreich aufgerichtet. Es ist heute, wie dieser offenherzige britische Diplomat erklärt, in der glücklichen Lage, „zur Zeit anscheinend moralisch handeln zu können“; es soll sich also diese Gelegenheit, die nach englischen Begriffen moralische Ordnung der Welt zu fördern, nicht entgehen lassen.

Hier sehen wir die plutokratischen, frommen Engländer unter sich. Es nützt dem Londoner Rundfunk nichts, wenn er auf Befehl des englischen Lügenministeriums erklärt, daß es sich hier um den Brief „eines jungen, naseweisen Burschen“ handle, der „als Student an der Pekinger Botschaft“ tätig sei. Dieser „junge, naseweise Bursche“ ist ein englischer Vizekonsul, und er hat einmal ausnahmsweise das geschrieben, was die britischen Plutokraten sonst nur denken oder sich in ihren Klubs und Konventikeln, wenn sie sich unter sich glauben, auch wohl heimlich und mit Wohlgefallen zuflüstern. Hier sehen wir die englischen Plutokraten ohne Gebetbuch. Hier haben sie die Röcke ausgezogen und die Hemdsärmel aufgekrempelt. Ihre Bibeln haben sie in die Ecke gefeuert, da sie nur für den öffentlichen Gebrauch bestimmt sind, und nun erscheinen sie vor den Augen der staunenden Mitwelt wieder als jene uns aus ihrer Geschichte ja längst bekannten brutalen und zynischen Egoisten, denen die Moral nur ein bequemes Aushängeschild ist. Hier unterhalten sie sich in dem ihnen eigenen ordinären Jargon wie die alten Vetteln, wenn sie vom Gottesdienst zurückkehren und schlüpfrige Jugenderinnerungen austauschen.

Wir haben sie längst durchschaut. Uns imponieren ihre Phrasen von Humanität und Zivilisation nicht mehr. Wir entdecken dahinter die wut- und haßentstellte Fratze jener Plutokratie, die im heutigen England ihre machtpolitische Verkörperung erfahren hat. Das kapitalistische Britentum ist erkannt. Wir können jenem englischen Diplomaten nur dankbar sein, daß er durch seinen etwas unvorsichtigen Brief in das geheimnisvolle Dunkel der englischen Kriegführung hineingeleuchtet hat. Wir können nur dankbar sein all den anderen literarischen und journalistischen Wortführern des englischen Krieges, die aus ihrer Meinung im Gegensatz zu den offiziellen Persönlichkeiten nur wenig Hehl machen.

Herr Chamberlain hat sich am ersten Kriegstage in einer Rede an das deutsche Volk gewandt. Woher er die Qualifikation dazu nahm, hat er uns dabei leider nicht verraten. Er erklärte in dieser heuchlerischen Ansprache, daß England nicht die Absicht habe, das deutsche Volk anzugreifen; es wolle vielmehr dem deutschen Volk nur einen Liebesdienst tun, indem es uns Deutsche von der Tyrannei des Hitlerismus befreie. Wer England dazu aufgefordert hat und ob das deutsche Volk überhaupt von ihm befreit werden will, verschweigt Herr Chamberlain wohlweislich. Das Kriegsziel Englands besteht nach ihm also nur darin, den Hitlerismus zu vernichten.

Diese plumpe, dummdreiste Lüge kennen wir! England hat bekanntlich in seiner ganzen Geschichte niemals gegen Völker, sondern immer nur gegen Systeme gekämpft, die es dabei nicht verfehlte, als besonders niederträchtig und verachtenswert vor der Welt anzuprangern. Es hat auch im Weltkrieg nicht gegen das deutsche Volk gefochten, sondern nur gegen den „Kaiserismus“ – was es dann allerdings nicht daran hinderte, dem deutschen Volk im Versailler Vertrag das schimpflichste Friedensdiktat aufzuzwingen, das jemals einem Kulturvolk zugemutet wurde. Es hat auch im Burenkrieg nicht gegen die Buren gekämpft, sondern nur gegen den Krügerismus – was es bekanntlich nicht daran hinderte, die Kinder und Frauen der kämpfenden Buren in Konzentrationslager zu sperren und sie dort verheerenden Seuchen und schleichendem Hungertod preiszugeben. Auch diesmal will es nicht gegen das Reich oder gegen das deutsche Volk kämpfen, da sei Gott davor; es will nur in Vollzug seines ihm von einer höheren sittlichen Ordnung anvertrauten Auftrags den Hitlerismus beseitigen.

Aber das deutsche Volk ist durch die Erfahrungen der letzten drei Jahrzehnte zu gewitzt geworden, um auf diesen durchsichtigen Schwindel noch einmal hereinzufallen. England will den Hitlerismus beseitigen, um das Reich zu fällen; es will das Reich fällen, um das deutsche Volk zu vernichten. So lautet das Kriegsziel, das die englische Plutokratie sich gesetzt hat! Das ist die Wahrheit, und so sehen die britischen Humanitätsfanatiker bei Licht besehen aus. So auch unterhalten sie sich, wenn sie unter sich sind. Der „junge Bursche“, der den eben genannten berüchtigten Brief schrieb – der „Student“ der „Pekinger Botschaft“ -, spricht die unverfälschte Sprache der britischen Plutokratie mit Dialekt. Er unterscheidet sich von den Chamberlain und Churchill nur dadurch, daß er das sagt, was er denkt.

Das deutsche Volk muß sich also im klaren darüber sein, daß es in dieser kriegerischen Auseinandersetzung zwischen dem Reich und der westlichen Plutokratie auf Leben und Tod geht. Ein Ausweichen ist jetzt nicht mehr möglich. England hat den Plan gefaßt, das Reich zu vernichten und es wieder auf den Zustand des Westfälischen Friedens zurückzuwerfen. Wir wissen also, woran wir sind. Wir brauchen uns keine Illusionen mehr zu machen. Wenn die englische Plutokratie zum Erfolg käme, so würde sie keinen Augenblick zögern, das deutsche Volk in seiner Gesamtheit zu vernichten.

Das haben auch alle Deutschen sehr klar erkannt. Wenn man sich im neutralen Ausland manchmal darüber wundert, daß wir diesen Krieg, ja nicht einmal den triumphalen Sieg über Polen mit lauten und rauschenden Siegesfeiern festlich begehen, so können wir darauf nur zur Antwort geben, daß dieser Krieg für uns eine Angelegenheit festester Entschlossenheit ist. Wir brauchen für eine Sache, die notwendig und unabweisbar ist, kein Strohfeuer der Begeisterung anzufachen. Wir Deutschen sind uns darüber klar geworden, daß den englischen Provokationen und Rechthabereien ein Ende gemacht werden muß. Wir wollen es nicht länger dulden, daß ein ganzer Erdteil unter die freche und heuchlerische Vormundschaft einer kleinen plutokratischen Clique gestellt wird. Wir glauben, damit ganz Europa einen Dienst zu tun.

