Mörder und Mörderschutz – Aufsatz von Alfred Rosenberg (Juli 1926)

Alfred Rosenberg

(Entnommen aus: „Der Weltkampf“ (Juli 1926)


Vorbemerkung zum Aufsatz:

In der schweren Zeit nach 1923 fehlte der Bewegung ganz besonders ein geistiger Mittelpunkt, von dem aus das Ideengut des Nationalsozialismus aufrecht erhalten und weiter ausgebaut werden konnte und der vor allem auch zu den Problemen der überstaatlichen Mächte scharf Stellung nahm. Daher gründete Alfred Rosenberg 1924 die Zeitschrift „Der Weltkampf“ und stellte sie besonders in den Dienst des Kampfes gegen die internationalen Bewegungen, deren Tätigkeit, wie der Nationalsozialismus erkannt hatte, jedes Volkstum schädigte und bedrohte. 1924/25 und auch danach war der „Weltkampf“ ständiger Begleiter des nationalsozialistischen Redners, der aus ihm das Material für den Kampf nahm. Auch der Parteigenosse im Lande wurde durch die Zeitschrift stets über die größten Probleme des In- und Auslandes auf dem laufenden gehalten. 1930 gab Alfred Rosenberg die Schriftleitung der Zeitschrift ab, um nun in den „Nationalsozialistischen Monatsheften“ die offizielle Zeitschrift der Partei zu schaffen. Der „Weltkampf“ hat in den Jahren nach 1923 eine geschichtliche Sendung gehabt und auch erfüllt. Als Stoffsammlung wird er in Zukunft für jeden Geschichtsschreiber, der sich ein Bild über den Kampf jener Jahre verschaffen will, unentbehrlich sein.

Der Fall des ukrainischen Atamans Petljura, der vom Juden Schwarzbart im Jahre 1926 ermordet wurde, war geradezu von sinnbildlicher Bedeutung für die Tätigkeit des internationalen Judentums. Der Prozeß gegen Schwarzbart endete, nachdem er lange hinausgezogen war, mit seinem Freispruch. Auf diese unerhörteTatsache geht außer dem untenstehenden auch ein ebenfalls hier abgedruckter Aufsatz) aus dem Jahre 1927 näher ein. Im übrigen dürfte für jeden aufmerksamen Leser die parallele zum Fall Gustloff außerordentlich naheliegend erscheinen.



Mörder und Mörderschutz

In Paris ist der ehemalige ukrainische Ataman Petljura ermordet worden. Die „Weltmeinung“ fragt: War er Jude, Antisemit oder Judenfreund? Und danach wird der Mörder beurteilt. War er gewöhnlicher Reaktionär, wie Graf Stürgkh, und der Mörder Jude, wie der Marxistenführer Friedrich Adler, so schrieb die „Weltpresse“, was für einen geringen Verlust das Hinscheiden des ermordeten Ministerpräsidenten bedeute. Der Mörder, nun ja, er sei sicher nicht ganz bei Sinnen gewesen, krank, nervös, überarbeitet usw. So wagte man es schon während des Krieges zu sprechen. Nach gelungener Revolte holte man sich den „Kranken“ wieder, setzte ihn an die Spitze der österreichischen „Arbeiterpartei“ und entsandte ihn in den Vorstand der „Zweiten Internationale“. Jetzt präsidiert Friedrich Adler auf den Sitzungen des internationalen Proletariats und schreibt Entschließungen über Demokratie, Weltfrieden, Völkerverständigung. Er war und ist Jude, sein Opfer nur Nichtjude. In seiner Vernehmung hatte er erklärt, berechtigt zum Mord sei jeder, wenn die Staatsmaschine ungerecht sei. Die 2. Internationale anerkannte das, indem sie Adler zum Führer erkor.

