Was will eigentlich Amerika? – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (21. Januar 1939)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 24 – 30)


Die amerikanische Presse besitzt das edle Vorrecht, über Europa schimpfen zu dürfen. Sie macht von diesem Vorrecht in ausgiebigster Weise Gebrauch, soweit es sich dabei um Deutschland handelt. Vor allem das Deutschland des Nationalsozialismus ist ihr ein Dorn im Auge.

Seit dem 30. Januar 1933 ist das Dritte Reich Gegenstand des Spottes, des Hasses, der Lüge und der Verleumdung fast in der gesamten amerikanischen Presse, vor allem in ihrem jüdisch bestimmten Teil. Die amerikanische Presse macht sich dabei eine besonders belustigende Aufgabe daraus, Deutschland gegenüber Grundsätze der Humanität, der Zivilisation, der Freiheit der Menschenrechte und der Kultur ins Feld zu führen. Sie hat dazu auch allen Grund. Denn in einem Lande, in dem heute noch die Humanität ihren drastischen Ausdruck in der Lynchjustiz, die Zivilisation in zum Himmel stinkenden politischen und wirtschaftlichen Skandalen, die Freiheit der Menschenrechte in der Tatsache eines stetigen Vorhandenseins einer von den Betroffenen wahrscheinlich freiwillig in Kauf genommenen Arbeitslosigkeit zwischen elf und zwölf Millionen und die Kultur in einer ständigen Ausleihe bei den alten europäischen Kulturstaaten findet, ist man ja durchaus berechtigt, mit souveräner Verachtung auf jenes alte Europa herabzuschauen, in dem Staaten und Völker schon auf eine jahrhunderte, ja jahrtausende alte unermeßliche Kulturleistung zurückblickten, ehe Amerika überhaupt entdeckt wurde. Die amerikanische Presse pflegt unseren Beschwerden über ihre Polemik gegenüber zu erklären, sie habe nichts gegen Deutschland, sondern nur etwas gegen den Nationalsozialismus einzuwenden. Nun ist das, wie männigIich bekannt, eine faule Ausrede. Denn der Nationalsozialismus ist heute in Deutschland die tragende politische Idee und Weltanschauung. Zu ihr bekennt sich das ganze deutsche Volk. Gegen den Nationalsozialismus Stellung nehmen heißt also heute, das deutsche Volk herausfordern.

Es ist auch nicht damit getan zu behaupten, der Nationalsozialismus stelle eine diktatorische Staatsform dar, und es gebe in Deutschland noch wesentliche Volksteile, die, innerlich wenigstens, diese Diktatur ablehnten. Davon kann überhaupt nicht die Rede sein.
Es ist das eine Fiktion, die lediglich in den Gehirnen demokratischer Politiker und Journalisten existiert, in der Welt der Tatsachen aber keinerlei Raum hat. Es unterliegt also keinem Zweifel, daß der seit 1933 in Amerika gegen Deutschland mit System durchgeführte öffentliche Hetzfeldzug eine bewußte und gewollte Provokation des Deutschen Reiches und des deutschen Volkes darstellt.

Nun könnte uns das im allgemeinen ziemlich gleichgültig sein. Wir leben in Deutschland nicht von der Liebe und auch nicht von der Gnade anderer Staaten; wir leben aus unserer eigenen Volkskraft. Die Zeit gehört längst der Vergangenheit an, in der Deutschland sein Heil von internationaler Hilfe erwartete und erhoffte. Diese internationale Hilfe ist in den entscheidenden Phasen der Nachkriegspolitik immer ausgeblieben. Sie trat nur dann in die
Erscheinung, wenn der internationale Geld- und Börsenkapitalismus glaubte, durch Hilfsstellung Deutschland gegenüber einen hohen, in der anderen Welt gänzlich unbekannten Gewinn- und Prozentsatz einstecken zu können. Wir hätten also die Möglichkeit, uns auf den bequemen Standpunkt zu stellen: Amerika liegt weit; es ist durch einen endlosen Ozean von uns getrennt. Was man dort über Deutschland denkt, sagt und schreibt, das kann uns ganz kalt lassen. Das ist soweit richtig, als der in Amerika provozierte und mit höchstem Raffinement durchgeführten Hetzfeldzug gewissermaßen in angemessenen Bahnen verläuft. Soweit davon aber selbst amtliche Kreise angesteckt werden, bleibt das nicht mehr eine Auseinandersetzung der Zeitungen und der Rundfunksender, sondern wird vielmehr eine Angelegenheit der hohen Politik. Seit dem 10. November 1938 hat sich diese Hetze nun ins Unermeßliche gesteigert.