Darum brauchen wir uns über den Krieg auch keine Illusionen mehr zu machen. Wir unterschätzen unseren Gegner nicht, aber wir über schätzen ihn auch nicht. Wir kennen auf das genaueste unsere Hilfsmittel, aber auch die seinen. Keinen Augenblick jedoch zögern wir, in der Rechnung für die kommenden Dinge auch jene unwägbaren Werte des Glaubens mit einzukalkulieren, die die deutsche Nation in den letzten sieben Jahren so stark und unüberwindlich gemacht haben. Die englischen Plutokraten sollen sich ruhig für den Hausgebrauch eine Revolution in Deutschland an die Wand malen, ja selbst sogar daran glauben. Das haben ihnen die jüdischen Emigranten, die Deutschland bei Nacht und Nebel verließen, ins Ohr geblasen. Das aber beweist die Geschichte, daß Emigranten immer die schlechtesten Ratgeber sind. Und diese Sorte von Ratgebern hat sich einmal schon über uns so verhängnisvoll getäuscht, als wir ihnen auf innerpolitischem Gebiet begegneten. Immer wenn sie sich täuschten, haben sie eine gute Gelegenheit nach der anderen verpaßt. Ja, man könnte fast sagen, daß der Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung zum Teil die Geschichte der verpaßten Gelegenheiten ihrer Gegner war. Sie sollen heute getrost unsere U-Boote am laufenden Band versenken, so daß danach auf dem Grunde des Meeres fast mehr deutsche U-Boote ruhen, als wir überhaupt besitzen; sie sollen ruhig die Güte und Brauchbarkeit unserer Waffen bezweifeln, die Qualität unserer Flugzeuge ironisieren; sie können uns dadurch nicht nervös oder kopfscheu machen. Auch die polnische Herrenkaste, die Deutschland im Sommer des vergangenen Jahres herausforderte, hat sich solchen Täuschungen hingegeben. Sie hat sich und dem polnischen Volk vorgeschwindelt, daß es in Deutschland nichts mehr zu essen gäbe, daß unsere Soldaten miserabel gekleidet seien, ja in Zivil Militärdienst machten, daß unsere deutschen Waffen gar nichts taugten, daß die deutschen Tanks aus Pappe beständen und ähnliches. Die Folge davon war, daß ganze polnische Kavallerieregimenter mit gezogenem Degen gegen deutsche Tanks anritten in der Annahme, sie könnten die Pappwände dieser Tanks mit der blanken Waffe durchstoßen. Sie dachten immer nur an die Vernichtungsschlacht, die sie Deutschland nach Voraussage ihrer Führung vor den Toren von Berlin liefern wollten; und ehe sie sich versahen, waren sie in einem Blitzfeldzug von achtzehn Tagen zu Boden geworfen. Dann kam ein Erwachen, fürchterlicher, als selbst wir es geglaubt hatten. Erst waren sie monatelang mit Hohn und überlegenem Spott über Deutschland hergefallen, und dann brach der polnische Saisonstaat unter den Vernichtungsschlägen der deutschen Wehrmacht zusammen. Was sollte uns heute dazu veranlassen, die englischen Drohungen und Großsprechereien ernster zu nehmen, als sie das verdienen? Wir gehen mit souveräner Verachtung darüber hinweg.

Wenn ein maßgebender englischer Journalist erklärt, „der Polnische Korridor müsse abgeschafft werden, indem Ostpreußen an Polen komme, ebenso seien die sudetendeutschen Gebiete wieder unter die Herrschaft des kommenden tschechischen Staates zu stellen, und die in diesen Gebieten lebenden unliebsamen Deutschen müßten deportiert werden; die alliierten Regierungen dürften diesmal nicht wieder in den Fehler verfallen, die Friedensbedingungen so milde durchzuführen wie jene von Versailles, denn darin liege die Wurzel zu neuen Konflikten“ – so zieht das deutsche Volk aus diesen Erklärungen seine harten Lehren. Wenn der französische Marineminister Campinchi erklärt, „der Friedensvertrag, der den nächsten Krieg beenden werde, müsse nach dem Muster des Westfälischen Friedens ausfallen und das Reich völlig zerstückeln und in seine Teile zerlegen“, so wissen wir gottlob alle, woran wir sind. Und wenn gar eine englische Schreiberseele in der Zeitschrift „Cavalcade“ mit geradezu widerlicher Heuchelei erklärt: „Ist es das deutsche Volk,’ das wir hassen, oder das Böse, das in ihm steckt? Aus dem Alten Testament haben wir gelernt, wie mehr als einmal auf Befehl Gottes eine ganze Generation ausgerottet werden mußte; offensichtlich gab es keinen anderen Weg, um das Böse loszuwerden, das sich in gewissen Nationen eingenistet hatte. Wir finden sogar, daß bei einer Gelegenheit diejenigen, die Gottes Befehl der Ausrottung eines gewissen Volkes dicht nachkamen, selbst gezüchtigt wurden. Befinden wir uns jetzt nicht in der Zeit, von der die Bibel spricht?“, so kann man mit Fug und Recht darauf zur Antwort geben: ja, gewiß befinden wir uns jetzt in dieser Zeit, nur umgekehrt gesehen, als sich das diese englische Schreiberseele vorstellt!

Im übrigen haben unsere Gegner nie anders gehandelt. Sie haben die nationalsozialistische Bewegung und ihre Führung stets unterschätzt und sind deshalb ihren vernichtenden Schlägen meistens unvorbereitet und gänzlich ahnungslos entgegengetreten. Unsere alten Parteigenossen erinnern sich gewiß noch der Jahre von 1925 bis 1930. Da höhnten unsere innerpolitischen Gegner und ihre außenpolitischen Schrittmacher über die nationalsozialistische Bewegung, übergossen den Führer mit Geifer, Hohn und Verachtung, witzelten über den „Bierkellerputsch“ vom November 1923 in München, von dem die nationalsozialistische Bewegung sich niemals wieder erholen werde, Damals hätten sie noch Zeit und Möglichkeiten genug gehabt, die nationalsozialistische Bewegung durch das Übergewicht ihrer Macht zu erdrücken. Sie haben es nicht getan, weil sie uns nicht ernst nahmen und sich in ihrer Selbsttäuschung über uns nur Illusionen machten. Als wir dann am 14. September 1930 mit 107 Mandaten in den Reichstag einzogen, erklärten sie zu ihrer eigenen Beruhigung, das sei eine Fieberkurve, die ebenso schnell wieder absteigen werde, wie sie hochgestiegen sei. Da hätten sie uns vielleicht auch noch erledigen können. Aber wiederum taten sie es nicht, weil sie uns nicht ernst nahmen. Als es dann zu spät war, im Frühling und Sommer 1932, gründeten sie die sogenannte „Eiserne Front“, schlossen parlamentarische Gruppen und Verbände zusammen in der Annahme, daß man aus 10 Toten einen Lebendigen machen könne. Noch im Januar 1933, als die nationalsozialistische Bewegung im Wahlkampf in Lippe zum letzten vernichtenden Schlag ansetzte, höhnten sie in ihren feilen Zeitungen: „Hitler geht aufs Land – ein sichtbares Zeichen für den Zusammenbruch der nationalsozialistischen Bewegung!“ Man lese noch einmal die Leitaufsätze, die die jüdischen Journalisten, heute die geistigen Wortführer des plutokratischen Krieges gegen Deutschland, am 29. Januar 1933 in den Berliner Judenblättern aller Schattierungen gegen den Nationalsozialismus schrieben, und erkenne die Wahrheit des Wortes: „Wen der Herr strafen will, den schlägt er zuvor mit Blindheit.“

