Marathonlauf hinter dem Kriege – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (21. September 1941)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 579 – 583)


Mr. Roosevelt, der Präsident der USA., der vom amerikanischen Volke auf Grund seiner feierlich gegebenen Versprechen, die Union aus dem Kriege herauszuhalten und dem bewaffneten Konflikt mit allen Mitteln auszuweichen, zum drittenmal als Herr ins Weiße Haus geschickt wurde, hat vom Tage seiner Wiederwahl an kein anderes Bestreben mehr gezeigt, als sich über seine heiligsten Versicherungen hinwegzusetzen und dem Kriege, den er zu vermeiden gelobte, in einem Marathonlauf nachzurennen, um ihn am Ende vielleicht doch noch einzuholen. Es ist zur Stunde müßig, ihm noch einmal sein ganzes Sündenregister vor Augen zu halten: seine heuchlerischen Phrasen, mit denen er in der Wahlkampagne das USA.-Volk einzulullen und zu verdummen versuchte, seine pathetischen Deklamationen, mit denen er den Müttern seines Landes versprach, das Leben ihrer Söhne zu schonen, seinen verlogenen Scheinkampf mit seinem Pseudo-Gegenkandidaten Willkie, der die andere Tour reiten mußte, damit die Kriegshetzerpartei für den Fall, daß Mr Roosevelt durchfiel, doch noch einen Katastrophenpräsidenten bekam, sein allmähliches Hinübergleiten in eine offene Konfliktsprache, das Überbordwerfen seiner eigenen Neutralitätsgesetze bis zum Befehl an die USA.-Flotte, deutsche Kriegsschiffe in den sogenannten Sicherheitsgewässern der Vereinigten Staaten warnungslos zu beschießen. Das alles ist zu bekannt, als daß es noch einmal rekapituliert werden müßte. Es bietet in seiner Zusammenstellung eine außerordentlich wirkungsvolle Illustration zu dem Begriff Demokratie, so wie wir ihn vor allem währen dieses Krieges in den Feindstaaten zur Genüge kennengelernt haben

Wir wundern uns nur darüber was man alles mit sogenannten freien Völkern machen kann. Es steht fest, daß das USA.-Volk in seiner überwiegenden Mehrheit den Krieg nicht will Es mag in seinen Gefühlen England und den Achsenmächten gegenüber mehr auf die angelsächsische Seite hinüberneigen, es mag Londons Sieg wünschen und auch bereit sein, dafür jede materielle Hilfe zur Verfügung zu stellen daß es aber keinesfalls die Absicht hat, aktiv in den Krieg einzugreifen, darüber sind sich alle einig. Diese Stellungnahme entspringt einem ganz gesunden nationalen Instinkt, und alle von den Juden und anderen Kriegshetzern entfachte Verleumdungs- und Panikpropaganda gegen das Reich hat die Bürger der USA. nicht von diesem Standpunkt abbringen können. Man will einfach nicht.

Das weiß selbstverständlich auch Mr. Roosevelt. Er hat ja dieser Tatsache vor seiner Wiederwahl Rechnung getragen, indem er seine ganze Wahlpropaganda auf die Erhaltung des Friedens einstellte. Hätte er das Gegenteil getan, so wäre er, das wird niemand bestreiten, vermutlich durchgefallen. Seitdem er nun wieder fest im Sattel sitzt, reitet er in gestrecktem Galopp hinter dem Kriege her. Er sucht Zwischenfälle, wo auch immer er sie nur finden mag. Daß er keine Rede hält, ohne dabei das Reich und seinen Führer auf das flegelhafteste anzupöbeln, wollen wir erst gar nicht vermerken. Er ärgert sich wahnsinnig, daß wir nicht darauf reagieren. Wir geben ihm keine Gelegenheit, an der Beleidigung seiner Majestät die nationale Empörung der USA.-Bürger zu entfachen. Was wir in dieser Beziehung an Geduld und Nachsicht aufgebracht haben, übersteigt jedes Maß des Erträglichen. Aber Mr. Roosevelt will mit aller Gewalt seinen Krieg haben, und so legt er es darauf an, einen Zwischenfall zu provozieren, der ihm die so heißersehnte Gelegenheit gibt, mit dem Schießen anzufangen.