Am 24. Juni 1922 wurde Walter Rathenau erschossen. Er war Großjude, seine Mörder waren Deutsche. Wie man glaubte, völkische Deutsche. Auf Rathenau gehen die Kriegsgesellschaften zurück, die Deutschland während des Krieges furchtbar auswucherten. Von ihm stammt das Hohnwort: Wenn Kaiser Wilhelm gesiegt hätte, hätte die Weltgeschichte ihren Sinn verloren. Auf ihn geht die Erfüllungspolitik zurück, die Deutschland Schmach über Schmach brachte. Tut nichts, der Mann war geheiligt, geheiligt von der Hochfinanz, geheiligt vom „antikapitalistischen“ Marxismus. „Einer der Besten unseres Volkes“, sagten die Ebert, Wirth und Genossen. Einer, der „dem ewigen Boche [franz. Schimpfwort für Deutsche] ins Gesicht zu spucken“ wagte, schrie der Jude Zweig. Hochgezüchtet durch „Rasseeinheit“, jammerte die „Vossischen Zeitung“ über den Verlust des jüdischen Industriemagnaten, und der Reichstag ging hin und schuf das sogenannte Gesetz zum Schutz der Republik, das von den führenden Juden in Deutschland und im Ausland offen als das Gesetz zum Schutz jüdischer Interessen angesehen und offen als solches angesprochen wurde. Zwei Töter Rathenaus endeten durch Selbstmord, andere am Attentat Beteiligte sitzen noch heute im Zuchthaus, während vom Gericht als ehrlos erklärte Landesverräter, wie Felix Fechenbach, nach kurzer Strafe begnadigt wurden, bereits wieder Vorträge halten und Leitaufsätze in marxistischen Zeitungen schreiben.

1921 wurde in Berlin der ehemalige türkische Minister Talaat Pascha ermordet. Von einem Armenier Teilerian. Kaum war das geschehen, so setzte sofort in der „Weltpresse“ ein Entlastungsfeldzug für den Mörder ein. Talaat Pascha wurde als ein blutgieriges Tier geschildert, der sich nicht genug daran habe tun können, die armen unschuldigen Landsleute des edlen Teilerian auszurotten. Der gequälte Flüchtling habe Rache für sein Volk genommen, das müsse man begreifen und ihn freisprechen… Wer nur etwas über die Geschichte der Kämpfe zwischen Türken und Armeniern unterrichtet ist, konnte unschwer feststellen, es auch hier mit einer bewußt jüdischen Politik zu tun zu haben, die die Armenier von jeher in Schutz genommen hatte. Eine Überquerung der Interessen ergab sich insofern, als England die Armenier gleichfalls benutzte, um das ottomanische Reich zu zersetzen. Zuerst kamen Missionare, die die Armenier tauften, somit sie auch konfessionell immer bewußter von den Türken schieden. Dann kamen Bomben. So wurde der fast gelungene Versuch eines friedlichen Nebeneinanderlebens durchkreuzt. Daß die Türken sich gegen den armenischen Staat im Staat wehrten, versteht sich von selbst. Ein Druck erzeugte den ändern, bis es Zuletzt zu den großen armenischen Bombenattentaten in Konstantinopel kam. Auch während des Weltkrieges haben die Armenier die Spionage gegen die Türken geleitet, ähnlich wie die Juden gegen -Deutschland. Dies zwang den treuen Verbündeten des Deutschen Reiches, Talaat Pascha, Zu scharfen Eingriffen, wobei denn auch einige Härten nicht Zu umgehen waren. (Man lese Näheres nach bei Dr. Mansur Rifat: „Das Geheimnis der Ermordung Talaat Paschas“.)

Nach dem Zusammenbruch von 1918 wohnte nun Talaat Pascha in der Hauptstadt des Landes, zu dem er treu gehalten hatte, und wurde hier ermordet. Die Groß-Presse dieses Landes aber beschimpfte ihn noch nach seinem Tode, stellte sich schützend vor seinen Mörder und forderte dessen Freispruch. Und tatsächlich, das Berliner Gericht sprach den Armenier Teilerian frei. Die Judenpresse aller Farben jubelte und bezeichnete den Freispruch als das „einzig mögliche“ Urteil.

Im gleichen Berlin verübten zwei russische nationale Flüchtlinge ein Attentat auf Miljukow, den Führer der Judäo-Demokraten in Rußland. Diesem Miljukow und seinen politischen Ratgebern in London und Paris ist es unter anderem zu verdanken, daß heute zwei Millionen Russen als Flüchtlinge durch die Welt irren, daß noch viel mehr Millionen in Rußland selbst gemordet wurden und daß über die anderen Millionen die blutige Peitsche des Bolschewismus geschwungen wird. Miljukow war es, der im Dezember 1916 den russischen Ministerpräsidenten Stürmer des Landesverrats bezichtigte, da er einen Sonderfrieden mit Deutschland anstrebte. Er war es auch, der nach der geglückten Revolution in einer großen Rede erklärte, wenn diese nicht gekommen wäre, so hätte Stürmer Frieden geschlossen. Er hat recht gehabt. Stürmer hätte einen für Rußland ehrenvollen Frieden schließen können und Rußland wäre das Meer von Blut der „unblutigen“ Revolution erspart geblieben.