Aber wie immer, so handelten sie nach verlorener Schlacht auch hier. Am Abend des 30. Januar überließen sie die von ihnen verführten Anhänger ihrem tragischen Schicksal; sie selbst aber saßen in den Nachtzügen, die sie über die rettende Grenze hinwegtrugen. Haben sie etwa aus dieser Katastrophe gelernt? Nein. Vom sicheren Port des Auslands aus erklärten sie, daß der Nationalsozialismus höchstens sechs Wochen an der Macht bleiben werde. Als die sechs Wochen um waren, erhöhten sie unsere Gnadenfrist auf sechs Monate. Aus den sechs Monaten sind mittlerweile sieben Jahre geworden. Sie standen im Verlauf dieser sieben Jahre im Lager von Schuschnigg, machten ihm den Rücken steif, bis das österreichische Terrorregime unter der Wucht des nationalen Aufstandes des deutschösterreichischen Volkes zusammenbrach. Von Wien flüchteten sie nach Prag und führten dann für Benesch das große Wort. Als Böhmen und Mähren besetzt wurden, brachen sie wieder ihre Zelte ab und zogen nach Warschau. Hier wiegelten sie die Straße gegen das nationalsozialistische Deutschland auf. Nun traten sie für Beck und Genossen ein, fabrizierten Schlagworte von der Zerhackung der deutschen Armee bei Berlin, logen, die deutschen Waffen taugten nichts, und es bedürfe nur einer geringen Anstrengung für die polnische Armee, um Deutschland in Stücke zu schlagen. Polen wurde zu Boden geworfen, und nun sitzen sie in London und Paris und führen von dort aus das große Wort. Man braucht kein Prophet zu sein, um haargenau voraussagen zu können, wie das enden wird. Wo sie auftauchen, da riecht es nach Untergang und Verwesung. Wenn man nichts von Politik verstände, so müßte man aus den bisher mit ihnen gemachten Erfahrungen wissen, daß die Sache, die diese verwahrlosten journalistischen Subjekte vertreten, schon an sich verloren ist. Jetzt machen sie die deutschfeindliche Propaganda für die Chamberlain und Churchill. Hier treffen sich zwei Gruppen von politischen Unterweltsfiguren, die einander wahrhaft würdig sind.

Die englischen Plutokraten hatten sich eine bequeme Kriegsrechnung aufgemacht. Sie hatten sich den Überfall auf Deutschland so ausgedacht, daß in kurzer Zeit das nationalsozialistische Regime durch eine innere Revolution gestürzt würde. Es wäre dann für sie ein leichtes gewesen, das führerlos gewordene Reich ein zweites Mal zu Boden zu schlagen und ihm einen neuen, diesmal aber endgültig vernichtenden Friedensvertrag aufzuzwingen.

Die ganze Tendenz ihrer deutschfeindlichen Propaganda lief deshalb darauf hinaus, mit scheinheiligen Phrasen das deutsche Volk zu verwirren und es an der Sicherheit und Gradlinigkeit seiner Führung irrezumachen. Chamberlain selbst leitete ja diese Methode mit seiner berüchtigten Ansprache an das deutsche Volk am ersten Kriegstag ein. Aber er mußte, gewiß zu seinem maßlosen Erstaunen, bemerken, daß in Deutschland niemand auf ihn hörte. Das deutsche Volk hatte in den vergangenen sieben Jahren gelernt, nur noch dem Wort seines Führers Gehör zu schenken. Wenn man sich heute vergegenwärtigt, daß ein ausländischer Diplomat eines deutschfeindlichen Staates in Berlin noch kurz vor Ausbruch dieses Krieges an seine Regierung berichtete, er nehme an, daß, wenn der Krieg Tatsache werde, der Nationalsozialismus in Deutschland in fünf Tagen durch eine innere Revolution gestürzt werde, so weiß man, auf welchen katastrophalen Illusionen die plutokratische Kriegsrechnung aufgebaut ist.

So also schätzen sie dich, deutsches Volk, ein! Einmal, im November 1918, ist ihnen das verruchte Experiment gelungen, dich in eine Revolution zu stürzen und dich dann in deiner Wehrlosigkeit brutal niederzuschlagen. Dieses Experiment wollten sie noch einmal wiederholen. Gleich bei Beginn des Krieges legten sie wieder die alten, etwas abgespielten Grammophonwalzen auf Wiederum erheben- sie gegen die deutsche Führung scheinheilige Anklagen, die aufs Haar genau denen gleichen, die sie im Weltkrieg gegen das Reich erhoben haben; diesmal nur mit dem Unterschied, daß in all diesem wirren Zeug eine Behauptung der anderen widerspricht. Die jüdischen Emigranten, die heute ihre Ratgeber sind, können ihnen nur wenig dienen. Sie haben ein Deutschland vor Augen, das vielleicht im Jahre 1932 noch vorhanden war, heute aber längst nicht mehr existiert. Und selbst das haben sie niemals verstanden. Sie werfen über Deutschland Flugblätter ab, die in ihrer bornierten Albernheit alles bisher Dagewesene weit in den Schatten stellen. Sie wenden sich in ihrer Rundfunkpropaganda an das deutsche Volk und ahnen anscheinend gar nicht, daß ihnen in Deutschland kein Mensch zuhört. Es gehört bei uns zu den selbstverständlichen Pflichten jedes Staatsbürgers, der ausländischen Lügenpropaganda kein Gehör zu schenken. Das weiß jeder Deutsche, und jeder Deutsche handelt danach. So wie der Soldat sich körperlich nicht selbst verstümmeln darf, um sich damit für den Krieg untauglich zu machen, so darf der deutsche Volksbürger sich nicht durch die feindliche Lügenpropaganda seelisch selbst verstümmeln, um damit, wenn auch nur einen Augenblick lang an Kampf- und Glaubenskraft zu verlieren.

