Quo vadis, Polonia? – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (5. Mai 1939)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 127 – 134)


Wenn einer dauernd von Gewalt redet, aber in dem Verdacht steht, daß er Minderwertigkeitskomplexe mit sich herumschleppt, wenn einer Bäume ausreißen will, aber so aussieht, als pflückte er lieber Butterblühmchen, wenn einer ständig seine Muskeln zeigt, man aber nicht genau weiß, ob es nicht doch Watte ist, wenn einer auf Kosten anderer den starken Mann spielt, sich beim Fortbewegen selbstbewußt in den Hüften wiegt, groß tut und meistens klein ist, dann sagt der helle Berliner Jargonwitz: „Er kann vor lauter Kraft nicht loofen.“ Das ist ein goldenes Wort aus dem Munde des Volkes, und es trifft den Nagel auf den Kopf.

Man wäre geneigt, dieses Wort auf das augenblickliche Verhalten der polnischen Presse anzuwenden. Sie hat in den letzten Wochen anscheinend jeden Verstand, jede klare Besinnung und vor allem jede nüchterne Einschätzung der Polen zur Verfügung stehenden Machtmittel verloren. Es fällt schwer, mit ihr zu debattieren, ohne in den selben beleidigenden Ton zu verfallen, den sie in jüngster Zeit Deutschland, seinem Regime und seiner Politik gegenüber anzuschlagen beliebt Sie hat neuerdings die primitivsten Regeln der internationalen Höflichkeit vergessen und gefällt sich in einem Gassenjungenton, der für die Zukunft noch einiges erwarten läßt. Sie tut so, als sei sie allein auf der Welt und habe es in der Hand, Europa das Gesetz des Handelns zu diktieren. Wir enthalten uns diesem Verfahren gegenüber vorläufig jeder näheren Bezeichnung und jeden erläuternden Kommentars. Wir erachten es nicht für unsere Aufgabe, in dieser gespannten internationalen Lage noch Öl ins Feuer zu gießen. Immerhin aber halten wir es für unsere Pflicht, der deutschen Öffentlichkeit wenigstens ein Bild vom gegenwärtigen Stand der polemischen Meinungskämpfe um die Frage Danzig und Korridor zu gehen.

Die polnische Presse ist Deutschland gegenüber nicht immer so verfahren. Als der große Marschall Pilsudski noch lebte und das deutsch-polnische Abkommen abgeschlossen wurde, gingen beide Teile von der Erwartung aus, daß die zwischen Deutschland und Polen vorhandenen Spannungen und Differenzen auf beiderseitig befriedigende Weise gütlich gelöst werden können. Marschall Pilsudski selbst hat sich immer auf das schärfste gegen eine Dramatisierung dieser Gegensätze gewandt. Und danach wurde seitens der polnischen Öffentlichkeit bis zum beginnenden Frühjahr dieses Jahres auch verfahren. Noch am 1. März 1939 schrieb die „Gazeta Pomorska“, die dem Lager der Nationalen Einigung nahesteht, jeder wisse, daß augenblicklich wichtige politische Besprechungen stattfänden. Es sei klar, daß in solchen Augenblicken verschiedene internationale Agenten aus der Haut fahren, um den Partnern die Aktion des Meinungsaustausches zu erschweren und den minderpolitischen oder minderbeherrschten Völkern ihre egoistischen Interessen aufzuzwingen. Alle Versuche, die polnische Politik durch Straßenkundgebungen aus dem Gleichgewicht zu bringen, seien entweder eine Dummheit oder eine schurkische Arbeit. Man kann nicht sagen, daß sich die polnische Öffentlichkeit von dieser von der „Gazeta Pomorska“ mit Recht als Dummheit oder schurkische Arbeit gebrandmarkten scharfmacherischen Tätigkeit in den darauffolgenden Wochen ferngehalten hat. Die verschiedenen internationalen Agenten sind unterdes schon aus der Haut gefahren und haben den Partnern die Aktion des Meinungsaustausches denkbar erschwert.