Dieser Miljukow und sein nächster Genosse Maklakow hatten nun die Frechheit, ausgerechnet in dem von ihnen gehaßten Berlin einen Vortrag zu halten, wogegen die Severings natürlich nichts einzuwenden hatten. Die „Frankfurter Zeitung“ aber stimmte darüber hinaus noch Loblieder auf den „russischen Staatsmann“ Miljukow an. Da entschlossen sich zwei russische Offiziere, Rache für ihr Volk am Verräter Miljukow zu nehmen. Sie drangen in die Versammlung ein, erschossen aber nicht Miljukow, sondern versehentlich den neben ihm sitzenden Maklakow.

Wieder war die „Weltpresse“ in hoher Erregung. Diesmal aber pries sie die Partei der Ermordeten und tobte gegen die „zaristischen Mörder“. Wieder trat ein Berliner Gericht zusammen und obgleich der Fall für die Attentäter mindestens so günstig lag, wie im Fall Teilerian, wurden diese nicht freigesprochen, sondern zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt!

Der Mörder eines deutschfreundlichen Staatsmannes geht in Berlin frei aus; die Mörder eines deutschfeindlichen Politikers wandern im gleichen Berlin ins Zuchthaus. Der Mörder eines deutsch «österreichischen Ministerpräsidenten aber leitet gar im gleichen Berlin internationale Tagungen.

Die Ermordung Petljuras.

Die Herkunft des Mörders. — Mörderverherrlichung in der gesamten Judenpresse.

Die Ermordung Petljuras durch den Juden Schwarzbart und das Weltecho dieser Tat ist nicht so sehr als Einzelfall von Wichtigkeit, sondern ein wichtiges Symptom unserer Zustande. An ihm läßt sich die gleiche bewußte Taktik des alljüdischen Mörderschutzes haargenau nachweisen, sobald der Mörder Jude ist oder jüdische Interessen fördert.

Ob alle Fäden der Ermordung des ukrainischen Atamans jemals aufgedeckt werden, ist fraglich. Ganz Israel tut alles, was in seinen Kräften liegt, um die Spuren zu verwischen. Der Mörder Schalom Schwarzbart stammt aus Smolensk. Nach seiner Verhaftung machte er der Polizei folgende Angaben:

„Ich bedaure nicht, daß ich Petljura getötet habe. Ich wollte ihn töten, und nun bin ich zufrieden. 1920 gehörte ich einer französischen Militärkommission an, die sich nach Petersburg und Odessa begab. Zu dieser Zeit erzählte man mir von Judenmassakern in der Ukraine, deren provisorischer Regierungschef Petljura war. Von den Sowjets verdrängt, mußte sich Petljura nach Polen und der Tschechoslowakei begeben, wo er die Juden weiter mit seinem Haß verfolgte. Damals entschloß ich mich, meine Brüder zu rächen und diesen Mann zu töten. Eines Tages erfuhr ich, daß er sich in Paris niedergelassen habe und hier eine Zeitung in ukrainischer Sprache, den „Trident“ (Dreizack), herausgibt, daß er also noch immer nicht darauf verzichtet habe, seinen Kampf gegen die Juden fortzusetzen. Heute habe ich ihn endlich erwischt und ich habe nicht gefehlt. Das war gut so.“

Wie sich die „demokratische“ Weltpresse dieses jüdischen Mörders annahm, dafür einige Beispiele, die wert sind, als geschichtliche Zeugnisse aufbewahrt zu werden. Die „Frankfurter Zeitung“ schrieb am 27. Mai 1926:

„Ein unruhiger Geist, der seine Aufgabe in her Bekämpfung des Bolschewismus sah und dessen Weg beinahe noch mehr als der seines Todfeindes Denikin mit unerhörten Opfern erreicht wurde und von den schrecklichsten Greueltaten besonders gegen die jüdische Bevölkerung begleitet war. Als um die Jahreswende 1922 sein letzter Kampf — nach Wrangel sogar noch — gescheitert war, ging er zuerst nach Polen, dann nach der Tschechoslowakei, um schließlich in Paris zu landen. Immer begleitet von dem furchtbaren Haß der zahllosen Opfer seiner Tätigkeit. Ein seltsames Schicksal, ein echt russisches Schicksal.“