Was ist auch schon Rares den Rundfunkkanonaden, die von London und Paris zu uns herüberdringen, zu entnehmen 1 Ich muß sie täglich berufsmäßig anhören und kann nur sagen’ daß sie mich auf die Dauer zu Tode langweilen. Das alles haben wir nun schon fast 20 Jahre lang zu hören bekommen. Dort drüben an den Mikrophonen stehen nämlich dieselben Juden, die wir von 1918 bis 1933 zur Genüge kennengelernt

haben. Es sind verwahrloste literarische Subjekte, die hinter der Maske des Biedermannes nur ihre ohnmächtige Wut verbergen und diese durch keifendes Geschimpfe abzureagieren suchen. Ihr Lügengestammel. aber klingt hohl und leer. Es sind dieselben, die Horst Wessel noch nach seinem Tode durch ihre feigen Verleumdungen zu schänden versuchten, dieselben, die heute das deutsche Volk verführen möchten, um es wieder in seine alte Ohnmacht zurückzuwerfen. Sie haben sich nicht geändert; aber Gott sei Dank hat das deutsche Volk sich geändert. Es erkennt sie alle wieder, und es wird auch diesmal mit ihnen fertig zu werden wissen. Eine ständig auf der Wacht stehende offensive deutsche Gegenpropaganda bleibt ihnen die Antwort nicht schuldig. Wir kennen unsere Pappenheimer. Wir Nationalsozialisten haben uns mit ihnen vierzehn Jahre lang

in Deutschland herumgerauft und, wie man wohl sagen kann, mit einigem Erfolg. Wir wissen, wo und wie sie anzufassen sind. Es imponiert uns auch gar nicht, wenn sie im trauten Verein mit den Chamberlain, Churchill und Genossen die deutsche Führung persönlich anzugreifen versuchen. Das kennen wir, das ist alles schon dagewesen. Wir geben ihnen Schlag auf Schlag mit verdoppelter Wucht zurück. Wir haben ja schon einmal mit ihnen die Klingen gekreuzt, damals in den Jahren von 1919 bis 1933.

Da waren wir noch eine verhältnismäßig kleine Sekte, und trotzdem haben wir ihnen, wo sie uns in die Quere kamen, Zunder gegeben, daß die Fetzen flogen. Heute nehmen wir ihr Lügengeschrei gar nicht mehr ernst. Das erledigen wir mit der linken Hand.

Das deutsche Volk schenkt diesen lügnerischen Verleumdungen kein Gehör; es hört heute nur noch auf ein Kommando. Einen November 1918 wird es in Deutschland niemals, niemals wieder geben. Die Juden und Plutokraten sollten sich die Mühe sparen. Es lohnt nicht einmal das Papier, das sie dazu verwenden. Wir sind für sie und von ihnen nicht zu bekehren. Sie sollten nicht weiter Begriffe von Humanität und Zivilisation strapazieren, die ihnen ja doch völlig fremd sind und ewig fremd bleiben werden. Das deutsche Volk kennt sie, und gebe Gott, daß sie das deutsche Volk noch einmal kennenlernen!

Wie sollte das auch anders sein angesichts der Tatsachen, die immer härter sind als leere Worte. Wenn England noch einmal wie im Weltkrieg versuchen will, Deutschland zu blockieren, es von der Nahrungsmittelzufuhr abzuschneiden und damit seine Frauen und Kinder dem Hungertod preiszugeben, so ist das im Weltkrieg einmal gelungen, aber das gibt’s eben nur einmal, das kommt nicht wieder. Im Gegenteil, die deutsche Staats- und Kriegführung hat die Blockade großenteils bereits wirkungslos gemacht. Der Pfeil richtet sich bald schon gegen den eigenen Schützen.

Die Sicherheit des Reiches liegt in den Händen einer Wehrmacht, die die beste und durchgebildetste militärische Organisation darstellt, die die Geschichte jemals gekannt hat. Diese Wehrmacht hat in achtzehn Tagen den polnischen Staat zerschmettert. Sie ist entschlossen und in der Lage, auf Befehl des Führers alle Maßnahmen zu treffen und durchzuführen, die zur siegreichen Beendigung dieses Krieges nötig erscheinen. Hinter ihr steht voll innerster, geschlossenster Bereitschaft das ganze deutsche Volk. Diese Bereitschaft ist eine bedingungslose und totale. Sie wird geführt und repräsentiert von der nationalsozialistischen Bewegung und zusammengefaßt im nationalsozialistischen Staat, dessen Struktur bis ins Letzte durchgebildet ist. Die bestfunktionierende Organisationsmaschinerie, die überhaupt nur denkbar ist, gibt dem Reich und dem Volke den inneren Zusammenhalt. Wir sind 80 Millionen Deutsche, die um ihre vitalsten Lebensrechte kämpfen. Jeder deutsche Volksbürger sieht die Berechtigung und die Notwendigkeit dieses Kampfes ein. Jeder deutsche Volksbürger ist deshalb entschlossen, alles einzusetzen, um diesen Kampf zu einem siegreichen Ende zu führen. Wir wissen alle genau, was man mit uns machen würde, wenn man uns noch einmal zu Boden zwänge. Es gibt bei uns keine Unklarheit mehr. Die deutsche Nation wird mit der plutokratischen Welttyrannei Schluß machen. Die Gelegenheit, die sie uns aufgezwungen hat, soll ausgenutzt werden.

Dabei stehen wir gar nicht an, frei und offen zu erklären, daß wir in der Durchsetzung unserer Lebensrechte und in der Führung dieses Krieges selbstverständlich eine ganze Menge von Schwierigkeiten zu überwinden haben. Das liegt nun einmal in der Natur eines Krieges, daß er für das ganze Volk erhöhte Sorgen und Anforderungen mit sich bringt. Wir machen kein Hehl daraus, selbst auf die Gefahr hin, daß die Londoner und Pariser Lügenzentralen uns aufs neue das Wort im Munde herumdrehen. Die Schwierigkeiten, die wir überwinden, machen uns nur stärker. Wichtig ist nur, daß die Lasten und Schwierigkeiten gerecht verteilt werden; und dafür ist im nationalsozialistischen Deutschland hinreichend gesorgt. In unserem sozialen Volksstaat hat eine Bevorrechtung der Reichen oder Begüterten keinen Platz mehr. Jedermann nimmt zu gleichen Teilen an den Sorgen und Beschwernissen, die der Krieg mit sich bringt, teil.

