Verdreckt, versift und zerstört – Die Wertschätzung der „Asylanten“ für die Geschenke ihres Gastvolkes

Verdreckte, eingebrannte Herde und abgerissene Türen an den Waschmaschinen in der Flüchtlingsunterkunft stören die ehrenamtlichen Helfer

Kaputte und schmutzige Geräte stehen in der Asylunterkunft Langfuhren. Ehrenamtliche Helfer ärgern sich über die mangelnde Sorgfalt der Bewohner. Das Landratsamt weist auf unterschiedliche Wertevorstellungen hin.

<p>Hans-Peter Karrer und Sabine Abazi kritisieren die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Langfuhren. Die Waschmaschinentüren sind mit Gummibändern fixiert, da sie von den Bewohnern abgerissen wurden, die nicht wissen, wie richtig mit den Geräten umgegangen werden muss. <em>Bild: Marion Rank</em></p>
Hans-Peter Karrer und Sabine Abazi kritisieren die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Langfuhren. Die Waschmaschinentüren sind mit Gummibändern fixiert, da sie von den Bewohnern abgerissen wurden, die nicht wissen, wie richtig mit den Geräten umgegangen werden muss. Bild: Marion Rank

Eine menschenleere Küche in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Langfuhren. Auf einem der Herde steht ein Stielkochtopf mit Wasser, darin blubbern Eier auf Volldampf vor sich hin. Die Herdplatten sind fast bis zur Unkenntlichkeit schwarz verbrannt, verkohlt und braun ist die Umgebung, der braune Siff läuft den Herd herunter. Viele Herdplatten und Backöfen in der leeren Küche sind eingeschaltet, ein Herd sieht schlimmer aus als die anderen, auch die, die erst am 28. April neu geliefert wurden. Unter den Spültischen im Nebenraum steht das Wasser auf dem Fußboden, Armaturen fehlen oder sind aus der Verankerung gerissen. In der Waschküche tragen die Waschmaschinen schwarze Gummibänder wie Trauerflore. Die Türen sind ausgerissen, der Wasch- und Schleudervorgang wäre ohne das die Maschine umschließende Band gar nicht möglich. Desolate Zustände, wohin man sieht.

Für zwei Personen, die sich hier seit langem ehrenamtlich engagieren, sind diese Zustände nicht länger tragbar. Hans-Peter Karrer, Sprecher des multikulturellen Beirats, und Sabine Abazi, unabhängig in der Flüchtlingssiedlung agierende Helferin, kritisieren seit längerem die Missstände in der Gemeinschaftsunterkunft Langfuhren, auch beim zuständigen Landratsamt. „Die Welt ist schlecht, wir sind hier nicht im Paradies“, habe Sozialarbeiterin Patricia Schweikert zu Sabine Abazi gesagt, als sie diese im vergangenen Jahr auf die Zustände aufmerksam gemacht habe. Abazi fragt sich, „wozu eine Hausbewirtschafterin, eine Sozialarbeiterin und ein Hausmeister“ bezahlt werden würden. Die Bewohner wüssten nicht mit den Geräten umzugehen, in den betreffenden Räumen fehlten Bedienungsanleitungen, vor allem in verschiedenen Sprachen.

[Ja klar, als ob diese Scheinasylanten nicht wüssten wie man Knöpfe drückt und die Symbole über den Knöpfen zu deuten hat. Sie sind schlicht zu faul die Geräte zu reinigen und zu undankbar die Geräte sorgsam zu behandeln]

„Wenn etwas kaputt geht, wird es ersetzt, ebenso, wenn etwas geklaut wird“, ereifert sich Abazi. So seien die Herde bereits nach rund einem Jahr ausgetauscht worden, für Abazi und Karrer ein Unding, keine Ermunterung für die Bewohner, die Geräte pfleglich zu behandeln. Beide reagieren mit Unverständnis auf die Gleichgültigkeit, das Desinteresse, die fehlende Motivation und Tagesstruktur der Bewohner. Sie fragen sich, wie die Bewohner unter diesen Umständen fähig sein sollen, eigenständig zu leben, wenn sie nicht fähig seien, Herde, Waschmaschinen und Ähnliches richtig zu bedienen. „Die Behörden müssen in die Pflicht genommen werden“, sagen Karrer und Abazi.

[ Die Behörden haben mit unseren Steurgeldern bereits mehr als genug für diese Invasoren getan und sind daher für überhaupt nichts in die Pflicht zu nehmen wenn diese Degenerierten nicht fähig sind bei 24h Freizeit mal wenigstens 10 Minuten Lappen und Besen in die Hand zu nehmen oder in ihren teuren Handys in ihrer Muttersprache zu googlen wie man eine Waschmaschiene oder einen Herd benutzt.]

<p>Ein unbeaufsichtigter Herd, auf dem ein brodelnder Kochtopf mit Eiern steht. Die Küche ist menschenleer, der Herd nebst Kochplatten in einem desolaten Zustand.</p>

Ein unbeaufsichtigter Herd, auf dem ein brodelnder Kochtopf mit Eiern steht. Die Küche ist menschenleer, der Herd nebst Kochplatten in einem desolaten Zustand.

Doris Junger, Sozialamtsleiterin beim Landratsamt Waldshut, erklärt auf Anfrage unserer Zeitung, dass es in der Asylunterkunft in den Langfuhren einen Reinigungsdienst für die tägliche Reinigung gebe. Doch bereits rund fünf Minuten nach deren Arbeit würde sich beispielsweise die Küche im gleichen schmutzigen Zustand befinden, wie zuvor. Dass die Herde nach dem Kochen ausgeschaltet und geputzt werden müssen, wüssten die Bewohner, auch dass sie pfleglich damit umgehen sollten. „Wir sind hinterher“, aber „die einen sind einsichtig, die anderen nicht. Denen fehlt die Wertevorstellung, die wir haben“, sagt Junger. Jede Nacht würde der Sicherheitsdienst durch alle Räume gehen, die Herde ausschalten. Sie erhalte von allem Protokolle, erklärt Doris Junger. Doch man müsse sich im Klaren sein: „Wir sind keine Erzieher“ und „ein Asylbewerberheim ist kein Mädchenpensionat.“


 

5 Gedanken zu “Verdreckt, versift und zerstört – Die Wertschätzung der „Asylanten“ für die Geschenke ihres Gastvolkes

  1. Ekelerregend mit welcher Perversion „unsere“ Leute den Asylanten hofieren. Wie verächtlich solchen Menschen gegenüberstehe kann ich nichtmal in Worten ausdrücken. Endlich können diese Taugenichtse (unsere) auch mal was tun, indem sie sich für Asylanten opfern und dadurch ein tolles GEFÜHL haben? Ich kotze.

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