Dieser „furchtbare Haß“ der Juden hat also Petljura endlich gemordet. Ein „echt russisches Schicksal“ hat den Veranlasser der Tötung vieler jüdischer Sowjethetzer getroffen. Alexander II. fiel als Opfer einer jüdischen Verschwörung (Goldstein, Zuckermann), Alexander III. wurde vom jüdischen Arzt Sacharjin vergiftet, wie es 1921 der Jude Saltus in seiner Schrift „Eine zarische Orgie“ eingestand. Nikolaus II. fiel auf Befehl des Juden Swerdlow (Vorsitzender der Moskauer Zentralexekutive des Arbeiterrats), der Mörder war der Jude Jankel Jurowsky. Nun hatte der jüdische Kabal auch einen Ukrainer getroffen, dessen Untergebene einst ihr Land von der bolschewistischen Pest befreien wollten. Ein „russisches Schicksal“ vollendete sich wieder. Der „furchtbare Haß“ forderte sein Opfer. Verstehen die Nichtjuden, was die „Frankfurter Zeitung“ mit diesen Worten sagen wollte? Die zionistische „Wiener Morgenzeitung“ schrieb gleich nach dem Morde:

„Der Mann, welcher Petljura in Paris niedermachte, konnte mit dieser Tat die 60000 jüdischen Opfer des rasenden Schlächters nicht zum Leben erwecken. An diese Zeit brennendster jüdischer Schmach, tiefster jüdischer Erniedrigung, an diese Epoche der Wehrlosigkeit erinnert der Tod des Massenmörders Petljura. Juden in aller Welt, die ihr euch gesunder, lachender Kinder erfreut: Kein zukünftiger Petljura darf auf einen wehrlosen, abgesprengten Teil des Volkes treffen! Arbeitet für Erez Israel!“

Diese Hetze wurde natürlich auch von den Berliner Zionisten aufgenommen. Ihre „Jüdische Rundschau“ schrie (Nr. 40/41, 1926):

„Die Revolverschüsse am Boulevard St. Michel werden die Kulturmenschheit aufhorchen lassen wie einst die Schüsse gegen den Armenier-Schlächter Talaat. In unserer schnellebenden Zeit fast vergessene Ereignisse tauchen gespenstisch auf: Ein Volk, schutzlos preisgegeben toll gewordenen Bestien, blutet, stöhnt, verzweifelt, und es gibt keinen Retter. Die Judenfrage aber besteht heute noch. Die Welt hat an den Opfern der Pogrome ihre Pflicht der Wiedergutmachung noch nicht erfüllt. Nur wenn das jüdische Volk in normale Verhältnisse auf eigenem Boden übergeführt wird, werden Ereignisse wie die, die jetzt in Paris ihr spätes Echo in der leidenschaftlichen Rache eines auch persönlich schwer von den Pogromen Getroffenen gefunden haben, nicht mehr geschehen können.“

Wie die gleiche Zeitung mitteilt, ist der Mörder Schwarzbart Vorsitzender des Bundes jüdischer Frontsoldaten in Frankreich. Das wird der „Bund jüdischer Frontsoldaten“ in Berlin doch auch wissen. Einen „flammenden Protest“ seinerseits gegen den Mord haben wir aber bisher noch nirgends gelesen. Warum wohl nicht?

Es versteht sich, daß die „Jüdische Preßzentrale“ in Zürich hinter ihren Pariser, Wiener und Berliner Genossen nicht zurückbleiben konnte. Unter dem Titel „Ein Rächer“ schreibt sie, Schalom Schwarzbart habe seine sieben Schüsse nicht als Bolschewist und Anarchist abgegeben, sondern als Jude:

„…Ein in seinem allerinnersten Gefühl tief aufgewühlter Jude, dem das Judentum mehr als eine logische oder soziologische Kategorie, eine unmittelbar empfundene Herzenssache war, übernahm das Amt eines Rächers für die vielen Tausenden von jüdischen Blutopfern in der Ukraine und sprach die eherne Sprache des Todes, wo eine ganze Welt in allen Sprachen schwieg …“

Nach dieser Mörderverherrlichung einige verschwommene Redensarten zur Rückendeckung:

