Von der Gottähnlichkeit der Engländer – Aufsatz von Dr. Joseph Goebbels (16. Juni 1940)

Dr. Joseph Goebbels

(Entnommen aus: „Die Zeit ohne Beispiel“ von Dr. Joseph Goebbels, Seite 301 – 304)


Es ist nicht nur für einen Deutschen, sondern überhaupt für einen normalen Europäer schwer, die Mentalität der englischen Plutokraten, ihr Gefühlsleben und ihre Art zu denken zu verstehen. Sie sind im Grunde genommen doch immer Inselbewohner geblieben. Sie stehen Europa fremd und verständnislos gegenüber, ja, sie geben sich nicht einmal die Mühe, es zu verstehen. Sie sind dazu zu hochmütig, zu ungebildet und wohl auch zu denkfaul.

Eine Herrenschicht, die in ihrer ganzen Geschichte nur mit Kolonialvölkern umgegangen ist, deren gesamte politische Weisheit seit jeher darin bestand, sie — zugegeben, nicht ohne sichtbaren geschichtlichen Erfolg — mit List, Tücke, Lüge und Gewalt zu unterwerfen, sich ihrer Reichtümer zu bemächtigen und daraus sozusagen ein System politischer Moral zu machen, ist allzu leicht geneigt, auch einen ganzen benachbarten Kontinent, den sie gar nicht versteht, weil sie ihn nicht kennt, wenn nicht nach denselben Maximen zu behandeln, so doch nach denselben Maximen zu beurteilen. Aus alledem resultiert das, was wir am britischen Plutokraten so hassenswert und verächtlich empfinden: sein grenzenlos bornierter Hochmut, seine Trägheit im Denken, sein aufreizendes Phlegma den Sorgen und Interessen anderer Völker gegenüber, seine heuchlerische und gleisnerische Moral, seine dummdreiste Naivität in der Verbreitung von Lügen und Verleumdungen, die von ihm gewissermaßen zu einer Art politischer Kunst entwickelt und unter seinen Händen so weit gediehen ist, daß diese britischen Jingos sich angewöhnt haben, bestimmte Dinge mit genau den gegenteiligen Worten zum Ausdruck zu bringen, und zwar mit einer so beständigen Hartnäckigkeit, daß man annehmen muß, sie glauben am Ende selbst daran. Ein Sprichwort sagt ja schon: „Wenn sie von Gott reden, dann meinen sie Kattun.“

Wir haben in den letzten Wochen Gelegenheit genug gehabt, diese britische Nationaltugend sich in voller Blüte entfalten zu sehen. Die Engländer sind beispielsweise im Ernst fest davon überzeugt, daß der liebe Gott auch ein Engländer sei, dessen einzige Aufgabe darin bestehe, dafür zu sorgen, daß England keinen Schaden nimmt und ihm kein Unglück widerfährt. Wenn es ihnen schlecht geht, dann fangen sie an zu beten. Sie nehmen es anderen Völkern persönlich übel, wenn sie ihnen in der Not nicht zu Hilfe eilen, und finden gar nichts Absonderliches dabei, daß sie zur höheren Ehre des englischen Empire ihre Haut zu Markte tragen, und daß sie selbst sie zum Dank dafür im kritischen Augenblick feige im Stiche lassen. Sie fordern z. B. Norwegen auf, sie um ihren Schutz zu bitten; sie kommen dann auch, mit Tennisschlägern, Fußbällen und pikfeinen Bademänteln ausgerüstet, und wenn es dann mulmig wird, dann hauen sie, ohne vorher ein Zeichen zu geben, ab, verabschieden sich durch Funkspruch und meinen noch wunder was getan zu haben, wenn sie dem verführten Opfer, das nun auf den Trümmern seiner zerstörten Heimat sitzt, ein paar alte verbrauchte Waffen zur gefälligen Bedienung zurücklassen.

Das ist nun nicht etwa ein Ausnahmefall, den man mit dem Schleier der Liebe zudecken soll, sondern die Regel. So oder ähnlich haben sie’s mit den Polen, mit den Holländern und mit den Belgiern gemacht, und so machen sie es augenblicklich auch mit den Franzosen. Jedem anderen Volk würde man das übernehmen und nie verzeihen; bei den Engländern erwartet man erst gar nichts anderes. Und es geniert sie auch nicht im geringsten, nachdem sie gerade ein Land auf solche Weise ins Unglück gestürzt haben, sofort am nächsten Tage einem anderen Lande einen gleichen Schutz anzubieten. Es hat schon etwas Großartiges an sich, wenn sie dann nach einer Niederlage, die jedes andere Volk wenigstens moralisch schwer erschüttern würde, mit der scheinheiligsten Miene vor die Welt hintreten, um die Katastrophe in einen gloriosen Sieg umzulügen. Wir haben das in Flandern erlebt. Niemals standen Prophezeiungen einer politischen und militärischen Führung in so schreiendem Gegensatz zum schließlichen Erfolg oder besser gesagt Mißerfolg. Aufgerieben, zerschunden, schweiß- und blutbedeckt kamen die letzten zertrümmerten Reste ihres Expeditionskorps, von den Franzosen noch in Dünkirchen gedeckt, in Dover an.