Es ist auch nicht an dem, daß die polnische Politik die von dem Regierungsblatt „Kurjer Poranny“ am 22. März d. J. aufgestellte Behauptung sich heute noch zu eigen machte, daß nämlich Polen alle internationalen Garantien, die sich aus dem System der kollektiven Sicherheit Genfs ergäben, als Grundlage für seine Sicherheit ablehne und sie als Bluff und als schädlich betrachte.

Derselbe „Kurjer Poranny“ schrieb am 27. März, daß Polen an seine militärische Kraft glaubt und sich keinen trügerischen Hoffnungen auf fremde Hilfeleistung hingebe, um zwei Tage später zu erklären, daß seit dem Jahre 1920 die mächtigen Protektoren alles zu tun versucht hätten, um von Polen die Dienstleistungen eines Knechtes zu verlangen, um die polnische Erde zu einer Wirtschaftskolonie zu machen und aus der polnischen Politik ein Werkzeug für ihre diplomatischen Unternehmungen. Solch eine Rolle habe die Tschecho-Slovakei gespielt, und man habe jetzt gesehen, wie dieses Land allen Garantien der Kleinen und der Großen Entente und den Versicherungen Frankreichs und Englands zum Trotz im kritischen Augenblick sich selbst überlassen blieb. Auch die Bestrebungen, Polen die heißen und übelriechenden Kastanien für andere aus dem europäischen Feuer holen zu lassen, beständen seit langem. Die polnische Außenpolitik verstehe sie alle und verhalte sich entsprechend.

Man braucht kein politischer Hellseher zu sein, um festzustellen, daß diese damalige Tendenz der polnischen Politik durchaus in der Linie der von dem verewigten Marschall Pilsudski eingenommenen Haltung lag, Pilsudski war nicht nur ein großer Soldat, sondern auch ein großer Realist. Er verstand es, die gegebenen Machtverhältnisse richtig einzuschätzen, und bewahrte damit Polen vor Dummheiten, die offenbar zu schwersten internationalen Konflikten, wenn nicht gar zur Erschütterung des gesamten polnischen Staatsystems geführt hätten.

Dieser Sinn für das Reale ist anscheinend wenigstens der politischen Publizistik in den letzten Wochen vollkommen abhandengekommen, und zwar ist das vor allem der von London Polen gegenüber eingenommenen Haltung zuzuschreiben. Nach der ersten Charnberlain-Erklärung im Unterhaus sprachen zwar die politischen Zeitungen noch von der beabsichtigten militärischen Einkreisung Deutschlands. Der „Kurjer Polski“ aber schrieb am 1. April dieses Jahres schon, daß seit dem Verschwinden der Tschecho-Slowakei Polen für den Eventualfall die Rolle zu übernehmen habe, eine namhafte Anzahl deutscher Divisionen zu binden. Die Erfahrungen des Weltkrieges ließen die öffentliche Meinung Frankreichs und Englands ungern einen Krieg sehen, der nur auf der Westfront geführt werde; darum sähe man in Frankreich und England Polen als einzige Macht im Osten, die mit dem Westen in dieser Hinsicht zusammenarbeiten könne,

Das ist schon sehr deutlich, wenngleich die offizielle polnische Presse nach dieser ersten Chamberlain-Erklärung sich noch alle Mühe gibt, leise zu treten. Der „Expreß Poranny“ schreibt beispielsweise am 1. April, die Äußerungen Chamberlains vermöchten die Grundsätze der polnischen Politik in keiner Weise beeinflussen. Die Grundsätze lauteten aber: volle Unabhängigkeit, Stützung auf die eigene Kraft, auf gute Beziehungen mit den Nachbarn und auf Bündnisse. polen sei kein Block, der sich gegen irgend wen richte, und werde den bewährten Weg nicht verlassen, auf dem es sich seit langem bewege. Am 2. April ist der ,“Kurjer Poranny“ noch gerecht genug darzulegen, daß das Abkommen mit dem Reich von Polen in voller Überzeugung als ein Akt behandelt werde, dessen Abschluß im Jahre 1934 dem Frieden und den beiden Kontrahenten große Dienste geleistet habe; wohiverstanden den beiden Kontrahenten, also nicht, wie die polnische Presse heute zu erklären beliebt, nur dem deutschen, sondern auch dem polnischen.