Die amerikanische öffentliche Meinung, vor allem soweit sie jüdisch bestimmt ist, befleißigt sich dabei einer gänzlich unerträglichen Einmischung in unsere innerdeutschen Verhältnisse. Sie glaubt aus der Sicherheit ihres fernliegenden Kontinents heraus Deutschland gegenüber eine Methode anwenden zu dürfen und zu können, die unter zivilisierten Staaten sonst gänzlich unmöglich und ausgeschlossen ist. Wir kennen sehr wohl die Inspiratoren und Nutznießer, die hinter dieser Hetze stehen. Es sind meistens Juden oder Menschen, die bis über beide Ohren im Dienste und in der Abhängigkeit der Juden stehen. Wenn beispielsweise vor allem die New Yorker Presse so scharf gegen Deutschland polemisiert, so kann das nicht wundernehmen angesichts der Tatsache, daß in New York aber zwei Millionen Juden leben und das öffentliche und insbesondere das wirtschaftliche Leben gänzlich unter ihrer Botmäßigkeit steht.

Die deutsche Publizistik hat bisher auf diesen gemeinen und niederträchtigen Hetzfeldzug nur sporadisch und meistens gänzlich zurückhaltend geantwortet. Erst als sich amtliche Personen der Vereinigten Staaten in diese Auseinandersetzung einmischten, haben wir uns veranlaßt gesehen, etwas Fraktur zu reden. Wenn beispielsweise der amerikanische Innenminister Ickes am 19. Dezember 1938 öffentlich erklärte, daß ein Amerikaner eine Auszeichnung aus der Hand eines brutalen Diktators nicht annehmen könne, der mit derselben Hand Tausende von Menschen beraube und quäle, da der Verleiher den Tag als verloren ansehe, an dem er kein neues Verbrechen gegen die Menschheit begehen könne, so ist das eine Redeweise, die gelinde gesagt bisher im Verkehr unter Staaten, die normale Verhältnisse untereinander aufrechterhalten, gänzlich ungewohnt ist. Wenn der stellvertretende amerikanische Außenminister Welles auf den daraufhin seitens Deutschlands erhobenen Protest zur Antwort gibt, daß die Äußerungen von Ickes die übereinstimmende Ansicht des überwiegenden Teils des amerikanischen Volkes darstellen, so versagt einem dieser Tatsache gegenüber überhaupt die Sprache. Was soll das heißen! Wo ist jemals der amerikanische Präsident in der deutschen Presse persönlich angegriffen worden, wo jemals gegen die führenden Männer Amerikas ein beleidigendes Wort gefallen? Wir haben uns hier höchster Zurückhaltung befleißigt, obschon wir allen Grund gehabt hätten, in diese oder jene innere Angelegenheit der Vereinigten Staaten von Nordamerika hineinzureden.
Wir haben das nicht getan, weil sie uns nichts angehen; denn nicht wir, sondern die amerikanischen Staatsmänner bestimmen die inner-amerikanische Politik. Uns gehen hauptsächlich die innerdeutschen Verhältnisse an. Wir haben auch keinerlei Grund und überhaupt keine Veranlassung, deutsches politisches Ideengut als Konterbande nach Amerika einzuschmuggeln.

Im Gegenteil, die Anschauungen und Methoden, nach denen wir das innerdeutsche Leben ausrichten, sind reines deutsches Patentgut. Sie haben nur für Deutschland Gültigkeit. Allerdings missen wir den Anspruch erheben, da]3, genau so wie wir die inneren Verhältnisse in anderen Staaten respektieren und ihnen polemisch mit größtmöglicher Reserve gegenübertreten, das bei anderen Staaten in eben demselben Maße der Fall sein muß. Das kann man von den Vereinigten Staaten von Nordamerika nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge nicht behaupten. Fast die gesamte Presse, fast der gesamte Funk und fast der gesamte Film in den Vereinigten Staaten stehen heute im Dienste dieser internationalen, gegen Deutschland betriebenen Welthetze.