Die Hauptschwierigkeit, mit der wir uns abgemüht haben und noch abmühen müssen, ist die Kohlenfrage. Es ist daher ein offenes und klärendes Wort darüber am Platze. Der abnorm lange und strenge Frostwinter war ein Naturereignis, unter dem ganz Europa und nicht nur Deutschland zu leiden hatte. Der augenblickliche Kohlenmangel ist zu einem großen Teil auf diese Katastrophe zurückzuführen. In Wirklichkeit leidet Deutschland auch gar nicht an Kohlen-, sondern an Transportmittelmangel. Und zwar ist das in der Hauptsache darauf zurückzuführen, daß die Wasserwege, die in normalen Wintern einen großen Teil unserer Kohlentransporte sicherstellen, wochenlang zugefroren waren oder noch zugefroren sind. Die Reichsbahn selbst hatte, und das wäre auch unter normalen Verhältnissen der Fall gewesen, mit großen Schneeverwehungen, gefrorenen Weichen und Signalanlagen zu kämpfen, und zum Teil leidet sie selbstverständlich auch unter der Verdunkelung, deren militärische Notwendigkeit außer aller Debatte steht, die aber das Zusammenstellen der Transportzüge sehr verzögert. Alle diese Gründe liegen auf der Hand. Sie stellen eine Art von höherer Gewalt dar, gegen die Menschenkraft und Menschenumsicht wehrlos sind.

Es stimmt auch nicht, wenn man etwa einwendet, daß hier nicht rechtzeitig vorgesorgt worden wäre; denn in der Zeit, in der wir hätten vorsorgen müssen, hat die deutsche Wehrmacht den Polenfeldzug geschlagen, der das Reich in seiner östlichen Flanke freigemacht hat. Außerdem mußte die Ernte, die vielfach noch auf den Feldern lag, unter Dach und Fach gebracht werden. Und die deutsche Staatsführung war mit Recht der Meinung, daß es im Augenblick wichtiger sei, für das tägliche Brot unseres Volkes zu sorgen, als die wenn auch noch so wichtige Kohlentransportfrage unmittelbar zu lösen.

Es wird im Augenblick alles getan, um diesem Mangel beizukommen. Die Bevölkerung hat ein großes und wahrhaft beglückendes Verhalten gegenüber diesen Schwierigkeiten gezeigt. In großen Teilen des Reiches sind die Bürger unter Führung der Partei, der Wehrmacht und der Polizei zur Selbsthilfe übergegangen. Alle verfügbaren Organisationen beteiligen sich am Kohlentransport. Partei und HJ. helfen beim Ausladen. Es gibt ungezählte brave Männer, die sich für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung gestellt haben und seit Wochen keinen freien Abend und keinen Sonntag mehr gekannt haben. Es wird also alles getan, um hier möglichst bald zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Wir wissen sehr wohl, wie schmerzlich es ist, in ungeheizten Räumen zu leben. Niemand aber soll dabei vergessen, daß es noch schmerzlicher wäre, wenn wir, statt den Polenfeldzug zum siegreichen Ende zu führen, Kohlen transportiert hätten und unter Umständen heute der Feind in Wirklichkeit vor den Toren Berlins stände. Augenblicklich kommen beispielsweise nach Berlin mehr Kohlen, als in normalen Wintern Bahnen und Wasserstraßen zusammen transportieren. Es besteht also die begründete Hoffnung, daß langsam aber sicher dieser Not gesteuert werden kann. Im Augenblick aber ist es notwendig, daß alle zusammenhalten, daß in einer wirklich nationalsozialistischen Nachbarschaftshilfe einer dem anderen hilft und wir damit um so schneller zur Lösung dieses schwierigen Problems kommen.

Der abnorm harte und lange Frost hat auch Transportschwierigkeiten bei der Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln und Gemüse mit sich gebracht. Beispielsweise ist der Winterspinat meist unter dem Schnee vergraben und kann im Augenblick der Bevölkerung noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Herstellung von Sauerkraut war fast doppelt so groß als in anderen Jahren. Aber es ist selbstverständlich auch hier ein starkes Steigen des Verbrauchs festzustellen. Es mußte deshalb eine Weisung an die Fabriken ergehen, von Januar bis April nur eine Ausgabe bestimmter Hundertsätze zu tätigen, weil wir sonst zu früh auf diesem Gebiet ausverkauft wären. Die Konserven aber, mit denen wir im großen Umfange eingedeckt waren, mußten aus verständlichen und für jedermann einleuchtenden Gründen für den Bedarf der Wehrmacht sichergestellt werden.

Es bedarf keiner Betonung, daß die Kaufkraft des deutschen Volkes im Augenblick auf einer Reihe von Gebieten nicht voll befriedigt werden kann. Denn selbstverständlich bringt der Krieg die Notwendigkeit von Einschränkungen mit sich, die unabweisbar sind und deshalb von der ganzen Bevölkerung getragen werden müssen. Um so notwendiger aber ist es, daß sich im täglichen Warenaustausch ein festes Vertrauensverhältnis zwischen Verkäufern und kaufendem Publikum herausbildet. jede Hausfrau wird Verständnis dafür haben, daß heute nicht alle ihre Wünsche beim Einkauf befriedigt werden können. Sie wird aber um so lieber eine Absage entgegennehmen, wenn sie vom Verkäufer in einer Art und Weise erteilt wird, die auch psychologisch der Schwere der heutigen Zeit Rechnung trägt. Es ist also angebracht, erstens unsere Hausfrauen dahin zu ermahnen, daß sie an den Verkäufer keine Wünsche richten, die billigerweise nicht erfüllt werden können, andererseits aber muß vom Verkäufer erwartet werden, daß er dem kaufenden Publikum mit Höflichkeit und Zuvorkommenheit entgegentritt. Eine Absage, die in freundliche und aufklärende Form gekleidet ist, erweckt meistens weder Ärger noch Verdruß. Keinesfalls aber ist es erträglich, daß vom Verkäufer eine Haltung zur Schau getragen wird, die in keiner Weise den schweren Sorgen Rechnung trägt, die das kaufende Publikum auf sich zu nehmen hat. Ein zuvorkommendes Wesen müßte heute selbstverständliche Ehrenpflicht jedes Verkäufers sein. Auch er ist ein Träger der Volksstimmung, und wenn die Parole vom Dienst am Kunden irgendwann einmal einen Sinn gehabt hat, dann doch gerade in dieser schweren Zeit, in der das kaufende Publikum vom Verkäufer so abhängig ist. Diese Abhängigkeit betont zur Schau zu tragen, ist gänzlich unnationalsozialistisch und verstößt gegen die elementarsten Sitten nationalsozialistischer Gemeinschaft.