Man sieht also, daß nach dieser ersten Chamberlain-Erklärung die polnische Presse immerhin noch im Rahmen des Erträglichen bleibt. Daß sie die wohlverstandenen oder vermeintlichen nationalpolnischen Interessen vertritt, ist klar und selbstverständlich, und niemand nimmt ihr das übel, Unerträglich aber wird das Verfahren, das sie nach der durch Chamberlain im englischen Unterhaus abgegebenen englischen Beistandserklärungen für Polen einschlägt. Derselbe „Kurjer Poranny“ beispielsweise schreibt am 16. April, daß Polen in den Augen Englands heute ein England ebenbürtiger Faktor in der europäischen Politik sei. Und dann geht’s los. Wir erwähnen nur am Rande, daß eine polnische Zeitung sich erdreistet, aus Memel zu berichten, bei den dortigen deutschen Befestigungsarbeiten hätten sich fürchterliche Explosionen ereignet, wobei zahlreiche Arbeiter unter der Erde zerrissen worden seien. Diese Explosionen, so behauptet das polnische Blatt, seien gut vorbereitet gewesen und hätten das Ziel gehabt, diejenigen Arbeiter aus dem Wege zu räumen, die Kenntnis von Geheimnissen hatten, jedoch nicht zuverlässig waren, Das ist, wie man zugeben muß, eben starker Tobak. Wir ersparen es uns, diese beleidigende Unverschämtheit näher zu charakterisieren.

Kritischer allerdings wird es, wenn der „Expreß Poranny“ am 14. April schreibt, jeder polnische Bürger solle gleichsam in seinem Herzen eine Karte von Polen haben, so gezeichnet, wie sie sein sollte, wenn Polen gesicherte Lebensbedingungen für eine starke und beständige Existenz haben solle. Dieses Kartenbild solle er ständig vor Augen haben und sich Rechenschaft über die Notwendigkeit der faktischen Verwirklichung des in ihr angezeichneten Grenzverlaufs geben. Das ist schon sehr deutlich. Hier sieht man eine publizistische Großmannssucht erwachen, von der man sich, wenn man sie treiben läßt, für die Zukunft noch allerhand versprechen kann.

Dann führt England die Wehrpflicht ein; und in demselben Augenblick beginnt nun das polnische Trommelfeuer. Die „Polska Zbrojna“ schreibt am 30. April, zwar befinde sich heute zwischen Oder und Elbe nur noch ein Friedhof des alten Slawentums; aber niemand wisse, ob nicht die Vorsehung eine nationale Wiedergeburt dieser germanisierten Masse bestimmt habe.

Und dieser Wahnsinn wird dann Methode, wenn der polnische Senator Dr. Pawelec am 1. Mai erklärt, obwohl sich niemand einen Krieg wünsche, bedeute jedoch ein Krieg für Polen eine große historische Chance, das zurückzuholen, worauf Polen einen Anspruch habe.

Was darunter zu verstehen ist, sagt eine Entschließung des Zentralverbandes der polnischen Akademikervereinigung Ostoberschlesiens vom selben Tage, nach der die polnische Waffe bis zum letzten Blutstropfen geführt werde, um die Grenze des polnischen Staates bis an die historischen Grenzpfähle auszudehnen. „Wir versichern unseren Brüdern an der Oder, in der historischen Stunde, die bald schlagt, zum Kampf bereit zu sein.“ Wir wissen nicht, ob das mit der oder stimmt oder nur einen Druckfehler darstellt und man in Wirklichkeit die Elbe gemeint hat. Man könnte auf diesen Gedanken kommen, wenn man den „Krakauer Illustrowany Kurjer Cdzienny“ vom folgenden Tage liest, der erklärt, Schlesien und Ostpreußen, die polnisch seien, müßten an Polen abgetreten werden, und am 3. Mai das noch erhärtet mit den Worten, Polen müsse die Regelung der Frage Ostpreußen fordern, das historisch, geographisch und wirtschaftlich stärkstens mit Polen verbunden sei. Ostpreußen müsse zu Polen zurückkehren.