Der Senator Pitman hat das am 22. Dezember 1938 ganz brüsk und brutal zum Ausdruck gebracht, als er erklärte: „Das USA.-Volk schätze nicht die Regierung Deutschlands.“ Nun sind wir der Überzeugung, daß das USA.-Volk mit dieser Angelegenheit überhaupt nichts zu tun hat. Soweit es sich gegen Deutschland einstellt, ist es lediglich ein Opfer dieser Kampagne. Diese Kampagne selbst aber wird betrieben von gewissen- und skrupellosen internationalen Weltverhetzern, die zum Teil aus außenpolitischen, zum Teil aber auch aus allzu durchsichtigen inneramerikanischen Gründen Deutschland herausfordern.

Hinter dieser antideutschen Kampagne stand die Lima-Konferenz, bei der Nordamerika hoffte, Südamerika gegen Deutschland und im weiteren Sinne gegen ganz Europa einnehmen zu können, steht heute noch die deutsche Konkurrenz auf dem südamerikanischen Markt und steht vor allem die riesenhafte nordamerikanische Rüstungsindustrie, die das Schreckgespenst eines kommenden Krieges gegen die totalitären Staaten an die Wand malt, um bei Rüstungsaufträgen gute Geschäfte zu machen.

Es liegt uns ferne, den kritischen Ausstellungen, die die amerikanisch-jüdische Presse an innerdeutschen Verhältnissen glaubt vornehmen zu müssen, inneramerikanische Verhältnisse gegenüberzustellen. Es genügt, am Rande zu vermerken, daß Deutschland, das devisen- und rohstoffärmste Land der Welt, nicht nur nicht über Arbeitslosigkeit, sondern geradezu aber Arbeitermangel klagt, während demgegenüber Nordamerika eine
Arbeitslosenziffer von 11 bis 12 Millionen zählt und dabei eines der devisen- und rohstoffreichsten Länder der Welt ist. Aber selbst diese Kontrastierung zieht beim größten Teil dieser Hetzpresse nicht. Sie kann zwar die Tatsache nicht ableugnen. Sie stellt sich aber auf den Standpunkt, daß selbst der Erfolg hassens- und verachtenswert sei, weil die Methoden, mit denen er herbeigeführt wurde, Haß und Verachtung verdienten. Das heißt nun, die Dinge geradezu auf den Kopf stellen. Die sieben Millionen Menschen, die in Deutschland durch den Nationalsozialismus wieder zu Arbeit und Brot gekommen sind, fragen nicht viel] nach den Methoden, mit denen man ihnen Arbeit und Brot verschafft hat.

Wer die Methoden beschimpft, mit denen positive und durchschlagende Ergebnisse erzielt werden, der verfährt nach jenem bekannten Witz, nach dem auf einer Straße zwei Straßenarbeiter mit wenig Fleiß und Betrieb-samkeit bemüht sind, einen Pflasterstein aus dem Boden herauszuschlagen. Ein Passant, der eine Zeitlang zuschauend danebensteht, ergreift ganz spontan eine Hacke und schlägt den Stein mit einem Schlage heraus. Worauf der eine Arbeiter zum anderen sagt: „Ja, mit Gewalt!“ So ähnlich argumentiert die amerikanische Presse. Sie kann die Ergebnisse und Erfolge des Nationalsozialismus nicht mehr abstreiten. Sie kann nur noch einwenden: „Ja, mit Gewalt!“ Ihr erscheinen die Opfer zu groß, die die deutsche Öffentlichkeit für diese Ergebnisse und Erfolge hat bringen müssen. Das deutsche Volk allerdings steht da auf einem anderen Standpunkt. Es weiß, daß es eine Reihe von Einschränkungen auf bestimmten Gebieten hat auf sich nehmen müssen, damit das Werk des nationalen Aufbaus überhaupt möglich wurde. Die amerikanische Öffentlichkeit, saturiert im eigenen Besitz, fast platzend vor Reichtum, Wohlstand, Devisen, Goldbarren und Rohstoffen, kann sich überhaupt keine Vorstellungen davon machen, wie es einem intelligenten, fleißigen und tapferen Volke zumute ist, das über all diese Hilfsmittel nicht verfügt und trotzdem leben muß. Wie dem aber auch sei, wir sehen mit tiefer Besorgnis der weiteren Entwicklung entgegen. Niemand besitzt das Recht, über innerdeutsche Verhältnisse und Vorgänge zu Gericht zu
sitzen, als nur deutsche Instanzen.