Daß im Kriege die Kaufkraft unseres Volkes innerhalb unserer Volkswirtschaft keine volle Befriedigung finden kann, braucht nicht weiter betont zu werden. Vorerst müssen wir uns darauf beschränken, die elementarsten Lebensbedürfnisse unseres Volkes zu befriedigen. Die überschüssige Kaufkraft aber wird am besten im Sparen angelegt. Die Grundlagen der Spartätigkeit unseres Volkes sind das Vertrauen zu unserer Währung und eine auf vollen Touren laufende deutsche Volkswirtschaft. Das gilt vor allem auch in Kriegszeiten. Wenn unsere Währung nicht durch Gold gedeckt ist, so hat sie eine bessere Deckung als Gold sie darstellt: Sie wird garantiert durch den Führer und durch das ganze deutsche Volk. Wir sehen deshalb auch mit tiefer Befriedigung, wie schon von den ersten Kriegsmonaten an die Spareinlagen des deutschen Volkes rapide steigen. Das bedeutet für den Sparenden nicht nur die Sicherung des eigenen Lebensabends und der Zukunft der Kinder, das Geld fließt auch völlig normal wieder in die deutsche Wirtschaft und Produktion zurück und hilft so in wesentlicher Weise mit im Abwehrkampf gegen die plutokratische Blockade. Das deutsche Volk wird deshalb auf das eindringlichste ermahnt, das freiliegende Geld nicht für unnütze Dinge auszugeben, nur um zu kaufen, sondern gerade jetzt zu sparen, damit es nach siegreichem Kriege für die eigene Zukunft und für die der Kinder verwandt werden kann. Wer also in diesen Zeiten spart, nützt nicht nur sich selbst, er stärkt die deutsche Wirtschaft, und er hilft auch auf einem wesentlichen Gebiet dem Führer und dem nationalsozialistischen Staat.

Es ist klar, daß in dieser Zeit des Wartens die deutschen Nachrichtenmittel dem Volk nicht täglich in so umfangreicher Weise mit Neuigkeiten dienen können, wie das im Verlaufe großer militärischer Operationen der Fall ist. Die deutsche Nachrichtenpolitik lehnt es im Gegensatz zur französischen und vor allem zur englischen grundsätzlich ab, Vorgänge und Ereignisse künstlich aufzubauschen, nur um damit dem Nachrichtenhunger des Publikums zu dienen. Sie ist ausschließlich darauf eingestellt, der Wahrheit zu dienen und die Vorgänge politischer und militärischer Art so darzustellen, wie sie sich in Wirklichkeit abgespielt haben. Fehlt es also einmal an einzelnen Tagen an welterschütternden Neuigkeiten, so wäre es gänzlich ungerecht, darum den Nachrichtenmitteln, also der Presse oder dem Rundfunk Vorwürfe machen zu wollen. Die Presse und der Rundfunk können immer nur das zur Kenntnis der Öffentlichkeit bringen, was sich tatsächlich abgespielt hat. Es wäre gänzlich unnationalsozialistisch und entspräche nicht der guten Tradition unserer nationalsozialistischen Nachrichtenpolitik, Vorgänge zu erfinden, um in dieser Zeit des Wartens die Neugierde oder den Nachrichtenhunger zu befriedigen.

Hier vor allem erscheint es uns notwendig, daß die nationalsozialistische Bewegung in weitestgehender Weise zur Aufklärung des deutschen Volkes beiträgt. Sie hat überhaupt in dieser Zeit Aufgaben von wichtigster Bedeutung zu erfüllen. Diese Aufgaben versieht sie in bewundernswerter Weise neben ihrem großartigen Einsatz an der Front. 95 Prozent aller Hitlerjugendführer stehen heute in der Wehrmacht. 400 Hitlerjugendführer sind allein im Polenfeldzug gefallen. 68 Prozent der nationalsozialistischen SA.-Männer stehen in den Reihen der Wehrmacht, und zwar in direktem Einsatz. Von 38 Gruppenführern der aktiven SA.-Führer stehen 32 im Felde. Von 16 Kriegsblinden aus dem Polenfeldzug liegen allein in einem Berliner Lazarett fünf SA.-Angehörige und zwei Angehörige der HJ. Die SS ist in weitestem Umfange sowohl am Feldzug in Polen beteiligt gewesen als auch beim Einsatz an der Westfront. 713 ihrer Kameraden sind im Polenfeldzug gefallen. Die Partei hat also auch auf diesem Gebiet ihre Pflicht getan und ist entschlossen, sie auch weiter zu tun. Es ist das so selbstverständlich, daß es gar keiner besonderen Betonung bedarf

In dieser Zeit des Wartens schaut nun die ganze Welt und vor allem auch das deutsche Volk mit verhaltener Spannung den kommenden Ereignissen entgegen. Das ist natürlich und selbstverständlich. Die Bierbankstrategen üben sich im Entwerfen neuer Operationspläne, die feindliche Auslandspresse wimmelt von unkontrollierbaren Gerüchten, jeden Tag werden neue Offensiven angekündigt oder neue Friedensfühler. ausgestreckt. Wir haben keine Veranlassung, zu diesen nervösen Hysterien irgendwie Stellung zu nehmen. Sollen unsere Feinde selbst mit ihrer Angstneurose fertig werden. Sie machen durch ihr Geschrei nur sich und ihre eigenen Völker nervös. Sie gleichen dabei jenem Knaben, der durch einen dunklen Wald geht und vor Furcht zu schreien beginnt: „Ich habe keine Angst!“ Haben sie sich dann aber selbst nervös gemacht, dann werfen sie der nationalsozialistischen Staatsführung vor, wir führten ihnen gegenüber einen zermürbenden Nervenkrieg, mit dem Ziel, sie auf diese Weise zur Kapitulation zu bringen. Deutschland tut weder das eine noch das andere. Alles das ist dummes Gerede, darauf angelegt, die Welt in Verwirrung zu stürzen.

Das deutsche Volk in seiner Gesamtheit schaut heute nur mit unbändigem Vertrauen auf den Führer. Für uns alle in der Heimat wie an der Front aber gilt der Satz: „In Bereitschaft sein, ist alles !“

Wir haben auch gar keinen Grund, nervös zu sein; denn mit tiefer Befriedigung können wir bei einem Überblick über die weltpolitische Lage feststellen, daß der bisherige Gang der Ereignisse uns recht gegeben hat, und daß unsere Sache so gut steht, wie wir das überhaupt nur wünschen können. Die bisherigen Pläne Englands und Frankreichs sind offenbar gescheitert. Wir sind nicht Hungers gestorben. Die Einschränkungen, zu denen wir gezwungen waren, sind vom Volke willig und gern auf sich genommen worden. Auch ist in Deutschland noch keine Revolution ausgebrochen, mit der man vor allem in London so weitgehend gerechnet hatte. Man tut in London und Paris klug daran, auch für die Zukunft in keiner Weise damit zu rechnen. Die westliche Plutokratie steht nicht mehr deutschen Parteien gegenüber, sie hat es mit dem deutschen Volk zu tun. Es gibt in Deutschland keinerlei politische Gruppen mehr, an die sich die ausländische Propaganda irgendwie wenden könnte. Die Meinung des deutschen Volkes dem Krieg, seinem Zweck und seinen Zielen gegenüber ist eine absolut einheitliche, geschlossene und unmißverständliche.