„Denn je edler und reiner die Seele des Täters ist, je tiefer muß der Eindruck, unauslöschlich der Stempel der Mordtat sein. Will man, wie es auch hier, trotz ernster Bedenken, versucht wird, Schwarzbart menschlich gerecht zu werden, so ist es nur unter der Voraussetzung möglich, daß sein Racheakt entpolitisiert, von den Schlacken des Sektengeistes geläutert, der Parteien Haß und Gunst entrückt werde…“ „… Schwarzbart ergriff die Waffe mit fester Hand, wie es sich einem tapferen Soldaten, der im Trommelfeuer des Weltkrieges gestählt wurde, geziemt, aber menschlich gebrochenen Herzens.“

Da Petljura nachweislich selbst kein Antisemit war, sondern sogar jüdische Minister hatte, fährt die „JPZ“ fort:

„Man wird nicht vergessen dürfen, daß in der Regierung der Ukrainischen Volksrepublik auch ein jüdischer Minister saß, der kaum beneidenswert war und wohl richtiger gehandelt hatte, wenn er, statt ein Scheindasein zu fristen und die Ausrottung seiner Brüder durch seine Anwesenheit im Kabinett unwillkürlich zu decken, rechtzeitig auf das Blutbad verzichtet hätte.“

Und noch einmal eine alljüdische Lanze:

„Als Jude an einem Feind der Juden für das geflossene jüdische Blut Rache nehmen — einzig und allein das wollte Schalom Schwarzbart.“

Und dann:

„Nur aus dieser Gefühlswelt heraus ist die Tat am Boulevard St. Michel zu begreifen und zu würdigen.“ „Schalom der Uhrmacher“, wie er hier geläufig genannt wird, suchte keinen Glorienschein, keine Märtyrerkrone — nur die Wahrheit, die eine Verschwörung des Schweigens am lauten Aufschreien verhinderte. Und ist schon diese bedauerliche Tat vollbracht, so möge sie wenigstens die Mauern des Seinegerichts weiten und es in ein Forum des Weltgewissens verwandeln, das schon zu oft schlummerte und erst durch knallende Schüsse aufgerüttelt werden mußte.“

D. h. auf deutsch: Sprecht den Mörder frei, damit noch andere Nichtjuden straflos gemordet werden können.

Wie bewußt das Judentum arbeitet, zeigt u. a. die Tatsache, daß die sog. „Wissenschaftliche Korrespondenz, Meteorologische Korrespondenz“ in Berlin, herausgegeben von Moritz Loeb, in ihrer Ausgabe vom 5. Juni fast ganz der Beschönigung des Mordes durch Aufzählung der Pogrome gewidmet ist. Über die von Juden in Rußland gemordeten Millionen von Russen hat sich die jüdische „wissenschaftliche“ Welt ebensowenig aufgeregt wie die politische.

Neben diesen rein jüdischen Blättern hat das Judentum natürlich auch alle ändern mobilisiert. Allen voran die käufliche Pariser Presse. Über die dabei erzielten Erfolge berichtete die Berliner „Jüdische Rundschau“ (Nr. 42,1926):

„Die gesamte Pariser Presse, ohne Unterschied der Richtung, widmet dem Attentat auf Petljura Artikel. Aber nicht die Gestalt des ermordeten „Generals“, sondern die des kleinen, bis jetzt unbeachtet gebliebenen jüdischen Uhrmachers ist die zentrale Person dieses Dramas. Im Mittelpunkte aller Erörterungen steht Samuel Schwarzbart als psychologisches Problem. Die Presse sucht das Menschliche, das Natürliche in diesem „kleinen“ Juden. Es ist ja keine Frage der objektiven Justiz mehr. Es ist auch keine Angelegenheit einer abstrakten Abhandlung darüber, ob die Revolverjustiz zu rechtfertigen sei oder nicht. Die Pariser Presse sieht hier eher den Fall eines Mannes, der von einer Idee-fixe besessen war: Seit mehreren Jahren wird ein Mensch von den Schatten der auf den Straßen aufgehängten Juden, die er selbst gesehen hat, verfolgt. Nicht die Reminiszenzen an die ermordeten Eltern spielen hier in erster Linie eine Rolle. Weder in seinem Abschiedsbriefe an seine Frau, noch in feinen Mitteilungen an die Kriminalpolizei und die Justizbehörden ist davon die Rede. Was diesen „Besessenen“ bewegt, das waren ‚die tauend jüdischen Männer, Frauen und Kinder, Zeichen deren Leichnamen er einst herumgeirrt war.“