Da hat London sich, wie man sieht, eine schöne Suppe eingebrockt, und es wird sie eines Tages auch auslöffeln müssen. Herr Chamberlain kann sich nickt darauf herausreden, daß er das nicht gemeint habe. Es kommt bekanntlich in der Politik nicht darauf an, was man meint, sondern darauf; was man tut.

Im übrigen lassen die Kriegs- und Panikmacher in London und Paris bekanntlich keine Gelegenheit verstreichen, um das Feuer zu schüren und notwendigenfalls noch Öl hineinzugießen. Der Pariser „Excelsior“ vom 3. Mai schreibt, die Stellung Englands sei sehr klar. Es habe Polen eine totale militärische Beistandsgarantie gegeben, die ohne Vorbehalte sei und sowohl auf Danzig wie den Korridor zutreffe. Das ist eine Blankovollmacht für den polnischen Chauvinismus, und die polnische Publizistik hat denn auch nicht gesäumt, davon ausgiebigst Gebrauch zu machen.

Am 28. April gibt der Führer in seiner Reichstagsrede der Weltöffentlichkeit Kenntnis von seinem seinerzeit der polnischen Regierung unterbreiteten Vorschlag. Danach soll Danzig als Freistaat in den Rahmen des Deutschen Reiches zurückkehren, Deutschland erhalte durch den Korridor eine Straße und eine Eisenbahnlinie zur eigenen Verfügung mit dem gleichen exterritorialen Charakter für Deutschland, als der Korridor ihn für Polen besitzt, dafür sei Deutschland bereit, sämtliche wirtschaftlichen Rechte Polens in Danzig anzuerkennen, Polen in Danzig einen Freihafen beliebiger Größe und bei vollständigem freien Zugang sicherzustellen, damit die Grenzen zwischen Deutschland und Polen endgültig als gegebene hinzunehmen und zu akzeptieren, einen 25jährigen Nichtangriffspakt mit Polen abzuschließen, also einen Pakt, der weit über sein eigenes Leben hinausreichen würde, und die Unabhängigkeit des slowakischen Staates durch Deutschland, Polen und Ungarn gemeinsam sicherzustellen, was den praktischen Verzicht auf jede einseitige deutsche Vormachtstellung in diesem Gebiet bedeute.

Man wird zugeben müssen, daß dieses Angebot denkbar großzügig und loyal war. Die polnische Regierung lehnte es trotzdem ab, offenbar, weil sie sich durch die englische Beistandserklärung gesichert fühlte.

Jetzt sind die Scharfmacher am Werk. Sie benutzen jede Behauptung wahren oder unwahren Charakters, um die an sich schon komplizierte Lage noch weiter zu komplizieren. Man wird es verstehen, wenn wir uns angesichts dieser Sachlage jeden verschärfenden Kommentars enthalten. Wir stellen nur fest:

1.Deutschlands Vorschlag an Polen war loyal, gerecht, real, und er trug den gegebenen Tatsachen sowohl wie den Interessen Deutschlands und Polens hinreichend Rechnung.

2.Er wäre wahrscheinlich sofort effektiert worden, wenn England sich nicht mit lautem Gepolter durch seine Beistandserklärung in die Debatte hineingemischt hätte.

3.Die von uns des öfteren schon angeprangerten internationalen Kriegsmacher versuchen, die daraus entstandene Spannung zu benutzen, um Europa in eine Katastrophe hineinzutreiben.

