Helden und Filmhelden – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (7. Juni 1942)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Das eherne Herz“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 337 – 343)


Nichts ist charakteristischer für die jüdisch-demokratische Welt-, Lebens- und Geschichtsauffassung als die in ihr sich allmählich, aber mit einer fast unheimlich anmutenden Zwangsläufigkeit vollziehende Umwertung aller Werte nach der negativen Seite hin. Wir haben dafür ja aus der republikanischen Systemzeit noch so viele Beispiele im Gedächtnis, daß es kaum noch nötig erscheint, solche anzuführen. Der Held war der Trottel und der Feigling der Ehrenmann. Man war lieber dreimal Sklave und lebendig als einmal frei und tot. Der kinderreiche Familienvater wurde als lächerliche Zeitfigur bespöttelt und der homosexuelle Lustknabe als Idealfigur neudeutscher Männlichkeit herumgereicht. Die großen Männer unserer Geschichte waren entweder entartete Kretins oder gewissenlose Blutsäufer. Nicht der Mörder, sondern der Ermordete war schuldig. Kapitale Verbrecher wurden als Seelen von Menschen geschildert, deren Innenleben willkommenen Stoff für feinsinnige psychoanalytische Studien bot. Kurzum, das Heldenideal war, wie einer der prominentesten jüdischen Wortführer im ersten Berliner Judenblatt erklären durfte, das dümmste aller Ideale und die Toten des Weltkriegs auf dem Felde der Unehre gefallen.

Rückschauend möchte man eine solche Gesinnungsart als schizophren bezeichnen. Aber sie war mehr als das. Die, die sie zur Schau trugen und dafür mit einer glitzernden Geistigkeit in der Öffentlichkeit plädierten, glaubten nicht etwa selbst an sie; im Gegenteil, sie benutzten sie nur, um damit die Denk- und Gefühlswelt ihres Gastvolkes langsam, aber sicher zu unterminieren und damit reif zu machen zum großen geistigen Umsturz, den wir unter dem Namen Bolschewismus nur allzu genau kennen. Seine Vorläuferin ist die Demokratie. Sie bedeutet Umwertung der Werte im eben geschilderten Sinne, den Weg, an dessen Ende das Chaos steht.

Auch auf der Seite des Feindes können wir heute den gleichen Prozeß wahrnehmen. Es ist das der klassische Beweis dafür, daß ihre geistige Kriegführung in der Hauptsache von Juden bestritten wird, die man gar nicht erst im Radio London reden zu hören brauchte, um auf ihre semitische Identität zu schließen. Daraus erklärt sich auch die uns sonst vielfach gänzlich unerklärbar bleibende Perversion der feindlichen Gedanken- und Gefühlswelt, die sich längst daran gewöhnt hat, in Niederlagen und Rückzügen Siege und in geschichtlichen Vernichtungsschlachten über den Gegner katastrophale Rückschläge zu sehen. Danach gewinnt man den Krieg am einfachsten dadurch, daß man sich nicht oder nur ganz ungenügend auf ihn vorbereitet, daß man einen Rückzug nach dem anderen antritt, daß man im Verlust lebenswichtiger wirtschaftlicher und strategischer Positionen Anlässe der Ermunterung erblickt, daß man die Raffgier der Plutokratie als neue soziale Ordnung ausgibt, daß man Kirchen niederbrennt und Priester hunderttausendfach hinmordet und dafür das Prädikat eines edlen Gottesstreiters empfängt, daß man 180 Millionen Menschen in ein körperliches und seelisches Gefängnis einsperrt, sie auf den denkbar niedrigsten Lebensstandard herunterdrückt und ihnen dann weismacht, das sei das Paradies auf Erde.

Auch die Wertung der Menschen selbst geschieht auf eine ähnliche Weise. Soldaten, die wie die Engländer und Amerikaner überall, wo sie antreten, geschlagen werden, sind eben deshalb ihren Gegnern turmhoch überlegen, und zwar sowohl in der Bewaffnung wie in der Moral. Generäle, deren einziges Verdienst darin besteht, sich rechtzeitig vom Feind zu lösen, entweder mit ihren Truppen oder auch allein oder mit ihren Familien, sind Feldherren, die nur neben Alexander, Cäsar, Friedrich dem Großen oder Napoleon genannt werden dürfen. Wahre militärische Führernaturen dagegen, die bei ihrer Truppe ausharren, auch in der verzweifeltsten Situation keine Sekunde an Kapitulation denken, sondern in Not und Tod standhaft bleiben und dem harten Schicksal trotzen, verdienen kaum erwähnt zu werden.

In Bezug auf die USA. wird beispielsweise der sogenannte General MacArthur zu einem wahren Volkshelden aufgeblasen. In Deutschland dagegen wird beispielsweise Generalmajor Scherer mit zwei, drei Zeilen anerkennend im OKW-Bericht hervorgehoben. Worin unterscheiden sie sich, und wer von beiden ist ein Held und wer ein Auskneifer?