Niemand besitzt im internationalen Zusammenleben der Völker das Recht mit Bewußtsein und System ein Volk gegen das andere Volk einzustellen und aufzuhetzen, um dadurch Mißstimmung, Verständnislosigkeit und am Ende eine krisenhafte Zuspitzung in ihren wechselseitigen Beziehungen heraufzubeschwören. Wenn Herr Eden vor einigen Wochen als Abgesandter der internationalen Weltdemokratie
in New York das Wort ergriff, so hat er sich für diese Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus den richtigen Kreis ausgewählt. Er war zusammengesetzt aus den prominentesten Vertretern des amerikanischen internationalen Industrie-, Wirtschafts- und Geldkapitalismus. Herr Eden hätte besser getan, den elf bis zwölf Millionen amerikanischen Arbeitslosen ein Mittel an Hand zu geben, wie sie zu Arbeit und Brot kommen könnten. Aber offenbar war er selbst der Überzeugung, daß er vor einer solchen Zuhörerschaft nicht so urteilslosen, von Haß und Voreingenommenheit bestimmten Beifall finden würde, als er ihn in dem Kreis gefunden hat, vor dem er sprach. Das Judentum klatscht natürlich immer Applaus, wenn es gegen Deutschland geht.

Das Judentum haßt den Nationalsozialismus aus Gründen, die der allgemeinen Verständlichkeit wegen überhaupt nicht erörtert zu werden brauchen. Das Judentum ist unser Feind, es soll unser Feind sein, und es muß unser Feind sein. Es erhebt sich hier nur die Frage, ob das amerikanische Volk sich dem Judentum zuliebe in eine unfruchtbare Feindschaft zum Deutschen Reich und vor allem zum deutschen Volk hineinhetzen lassen soll und darf. Und dagegen protestieren wir. Das ist nicht notwendig und auch nicht zweckmäßig. Wir haben nichts gegen das amerikanische Volk einzuwenden. Wir kennen und respektieren seine Politischen Anschauungen und seine inneren Verhältnisse, obschon wir in diesem oder jenem anders verfahren und handeln würden, als das in Amerika der Fall ist. Wir glauben dafür mit Fug und Recht beanspruchen zu dürfen, daß die amerikanische öffentliche Meinung Deutschland gegenüber dieselbe Achtung und denselben Respekt zur Schau trägt. Wir sehen auch nicht ein, zu welchem Ergebnis eine solche Auseinandersetzung führen soll. Was verspricht sich eigentlich Amerika davon ? Glaubt es etwa nach den Methoden des Großen Krieges Deutschland aushungern zu können?
Jede wirtschaftliche Zwangsmaßnahme hat ihre zwei Seiten. Sie schlägt nicht nur den, gegen den sie angewendet wird, sondern auch den, der sie anwendet. Davon wissen wahrscheinlich die amerikanischen Baumwollfarmer, die auf ihren nicht verkauften
Baumwollballen sitzenblieben, heute schon ein Liedlein zu singen.
Es wäre also an der Zeit, zu Ruhe und Besonnenheit zu mahnen. Die amerikanische öffentliche Meinung befindet sich offenbar auf einem Irrweg. Nichts würde ihr mehr dienlich sein, als wieder zu den alten bewährten Methoden der internationalen Höflichkeit und Wohlerzogenheit zurückzukehren und Deutschland gegenüber eine Verfahrensweise anzuwenden, wie sie unter Kulturstaaten üblich ist.
Wir schmeicheln uns nicht, mit diesem Appell einen grundlegenden Wandel in der amerikanischen Haltung herbeizuführen. Aber wir halten es für unsere Pflicht, die Dinge beim Namen zu nennen.
Angesichts eines Verhältnisses, das der von Juden bestimmte Teil der öffentlichen Meinung in Amerika Deutschland gegenüber offenbar anzustreben gewillt ist, betonen wir nochmals in aller Eindringlichkeit die Kurzsichtigkeit und Unzweckmäßigkeit eines solchen Verfahrens und werfen vor der ganzen Welt mit allem Ernst die Frage auf:

„Was will denn eigentlich Amerika?“


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


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