4.Damit zusammenhängend ist der polnische Chauvinismus erwacht, der nicht nur den deutschen Vorschlag rundweg ablehnt, sondern nun seinerseits Forderungen aufstellt, die aber auch jedes erträgliche Maß vermissen lassen. Einzelne polnische Zeitungen haben bereits unsere gute alte Stadt Nowawes als urpolnisch reklamiert. Von dort aus ist bekanntlich nur ein Katzensprung bis nach Berlin. Wir erwarten demnächst, daß man die polnische Grenze bis Hannover vorlegt, und erinnern uns dabei mit Schmunzeln, daß im Mai vergangenen Jahres auch von Prag aus Propaganda-Landkarten verschickt wurden, auf denen die tschechische Grenze in da Nähe von Bernau verlief. Wir haben das damals mit größter Kaltblütigkeit zur Kenntnis genommen; denn wir waren und sind der Überzeugung, daß Grenzen nicht mit Druckerschwärze gezogen werden. Es wäre gut, wenn man sich das auch in Warschau klarmachte und ebenso mit entsprechenden Mitteln der politischen Presse zur Kenntnis brächte. Wenn diese heute von einem bevorstehenden Protektorat Polens über Danzig und dem notwendigen Einmarsch polnischer Truppen in diese alte deutsche Stadt redet, so kann man das lächelnd zur Seite schieben. Wenn von USA. der Vorschlag unterbreitet wird, man solle doch zur Behebung der Schwierigkeiten eine Hochautobahn über den Korridor bauen, so ist das typisch amerikanisch und könnte von uns gewiß mit der Frage beantwortet werden, ob es nicht zweckmäßiger sei, etwa eine Untergrundbahn unter dem Korridor zu bauen. Das alles ist, wie man sieht, unsinnig und geht vollkommen am wahren Sachverhalt vorbei.

Die sogenannten Friedensmacher in London und Paris haben sich mit ihrer Politik der jüngsten Vergangenheit wieder einmal als die wahren Panikmacher erwiesen. Deutschland wäre mit Polen einig geworden, wenn sie sich nicht dazwischengeschoben hätten.

Nun melden sich mehr und mehr Stimmen der Vernunft. Am gestrigen Tag schrieb der frühere französische Luftfahrtminister Marcel Deat im radikalsozialen „Oeuvre“ unter der Überschrift: „Für Danzig sterben?“, es könnten vielleicht harte Dinge sein; man müsse sie aber sagen: „An seiten der polnischen Freunde für die gemeinsame Verteidigung unserer Territorien, unserer Güter und Freiheiten zu kämpfen, ist eine Aussicht, die man mutig ins Auge fassen könnte, wenn sie zur Aufrechterhaltung des Friedens beitragen sollte. Aber für Danzig sterben – nein!“ Deat betont, daß die Polen noch vor wenigen Wochen und bevor England seinen großen Koalitionsversuch ins Werk gesetzt und sein Garantieversprechen abgegeben, hatte, die Danzig-Angelegenheit sozusagen als geregelt betrachtet hätten. Die Rückgliederung Danzigs ins Reich sei nur noch eine sicherlich unangenehme, aber keineswegs katastrophale Formalität gewesen, und es wäre vor allem nicht in Frage gekommen daraus einen casus belli zu machen. Die Polen verweigerten jetzt nicht nur jede Verhandlung und Aussprache über das Regime da Freien Stadt und über das Problem des „Korridors durch den Korridor“, sondern sie verlangten ihrerseits ein Protektorat. Wenn man die Aussprach auf diesen Ton bringe, werde man ihn bis zu einem Ultimatum steigern, und Grenzzwischenfälle würden sich häufen. „Ich, erkläre“ so schreibt Deat wörtlich, „jetzt etwa wegen Danzig Europa einen Krieg anzuhängen, ist ein wenig stark, und die französischen Bauern haben keinerlei Lust, für die Polen zu sterben.“

Das ist, wie man sieht, sehr deutlich. So ungefähr stellt sich die Lage dar. Keiner wird uns in den Verdacht nehmen, daß wir dazu nicht mehr zu sagen hätten, als was wir hier sagen. Wenn wir uns diesmal mit der Rolle des bloßen Registrators einer politischen Situation begnügen, so lediglich. um diese nicht noch mehr zu komplizieren. Am heutigen Nachmittag wird der polnische Außenminister vor dem Sejm sprechen. Seine Rede wird Polen sowohl wie ganz Europa gegenüber eine schwere Verantwortung beinhalten. Die Welt schaut nach Warschau und legt sich die bange Frage vor: „Quo vadis, Polonia ?“


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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