Im Osten ist während des vergangenen Winterfeldzugs eine deutsche Kräftegruppe abgeschnitten und hält sich ganze 107 Tage auf eigene Faust und aus eigenem Vermögen. In dieser Zeit finden 128 Feindangriffe schwerer und schwerster Art gegen diese Kräftegruppe statt, die sie mit 10 Gegenangriffen und 43 Gegenstößen beantworten. Die Offiziere der abgeschnittenen Gruppe wissen mit Liebe und Bewunderung davon zu berichten, wie ihr Generalmajor bei ihnen und ihren Truppen ausharrt, für jeden seiner Soldaten zu jeder Stunde Verständnis und ein offenes Ohr hat und wärmsten Anteil nimmt an allem, was den einzelnen Mann angeht und bewegt. So wird er in der harten Zeit des Abgeschnitten-seins zu einem steten seelischen Kraftquell für Offizier und Mann. Drei Tage bleibt die eingeschlossene Gruppe gänzlich ohne Versorgung; dann setzt die äußerst schwierige und gefahrvolle Versorgung durch die Luftwaffe ein, die für ihre Kameraden Bravour-stücke an Heldenmut und Einsatzbereitschaft vollbringt. Fast die ganze Zeit hindurch waren nur umgehauene Obstbäume und ein Astverhau die einzige Geländeverstärkung im Kampf gegen die von allen vier Himmelsrichtungen aus angreifenden Feindkräfte. Panzer standen unseren Soldaten nicht zur Verfügung, während die Sowjets unentwegt und immer wieder mit neuen aufgefrischten Panzerkräften vorstießen. Für die Unseren gab es keine wärmende Bleibe, die Schutz bot gegen die barbarische Kälte. Die feindliche Artillerie hatte bald die letzten Häuserreste zertrümmert. Der Soldat mußte aushalten, ohne sich in den festgefrorenen Boden eingraben zu können. Er hatte nicht einmal ein Stück Hindernisdraht vor seinem Schützenloch.

„Wir konnten nicht verhindern, daß der Feind auch die Häuser unter Feuer nahm, in die wir unsere Verwundeten gebettet hatten. Dann hieß es wieder zugreifen, sie wieder herausschaffen und irgendwo anders notdürftig unterbringen. Wie viele aber wurden verwundet und blieben trotzdem mit in vorderster Linie!“ so erklärt General Scherer einfach und unpathetisch in einem Interview.

Am 6. Mai meldet der OKW-Bericht: „Im nördlichen Abschnitt der Ostfront stellten deutsche Truppen in kühnem, planmäßig vorbereitetem Angriff die Verbindung zu einem vom Feind eingeschlossenen wichtigen Stützpunkt wieder her. Die unter dem Kommando des Generalmajors Scherer stehende Besatzung dieses Stützpunktes hat seit dem 21.1.1942 in hartem Abwehrkampf zahlreichen Angriffen überlegener feindlicher Kräfte mit hervorragender Tapferkeit standgehalten.“ An dem Tage, da diese Verbindung wiederhergestellt wurde, zählte der Stützpunkt zur Hälfte Verwundete und zur Hälfte Gewehrträger.

Von diesem Vorgang nimmt die jüdisch-demokratische Weltpresse überhaupt keine Notiz. Und nun das Gegenstück dazu.

Der Kampf der Japaner gegen Gorregidor beginnt nach der Evakuierung Bataans am 10. April und endet nach 26 Tagen durch Kapitulation der USA-Besatzung am 6. Mai. Am 10. April hatten auf Bataan 60000 Mann um Waffenstillstand gebeten. 3500 waren nach Gorregidor entkommen. General MacArthur, ihr Befehlshaber, hatte Bataan vorsichtigerweise schon am 10. März mit seiner Familie verlassen, nicht ohne seinen zurückbleibenden Truppen Tapferkeit, Mut und zähe Ausdauer eindringlich zur Pflicht zu machen. Seine Frau gab den Soldatenfrauen den guten Rat, bei ihren Männern zu bleiben, und befolgte ihn auch für ihre Person, indem sie ihren Mann auf der Flucht begleitete. Von Australien aus gab General MacArthur prahlerische Erklärungen heraus, die in der Behauptung gipfelten, er werde als Sieger in Tokio einziehen. Unterdes nahmen die Japaner auf Gorregidor von seinen Truppen 12495 Soldaten gefangen. Die Totenzahl betrug bei der Kapitulation genau 640. Es standen auch nach amerikanischen Angaben noch genügend Lebensmittel zur Verfügung, um den Kampf ein halbes Jahr lang weiterzuführen. Auch fehlte es für die Fortsetzung des Kampfes in keiner Weise an Waffen oder Munition.