Man kann sich vorstellen, wie erleichtert er aufgeatmet hat, als ihm der „Greer“-Zwischenfall gemeldet wurde. Hier war endlich eine Möglichkeit einzuhaken. Die Darstellung, die er von dem dramatischen Torpedoschuß verbreiten läßt, ist ebenso lächerlich wie unglaubwürdig. Den deutschen U-Boot-Kommandanten muß man noch suchen, der in dieser Situation Mr. Roosevelt den Gefallen tut und den ersten Schuß abgibt! Nein, es verhält sich genau so, wie wir es berichtet haben, und die USA.-Kriegshetzerclique hat den Fall nur umgedreht und den vorangegangenen Angriff des USA.-Zerstörers auf das deutsche U-Boot unterschlagen, um dem Präsidenten die willkommene Gelegenheit zu seiner ebenso verlogenen wie provokativen Rede zu geben.

Wir wollen uns bei ihrer Betrachtung nicht erst mit den Gemeinplätzen und Platitüden abgeben, die Mr. Roosevelt dem eigentlichen Kern seiner Ausführungen vorausschickt. Sie haben einen so langen Bart, daß man darüber stolpert. Wesentlich sind die Schlußfolgerungen, die der USA.-Präsident daraus zu ziehen beliebt. Er macht dem Reich den Vorwurf die Freiheit der Meere zu bedrohen, ja, den Versuch zu unternehmen, die Herrschaft über die Ozeane an sich zu reißen. Das ist natürlich kindisch und an den Haaren herbeigezogen. Mr. Churchill, Roosevelts Intimus, wird auch nicht müde zu erklären, daß die englische Flotte uns von den Meeren vertrieben habe. Wie reimt sich das zusammen, und wer hat recht, Mr. Roosevelt mit seiner Behauptung, daß wir die Meere beherrschen wollen oder Mr. Churchill mit seiner Behauptung, daß wir von den Meeren verjagt seien? Der USA. Präsident gibt demzufolge Schießbefehl an seine Flotte, und zwar für die amerikanische Sicherheitsgewässer. Er weigert sich aber zu erklären, was er unter amerikanischen Sicherheitsgewässern zu verstehen beliebt, und läßt verlautbaren, daß darüber die Deutschen zu entscheiden hätten.

Hier tritt die Provokationsabsicht offen zutage. Mr. Roosevelt hat vom Kongreß keine Erlaubnis, den Krieg zu erklären, und er wird sie auch in der gegenwärtigen Situation nach Lage der Dinge nicht erhalten. Also versucht er, auf einem Umwege zum gewünschten Ziel zu kommen. Er hofft, auf diese Weise allmählich in den Krieg hineinschlittern und dann den Kongreß und die öffentliche Meinung vor vollendete Tatsachen stellen zu können. Wie man zugeben wird, ein Verfahren, das ebenso verlogen wie perfide ist und mit Recht die Charakterisierung echt demokratisch verdient. Es verwundert uns nicht, daß Mr. Roosevelt zu feige ist, für dieses Verfahren selbst die Verantwortung zu übernehmen, und deshalb versucht, sie uns zuzuschieben. Darüber kann man nur lächeln. Mit welchen Mitteln Mr. Roosevelt das amerikanische Volk dumm macht, das ist seine Sache. Uns muß er schon mit etwas schlüssigeren Beweisen kommen. Man braucht nur die englische Presse zu lesen, um zu wissen, was gespielt wird. Dort wird gänzlich unverhohlen Triumph zur Schau getragen. Da schreit man geradezu nach Zwischenfällen. Diese armseligen Plutokraten, die sich auf ihrer Insel eingeschlossen fühlen und keine Trumpfkarte mehr ihrer Hand haben, wissen zu genau, daß sie kapitulieren müssen, wenn das Aß Roosevelt nicht sticht. Und erst die Juden! In der ganzen Welt beten sie in ihren Synagogen, daß Jehovah den amerikanischen Präsidenten erleuchten möge, auf daß er das tue, was im Interesse des Judentums liegt. Er ist ihre einzige und letzte Hoffnung. Wenn die versagt, dann müssen sie die Partie als verloren ansehen. Darum setzen sie ihre ganze publizistische Macht ein, um die USA. in den Krieg hineinzutreiben. Vor einigen Tagen erklärte ein amerikanischer Senator, der sich noch die Freiheit einer eigenen und unabhängigen Urteilsbildung bewahrt hat, 95 vH. der amerikanischen Presse und des amerikanischen Films seien in den Händen der Juden und würden ausschließlich für die Vorbereitung des Krieges eingesetzt. Es mutet schon fast wie ein Wunder an, daß das USA.-Volk dieser Welle von Deutschenhaß und panischer Hysterie gegenüber einigermaßen klaren Kopf behält.

