Winston Churchill – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (2. Februar 1941)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 380 – 384)


„Es gibt nur ein Mittel, den Widerstand der Buren zu brechen; das ist die härteste Unterdrückung. Mit anderen Worten, wir müssen die Eltern töten, damit ihre Kinder Respekt vor uns haben.“

So schrieb während des Burenkrieges ein englischer Zeitungskorrespondent an die „Morning Post“. Es war derselbe, der über eine Strafexpedition der Engländer im Mamund-Tal berichtete: „Wir gingen systematisch vor, von Dorf zu Dorf, zerstörten als Strafmaßnahmen die Häuser, warfen die Brunnen zu, legten die Türme um, fällten die großen, schattenspendenden Bäume brannten die Ernten ab und zerstörten die Wasserreservoirs … Jedenfalls war nach Ablauf von vierzehn Tagen das Tal eine Wüste und unserer Ehre Genüge getan.“

Als der Weltkrieg ausbrach, quittierte besagter Kriegsberichterstatter, der mittlerweile zum Ersten Lord der britischen Admiralität avanciert war, das nach Aussage der Lady Asquith, der Gattin des damaligen englischen Premierministers, mit einem fröhlichen Gelächter. Bei einer Rede in Dundee rief ihm einmal eine Frau von der Galerie zu: „Von dir hat man noch nie die Wahrheit gehört. Wahrheit ist dir etwas Unbekanntes.“ Er hat in die Weltsprache den Begriff der „terminologischen Ungenauigkeit“. das ist eine diskrete Umschreibung des etwas derberen Ausdrucks Lüge, eingeführt. Zu ihm nimmt er regelmäßig seine Zuflucht, wenn er bei einer Unwahrheit ertappt wird. Seine Schwindeleien sind weltbekannt. Als am 27. Oktober 1914 das englische Schlachtschiff „Audacious“ unterging, leugnete er das nicht nur, nein, er veröffentlichte sogar gefälschte Aufnahmen eines Schwesterschiffes der ,Audacious“ mit der Unterschrift: „Die reparierte „Audacious“ kehrt in den Flottenverband zurück.“ Er schrieb schon 1900 in einem seiner Bücher: ,Damals hatte ich noch keine Ahnung, welch große und fraglos hilfreiche Rolle der Schwindel im Dasein derjenigen Völker spielt, die sich des Zustandes der demokratischen Freiheit erfreuen.“

Der liebe Leser wird es schon erraten haben, wen wir gerade auf der Lanze hochheben: es ist Mr. Winston Churchill,, genannt W. C., weiland englischer Premierminister und erste Geige im Höllenkonzert, das augenblicklich die gesamte demoplutokratische Welt gegen die Achsenmächte angestimmt hat.

Es ist nicht leicht, ein Charakterbild dieses Mannes ohne Charakter zu zeichnen. Er gehört zu jener Art von politischen Chamäleons, die ihre Farbe je nach Bedarf und Laune tausendfach zu wechseln imstande sind und von dieser Fähigkeit auch den ausgiebigsten Gebrauch machen. Er lügt nicht nur aus Not, sondern auch aus Wollust, aus Spaß an der Unwahrheit, die sozusagen sein Lebenselement darstellt. Er ist ein, genial tuender Dilettant, von dem eine maßgebende englische Zeitung nach den bitteren Erfahrungen des Weltkriegs schrieb, er sei ein politischer Gaukler, der zum Unglück seines Landes schon immer auf das falsche Pferd gesetzt habe.

Man muß Churchill kennen, um Englands gegenwärtige Politik und Kriegführung zu verstehen. Sie sind, wie er selbst auch, ganz ohne Linie und ohne System, eine endlose Kette von Augenblickseinfällen und Improvisationen, die hin und wieder am Anfang zu gelingen scheinen‘, um am Ende regelmäßig haarscharf danebenzugehen.

Im Frühjahr des vergangenen Jahres beispielsweise faßt Mr. Churchill den Plan, in einem verrückten Spiel Norwegen zu besetzen. Der Führer kommt ihm um Nasenlänge zuvor, was ihn jedoch nicht davon abhalten kann, trotzdem auf seinem tollen Versuch zu bestehen. Die englischen Landungstruppen wurden von der deutschen Wehrmacht mit Glanz und Gloria aus Norwegen hinausgeworfen, und Churchill hält dann vor den Überlebenden der britischen Zerstörer „Hardy“ und „Ellipse“ eine Rede, in der er sagt: „Ihr seid die Vorhut der Armeen, die wir im Laufe des Sommers einsetzen werden, um Norwegen von der ekelerregenden Verschmutzung durch die Nazi-Tyrannei zu reinigen.“

Jedermann weiß, wie es dann in Wahrheit gekommen ist, daß England froh sein mußte, die letzten Trümmer seiner geschlagenen Divisionen aus Westeuropa zu retten, und daß von einer erneuten Besetzung Norwegens überhaupt keine Rede mehr sein konnte. Aber das geniert einen Churchill nicht. Er hatte ja dasselbe im Weltkrieg bei seinem total verunglückten Gallipoli-Unternehmen erlebt Er war ja schon durch Ströme vergossenen englischen Volksbluts hindurchgeschritten und entsprechend abgehärtet gegen sentimentale Empfindungen, die jeden anderen angesichts solcher Fehlschläge befallen wurden. Sein Zynismus dem Krieg gegenüber, der doch im allgemeinen über Millionen Menschenleben zu entscheiden pflegt, ist beispiellos. Er legt in seiner Selbstbiographie bei Gelegenheit der Betrachtung der Indienkämpfe das Bekenntnis einer schönen Seele ab, wenn er dort schreibt: „Denn schließlich war das Niederwerfen der armen Inder im Vergleich mit der Teilnahme an einem richtigen europäischen Krieg doch etwa nur so, wie wenn man eine Schnitzeljagd anstatt des Großen Derby reitet. Nun, man muß trotzdem alles mitzunehmen suchen, was einem die Zeit bietet“