Die Voraussetzungen, unter denen wir diesen Krieg führen und gewinnen werden, sind die denkbar günstigsten. Ernährungsmäßig sind wir vollauf gesichert. Unsere Wirtschaft ist konsolidiert; sie versorgt das Land mit den nötigsten Rohstoffen und Fertigprodukten. Unsere Rüstungsindustrie arbeitet auf Hochtouren. Es ist so, wie der Führer schon in seiner jüngsten Sportpalast-Rede feststellte: „Wir haben in den vergangenen fünf Monaten nicht geschlafen.“ Selbstverständlich konnten wir es nicht so weit bringen wie die Engländer, die vor einigen Tagen bombastisch verkündeten, daß sie ein neues Flugzeug erfunden hätten, das aus mehreren tausend Metern aus der Luft auf die Erde herniederstürze, ohne dabei irgendeinen Schaden zu nehmen.

Die britische Plutokratie und die dortige von Juden gespeiste öffentliche Meinungsmache soll nur weiterhin das englische Volk so in Illusionen wiegen; sein Erwachen wird dann eines Tages um so grausamer und fürchterlicher sein. Man mag unseretwegen beispielsweise weiterhin in London die weitreichenden wirtschaftlichen Austauschpläne zwischen Deutschland und Rußland zu bagatellisieren suchen. Man soll Rußland, um das man sich viele Monate vergeblich bemüht hat, heute als gar nicht in Betracht kommenden Lieferanten einschätzen. Uns kann das alles nur recht sein. Je weniger ernst man uns und unsere Entschlossenheit zum Siege jenseits des Kanals nimmt, um so vernichtender wird eines Tages die Wucht der deutschen Schläge sein.

Es sei mir in diesem Zusammenhang auch ein Wort an die neutralen Staaten gestattet. Wir weisen es dabei weit von uns, von den neutralen Staaten etwa nach dem Muster des Herrn Churchill zu verlangen, daß sie aktiv und mit militärischen Kräften auf der Seite Deutschlands in diesen Krieg eingreifen sollen. Wir denken nicht daran, in denselben Fehler zu verfallen. Aber es erscheint uns doch notwendig, den Begriff der Neutralität in diesem Krieg in seiner echten Bedeutung wieder herzustellen. Wir können uns dabei in keiner Weise mit einer Definition einverstanden erklären, die dahin geht, daß unter Neutralität nur eine militärische, nicht aber auch eine politische zu verstehen sei. Wenn beispielsweise ein großes neutrales Blatt kürzlich schrieb, man müsse der öffentlichen Meinung in den neutralen Staaten jede Freiheit erlauben, es genüge, daß die Regierung eines neutralen Staates ihre neutrale Haltung in diesem Krieg bekanntmache, so ist das weit über das Ziel geschossen. Es darf kein in die Augen springender Gegensatz zwischen der Neutralität eines Staates und der Neutralität seiner öffentlichen Meinung bestehen.

Die neutralen Staaten tun gut daran, sich wirklich neutral zu verhalten, d. h. sich nicht damit zu begnügen, daß die an der Regierung befindlichen Exponenten ihres politischen Lebens schüchterne Neutralitätserklärungen abgeben, ihrer öffentlichen Meinung dagegen erlaubt ist, in wüsten Schimpfkanonaden gegen das Reich und gegen das nationalsozialistische Regime zu Felde zu ziehen. Neutral sein heißt, sich in jeder Beziehung aus dem Konflikt heraushalten. Wir möchten auch privat nicht gern beleidigt werden. Vor allem geziemt sich eine solche Haltung für die Staaten, die nicht müde werden zu erklären, daß ihr höchstes rationales Interesse gebiete, in keiner Weise in den Konflikt hineingezogen zu werden. Wenn man Zuschauer bei einem Boxkampf ist, so tut man als körperlich schwächlicher Mensch gut daran, sich respektvoll aus der unmittelbaren Nähe der beiden Kämpfer zu halten. Begibt man sich aber in die Nähe des Rings, klettert man sogar über die Seile hinweg mitten in den Ring hinein, um seinen Favoriten mit aufmunternden Zurufen zu bedenken, ja ihm noch gute Ratschläge zu erteilen, wie er am wirksamsten seinen Gegner k. o. schlagen könne, dann darf man sich nicht wundern, daß man in der Hitze des Gefechtes den einen oder den anderen Hieb mit abbekommt.

Was soll man beispielsweise dazu sagen, wenn heute in einer Reihe von neutralen Staaten ein gemeines und niederträchtiges Pamphlet eines deutschen Emigranten gegen das nationalsozialistische Regime und gegen den Führer im offenen Buchhandel vertrieben, dagegen der Vertrieb einer Rede des Führers unter Staatsverbot gestellt wird! Was soll man dazu sagen, wenn in einem anderen neutralen Staat, der zwischen beiden kämpfenden Parteien liegt, ein Universitätsprofessor über den französischen Rundfunk erklärt, es sei eine Tatsache, daß die Regierung seines Staates neutral, das Volk aber nicht neutral sei, man könne mit vollkommenem Recht feststellen, daß das Volk in seiner großen Mehrheit moralisch an der Seite Englands und Frankreichs stehe. So ein übereifriger Universitätsprofessor ist sich wahrscheinlich gar nicht im klaren darüber, welchen Schaden er seinem Lande zufügt. Wäre die Regierung seines Landes gut beraten, so würde sie mit einem solchen Feuereinbläser Fraktur reden; denn es war ja noch immer so, wie Bismarck in seiner großen Reichstagsrede vom 6. Februar 1888 sagte, daß „jedes Land auf die Dauer doch für die Fenster, die seine Presse einschlägt, verantwortlich ist; die Rechnung werde an irgendeinem Tage präsentiert“.

Man kann uns in der Verfechtung dieses durchaus klaren und auch absolut billigen Standpunktes nicht entgegentreten mit dem Einwand, wir hätten also die Absicht, die Freiheit der Meinung in den neutralen Staaten zu unterdrücken oder doch zu beeinträchtigen. Nichts, was uns ferner liegt! Das Gesetz der Freiheit der Meinung aber darf auch in neutralen Staaten nicht dazu mißbraucht werden, kriegführende Großmächte bewußt und systematisch zu insultieren; denn es könnte eines Tages der Augenblick eintreten, in dem das den Großmächten zu dumm wird und sie zu entsprechenden Gegenmaßnahmen schreiten. Wir jedenfalls haben keine Lust, uns auf die Dauer von armseligen Schreiberlingen, die nicht wissen, was sie tun, anpöbeln zu lassen. Es wäre deshalb gut, wenn die Verantwortlichen dieser Frage eine erhöhte Aufmerksamkeit schenkten. Denn schließlich und endlich geht es nicht an, daß ausgerechnet die Bürger der kleinsten Staaten in Europa das Recht haben sollen, den Führer des größten Staates ungestraft und auf das Ordinärste zu beschimpfen.