„L’Oeuvre“ schrieb über „die Seltenheit eines Juden als Mörder“. Und dieser von allen seinen Bekannten geliebte „kleine jüdische Krämer“ träumte Tag wie Nacht von „der Synagoge, der Torah, von den kleinen jüdischen Städtchen mit den Strohdächern, die von den Petljura-Banden verbrannt wurden“. Ebenso träumte er von den „Juden in den langen Mänteln und Mützen, die von den Kosaken hingeschlachtet wurden“. — „Humanität“ erzählt spaltenlang von den Schreckenstaten der Retljura-Banden in den jüdischen Gemeinden. — „Volonté“ schreibt, man hätte all diese moralischen Sentenzen über Justiz und Revolver nicht dem unglücklichen Schwarzbart, sondern eher Petljura seinerzeit vortragen müssen. — Und „Paris-Soir“ veröffentlicht einen Artikel von Viktor Merk über Petljura, der „nicht nur ein General, sondern auch ein Chef von Banden und Mörder war“. „Er, Petljura“ — schreibt die Zeitung — „watete in Blut. Er ließ morden, morden . . . Frauen, Kinder, Greise.“ Und der Verfasser schließt mit folgenden Worten: „Dies zeigt nur, daß die Juden, deren Frauen, Kinder, Freunde ermordet werden, das Gefühl der Vendetta besitzen . . . Man hätte es niemals von ihnen erwartet und die Rasse eines Jehuda Makabi schien ja für immer ausgestorben . .. Seit Wilhelm Teil hat sich die immanente Gerechtigkeit nicht mit so viel Glanz und Logik bestätigt.“ Weiter schreibt die „Jüdische Rundschau“:

„Verschiedene Gesellschaften, Organisationen, Kreise statten der Frau Schwarzbart Besuche ab. Schwarzbart selbst genießt überall große Sympathien. Die französische Presse schätzt in ihm den tapferen Soldaten, den ruhigen, gelassenen und opferwilligen Menschen. Seine Popularität ist besonders groß in den Emigrantenkreisen, wo seine Gastfreundschaft und Güte gelobt werden. Er ist hier unter dem Namen „der Vater der 10 000 Waisen“ bekannt, da er sich der Waisenhilfe gewidmet hatte.“

Aus Moskau wurde der „Wiener Morgenzeitung“ berichtet, eine Odessaer Filmunternehmung habe einen neuen Film fertiggestellt, der die Kämpfe zwischen der Roten Armee und den „Retljura-Banden“ darstellen wird. Der Film zeige Szenen der „Greueltaten der Pogromisten“ auf Grund historischer Dokumente und der mit Teilnehmern an den Petljura-Abenteuern aufgenommenen Protokolle. Sämtliche Aufnahmen wurden auf den Schauplätzen der geschilderten historischen Ereignisse durchgeführt.

Wie man sieht, hatte das Alljudentum alle Register gezogen, und die Weltorgel spielte wie zur Zeit des Todes Walter Rathenaus. Nur gelten die Hymnen dieses Mal dem Mörder. Weil er Jude ist.

Von der Unterstützung durch die alljüdische und käufliche demokratische Presse ist das Judentum natürlich auch zur praktischen Organisation des Mörderschutzes übergegangen, um die Freiheit des „Rächers“ zu erlangen. Seine Verteidigung haben mehrere jüdische Rechtsanwälte übernommen; u.a. Tones und Corcos. Auch Leon Blum, der jüdische Sozialistenführer, hat sich angeboten. Auch der Großrabbiner von Frankreich, Isaak Levy, ein guter Bekannter des Schwarzbart, wird als Zeuge von ihm für seine edle Gesinnung benannt. Hierbei ist ferner bemerkenswert festzustellen, daß der Corcos zweiter Vorsitzender der französischen Liga für Menschenrechte ist, d. h. als Führer einem Verbande angehört, der in der ganzen Welt seine Gegnerschaft gegen Krieg, Mord und Terror beteuert. Aber hier, wo es sich um einen Juden als Attentäter handelt, gehört es natürlich zur „Menschlichkeit“, ihn und seinesgleichen vor der verruchten nichtjüdischen Gesellschaft und ihren Gerichten zu schützen. Selbst wenn man Vizepräsident der „Menschenrechte“ ist. Daß diese Liga da“ gegen nichts einzuwenden hat, versteht sich von selbst, da sie überall jüdisch beeinflußt, wenn nicht ganz jüdisch geleitet und bezahlt ist. Corcos schrieb sogar einen Aufsatz im freimaurerischen „Quotidien“, in dem er die Gründe darlegt, die Schwarzbart zum Morde „zwangen“!