Daß dieser letzte große Ansturm auf unsere Standhaftigkeit noch einmal erfolgen würde, haben wir vorausgesehen. Wir kennen doch unsere Juden. Sie kämpfen verzweifelt um die Aufrechterhaltung ihrer Weltherrschaft, die wir in Europa gebrochen haben. Sie wissen, daß es jetzt um alles geht, und sind deshalb auch entschlossen, das Letzte einzusetzen. Aber Ebendasselbe wissen wir auch, und zu Ebendemselben sind wir auch entschlossen. Wir haben schon einmal den Juden gegenübergestanden, und zwar im innenpolitischen Kampf in einer Situation, die im Gegensatz zu der gegenwärtigen gänzlich aussichtslos schien. Trotzdem haben wir es mit ihnen aufgenommen und sind ihnen auf den Fersen geblieben, was sie auch anstellen und mit wem sie sich auch in ihrer letzten Not und Verzweiflung verbünden mochten. Wir haben uns niemals von ihnen verblüffen oder irritieren lassen. In keiner Stunde haben wir vergessen, daß wir den ersten Akt eines gigantischen Weltkampfs durchzufechten hatten, und daß uns gar keine andere Wahl blieb als die zwischen Untergang des Landes oder Sieg. Jede Macht, von Menschen errichtet, kann auch von Menschen wieder gebrochen werden. Das Riesendrama, das wir gegenwärtig erleben, ist von Ausmaßen, wie sie die Geschichte noch niemals sah. Noch einmal versucht der ewige Weltfeind, der im internationalen Judentum seine Inkarnation gefunden hat, seinen verzweifelten Ansturm gegen jede menschliche Gesittung und Ordnung. Er stellt damit ganz Europa vor seine schwerste Belastungsprobe. Besteht es sie – und es wird und kann sie bestehen! -, dann ist alles

gewonnen. Würde es schwach und kapitulierte, dann würde die gesamte europäische Kulturwelt eine Beute des Judentums und des Bolschewismus.

Das muß sich jeder jeden Tag klarmachen wenn er Gefahr läuft, in der Bewältigung des manchmal prosaischen und mühevollen Alltags den Blick über die Zeit und ihre Erfordernisse zu verlieren. Seit 400 Jahren haben wir Deutschen zum ersten Male wieder in der Geschichte eine große Chance. Solche ganz großen Chancen kommen nur sehr selten. Kommen sie aber, dann muß man sie erfassen, halten und ausnutzen. Gibt man sie auf, dann hat man sie auch endgültig verloren. Wo waren wir je so gerüstet wie heute? Wo hatten wir je ein so umfassendes wirtschaftliches Potential wie heute? Wo waren wir je im Besitz so ausschlaggebender militärischer Machtpositionen wie gegenwärtig nach zwei Kriegsjahren? Wo hatten wir je eine so heldenmütige Wehrmacht und eine so glänzende Führung wie in diesem schicksalhaften Ringen. Daß wir alles an den Sieg setzen müssen ist klar. Es wäre töricht annehmen zu wollen, daß er uns billig geschenkt würde. Die vielen Sünden aus vier Jahrhunderten deutscher Geschichte können nur in einer gigantischen Anstrengung wieder gutgemacht werden. Die Nation muß sich dabei selbst übertreffen.

Und dazu sind wir bereit. Keinen Augenblick wollen wir vergessen, worum es geht, was wir jeden Tag tun müssen, um zu siegen, wozu wir uns Stunde um Stunde anspornen müssen damit keiner müde werde und niemand nachlasse. Wir sind nun als Volk seit 1914, also über ein Vierteljahrhundert, im Geschirr. Seitdem haben wir uns unseres Lebens niemals mehr so recht freuen können. Ununterbrochen lastete auf uns der Druck der Zeit und die Sorge um die Zukunft. Das soll und muß anders werden. Keiner unter uns will wieder von vorn anfangen. Wir wollen jetzt einen Schlußstrich unter dieses Kapitel setzen. Der letzte Akt des gigantischen Ringens um die führende Großmacht des Reiches ist angebrochen. Noch einmal werfen sich die Kräfte der Unterwelt in einem Riesenansturm auf uns um uns niederzubrechen. Sie werden scheitern.

Wir wollen der Geschichte ihren Sinn zurückgeben. Über Sorgen und Bedrängnisse, über Drohungen und Belastungen, über Opfer und Tod schreiten wir dem Ziel entgegen: dem Sieg!


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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