Im übrigen ist es nicht mehr so, wie das während des Weltkrieges war; Deutschland ist nicht mehr isoliert, an seiner Seite stehen die volkreichen und größten Weltmächte der Erde. Es ist deshalb auch gänzlich absurd, wenn englische Zeitungen jetzt noch die englische Meinung als die Weltmeinung darzustellen belieben. Englische Zeitungen vertreten heute nur die Meinung eines kleinen plutokratischen Klüngels, der zu den Interessen der ganzen gesitteten Menschheit in schreiendem Gegensatz steht. Vor allem kann diese sogenannte englische Weltmeinung den Völkern nicht mehr die Illusion vorgaukeln, als handele es sich bei Deutschland um einen gänzlich vereinsamten Staat. Das ist ein Wunschtraum der englischen Politik; aber die von England geplante und zunächst auch klug eingefädelte Einkreisung ist auf der ganzen Linie mißlungen.

Wir haben heute im Gegensatz zum Weltkrieg im Osten den Rücken gänzlich frei. Der Zweifrontenkrieg gehört der Vergangenheit an. Die deutsche Nation wendet ihr Gesicht ausschließlich zum Westen. Dorthin richten sich alle deutschen Ziele, alle Hoffnungen und alle Wünsche. Es ist ganz gut, wenn ein Volk weiß, was es will. Besser aber noch ist es, wenn ein Volk will, was es weiß.

Aber was gelten in dieser Zeit der künstlichen Verwirrung der öffentlichen Meinung durch die englischen und französischen Lügenfabrikanten noch realpolitische Erwägungen? Wir schmeicheln uns nicht, die Exponenten der Gegenseite von der Aussichtslosigkeit ihres Tuns überzeugen zu können. Sie werden wahrscheinlich, wie alle bisherigen Gegner der nationalsozialistischen Bewegung und des nationalsozialistischen Regimes, nur durch Taten belehrt werden können. Letzten Endes ist auch der Sieg, den eine junge revolutionäre Bewegung an ihre Fahnen heftet mehr das Ergebnis eines fanatischen Glaubens, einer verbissenen nationalen Besessenheit und einer unbändigen Willenskraft als das Ergebnis nur realpolitischer Voraussetzungen. Wir haben in der Vorbereitung dieser realpolitischen Voraussetzungen nichts versäumt; aber darüber hinaus haben wir in die Seele unseres Volkes diesen fanatischen Glauben, diese verbissene nationale Besessenheit und diese unbändige revolutionäre Willenskraft hineingepflanzt. Der nationale Idealismus, der heute das ganze deutsche Volk erfüllt, ist zugleich auch die realste Sache in der deutschen Politik und Kriegführung.

Das hat uns der Führer gelehrt; und dabei lernte das deutsche Volk auch, geschult durch immer wiederkehrende Erfolge, die die Folgen von immer wieder angewandten, ewig gleichbleibenden Methoden unseres Kampfes waren, an ihn und an seine geschichtliche Mission zu glauben. Er war es, der schon in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Bewegung die Augen seiner Anhänger auf das Testament des Generals Carl von Clausewitz lenkte, der in den Zeiten der tiefsten Erniedrigung Preußens jene denkwürdigen Worte schrieb, die auch für uns heute noch Richtschnur unseres politischen Handelns sein können und müssen. Mit ihm haben wir uns losgesagt von der leichtsinnigen Hoffnung auf eine Errettung durch die Hand des Zufalls, von der dumpfen Erwartung der Zukunft, die ein stumpfer Sinn nicht erkennen will, von dem unvernünftigen Mißtrauen in die uns von Gott gegebenen Kräfte, von der sündhaften Vergessenheit aller Pflichten für das allgemeine Beste, von der schamlosen Aufopferung aller Ehre des Staates und Volkes, aller persönlichen und Menschenwürde. Mit ihm glauben und bekennen wir, daß ein Volk unter den meisten Verhältnissen unüberwindlich ist in dem großmütigen Kampf um seine Freiheit. Mit ihm erklären und beteuern wir der Welt und Nachwelt, daß wir die falsche Klugheit, die sich der Gefahr entziehen will, für das Verderblichste halten, was Furcht und Angst einflößen können; daß wir die warnenden Begebenheiten alter und neuer Zeit, die weisen Lehren ganzer Jahrhunderte, die edlen Beispiele berühmter Völker nicht vergessen und die Weltgeschichte hingeben für das Blatt einer lügenhaften Zeitung.

Fest fußend auf den Lehren dieses politischen Glaubensbekenntnisses, das im Nationalsozialismus späte Gestalt fand, stehen wir heute, in einer festen Gemeinschaft zusammengeschlossen, um den Führer geschart. Jeden Morgen und jeden Abend, ja man kann fast sagen, jede Stunde richten sich die Blicke unseres ganzen Volkes auf ihn. Wenn wir seinen Namen im Herzen tragen, dann werden uns allen die Lasten des Krieges leichter und seine Sorgen erträglicher. Dann fassen wir wieder an, Arbeiter, Bauer und Soldat, fester und härter als je zuvor. An ihn denken unsere Flieger, wenn sie in ihren Flugzeugen über der weiten Nordsee gegen England fliegen, an ihn denken unsere U-Boot-Männer, wenn sie auf eisigem Meer auf den Feind lauern, unsere Soldaten, wenn sie in frostklirrender Nacht weit draußen im Vorfeld auf der Wacht stehen, unsere Bauern, wenn sie für die kämpfende Nation das tägliche Brot bereiten, unsere Arbeiter, wenn sie die Waffen schmieden, mit denen das Reich sein Leben verteidigt und festigt, unsere Frauen, wenn sie in den Fabriken ihr schweres und ungewohntes Tagewerk verrichten, unsere Mütter, wenn sie durch Schnee, Regen und Kälte auf Einkauf ausgehen, vor den Geschäften stehen und warten, manchmal das werdende Leben unseres Volkes unter dem Herzen tragend, vielleicht von dem geliebten Mann, der in einem einsamen Soldatengrab in Polen oder verweht von den Wogen auf dem Grunde des Meeres ruht. Um eines Tages mit seinem Volke neu aufzuerstehen. Denn die, die für das Reich fallen, sind nicht tot, sie schlafen nur. Und derweil wir kämpfen und arbeiten, warten sie. Sie haben ihr Teil getan; sie brachten für ihr Volk das größte Opfer, das ihres Lebens. Haben sie nicht ein Recht, von uns zu fordern, daß wir unsere Herzen täglich in beide Hände nehmen und gläubig gehorchen und dienen, auf daß das Reich bleibe und wachse und niemals vergehe!

So laßt uns denn arbeiten und kämpfen nach dem Wort:

„Gelobt sei, was hart macht !“


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


Deutscher lies die Bücher von Dr. Joseph Goebbels!


Noch mehr Bücher anderer nationalsozialistischer Autoren findet ihr in der Bibliothek des 3. Reichs. Einige der Bücher sind auch als Hörbuch verfügbar!

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