Neben „Maitre“ Torres und seine famose Freimaurerliga traten einmütig auch andere Organisationen.

Die Jüdische Telegraphenagentur meldete bereits am 27. Mai aus Paris, daß das juristische Komitee beim Komitee der jüdischen Delegationen darangehe, alle auf die „Mitschuld“ Petljuras, seiner Unterführer und der zaristischen Generale an den Pogromen in der Ukraine bezüglichen Dokumente zu sammeln:

„Viele dieser Schuldigen leben heute im Ausland. Der jetzt in Riga weilende berühmte russische Advokat Oskar Grusenberg beisitzt reiches Material über die direkte Schuld dieser Führer. 1921 berichtete er in einer in Berlin abgehaltenen Konferenz jüdischer Rechts. gelehrter über diesen Gegenstand und forderte Erhebung von Anklage gegen die im Ausland lebenden Pogromführer.“

Diese offen mitgeteilten Schritte stellen natürlich nur einen kleinen Teil jener Bemühungen dar, die unternommen werden, um den jüdischen Mörder dem Arm der Gerechtigkeit zu entziehen. In Frankreich haben sie bereits jetzt greifbare Ergebnisse gezeitigt. Laut einer Meldung der „Wiener Morgenzeitung“ (6. Juni 1926) haben nämlich die mit der Untersuchung des Attentats betrauten Behörden sich entschlossen, eine eigene Kommission in die Ukraine zu entsenden, um an Ort und Stelle die präge der Judenpogrome zu prüfen. Ferner wird in dieser Angelegenheit eine Note an die Sowjetregierung gerichtet werden. Gleichzeitig soll eine Umfrage veranstaltet werden, zu der das Gericht Mitglieder der russischen Emigration in Frankreich ohne Unterschied der Religion und der Nationalität einladen wird, um Auskunft über den Charakter der Regierung Petljuras und über fein Verhältnis zur jüdischen Bevölkerung einzuholen.

In „unterrichteten Kreisen“ verlautet, wie das Zionistenblatt mitteilt, daß die Untersuchung lange andauern wird und daß der Prozeß gegen Schwarzbart erst in einem Jahre stattfinden wird, was nichts weiter als bewußte Vertuschung eines eingestandenen Mordes bedeutet.

Vorläufig befindet sich Schwarzbart im allgemeinen Untersuchungsgefängnis, obwohl die Untersuchung nach der politischen Richtung geführt wird. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Untersuchung wurden aber schon jetzt dem Häftling gewisse Erleichterungen gewährt. Natürlich, da er dem auserwählten Volke angehört.

Wie man sieht, die Maschine des Gerichts läuft, aber nach der umgekehrten Richtung. Darüber hinaus haben die Juden die Frechheit, erneut auf die strafrechtliche Verfolgung derjenigen russischen Generäle zu dringen, unter deren Kommando den Juden ein Haar gekrümmt worden ist. Der schon genannte Rechtsanwalt Grusenberg in Riga (Verteidiger des Mörders Beilis im Kiewer Ritualmordprozeß) hat seinen alten Plan aufgenommen, die russischen Generale vor Gericht zu zerren. Wie wiederum die „Wiener Morgenzeitung“ (6. Juni 1926) zu erzählen weiß, werden die vorbereitenden Schritte hierzu „umsichtig vorbereitet“ werden. Das Komitee der jüdischen Delegationen verfüge über ein reiches Material, außerdem habe der sowjetrussische Vertreter in Paris, Rakowsky, versprochen, die in der Hand der Sowjets befindlichen Dokumente über die „Pogrome“ in der Ukraine den französischen Gerichten zu übergeben. Bolschewismus und bewußtes zionistisches Alljudentum gehen also auch in diesem Falle Hand in Hand. Nach den Millionen bewußt und grausam gemordeten und den Millionen vertriebenen Russen kräht kein demokratischer Hahn in der Welt.

Der Verteidiger Schwarzbarts, Torres, empfing den Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur und sagte ihm, die „Verteidigung“ werde eine „schwere Anklage gegen die verbrecherische Mordhetze des Antisemitismus in der ganzen Welt“ sein. Er hoffe auf das „Gewissen des französischen Volkes“.