Ihr meint, die englische Plutokratie sei nun in sich gegangen, habe reumutig an ihre Brust geklopft und ihre Sünden bekannt? Weit gefehlt! Als die Katastrophe in voller Schärfe ausbrach, trat sie mit frecher Stirn vor die Welt hin und erklärte, das Wunder sei geschehen, aus der Niederlage sei nun doch noch durch die gnädige Hilfe des englischen Gottes ein Sieg geworden, und die Schlacht in Flandern, von der die bösen Deutschen behaupteten, sie sei ihr militärischer Triumph, stelle eines der reizvollsten Kapitel der
englischen Militärgeschichte dar. Da steht man machtlos vis-a-vis. Wir haben es uns längst abgewöhnt, uns darüber zu wundern oder gar zu ärgern. Uns interessiert das nur noch von der psychologischen Seite her.

Die Engländer haben einen Informationsminister —so was muß unsereins als Gegenspieler in Kauf nehmen —, Duff Cooper heißt die Kanaille. Diese Musterausgabe der Plutokratie, wie Bernard Shaw ihn einmal nannte, ist gerade in Paris vorrätig, als deutsche Flugzeuge die französische Hauptstadt bombardieren. Immerhin lernte das Volk von Paris bei dieser Gelegenheit zum erstenmal die Schrecken des Krieges kennen, und man hätte wohl erwarten dürfen, daß besagter Musterknabe, wenn er überhaupt etwas zu vermelden für nötig befand, wenigstens ein Wort des Bedauerns oder des Mitgefühls für ein Volk gefunden hätte, das doch schließlich die Last des Krieges auf sich nimmt, um wenigstens vorläufig das englische Volk davor zu bewahren. Weit gefehlt! Da kennt ihr die englischen Plutokraten schlecht. Kaum ist genannter Duff Cooper nach dem Bombardement aus dem Luftschutzkeller herausgekrochen und hat das unterbrochene Frühstück zu Ende geführt, da eilt er gleich zum Mikrophon, um einer staunenden Welt mitzuteilen, die Deutschen hätten gar kein Gefühl für Behaglichkeit: gerade zur Frühstückszeit zu kommen! Aber sie irrten sich sehr, wenn sie etwa geglaubt hätten, eine Lordschaft beim Essen gestört zu haben.

Manhabe gleich nach dem Bombardement weitergegessen; ein Heer von befrackten Kellnern habe —ätsch! —eine Unmenge von leckeren Genüssen herangetragen, und im übrigen werde unsere tapfere Royal Air Force…und so weiter.

So ein Stück Malheur spielt in England Minister. Der Duce hat in seiner geschichtlichen Rede vom Balkon des Palazzo Venezia der Welt mit tiefstem sittlichen Ernst die Gründe dargelegt, die Italien dazu bewogen haben, an der Seite des kämpfenden Bundesgenossen in den Krieg einzutreten. Kein rechtlich denkender Mensch wird sich der geschichtlich zwingenden Beweiskraft dieser Argumente entziehen können. Aber dieser denkfaule politische Snob mit Namen Duff Cooper besitzt die Stirn, sich in seiner ganzen fettigen Breite vor die Weltöffentlichkeit hinzustellen und fromm und gottesfürchtig zu erklären, Mussolini trete in den Krieg ein, weil er Blut sehen wolle. Er und seinesgleichen würden, ohne mit der Wimper zu zucken, behaglich zuschauen, wenn sie unser Volk mit Frauen, Greisen und Kindern durch eine infame Blockade zum Verhungern brächten. Das wäre dann christlich, moralisch und gottwohlgefällig. Wenn wir uns aber dagegen zur Wehr setzen, wenn wir den Krieg, den sie uns erklärt haben, nun zu führen beginnen und gar noch die Unverschämtheit besitzen, dabei zu siegen, dann ist das unchristlich, unmoralisch und wider den Heiligen Geist. Und die Herren Lords erwarten dann in allem Ernst, daß die ganze Welt zusammenläuft, um mit ihnen zu beten, zu wehklagen und für ihre Interessen zu bluten und zu sterben.

So sind sie! Gebt euch keine Mühe, sie ganz zu verstehen. Sie werden uns Europäern ewig ein Rätsel bleiben. In ihrem Charaktergemisch von Brutalität, Verlogenheit, frömmelnder Heuchelei und pietistischer Gottähnlichkeit sind sie die Juden unter den Ariern und gehören zu jener Sorte von Menschen, denen man zuerst die Backenzähne einschlagen muß, bis man hoffen darf, mit ihnen vernünftig reden zu können.


Weitere seiner Aufsätze und Reden sind >>>HIER<<< zu finden.


Deutscher lies die Bücher von Dr. Joseph Goebbels!

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