Das ist Churchill, wie er leibt und lebt. Man muß ihn auf aktuellen Bildern sehen, um der ganzen Verworfenheit der Plutokratie mitten in die Visage zu schauen. Dieses Gesicht hat nicht einen einzigen gütigen Zug. Es ist ganz gezeichnet von Zynismus. Diesen eiskalten Augen sieht man an, daß ihnen jede Rührung fremd ist. Dieser Mann geht über Leichen, um seinem blinden und vermessenen persönlichen Ehrgeiz zu frönen. Der Zigarrenstummel in seinem Munde ist das letzte Zeichen eines genießerischen Lebens, das ausgelebt ist. Der englische Arbeiterführer Lansbury schrieb über ihn am 12. Juli 1919 im „Daily Herald“: „Er kennt keine Skrupel außer der Sorge um sich selbst und außer den Interessen der besitzenden Klassen. Bei all seinen Streifzügen als politischer Glücksritter hat er es immer wieder fertiggebracht, eine Ecke an der Futterkrippe des Staates für sich selbst zu sichern und im allgemeinen sogar eine der am besten bezahlten und ertragreichsten Ecken.“

Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen. England wird diesen Mann einmal sehr teuer bezahlen müssen. Wenn die große Katastrophe über Inselreich hereinbricht, so wird sich das britische Volk bei ihm dafür bedanken können. Er ist, solange er öffentlich wirkt, der Wortführer jener plutokratischen Kaste gewesen, die Krieg wollte, um Deutschland zu vernichten. Er unterscheidet sich von seinen Hintermännern nur durch einen ausgeprägteren Zynismus und eine skrupellosere Menschenverachtung. Er will Krieg um des Krieges willen. Krieg ist ihm zum Selbstzweck geworden. Er hat ihn gewünscht, gefordert und vorbereitet aus einem dumpfen, zerstörerischen Trieb heraus. Er ist eine Figur jener politischen Unterwelt, die mit dem Chaos aufsteigt, das Chaos ankündigt und bringt. Für ungezählte Menschen ist der Krieg verbunden mit namenlosem Leid, für ungezählte Kinder mit Hunger und Siechtum und für ungezählte Mütter und Frauen mit Strömen von Tränen; für ihn ist das nur ein Großes Derby, das man mitzunehmen suchen muß.

Er hat nun erreicht, was er wollte. England steht im schwersten Existenzkampf seiner Geschichte, aus dem es kaum mehr als seine nackte Existenz retten wird. Das Große Derby hat begonnen, und der es so sehnlich herbeiwünschte, ist dabei auf den Sessel des englischen Premiers gestiegen. Er wird sich in der entscheidenden Stunde nicht mehr verdrücken können. Als Chamberlain vor ihm stand, hatte er immer noch die Möglichkeit, die letzte Verantwortung von sich abzuschieben. Das ist nun vorbei. Er muß stehen und fechten.

Es wundert uns nicht, daß er das auf die ihm gemäße Weise tut. Keiner kann aus seiner Haut heraus, auch Mr. Churchill nicht. Wenn er sich bei seinen Reden in wirren Fieberphantasien ergeht und ein Wunschbild als Realität vorzutäuschen versucht, das in keiner einzigen Tatsache seine Rechtfertigung findet, wenn er in Situationen, die ihm gar keinen Ausweg mehr lassen, mit mystisch klingenden Phrasen um sich wirft, wenn er sich in seinen Ausbrüchen gegen das Reich und den Führer eines ordinären Gassenjargons bedient, der sonst auch unter Feinden im Kriege verachtet und verpönt ist, wenn er seine von ohnmächtiger Wut diktierten Injurien gegen das deutsche Volk ausspuckt, dann sehen wir ihn ganz ohne Maske, eine Karikatur des John Bull, ein Eisenfresser ohne Zähne, eine Spottgeburt aus Dreck und Feuer, die man unschädlich machen muß, damit die Welt ihren Frieden bekommt.

Es ist das tragische Unglück der englischen Nation, sich vor ihn gestellt zu haben und ihr Schicksal mit dem seinen zu verbinden. Er war es, der Großbritannien überredete, seine historische Chance zu verpassen und damit auf den rasenden Weg nach unten zu geraten. Wenn einmal die Geschichte des Zusammenbruchs des Inselreichs geschrieben wird, so muß der Titel des entscheidenden Kapitels Churchill heißen.

Es ist immer gut, ein feindliches, tyrannisches System in einem Manne verkörpert zu sehen. Das ist hier der Fall. Das macht uns den Angriff leicht. Wir wissen wenigstens, woran wir sind. Churchill – das heißt, solange dieser Mann zu bestimmen hat, Krieg. Er hat nie etwas anderes gewollt und wird nie etwas anderes wollen können.

Nun hat er ihn, und mit ihm sein Volk, das ihn führen und aushalten muß. Er wird mit ihm und an ihm scheitern, und über sein Grab hinaus werden ihn einmal Millionen Flüche derer begleiten, die er dazu verführte. So und nicht anders hat England es gewollt.


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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