Und am 13. Juni 1926 beschließt die „Wiener Morgenzeitung“ ihren Leitaufsatz mit folgenden Wutausfällen:

„Das internationale Gesindel, dem das Messer immer locker sitzt, will dem Juden nicht einmal das primitive Zugeständnisse der Rache machen.“

„Die Niedertracht des europäischen politischen Mechanismus hat es Zuwege gebracht, den Petljura und seine Genossen jahrelang straffrei zu lassen und sie nicht einmal zu befragen, diese Generale, die den Massenmord an Wehr- und Waffenlosen als nationale Befreiungstat ausgegeben haben. Was sie in der Ukraine getan haben, was in Ungarn geschehen ist, muß doch endlich einmal nicht der Rache, nein, sondern dem Gesetz verfallen. Denn diese Akte bleiben erdentief hinter der Tat Schwarzbarts zurück, der den Ataman von vorne faßte, ihm von Gesicht zu Gesicht sein Urteil sagte und ihm noch zurief: „Verteidige dich!“ Kein Petljura hat so ehrenhaft gehandelt und keiner aus der Mafia, die den Schwarzbart heute beschmutzen will. Der Prozeß gegen ihn muß zum Prozeß gegen die Kanaille werden.“

Will man noch mehr? —

Wir sehen also, daß das gesamte Judentum sich schützend vor seinen „Rächer“ stellt und geschlossen zum Gegenstoß gegen die Nation des Ermordeten ausholt. Es bedient sich dazu aller Mittel mit gewohnter Skrupellosigkeit, um fremde Interessen den Seinigen dienstbar zu machen. Wir sind nun weit davon entfernt, nach Feststellung dieser Tatsache dem Judentum darüber große Vorwürfe zu machen. Die Vorwürfe haben sich unserer Anschauung nach an alle Europäer zu richten, die das Syrisch-vorderasiatische Judenvolk bei sich aufgenommen und dem Todfeind europäischer Kultur Gleichberechtigung zugesprochen haben. Wenn Petljuras Untergebene ihre Ukrainer von jüdischen Blutsaugern befreien wollten, so waren sie sachlich zu verstehen, abgesehen davon, ob ihre Mittel zweckentsprechend waren. Wenn die Deutschen gegen Vertreter wie Rathenau und seine Genossen sich erregten, so war das eine etwas späte Empörung über die notwendigen Folgen ihrer demokratisch-zersetzten Weltanschauung. Wenn die französischen Richter den jüdischen „Rächer“ wie einen Helden behandeln und in der Ukraine forschen wollen, ob er nicht doch das „Recht“ zum Morde hatte, so zeigt sich darin ein solcher rassischer Niedergang des europäischen Rechtsempfindens, daß wir uns über gar nichts mehr zu wundern brauchen.

Staat und Recht haben im Zeichen des Volks- und Rassenschutzes zu stehen. Im Falle des überall lebenden Judenvolkes stehen die Interessen aller Völker denen der Hebräer in einer einzigen Front gegenüber, wenn auch diese durch „Loyalitäts“-Erklärungen uns darüber belügen wollen. Der Fall Schwarzbart zeigte in einer Stunde eine bewußte Absonderung der Juden aus allen Staaten und gegen alle Völker. Die Arbeit für eine geistige und leibliche Abwanderung der Juden aus allen Staaten ergibt sich als Notwehr allein schon aus dem einen Fall des jüdischen „Rächers“. Wir Europäer haben unsererseits am Juden zu vergelten: die Volksverhetzung in der Presse, den organisierten Börsenbetrug in allen Staaten, die gemeine Klassenkampfhetze und die bolschewistischen Strome von an Europäern vergossenen Blutes, ganz zu schweigen von kultureller Zersetzungsarbeit und rassischer Verpestung. Gegen diese Erkenntnis als notwendige Voraussetzung wehrt sich das Judentum skrupellos mit allen Mitteln. Nur manchmal zeigt es sein wahres Gesicht und sein wahres Interesse. So im Fall der Ermordung des ukrainischen Atamans durch den Juden Schwarzbart. Der Parole der Alliance israelite universelle: „Ganz Israel gemeinsam“ gilt es eine andere Losung gegenüberzustellen:

Antisemiten aller Länder vereinigt Euch zum Kampf für die restlose Aussonderung der Juden aus allen Staaten Europas und Amerikas!

 


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