Corregidor ist eine der stärksten Naturfestungen der Welt. Die ganze Insel ist durch ausgedehnte Verteidigungsstellungen, Magazine, Befehlsstellungen usw. unterminiert. Die unterirdischen Galerien, die die einzelnen Verteidigungsstellungen miteinander verbinden, sind breit genug, um eine doppelgleisige Transportbahn aufnehmen zu können. Für die Befestigungsanlagen waren in Friedenszeiten 500 Millionen Dollar ausgegeben worden. Die USA-Öffentlichkeit sprach von Gorregidor als dem Gibraltar der Vereinigten Staaten. Amerikanische Fachleute hielten es für uneinnehmbar. Hinzu kam die insulare Lage, die keinen Panzerangriff erlaubte, sondern die Offensive lediglich auf Artilleriefeuer und Luftangriffe beschränkte. Selbstverständlich, daß für die Verwundeten bombensichere Unterstände, Kliniken, Operationssäle usw. in ausreichendem Umfange vorhanden waren. Die amerikanischen Soldaten aber zogen dem Aufenthalt darin den in der japanischen Gefangenschaft anscheinend vor. Was hätte sie auch veranlassen sollen, tapferer zu sein als ihr General, der in Australien sicheren Boden unter den Füßen hatte und dem man zu Hause durch einen grotesk aufgezogenen Propagandaschwindel ausdrücklich bestätigte, daß er der größte lebende Held der USA. sei! Hier zeigt sich die perverse Umkehrung der Tatbestände und die Glorifizierung einer feigen Flucht in einem Reklamefeldzug, der für unsere Begriffe gänzlich unverständlich ist Diesem General MacArthur würde man bei uns, gelinde gesagt, nur bestätigen können, daß er vergessen habe, in Hollywood auszusteigen. Die USA-Presse aber erklärt, daß die Verteidigung Corregidors genau so wie die Bataans eine der tapfersten Taten in der amerikanischen Geschichte sei. Die Londoner „Times“, vielgeübt schon in diesem Kriege in der Lobpreisung glänzender strategischer Rückzüge, behauptet gar, Corregidor könne nur mit der Schlacht bei den Thermopylen verglichen werden, und der Sender Boston bezeichnet den Widerstand des Inselforts als ein reines Wunder.

Aber nicht genug damit, wird der feige ausgerissene General MacArthur von der amerikanischen Judenpresse als geeigneter Bewerber für den Posten des Präsidenten der Vereinigten Staaten angepriesen. Man enthüllt in verschiedenen USA-Städten bereits Denkmäler für ihn. Die Bevölkerung trägt seine Plakette im Knopfloch, und in England widerfährt ihm die höchste Ehre, die man überhaupt nur zu vergeben hat: er erhält eine Ehrennische in Madame Tussauds berühmtem Wachsfigurenkabinett. United Press meldet ergänzend dazu; daß dem Modell seines Kopfes ein Körper und eine Uniform hinzugefügt sein werden.

Und hier wären wir denn glücklich wieder bei der Schizophrenie angelangt. Wenn man auch all diesen grotesken Unsinn mit der Bemerkung abtun könnte, daß unter Blinden naturgemäß der Einäugige König ist und ein Land ohne Geschichte und Kultur eben andere Begriffe von Heldentum haben müsse als ein Land, das auf eine zweitausendjährige ruhmreiche Geschichte zurückblicken könne, so hat die Sache doch auch ihre ernste Seite. Man mag sich hier die Frage vorlegen, bis zu welchem Grade die jüdische Geistigkeit ein Volk zu entarten und zu verdummen in der Lage sei; und in der Beantwortung dieser Frage liegt auch die Gefahr aufgezeichnet, vor der die moderne Menschheit steht, wenn sie diesem geistigen und seelischen Aufweichungsprozeß keinen Einhalt gebietet. Wir haben ihn hier nur an einer Gegenüberstellung aufgezeigt. Die geistige Kriegführung unserer Zeit bietet solcher Beispiele täglich Dutzende.

Held oder Filmheld, das ist hier die Frage. Wem die Göttin des Sieges am Ende des gewaltigen Ringens unserer Tage den Lorbeer reichen wird, das kann für den geschichtlich denkenden Menschen keinem Zweifel unterliegen. Wir haben der künstlich aufgeblasenen Talmigröße der Gegenseite eine ganze Reihe stolzer, ruhmbedeckter Namen gegenüberzustellen. Sie dienen dem größten Feldherrngenie unserer Geschichte, und hinter ihnen marschieren Millionen deutscher Soldaten, in Kampf und Sieg, in Härte und Entbehrung tausendfach erprobt.

Sie werden in die Geschichte unseres Volkes eingehen, und ihre Namen werden kommenden Geschlechtern noch leuchten, wenn der Tagesruhm der amerikanischen Filmhelden zerlaufen sein wird wie das Wachs ihrer Figuren in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinet.


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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